• #1

Was schreckt Männer an promovierten Frauen ab?

Neulich war ich wieder in Hamburg und habe Alumni und Ehemalige getroffen.
Ein grosses Thema bei den Frauen war der Mangel an Männer, die sich für eine Akademikerin mit Doktor interessieren (richtige Abschlüsse in Chemie Verfahrenstechnik und sogar Mathematik).

Die Frauen fühlen sich einsam, ich glaube nicht, dass alle lügen und täuschen. Oder sind diese Frauen mit 30++ schon zu alt für eine
schöne Beziehung?

Also, was sind für Männer die Plus und Minuspunkte bei solchen Frauen..
 
  • #2
Ich denke nicht, dass es per se an Männern mangelt, die sich für promovierte Frauen begeistern können. Ich kenne keinen einzigen Mann - ob selbst promoviert oder nicht -, der eine attraktive Frau aufgrund ihres formalen Bildungsabschlusses ablehnen würde.

Vielmehr wird es an ungebundenen Männern mit ähnlichem oder höherem Abschluss mangeln (Pyramidenproblem). Insbesondere dann, wenn sie die übrigen Traummannqualitäten (> 1,80 m, trainiert, unverschämt gutaussehend, charmant, wohlhabend, etc.) ebenfalls erfüllen müssen. Auf solche Kandidaten stehen halt verdammt viele Frauen und da der akademische oder berufliche Werdegang für Männer oftmals vollkommen irrelevant ist, sehen sich die promovierten Damen einer enormen Konkurrenz gegenüber.

Wenn sie sich nicht unterhalb ihres eigenen Bildungsgrades umgucken möchten, könnte die Partnersuche schwer werden.
 
  • #3
Also mich schreckt da nichts ab. Das muss andere Gründe haben als den akademischen Abschluss.

Grüße
M43
 
  • #4
Also mich schreckt da nichts ab. Das muss andere Gründe haben als den akademischen Abschluss.
Richtig. Das ist wieder eine dieser typischen „warum sind Männer so” Fragen, in denen eine persönliche Meinung als Tatsache verkauft wird mit dem Ziel, besser auf „die bösen Männer” draufhauen zu können. Oder in diesem Fall konkret auf die „männliche” Einstellung „lieber hübsch als klug”. Ja, es mag solche Männer geben. Aber eben nicht nur solche, insofern ist die Frage in unzulässiger Weise verallgemeinert und nicht sinnvoll beantwortbar.
 
  • #5
Ich hab kein Problem mit promovierten Frauen - ich kenne leider zu wenig.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Liebe Palladium 17,
ich bin eine Frau, 42 Jahre, mit großer beruflicher Erfahrung und Lebenserfahrung. Ich habe Kontakte, Beziehungen, Freundschaften mit Männern quer durch alle Bildungsschichten. Ich bin mit Brüdern aufgewachsen und ziehe einen Sohn groß. Ich kann dir absolut versichern, du darfst sehr gebildet sein als Frau, Männer schätzen das schon. Du darfst es dir im Alltag nur nicht allzusehr anmerken lassen. Es ist bedauerlich, jedoch Fakt: Männer tun sich schwer mit einer Frau, bei der sie des Gefühl haben, SIE könnte ihm vom Wissensstand u. Bildung merklich Überlegenheit sein. Ein Mann fühlt sich dadurch gekränkt, macht es doch den Anschein - aus seiner Sicht - der Frau unterlegen zu sein. Es geht also nicht darum, wie gebildet Frau ist, sondern der Mann möchte sich in den meisten Lebensbereichen ein Quentchen stärker fühlen. Das ist für uns Frauen ( trauriger) Fakt.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #7
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein gebildeter, reifer und erwachsener Mann was gegen eine Frau hat, die promoviert! Das hat mit dem (mangelndem) Selbstbewusstsein des Mannes zu tun. :)
 
G

Gast

Gast
  • #8
Wenn diese Frauen einen Mann haben, der keinen Doktorgrad hat, muss er ein wirkliches Selbstwertgefühl und viel Selbstvertrauen haben. Die sind schon rar gesät, in jeder Bevölkerungsgruppe.

