• #1

Was macht man, wenn sich nur die falschen Frauen/Männer in einen verlieben?

Hallo, zunächst möchte ich das Thema offen für beide Geschlechter halten. Es kann sehr wohl sein, dass es Frauen gibt, die ähnliches erlebt haben. Zum anderen, die "falschen Frauen/Männer" soll nicht abwertend gemeint sein. Es geht hier im Sinne von passend für eine Beziehung. Es geht um persönliche Eigenschaften, Interessen, Weltbilder, die mehr oder weniger kompatibel sein können.

Ohne jetzt hier eine Biographie schreiben zu wollen, möchte ich die letzten 6 Jahre bei der Partnersuche so umschreiben; durchaus viele neuen Frauen kennengelernt. Davon haben viele zu erkennen gegeben, dass sie sich eine Beziehung mir mir nicht vorstellen können. Das ist jetzt nicht dramatisch und eigentlich keinen Beitrag wert. Das kennen viele Männer.

Es gab aber 3 Frauen, die sich offenkundig in mich verliebt haben oder auf dem Weg dorthin waren und großes Interesse an mir zeigten. Das war schmeichelhaft für mich. Allerdings waren sie in meiner persönlichen Kompatibilitätsskala im unteren Feld einsortiert. Alle drei haben wie ich studiert und durchaus interessante Berufe, mit denen ich was anfangen konnte. Allerdings gab es kaum weitere Gemeinsamkeiten. Ihre Interessen schnitten sich kaum mit meinen, allerdings fanden sie mein aktives Singleleben äußerst interessant. Sie selbst haben sich teilweise in der Freizeit gelangweilt und hofften, dass ich sie quasi inspirierte. Ein gemeinsames Muster war, dass sie im Vergleich zu mir unterschiedliche Lebensziele hatten. Entweder wollten sie noch Kinder oder sich fast ausschliesslich um ihre Kindererziehung kümmern. Ich selbst möchte keine eigenen Kinder mehr haben. Okay, ich will jetzt weiter nicht in die Details eingehen. Nur so viel, in einem Fall haben wir einen gemeinsamen Beziehungsversuch gestartet (ein stückweit gegen meine inneren Überzeugungen) und nach ca. 4 Monaten wieder gemeinsam beendet. Ich wollte es trotzdem probieren, vielleicht in der Hoffnung mich doch geirrt zu haben. Aber es scheiterte nun mal doch an zu unterschiedlichen Einstellungen in vielen wichtigen Lebensfragen.

Ich bin einfach nur sehr überrascht, dass ich auf Frauen anziehend wirke, die eigentlich nicht zu mir passen und ich frage mich, ob dahinter ein Muster steckt. Ist es vielleicht einfach Schicksal, dass einem das so ständig passiert? Kann es sein, dass bei vielen das "Gegensätze ziehen sich an" so stark wirkt, dass sie sich in Menschen verlieben, mit denen sie nicht viel gemeinsam haben? Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass sich das in der Zukunft so fortsetzen wird und ich die Wahl zwischen Singledasein oder toxische Beziehungen habe. Wobei ich mich da wohl eher für das Erste entscheiden werde, weil ich wirklich gute Freunde habe, auch weibliche, die mich stärken und Lebensqualität geben.

m/43
 
  • #2
Hallo,

interessant wäre zu wissen, hast Du in PB gesucht? Dann wäre es wahrscheinlich, dass sich die Frauen in ihren Profilen nicht realistisch beschrieben haben.

Wenn Du die Frauen im RL kennengelernt hast, hast Du Dich vielleicht immer durch etwas blenden lassen.

Und ein 43jähriger ohne Kinder könnte nahelegen, dass er leicht von einer dreißiger mit Kinderwunsch um den Finger gewickelt werden könnte. Gut verdienend und ohne "Altlasten", dann kannst Du Dich geschmeichelt fühlen.

w/43
 
  • #3
Nun - wenn die jeweiligen Frauen dich und dein Leben attraktiv finden, dann "passt" es für sie ja. Auch ich kann mir oft eine Beziehung mit einem Mann vorstellen, wenn er attraktiv ist, einen ähnlichen beruflichen Background und Hobbies hat, die ich gut finde. Die Lebensvorstellungen kann man ja ggf. einander angleichen - jedenfalls, wenn man verliebt genug ist - oder man merkt eben erst nach einiger Zeit, dass es doch nicht passt. Vielleicht hast du andere Selektionskriterien als die meisten anderen Menschen. Für mich klingst du sehr verkopft und wenig von Verliebtheit und Leidenschaft getrieben.
 
  • #4
Ich bin einfach nur sehr überrascht, dass ich auf Frauen anziehend wirke, die eigentlich nicht zu mir passen und ich frage mich, ob dahinter ein Muster steckt.
Kann, wenn sie was auf Dich projizieren. Aber ich finde, bei Deinem Beziehungsversuch hat die Frau sich einfach nur getäuscht und dann auch gesehen, dass es doch nicht passt. Vielleicht hätte es sexuell gut gepasst, Du hast für sie ganz gut gerochen und sie fand Dich gutaussehend. Dann wünscht man sich ja, dass es passt und probiert es. Was den Kinderwunsch angeht - das sieht man Dir ja erstmal nicht an. Warum die Frauen dann doch an Dir festhalten, wenn Du das schon gesagt hast... Ich könnte mir vorstellen, dass sie ihren Wunsch verdrängen oder denken, das wird schon werden, wenn man erstmal zusammen ist. Vielleicht haben sie auch keine Ahnung, dass wenn Lebensziele nicht passen, eben wirklich keine Beziehung möglich ist.
Ihre Interessen schnitten sich kaum mit meinen, allerdings fanden sie mein aktives Singleleben äußerst interessant. Sie selbst haben sich teilweise in der Freizeit gelangweilt und hofften, dass ich sie quasi inspirierte.
Das waren nun zwei Frauen, die dabei leuchtende Augen bekamen. Andere Frauen rennen vielleicht weg, weil sie denken, dass Du keine Zeit für sie haben wirst (ich weiß ja nicht, was Du machst und ob Du das allein machen "musst")

In welcher Altersklasse suchst Du denn? Wenn Du Frauen Anfang 30 triffst oder noch jünger, finde ich es kein Muster, dass die Kinder wollen, sondern normal. Du willst keine - einfach Inkompatibel. Und wie gesagt, dann trotzdem den Mann treffen, halte ich für mangelnde Lebenserfahrung.

