• #1

Was macht für euch Männer eine "gute Frau" aus?

In einem Nachbarthread war zu lesen, dass gute Frauen doch sehr rar seien. In der Diskussion waren da ein paar diffuse Kriterien aufgelistet, was eine gute Frau ausmacht, es schien mir jedoch insgesamt eine oberflächliche Diskussion zu sein. Klar, habe ich als Frau so meine Vorstellungen, was mich "gut" machen würde. Doch vielleicht fehlt mir ja das Einfühlungsvermögen und es wäre schön, ehrliche Antworten zu erhalten.
Ich würde gern von euch Männern (und von mir aus lesbischen Frauen), noch genauer wissen: Was macht - für euch ganz persönlich - eine gute Frau aus? Wenn ihr eine Frau neu kennenlernt, was löst den Gedanken aus "wow, das ist eine der Guten"? Hattet ihr schon mal so eine Frau in eurem Leben? Oder habt ihr jemanden, der für euch ein weibliches Vorbild darstellt, wo ihr sagt, "ja, so müsste eine Frau sein, dann wäre sie gut"?
 
  • #2
Ich bin zwar eine Frau und nicht lesbisch, aber ich kann mich gut in einen Mann hineinversetzen und habe viel mit meinem Freund darüber gesprochen, deshalb antworte ich auch mal.

Für die meisten Männer ist eine gute Frau:
attraktiv (ist aber subjektiv),
unkompliziert (weder zickig noch dauernd launisch),
selbstbewusst,
beruflich auf eigenen Füßen stehend,
psychisch gesund.

Das sind wohl die wichtigsten Kriterien.
 
  • #3
Ich kann #1 weitgehend beipflichten. Wichtig noch; nicht zu vorlaut und nicht ständig antworten, wenn man nicht gefragt wird und alles besser wissen. Auch Dauerquasseln schreckt ab.

- äußerlich attraktiv (subjektiv)
- schlank und sportlich (für mich auch ein Charaktermerkmal)
- passende Bildung und Beruf (solide Ausbildung oder aber Universitätsstudium, evt. mit Promotion, keine Therapeutin/Sozialpädagogin)
- natürlich und unkompliziert
- klar: psychisch gesund
- keine Essstörungen (Veganer, Laktoseintoleranz und andere Krankheiten)
- keine Beziehungsschäden mit darauf beruhendem generell negativen Männerbild (habe ich hier gelernt!)
- passendes Alter (ca. -10/+2)
- selbstbewusst, aber nicht dominant
- gleiche grundsätzliche Lebenssicht
- Single (egal, ob nach Ehe geschieden oder nach Beziehung getrennt)
- Freundeskreis, der sie erkennbar wertschätzt
- möchte eine Beziehung (wer dauernd betont, auch alleine´gut klarzukommen, kann das ja tun)
- ist mit ihrem Leben zufrieden und ein eher positiv denkender Mensch
- ... (ich habe keine Checkliste, die ich hier abschreiben könnte)

Ich denke, Kriterien erscheinen auch deshalb "diffus", weil sie natürlich nie objektiv sind. Und weil, wie hier immer schön geschrieben wird und auch im angesprochenen Parallelthread genannt, Kriterien davon abhängig sind, was man selbst zu "bieten" hat. Ich würde auch das Wort "gut" eher durch "passend" ersetzen.

Ein Freund von mir "steht" genau auf den dunklen, kurzhaarigen, etwas übergewichtigen Typ Frau, um den ich einen großen Bogen mache. Bei einem anderen wird ständig in Handy und Post spioniert und sie ist krankhaft eifersüchtig. Beides Therapeutinnen...
 
  • #4
Für die meisten Männer ist eine gute Frau:
attraktiv (ist aber subjektiv),
unkompliziert (weder zickig noch dauernd launisch),
selbstbewusst,
beruflich auf eigenen Füßen stehend,
psychisch gesund.

Das sind wohl die wichtigsten Kriterien.
Ich ergänze ebenfalls aus weiblicher Sicht, mir die männliche Sicht vorstellend ( meine möglicherweise falschen Kenntnisse habe ich vor allem aus diesem Forum hier )
- treu und loyal
- sexuell aktiv ( das ist das allerwichtigste )

w 49
 
  • #5
Hallo Annie,

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Ich kann daher nur für mich sprechen. Eine Frau wirkt positiv auf mich, wenn ich gerne meine Zeit mit ihr verbringen möchte, bzw. ich mir auch eine Familiengründung mit ihr vorstellen könnte.