Männer, die selber einen Doktorgrad haben, sind vermutlich in der interessanten Altersgruppe vergeben. Die Doktoren lernen ihre Frauen meist im Studium kennen oder sie suchen sich später eine Studentin.
Wenn Deine Freundinnen also bislang keinen getroffen haben, müssten sie die Doktoren nehmen, die Ü30 und ohne Partnerin sind, was nicht viele sein werden, die wirklich attraktiv sind im Sinne von partnerschaftstauglich. Oder die getrennten, aber meine Beobachtung ist, dass sich Akademiker lieber auf was anderes konzentrieren, FALLS ihre Beziehung schlecht ist, statt beziehungsmäßig reinen Tisch zu machen.

Dann sind da noch Professoren. Aber das ist in den Naturwissenschaften zumindest ein Mann Ende 40, dessen Ehe gescheitert ist, der sich aber vermutlich noch nicht getrennt hat, weil er das Problem ignoriert und seine Frau sich um die Beziehung und die Kinder kümmert. Der müsste sich fremdverlieben und Frau und Kinder verlassen, was aber meist nicht passieren wird. Die Frau wird nur die Geliebte und die Fassade wird aufrecht erhalten.

Ganz außer Acht gelassen habe ich jetzt irgendwelche individuellen Eigenschaften, die Männer bei Deinen Freundinnen abschrecken könnten.
 
  • #9
Da man sowas beim normalen Kennenlernen gar nicht wissen kann, kann es auch nicht abschrecken. Ich weiß also nicht wirklich, was du meinst, habe aber einen Verdacht.
Ich weiß nämlich nur mit Sicherheit, dass eine Promotion nichts über das allgemeine fachliche Verständnis aussagen muss. Letztlich handelt es sich wie beim Abitur, das der Nachweis der Studierfähigkeit sein soll, bei der Promotion um den Nachweis, dass jemand mehrere Jahre wissenschafllich an einem bestimmten Thema arbeiten kann, und dabei (wünschenswerterweise) neue Erkenntnisse gewonnen hat, die das entsprechende Fachgebiet voranbringen (auch wünschenswerterweise). Das ist eine Arbeit, wie jede andere. Ob man jetzt nun sein Fachgebiet mit seiner Tätigkeit voranbringt oder in einer Firma an Projekten arbeitet, deren Abschluss Arbeitsplätze sicherstellt, ist doch schnuppe. Man könnte sich eventuell sogar darüber streiten, wessen Arbeit mehr Existenzen sichert. Die teils ins ehrerbietige mytisifzierte Aura, des Studiert-, Promoviert-, Habilitiert- Seins, ist für mich schon lange entzaubert.
Ein besimmtes Umfeld, normale oder gute Gesundheit und ein gewisser Ehrgeiz, sowie Struktur gepaart mit einer normalen Intelligenz reichen bei angemessenem Fleiß aus, um solch eine Laufbahn zu nehmen. Wichtiger ist, dass man das, was man tut oder getan hat, gern und mit Freude getan hat. Aber bitte nicht, um hinterher damit hausieren zu gehen.
Und genau da sehe ich eine mögliche Ursache es Problems der Partnerfindung promovierter Frauen. Sie haben es nicht aus Begeisterung für ihr Fach, und weil sie sich darüber gerne austauschen bzw. ihr Wissen gern jedem verständlich weitereben wollen, gemacht, sondern um damit zu glänzen.
Und ja. Jemand der statt des Berichtens der Inhalte mehr Betonung auf den Umstand dessen legt, was auf der Urkunde steht, der schreckt zwar keineswegs ab, wirkt dadurch aber ganz sicher nicht sympathischer. Das was auch schon in der Schule so. Angeben ist nicht cool.

m36
 
  • #10
Keinen Mann schreckt das ab. Es ist Männern nur einfach nicht wichtig. Es zählen andere Qualitäten: Flexibilität, Zärtlichkeit, Anschmiegsamkeit, Anpassungsfähigkeit, Toleranz, Humor. Weiblichkeit, Mütterlichkeit, Fürsorglichkeit. Attraktivität.
Es ist keinesfalls so, dass promovierte Frauen das nicht hätten.
Aber sie sind selbstbewusster, haben eigene Ziele, widersprechen, ziehen nicht mit dem Mann wohin auch immer, verfolgen ihre Karriere. Daran ist nichts falsch, aber es ist nicht das, was die meisten Männer suchen und bevorzugen.
 