Als Muster würde ich es sehen, wenn Du nur Frauen toll fändst, die Dich nicht wollen, und Dir Frauen lange hinterherrennen, die Du nicht willst. Das wäre für mich das "Aufwertung-durch-den-Partner"-Denken (niemals einem Club beitreten, der einen als Mitglied akzeptieren würde).

Ich finde viel interessanter, auf welche Frauen Du stehst, die Dich nicht wollen. Also ob es bei Dir irgendwelche Muster gibt, ob Du an den netten Frauen vorbeigehst, weil sie ... keine Ahnung, zu unkompliziert sind, zu wenig stressen, zu "anhänglich" sind, bloß weil sie Dich gern jedes WE sehen würden usw..

Wenn Du super aussiehst nach dem Mainstreamideal wirst Du viele Frauen anziehen, die nur wegen Deines Aussehens dranbleiben, auch wenn Du andere Lebensziele hast. Wenn Du auf eine Weise kommunizierst, dass man denkt, Du meinst es nicht so ernst, sondern locker, denken vielleicht auch manche, dass sie Dich "bearbeiten" können. Also ich würde nicht versuchen, die Frauen zu analysieren, sondern mich.
 
  • #5
Was wäre denn in deinen Augen die richtige Frau für dich?
Ich verstehe nicht, was an den 5 Frauen, die du kennengelernt hast, nicht passt? Bist du dir sicher, dass du auf Frauen stehst oder nicht vielleicht schwul bist? Du willst keine Kinder, was dann? Ich stelle mir Kinogehen und Fernsehngucken mit einem 43 jährigen ziemlich langweilig vor. Dafür gibt es 30 jährige Männer.

Wenn du keine Frau mit Kindern mehr möchtest, solltest du eine Frau ab 45+ suchen, es gibt viele Männer deinen Alters, die genießen es, mit einer 50 jährigen zusammen zu sein, einfach weil man da das Leben anders genießt.

Ich verstehe auch überhaupt nicht, was dich der Beruf der Frau was angeht und warum du damit was anfangen können musst? Das ist doch das Bier der Frau und nicht deine Angelegenheit.

Es sind nicht die falschen Frauen, denn du bist ja offenbar befreundet mit dieser Klasse Frauen, was auch dich wiederspiegelt. Du redest mit ihnen, du führst Bekanntschaft. Wenn dir diese Frauen nicht zusagen, muss man rigoros eine Grenze ziehen und "in deiner Liga" Frauen suchen.
 
  • #6
Als allererstes würde mich interessieren, wie alt diese drei Frauen gewesen sind, die sich für Dich interessiert haben, dessen Leben sich aber fast ausschließlich um die Kinder gedreht hat.
ErwinM, 48
 
  • #7
Lieber Neugieriger

Meine Vermutung ist: Dass sich die "falschen" Frauen in dich verlieben, ist überhaupt nicht das Problem. Es sind ja bislang nur drei Frauen und sie klingen für mich nicht nach zwischenmenschlichen Katastrophen, sondern einfach vom Wesen her ein wenig unterschiedlich wie du.
Die meisten Frauen, die Single sind und vom Alter her für dich passend, haben entweder schon Kinder oder wollen diese Option zumindest noch offen haben. Das ist halt ein Fakt! Und solche Frauen begeistern sich vielleicht weniger intensiv für ein Hobby oder extravagante, aktive Urlaube, weil sie ihre Freizeit am Liebsten einer Familie widmen würden.
Ich frage mich eher: Warum scheinen dich viele Frauen kategorisch als Partner abzulehnen (deine Worte, nicht meine)?
Davon haben viele zu erkennen gegeben, dass sie sich eine Beziehung mir mir nicht vorstellen können. Das ist jetzt nicht dramatisch und eigentlich keinen Beitrag wert. Das kennen viele Männer.
Das ist schon ein Beitrag wert. Lag es immer an deinem Wunsch, keine Kinder mehr zu haben? Oder hast du von einer Frau, die du interessant fandest, aus anderen Gründen eine Abfuhr erhalten?
 
  • #8
Es ist komisch aber das gleiche habe ich mir heute auch gedacht. Nur die falschen Männer haben sich in mich verliebt und ich selbst habe in den letzten 6 Jahren nur ein einziges Mal mich verliebt. Leider auch nur einseitig. Es ist vielleicht charakteristisch für das Alter 40-50 Jahre. Man möchte sich nicht (mehr) mit jedem abgeben und eigentlich möchte man etwas erleben, was man noch nicht erlebt hat. Vielleicht ist für 40-50 jährige diese Sehnsucht nach unerreichbarem und endlich ankommen charakteristisch. Dabei ist man schon längst angekommen. Die Kinder, das Haus, der Beruf, alles ist schon da. Es geht nur noch um den Erhalt und das ist LANGWEILIG. Eine Beziehung in dieser Altersklasse muss etwas außergewöhnliches sein. Normale Beziehungen hat man schon gehabt und das war ja nichts prickelndes. Am Ende haben sich alle als enttäuschend entpuppt.
Ich habe mich sehr oft gefragt, was ich will? Wie soll mein Leben eigentlich in der Zukunft aussehen? Ehrlich gesagt, das weiß ich nicht so genau. Ich sehe es so: Meine Familienplanung ist abgeschlossen, ich habe eine Familie, die ich liebe. Ich habe es satt hinter Menschen her zu laufen und um Freundschaft und Liebe zu betteln. Die Männer mögen sowieso keine Frau, die sie liebt und eine Domina, die nur einen Mann schlecht behandelt und diskriminiert möchte ich auch nicht sein. Also, so wie es aussieht, werde ich alleine bleiben aber es ist ok.
 
  • #9
Mögliche Erklärungen:

1. Die, die du kriegen kannst, willst du nicht. Die, die du willst, kriegst du nicht. Eventuell hast du zu hohe Ansprüche.
Die Frauen, die dich wollen, aber du willst sie nicht, haben einen niedrigeren sexual market value als du. (googel sexual market value).
Die, die du willst, haben vermutlich einen höheren sexual market value als du.
Du müsstest eventuell an dir arbeiten und selber noch attraktiver werden, äusserlich und innerlich, damit du eine Chance bei denen hast, die du willst.

