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WokSuchtDeckel

Gast
  • #1

Was machen Singles Samstagabend?

Hallo zusammen,

Immer wieder mal frage ich mich - und aus aktuellem Anlass nun einfach mal hier - was macht Single eigentlich Samstag Abend, wenn aus dem Freundeskreis keiner "zur Verfügung" steht?

Geht ihr aus? Auch alleine? Wohin? Gerade als Frau... Ins Kino vielleicht, zur Not alleine? Oder doch lieber zu Hause bleiben?

Meine Tage sind eigentlich immer gut gefüllt, ich bin mit Arbeit und Hobbys gut ausgelastet und auch ein toller Freundeskreis ist vorhanden. Allerdings besteht dieser mittlerweile hauptsächlich aus Pärchen, die sich abends lieber in ihre Zweisamkeit begeben. Kann ich ja eh verstehen.

Freitags habe ich selbst meistens keine Lust mehr irgendwas zu machen, aber Samstags dafür umso mehr. Und ich muss sagen, ich habe doch Hemmungen alleine loszuziehen.

Also ich freue mich auf eure Kommentare und Inspirationen.

w29
 
C

Chrissy

Gast
  • #2
Hallo ,

meine Woche ist auch durch Arbeit gut ausgefüllt und ich brauche meine Auszeiten. Einfach Zeit für mich die ich auch an einem Samstag genieße. Ich wäre aber auch keiner der alleine loszieht.
 
W

WokSuchtDeckel

Gast
  • #3
Ich habe auch kein Problem damit, die Zeit bewusst für mich zu nutzen, "Auszeiten" zu genießen wie du sagst.

Nur die Frage bezieht sich ja eher darauf, was ihr macht, wenn ihr Lust auf Unternehmungen wie Ausgehen, etwas Essen oder Trinken oder ins Kino gehen habt und sich eben spontan niemand als Begleitung finden lässt oder man vielleicht auch nicht fragen mag.
 
  • #4
Hallo liebe FS,

sperr dich nicht selber ein! Wenn dir nach ausgehen ist, dann tue das.

Anfangs ist es mir auch nicht immer leicht gefallen als Frau Samstag Abend alleine "loszuziehen".
Kino oder Clubs gehen, finde ich, problemlos immer auch alleine.
Vor kurzem habe ich bei uns hier entdeckt, dass in der Wellnesstherme (Sauna, Whirlpools, Thermalbecken, Fitnessbereich, so ne Art Clubbereich etc.) Samstags Abends der Bär steppt - scheint irgendwie DER Siegeltreff (30 +) für diesen Abend zu sein.
Mir gefällt es dort echt gut, was ich gar nicht erwartet hatte.

Trau dich einfach!
... und du bist nicht alleine...
 
  • #5
Ja, die Samstage... die Sonntage sind als Single auch schräg.

Sich Single-Freunde suchen, netzwerken, wenn man samstags den Drang hat, unter Leute zu kommen und nicht allein zu Hause zu sitzen.
Ich hab damals meinen besten Ausgeh-Kumpel in einer SB gefunden, und bis wir beide Partner hatten, waren wir die Unzertrennlichen, bis heute befreundet. So einen Menschen kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen, oder eben mehrere von dieser Sorte.

Ich hatte zu meiner Single-Zeit vor ein paar Jahren ein lustiges Netzwerk, bestehend aus diversen Männern, mit denen keine Partnerschaft zustande gekommen war, die ich aber sympathisch fand und die auch keine Lust hatten, abends allein zu Hause zu hocken. Wir waren im Kino, Squash spielen, Konzerte besuchen etc. Die meisten bis auf drei, mit denen ich heute noch freundschaftlichen Kontakt habe, waren zwar nichts Beständiges, zogen weg oder verpartnerten sich, aber irgendwie fand sich in der SB recht bald wieder neues Freizeit-Material.
In unserem Stamm-Club gehörte ich dann bald auch zum Inventar, so dass es mir nichts mehr ausmachte, wenn ich mal allein dort aufschlug.
Viel Erfolg beim Netzwerken!
 
  • #6
Seitdem ich ein Kind habe, bin ich öfters zuhause und an Oma-und-Opa-Samstagen gehe ich mit Leuten aus meinem Freundeskreis aus.