- Sie hat eine positive mentale Haltung
- Sie ist intelligent
- Sie wirkt körperlich attraktiv (Also eine gewisse Fitness, gesunde Körperhaltung, Gesichtsfarbe, Normalgewicht usw.)
- sympathische, eher weibliche Stimme
- sie hat zumindest teilweise ähnliches Interessen / Neigungen wie ich.
- Sie schminkt sich nicht oder maximal "dezent"
- Keine Tattoos, Piercings, wenig Schmuck. keinen zu speziellen Kleidungsstil

Kurzum, die Chemie muss insgesamt passen.

Hoffe, das beantwortet Dir Deine Fragen

Mann, 43
 
  • #6
Oh eine Wunschliste. :)
Also wenn ich sie mir als Mann backen könnte, dann sollte sie folgende Eigenschaften mitbringen:
  • Attraktiv (wobei ich eine latente Schwäche für blonde Haare und blaue Augen habe)
  • Humor ist definitiv sexy
  • Steht mit Beinen im Leben, ist keine Prinzessin auf der Erbse und traut sich
  • Selbstbewusst
  • Robust im Sinne sie ist nicht immer direkt beleidigt und nimmt die Dinge auch mal mit Humor
  • Pfeift auch mal auf die Rollenklischees (einfach nur erfrischend)
  • Loyal
  • Treu
  • +/- 12 Jahre
  • Single
  • Ähnliche Wertvorstellung und schaut in dieselbe Richtung wie ich
  • Natürlicher Typ, ein Typ mit dem man auch mal Pferde stehlen kann
  • Nicht viel größer als ich (175 cm)
 
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  • #7
Ich befürchte das Wort "gut" als beschreibender Begriff für einen Frauentypus ist für diese Diskussion völlig ungeeignet, was für den Einen "gut" ist, mag für den Anderen "schlecht" sein.

Die Bezeichnung "gut" sollte durch (für Männer) "als Partnerin begehrenswert" ersetzt werden, das trifft den Kern der Sache besser.

So betrachtet, habe ich den (auch weiblichen) Definitionen nichts hinzuzufügen, die wesentlichen Punkte sind genannt - wobei aus männlicher Sicht individuell unterschiedliche Wertungen der Wichtigkeit bestehen wird.
 
  • #8
  • Attraktiv (schlank, gesunde Ausstrahlung, gerne etwas 'süß' aussehend)
  • Gepflegt (ordentliche Fingernägel, gewachst wo nötig, reine Haut, ordentliche und saubere Zähne)
  • Gesund
  • Nicht vegetarisch/vegan
  • Ein gewisser Kleidungsstil (soll einfach ordentlich aussehen und ist personenabhängig; zu manchen passt der business-look, zu anderen der Strickpulli)
  • Sportlich
  • Interesse an guter Ernährung (Mikrowellenessen gefolgt von Chips auf der Couch vorm Fernseher ist ein no-go)
  • Selbstbewust, schlau ('Straßenschlau' reicht, aber Promotion wäre genauso OK).
  • Kein Studium der 'irgendwas mit Medien', Touristik, geisteswissenschaftlichen oder sozialen Laberfächer. Gerne MINT, BWL, oder solide Ausbildung.
  • Versteht zumindest Englisch fließend
  • Eigener Kopf (wir müssen nicht dauernd die gleichen Ansichten haben), und fähig Diskussionen zu führen.
  • Eigenständig, Hobbies, nicht eifersüchtig, lässt dem anderen Freiraum (wenn ich spontan entscheide einen trinken zu gehen und dann werden es doch ein paar mehr, sollte das kein Problem sein.
  • Finanziell unabhängig (und kann mit Geld umgehen).
  • Interesse and der Welt und was so passiert. Erfahrung mit anderen Kulturen etc.
  • Keinesfalls rechts/anti-Ausländer/etc (Ich bin sehr für offene Grenzen und Freizügigkeit)
  • Am besten Mitte 20 damit Zeit zur Familiengründung bleibt (ich ende 20).
 
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  • #9
Na, da kann ich ja beruhigt sein!

Nach monatelanger (?) Abstinenz (... das Fallout-Ödland rettet sich schließlich nicht von selbst) dreht sich die Singlewelt immer noch um die gleichen Fragen: "Worauf stehen Männer / Frauen?", "Wo sind die tauglichen KandidatInnen?", "Probleme beim Kennenlernen", "Warum schreiben mich nur ältere Männer an?" ... sogar der obligatorische Thread einer verzweifelten heimlichen Geliebten, die zunächst vollkommen unverbindlich in eine Affaire starten wollte, sich dann aber doch in den Vergebenen verliebte (... quelle surprise), ist zu finden. A never ending story ...