2. Punkt: Man verhält sich bei denen, die man will, natürlich anders als bei denen, die man nicht will.
Bei denen, die man will, ist man oft nervöser, versucht vielleicht,einen guten Eindruck zu machen. Das merkt das Gegenüber, und das macht dich dann leider unattraktiv.
 
  • #10
Versuche über deine Hobbies Frauen kennen zu lernen, dann habt ihr schon mal Gemeinsamkeiten. Wenn du über Singlebörsen suchst, dann beschreibe deine Persönlichkeit, deine Interessen und Bedürfnisse möglichst genau. Ich nehme an, dass man dort auch angeben kann, ob ein Kinderwunsch besteht. So solltest du bald jemanden kennen lernen, der wirklich zu dir passt.
Bedenke aber auch, dass sich manchmal Gegensätze anziehen, was sehr spannend sein kann. Ist man sich zu ähnlich, so fehlt oft nach einiger Zeit die sexuelle Spannung. Zudem entwickelt man sich weiter und lernt durch die Welt des anderen neue spannende Sachen kennen.
Ich war schon mit Männern zusammen, die völlig andere Hobbies hatten. Wir haben dann getrennt voneinander etwas unternommen oder den anderen auch mal mitgenommen. Gesprächsthemen gab es dadurch genug.
Wenn jemand lieber wenig unternimmt, muss das auch kein Hindernis sein, solange er dich nicht daran hindert, deinen Interessen nachzugehen. Ein Paar muss nicht immer alles zusammen machen. Ihr findet sicher neue Bereiche, die ihr zusammen erschließen könnt.
Viel Glück bei deiner weiteren Suche.
 
  • #11
Nochmal der FS. Danke für die vielen schnellen Antworten. Zu den Fragen, viele Frauen habe ich über PB kennengelernt, vielleicht etwas mehr als die Hälfte. Mein Suchbereich liegt bei +/- 10 Jahren. Das mit dem unterschiedlichen Kinderwunsch war jetzt ein Beispiel für verschiedene Lebensvorstellungen, traf auch nicht auf alle 3 zu.

Das man ein Hobby attraktiv findet, ohne es selbst zu machen, ist ja okay. Nur würde man in der Partnerschaft einige Interessen gerne gemeinsam ausüben. Der Klassiker ist ja, wenn der Couchpotato einen sportlichen Typ toll findet, aber eigentlich überfordert ist, ihm gleichzutun. In einem Fall fand sie es toll, dass ich lange Wanderungen mit einigen Höhenmetern mache. Wir machten auch kleinere flache Touren gemeinsam, aber gesundheitlich bedingt waren nach wenigen Kilometer die körperliche Grenze erreicht. Ich habe darauf Rücksicht genommen, aber natürlich wäre es schöner, auf ähnlichen Niveau sowas zu machen. Wenn man dann sehr oft Rücksicht nehmen muss, macht es auch keinen wirklichen Spaß mehr.

Natürlich könnte man es sich einfach machen und behaupten, dass bei mir das typische ich mag nur Frauen, die mich nicht mögen und umgekehrt gilt. Aber ich habe ja deutlich gemacht, dass die Frauen, die auf mich standen, sichtlich nicht zu mir passten, obwohl ich es einmal wirklich versucht habe. In den anderen beiden Fällen hatte ich keine Ahnung, was ich beim nächsten Date mit ihnen machen sollte, denn das was mich interessierte, konnten sie nichts anfangen oder konnten es einfach nicht und umgekehrt gab es kaum Vorschläge. Wenn man schon nichts findet, was man gemeinsam an einen Samstag Nachmittag machen kann, wie will man da eine gemeinsame Partnerschaft überstehen?

Ich selbst stehe eigentlich in den letzten Jahren auf Frauen, die mir recht ähnlich sind (introvertiert, gemeinsame Interessen, auf eigenen Füßen steht, selbständige Art). Aber in diesen Fällen reicht es maximal zur Freundschaft. Entweder sie finden es langweilig, mit jemanden wie sie zusammen zu sein, oder sie nannten keinen Grund für die Ablehnung. Ich hoffe nicht, dass es zu hohe Ansprüche sind, wenn man jemanden haben möchte, der ähnlich in vielen Dingen denkt und handelt und auch ähnlich attraktiv ist.

An gast_mn, Du scheinst einen anderen Beitrag gelesen zu haben, sorry.

An annie83, müssen Menschen Katastrophen sein, damit man sagen kann, sie passen nicht zu mir? Ich glaube das Thema Kinder kam hier falsch rüber, bitte gedanklich streichen. Und ist es nicht ziemlich normal, dass viele Frauen einen bestimmten Mann als Partner ablehnen? Wäre das nicht so, bräuchte man auch keine Partnerbörsen. ;)

Lavieestbelle, ich kann Dich sogar verstehen, dass Du nicht mehr den Männern nach Liebe hinterherrennen möchtest. Die lange Partnersuche kann einen ziemlich zermürben und man kommt sich als Bittsteller vor.
 
  • #12
Hallo Neugieriger,
du hast ganz genaue Vorstellungen von einer Frau. Das teilst du mit vielen Männern.

Wie muss sie denn sein, deine Partnerin?
Es wäre schön, wenn du diese Fragen beantworten könntest, dann kann man schon mehr dazu sagen. Es fehlen Infos.

Was ich jetzt aus deinen Zeilen rauslese ist, dass sie keine Kinder wollen soll. Kinder sollen kein Thema bei euch sein.

Das zweite wäre, sie soll einen interessanten Beruf haben, mit dem du was anfangen kannst. Darf man fragen welchen oder welche?
Und wieso willst du was mit ihrem Beruf anfangen können. Du musst doch nicht darin arbeiten. Meinst du, dass du auch was davon hast? Im Sinne von berufliche Beziehungen von denen du profitieren könntest? Was anderes macht sonst keinen Sinn.

Desweiteren lese ich raus, dass sie deine Interessen teilen soll.
Auch hier welche Interessen?

