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  • #1

Was macht ins Cafe zu gehen, zu dem Klassiker, der Datelocation.

Meine Frage bezieht sich darauf, warum ist gerade das Kaffetrinken (oder eine Irgenwas-Latte) der Klassiker, wenn es um den Ort, des ersten Dates geht?
 
  • #2
ganz ehrlich - weiß ich auch nicht.

Ich persönlich würde etwas anderes bevorzugen. Zum Beispiel eine Stadtführung zu Fuß, vielleicht unter einem bestimmten Motto. Hat ganz klare Vorteile:
- Man muss sich nicht die ganze Zeit unterhalten, es gibt eine Alternativbeschäftigung
- Man KANN sich unterhalten (es ist nicht wie im Theater/Kino)
- Man ist in Bewegung - weniger Nervosität, bessere Möglichkeiten, sich zu einander zu positionieren (näher, ferner, frontal, seitlich,...)
- Man "wirkt" auch anders als wenn man nur sitzt

Aber vor allem ist der Aspekt der Ablenkung und der Möglichkeit zum Gespräch hervorzuheben.
Einkehren kann man dann ja auch immer noch ;-)
 
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  • #3
Cafe ist für ein erstes Date langweilig, spießig und öde.
Alternative wie #1, oder eine Ausstellung, oder ein Spaziergang in Feld, Wald, Wiese, am Meer...
Jedenfalls etwas, wo man sich nicht frontal gegenüber sitzt und wo Gesprächspausen was Feines sind, um den anderen besser zu erspüren.
 
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  • #4
Es ist unverbindlich, und man kann bei negativen Überraschungen schnell das Weite suchen!
 
  • #5
Mein Vorschlag für ein erstes Date ist - sofern der Mann sich auch für so etwas interessiert - der Besuch einer Ausstellung. Da muss man auch nicht die ganze Zeit reden, kann es aber. Und man kann anschließend noch etwas trinken gehen.
 
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  • #6
Es geht doch letztendlich nicht um Ablenkungen, gerade beim ersten Date, sondern vielmehr um zu sehen, hören, riechen und da benötigt man einen solchen Ort mit Ruhe, ich möchte es anders nicht!
 
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  • #7
@1. Also, wenn ich eine Stadtführung mitmache, dann würde ich auch gerne Neues/ Wissenswertes über diese Stadt erfahren. Darüber hinaus empfinde ich es als denkbar unhöflich, wenn ein Fremdenführer (oder wer auch immer) sich sehr viel Mühe gibt, "seine" Stadt den Menschen nahe zu bringen, davon aber 2 Personen völlig desinteressiert rumstehen und sich ggfs. auch noch unterhalten, damit dann auch die Umstehenden mitbekommen, dass diese 2 völlig uninteressiert sind und noch dazu ihr 1. Date haben! Als teilnehmender (und zahlender) Gast an dieser Stadtführung würde ich die Beiden bitten, ihr Schwätzchen doch woanders zu halten (z.B. im nächstgelegenen Cafè :)), damit wenigstens Andere nicht gestört werden!

@Fragesteller/-in?: Grundsätzlich sollte man sich dort trefen, wo auch andere Menschen sind, d.h. nicht unbedingt in einem unbelebten Waldstück, nicht an einem einsamen Strand und insbesondere nicht in der eigenen oder der "Kontakt"-Wohnung. So, welche Möglichkeiten bleiben denn dann noch? Kino und Theater ist -wie Stadtführung- denkbar ungeeignet, einen anderen Menschen kenn zu lernen, weil man sich dort nicht unterhalten kann.

Wenn gerade ein Stadt- oder Volksfest stattfindet oder ein Straßenkonzert, dann käme das sicherlich auch in Frage. Auch eine neue Kunstausstellung kann -wenn Beide daran interessiert sind- durchaus interessant sein, weil man sich dann über das Gesehene auch später noch bei einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee unterhalten kann.

Nicht immer gibt es diese Möglichkeiten. Ich habe mich mit meinem jetzigen Lebensgefährten an der Bar eines Spielkasinos in der Nachbarstadt getroffen. Wir haben zwar nicht gespielt, sind aber von Tisch zu Tisch geschlendert, haben zugesehen und er hat mir dabei von einem Bekannten erzählt, der glaubte, das "perfekte Gewinner-System" gefunden zu haben! Das war sehr unterhaltsam, weil mein damaliger Kontakt, jetziger Lebensgefährte, mir auch noch einige Spiele, die ich nicht kannte, erklären konnte und ich wiederum von meinen Spielkasino-Erlebnissen in Las Vegas erzählen konnte. Da am gleichen Tag in dieser Stadt auch noch ein Volksfest stattfand, sind wir noch ein wenig durch die Straßen geschlendert und haben dann bei einer Band, die Zigeuner Blues spielte, Halt gemacht und zugehört. Bei unserem 2. Treffen bekam ich dann von ihm eine selbst gebrannte CD mit Zigeuner-Blues geschenkt und einer Widmung: "Zur Erinnerung an unser 1. Treffen am.....".