  • #11
Und noch ein P.S.:
die Jahre zwischen 30 und 40 sind für die Partnerwahl für Frauen sehr, sehr schwierig. Die meisten Männer im passenden Alter - die begehrten zumal - sind dann verheiratet oder zumindest in festen Händen, sie haben oft kleine Kinder.
Später, über 40, ist es für mich und fast alle meine Freundinnen sehr viel leichter geworden, einen adäquaten Partner zu finden.
Schwierig bleibt es, wenn man geschiedene und verwitwete Männer grundsätzlich ablehnt oder solche, die Kinder haben.
Und wenn man selbst eine Familie gründen will, wird es als Frau Anfang 40 wirklich allerhöchste Zeit.
 
  • #12
Also mich schreckt da nichts ab. Das muss andere Gründe haben als den akademischen Abschluss.

Grüße
M43

Genau so.

Diese studierten "Damen" werden wohl nach nichts aussehen, sie sind keine ICH-Aktie, sondern definieren sich, wie manche Männer, alleine durch ihr Studium und glauben so läuft das von alleine.

Wenn man allerdings total optisch eine Niete ist und auch weiterhin nichts aus sich macht, man bzw. frau kann sich auch beraten lassen, wird das Liebesglück auf sich warten lassen, sorry, das erste ist nunmal das Aussehen auf den ersten Blick beim Kennenlernen und keine Matheformeln und Fachwissen.

Wir haben im Unternehmen eine junge Frau, die verzweifelt versucht in die Führungsliga zu kommen, sie ist kompetent, hat Studium, Fachwissen und jede Menge Führungsqualifikationen inkl.bestem Abschluß, kommt aber nicht aus ihrer "kleinen" Verkäuferposition im Vertrieb weg - ich weiß warum, sie sieht nicht aus wie eine Bankerin, sondern wie ein Besen. Grobchlächtig, fusselige, für mich ungepflege Haare, miesepetrisches Gesicht, nie gestylt, totenbleich und wirkt sehr maskulin.
Tchja, sie wird ihren beruflichen Traum trotz guter Referenz nicht erreichen.

Andere Kollegin, hübsch, kokett, gepflegt, weiblich und schick, ebenfalls gleiche gute Referenzen hat längst den Posten einer Filialleiterin - gleiches Alter, unter 30.

Ich frage mich immer warum so viele die Optik unterschätzen, sie ist oft der Schlüssel zu mehr im Leben vs Ausstrahlung - für beide Geschlechter.
 
  • #13
Antwort: Nix..

ob Promoviert oder nicht wird in 99,9% der Fälle keine Rolle spielen.. Da sind andere Qualitäten und Eigenschaften wesentlich einflussreicher..
 
  • #14
Was Männer von Ihren promovierten Freundinnen abschreckt kann ich allein als Leser dieser Frage kaum beantworten. Was Männer anzieht ist Weiblichkeit - eine Art von Zurückhaltung, die anderen Menschen Raum gibt, eine Sphäre der Anmut und Poesie.
 
A

ak18

Gast
  • #15
Die Promotion an sich schreckt mich nicht ab.

Ich habe viele promovierte Freunde im Altersfenster Mitte 50, die jetzt erst (teilweise nach gesundheitlichen Warnschüssen) anfangen zu leben. (Wobei es den Ärzten grundsätzlich besser geht als den Naturwissenschaftlern)
Aber: Vor 20 Jahren hätten wir uns wahrscheinlich nicht einmal kennen gelernt..

Promotion bedeutet, dass man sich mit etwas sehr lange, sehr intensiv auseinander gesetzt hat. Diese Zeit stand für das richtige Leben nicht zur Verfügung. Leider vermisse ich bei vielen jüngeren Promovierten die Allgemeinbildung und die Bandbreite.
Die anschließende Karriere mit einer ungenügenden Freizeit und den damit verbundenen schlechten persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten außerhalb des Fachgebiets, sind da auch nicht förderlich.