Du schreibst von unterschiedlichen Einstellungen in vielen wichtigen Lebensfragen. Darf man auch hier fragen worin die Unterschiede bestanden? Eine ist ja bekannt, du willst keine Kinder. Was noch?

Dann beschreibst du die Beziehungen als toxisch. Das ist ein starkes Wort. Du hattest also giftige Beziehungen, vergiftete Beziehungen. Darf man auch hier fragen, worin die Giftigkeit bestand? Eine grobe Beschreibung könnte reichen.

Deine weiblichen Freunde geben dir Lebensqualität und Stärke. Wieso bist du dann nicht mit einer deiner weiblichen Freunde zusammen?
Bitte versteh mich nicht falsch, aber es fehlen wichtige Infos, um da mehr darauf einzugehen.
w45
 
  • #13
Hallo FS
Ich denke, 1) dass du womöglich am falschen „Ort“ suchst und/oder 2) du lässt dich vom Äusseren oder Alter einer Frau „blenden“.
Ich kenne dich nicht, also kann ich nur vermuten und mit Erfahrungen aus meinem direkten Umfeld vergleichen. Ich stelle oft bei männlichen Kollegen und Freunden fest (gleiches Alter) dass sie wesentlich jüngere und natürlich attraktive Parterinnen suchen und manchmal auch finden. Wenn es klappt, dann hält es meistens nur für kurze Zeit. Denn die junge, attraktive Dame hat berechtigterweise noch einen Kinderwunsch und gute Karten in der Hand, um diesen zu realisieren.
Suche dort, wo Frauen sind, welche deine Werte und Interessen teilen. in der Freizeit, im beruflichen Umfeld und in Interessengemeinschaften, auch politische. Schliesse gleichaltrige und ältere Frauen nicht aus, denn diese haben das Thema Kinder grösstenteils schon abgeschlossen.
 
  • #14
Achso, wollte noch auf carpe antworten. Danke für den Hinweis, über das Hobby Frauen kennenzulernen. Dazu bin ich auch übergegangen. Allein über das Tanzen habe ich zwei wundervolle Freundschaften gefunden, die mir sehr wertvoll geworden sind. :)

Wenn jemand lieber wenig unternimmt, muss das auch kein Hindernis sein, solange er dich nicht daran hindert, deinen Interessen nachzugehen. Ein Paar muss nicht immer alles zusammen machen.
Vorweg, das kann natürlich jeder so handhaben, wie beide sich darauf einigen können. Es ist auch nicht die Rede davon, alles zusammen zu machen. Aber ich sehe das eben anders. Eine Beziehung führen, ist für mich eine bewusste Entscheidung, viel Zeit miteinander zu verbringen. Deutlich mehr als bei einer Freundschaft. Wenn man zusammen ist, dann hat man nicht mehr die ganze Zeit, den Interessen außerhalb der Beziehung nachzugehen. Man verbringt dann viel Zeit miteinander, ohne was zu machen, oder anders ausgedrückt, man hat wenig gemeinsame Qualitätszeit und soll dann alles außerhalb machen. Dann frage ich mich, warum man eine Partnerschaft führen soll, wenn das in der Konstellation eine Verringerung von Qualitätszeit im Vergleich als Single bedeutet?
 
  • #15
Aber in diesen Fällen reicht es maximal zur Freundschaft. (...) Ich hoffe nicht, dass es zu hohe Ansprüche sind, wenn man jemanden haben möchte, der ähnlich in vielen Dingen denkt und handelt und auch ähnlich attraktiv ist.
Ich denke hier liegt der Knackpunkt. Du schätzt wahrscheinlich Deine Attraktivität höher ein, als sie ist. Das tun sehr viele Menschen, aber nicht alle suchen dann ausschließlich auf dem Level, auf dem sie sich, meist fälschlicherweise, selbst sehen.

Zudem gibt es keine eierlegenden Wollmilchschweine. Du suchst eine Partnerin welche Dir nicht nur in Deiner Vorstellung von Dir selbst entspricht sondern auch noch in allen anderen Bereichen. Eine perfekte Vorgehensweise für lebenslange Singleschaft.

Es liegt also nicht an den falschen Frauen, sondern an Deiner Erwartungshaltung.

Zu den gemeinsamen Interessen. Sicher ist rs schön, wenn man ein oder zwei Interessen teilt, aber gemeinsames Wachstum sehe ich nur in Beziehungen, in die unterschiedliche Impulse, Interessen und Denkweisen eingebracht werden
Ich stimme da Sir Winston Churchill zu, wenn er sagt dass, wo zwei Menschen stets dasselbe denken, einer überflüssig sei.

Mein Mann und ich hatten Anfangs rein gar keine einander gleichenden Interessen. Heute gibt es die teilweise, entstanden auf der Suche nach einem gemeinsamen Nenner.
Nebenher pflegt jeder noch seine eigenen Leidenschaften und bringt diese belebend in die Beziehung ein. Manchmal finden wir auch Denkanstöße, Ideen, Anreize im Interessenspektrum des jeweils anderen.

Mein Mann wandert mit anderen durch die Berge, ich besuche mit anderen Leuten meine Vernissagen und Lesungen etc.
Anschließend teilen wir unsere Eindrücke lebhaft miteinander.... was ich jedesmal herrlich finde.

Warum genießt Du nicht einfach die Andersartigkeit der potentiellen Partnerin als Dein weibliches Ebenbild zu suchen?
 