Das hat mich sehr berührt und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Du siehst, es gibt auch andere Möglichkeiten, sich zu einem 1. Date zu verabreden! Aber da das ja nicht immer möglich ist, bleiben ja für kurze Dates fast nur Café oder Eiscafé, oder -wenn man sich länger treffen möchte, ein Restaurantbesuch. Bei einem 2. oder 3. Treffen kann es auch mal eine Bar -oder falls von Interesse- eine Tanzbar sein.
 
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  • #8
Mit der ersten Date-Location hatte ich Glück: Stadtfest, alle Galerien bis spät abends geöffnet, Strassenmusiker, überall Möglichkeit zur Einkehr.
Mit dem Date selber hatte ich Pech: Er ging leider auf nichts, was die Umgebung bot, ein, ging auf nichts, was ich thematisch anbot, ein und fragte mich selber auch nichts. Also irgendwie gar kein Interesse. Trotzdem "schafften" wir 4 Stunden - er taute erst auf, als er von seinem Beruf erzählen durfte. Es wurde auch nur kurzfristig etwas daraus. Jetzt weiß ich allerdings, warum.
 
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  • #9
Mein drittes Date war in einem Museum in Wuppertal. Hat gut funktioniert, wir sind seit 1,5 Jahren und verliebt bis über beide Ohren...

W, 44
 
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  • #10
Leute, stellen wir uns doch einmal die Frage, worum es beim ersten Date primär geht? Da kann ich doch keine Ausstellung oder Straßenfest oder Stadtführung besuchen etc.! Was sind denn das für alberne Vorschläge, geht doch wirklich nicht!
 
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  • #11
Ein Cafe ist ein neutraler Ort und wenns nicht passt, dann kann man schnell das Weite suchen. Ausserdem treffe ich mich doch mit einer Person, um diese kennenzulernen, gibts peinliches Schweigen, ist der Datingpartner halt nicht das Richtige für mich...

Ein Date am Meer - tsss...Wald und Wiese finde ich auch sehr ungeeignet und zudem auch sehr riskant mit einer wildremden Person...

Eine Stadtführung geht überhaupt nicht, der Stadführer erklärt etwas und zwei Leute hören nicht zu, weil sie sich unterhalten, um sich kennenzulernen, das nervt die anderen Teilnehmer doch nur, was ist denn das für eine komische Idee für ein erstes Date...

w/39

Genaus wenig gehen: Kino und Theater - da kann man sich doch gar nicht unterhalten.
 
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  • #12
Ich ( w 49) finde es auch gut, dass man die Location besucht, die mit positiven Erinnerungen z.B. 1. Date gebunden und gute Möglichkeiten zur Einkehr vorhanden sind!
 
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  • #13
Den Vorstellung mit der Ausstellung finde ich super. Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass ich damit bei den Damen dann doch nicht auf Resonanz gestoßen bin.
Als Erklärung hätte ich dafür vielleicht doch eher ein gewisses Sicherheitsbedürfnis.
 
  • #14
@6

Ist doch alles bedacht:

etwas neues sehen: Darum ja auch Stadtführung unter einem MOTTO. Hier in Bremen gibt es zum Beispiel eine Nachtwächter-Stadtführung, eine Spuk- und Geister-Stadtführung (mit Geschichten aus der Zeit der Hexenverfolgung), natürlich auch eine normale Stadtführung, eine Hanse-Stadtführung, und wohl auch noch ein, zwei mehr. Und zur Not kann man ja auch in eine andere Stadt fahren, sich irgendwo in der Mitte treffen oder was weiß ich.

Natürlich hört man dem Führer zu wenn er spricht. Aber es gibt halt auch immer wieder die Wegezeiten, wenn man zum nächsten Site geht. Da kann man sich dann unterhalten, entweder über das was der Stadtführer erzählt hat, oder irgendetwas, was man davon abgeleitet hat, oder man kann einen Gesprächsfaden wieder aufgreifen. Und zudem steigert es doch auf die Neugier, wenn so vieles ungesagt bleibt, und das kann man dann alles hinterher beim Bier oder Tee oder Wein besprechen...

