• #1

Was macht einen Mann männlich und eine Frau weiblich?

Diese Frage wurde schon häufig hier im Forum diskutiert. In unserem aktuellen Magazin-Artikel sind wir deshalb dieser Frage auf den Grund gegangen und haben sie aus drei verschiedenen Blickwinkel beleuchtet: Körperliche Merkmale, das Erscheinungsbild und die persönlichen Eigenschaften.

Was ist Ihre Meinung? Welche Attribute sollte eine Frau bzw. ein Mann unbedingt erfüllen, um als weiblich bzw. männlich zu gelten?

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion!
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ein Mann wirkt durch eine sehr feminine Frau männlicher und eine Frau fühlt sich mit einem starken Mann an ihrer Seite auch schön weiblich.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Wenn jeder in seiner Rolle - nicht unbedingt klassisch - seinen Mann bzw. Frau steht. Das verbinde ich mit typisch männlich bzw. weiblich.

Äußerlichkeiten wie "Muskelpakete" oder "feminine Kleidung" sind da eher zweitrangig.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Also ich finde nicht das Weiblichkeit nun an den Geschlechtsmerkmalen auszumachen ist oder an der Haarlänge.
Viel mehr Ausstrahlung und wie jemand ist oder sich verhält...

Meine Freundin ist ca. 3 cm größer als ich, schlank und eher knabenhaft gebaut, kurze Haare und ich finde sie Wahnsinnig weiblich mit Ihrer Berliner Schnauze.

Für jemand anderen mag das der persönliche "Alptraum" sein aber für mich sind es eben eher persönliche Vorlieben das ich eben so überhaupt nicht auf den Typ "Tussi" stehe sondern Bodenständige, mit viel Drive und mit Klappe gesegnete Frauen...

Kurzum alles Geschmackssache sagte der Affe und bis in die Seifenblase. :)

M/35
 
G

Gast

Gast
  • #5
Es wird höchste Zeit, eine Person an ihren Neigungen und Fähigkeiten zu messen. Für die Antwort auf die Frage, welche Neigungen und Fähigkeiten wünschenswert sind, kann das Geschlecht keine größere Rolle spielen als die Hautfarbe!
 
  • #6
Hmm, am weiblichsten kommen Frauen daher die sich um diese Frage keinen Kopf machen sondern einfach Frau sind. Dieses geniessen und sinnlich ausleben.

Sowohl körperlich, der Charakter oder die Klamotten ist dabei die ganze Bandbreite vertreten. Ich kenne Frauen die buschikos in Hosen und Ballerinas im kleinen Zeh mehr weiblichkeit haben als voll aufgetakelte Zickende Tussen im Kleidchen und HighHeels im gesamten.

Manches kann man auch zu Tode analysieren.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Ich habe eine Frage in meinem Profil: "Bist Du gerne eine Frau?"

Einmal hatte mich eine Kunstwissenschaftlerin angeschrieben. Bei ihrer zweiten Mail fragte sie mich, was es mit der Frage mit der "Frau sein mögen" auf sich hat.

Nun damit meine ich, Frauen haben z.B. fast immer Handtaschen. Männer nicht. Jetzt gibt es die Tendenz der meisten Männer, sich evtl. über die Handtaschen der Frauen zu ärgern. Ich bin da (inzwischen) anders. Ich will eine Frau und zwar durchaus eine weibliche. Sie darf richtig weiblich sein, mit allem was dazugehört und was ihr als weiblich gefällt. Und wenn es eine Handtasche ist, dann freu ich mich über ihre Andersartigkeit, denn ich will ja keinen Mann an meiner Seite haben. Ich freu mich auch über schöne Schuhe oder farbenfrohe Kleidung. Ich genieße, dass Frau sich in der Gesellschaft so wandungsfähig zeigen darf, was uns Männern nicht "erlaubt" ist und wenn sie stolz als Prinzessin an meiner Seite geht. Das meine ich mit "gerne Frau sein". Natürlich kann man das auch sexuell interpretieren und so ist es auch ein wenig gemeint. Auch dort soll Frau gerne Frau sein. Aber wer mich nicht gut kennt, könnte es natürlich völlig einseitig sexuell interpretieren und mich als Schwerenöter betrachten. Aber tatsächlich ist das dann falsch!

Ich wollte der Kunstwissenschaftlerin dies nun nicht erklären, bevor sie nicht selbst geantwortet hat, sonst sagt sie ja vielleicht nur das, was ich hören will. Also habe ich angeboten, dies zu erläutern, aber würde gerne vorher ihre Antwort haben. Das fand sie so unfreundlich von mir, dass sie sofort nach nicht einmal 5 Mails mein Profil mit einer entsprechenden Bemerkung gesperrt hat, als wäre ich ein Stalker. Solches übertriebenes Verhalten finde ich so etwas von unangenehm, aber die kann mir dann ja auch zum Glück gestohlen bleiben.