  • #16
Vielleicht hast du auch den Nachbarthread gelesen, in dem darüber diskutiert wird, warum man am Anfang nicht besser hinschaut und sich einen passenderen Partner sucht (um eine spätere Trennung zu vermeiden). Ich schrieb dort selbst sinngemäß, dass einer der Gründe u.a. Verblendung durch die Phase der ersten Verliebtheit sein könnte.
Du scheinst Irrtümer vermeiden zu wollen und kopfgesteuert an die Partnersuche heran zu gehen.
Aber diese erste Phase der absoluten Verliebtheit, auch wenn sie in einigen Fällen Irrtümer produziert, ist meiner Meinung nach nicht ganz unwichtig für den weiteren Verlauf einer Beziehung. Es festigt eine Beziehung und man erinnert sich später als Paar gerne daran zurück.
Wenn du schreibst, dass ihr keine Ahnung hattet, was ihr beim nächsten Date unternehmt bzw. nicht auf einen Nenner gekommen seid, so hört sich das nicht nach einem Hormonrausch an.
Als ich mit meinem Freund zusammen kam, haben wir uns wochenlang nicht gefragt, was wir unternehmen wollen. Wir saßen meist zuhause und waren berauscht vor Glück. Noch heute verbringen wir gerne Zeit zuhause. Das muss qualitativ nicht schlechter sein. Wir hören Platten, lesen uns vor, reden, spielen Schach, kochen, kuscheln... Wir unternehmen nicht oft etwas, weil wir durch unsere Jobs anschließend auch mal Ruhe benötigen. Wenn, dann gehen wir zusammen essen oder zur Jam Session, ins Kino oder in eine Ausstellung.
Aber trotz aller Verliebtheit ist es, wenn man länger zusammen ist, auch wichtig, getrennt etwas zu unternehmen. Um sich weiter als autonomes Wesen zu spüren und neuen Input in die Beziehung zu bringen. Auch weil man seine Freunde mal treffen möchte und weil man keinen Zwilling findet, der exakt die gleichen Interessen hat.
So haben wir, wie so viele Paare auch, unterschiedliche Freizeitinteressen. Mein Freund macht viel Sport, womit ich gar nichts anfangen kann. Ich hingegen schreibe und lese in dieser Zeit lieber. Wir haben unterschiedliche Spezialgebiete und uns gegenseitig inspiriert. Ich habe durch ihn mein Wissen über Musik erweitern können, er durch mich sein Wissen über Kunst und Literatur.
Aber welche Bereiche nun passgenau sind oder nicht, haben wir beim Kennenlernen nie abgefragt. Wir haben uns gesehen und waren total verliebt ineinander. Wir haben uns gerochen, berührt, geküsst und wussten, dass wir das immer wieder tun wollen.
Vielleicht wirfst du deine Bedenken wegen der Passung auch über den Haufen, wenn die Chemie einfach stimmt.
 
  • #17
Ich glaube, dass die "Passung" nicht vom Beruf abhängt. Der ist ja manchmal sogar eher zufällig so entstanden. Ich denke, es gibt ein paar Bereiche, in denen man bestmöglich übereinstimmen sollte, das sind Humor (Ostfriesenwitze vs Monty Python), Aktivitätslevel (Extremsportler vs Couchpotatoe), Allgemeinwissen und politische Orientierung (AfD vs Linke). Dann kann man sich arrangieren, selbst wenn man Dinge nun nicht immer zusammen macht, macht es dem anderen dann aber doch Spaß, bei den Erzählungen davon zuzuhören. Nichts ist schlimmer, als geheucheltes Interesse für irgendwelche Sportarten oder Kunstformen. Das wird auf Dauer wohl nicht gutgehen. Aber wenn man zusammen lachen kann ist das eigentlich schon die halbe Miete, weil dann Intelligenzniveau und die Denkweise und Richtung häufig übereinstimmen, und das ist ne Menge wert.
 
  • #18
Mit jedem "Speziellen", was man mitbringt, reduziert man ja die Menge der potentiellen Partner. Also wenn Du Bergwandern machst und eine Freundin hast, die keuchen muss aus gesundheitlichen Gründen, musst Du entweder allein gehen oder sie wird sportlicher. Dafür braucht sie dann aber die Aufgeschlossenheit dafür und Zeit und Deine Geduld.
Das ist ne Interessensfrage. Ich spiele z.B. zwei Instrumente. Ich fänd es toll, wenn der Mann mit mir gemeinsam Musik machen könnte, aber das wäre nie ein Kriterium. Ich würde wahnsinnig gern richtig gut nähen lernen. Ich kenne auch ein Paar, das das zusammen macht, das ist toll. Aber die wichtigen Dinge sind das für mich nicht, weil ich das auch allein irgendwann mal machen kann.

Wenn Du auch noch den Beruf dazunimmst, wird das alles noch komplizierter. Ich würde bestimmte Berufe beim Partner auch nicht passend finden, aber ich geh dabei nicht von meinem Beruf aus, dass er dazu passen sollte. Ich weiß nicht, wie Du das siehst. Also ob Du z.B. Naturwissenschaftler bist und ne Naturwiss. willst, oder ob Du bestimmte Studienrichtungen direkt ablehnst wegen Vorurteilen.

Eine Beziehung führen, ist für mich eine bewusste Entscheidung, viel Zeit miteinander zu verbringen.
Ich bin schon Deiner Meinung, dass man gemeinsame Hobbys haben muss, weil die wenige Freizeit hauptsächlich gemeinsam verbracht werden kann. Aber dann kannst Du wirklich am besten über Dein Hobby versuchen, Frauen kennenzulernen, oder Du wirst selbst flexibler und machst beim Hobby der Frau mit? Muss Dir natürlich liegen und es darf nicht DAS ultimative Hobby für Dich sein, das Du vernachlässigen wirst. Aber je länger Deine Liste ist, umso weniger findest Du ne Frau und dann bleiben nur die, die sich nicht gleich abschrecken lassen, also die, die sich denken, sie probieren es, obwohl schon sichtbar ist, dass das alles zu Deinem Lebenskonzept nicht passt.
Wie flexibel und kompromissbereit bist Du, eines Deiner Hobbys zu vernachlässigen, um eins mit der Frau mit zu machen? Also mit wirklicher Aufgeschlossenheit, nicht nur aus Harmoniegründen.
 
  • #19
Hi,
bei Menschen, die mit Begriffen wie "toxische Beziehung" hantieren, gehe ich davon aus, dass diese ohnehin einigermassen schwer zu verbandeln sind. Da wird dann derart missgünstig beäugt, dass kaum noch eine Chance besteht. Sie muss die Hobbys also teilen, darf aber gleichzeitig nicht erwarten, dass man etwas gemeinsam unternimmt, sonst käme es ja zu einer "toxischen" Nähe usw.. Da werden einfache Hobbys, wie lesen, schreiben, musizieren usw. von manchem Mann nicht als Hobbys anerkannt. Sie muss schon irgwie ständig Mountainbiken, Motorradfahren usw.. Sie darf als Frau keinen Kinderwunsch haben... Da wird es grundsätzlich schwierig und da fällt gleich mal ein grosser Teil an Frauen weg. Sie sollte also doch mehr der Kumpel sein, aber doch irgwie bloss nicht der Typ bester Freund. Zusammenfassend soll eine da sein, mit der man das Bett (ab und zu) teilt, aber sonst will man nichts mit der Person am Hut haben und schon gar nicht mit deren Familie...igitt.
LG
 
  • #20
Wie sagt man so schön? "Werde der Mensch, den du anziehen willst!"