Außerdem trifft man sich natürlich vorzugsweise ne Viertelstunde vorher, um dann dort gemeinsam hinzugehen und das übliche Schön-dass-du-da-bist-wie-hast-du-hergefunden-gut-schaust-du-aus abzuhandeln...

Natürlich ist das jetzt nix, was du zehnmal machen kannst - aber es würde mich erschauern, wenn ich zehn erste Dates haben müsste. Ich hätte ja auch keinen Bock, mit zehn Frauen essen zu gehen oder nen Kaffee zu trinken ...was übrigens ein direkter Hinweis auf meine Einsteullung zu diesem Multidating-Irrsinn ist, der hier offenbar von einigen Frauen betrieben wird - aber dafür gibts andere Threads.

(m30)
 
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  • #15
#8 Das ist ja toll, herzlichen Glückwunsch. Hätte niemals ernsthaft gedacht, dass es Männer gibt, die sich für Museen interessieren. Hoffentlich hält es auch.
#13 Das hört sich doch sehr gut an? Optimal sozusagen?
 
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  • #16
@9: Aha, und warum nicht?1? Vielleicht kannst Du uns mitteilen, warum Du dieser Meinung bist?
 
  • #17
Ich finde Cafes ziemlich öde und steril.

Ich bevorzuge da das spielerische Element, wobei ich den Stadtführer mache oder sie. Oder halt eine Wanderung, einen Ausflug o. ä. .

In den meisten Fällen haben wir uns ganz einfach zu Hause getroffen oder im Hotel verabredet.
 
  • #18
Ein Cafe oder Eiscafe ist ideal, weil es
+ öffentlich und gefahrlos ist (!)
+ bei Misfallen das Date jederzeit beendet werden kann
+ bei Gefallen beliebig ausgedehnt werden kann
+ keine hohen Verzehrskosten anfallen
+ der gesamte Ablauf unkompliziert ist
+ viel simpler und lockerer als Restaurantbesuche

Alternativ finde ich Aktivitäten wie Jahrmarkt (Hamburger Dom) oder Tanzparty gut.

Längere Ausflüge, Wanderungen und ähnliches sind im allgemeinen für das erste Date nicht empfehlenswert, es sei denn der Kontakt ist extrem vielversprechend und gefahrlos.

Man muss sich immer bewusst sein, dass manche Dates schon nach Minuten langweilen oder abstoßen können. In solchen Fällen ist es blöde, wenn man dann aufgrund der Aktivität nicht zügig das ganze beenden kann.

Für das zweite Date und weitere Treffen sind Tagesausflüge, Unternehmungen und intensivere Aktivitäten auf jeden Fall empfehlenswert -- aber da weiß man ja auch, wer und was einen erwartet. Beim ersten Date immer auf Nummer Sicher gehen!
 
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  • #19
Im Hotel verabredet - tssss, die Ideen für ein Date werden ja immer lustiger...

Also eine erste Verabredung sollte möglichst in einem neutralen Rahmen gehalten werden, da reicht auch ein schnödes Cafe, gibt doch genug Dates, die schon nach ein paar Minuten total langweilig wurden, da kann man das Date auch schnell beenden und gehen - im Museum oder bei einem Ausflug ist das leider nicht so ohne Weiteres möglich, solche Dinge behalte ich mir bei weiterer Symphatie vor und das habe ich auch gemacht, als ich meinen jetztigen Partner kennenlernte.

w
 
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  • #20
Was das Cafe zum "Klassiker" macht, hat #17 aufgelistet.

Darüber hinaus aber ist meine Erfahrung aus aktiver Zeit bei EP, dass das Cafe eigentlich nur dann Klassiker war, wenn ich eher indifferent eingestellt war zum Date.

Wenn ich schon beim ersten Mail- oder Telefonkontakt einen besonders guten Draht zum "Kandidaten" hatte, hat sich meistens eine andere location für das erste Date ergeben. Eine Opernaufführung, ein Konzert, ein Restaurantbesuch, ein Vortrag, eine Ausstellung ..... Eben irgend etwas, das uns beiden, über das Übliche hinaus, wichtig war.

Mit dem Mann, der "das Rennen gemacht" hat, habe ich mich dann zum ersten Date in der Oper in Wien getroffen, es war einfach für uns beide richtig und stimmig.

w54
 
  • #21
Wie ich schon sagte, ist mir die Cafe-Umgebung zu aufgesetzt. Ich fahre auch nicht 600 km durch die Gegend, um jemandem für eine Stunde im Cafe zu treffen.

