• #61
Ich würde keinen Künstler daten, jedenfalls keinen, der das als Beruf macht.
Als Hobby...ja, ist ok ( andere Hobbys wären mir zwar lieber, aber das wäre kein Ausschluss).
Aber das Künstler irgendwas Antich haben, was sie besonders attraktiv macht...nein, ganz bestimmt nicht.
Da gibt es andere Berufsgruppen, die deutlich mehr berufsbezogene Attraktivität mit sich bringen
 
  • #62
Also ich bin ein weiblicher suchender Künstler und muss sagen bin echt bedrückt sowas zu lesen
Ach was - es gibt doch gar nicht den Typ Künstler ........
Der Rockmusiker ist in einer ganz anderen Szene unterwegs als der Rapper - und wieder wo anders findet man den Konzertpianisten.
Der Vorteil eines Schriftstellers ist der, im Kaffeehaus zu sitzen, zu beobachten ... und das als Arbeit bezeichnen zu dürfen. Natürlich sollte irgendwann der nächste Schritt erfolgen ....

KUNST ist, was man dafür hält.

Das Bild der Künstler in der Öffentlichkeit wird leider von sehr vielen selbst ernannten Künstlern bestimmt. Wenn diese dann auch noch von irgendwelchen Schreiberlingen gehypt werden ... weia.
Das Problem der Kunst ist, dass sie nichts mit Können zu tun hat. Einer, der 4 Akkorde beherrscht - kann Hits am Fliessband schreiben. Eine, die keinen Pinsel richtig halten kann, kann für Klecksereien gefeiert werden. Und manche bekommen ein Diplom dafür, dass sie 5 Jahre an der Kunsthochschule waren. Andere schnitzen etwas, wie vom Grossvater gelernt, und verdienen damit viel Geld. ..........
Genau so vielfältig wie ihre Kunst sind auch die Künstler. Nur das Getue, die Show ..... die ist sich öfters mal sehr ähnlich.