Also das Wichtigste vorweg: Obwohl mein Gedächtnis totaler Mist ist, habe ich Deine Beiträge erstaunlicherweise noch in guter Erinnerung und freue mich daher, Dir mitteilen zu können, dass Du zweifellos zu den "guten Frauen" gehörst (diese Empfehlung wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig - bitte dem nächsten Werber brühwarm unter die Nase reiben).

Deine Kommentare legen Zeugnis über Objektivität, Verstand, Vernunft, Empathie, Unvoreingenommenheit und ein sympathisches Wesen ab (soweit man das im virtuellen Rahmen beurteilen kann) ... das dürfte für ein simples "gut" mehr als ausreichend sein.

Über das Aussehen möchte ich mich mal nicht äußern, da es, wie ja bereits mehrfach angedeutet, oftmals eine Frage des persönlichen Geschmacks ist (ich bspw. bevorzuge Frauen, die unter 1,75 m groß und nicht gertenschlank sind). Dennoch hier ein paar für mich unverzichtbare Eigenschaften, die noch nicht genannt wurden:
  • Kreativität
  • Verträumtheit
  • Individualität (Hervorstechen aus der Masse)
  • introvertiert & schüchtern (kein Muss, aber wünschenswert)
  • warmherzig
  • gute Manieren
 
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  • #10
Ich ergänze ebenfalls aus weiblicher Sicht, mir die männliche Sicht vorstellend ( meine möglicherweise falschen Kenntnisse habe ich vor allem aus diesem Forum hier )
- treu und loyal
- sexuell aktiv ( das ist das allerwichtigste )

w 49
Tja, das Forum als Erkenntnisquelle... Hm. Lebenslust hat es schon ganz gut getroffen. Kompatibilität bei wesentlichen Werten ist unverzichtbar. Sex gibt es heute an jeder Ecke, wenn man(n) das will und nicht autistisch gehemmter Quasimodo ist.
Ausschlusskriterien wäre noch: berechnendes, auf den eigenen Vorteil bedachtes Wesen.
 
  • #11
Die Eigenschaften, die hier aufgeführt wurden, kann ich nicht so pauschal sehen. Es kommt immer auf den Einzelfall an und das mich bei A stört, finde ich bei B attraktiv, obwohl es dann dieselbe Eigenschaft ist. Unterm Strich zählt das Gesamtpaket und nicht Studium, Figur, Job usw.
Wenn ich die Frau sehe und einige Gespräche mit ihr geführt habe, dann weiß ich es sich um eine "gute" Frau handelt. Eventuell will ich ja auch keine "gute" Frau, da ich kein "guter" Mann bin.
Gute Frauen kommen in den Himmel und Böse überallhin.:)

Gut eine der aufgeführten Eigenschaften zählt dann auch für mich im Vorfeld.
Das liegt aber auch daran, dass ich eine Katzenhaarallergie habe. Dasselbe gilt auch für Pferdebesitzerinnen. Da kann alles andere sehr attraktive sein und schon sind wir wieder beim Einzelfall.
 
  • #12
Moin,

Aussehen hat mit "gute Frau" absolut nichts zu tun!
Na klar, natürlich: es geht Männern ja bekanntlich nur um den Charakter.... In Wirklichkeit wird auch eine nach den "inneren" Kriterien nicht ganz so gute, nicht ganz so passende Kandidatin ganz schnell durch Äußerlichkeiten zur Nummer 1 auf der Wunschliste (à la "Katzen? Kein Problem, hau' ich mir halt Antihistaminikum rein."). Und eine Dame ohne entsprechende äußere Attribute steht mit ihrem Goldherz im Regen.

Wenn ihr eine Frau neu kennenlernt, was löst den Gedanken aus "wow, das ist eine der Guten"?
Aber vielleicht ist die Frage auch etwas schräg gestellt. Der "Wow"-Effekt und der Gedanke "eine der Guten" passen eigentlich nicht zusammen. Das eine optischer, olfaktorischer, akkustischer Flash der ersten Sekunde... das andere die Stimme der Vernunft.

manchmal
 
  • #13
Eine "gute Frau" hat eine Intimbeziehungsvita, die maximal dem statistischen Durchschnitt an Intimpartnern entspricht. Je nach Erhebung sind das zwischen 5 und 7 Sexualpartner.

Eigentlich müsste es sogar etwas weniger sein, denn in den Durchschnitt sind ja auch alle Prostituierten, Puffgänger und hochfrequenten Personen eingerechnet. Eine Normalfrau müsste, damit sich der Durchschnitt ergibt, also 3-4 Intimpartner haben.

Wenn man dann noch rechnet, dass das für's ganze Leben gilllt und ich als Kandidat ja auch mitzählen würde, wenn wir ein Paar werden. dann ergeben sich 2-3.