Es gab auch nur ein Date, wo man sagen mußte, daß es seitens der Dame halt nicht gepaßt hatte. Bei einem anderen Date war ich halt derjenige, der schnell weg wollte, aber über die Contenance verfügte, das Beste aus der Situation zu machen.

Meine Dates waren auch so ausgelegt, daß man man immer noch eine Alternative hatte, falls es nun wirklich nicht klappen sollte. Ich lege mir also schon vorher für mich ein Tages- oder Wochenendprogramm zurecht.

Da ich als guter Unterhalter (oder Gesprächspartner) gelte und wir in etwa den gleichen Humor bzw. Interessen hatten, war das Risiko schon kalkulierbar. Es war also nicht so, daß man sich nun, von den beiden Ausnahmen (die auch nicht gut vorbereitet waren) abgesehen, überhaupt nicht leiden konnte.

Grundsätzlich gebe ich Dir aber recht, Frederika. Wenn man so gar nichts über den anderen weiß, sind unverdächtige Lokalitäten natürlich der bessere Weg.

Ich muß dazu sagen, daß meine Dates eng mit meiner Mentorfunktion verknüpft waren/sind und weniger eine Romanze im Vordergrund stand. Es lag in den Fällen halt in der Natur der Sache, daß sich die Klientin in mich ein bißchen verliebte (ich bin hierin weniger "entflammbar"), oder wir es für besser hielten, die problemorientierten Details direkt zu erörtern.

Das ist eben der Unterschied zw. einer reinen Partnerkontaktbörse und Plattformen, wo man sich über die problem-, hobby- oder klientenzentrierte Kommunikation annähern kann. Man geht im Vorfeld unbefangener miteinander um und ist nicht darauf fixiert, daß jetzt die Lokalität durch sprudelnde Funkenflüge entflammt.
 
  • #22
@#20: Dogbert, dann reden wir hier ohnehin aneinander vorbei. "Erste Date" bedeutet im Bereich der Onlinesuche, dass man sich NOCH NIE live gesehen hat, also das allererste Mal persönlich trifft. Darum geht es bei der Auswahl "Cafe".

Wenn Du die Damen schon persönlich kanntest, dann sind andere Unternehmungen und Orte natürlich empfehlenswert.

@#19: Ja, das geht mir genauso. Je vielversprechender, je passender, je stimmiger schon vorher, desto eher kann man etwas zusammen unternehmen und ist nicht enttäuscht, eben zum Beispiel zusammen auf den Jahrmarkt, Klettern, Tanzen oder ähnliches. Ich denke aber, es sollte etwas Kommunikatives und Aktives sein.
 
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  • #23
@21

Wobei die Kommunikation dann ja sowohl in den Pausen als auch hinerher ausführlichst stattfinden kann... :)

w54
 
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  • #24
Sag mal Dagobert, bist du Treuetester oder Callboy oder was soll das Gerede mit Mentor etc?
 
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  • #25
Hallo dogbert!

1. Finde Deinen Deckname total süß, ich mag sehr diesen Figur!

2. Ja, ich (w 49) finde auch wandern und Ausflüge echt gut für ein Date. Cafe finde ich halt gut für kurze Unterhaltungen.
 
  • #26
@Frederika

Ich kannte die Damen bis dato genausowenig persönlich wie es beim Online-Dating wäre.

Der Unterschied besteht nur darin, daß der Gesprächsstoff bedingt durch die Interessenslagen bereits vorgegeben war. Soll heißen: Der Rahmen über das "Sonstige" hinaus war bereits vorgegeben.

"Persönlich" (also real) kannte ich die Damen im eigentlichen Sinne bis dahin auch nicht.
 
  • #27
@#23

Ich bin weder das eine noch das andere.

Mentoring oder Coaching sagen Dir nichts? Was heißt überhaupt "Gerede von Mentor"? Ich hatte lediglich erwähnt, daß meine Dates ein Resultat von problemorientierten Kontakten sind. Hierbei geht es um Fragen, die sich in Bereichen wie Selbstfindung, Lebenskrisenbewältigung etc. bewegen.


@#24
Meinen Nicknamen habe ich mir von dieser Figur "ausgeliehen". Habe auch die wesentliche Bücher seines "Schöpfers" Scott Adams. Figuren wie Dilbert, Catbert und wie die da noch alle heißen, wirst Du wahrscheinlich auch kennen.

