• #1

Was passt bei mir nicht?

Hallo ihr lieben,
vielleicht könnt ihr mir weiter helfen? Ich bin w 31. habe mich im Mai 2018 von meinem Ex getrennt. Es war keine gesunde Beziehung. Ich wurde zu Hause früher schon immer klein gehalten. Und du bist nur gut, wenn du nachgibst und dem anderen recht gibst. Ich bin ziemlich gestärkt und voller Power aus der Beziehung raus. Hab das letzte und auch dieses extrem genossen.

Hab Ende letzten Jahres mit online dating angefangen, hatte auch ein paar. Musste aber selbst erstmal rausfinden was ich wollte/suche. Mittlerweile weiß ich es. Hatte öfters das ein Mann direkt in die vollen gegangen ist und mich nach einem Date völlig überrannt hat. Und jedesmal wenn ich soweit war und mir hätte mehr vorstellen können, haben sie alles abgebrochen. Ein paar haben direkt nach dem ersten Treffen gesagt, dass es überhaupt nicht passt. Und dennoch schreibt Mann mich dann nach vielen Monaten wieder an. Da springe ich nicht drauf an.

Mittlerweile bin ich halt wieder super verunsichert, weil ich wieder denke ich bin nicht gut genug. Oft denke ich auch, ich kann ihm eh nicht das Wasser reichen.

Wie lerne ich wieder mich zu akzeptieren?
 
  • #2
Mittlerweile bin ich halt wieder super verunsichert, weil ich wieder denke ich bin nicht gut genug. Oft denke ich auch, ich kann ihm eh nicht das Wasser reichen.

Guten Morgen,

du stellst die falsche Frage, liebe FS.
Waren die Männer gut genug für dich, konnten dir gereichen?
Es waren Strohmännlichkeiten, Männer, die sich nicht verliebt hatten und einfach nicht passten.
Du gibst dein Zepter aus der Hand und bemisst dich nach dem Verhalten und Maßstäben anderer.
Entscheidend ist, was du über dich denkst und wie sicher und stabil du bist. Wenn du das erreicht hast, spiegelt sich das auch in dem Verhalten der Männer wieder.
Du solltest auch nicht gleich nach jedem Knochen, der lecker riecht, wie ein ausgehungerter Wolf schnappen. Lass Worten und Schönredereien Taten folgen.
Viel Glück und hab Mut, über dich groß zu denken!
 
  • #3
Ich glaube, man muss beim OD grundsätzlich etwas abgehärteter sein. Diese Art des Kennenlernens mit dem eigenen Selbstwertgefühl zu verbinden ist sehr kontraproduktiv. Das ist zumindest meine Erfahrung. Es geht viel um Spielchen (meiner Meinung nach bei Männern wie bei Frauen), um das Aufpolieren des eigenen Egos. Deshalb auch immer wieder diese ' Ich will, aber nur solange Du nicht willst "Nummer. Das hat nichts mit Dir zu tun!! Für jemanden wie Dich, die Du scheinbar ein eher fragiles Selbstbewusstsein hast, ist es allerdings nicht einfach, das an sich abprallen zu lassen. Ich kenne sehr selbstbewusste Menschen, die teilweise beim OD auch Selbstzweifel entwickelt haben.
Liebe Cinne, pass einfach gut auf Dich auf und wäge für Dich ab, ob Dir OD wirklich gut tut oder wie Du etwas gelassener damit umgehen kannst. Der richtige Mann spielt nicht mit Dir, er ist verlässlich, meint, was er sagt, uberrrennt Dich nicht und gibt Dir das Gefühl, gut zu sein, so wie Du bist!
Vertrau auf Dein Gefühl, damit Du ihn erkennst und verschwenden keine Zeit mit den anderen Pappnasen :))
Ich wünsche Dir alles Gute!!
 
  • #4
Ich kann euch beiden nur recht geben. Ich renne auch niemandem hinterher, bin da manchmal recht kühl. Es ist auch nicht das OD direkt, einfach die Situation, dass ich immer wieder Männer treffe/kennenlerne und nach einem Jahr stehe ich immer noch da...
 