V.m46

PS: Ich (über)erfülle dieses Kriterium natürlich auch und messe NICHT mit zweierlei Maß!
 
  • #14
Was ich (m) mir an einer Frau wünsche:

- Selbstbewusstsein und Selbständigkeit.
- Nicht soviel reden wie "typisch Frau". Nicht soviel auf den Partner einreden.
- Nicht "jammern + wehleidig" sein - Oder nur, wenn wirklich ein Grund dafür ist.
- Den Partner als eigene Persönlichkeit respektieren. Ihn nicht "wie ein Kind" behandeln.
- Dem Partner Freiräume gewähren. Und selber Freiräume in Anspruch nehmen.
- Nicht zu anhänglich sein. Man ist ja kein Kind mehr.
 
W

wahlmünchner

  • #15
Frage 10 Männer erhalte 10 Antworten.
Frage 10 Frauen, die auf Frauen stehen und erhalte 10 Antworten. Was für Erkenntnisse erwartest du denn nach den Antworten?
Alle wollen einen Partner, der sie optisch überzeugt. Alle wollen einen Partner, der Humor hat ( am besten den gleichen)...der nicht ganz doof ist..blabla..
Anders formuliert:
Alle wollen einen Partner der wesentliche Bedürfnisse befriedigt. Und da kommen wir schon zu dem Problem:
Was wir sagen was wir wollen und was wir wollen ( uns anzieht) sind nicht immer die gleiche Punkte.
So gibt es viele die Verlässlichkeit und Treue wollen ( ihr Kopf will das ) in der Realität ist der Mensch, der treu und verlässlich ist aber dann manchen auch zu langweilig.
Also: glaube mal nur so halb, was die Leute schreiben, denn ihr unterbewussten Muster lassen sie durchaus anderes anziehend finden als ihnen selbst recht ist.
Was ich dir aus Erfahrung sagen kann:
Achte auf dein Bauchgefühl. Wenn dir ein Kontakt seltsam vorkommt, ist er es meistens auch. Und nein: selten wird etwas besser...
Ach ja und meine Traumfrau wäre gewesen: reflektiert, ehrlich, freundlich, hübsch, liebevoll, intelligent, geoutet, interessiert an einer langen Partnerschaft, selbstständig und ungefähr im gleichen Alter und fähig konstruktiv zu streiten.
Nur: Was nutzt das zu wissen? Ich bin nun mit einem Mann glücklich und bin an weiteren Bekanntschaften männlich oder weiblich nicht interessiert.
 
  • #16
  • Die wichtigste Eigenschaft überhaupt: sie muss liebevoll und warmherzig sein. Ich ertrage es so schlecht, nur geduldet und nicht geliebt zu werden. Ein nebeneinanderher leben ohne Herzenwärme ist schlimmer als Einsamkeit.

  • Attraktiv (ich bevorzuge etwas fülligere weibliche Wesen, aber nehme auch die etwas "strenger" erscheinenden Frauen vom Typ Latina oder Roma gern)

  • Sehr gerne auch mit Kindern, wobei Mädchen da deutlich einfacher zu handeln sind als Jungen. Bei Frauen ohne Kinder habe ich immer das Gefühl, dass dort eine Persönlichkeitskomponente fehlt oder zumindest verkümmert ist.

  • Ja, das leidige Thema Bildung: gerne studiert, aber nicht wie ich im MINT-Bereich, sondern eher aus den weicheren, sozialen Fächern. Da begnüge ich mich gern mit den Frauen, die Adelholzener mir übrig lässt, von wegen "irgendwas mit Medien, Touristik, geisteswissenschaftlichen oder sozialen Laberfächer."
 
D

Dagobert

  • #17
Ich kann dieses "gut" nicht recht definieren. Wohl habe ich Rahmen-Vorstellungen von "gut", sie grenzen aber stark an Pauschal-Plattitüden, an NoNa, ist ja eh klar. Es gibt unzählige "gute" Frauen und jede ist auf ihre Art anders "gut". Ist sie "gut" zu sich selbst? Zu mir? Tun wir beide uns "gut"? Können wir gemeinsam "gut"?

Eine "gute" Frau darf ruhig auch das Interesse anderer Männer haben. Sie ist einfach durch und durch attraktiv, nicht nur für mich. Sie bleibt bei mir und mir treu, weil sie es will und in mir halt "den Besten" sieht.

Sie soll gut aussehen, klug sein, selbstbewusst sein, fröhlich, fleißig, liebevoll, praktisch veranlagt, ideenreich, spontan, Dame und Geliebte, familiär, hilfsbereit, großzügig, zuverlässig, kreativ, kommunikativ, verantwortungsbewusst, offen und ehrlich.