Früher haben sich meine Single-Samstage nicht besonders von meinen Samstagen in einer Beziehung unterschieden: Wenn ich ausgegangen bin, dann eigentlich kaum in trauter Zweisamkeit, sondern mit mehreren Leuten.
Und meine Gammelsamstage habe ich auch so oder so eingebaut, sei es allein auf der Couch oder mit Freund (oder ich hab ihn allein mit seinen Jungs losgeschickt).

Allein losziehen würde ich nicht, oder nur mal eine Stunde auf ein gemütliches Bier in der Kneipe nebenan.
 
  • #7
Ja, dieses Gefühl kenne ich auch: Alle sind irgendwie "in Gesellschaft", nur man selbst ist allein!
Aber das ist nicht so. Viele Menschen sind Samstagabend allein, sogar auch an Weihnachten, Silvester (da kommen hier regelmäßig diese Threads).
Früher, als ich noch in deinem Alter war, habe ich oft sehr darunter gelitten, wenn ich keine Verabredung fürs Wochenende hatte. Alleine bin ich damals nur selten losgezogen, eben weil ich ja etwas zusammen mit Anderen unternehmen wollte.
Seit einigen Jahren macht mir das Alleinsein zunehmend weniger aus. Oft genieße ich es sogar, bin ich froh, meine Ruhe zu haben, mich nach niemandem richten zu müssen.
Manchmal gehe ich allein ins Kino, Konzert oder zu anderen Veranstaltungen, fahre auch in den Urlaub oder an den Badesee allein.
Ich habe festgestellt, dass das einerseits Vorteile hat: Ich muss nur darauf achten, dass der Abend/ die Unternehmung MIR gefällt. Und auch die Erfahrung: ICH muss niemandem gefallen, war für mich, nach jahrelanger Beziehung, neu und unerwartet entspannend!
Allerdings wäre es gelogen, wenn ich sagen würde, ich wünschte mir NIE jemanden zum Weggehen oder auch nur zum entspannten Kochen und ein wenig Plaudern zu Hause. Wenn ich alleine weggehe, und sei es nur ins Kino, spüre ich schon auch jedesmal ein wenig Traurigkeit, das Erlebte mit niemandem teilen zu können.

In deiner Altersklasse jedoch, sind doch noch viele Menschen single und aufgeschlossen, spontan jemanden kennenzulernen. Ich würde an deiner Stelle einfach mal versuchen, alleine etwas zu unternehmen und dort Leute kennenzulernen.
In größeren Städten gibt es auch diese Portale, über die man sich mit jemandem für eine spontane Unternehmung treffen kann ("new in town" usw.) - daran sieht man, wie vielen Menschen es so geht …


w51
 
  • #8
Das Problem habe ich zur Zeit auch: Die Paare machen entweder was alleine oder wollen zumindest "früh" nach Hause - jedenfalls nicht mit mir in Bars oder Clubs, wo ich Männer kennen lernen könnte. Selbst die Single-Freunde stehen samstags nicht immer zur Verfügung, weil sie z.B. auf Geburtstage oder andere Privatfeiern eingeladen sind oder übers Wochenende wegfahren.

Wie ich mit dem Problem umgehe? Ab und an verbringe ich auch gerne mal einen Samstagabend daheim und verabrede mich dann dafür eben am Freitag und/oder am Sonntag. Und ich versuche, immer wieder meinen Bekanntenkreis zu erweitern, vor allem mit Singles. Das ist aber natürlich nicht ganz einfach, weil man es Zeit und Mühe kostet, neue Leute kennen zu lernen, die dann ggf. auch bald wieder in einer Beziehung sind und sich "zurück ziehen".

In größeren Städten gibt es auch viele, die sich übers Netz Freizeitpartner oder Leute zum Ausgehen suchen. Das ist nicht so mein Ding, da ich recht "wählerisch" bin bei Menschen, mit denen ich Zeit verbringe.
 