  • #5
Mittlerweile bin ich halt wieder super verunsichert, weil ich wieder denke ich bin nicht gut genug.
Das ist eine allgemeine Aussage und das ist doof. Vermutlich warst Du manchem Mann nicht hübsch genug oder nicht unterhaltsam genug. Aber viel eher ist es so, dass es nicht funkt und dann kann man keinen Maßstab anlegen, dass es doch gefunkt hätte, wärst Du gut genug gewesen. Denn sonst wäre der Geschmack dieses Mannes ja für quasi alle Menschen relevant und Du niemandem gut genug, nur weil ER das findet. Und selbst wenn Dir einer sagt "du bist nicht hübsch genug", so ist das nur SEINE (und dann auch noch nur: ) Meinung.

Oft denke ich auch, ich kann ihm eh nicht das Wasser reichen.
Welches Wasser? Meinst Du finanziell oder in Hinsicht auf Bildung?

Es ist wichtig, dass Du siehst, dass Du hier Leuten eine Ansicht in den Mund legst, nur weil sie es "wagen", Dich nicht zu wollen. Mir ist schon klar, dass man das verallgemeinert, wenn man keinen Erfolg hat mit "Bewerbungen" irgendwo. Ich denke, man kann das gar nicht verhindern, dass sich dann gefühlt "die Welt" gegen einen richtet und es an einem selbst liegen muss. Und es wird sicher auch in vielen Bereichen objektive Kriterien geben, z.B. bei Bewerbungen bei einem Beruf, dass man eben nicht die geforderten Qualifikationen hat. Bei der Partnerwahl haben manche auch viele Kriterien = Wünsche. Nun, wenn man die nicht erfüllt, suchen sie halt weiter.
Aber trotzdem könnte man auseinanderklamüsern, wo man wirklich eine allgemeine Anforderung nicht bedient und das ändern könnte, wo man es nicht ändern kann und dann eben länger suchen muss, um die wenigen zu finden, die es akzeptieren, und wo es Blödsinn ist, den Fehler bei sich zu suchen. Das ist schwierig bei Partnerwahl, weil sich das mischen kann und nicht so eindeutig ist wie bei Jobbewerbungen, aber man kann es versuchen, es aufzudröseln.

einfach die Situation, dass ich immer wieder Männer treffe/kennenlerne und nach einem Jahr stehe ich immer noch da...
Klingt nach Erfolgsdruck, wo man keinen haben sollte. Guck Dir lieber die Männer genau an, die Du in Betracht ziehen würdest. Beziehungführen kann auch anstrengend sein, und das sollte sich dann schon "lohnen", also die Beziehung an sich gut sein. Nur, weil man meint, man müsse eine Beziehung haben, wäre es in meinen Augen ganz falsch, vieles hinzunehmen. Und sowas macht man aber, wenn man sich kleinmacht, weil man den Fehler nur bei sich sucht.
 
  • #6
Vielleicht hilft Dir diese Sichtweise:

Rund 8 Milliarden Menschen auf der Welt…und jeder ist anders.
Ich finde diese Vorstellung sehr erleichternd, sie stimmt mich fröhlich.

Bleib offen für neue Menschen. Du weißt ja schon, was Dir gut tut und was nicht. Hast Du einen Grund, Dich klein zu machen?

Der richtige Partner will vielleicht gar nicht, dass Du ihm „das Wasser reichst“.

Der sagt Dir hoffentlich:

„Schnucke, Dein Wasser und mein Wasser sind zusammen ein prima Mixgetränk“!

Darauf kommt‘s an!

Wünsche Dir Durchhaltevermögen, Mut und Frohsinn!
 
  • #7
Ich hab halt oft genug das Gefühl, dass meine Bildung nicht ausreichend ist. Ich hab ne Ausbildung und ihk Fortbildung gemacht. Und bald hab ich auch mehr Verantwortung und dann bin ich wieder glücklicher.

Weil ich mich oft frage, warum es nicht klappt...

Nee, ich möchte auch nicht den erst besten und es kommt genauso vor, dass ich von mir aus sage, es passt nicht.
 
  • #8
Ich hab halt oft genug das Gefühl, dass meine Bildung nicht ausreichend ist. .

Wenn es nicht die Bildung ist, ist es die Kleidergröße, das Körpergewicht, die Busenform, die Nasenform, das Alter usw.

Hier gibt es einen Nachbar-Thread, da meint die Frau, ihre Probleme liegen an 5 kg zuviel usw.

Du bist ein Gesamtpaket. Es gibt immer klügere, schönere, jüngere, nettere. Dein Gesamtpaket muss einfach nur passen.