Das ist einmal so die Basis, die ich möchte. Hat sie die, kann ich mich auch leicht mit ihren negativen Seiten anfreunden. Habe ich diese Basis? Ich denke, ja. Aber das müsste besser sie beantworten.

Das wird sich sicher mit der Mindest-Anforderung von Frau an Mann decken. Ist also wie gesagt "NoNa". Darunter würde ich nicht wollen, zumindest nicht in einer Lebens-Liebes-Beziehung.
 
A

Arcturus

  • #18
Eine "gute Frau" war für mich immer eine, die absolut keine Ähnlichkeit mit meiner Mutter hat.
Denn nach den Erziehungsjahren hatte ich definitv keine Lust eine ähnliche Frau, sei es von Habitus, Aussehen oder Wesen auch noch das ganze Leben zu haben.
Stellt mich deswegen meinetwegen als gestört hin aber das sind die Grundvoraussetzungen, die eine Frau für mich mitbringen muß, um eine "gute Frau" zu sein.
Ich stelle vielmehr die These auf, daß die Männer, deren Frauen ihren Müttern ähnlich sind/sehen, in ihren Frauen nur die eigene Mutter lieben aber nicht die eigene Frau. Das ist für mich nix.

Dann kommen solche Eigenschaften wie Attraktivität (mind. mittellange Haare, schlank, sportlich wenns geht) offenes selbstbewußtes aber nicht übergriffiges Auftreten und natürlich Offenheit in Sexualität und Erotik. Modeltypen, die mit der Aussage "also ich halte Sex für total überbewertet" bei ersten körperlichen Kontakten rüberkommen, hatte ich auch schon und möchte sie nie wieder. Das wurde nur Krampf.
Aber die Geschmäcker sind ja verschieden - manch einer mag das evtl.....

Die weichen Faktoren wie eine mir ähnliche Intelligenz, Selbständigkeit in Leben und Beruf sind Grundvoraussetzungen.
Insbesondere das Nichtvorhandensein einer der letzten beiden Eigenschaften sind für mich k.o-Kriterien aufgrund schlechter Erfahrungen.
 
  • #19
Ach liebe annie83,

Du und Deine Gedanken.

Wenn ich das hier so lese, könnte ich auch sofort einige konkrete Dinge nennen, die eine Frau für mich zur "Guten" machen. Aber ich mag nicht. Fühlt sich dann einfach so an als hätte ich irgendetwas Entscheidendes vergessen oder falsch benannt.

Eine "gute" Frau ist für mich, die die das wunderbare Geschenk "Leben" mit mir teilen kann und will sowie sich in diesem Sinne diesem und sich selbst als positiv und dankbar erweist. Das Leben soll gemeinsam reicher werden. Dies hat sowohl eine emotionale als auch eine materialle Seite. Wenn beide stimmen, dann ist sie "gut" - für mich. Ich halte es da mit dem kleinen Prinzen ohne dieser zu sein.

Die Gefühle und Gedanken daran finde ich sehr schön und erfüllend, aber für Dich nicht hilfreich.
 
  • #20
Eine "gute Frau" war für mich immer eine, die absolut keine Ähnlichkeit mit meiner Mutter hat. [...] Stellt mich deswegen meinetwegen als gestört hin aber das sind die Grundvoraussetzungen, die eine Frau für mich mitbringen muß, um eine "gute Frau" zu sein.
Ob du gestört bist oder nicht, würde ich mir nicht anmaßen zu beurteilen, tatsächlich ist es aber so, dass dich dein unentspanntes Verhältnis deiner Mutter gegenüber mit Sicherheit in Bindungsproblemen deinerseits auswirkt. Dass es das bereits getan hat, sagst du ja selbst, und ich gehe davon aus, dass es das weiterhin tun wird, bis du es aufarbeitest.
Ich würde als Frau keinen Partner wollen, der mich mit seiner Mutter vergleichen muss - ob ich da nun gut wegkomme oder schlecht, wäre mir egal, auch wenn ich seine anderen Kriterien vielleicht sogar erfüllen könnte. Das Vergleichenmüssen an sich wäre für mich - bei beiden Geschlechtern! - ein Alarmsignal, denn es lässt auf einen Menschen schließen, der mit dem anderen Geschlecht seine Probleme hat (für die Einstellung dazu sind bei Männern hauptsächlich die Mütter zuständig) und der auch seine Kindheitsverletzungen nicht hat heilen können.