T

Toi et moi

Gast
  • #9
Eigentlich bin ich nie allein, da ich Kinder habe und oft mache ich mit meinen Kindern etwas zusammen aber wenn sie im Urlaub sind, dann bin ich allein und da meldet sich immer meine Mutter und möchte unterhalten werden, nach dem Motto, jetzt hast du Zeit, kümmere dich um mich. Aber es gibt auch wirklich Samstage, wo ich ganz alleine bin wie heute und ich muss sagen, ich bin heute um 5 Uhr aufgewacht und habe wirklich so viel gemacht, dass ich nun tot ins Bett umfallen werde oder höchst wahrscheinlich vor dem Fernseher einschlafe aber ich bin auch manchmal alleine ins Kino gewesen oder auch etwas essen oder habe mir einen schönen Abend zu Hause gemacht oder ein Buch gelesen. Ach, man findet immer etwas. Auch Einsamkeit hat seine positive Seiten.....
 
W

WokSuchtDeckel

Gast
  • #10
Ja die Sache mit den Freizeitpartnern... Grundsätzlich eine gute Idee, aber wo finden? So im Real Life lerne ich irgendwie kaum Leute kennen, meinen bestehender Freundeskreis habe ich schon ewig, was ja grundsätzlich toll ist.

Obwohl ich zum Beispiel sehr viel sportlich unterwegs bin, mich auch Gruppen anschließe usw., aber so richtige Freundschaften sind daraus (bis jetzt) entstanden. Man plaudert ein wenig, wenn man sich trifft aber das wars dann auch schon.

Wahrscheinlich müsste ich mich halt auch mal selber überwinden und die Bekanntschaften auf gemeinsame Aktivitäten "einladen"...
 
  • #11
Ich habe das Alleinsein jahrelang geübt. Zuerst habe ich tagsüber viel mit meinem Kind unternommen,war abends kaputt und viel mehr als der Fernseher, das Internet oder ein Buch waren da abends nicht drin. Als mein Sohn größer wurde, habe ich mir Bekannte gesucht, mit denen ich ins Theater gehe und so. Dabei war ich oft allein unter Pärchen, hatte mich aber mehr oder weniger dran gewöhnt.

An unserem Lieblings-Ausflugsplatz, an dem wir häufig sind, sind samstags und sonntags viele Familien. Das tat schon manchmal etwas weh. Zum Glück lese ich gerne und habe die Zeit mit einem guten Buch genossen, während mein Sohn die Gegend (Strand) unsicher machte.

Jetzt habe ich einen Partner, der meistens am Wochenende arbeitet. Dadurch, dass ich mich so sehr daran gewöhnt habe, meine Freizeit alleine zu gestalten, bin ich wahrscheinlich eine der wenigen Frauen, denen das nicht so viel ausmacht.
 
  • #12
Ja die Sache mit den Freizeitpartnern... Grundsätzlich eine gute Idee, aber wo finden? So im Real Life lerne ich irgendwie kaum Leute kennen, meinen bestehender Freundeskreis habe ich schon ewig, was ja grundsätzlich toll ist.

Obwohl ich zum Beispiel sehr viel sportlich unterwegs bin, mich auch Gruppen anschließe usw., aber so richtige Freundschaften sind daraus (bis jetzt) entstanden. Man plaudert ein wenig, wenn man sich trifft aber das wars dann auch schon.

Wahrscheinlich müsste ich mich halt auch mal selber überwinden und die Bekanntschaften auf gemeinsame Aktivitäten "einladen"...

Deine Erfahrungen teile ich. In unserem Alter ist es leider oft so, dass bei Sportgruppen oder zum Beispiel auch auf beruflichen Netzwerkveranstaltungen einfach nur geplaudert wird und dann geht jeder nach Hause. Man muss sich in der Tat überwinden und die Leute, die einem sympathisch sind, fragen, ob man mal einen Kaffee trinken geht oder was unternimmt. Ich bin da mittlerweile recht aktiv und baue mir nach einem Jahr in meiner neuen Stadt so jetzt langsam einen Freundes- und Bekanntenkreis auf. Ich bin aber trotzdem manchmal traurig, dass das "Leute kennen lernen" nicht mehr so einfach geht wie zu Studien- oder Berufsanfängerzeiten. Nicht nur Paare/Familien, sondern auch Singles sind jetzt oftmals in einem Kokon fester Leute und fester Aktivitäten eingespannt und man kommt nicht mehr so einfach an sie heran.
 
  • #13
Wieso gehst du nicht einfach in Clubs zum Tanzen oder demnächst :) auf Ü30-Parties? Das kann man auch als Frau alleine.

