• #121
Ich habe gestern Abend mich schlau gemacht, wie die 50% genetische Anteil von Intelligenz zustande kommt. Es ist die Zusammenfassung einer Studie. Man hat die Intelligenz der eineiigen und zweieiigen Zwillinge miteinander vergleichen und dabei festgestellt, dass die zweieiige im Vergleich zur eineiigen Zwillinge 50 % ähnliche Intelligenz zueinander haben. Man kann sozusagen die Intelligenz immer innerhalb einer Gruppe miteinander nur vergleichen.
Darüber hinaus ist die Umwelt wichtig. Je besser die Familienstruktur, desto unwichtiger ist die Umwelt. Je schwächer die Familie, desto wichtiger wird die Umwelt. Es besteht sozusagen eine Wechselwirkung zwischen Gene und Umwelt.
 
  • #122
Ja, stimmt schon.
Ich wollte insgesamt auch nur darauf hinweisen, dass bei der Bevorzugung auch ein genetischer Anteil dabei ist, ähnlich wie eben bei „Größe“, und dass eine angeborene Bevorzugung auf Damenseite vor allem dann sinnvoll ist, wenn es auch eine genetische Dimension der Eigenschaft auf Männerseite gibt.

Eine witzige Theorie besagt übrigens, dass die - wohl ebenfalls angeborene bzw. statistisch signifikante - Bevorzugung von Blondinen ursprünglich durch die leichtere Entdeckbarkeit von Parasiten auf der hellen Haut entstanden sei.
 
  • #123
Eine witzige Theorie besagt übrigens, dass die - wohl ebenfalls angeborene bzw. statistisch signifikante - Bevorzugung von Blondinen ursprünglich durch die leichtere Entdeckbarkeit von Parasiten auf der hellen Haut entstanden sei.
Das habe ich noch nie gehört. Meines Wissens passen sich die Läuse ihre Umgebung farblich an.
Blond ist natürlich eine beliebte Haarfarbe für Frauen, weil auch selten vorkommt 😊.
 
  • #125
Ich habe gestern Abend mich schlau gemacht, wie die 50% genetische Anteil von Intelligenz zustande kommt. Es ist die Zusammenfassung einer Studie.
Das hatte ich hier ja schon mehrfach auch so geschrieben.. Kriterien wie man Intelligenz misst, sind dabei nicht perfekt, aber dass es klügere und weniger kluge Menschen gibt, sollte ja jeder im täglichen Leben erkannt haben. Was nicht unbedingt was mit der Bildung zu tun hat. Gäbe es nicht die Genetik, könnte man ja aus jedem ein Genie machen mit der richtigen Förderung. Und das ist eben nicht möglich. Gleichzeitig ohne Förderung wird das genetische Potential nicht ausgeschöpft - dabei geht es fast immer um die Familie, vor allem in der Kleinkindphase. Schule kann da weniger bewirken. Daher eben Erfolg von Gruppen oder Kulturen, in denen Bildung einen hohen Stellenwert hat.
 
  • #126
Gäbe es nicht die Genetik, könnte man ja aus jedem ein Genie machen mit der richtigen Förderung. Und das ist eben nicht möglich. Gleichzeitig ohne Förderung wird das genetische Potential nicht ausgeschöpft - dabei geht es fast immer um die Familie, vor allem in der Kleinkindphase. Schule kann da weniger bewirken. Daher eben Erfolg von Gruppen oder Kulturen, in denen Bildung einen hohen Stellenwert hat.

Danke. Im Nachbarthread hat man mich doch etwas abgewatscht, als ich die verschiedenen Punkte für gelingenden Schulbesuch und Erhaltung der intrinsischen Motivation bei Kindern dargelegt habe.

Ein Kind, das bei einem der Punkte zur Einschulung hintendran ist, wird regelmäßig zu einem Problemschüler, der letztlich das Kollektiv behindert. Heutzutage startet jede Grundschulklasse mit ca. 5-6 solchen Schülern, aber alle sollen aus Elternsicht später aufs Gymi gehen oder sind nur unerkannte Hochbegabte. (Ich rede von BW, in anderen Ländern ist es deutlich schlechter.)

Ich stimme Mokuyobi zu, dass bei Fleiß, einer gewissen Grundintelligenz und dem Willen hier jeder seinen Möglichkeiten gemäß aufsteigen kann, auch wenn ich oben das Beispiel vom reichen Salemabsolventen geliefert habe. Das Bildungssystem ist so breitgefächert, dass man über viele Wege und auch als Spätzünder aufsteigen kann. Ich selbst habe schon Migranten erlebt, die bei mir die Sprache gelernt haben und so bilungshungrig waren, dass ich nach einem Jahr die Vermittlung an ein Gymi in die Wege geleitet oder, beim anderen, eine Referenz für ein Stipendium vom Land BW geschrieben habe, das er nach mehreren Assessment Centern auch bekommen hat.