Vielleicht ist es das. Vielleicht sind sie grade durch ihre Spezialisierung eher langweilig.
 
  • #16
Also, was sind für Männer die Plus und Minuspunkte bei solchen Frauen..
Es ist ganz einfach so, ob es einigen hier passt oder nicht passt! Ich gehe mal nicht von mir aus, sondern berichte erst mal über meine vielen Erfahrungen:
Erfolgreiche Frauen orientieren sich auf Augenhöhe oder nach oben, selten nach unten. Je höher ihr eigenes Karriereniveau ist, desto geringer wird mit diesen Kriterien die Auswahl an potenziellen Partnern.
Männer orientieren sich auf Augenhöhe oder nach unten, selten nach oben. Sie suchen Anerkennung und Bewunderung von Ihrer Partnerin und spielen gern den Beschützer für sie. Männer fühlen sich männlicher durch ein höheres Gehalt (als die Partnerin) oder dadurch, dass sie ein paar Zentimeter größer als ihre Partnerin sind. Erfolgreiche Männer erwarten von einer Frau, dass sie für sie da ist, wenn sie Feierabend haben. Dies finden sie oft leichter bei einer jüngeren Frau, die beruflich noch nicht aufgestiegen ist.
Bei dieser Konstellation bleiben die erfolgreichen Frauen und die Männer mit geringem Einkommen auf der Strecke. Die gering verdienenden Männer können mit etwas Erspartem bei asiatischen oder osteuropäischen Frauen fündig und auch sogar noch glücklicher werden. Nur was machen die erfolgreichen Frauen, wahrscheinlich gehen einige leer aus und müssen ewig Single bleiben, der Preis des Erfolges?
Für mich persönlich spielen solche genannten Argumente absolut keine Rolle, was mich stört ist, alle solche Frauen, die ich kennen lernte waren so was von verkopft, ich das Gefühl hatte, dass sie sich selbst überhaupt nicht sind, sondern nur gelerntes abspulen und genau das kommt bei mir total negativ an, dass ich ein 2. Date nicht mehr haben wollte. "Oft kennen solche Frauen die Maßstäbe im Privatleben nicht bis nicht so genau und glauben - sicherlich mehr unbewusst - ihre Businesserfahrung und ihre Businessstrategien ins Privatleben übertragen zu können, was für meine Begriffe absolut schief gehen muss!"
 
  • #17
Weiter:
Ich war für kurze Zeit einmal 6 Monate und einmal 12 Monate mit einer promov. Ärztin und mit einer promov. Juristin zusammen und meine Erfahrungen sagen mir: "nie wieder!" Ich fühlte mich als Druckventil für ihren Job, für ihr Dasein. Es war oft manchmal verrückt und unmenschlich, nicht zuletzt die eigene Psyche von den Frauen als Stressfaktor zu erleben. Bemerkungen wie: Du musst besser sein als die vielen anderen etc. pp. den Eindruck hatte ich oft. Meine Meinung: wer zu viel arbeitet, fliegt aus der Privat - Kurve!
Fazit von beiden Frauen: "Ich bin es ja schon gewohnt, viel zu arbeiten - aber hier im Privatleben habe ich das Gefühl, für gar nichts mehr genügend Zeit zu haben." Promoviert verschult, verkopft, verkorkst für sich selbst, alles nur ausgerichtet auf den Erfolg, auf das Einkommen, ein immenser Druck, den sie sich selbst letztendlich aufgebaut haben, ihre ganz eigene Persönlichkeit mit all ihren Bedürfnissen blieben auf der Strecke, es geht nur um das reine existieren und um das total funktionieren für ganz bestimmte Systeme, also für andere, ohne es selbst treffend und bewusst wahr zu nehmen, was da alles an einem selbst so arbeitet und negativ verändert.
Jeder ist seines Glückes Schmid, jeder kann entscheiden, jeder kann handeln und es gibt sicherlich auch noch ein paar wenige Ausnahmen von promovierten Frauen! Was zählt am Ende? Was bereuen wir, wenn unser Leben zu Ende geht? Welche Wünsche blieben unerfüllt, welche Sehnsüchte wurden nie gestillt? Hatte ich genug Mut mein eigenes Leben zu leben? Fragen, die man sich früher stellen sollte, bevor es zu spät sein wird!
 