Zwar bin ich kein Mann, aber wäre ich einer, wäre eine für mich gute Partnerin eine, die ihre Verletzungen kennt, weiß, wie diese sich auf eine Beziehung ausgewirkt haben und noch auswirken können - dazu gehört, dass sie - zumindest jetzt im mittleren Alter begonnen hat, ihre Beziehung zu ihren Eltern aufzuräumen. Sie lässt sich nicht unterbuttern, rennt nicht mehr der Anerkennung ihrer Eltern hinterher und wenn sie keine konstruktiven Auseinandersetzungen mit ihnen führen kann, weil die Eltern nicht dazu bereit sind, trennt sie sich von ihnen. Das gilt auch für verstorbene Eltern. Ich weiß, wovon ich spreche - für mich in dieser Lebensphase ist ein guter Partner einer, der seine Beziehungsgeschichte konstruktiv verarbeitet und sich auch um ein Wissen um gute Beziehungen bemüht - mit allem was dazu gehört. Auch mutiges, unbequemes und anstrengendes Ansichselbstarbeiten, um mit sich selbst im Reinen zu sein.
 
  • #21
Liebe Forumsmitglieder,
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Und es freut mich @Kain, dass du sogar nach monatelanger Abstinenz von diesem Forum sich noch an meine Beiträge erinnerst.
Frage 10 Männer erhalte 10 Antworten.
Frage 10 Frauen, die auf Frauen stehen und erhalte 10 Antworten. Was für Erkenntnisse erwartest du denn nach den Antworten?
Das ist eine gute Frage, was ich eigentlich damit wollte. Ich muss zugeben, dass ich viel zu viel grüble über das Thema Partnersuche, weil es das einzige in meinem Leben ist, dass auch nach dem x-ten Anlauf immer wieder, auf ganz vielfältige Weise, nicht klappt. Es ist so frustrierend, dass ich regelmässig in dieses Forum schreibe und Beiträge lese, obwohl das oft noch die letzte Prise Desillusionierung oben drauf gibt. Irgendwie erhoffte ich mir wohl einen "Aha"-Moment. Stattdessen bin ich jetzt eher noch verwirrter.
Was mir auffiel beim Lesen der Antworten, war, dass ich manchmal den Eindruck hatte, Frauen sollen ganz widersprüchliche Erwartungen erfüllen, die ich mir spontan in einer Person gar nicht vorstellen konnte.
Die Nachsicht mit diesem verwirrenden Haufen an Kriterien kam erst, als ich mir überlegte, was einen "guten Mann" für mich ausmacht. Ist eine genau so diffuse Mischung.
 
  • #22
Mit einer "guten" Frau verstehe ich mich gut, sie respektiert mich, wie ich sie respektiere, sie ist attraktiv, vielleicht eine kleines bisschen mehr als ich, hat geilen Sex mit mir und ist nicht allzu unordentlich.
 
  • #23
...dass sie - zumindest jetzt im mittleren Alter begonnen hat, ihre Beziehung zu ihren Eltern aufzuräumen. Sie lässt sich nicht unterbuttern, rennt nicht mehr der Anerkennung ihrer Eltern hinterher und wenn sie keine konstruktiven Auseinandersetzungen mit ihnen führen kann, weil die Eltern nicht dazu bereit sind, trennt sie sich von ihnen.
Absolut richtig, man müsste fast einen eigenen Thread dafür aufmachen. Ich denke, die Loslösung von den Eltern ist für die eigene Bindungsfähigkeit ein wesentlicher Faktor. Die Aussagen auf die Du Bezug genommen hast, deuten darauf hin, dass das nicht funktioniert hat. Ablehnung ist keine Loslösung und keine Verarbeitung. Ein schwieriges Thema...
 
  • #24
L...weil es das einzige in meinem Leben ist, dass auch nach dem x-ten Anlauf immer wieder, auf ganz vielfältige Weise, nicht klappt. ...
An den "verwirrenden" Aussagen erkennst Du, dass es keinen Königsweg und keine alleinige optimale Partnerin/Partner gibt. Im Grunde kannst Du doch nur jemanden suchen, dessen Kriterien so sind, dass Du darauf einigermaßen passt (und umgekehrt). Letztlich ist eine solche Liste doch eine Ansammlung von Idealvorstellungen und jeder vernünftige Mensch weiß, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und aus Kompromissen besteht. Logisch, wenn Du fragst, bekommst Du eine Liste von einzeln hoffentlich realistischen Wünschen (der 130 kg-Mann, der nach der 45 kg-Frau hat es genauso schwer wie die Verkäuferin, die "Arzt" anklickt), die in Summe in kaum einer Person erfüllt sind. Ich kenne jedenfalls kein Paar, bei dem alle Wunschvorstellungen wechselseitig erfüllt sind.
 
