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  • #91
@ 89: Die Auffassung der von Dir zitierten und kritisierten Vorschreiberin trifft aber zu. Das Gehenlassen hat auch nichts mit Überlastung zu tun, weil die Arbeit außer Haus nicht nur härter ist, sondern auch zeitlich umfangreicher als der Hausfrauen- und Mutterjob (wenn man das tatsächlich so bezeichnen will) und bei einer Trennung trotz Arbeit plötzlich Zeit bleibt, an sich zu arbeiten, um wieder markttauglich zu werden. Es ist einfach Desinteresse am Mann, der nur als Ernährer wichtig ist. Ich habe das hautnah bei meiner wirklich nicht überlasteten Exfrau erlebt. Sie wurde immer unattraktiver und fauler. Nach der Trennung ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten wieder attraktiver geworden (Frisur, Figur). Als sie mit einem anderen Mann mehrere Monate zusammen war, ist sie wieder in den Trott zurückgefallen. Mir ist aufgefallen, dass berufstätige Mütter, trotz Stress, viel attraktiver und optimistischer sind als die Stubenhockerinnen. Vermutlich, weil sie an anderen Frauen gemessen werden und nicht schlecht abschneiden wollen. Solche Frauen sind für einen reiferen Mann natürlich verführerischer als das große Kind zu Hause, das er geheiratet hat.
 
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Gast

  • #92
Ich habe versucht die letzten 10 Jahre darüber zu reden, allerdings warte ich immernoch auf den Hilfeschrei von ihr, das wir unsere Ehe noch retten könnten.
Wer nur versucht, wird nichts ändern können. Ist nicht mein Stil, aber jetzt sage klar: Hau mit der Faust symbolisch auf den Tisch, fahre mit der Frau ein Wochenende in ein Hotel, rede Klartext mit ihr, nicht im Bett, sondern am besten beim Spazierengehen und bitte sie um eine Paartherapie, die euer SExleben in Ordnung bringt. Du hast ein Recht darauf. Sollte sie dem nicht zustimmen kannst du ihr sagen, dass sie damit eure Ehe gefährdet und auch kein gutes Vorbild für die Kinder ist, denn ihr scheint auch ansonsten nicht liebevoll und körperlich miteinander umzugehen. Das sehen Kinder und leben es später unbewusst nach.

Willst du das? Warte nicht auf den Hilfeschrei, sondern sei ein Mann und handle. Das kann auch sehr sexy und anziehend wirken.

w
 
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  • #93
Weil wir alle MENSCHEN sind, nicht unfehlbar, weil man Gefühle oder Moral nicht in cm messen kann! Weil uns manchmal ein anderer Mensch fasziniert, weil uns manchmal ein anderer Mensch sexuell reizt, weil wir manchmal Anerkennung wo anders suchen, wenn wir sie nicht zu Hause bekommen, weil uns manchmal etwas fehlt, weil wir uns manchmal, ohne es zu wollen, in jemanden anderen verlieben, weil wir einfach Menschen sind und keine Maschinen, die immer perfekt laufen.w,43
@#88

Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht!

Ich bin selbst zwar noch nicht fremdgegangen, sondern war im Gegenteil mal der Betrogene.
Aber wer bin ich denn, dass ich mich pauschal davon freispreche, ebenfalls einmal einer der von Dir aufgeführten, menschlichen Schwächen zu erliegen?!?

Sicherlich gibt es die notorischen Fremdgänger/innen, die so versuchen, ihre persönlichen Defizite zu kompensieren und ihr mickeriges Ego aufzupolieren. Die aufgeblasenen Moralapostel, die hier in abstoßender Arroganz darüber referieren, dass IHNEN so etwas natürlich NIEMALS passieren würde, empfinde ich jedenfalls nicht weniger peinlich und befremdlich als Erstere.

LG (M, >50)
 
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  • #94
@ 89: Die Auffassung der von Dir zitierten und kritisierten Vorschreiberin trifft aber zu. Das Gehenlassen hat auch nichts mit Überlastung zu tun, weil die Arbeit außer Haus nicht nur härter ist, sondern auch zeitlich umfangreicher als der Hausfrauen- und Mutterjob (wenn man das tatsächlich so bezeichnen will) und bei einer Trennung trotz Arbeit plötzlich Zeit bleibt, an sich zu arbeiten, um wieder markttauglich zu werden. Es ist einfach Desinteresse am Mann, der nur als Ernährer wichtig ist. Ich habe das hautnah bei meiner wirklich nicht überlasteten Exfrau erlebt. Sie wurde immer unattraktiver und fauler. Nach der Trennung ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten wieder attraktiver geworden (Frisur, Figur). Als sie mit einem anderen Mann mehrere Monate zusammen war, ist sie wieder in den Trott zurückgefallen. Mir ist aufgefallen, dass berufstätige Mütter, trotz Stress, viel attraktiver und optimistischer sind als die Stubenhockerinnen. Vermutlich, weil sie an anderen Frauen gemessen werden und nicht schlecht abschneiden wollen. Solche Frauen sind für einen reiferen Mann natürlich verführerischer als das große Kind zu Hause, das er geheiratet hat.
 
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  • #95
Es ist nicht der Reiz am Fremdgehen, sondern dass es allgemein rebellische Männer sind, die sich nicht binden lassen. Meist sehen sie optisch schon nicht wie der typische Ehemann und Vater aus, und weil Frau daheim vielleicht nicht alles macht, was er will (z.B. Oralverkehr). Es sind in der Regel Männer, die Frauen mit einem Kind an sich gebunden haben/gelinkt haben, und nun eine gewisse Verpflichtung haben, zu bleiben oder zahlen zu müssen. Die Ehe ist meist schon längst ins Land gelaufen oder es wurde nur schnell geheiratet wegen dem Kind (vor 10 Jahren hat man das durchaus so gemacht, wegen den steuerlichen Vorzügen oder auch wegen den Eltern/Schwiegereltern), und der Mann ist allgemein sehr aktiv, geht viel raus, während Frau gelangweilt daheim sitzt, er ist gutaussehend, meist fitter und junggebliebener als seine alterne Frau daheim und kommt bei anderen jüngeren Frauen ziemlich gut an.
So kenne ich es. Ich hatte in deinem Alter selbst eine Affäre mit so einem Mann für sehr viele Jahre. Daher weiß ich viel über solche Männer und deren Beweggründe. Hat man auch einmal so eine Hemmschwelle überwunden, ist es für einen ganz normal, fremdzugehen. Was soll schon dabei sein? Es ist Verkehr.. Nichts überaus Heiliges oder Besonderes. Es ist eine menschliche Schwäche, sich wegen Sex gekränkt zu fühlen.

w
 
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  • #96
Ich gehe meiner Frau auch ab und zu mal (vielleicht 4-5 mal/Jahr) fremd, wenn sich eine attraktive Gelegenheit bietet und ich kenne fast niemanden (Frauen und Männer), der das nicht tut, meine Frau eingeschlossen. Der einzige Unterschied scheint mir zu sein, dass die einen es heimlich machen und die anderen nicht. Warum dieser doch sehr starke Wunsch auf fremde Haut da ist, ist schwer zu sagen, es ist wohl der Reiz des Neuen, jede Frau riecht, schmeckt und verhält sich anders im Bett.

Wenn ich mit verheirateten Frauen schlafe sagen die mir immer, dass sie mit mir Dinge anstellen können, die sie mit ihrem Mann nicht machen können.
 
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