M

Mooseba

Gast
  • #18
Och nee, wie oft denn noch?

Bei Topmodelmaßen und ständiger Lust nach Sex ist mir doch der Ausbildungsabschluss egal.

Und wenn es doch nicht egal ist: Also Doktortiteln in Ingenieurs- und Naturwissenschaften bringe ich deutlich mehr Respekt und Bedeutung entgegen.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Ich bin selbst Akademiker und die Vergangenheit zeigt, daß ich im Schnitt mit Nicht-Akademikerinnen menschlich bessere Erfahrungen gemacht habe. Zumal "klug" auch nichts mit sozialer Intelligenz zu tun hat. Gerade bei Akademikerinnen im gehobenen Alter sind die Ansprüche oftmals in jeder Hinsicht nahezu grenzenlos, die soziale Intelligenz aber bei nahezu null. Und dazu kommt auch noch, daß sie sich selbst auch meist nur einen Akademiker als Partner vorstellen können, also schränken sie sich selbst ein.
Und sexuell anziehend muß eine Frau natürlich auch sein. Weil ein Mathematik Studium bzw. ein Abschluß in Chemie allein läßt noch keinen Mann dahinschmelzen. Da habe ich bei vielen auch das Gefühl, daß das für sie keine Rolle spielt.
 
  • #20
Im Forum schreckt das nie jemanden ab. Im Dating-Alltag jedoch schon.
Ich glaube, es gibt mehrere Typen an promovierten Frauen, und auch mehrere Typen an Männern - die Ausgangslage und das Problem sind daher unterschiedlich.

Da gibt es z.B. die Karriere-Frau. Sie verlässt selten vor 21:00 das Büro und sagt gelegentlich auch private Termine ab, weil sie länger arbeiten muss. Ich habe eine gute Freundin, bei der das so ist, und das schreckt sogar mich ein wenig ab.

Ich habe zwar "nur" einen Dipl. Ing - schaue mir aber auch Männer an, die als höchsten Abschluss Abi haben. In den 15-20 Jahren seit dem hat er sich ja auch entwickelt und eventuell einen erfolgreichen Weg eingeschlagen - es führen ja nicht alle Wege über die Uni. Leider habe ich da keinen Erfolg - während mir das egal ist, fühlen sich diese Männer anscheinend nicht ebenbürtig. Was folgt sind so kleine Sticheleien und spitze Bemerkungen, und da merkt man dann schon, dass er ein Problem hat. Schade eigentlich. Mir gefallen ganz andere Dinge, einen Dr. muss er nicht haben...
 
  • #21
Das mit dem "Mangel an Männern" ist doch nur Rumgejammer. Wenn Frauen "niemanden" finden ist das praktisch immer auf die eigene Anspruchshaltung zurück zuführen. Wenn ich meine Suchkriterien so eng fasse, dass nur einer von 1000 Männern überhaupt darunter fällt, brauch ich nachher nicht jammern niemanden zu finden. Und die Anspruchshaltung ist gerade bei Akademikerinnen sehr ausgeprägt und so brauchen sich diese Frauen nicht wundern allein zu bleiben. Das Problem des nach oben bzw. nach unten Datens, spielt bei Männern eine wesentlich geringere Rolle als bei Frauen. Wenn Doktorinnen Single sind,liegt es daher zu 90% an Ihnen selbst und höchstens zu 10% an den Männern die damit ein Problem haben/ hätten.
 
  • #22
Kain hat Recht. Frauen daten nach oben. Und für promovierte Frauen, die am oberen Ende der Karriereleiter stehen, ist die Auswahl gering.

Mir als Mann ist ihre Karriere egal. Es ist sogar kontraproduktiv im Sinne von
EVENTUELL "wenig Freizeit", "wenig Familienorientiert" (Kind kommt gleich in die Krippe, um die "Karriere" nicht schleifen zu lassen).
Wer seine besten Jahre der Promotion geopfert hat, warum sollte
der plötzlich die Familie vor die Karriere stellen. Nach all dem Aufwand?
Warum sollte ich keine familienorientierte Frau nehmen, wenn ich selbst genug Geld nach Hause bringe?