  • #25
Thema Partnersuche, weil es das einzige in meinem Leben ist, dass auch nach dem x-ten Anlauf immer wieder, auf ganz vielfältige Weise, nicht klappt.
Irgendwie erhoffte ich mir wohl einen "Aha"-Moment. Stattdessen bin ich jetzt eher noch verwirrter.
Spontan dachte ich mir beim Lesen der Frage: aha , wenn ich weiss, was eine gute Frau ist, kann ich so werden, und dann finde ich endlich einen Partner. Dahinter könnte stehen: wie kann ich mich noch verbiegen, damit ich endlich einen Partner bekomme.
Ich kenne jetzt deine früheren Posts nicht und hab auch nicht hier alle Antworten gelesen. Aber vielleicht ist der Punkt dahinter, dass du nicht ganz zu dir stehst und dadurch immer wieder unpassende Partner anziehst? Mit zu sich stehen ist jetzt nicht gemeint, dominant, hart, und kompromisslos.
 
A

Arcturus

  • #26
Absolut richtig, man müsste fast einen eigenen Thread dafür aufmachen. Ich denke, die Loslösung von den Eltern ist für die eigene Bindungsfähigkeit ein wesentlicher Faktor. Die Aussagen auf die Du Bezug genommen hast, deuten darauf hin, dass das nicht funktioniert hat. Ablehnung ist keine Loslösung und keine Verarbeitung. Ein schwieriges Thema...
Vielleicht habe ich es etwas ungeschickt augedrückt.
Ich mache es mal anders:

Meine Mutter ist eine recht korpulente Frau mit einem starken Hang zur Übergriffigkeit.

Ich könnte daher niemals eine intime Beziehung zu einer korpulenten Frau führen, da dies schon von daher in mir das Gefühl erzeugt, mit einer Mutterfigur intim zu sein. Das dies wirklich so ist, habe ich natürlich verifiziert und über ein C-Date-Portal zweimal Kontakt zu - na sagen wir mal - "dickeren" Frauen gehabt. Die Erkenntnis: (auch leicht) übergewichtige Frauen sind für mich keine passende Partnerin - ich bin also das Gegenteil von Ödipus ;-P

Zweitens: jeder, der eine übergriffige Frau an seiner Seite braucht, mag sie haben. Ich suchte udn habe eine Frau gefunden, welche die hier propagierte "Augenhöhe" auch lebt.

Warum also meine Ablehnung zweier, sicher nicht nur für mich negativer Eigenschaften als "Bindungsproblem" und "nicht aufgearbeitete Mutterbeziehung" gewertet werden muß mir nochmal jemand genau erklären.

Demzufolge bedeutet es also im Umkehrschluß, daß jeder Mann normal und beziehungsfähig ist, der ohne Probleme mit einer Frau ohne zu zögern intim oder partnerschaftlich wird, die seiner Mutter in Aussehen und Charakter gleicht (ohne jetzt natürlich in deren Alter zu sein)

Jeder Mensch meidet die Faktoren, die in ihm Unwohlsein auslösen. Mein Unwohlsein liegt in der Vorstellung, mit einer FRau intim zu werden, die meiner Mutter ähnelt. Wenn das bedeutet
es lässt auf einen Menschen schließen, der mit dem anderen Geschlecht seine Probleme hat
dann sei's drum, habe ich eben meine Probleme.

Im übrigen haben Frauen im Allgemeinen recht eigene Ansichten, was "Loslösung" und "Verarbeitung" bedeutet. Diese Überzeugungen lasse ich ihnen gern, denn Diskussionen über geistige Konstrukte können nie einvernehmlich enden.

m47

PS: Meine "Verarbeitung" von Übergriffigkeit ist nicht, derartige Frauen "bessern" oder "helfen" zu wollen, sie sind schlicht nix für mich.
 
  • #27
Bis auf einen Punkt der Listen, die hier in der Zusammenstellung existieren, wäre ich die "perfekte" Frau: Mitte zwanzig, halblange blonde Haare, blaue Augen, sportlich, sehr unkompliziert, studiert und allgemein interessiert, Kinderwunsch, sehr flexibel, treu usw.