Ja, völlig klar, dass man jemandem haben will, der einem ähnlich ist. Kein Stress, keine Konflikte, der andere weiß, wie man fühlt und denkt. Das ist doch das höchste Ziel eines jeden Menschen, außer er ist jung oder krank und macht sich einen Spaß draus, sich an Gegensätzen (Nähe/Distanz) aufzuheizen. Ich bin da irgendwo auch raus.

Wenn du deine Frauen um die Ecke in der Bar kennenlernst, dann darfst du dich nicht wundern, dass du von Dorftratschen angesprochen wirst, die eben nicht so deine Interessen oder Weltbilder haben. Es passt halt zu dir. Um aus deinem kleinen Dorfkreis (oder Partnerbörse, Facebook, Forum ... ) rauszukommen, reicht dir selber die Puste auch nicht, um eben eine "Frau von Welt" kennenzulernen, die vielleicht idealer von ihren Interessen und Weltbildern zu dir passen würde, denn dazu müsstest du dich radikal verändern.

Wenn du dazu zu bequem bist, musst du dich meiner Ansicht nach mit den Frauen zufriedenstellen, die eben jetzt so um dich rum sind. Diese Frauen werden dann eben dein Steckenpferd werden und du musst es einsehen, dass diese Frauen eben auch ganz in Ordnung sind.

Mein Weltbild oder meine Interessen finde ich z.B. definitiv nicht in meinem Dorf/Umkreis. Dazu muss ich weiter ausreisen und manchmal auch den Mut haben, alte Kreise hinter mir abzubrechen.
Einige meiner alten Verehrer sind zwar auch nett, aber sie schauen alle noch ihre Serien, haben keine neuen Ziele und haben seit Jahren immer noch den selben Gesprächsstoff. Da bin ich einfach raus.

Ich weiß auch, es bringt nichts, sich mit diesen Leuten mehr auf ein Bier zu treffen. Vielleicht solltest du auch mal so eine Bilanz ziehen? So lange man an alten Dingen hängt, kann nichts Neues in Erscheinung treten.

 
  • #21
Die Lebensvorstellungen kann man ja ggf. einander angleichen - jedenfalls, wenn man verliebt genug ist -
Finde ich gar nicht. Wenn grundsätzliche Lebensvorstellungen nicht passen, und der FS erwähnt ja gerade seinen nicht vorhandenen Kinderwunsch, dann funktioniert das nicht auf Dauer. Dann ist körperliche Attraktivität vorhanden, das Freizeitverhalten auch passend, aber für mehr reicht es eben nicht.
Für mich sind ähnliche grundsätzliche Vorstellungen, Denkweise, Interessen und Werte eine wichtige Basis (dafür kann sowas wie Beruf ein Hinweis sein), längerfristig müssen dann Lebensvorstellungen kompatibel sein. Und natürlich muss die emotionale Ebene stimmen.
 
  • #22
Ich habe das Gefühl, du weißt schon, was du willst, bist aber nicht bereit, dafür den entsprechenden "Preis" zu zahlen.

Du hast versucht, es mit Frauen zu versuchen, die dir von Beginn an wenig kompatibel erschienen und in die du nicht verliebt warst und daraus gelernt, dass das nichts bringt. Haben wir alle hinter uns, Punkt dahinter.

Nächster Aspekt: Dir scheint es sehr wichtig, dass deine Partnerin deine Hobbies teilt. Falls dem so ist, kannst du wieder einen Haken setzen - such dir nur Frauen mit ähnlichen Interessen und date keine, die diese nicht teilen.

Grundsätzlich wirken Stärken auf schwache Menschen wie ein Magnet. Eine wenig leistungsorientierte Frau sucht sich einen Mann mit viel Geld, ein Weichei wird von einer starken Frau fasziniert, eine in sich öde Frau sucht einen Mann mit einem aufregenden Lebenswandel.
Es bringt nichts, darüber zu hadern. Nimm es als gegeben hin und sortiere solche Kandidatinnen frühzeitig aus.

Ferner schreibst du, dass die Frauen, die du interessant findest, dich nicht wollen. Diese Frauen haben offenbar andere Attraktivitätskriterien als diejenigen mit einem öden Lebenswandel und schauen nicht zu einem Mann auf, der ein tolles Hobby hat, weil sie dieses selbst ausüben. Bei solchen Frauen punktest du mit anderen Aspekten, die sie in dir offenbar nicht sehen.
Aus der hohlen Hand geschossen sind das meist männliche Attribute wie Führungsstärke und Entschlossenheit, dringend gepaart mit emotionalen Werten wie Humor, Liebenswürdigkeit, Aufmerksamkeit. Vielleicht beschreibst du mal die Beziehung zu einer dieser Frauen, dann könnte man womöglich Näheres sagen.

Und noch ein Nachtrag: du schriebst über toxische Beziehungen. Hattest du vielleicht eine solche, von großen Gefühlen getragene, von der du enttäuscht wurdest und bist nun aus Selbstschutz dazu übergegangen, dir die nächste Frau nach knallharten Sachfakten auszusuchen?
Das erinnert mich an Frauen, die so verzweifelt die eierlegende Wollmilchsau suchen, dass sie irgendwann nicht mehr zu Kompromissen bereit sind. Du solltest dich hüten, in ein solches Extrem zu verfallen.
 
  • #23
Ansonsten arbeite ich unabhängig davon mein ganzes Leben an meiner Persönlichkeit. Ich bin aber dankbar für konkrete Vorschläge.
(...)
An Laleila, woran machst Du das bei mir an der Attraktivität fest?
Lieber FS
Du schreibst von deiner Fähigkeit zur Selbstreflektion. Du zweifelst bei den Inputs der Foristen zur Frage deiner Attraktivität. In deiner ersten Fragestellung gehst du auf den Grund, warum gewisse Bekanntschaften nicht an dir interessiert waren, null und gar nicht ein.