Hast Du das im Kopf schon verinnerlicht, dass Du einfach nur ein subjektives Selbstwertproblem hast und kein objektives Problem
 
  • #10
Ich hab halt oft genug das Gefühl, dass meine Bildung nicht ausreichend ist.

Also, mit er genannten Ausbildung bewegst Du Dich im guten Durchschnitt Deiner Alterskohorte.
Konkretisiere bitte, in welchen Situationen du auf den Gedanken kommst, dass Deine Bildung nicht ausreichend ist. Was Du als Bildung bezeichnest, bezieht sich lediglich auf die berufliche Bildung und ist m.E. wenig aussagekräftig.

Als ich einen Partner suchte erschienen mir viele Männer bildungsmäßig nicht geeignet. Die meisten Männer, die mir begegneten haben sich nach Ende der Schulzeit mangels interesse vom Ballast der Allgemeinbildung befreit und sich auf beruufliches Fachidiotentum beschränkt und sehr tiefe Kenntnisse in einem oder 2 Hobbies wie Autos oder Computersspiele.

Ich fasse den Bildungsbegriff weiter als Du und meine damit Kenntnise über
- gesellschaftliche Entwicklung und ihre Wirkfaktoren
- jungere/aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklung
- gute sozialpolitische Kenntnisse, resp. Sozialrecht und -versicherung
- breites technisches und naturwissenschaftliches Grundlagenwissen, inkl. Vertiefung in einigen Gebieten
- breites kulturelles Interesse
- das tiefe Interesse sich dauerhaft mit diesen Themen auseinander zusetzen und wissensmäßig am Ball zu bleiben

Da ein gemeinsames Level und Interesse zu haben ist für mich eine relevante Beziehungsgrundlage.
Wenn Du also Männer mit einem großen Wisenshintergrund und aktivem Interesse an Weiterentwicklung sowie den Wunsch nach einer gleichartigen Partnerin triffst, selber aber komplett desinteressiert bist, dann ist nachvollziehbar, dasss Du das Gefühl hast, nicht ausreichend gebildet zu sein.
Das kann ich mir aber kaum vorstellen, denn woher sollen als diese bildungsbeflissenen Männer in den SB kommen?

Weil ich mich oft frage, warum es nicht klappt...

Nee, ich möchte auch nicht den erst besten und es kommt genauso vor, dass ich von mir aus sage, es passt nicht.
Weil Du kein 20-jähriges Naivchen mehr bist, für die ganz viele Männer passen, sondern eine Frau, die sich zunehmend klarer, was passt und was nicht. Damit reduziert sich die Zahl der geigneten Kandidaten bei altersbedingt gleichzeitiger Abnahme ungebundener Männer. Die meisten Deiner Alterskohorte sind vergeben. Das erschwert die Suche nach einem geigneten Partner.
 
  • #11
Ja, genau das meine ich. Ich bin nicht desinteressiert, gucke halt Nachrichten, aber Hocke nicht stundenlang am pc. Würde sagen Durchschnitt... aber lerne viele überdurchschnittliche Männer (was das angeht) kennen. Hab zum Glück nun eine neue spannende Aufgabe, beruflich. Was mich auch sehr fröhlich stimmt.

Hab kein eigenes spezielles Hobby. Lege viel wert drauf, regelmäßig Sport zu machen und mache halt das was viele so machen. (Reisen, feiern, Freunde treffen) und bin generell viel unterwegs...

Ja, als naivchen würde ich mich auch nicht beschreiben... ich hab halt mein leben und richte mich nicht ausschließlich nach einem Mann. Wenn ich anderweitig verplant bin, ist das so. Kompromisse gehe ich aber ebenfalls ein.
 
  • #12
Es hat hier im Forum mal ein Mann (oder: MINDESTENS ein Mann) geschrieben, dass es Männern gar nicht ankommt darauf, dass die Frau bildungsmäßig gleichauf ist. Wichtig sind andere Eigenschaften. Das kann man nun nicht für alle sagen, aber die Chancen stehen bestimmt gut, dass der Mann beim Punkt Bildung nicht denkt "nee, das geht ja GAR nicht, was diese Frau an Bildung vorweisen kann, ich bin doch ein Doktor".