Da ich unglaublich gerne tanze und das vor meiner 20-jährigen Ehe mit drei Kindern viel gemacht habe, und ich dann familienbedingt ewig pausiert habe, bin ich nach meiner Scheidung wieder alleine in meinen damaligen Lieblingsclub gegangen. Da war ich 47. Am Anfang war das auch eine Überwindung weil ich niemanden kannte der mitging, und Frauen in meinem Alter die ich kannte lieber Zuhause vor dem Fernseher saßen und Kuchen in sich reinschaufelten.

Aber schnell lernte ich dort super nette Leute kennen, alle Ü30-Ü50 oder mehr. Meine beste Freundin lernte ich dort kennen, die genauso gerne tanzt und sich schick macht wie ich. Meinen Freund lernte ich auch dort kennen vor 10 Monaten der mich damals zum Discofox aufgefordert hat, und mit dem ich super tanzen kann. Du glaubst nicht was mir das für einen Spass und eine Lebensfreude macht.

Wenn ich das mit Ende 40 konnte (nämlich alleine weggehen) kannst du das sicher mit 29 erst recht.

Und alleine weggehen muss ich schon lange nicht mehr. Ich gehe mit meinem Freund, und treffe dort meine beste Freundin, die auch mit 52 ihren Lebensgefährten im Tanzclub kennengelernt hat. Sie ist übrigens nach ihrer Ehe auch alleine in den Club gekommen. Weil sie genauso gerne tanzt wie ich.

Also es gibt genau null Gründe Samstags alleine zuhause zu versauern.
 
  • #14
Verstehe ich nicht, dass eine so junge Frau hier fragen muss, was sie Samstagabend so alles machen könnte. Wieder eine Frage, um versteckt Singles auszufragen?

Ist doch so einfach. Mach Sport, engagiere dich ehrenamtlich für Flüchtlinge, alte Menschen, putze deine Wohnung, geh schwiemmen, was auch immer. Es gibt doch heutzutage wirklich ausreichend Möglichkeiten, auch entspannt als Single Samstagabende zu verbringen.

W ü50
 
  • #16
Was habe ich gemacht?

Samstag war so mein Erledigungstag für diverses, und gegen abend schick gemacht, Kino und ab 23.00 zum Tanzen bis frühs 03-04.00.
Rauf auf die Tanzfläche, und durchgetanzt.
Da brauche ich sowieso niemanden, weder für Kino noch für Club/ Disco, für was?
Club ist nicht Bar, das ist völlig was anderes, das würde ich mich alleine auch kaum trauen, auch jetzt nicht.

Und irgendwann in der Früh alleine nach Hause fahren, und einen faulen Sonntag genießen.
 
  • #17
... toller Freundeskreis ist vorhanden. Allerdings besteht dieser mittlerweile hauptsächlich aus Pärchen, die sich abends lieber in ihre Zweisamkeit begeben. Kann ich ja eh verstehen.

Irritiert mich ein wenig, dass du dafür Verständnis hast. Echt jetzt? Knapp 30jährige Pärchen, die Samstag abends zu Hause sitzen bzw. nur noch ohne Freunde weggehen? Hab ich noch nie gesehen. In meinem Freundeskreis haben die Leute mit Anfang/ Mitte 20 Kinder bekommen und waren verpartnert und trotzdem ging Wochenende die Post ab, bzw. wenn keiner aufpassen konnte, dann gabs halt nen Spieleabend oder so. Aber unsere Pärchen gehen alle mit dem kompletten Freundeskreis aus, das Wochenende hat ja schließlich zwei Tage. Der eine ist Paartag, der andere Partytag.

Ich rate dir echt, dir zusätzlich andere Leute zu suchen, die weniger langweilig sind. Alleine ausgehen find ich nicht so gut, ich würde das nicht machen. Man will ja das Erlebte auch irgendwie teilen ("haste den Typen gestern gesehen und gehört was der zu mir gesagt hat?" oder so ähnlich) und sich am nächsten Tag auch mal unterhalten, wie es gewesen ist und schöne Erinnerungen für die Freundschaft schaffen.
 
S

Sunny508

Gast
  • #18
Ich bin leider auch so ein Mensch, der an einem Samstag abend nicht alleine weggehen würde. Da bin ich irgendwie zu schüchtern. Eine gute Freundin von mir geht auch regelmäßig alleine irgendwohin. Sie besucht Feste oder Märkte und fühlt sich dabei nicht unwohl. Ich bewundere das auch.
 
