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  • #1

Was macht den optimalen Partner aus?

Ich frage mich mit zunehmenden Alter, ob in einer Partnerschat sowohl die geistige als auch die körperliche Anziehungskraft bedeutsam sind. Immer, wenn ich mich zu einem Mann hingezogen fühle, dann habe ich keine Lust, ihm körperlich nahe zu sein und umgekehrt. Irgendetwas mache ich falsch. Übrigens sind die Männer auch nicht immer von meinen weiblichen Vorzügen begeistert, was alles noch schwerer macht.
 
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  • #2
Versteh ich nicht, wenn du dich zu deinem Mann hingezogen fühlst dann hast du keine Lust?
Wenn ich mich zu einem Mann hingezogen fühle, dann habe ich Lust.
Ich denke mit dem richtigen Partner ist die Lust gar kein Thema, sie ist einfach da.
Ob nun "kleine weibliche Vorzüge oder große, das ist nicht wirklich wichtig. Klar muss der Partner alle Sinne ansprechen, aber es muss nicht alles perfekt sein. Wer ist perfekt und wer möchte überhaupt etwas perfektes? Also ich nicht, denn bin nicht perfekt.......aber ich lache gerne, ich bin für jeden Spaß zu haben, immer für eine Überraschung gut und freu mich am Leben.
Glaub mir wenn du den richtigen Partner gefunden hast, dann werden dich Fragen wie Lust und Anziehungskraft nicht beschäftigen, dann sind sie simsalabim einfach da.
 
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  • #3
Nach dem "optimalen" Partner wirst du lange suchen können, du wirst ihn kaum je finden.

Die von dir angesprochene Widersprüchlichkeit finde ich gar nicht so widersprüchlich. Richard David Precht hat sich darüber in seinem Werk über die Liebe ausgelassen:

Es ist einfach so, dass es in den heutigen Paarbeziehungen widerstrebende Momente (besonders: Eros, das Neue, Aufregende Suchende ./. Vertrautheit) gibt, die kaum unter einen Hut zu bekommen sind. Nicht umsonst scheitern ja auch gut 50% der Beziehungen.

In der reinen Versorgerehe/Wirtschaftsgemeinschaft war das einfacher.

Die nimmer abflachende Leidenschaft kannst du dir als erstes abschminken. Ansonsten: Mach die deine Prioritäten klar und freue dich an 80%, anstatt in allen Punkten 100% haben zu wollen.
 
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  • #4
Der optimale Partner für eine jede Frau:

[Mod. = gelöscht - extreme Überlänge!]
 
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  • #5
@2
Das die Leidenschaft mit der Zeit abflachen muss halte ich für einen Schmarrn.
Es kommt immer darauf an wie beide Seiten eine Partnerschaft "leben".
Viele werden einfach zu routiniert, geben sich keine Mühe mehr, weder optisch noch intellektuell,
laufen in ausgeleierten T-Shirts und fürchterlichen Bermudas oder Leggins im Haus herum, und wundern sich, wenn der Eros sich verabschiedet.
Kenne aber auch das Gegenteil von einem Paar.
Beide kleiden sich auch im Hause privat sehr gepflegt, leger, aber weder ausgebeult noch irgendwie ungepflegt. Beide sind sich treu schon 30 Jahre verheiratet und der Eros stimmt.
Aber beide geben sich auf jede Menge Mühe. Denn von nix kommt auch nix.
 
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  • #6
Ich bin weiblich und habe diese Situation umgekehrt erlebt.Nach 3Monaten hatte mein Freund keine Lust mehr auf mich,dass ist mir in meinem ganzen Leben noch nie passiert.
Habe ihn auch darauf angesprochen,und er sagte mir das er das nicht so braucht.
Für mich war sehr schwierig das nachzuvollziehen,da ich sehr gerne mit dem Mann den ich liebe Sex habe,es gehört einfach dazu.Ich hab die Beziehung nach einer langen Leidensphase für mich, beendet.
Es ist schwer in einen Menschen hinein zu sehen, seine Bedürfnisse zu kennen,ich kann Dir nur sagen,dass ich es nachvollziehen kann wenn sich Dein Freund von Dir trennt oder fremd geht, denn auf Dauer kann auch er seine Bedürfnisse nicht unterdrücke egal wie sehr er Dich liebt.
 
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