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  • #31
An Kinder-, Senioren-, Tierhilfe, Umwelt- und Naturschutz, Bürgerkriegs- und Naturkatastrophenopfer spenden.
Vielleicht öfter mal verreisen und Land und Leute kennenlernen. Mich weiterbilden entsprechend meiner Interessen.

Ansonsten weiterleben wie bisher mit meiner ausgesuchten Tätigkeit, die mir viel Freude macht.
Nichtstun wäre mir wahrscheinlich zu langweilig.

Wenn ich so darüber nachdenke, fehlt mir eigentlich nichts und eine glückliche, langandauernde Beziehung kann man sich sowieso nicht kaufen.

Übrigens kamen mir diese Gedanken tatsächlich beim Lesen von Eschenbachs "Eine Billion Dollar" vor einigen Jahren.
 
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  • #32
31 @ 29: Glaubst du nicht, dass so irre viel Geld ausreichen würde, um zum wirklich guten Kurs wirklich gute, zuverlässige Mitarbeiter/Fachleute einzustellen? (s. Aiderbichl)

Wenn diese gutbezahlten MA die Arbeiten für deinen Geschmack nicht gut genug machen, hast du ein Problem mit Loslassen, Vertrauen und Delegieren. Andere können deine Aufgaben manchmal genausogut wenn nicht sogar besser.

Für diese MA würden wahrscheinlich schon die monatlichen Zinsen bei guter Anlage ausreichen. Das ist das Einzige, was ich mir bei solchen Wahnsinnssummen vorstellen kann - denn was 1 Mio./Monat (oder nach Steuern auch nur die Hälfte) Gehalt für eine Einzelperson bedeutet, ist wohl ziemlich unfassbar. Für mich jedenfalls.
 
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  • #33
Oh ja, mein Plan ist schon seit Jahren im Kopf...

Sofort aufhören zu arbeiten, habe 30 Berufsjahre, das reicht, meinen Chefs den S-Finger zeigen, aber richtig, ein Öko-Haus bauen, wo es keine Flüsse gibt (Hochwasser) mit Pferdeweide, ein paar Bio-Hühner, Enten, Gänse und Bio-Garten anlegen, das Pferd richtig gut ausstatten, ein kleines gutes "Bio"-Auto kaufen, normal weiter leben, wenig rumprotzen, dass bringt nur Neid und Feinde, habe ich auch nicht nötig, viel Sport machen, eine kleine Rund-um-Erneuerung :), später, wenn richtig erholt, ein Projekt unterstützen, was schwache Single-Mütter hilft zu lernen mit Behörden umzugehen etc. (habe beruflich damit zu tun), das reicht. Ach ja, mal nach Kandada, Schweden, viel Natur, das wäre auch schön.

w 47
 
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  • #34
Ich würd mir einen Fiat 500 kaufen, eine mittelgroße Wohnung mieten sowie einrichten, eine Putzhilfe engagieren und meinen Eltern die Schulden bezahlen. Außerdem würde ich fast meine ganze Urlaubszeit auf Kreuzfahrt verbringen. Das wären alles im allen vielleicht einmal 50.000 auf einem Schlag und dann 20.000 Euro im Jahr...

Der Rest würde auf meinen Konto rumgammeln und Zinsen bringen, während ich weiterhin normal arbeiten ginge - dann aber ohne Zukunftssorgen ;) Und wenn ich Kinder mit den passenden Mann bekäme, würde ich mir ein großes Haus plus Angestellte suchen, aber nur dann.
 
  • #35
#32
eines der Probleme unserer Zeit ist, daß man annimmt, daß alles käuflich ist. Ist es nicht.
Es gibt nicht sehr viele Menschen in Deutschland, die mit traumatisierten Tieren umgehen können - die meisten die ich kenne, haben eigene Organisationen und sind nicht irgendwo anstellt. Es braucht jahrelange Erfahrung, um körperliche Erkrankungen, psychische Verletzungen und nicht zuletzt Gefahren, die von einem solchen Tier ausgehen können zu erkennen. Und vor allem braucht es Kontinuität, Herzblut und Vertrauen zum Leben. Alles unkäuflich.

Mit viel Glück findest du jemanden, der den Laden eine Woche zusammenhalten kann ohne daß größere Katastrophen passieren. Länger war ich seit 10 Jahren nicht mehr verreist und ich kenne auch sonst niemanden, der das kann. Du darfst eine solche Arbeit nicht mit dem Engagement von ein paar Prominenten die mit armen Tieren zu sehen sind, verwechseln. Diese sind sicherlich notwendig, haben aber mit dem Tagesgeschäft nichts zu tun.
 
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  • #36
@35: Widerspruch. Menschen die sich mit diesem Themengebiet beschäftigen, sehen das i. d. R. als Berufung, nicht nur als Beruf. Sie identifizieren sich - so wie man sich immer mit Tätigkeit und Firma identifizieren sollte, um einen guten Job abzuliefern.
Zwei meiner drei Hunde sind traumatisiert - übrigens einer davon einäugig...;-)
die #31/32
 
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  • #37
Lieber FS,
wenn ein Angesteller einer Firma pro Monat 1 Mio verdient, arbeitet er mindestens 14 Stunden pro Tag und auch am Wochenende.
Du kennst einen Sohn mit Vater, und Du vermutest, dass der Vater 1 Mio pro Monat verdient.
Vermutllich ist es nur ein Bruchteil einer Million.

Ein kluger Vater vererbt seinen Kinder nicht sein komplettes Riesen-Vermögen.
Er lässt die Kinder gut ausbilden, lässt sie arbeiten und dadurch lernen sie Arbeit wertzuschätzen. Ausserdem lernen sie den Wert des Geldes erkennen.

Geschenktes Geld hat noch nie lange gehalten und ein dummer Mensch verprasst grosse Mengen an Geld sinnlos für unnütze Dinge.
Kein Mensch braucht mehrere Luxus-Autos, Luxus-Klamotten und Luxus-Handtaschen.
Aber das muss ein Kind reicher Eltern erst mal merken und leben.
Stichwort innere Werte.

Zu Deiner Frage:
mit einer Mio pro Monat wäre mein tägliches Leben von Arbeit bestimmt, ansonsten hätte ich eine grosse Wohnung, einen Wagen mit Chauffeur, diverse gute Geister für Haushalt, Wäsche und Kinderbetreuung und würde anstreben, mit der Arbeit aufzuhören.
Zeit ist ein Luxus, der für Geld nicht zu bekommen ist.
Solange man entspannt leben kann, braucht man nicht mehrere Millionen.
Zum entspannten Leben reichen netto 50 000 pro Jahr, nicht pro Monat.
Das ist übrigens selten in Deutschland, die meisten Menschen haben etwa 20 000 - 30 000 netto pro Jahr.
 
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