  • #19
Samstag Abend:
Am besten, man hat ein paar Single Freunde oder sucht sich welche. Ich traue mich schon alleine unter Leute, allerdings gehe ich weniger in Clubs. Mehr an Openair Veranstaltungen, oder an Ausstellungen, Konzerte, also etwas mit Programm. Am häufigsten ist allerdings das Szenario, dass ich mich zuhause verkrieche, Serien schaue.
 
  • #20
Ich rate zu Tanzschulveranstaltungen. Es sind immer Menschen beiderlei Geschlechts in den Kursen, die lernen wollen, wie man im Walzer die Linksdrehung hinbekommt, erotischen Greifvögeln hingegen ist dieses Terrain in der Regel zu anstrengend.
 
  • #21
Hi. Ich bin 25 w und single, und bin in einer ähnlichen Situation. Ich habe einen ziemlich anstrengenden Alltag und bin meistens auch Samstag Abends total k.o., sodass ich mich zur Couchpotato entwickelt habe (aber nicht immer). Alleine weggehen könnte ich nicht, dies würde mich depressiv machen und ich käme mir auch voll blöd vor. Was man da wohl nur machen kann ist seinen Freundeskreis zu erweitern, oder zumindest zunächst einen neuen größeren Bekanntenkreis zu entwickeln. Möglichkeiten sind dafür passende Facebookgruppen oder auf der Arbeit, falls es da passende Leute gibt und über seinen Schatten zu springen und mal nachzufragen, ob wer Lust hat was zu machen. Ich habe es da in dieser Hinsicht noch etwas leichter wenn ich wirklich was machen will, da ich noch studiere und man an der Uni noch welche findet, und in einer Studentenstadt wohne in der die Leute noch recht aufgeschlossen sind. Lg
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #22
Es ist Freiheit und Fluch zugleich.
Letztendlich kannst du machen was du willst...
mit einer großen Eipackung in die Badewanne gehen und genießen, Fernseh schauen, lesen, dich im Fitnessstudio verausgaben, in die Oper, Theater oder Kino gehen ( dazu braucht man eigentlich niemanden, du schaust eh nur auf die Bühne ...war da oft alleine)
Eine Lesung, Tanzschule oder einen festen Sprachkurs buchen für den Tag.
Übers ganze Wochenende wegfahren..usw
Also oben genanntes machte mir teilweise Spaß , oft lernte ich auch Leute kennen.
Du kannst aber auch in Diskos gehen oder dich in eine Bar setzten.
Als Frau bekommst du da sofort Gesellschaft . In München hatte ich durch den Tourismus teilweise superlustige Abende. Allerdings auch so schreckliche das ich danach heulend im Bett lag, aber das war nach Familienfesten und/ oder Hochzeiten, Grillfesten mit Paaren auch der Fall. Für mich eine anstrengende Zeit zwischen tottraurig u d freudig aufgeregt.
In der Zeit habe ich viel über mich und meine Bedürfnisse gelernt
..und genieße und schätze es um so mehr wieder in einer Beziehung zu sein, weil mir ein seelisches zu Hause einfach gut tut.
Aber so viel erleben tue ich nicht mehr. Als Single waren die Erlebnisse ausgefallener, krasser, unwirklicher, absurder...
Wenn du die Möglichkeit hast probiere viel aus, schaue dir viel an. Irgendetwas wird eine positive Resonanz in die auslösen.
Ich mochte noch nie saufen, grölen Party machen. Das weiß ich jetzt sicher, dass ich dies auch nicht mehr werde.
Alles gute und traue dich! Du wirst dich wundern was man alleine alles so erleben kann;)
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #23
Es ist Freiheit und Fluch zugleich.
Letztendlich kannst du machen was du willst...
mit einer großen Eipackung in die Badewanne gehen und genießen, Fernseh schauen, lesen, dich im Fitnessstudio verausgaben, in die Oper, Theater oder Kino gehen ( dazu braucht man eigentlich niemanden, du schaust eh nur auf die Bühne ...war da oft alleine)
Eine Lesung, Tanzschule oder einen festen Sprachkurs buchen für den Tag.
Übers ganze Wochenende wegfahren..usw
Also oben genanntes machte mir teilweise Spaß , oft lernte ich auch Leute kennen.
Du kannst aber auch in Diskos gehen oder dich in eine Bar setzten.
Als Frau bekommst du da sofort Gesellschaft . In München hatte ich durch den Tourismus teilweise superlustige Abende. Allerdings auch so schreckliche das ich danach heulend im Bett lag, aber das war nach Familienfesten und/ oder Hochzeiten, Grillfesten mit Paaren auch der Fall. Für mich eine anstrengende Zeit zwischen tottraurig u d freudig aufgeregt.
In der Zeit habe ich viel über mich und meine Bedürfnisse gelernt
..und genieße und schätze es um so mehr wieder in einer Beziehung zu sein, weil mir ein seelisches zu Hause einfach gut tut.
Aber so viel erleben tue ich nicht mehr. Als Single waren die Erlebnisse ausgefallener, krasser, unwirklicher, absurder...
Wenn du die Möglichkeit hast probiere viel aus, schaue dir viel an. Irgendetwas wird eine positive Resonanz in die auslösen.
Ich mochte noch nie saufen, grölen Party machen. Das weiß ich jetzt sicher, dass ich dies auch nicht mehr werde.
Alles gute und traue dich! Du wirst dich wundern was man alleine alles so erleben kann;)
 