Könnt ihr Männer mir bitte erklären, warum eine vegane Ernährung für euch unter Essstörung und krankhaft fällt?! Ich bin sehr aktiv, mache so ziemlich jeden Tag Sport, natürlich gestalte ich meine Ernährung bewusst, abwechslungsreich und gesund. Mangelerscheinungen?? - Fehlanzeige: während meines Medizinstudiums bin ich gründlich durchgecheckt worden, ich spende 2-3 Mal im Jahr Blut, meine Blutwerte sind optimal (ja Vitamin B12, Folsäure und ab und zu Eisen und Jod substituiere ich, aber schon vor meiner Ernährungsumstellung, da das für junge Frauen im gebärfähigen Alter allgemein sinnvoll ist). Vegan lebe ich aus Gesundheits-, Tier- und Umweltschutzgründen. Genauso wie ich meinen Müll gut trenne, nicht jeden Tag meinen Coffee to go brauche und auch für Tiere bremse, ist das einfach eine Lebenseinstellung, welche meine verantwortungsbewusste Seite zeigt. Bin keine militante Tierschützerin (auch wenn man mir mit einem Pelzmantel natürlich keine Freude machen würde;-), trage nicht ausschliesslich Öko-Fairtraide Kleidung (dafür liebe ich meine High-Heels und Overknee-Stiefel einfach zu sehr;-) und würde meinem Partner selbstverständlich ernährungstechnisch keine Vorschriften diesbezüglich machen. Allerdings würde ich mir auch nicht den täglich Schweinebraten verzehrenden, bierbäuchigen Partner wünschen, allerdings nicht aus vegan Gründen, sondern weil es optisch einfach nicht passen würde.

Ich wünsch mir vielmehr von meinem Partner, dass er ebenfalls einen gesunden und aktiven Lebensstil pflegt Definitiv lieber wäre mir ein Mann, der einen verantwortungsbewussten Umgang mit Fleisch und tierischen Produkten pflegt, als ein freudloser Veganer, der noch nicht mal die Spinnen in seinem Zimmer vor die Tür setzen kann. Allerdings ist Partnerschaft ja auch ein Anpassungsprozess von beiden Seiten aus, und dem Cholesterinspiegel der meisten Männer, würde eine höherer Anteil pflanzlicher Nahrung definitv gut tun. Insofern könntet ihr von einer Partnerin mit einer solchen Ernährungsweise doch profitieren ;-)

Also Männer, wenn ich euch jetzt nach einigen Nachrichten schreiben würde, ich lebe vegan, wäre die Absagenachricht von euch vorprogammiert?

w, 25
 
  • #28
Nach dem Ausschlussprinzip:
- keine Kinder
- kein Haustier
- nicht vegan oder vegetarisch
- nicht Rauchend
- nicht verstümmelt (Tatoo, Durchlöchert)
- nicht verbissen feministisch
- nicht esoterisch angehaucht
- nicht übergewichtig
 
  • #30
Der Anti-Ödipus ist aber trotzdem nicht frei, sonst würde ihn die der Mutter ähnliche korpulente Frau nicht erschrecken.
Du hast ja nie rausgefunden, ob Du auf ... griffigere Frauen stehen würdest, wenn Du eine schlanke Mutter gehabt hättest. Vielleicht nicht, aber als Anti-Ödi weißt Du das nicht.

Zweitens: jeder, der eine übergriffige Frau an seiner Seite braucht, mag sie haben. Ich suchte udn habe eine Frau gefunden, welche die hier propagierte "Augenhöhe" auch lebt.
Das ist was Objektives, weil das einfach keine gute Partnerschaft ergibt mit solchen Menschen.
Demzufolge bedeutet es also im Umkehrschluß, daß jeder Mann normal und beziehungsfähig ist, der ohne Probleme mit einer Frau ohne zu zögern intim oder partnerschaftlich wird, die seiner Mutter in Aussehen und Charakter gleicht (ohne jetzt natürlich in deren Alter zu sein)
Du ahnst nicht, wieviele Männer eine Gattin haben, die der Frau Mutter charakterlich gleicht oder aber genau das Gegenteil ist, weil der Sohn sich zwar nicht emanzipiert hat, aber selber wie die Mutter geworden ist, um ihr Verhalten in der Partnerin gleich zu ersticken und nicht wieder der Unterlegene zu sein. (Klappt auch umgedreht mit Töchtern, die dem Vater nacheifern.)
Ich beobachte in Beziehungen (auch in meiner hatte ich das), dass Männer auf eine Partnerin durchaus noch so reagieren, wie damals auf die Mutter, sobald Kritik aufkommt. Damit drängen sie die Frau auch in die Mutterrolle, weil sie sie so sehen wollen. Dann geht es nicht darum, dass ZWEI Leute in einem Haushalt wohnen und sich BEIDE wohlfühlen müssen, sondern dass die Mutti wie die Frau beide thematisieren, dass Klamotten nicht im Flur rumliegen sollten o.ä. Und wie damals, als es den kleinen Jungen genervt hat und er sich der allmächtigen Mutter unterlegen fühlte, reagiert nun der Mann.
 
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