Und solches hysterisches Überreagieren, habe ich schon öfter erlebt auf verschiedene Weisen. O.k., auch dies scheint dann durchschnittlich normal weiblich. Da gibt es auch paranoide Damen, die nicht einmal ihren richtigen Vornamen nennen, sondern einen Erfundenen. Nun, ich vermute, dass Männer typischer auch männliche Eigenschaften/Macken haben und möglicherweise sind die teilweise sogar ursächlich für paranoide Frauen.
 
  • #8
So pauschal kann man das gar nicht sagen, ohne in Klischees zu verfallen.
Und schaut man sich auf dem Erdball um, bekommt man ganz unterschiedliche Definitionen von "männlich" oder "weiblich".

Als Erstes kommt das Aussehen: Frisur, Gesicht, Hände, Beine. Kleidung, Schuhe, Gang, Ausstrahlung, Habitus.

Männliche Mode = eher zweckmäßig als besonders modisch.
Weibliche Mode: Eher modisch als zweckmäßig, und so herrlich "unvernünftig".
(Wobei m.E. immer mehr Frauen auf eher zweckmäßige Mode umschwenken ?)

Achtung Schuhe: Die fallen weit mehr auf, als man selber glaubt.
Ich schaue bei Frauen recht schnell auf ihre Schuhe, um sie dann einzuschätzen.
Je "weiblicher" die Schuhe, desto "weiblicher" geprägt die Trägerin ?

Dann Denk- und Handlungsweisen, die man als "typisch männlich" oder ".... weiblich" einstuft.
Aber dabei schon eher in Klischees und Vorurteilen verfällt.
Bleiben Sie Ihrer Persönlichkeit treu! Nur so finden Sie einen passenden Partner, mit dem Sie langfristig glücklich sein können, ohne sich verbiegen zu müssen.
Oje - Das spricht bei mir eher schwule Männer an. (Schon Mehrere abweisen müssen). Ich bin aber absolut nicht schwul, auch nicht in deren Szene, und werde es nie sein wollen und können *würg*.
Ich fragte mal meine Mutter: Woran kann das liegen ? Sie antwortete mir: Weil ich keine Härte ausstrahle.
Hallo ? Ich bin absolut nicht tuntig. Aber eben auch kein "harter Macho / Pascha".

Ich erlebe viele andere Männer ,die sich sehr sexistisch geben. Aber die halten sowas für normal an einem Mann. Und jeden Mann für unnormal, der nicht ebenso ist.

Diese Art Männer, die m.E. die meisten Frauen wollen - so ein Mann will ich nicht sein. Denn so will ich Frauen nicht behandeln.
Hart, primitiv, bestimmend, egoistisch, sexistisch = sei "männlich". Und sowas spricht auch noch viele Frauen an. *kopfschüttel*. Ich habe lange daran gezweifelt, aber glaube inzwischen: Diese Frauen wollen solche Männer ?

Jetzt traf ich eine Frau, die sehr "unweiblich" erscheint. Kurze Frisur, eher burschikose + zweckmäßige Kleidung + Schuhe (an dem Tag, in ihrer Freizeit), kaum Busen, kein Schmuck oder Make-up.
Trotzdem nicht lesbisch (achtung Klischees), sondern AE mit zwei Kindern, früher sogar verheiratet, und erst seit einem Jahr wieder Single.
Aber von ihrem inneren Typ und Persönlichkeit m.E. die meisten Frauen überragt. Und außerdem eben nicht "typisch Weibchen-Schema" ist.

Sie wenig "typisch weiblich" - ich wenig "typisch männlich" = passt eher zusammen ?
Sowas hätte m.E. keine Singlebörse und keine Matchingpunkte zusammen bekommen.

Bisher schätzte ich eher ausgeprägt weibliche Frauen. (Das muß bei mir aber nicht FSH, Minirock und High Heels sein.) Und unterschätzte andere Frauen, die eher als Außenseiterinnen erscheinen.
Aber umdenken erscheint mir nun besser.
Wie auch einem Freund von mir (m,43), der bei seinen Partnerinnen von "typisch weiblich" auf "unscheinbares Mauerblümchen" umstieg - aber damit weit besser dran ist.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Es wird höchste Zeit, eine Person an ihren Neigungen und Fähigkeiten zu messen. Für die Antwort auf die Frage, welche Neigungen und Fähigkeiten wünschenswert sind, kann das Geschlecht keine größere Rolle spielen als die Hautfarbe!

Sehr gute Antwort! Sehe ich genauso.

Je älter ich werde, desto mehr merke ich wie hinfällig diese Klischees sind, was "typisch weiblich" und "typisch männlich" ist.

Bis auf das Geschlecht und eine meist größere Muskelkraft beim Mann sind sich die beiden Geschlechter doch sehr ähnlich, so ist zumindest meine Erfahrung.

Was die Optik anbelangt, mag ich eher Männer, die nicht so "machomäßig" daherkommen, also keine superbehaarten Muskelpakete, sondern eher schlanke Männer mit geschmackvollem Klamottenstil.

Frauen, die sehr feminin angezogen sind, finde ich auch eher uninteressant, also all das, was in die Kategorie "Tussi" fällt.
 
Top