  • #24
was macht Single eigentlich Samstag Abend, wenn aus dem Freundeskreis keiner "zur Verfügung" steht?

Glücklicherweise bin ich nicht mehr in dem Alter, in welchem sich die verpartnerten Freunde sich so abgrenzen und nur mit ihrer jungen Familie befasst sind. Es sind gegenrell keine Leute, die sich gegen Singles abgrenzen, sondern sich für Menschen interessieren, sodass ich dieses Problem in der Singlezeit nicht hatte.

Ein Single sollte idealerweise das machen, wonach ihm der Sinn steht, statt sich von außen was vorgeben zu lassen, was er angeblich zu tun hat. Das ist doch der große Vorteil des Singledaseins.
Wenn Du ins Kino willst, dann geh' ins Kino, ins Konzert, Theater, in den Club - dahin, wo Deine Bedürfnisse Dich hintreiben.

In der ersten Zeit nach meiner Scheidung war ich rastlos, habe alles Mögliche allein gemacht, von dem ich annahm das müsste als Single so sein. Fakt war: es hat mich nicht glücklich gemacht, sondern unglücklich, denn meine Unternehmungen entsprachen nicht meiner Bedürfnislage.
Irgendwann hielt ich inne und stellte um, machte das, was meinen Wünschen entsprach und zeitlich synchron ging mit den Bedürfnissen meiner verpartnerten Freunde: ich habe meistens garkein besonderes Samstagabendprogramm gemacht, weil der Tag voll genug war, sodass ich oft zuhause abhing - wie meine verpartnerten Fruende auch, nur eben ohne Partner.

Natürlich haben sich meine Aktivitäten in der jahrelangen Singlezeit verändert: ich hatte Phasen,
- an denen hatte ich an sehr vielen Wochenenden berufliche Weiterbildungen an der Uni. Da war ich Samstagabedn froh auf dem Sofa anzuhängen.
- (6 Sommermonate), da verbrachte ich den Tag auf dem Wasser und die Abende im Segelclub. Da lernt man ganz schnell Leute für Fruendschaften kennen, hat ein gutes Freizeitprogramm inkl. Clubparties, Grillabende
- (6 Wintermonate), da startete ich relaxt in den Tag, erledigte Einkäufe u.ä., ging 2 Stunden ins Sportstudio und anschließend Stundenlang in die Wwellnessanlage, machte dort Peeligs, Massagen, Haarpackungen etc - was immer möglich/notwendig war und war damit bis 23 Uhr beschäftigt. Danach hatte ich keine Lust mehr loszuziehen.
- dito wenn ich fürs Hobby Wochenendworkshops mache. Wenn ich am Samstag 8 Stunden im Atelier war und Sonntag um 10 Uhr wieder dort sein musste, stellte sich für mich die Frage nach dem Samstagabend nicht mehr
- ich habe unendlich viel gelesen
 