Das kommt mir sehr bekannt vor. Immer wenn ich privat und beruflich auf Männer mit einer zu gesunden Portion Selbstvertrauen treffe, klingt das sehr ähnlich. Gerade kürzlich erzählte mir ein Berufskollege (54, beruflich sehr erfolgreich, Bauch und Glatze), dass die Dame, an welcher er interessiert sei, auf ihn nicht eingehen könne, da sie zur Zeit wahrscheinlich anderweitige private Probleme zu lösen habe. Dass die Dame, für meine Begriffe superattraktiv, nicht an ihm interessiert ist, weil sie ihn schlicht und ergreifend unattraktiv findet, kommt ihm natürlich nicht einmal annähernd in den Sinn.

Es ist auch für den modernen Mann en vogue zu sagen, dass er stetig Selbstreflektion übe. Ob man es auch kann, ist eine andere Sache. Ich schätze diese Fähigkeit bei dir eher sehr gering ein. Du kannst natürlich noch zigmal hier den Foristen antworten, warum wir alle hier ach so daneben liegen.
Was willst du den von uns hören? Okay, du machst alles richtig und hast zufälligerweise die letzten 43 Jahre Pech gehabt?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #24
Lieber @Neugieriger ,

da Wertevorstellungen und Persönlichkeit zwei verschiedene Paar Schuhe sind, denke ich, dass der Hund bei dir dort begraben sein könnte, dass du das beides in einen Topf wirfst. Du sagst, du stehst nun mal auf Ähnlichkeiten in der Persönlichkeit. Ich finde, das wäre ein Fehler. Ich finde, du solltest auf ähnliche Wertevorstellungen achten, das schon. Ähnliche Interessen, klar, ähnliche politische Einstellungen, ähnliches Bildungslevel, etc. Irgendwie muss man ja auch Austausch haben.

Aber wenn eine introvertierte Persönlichkeit sich mit einer anderen introvertierten Persönlichkeit zusammentut, dann geht das meiner festen Überzeugung nach nicht gut. Ebenso extro/extro. Da würde es nur krachen.
Ich finde, glückliche Beziehungen leben vom Gegensatz. Der lebhaftere Part zieht den anderen mit, und der stillere genießt das. Anders herum holt der Stillere den Lebhaften auch mal runter. DAS hat was mit der Persönlichkeit zu tun, und dort solltest du meiner Ansicht nach dir nicht das Gleiche raussuchen, sondern nach Unterschieden, an denen du wachsen kannst und die dich weiterbringen. Die dich auch Herausfordern, denn man formt ja jedesmal auch seine eigene Persönlichkeit mit.

Abschließend stimme ich aber mit dir überein: wichtig ist, dass man immer im Gespräch, also im Austausch bleibt. Kommunikation ist Alles.
 
  • #25
An Laleila, woran machst Du das bei mir an der Attraktivität fest?
Daran, dass Du bei Frauen, welche Du als "passend" empfindest maximal in die Kategorie Kumpel fällst, daran, dass Du Wert auf eine Attraktivität legst, welche der Deinen entspricht. Dies tun meist Menschen, die sich selbst deutlich positiver sehen als sie sind. Wie och darauf komme? Nenne es meinetwegen Empirik.

Wenn grundsätzliche Lebensvorstellungen nicht passen, und der FS erwähnt ja gerade seinen nicht vorhandenen Kinderwunsch, dann funktioniert das nicht auf Dauer
Der FS schrieb aber nichts von grundsätzlichen Werten, Fass da eine Passung für eine gute Beziehung unerlässlich ist, kein Thema.
Er schrieb von Hobbies und Interessen.
Das ist ein grundlegender Unterschied.
 
  • #26
An Cressida, Du stellst viele Fragen, auch interessante. Diese im Detail zu beantworten, würde jetzt echt den Rahmen sprengen. Bitte um Verständnis. Ich möchte hier auch keine Biographie oder zweite Kontaktanzeige reinstellen und über meine sämtlichen Interessen posten. Ein bisschen Privatsphäre muss schon noch sein. Nur so viel, es sind schon einige, so dass ich als Single an mindestens 3 von 5 Arbeitstagen erst spät nach Hause komme.

Das zweite wäre, sie soll einen interessanten Beruf haben, mit dem du was anfangen kannst.
Das kam wohl missverständlich rüber. Mir ist gar nicht wichtig, dass sie einen interessanten Beruf hat. Ich wollte es nur erwähnen, damit nicht der Eindruck entsteht, dass ich Null gemeinsam mit diesen Frauen hatte.

Deine weiblichen Freunde geben dir Lebensqualität und Stärke. Wieso bist du dann nicht mit einer deiner weiblichen Freunde zusammen?
Die Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Warum muss man denn mit einer guten weiblichen Freundin eine Beziehung führen?

Also wenn Du Bergwandern machst und eine Freundin hast, die keuchen muss aus gesundheitlichen Gründen, musst Du entweder allein gehen oder sie wird sportlicher.
Oder ich entscheide mich gegen diese Beziehung und ggf. für eine andere. Es führt aber ein bisschen in die Irre, wenn man hier einzelne Punkte herausgreift und danach fragt, warum ist Dir das jetzt wichtig. Denn der einzelne Punkt ist nicht wichtig, aber die Gesamtheit aus allen Punkten ergibt ein Bild. Auch wenn ich mich vielleicht inhaltlich wiederhole, aber das Problem sehe ich nicht in den Unterschieden zwischen zwei Partnern, sondern wenn es zu wenig tragbare Gemeinsamkeiten gibt.

Ich bin schon Deiner Meinung, dass man gemeinsame Hobbys haben muss, weil die wenige Freizeit hauptsächlich gemeinsam verbracht werden kann.
Nichts anderes wollte ich eigentlich ausdrücken. Du hast es gut auf den Punkt gebracht.