Bei den Einheimischen hingegen bemerke ich manchmal eine gewisse "Wohlstandsverwahrlosung" und ein Verschließen der Augen davor, dass Bildung nicht vom Himmel fällt und auch Eigeninitiative bedeutet. Wenn ich mir das Berichtsheft meines Vaters anschaue, der 1959 nach der Volksschule als 14-jähriger Bub seine Lehre begann, dann sehe ich da alle Seiten ganz exakt mit Füller beschrieben, längere Texte und technische Zeichnungen, keine Rechtschreibfehler, alles sauber und ordentlich. Die meisten Abiturienten schreiben heute keine zwei Seiten fehlerfrei. Hauptschüler heute schaffen es, in drei Sätze 27 Fehler einzubauen.

Die Misere beginnt schon damit, wenn jede Leistungsanforderung von Seiten der Lehrkraft als unzumutbar gesehen wird, wenn den Kindern zu Hause der Sermon vom faulen Lehrer, der zu viel Geld bekomme, vorgebetet wird oder man dem Kind immer sagt, dass Mathe eh doof sei.

Es ist möglich, Leistung zu fordern und doch menschlich zu bleiben. Ich sage den SuS immer, dass ich nur eine Leistung zu einem gewissen Zeitpunkt bewerte, aber nicht sie als Menschen.
 
  • #127
Ich habe gestern Abend mich schlau gemacht, wie die 50% genetische Anteil von Intelligenz zustande kommt.
Aus meiner Sicht ist es unstrittig, dass Vererbung und Lebenserfahrungen Intelligenz ausmachen oder aber ihre Einsatzmöglichkeiten bestimmen.

Da exakte Zahlen anzugeben, halte ich für vermessen und sinnlos. Die Zahlen müsste man ja dann auf einzelne Anteile an "Intelligenz" beziehen und auch darauf, wie jemand in der Lage ist, sie umzusetzen. Bei der Fähigkeit zur Umsetzung dürften wiederum die Erziehung und die Umstände eine viel größere Rolle spielen. Was nützen 150 Eumel, wenn man die aufgrund sozialer Inkompetenz nicht umsetzen kann?
 
  • #128
Ich verbinde mit solchen Männern hauptsächlich Dominanz und wenig Zeit für die Partnerschaft, für die spätere Familie. Auch tendieren diese eher zum Fremdgehen, d.h die Ehen halten nicht lange.
Das Phänomen ist relativ gut erforscht worden.

Frauen, die eine Präferenz zu dominanten Männer aufweisen, ließen sich wohl grob in zwei Kategorien einteilen:

1. Frauen, die besonders ängstlich wären.
2. Frauen, die in die Kategorie „Sensation Sneeking“ fallen - sprich Situationen aufsuchen, die aufregend sind. ( Angst/Lust Gemisch )

Menschen, die BDSM praktizieren bezeichnet man in der Psychologie z.B. auch als Sensation Sneeker.

Das ergibt auch durchaus Sinn. Ein dominanter Mann bietet einer ängstlichen Frau Schutz und einer, die beängstigte Situationen dagegen eher aufsucht Aufregung/Nervenkitzel.

Ein dominanter Mann ist kein Ja Sager, macht „sein Ding“ und bietet daher eine Menge Reibungsfläche. Manche Frauen brauchen das ...

Und dann gibt es eben die Damen, die sich anlehnen und gerne Verantwortung abgeben wollen. Die schätzen dann, dass er sie bereitwillig übernimmt.

Der Haken an der Sache: Dominante Menschen sind nicht sonderlich sozial verträglich. Da sie sich seltener anzupassen bereit sind und in erster Linie ihre eigenen Interessen vertreten.

Was dann wohl die Schwierigkeit in der Beziehungsgestaltung erklärt. Die Konstellation = ängstliche/angepasste Frau + dominanter Mann ist zwar relativ stabil, weil das am ehesten dem noch existierenden gesellschaftlichem Bild entspricht. Aber gleichauf auch häufiger zu Unzufriedenheit in der Beziehung führt.

Allerdings würde ich dahingehend keinen direkten Zusammenhang zum „Karriere machen“ aufstellen. Das obliegt sicherlich dem Umfeld, in dem man sich bewegt. Als Vertriebsmanager benötige ich eine andere Persönlichkeit, um erfolgreich zu sein, als z.B. als Wissenschaftler.

Zumal man festgestellt hat, dass Menschen sich mit zunehmenden Erfolg verändern. Je erfolgreicher jemand ist, je „entspannter“ wird er/sie - entspannter im Sinne von sozial distanzierter.

Denn je weiter ich auf der Karriere Leiter steige, je mehr muss ich mich mit abstrakten/strategischen Konzepten beschäftigen und hierfür in die Rolle des Beobachters schlüpfen. Aber gut, ein anderes Thema 😅

Wenn ich mir ein „Wir“ in der Partnerschaft wünsche, dann ist der dominante Mann wohl eher die falsche Wahl.

Ich persönlich mag dominante Männer. Zum einen weil ich die Beziehung als spannender mit ihnen empfinde und zum anderen weil ich gerne meine Freiheiten auch innerhalb einer Beziehung habe. Und die gewährt mir jemand, der nicht so stark am Wir orientiert ist eben mehr ...
 
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