Es ist natürlich so, daß ich schon so darauf vorbereitet bin, daß Cafes einfach nichts mehr bringen. Im Allgemeinen kann oder sollte man ein Cafe schon bevorzugen, wenn ohnehin wenig Zeit zur Verfügung steht. Aber selbst da halte ich es lockerer. Da reicht schon, um ein Beispiel zu nennen, ein Straßencafe oder ein Ratskeller, wo es nicht so steif zugeht wie in einem normalen Cafe.
 
  • #28
@Dogbert:
Das haben die Damen mitgemacht - ein erstes Date im Hotel oder daheim?
Auch wenn ich wahrscheinlich auf ähnlichen Plattformen unterwegs bin wie Du, d.h. die Interessenlagen sind klar und frühzeitig auf Kompatibilität überprüft...
Allein in Hinblick auf beiderseitige(!) Sicherheit würde ich das nie tun, sondern auf einen geeigneten öffentlichen Ort ausweichen. Auch wenn man meint, dass alles abgesprochen ist, kann man sich als Mann nicht sicher sein, dass nicht am nächsten Morgen die Polizei mit sehr unschönen Vorwürfen vor der Tür steht.
 
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  • #29
Ich weiß echt nicht, wo das Problem liegt. Was spricht denn gegen ein Cafe?

Ich wohne in einer wunderschönen Stadt mit wahrscheinlich der höchsten pro-Kopf-Anzahl an Straßencafes. Wenn ich nichts zu tun habe, nehme ich mit ein Buch und setze mich damit ins Cafe, einfach nur so zum Spaß.
Wenn ich ein Date habe und wir uns in meiner Stadt treffen, dann gehen wir selbstverständlich in ein Cafe. Im Sommer ins Straßencafe im Winter in ein witziges Bistro-Cafe. Die Zeiten des Spitzendeckchen-Plüschstühle-Biedermeier-Cafes sind doch hoffentlich vorbei.

Der Vorteil am Cafe ist ganz klar, dass man sich gegenüber sitzt und beim Gespräch auch die Mimik und Gestik des Gegenübers sehen kann. Beim Spaziergang geht das schlecht.
Meistens trinken wir einen Kaffee, danach entscheiden wir, ob wir noch einen kurzen Stadtbummel machen möchten oder nicht und danach kann man dann ja evtl. noch mehr unternehmen.
Also meine Nr. 1 ist immer das Cafe
 
  • #30
@Mieze
Eines muß man natürlich dabei voraussetzen: Vertrauen und ein Mindestmaß an Reife.

Desweiteren kannst Du in meinem speziellen Fall davon ausgehen, daß diese Treffen bzw. Vorschläge in der Regel von den Damen ausging.

Wenn Du natürlich ganz auf Nummer Sicher gehen willst, weicht man auf einem neutralen Ort aus, nur war das bei unserern Konstellationen nicht notwendig und auch nicht praktikabel. Es gab eine Konstellation, wo wir uns ganz banal im Zoo verabredet hatten.

Diese Damen sind doch keine verschreckten Hühner, sondern erwachsene Menschen. Vorgespräche, sofern sie nötig waren, wurden auch in Restaurants abgehalten, um die weitere Vorgehensweisen zu besprechen.

Es ist ja nicht so, daß wir dann zwei oder drei Tage nur in der Bude gehockt hätten, sondern der größte Teil fand in der Natur/Öffentlichkeit statt, aber eben nicht in einem Cafe. Mir ist diese Umgebung fürs erste reale "Abpassen" einfach zu verkrampft.

Es kam auch schon vor, daß ich den Date-Partner unterwegs mit dem Auto abgeholt habe und wir dann zur eigentlichen Lokalität führen, die einige hundert Kilometer entfernter gelegen war.

Vielleicht bin ich auch zu naiv oder hatte bisher Glück. Wenn ein Hotel zur Debatte steht, frage ich schon von selbst, ob getrennt oder gemeinsames Zimmer. Wenn ich schon weite Anreisen im Kauf nehme, muß ich sowieso ein Hotelzimmer buchen sofern nicht das Angebot besteht, einfach bei der Gastgeberin daheim zu übernachten. Wenn man vor Ort feststellt, daß man doch nicht so kompatibel ist, geht man eben wieder.

Wenn man sowieso um die Ecke wohnt, kann man sich vorab natürlich an neutraler Stelle treffen, aber ein Cafe im klassischen Stil muß es dann nicht unbedingt sein. Es gibt zumindest in einer Stadt wie Berlin genügend bessere Möglichkeiten.
 
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