Aber je länger Deine Liste ist, umso weniger findest Du ne Frau und dann bleiben nur die, die sich nicht gleich abschrecken lassen, also die, die sich denken, sie probieren es, obwohl schon sichtbar ist, dass das alles zu Deinem Lebenskonzept nicht passt.
Mir geht es gar nicht um eine lange Liste, die erfüllt werden muss. Das scheint hier ein großes Missverständnis sein. Stellt es euch einfach so vor, für jede wichtige Gemeinsamkeit gibt es einen Pluspunkt und wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht wird, die nun wirklich nicht riesig ist, dann ist das erstmal eine gute Sache und man kann weitersehen. Nur wenn am Ende eine sehr kleine Zahl herauskommt, dann hilft auch kein Augen zudrücken oder über den Schatten springen nichts, es stellen sich keine Schmetterlinge bei mir ein.
 
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  • #27
Du erzählst uns ausführlich von den Frauen, die Dich wollen, aber dich nicht bekommen.
Das kannst Du zulassen. Aber diese Frauen interessieren doch nicht.

Schau lieber, warum Dich die Frauen nicht wollen, die Du willst. Das ist doch Deine Baustelle.

Hierzu musst Du uns mehr Details geben, damit wir einschätzen können.

Du fragst ja selbst nach einem Muster.
Weit verbreitet ist das Muster "wenn sie mich will, will ich sie nicht mehr".
Dieses Muster schützt effektiv davor, einen Partner zu finden. Man ist Single, kann aber nichts dafür, schließlich gibt es keine passende Frau. Hinter diesem Muster steckt Beziehungsangst.
Hierzu passt auch Deine Wahrnehmung "Single oder toxische Beziehung".

Was bei Dir tatsächlich schief läuft, können wir Dir nur sagen, wenn Du uns sagst, warum es mit den interessanten Frauen nicht geklappt hat.
 
  • #28
Ganz generell, ich bin sehr dankbar für die Antworten. Aber bitte vergesst nicht, wir kommunizieren hier rein schriftlich. Das ist immer mit Missverständnissen verbunden und bei 3000 Zeichen pro Beitrag kann man nicht alles perfekt ausformulieren. Es wäre gut, wenn man sich hier nicht an einzelnen Wörtern festbeißt wie "Beruf" oder "toxisch", weil man dadurch auch den Blick fürs Ganze verliert. Es geht auch rein zeitlich nicht, dass ich auf alle Fragen und Anmerkungen eingehe. Mehr als um Verständnis bitten, geht nicht. Danke. :)

An Lionne69, das waren schon viele konstruktive Hinweise. Ich fühle mich in der Sache richtig verstanden (auch von den nachfolgenden Postings). Du hast Recht mit dem sich Zeit nehmen beim kennenlernen, aber wie schon gesagt, wenn das schwere Bauchgefühl dazukommt, dann sollte man auch loslassen. Umgekehrt habe ich viele Frauen erlebt, die selbst nach dem ersten Treffen kein Interesse mehr hatten. Wenn jemand nicht will, kann man es auch nicht erzwingen.

Aber wenn eine introvertierte Persönlichkeit sich mit einer anderen introvertierten Persönlichkeit zusammentut, dann geht das meiner festen Überzeugung nach nicht gut.
Das sehe ich ehrlich gesagt anders und in Büchern wie "Leise Menschen - starke Wirkung" ist das sehr eindrücklich beschrieben, welche Vorteile und Stärken diese Konstellation hat.

Ich finde, glückliche Beziehungen leben vom Gegensatz.
Auch dazu gibt es umfangreiche Untersuchungen, die da etwa anders belegen und auf grundsätzliche Gemeinsamkeiten als Basis hindeuten. Ich will Dir in der Hinsicht nicht Deine Meinung nehmen, sondern nur darauf hinweisen, dass man in der Forschung eine durchaus andere und differenziertere Sichtweise dazu hat.
 
  • #29
Ich sehe mich teilweise in deinen Schilderungen.
Und ich kann dir aus Erfahrung eines sagen
- viele Affairen werden kommen und gehen .... und irgendwann merkst du, dass du mit einer Frau glücklich sein kannst. Und bei der bleibst du dann.
Ich bin auch ziemlich speziell, wilde Hobbies, die inzwischen abgemildert sind aus Altersgründen. Wenig Zeit und keinerlei Kinderwunsch. Dazu ein Beuteschema, das sich mit "oh, sie ist hübsch" beschreiben lässt.
Also so ziemlich alle Fehler, die Mann in den Augen einer Frau haben kann. Vielleicht musst auch du älter werden, ruhiger - und dann irgendwann überhaupt dahin zu kommen
- eine Frau als Persönlichkeit sehen und anerkennen zu können
- zu bemerken, dass gerade die Lady vor dir steht, dich dich zumindest etwas versteht
- Glück sehen zu können und behalten zu wollen

Und dann passiert es - du hältst ihre Ziele und Wünsche nicht mehr für ungut, du willst dir Zeit für SIE nehmen, du akzeptierst so manche Kleinigkeiten einfach.
Ich sehe es inzwischen so - Checklisten sind super im Beruf, beim Autorennen oder in der Fliegerei - beim Aussuchen der Frau weniger. Da ist es eher ein Ausschliessen der No- Go 's .
Ich persönlich bemerke eigentlich gar nie, dass eine Frau verliebt ist. Denn die Frau, die sich in dich verliebt, ohne mehr als deine Fassade für die Öffentlichkeit von dir zu kennen - die ist sowieso die Falsche.
Meine Gedanken - vielleicht helfen dir diese weiter.
 
  • #30
Mir geht es gar nicht um eine lange Liste, die erfüllt werden muss. Das scheint hier ein großes Missverständnis sein. Stellt es euch einfach so vor, für jede wichtige Gemeinsamkeit gibt es einen Pluspunkt und wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht wird, die nun wirklich nicht riesig ist, dann ist das erstmal eine gute Sache und man kann weitersehen. Nur wenn am Ende eine sehr kleine Zahl herauskommt, dann hilft auch kein Augen zudrücken oder über den Schatten springen nichts, es stellen sich keine Schmetterlinge bei mir ein.
Ich kann mir nicht vorstellen mit einer solch verkopften Einstellung langfristig Erfolg zu haben! Eine Beziehungsanbahnung und eine Beziehung als Solche gehen zu 90 % über Gefühle über Emotionen, nicht um mathematische Statistiken mit bestimmten Punktzahlen etc.!