  • #25
Mein Samstag Abend Programm fällt fast zu hundert % aus. Aber ich habe ein Samstag Tagsüber Programm. Meist mache ich Samstag und Sonntag draußen stundenlang Sport. Die meiste Zeit auch mit Freunden und Bekannten. Abends hängen die dann zu zweit ab. Da bin ich dann fast immer raus. Da ich aber tagsüber unterwegs war, hab ich dann auch abends viel zu erledigen (was andere tagsüber machen) Und ich habe keine Lust mehr nachzufragen, ich habe keine Lust alleine rauszugehen. Das entspricht nicht meinem Typ. Und wer hier schriebst es sei doch alles ganz easy in Clubs, Bars etc. zu gehen. Die FS kann es vielleicht nicht fühlt sich extrem unwohl dabei (ging mir auch so).
Aber ich gebe zu es ist auch eine Notlösung. Lieber wäre mir tagsüber etwas weniger zu machen und dafür abends auch wieder rauszugehen. Aber es will mir auch nicht gelingen.

M 46
 
  • #26
Also ich habe dann eben ein Frühstück am Sonntagmorgen mit einer Freundin gebucht, wenn Samstagabend keiner Zeit hat.
Oder auch mal ein Date ausgemacht am Samstagabend ;-)
Manchmal auch Kino alleine oder einfach ein netter Fernsehabend oder Fitnesstudio mit Saunaprogramm.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass alle deine Freunde und Kollegen liiert sind und selbst wenn - ich kenne genug Paare, die auch mit Singles zusammen ausgehen.
Als Single muss man sich eben selber um seine WE-Gestaltung kümmern.
Oder mal bei nem Running-Dinner mitmachen - da lernt man viele andere Singles kennen.
Ich gehe nie alleine aus - ich fühl mich da unsicher und alleine.
Alleine shoppen gehen - ja, alleine Kino - geht auch - alleine essen gehen oder gar ausgehen - niemals!
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #27
Kino - geht auch - alleine essen gehen oder gar ausgehen - niemals!
Verstehe ich überhaupt nicht. Für mich gehört es dazu das ein erwachsener Mensch alleine in ein Restaurant gehen kann.
Was machst du wenn du auf Fortbildung bist in einer anderen Stadt? Hungern?
Ich setze mich sogar ab und an alleine ins Café trotz Partnerschaft mit Buch und/ oder Zeitung weil ich es ganz anregend finde.
Natürlich ist das allererste Mal alleine ausgehen komisch. Aber so lernt man ja wieder jemanden kennen.
Abgesehen davon wächst man in seiner Sicherheit wenn man Dinge macht vor denen es einen ein wenig fürchtet.
Vorträge halten, Unterrichten, in eine fremde Umgehung gehen.
Wenn man etwas nicht mag ist das das eine. Sich zu beschränken weil man feige ist oder zu ängstlich das andere. Erwachsen sein heißt auch wachsen in seiner Persönlichkeit.
Ich möchte keinen Partner der sich fürchtet alleine zu reisen, essen, nach Hause zu gehen usw.
Das solltest du dringend in Angriff nehmen.
Zumal sehr unselbständige Menschen auch gerne ungute Freunde und Bekannte sind. Ich hatte kurzzeitig eine Ausgeh- bekannte..
die wollen das man sie begleitet, aber dann gerne flirten wollte während man als Begleitung gelangweilt daneben sitzen darf ..wenn man gehen will und das ankündigte gab es stundenlange Vorhaltungen denn sie wäre gerne geblieben, aber nicht alleine....
Ich hab den Kontakt nach mehrmaligen Versuchen zu dieser Frau komplett eingestellt. Mit Freundschaft hatte ihr Verhalten null zu tun.
Selbstverständlich ist sie auch eine ebenso komplizierte Partnerin für einen Mann .
Und am meisten belastet sie sich selbst damit. Sie instrumentalisiert ihr Umfeld um nicht alleine sein zu müssen, will aber alleine entscheiden wann sie was machen will.
 