Das ist in Deinem Kopf, weil Du Menschenwertigkeit an diesem Punkt festmachst. Auch wenn Du jetzt denkst, dass Du andere nicht abwertest, wenn sie nicht die Bildung haben - immerhin wertest Du Dich ab. Warum musst Du denn mithalten können und bei anderen wäre es egal? Weil es eben doch in Deinem Wertesystem ist, dass der gebildete Mensch mehr wert ist als der nicht so gebildete. Vielleicht geht es nicht mal um Bildung, sondern um Bildungsabschlüsse und Jobs mit Verantwortung.

Weil ich mich oft frage, warum es nicht klappt...
Ich denke, DAS ist das Normale. Als ich Mitte 20 war, dachte ich auch, dass alle Menschen in Beziehungen so glücklich sind, wie ich mir wünschte, in einer Beziehung glücklich zu sein. Dass das bei anderen oft auch gar nicht glücklich war, sondern problembehaftet und stressig, habe ich ja nicht mitbekommen.
Ich denke nicht mal, dass es die Liebesfilme und Märchen sind, die man so kennt, die einen drauf geeicht haben, dass Glück irgendwann kommen muss und wenn es nicht kommt, stimmt was nicht mit einem. Ich glaube, das ist in einem so drin, bis man mehr und mehr sieht, wie wenig im Leben wirklich glatt abgeht und wieviel man erwartet.
Also erwarte doch lieber, dass es eher NICHT klappt, aber verlier die Freude am Daten nicht, als Date-Erfolge zu betrachten als Was-Schaffen, als Erfolge für die Persönlichkeit. Dass man sich die große Liebe wünscht, ist ja klar, aber die ist eben auch wie ein Sechser im Lotto.
 
  • #13
Ich kenne sehr selbstbewusste Menschen, die teilweise beim OD auch Selbstzweifel entwickelt haben.
Ja, kenne ich auch. Das ist ja auch gar kein Wunder.

Man wird einfach mit seinem äußeren Marktwert direkt konfrontiert.
Das mag keiner. Viele Illusionen über sich selbst lösen sich auf.

Liebe FS, dieses "Online-Ich" bist eben auch Du.

Aber auch noch etwas anderes, welches man dort nicht sieht.

Siehe es als Teil Deiner Persönlichkeitsentwicklung und orientiere Dich nicht an den arroganten, narzisstischen und egozentrischen Menschen, die sich auch dann nicht erkennen, wenn ihnen der Spiegel direkt vor die Nase gehalten wird, oder dann wie wild um sich schlagen.

Sei froh, dass DU so nicht bist.
 
  • #14
Ich glaube, dass was mich unter Druck setzt ist halt, dass ich viele Freundinnen verloren habe, weil sie eben nur noch für ihre Beziehung leben. Mit denen habe ich früher viel unternommen.
Dadurch bin ich halt öfters zu Hause und denke dann nach.

Und wenn mir meine beste Freundin sagt, ich müsse mich mehr selbstreflektieren, dann suche ich halt bei mir nach Gründen.

Hinzu kommen dann Misserfolge beim Daten.
 
  • #15
Ich glaube, das es nicht notwendig ist, darüber nachzudenken, was du tun kannst oder nicht, damit es mit einem Mann funkt. Zweifle nicht an dir-sei dein bester Freund, dein aufmerksamster Verehrer und liebe dich für jeden deiner Fehler. Sobald du einen Mann triffst, der zu dir passt, wird sich automatisch alles leicht anfühlen. Darauf musst du nur vertrauen. Alle anderen sollen es nicht sein... es macht keinen Sinn sich zu verbiegen.

Es ist etwas wahres dran, dass man manchmal viele Frösche küssen muss, bevor ein Prinz dabei ist. Der schlimmste Fehler, den viele machen, ist es, sich viel zu verzweifelt in Beziehungen oder Affären voller Kompromisse zu stürzen, aus Angst, dass sonst nichts besseres oder schöneres auf einen wartet. Aber das tut es...
 