  • #28
Ich möchte keinen Partner der sich fürchtet alleine zu reisen, essen, nach Hause zu gehen usw. ... Selbstverständlich ist sie auch eine ebenso komplizierte Partnerin für einen Mann.
Oh ja, das kann man mit Fug und Recht so sagen, die Frauen mit panischer Angst vor dem Alleinsein sind genau diejenigen, die dem Mann später das Leben zur Hölle machen, indem sie ihm alle nicht frauenkompatiblen (oder eben speziell mit ihr inkompatiblen) Interessen vor diesem Hintergrund radikal beschneiden. Gesegnet mit dieser Erfahrung wird ein vielseitig interessierter Mann darauf achten, nur noch Frauen zu kontaktieren, für die klar ersichtlich ist, daß sie sich auch allein beschäftigen können. Zum Beispiel solche, die fotografierend durch die Natur ziehen.
 
  • #29
Verstehe ich überhaupt nicht. Für mich gehört es dazu das ein erwachsener Mensch alleine in ein Restaurant gehen kann.
Was machst du wenn du auf Fortbildung bist in einer anderen Stadt? Hungern?
Ich setze mich sogar ab und an alleine ins Café trotz Partnerschaft mit Buch und/ oder Zeitung weil ich es ganz anregend finde.
Wenn ich auf nem Kongress oder einer Fortbildung bin, gehe ich natürlich irgendwo was essen - das ist dann aber kein richtiges Restaurant und es dient auch mehr der Nahrungsaufnahme - und es ist dann nicht Samstagabend.
Manchmal esse ich dann aber auch im Hotel oder sogar auf dem Zimmer.

Im Café zu sitzen ist auch etwas Anderes...
Leute hab ich dabei noch nie kennengelernt, vielleicht ein kurzes Gespräch, aber nicht so, dass man es unter "Kennenlernen" verbuchen würde.

Das heißt übrigens nicht, dass ich mich nicht alleine beschäftigen kann.
Ich hab damit überhaupt kein Problem - mein neuer Freund findet das herrlich "tiefenentspannt".
Deswegen würde ich trotzdem nicht alleine Urlaub machen oder alleine aus - oder essengehen... ich gehe alleine shoppen :) und mach alleine Sport.
Und ich bin auch mal gerne alleine zuhause.
Aber alles andere mach ich mit Freunden oder meinen Kindern oder einem Mann.
 
W

WokSuchtDeckel

Gast
  • #30
Danke erstmal für eure Antworten, da waren einige tolle Anmerkungen dabei!

Bitte nicht falsch verstehen - ich habe meine Hobbys und weiß durchaus, mich selbst zu beschäftigen. Ich habe auch noch nie einem Partner das Leben zur Hölle gemacht weil ich "Angst vor dem Alleinsein habe", eher im Gegenteil, ich würde mich als äußert tolerant und freiheitsliebend einschätzen.

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich einfach wirklich nicht der Typ bin, der alleine in ein Restaurant oder ins Kino oder gar in einen Club geht. Da käme ich mir blöd vor und wäre eher traurig als zufrieden, eben weil mal das Erlebte nicht teilen kann.
Ich kann mir aber durchaus vorstellen und finde es eine gute Anregung, mich mal mit nem Buch in ein Cafe oder in den Park zu setzen, das schon. Running Dinner finde ich auch gut, das werd ich gleich mal googlen :)

Meine Freunde grenzen sich nicht ab, auch die Pärchen nicht, das wurde wohl falsch verstanden. Wir verabreden uns oft mit verschiedenen Leuten für diverseste Dinge. Aber es liegt wohl in der Natur des Paares, dass es eben auch mal etwas alleine unternehmen will - sei es übers WE wegfahren oder einfach gemütlich zu Hause bleiben. Und ich kann bestätigen, dass die Pärchen zunehmen "früher" nach Hause gehen wollen. Ist halt so :)

Ich gehöre halt zu den Frauen, die sich mit Ende 20 entschlossen haben nicht in einer unglücklichen Beziehung zu verweilen. Ich habe ziemlich aufgeräumt mit meinem Leben, bin in eine eigene Wohnung gezogen, hab mir einen besseren Job gesucht und schau allgemein einfach mehr auf mich selbst. Demnach habe ich mir glaub ich nicht vorzuwerfen, dass ich irgendwie "versauer".

Ich bin kein extrem extrovertierter Typ aber es macht in der aktuellen Lebenssituation wohl wirklich Sinn, seinen Bekanntenkreis zu erweitern und sich Leute zu suchen, die in einer ähnlichen Lebenssituation sind. Das ist eben in meinem bestehenden Freundeskreis nicht der Fall.
 
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