  • #16
Hi @Cinne,
als Mann auf der anderen Seite kann ich dir dahingehend nur empfehlen, dass zu machen, was dir in den Sinn kommt. Dich zu stärken, indem du dich mit Freunden triffst, die dir gut zusprechen. Auch ein Austausch über ein Forum kann dir helfen. Aber im Kern geht der größte Teil von dir selbst aus - Stichwort eigene Akzeptanz. Ein ganz schwieriger Weg, bin das Gegenbeispiel auf der anderen Seite. Wichtig ist, sich nicht abhängig von Personen zu machen, die du mal datest und wo es absolut noch in den Sternen steht, ob aus dem 1.Date überhaupt ein 2.Date entsteht. Dein Background auf jeden Fall mit der Vergangenheit abhaken, daraus hast du schon genug Erfahrungen sammeln können. Ich hoffe, ich war jetzt nicht zu direkt. LG Robin
 
  • #17
Dass das Daten auch die unschöne Erfahrung mit sich bringt, abgelehnt zu werden, ist für viele, wenn nicht doch sogar für alle wohl ne Realität.
Vielleicht belastet dich auch ganz einfach das Abgewiesenwerden (wo du ja schreibst, dass du häuslicherseits mal "kleingehalten" wurdest, wie auch immer sich das im Konkreten gezeigt hat).
Ich glaub auch (wie meine Vorredner/innen), dass Glück erst gelernt werden muss, indem man z.B. erlebt, wie man Niederschläge als Lernchancen sehen kann oder z.B. eigene Trauer aus einem ästhetischen Blickwinkel bzw. als andere Medaillenseite betrachten kann.

Nicht zuletzt gibt dir das Abgewiesenwerden beim Datenauch die Freiheit, nicht mehr dem "perfektem Zwang" zu unterliegen, jedem automatisch zu gefallen. Irgendwie hätte das auch was Beklemmendes, oder mit Wilhelm Busch (nur hier in abgemildeter Form): Ist der Ruf erst ruiniert... Ich möchte natürlich nicht behaupten, dies runiere den Ruf, aber in diesem Kontext abgelehnt zu werden, hat irgendwo auch etwas Befreiendes...

Am Ende ist es dann vielleicht doch gar nicht sooo unbedingt notwendig fürs Glück, in den darauf folgenden Monaten oder sogar Jahren in ner festen Beziehung zu sein.
 
  • #18
Reflexion ist gut aber auch im Sinne von @Pia62.
Nämlich nicht nur bei Dir Fehler suchen.
Als ich hier im Forum gestartet habe, sagte mir jemand: online brauchst Du ein dickes Fell.

Ich hatte zwei Phasen auf einer SB
Nach meiner Ehe vor über 10Jahren und vor 2Jahren.

Da war ich auch mal zu früh unterwegs oder habe gedacht: ok nicht mein Typ aber vielleicht ja nett.
Zur Selbstreflexion...Ich bin mir sicher, dass es mir aus allen Poren kam, dass ich den nicht wirklich wollte.
Nur früher war es wichtiger ob man mich wollte. Ergebnis = Frust

Dabei haben die ja auch ein Date mit mir und liessen sich nicht so "betrügen" wie ich es selbst konnte.

Ich muss aber sagen, dass es online
komischer geworden ist und zwar mit erstmal ja seriöseren Herren.
Dachte ich , weil ich davon ausging Ü50 ist man seriösen.

Das scheint in der Summe online aber wohl nicht zu sein.
Vielleicht weil sie nach jahrelanger Ehen tief im Inneren die Freiheit lieben und das Dating an sich Spass macht?
Ich hatte auch eine Erhöhung der Sexaffinen Herren, im Gegensatz zu früher .
Da kam bei Whatsapp auch von zumindest angeblichen Akademikern mit erwachsenen Kindern, das ein oder andere DigPic.
Irgendwann nahm ich es einfach nicht mehr persönlich, sondern mit Humor. .
Hab aus dem Internet auch ein digpic geladen mit grossem Ausmass und zurück geschickt: meiner

Und wichtig....Datingpausen

Weg vom gefallen wollen und sich mal wieder auf sich konzentrieren.
Hilft ungemein...

So hatte ich einen Datinglosen und tollen Sommer.
Stand up paddleling gelernt und den Tauchschein erneuert.

Da merkt man sehr gut, ob einem etwas fehlt und wie zufrieden man mit sich ist.

Somit ist Partner schön aus dem Zenit und die Welt dreht sich trotzdem.
Ich wurde letztens gefragt: was wünschst du dir für die Zukunft?
Und ich meinte: weiter mit mir glücklich zu sein.
Wie nicht Mann finden?
Nein, wenn ein netter kommt ist das sehr schön aber es soll auch weiterhin ohne gehen.
 
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