Und als Karrieremann haben Männer selbst gute Auswahlmöglichkeiten.
Warum sollte ich da die promovierte Karrierefrau nehmen? Da suchen Männer tendenziell nach hübscheren und jüngeren Frauen.

Die promovierten Karrierefrauen sind zielstrebig und planen ihr Leben und nach Erreichen der Zielsetzung soll bitte "Prinz Charming" ins Leben treten und es komplettieren. Genau zur richtigen Zeit mit genau den gleichen Wünschen, wie die Frau. So läuft nur der Hase nicht. Da treffen falsche Vorstellungen auf die Realität. Und das in der Spirale "hohe Ansprüche" bei selbst sinkendem Marktwert
(das Alter). Und Promotionen bei Frauen sind nun mal nicht sexy.
 
  • #23
Frauen mit Dr.-Titel sind nicht abschreckender als Frauen ohne;-).

Vielleicht ist die Frage verkehrt herum gestellt und sollte besser heißen: Warum lassen sich Frauen mit Dr.-Titel seltener auf eine Beziehung mit einem Mann ein?
 
  • #24
Ich glaube nicht, dass Männer Angst vor Akademikerinnen haben, denn das Entscheidende ist das Zwischenmenschliche! Dennoch, wenn die promovierte Dame dies explizit spürbar zeigt, könnte abschreckend wirken.

Ich auch (m. 42) als Akademiker im Industriebereich tätig ist, ist verdammt schwierig eine vernünftige Beziehung auf Augenhöhe zu finden. Nichtsdestotrotz, die Hoffnung stirb zuletzt und 'Mieux baut tard que jamais'!
 
G

Gast

Gast
  • #25
Eine Akademikerin würde mich auch nicht abschrecken.
Die meisten Akademikerinnen wollen halt einen Mann der auch Akademiker ist, und genau daran scheiterts dann.
 
  • #26
Also ich kenne keinen Mann, den das abgeschreckt hätte. Ich denke auch das liegt an anderen Eigenschaften beider Beteiligten, die eben nicht kompatibel sind.
 
  • #27
Ich glaube ja eher, dass unter den aufgeklärten, emanzipationsgeprägten, promovierten Männern eher aus Mangel an Alternativen "nach unten" gedatet wird. Unter diesen Männern (speziell in Männerndomänen) fühlt sich niemand von promovierten Frauen eingeschüchtert (speziell nicht von denen aus Frauendomänen). Das allgemeine Medizinerbashing erspare ich mir mal.
Die Konstellation einer in einer Männerdomäne promovierten Frau mit einem in einer Frauendomäne promovierten Mann kann sicherlich haken, aber typischerweise eher wegen der Frau nicht klappen.
Im Allgemeinen wird jedenfalls die Lebensgefährtin auf Augenhöhe der einfacher gestrickten "trophy wife"-Freundin vorgezogen (zumindest in meiner Alterkohorte).

Wie schon oben gesagt wurde, Extrawünsche á la > 1,80 m reduzieren die Kandidatenmenge natürlich noch zusätzlich...

Am Ende möchte ich aber noch sagen, dass #8 gast_xy den typischen unverständigen und ignoranten Quatsch schreibt, wie er von Unbeteiligten mit Minderwertigkeitskomplex kommt.
m 30, 1,70 m
 
  • #28
Bereits gegen Ende des Studiums in NRW habe ich festgestellt und meine Erstmeinung durch die Position als "Head of Recruting" bestätigt bekommen, dass etwa ein Viertel der Dr.-Anwärter akademisch bloß aufstocken, weil sie sich noch vor dem harten Berufsleben drücken und ihr Studi- & Party-Leben verlängern möchten,
ein Viertel tut es - meist gekauft oder abgeschrieben - nur aus Imagegründen,
ein weiteres Viertel findet ohne "Dr." keinen Job und glaubt, mit den beiden Buchstaben ihr 08/15-Examen pimpen zu können und
das letzte Viertel zeigte wirkliches wissenschaftliches Interesse, entpuppte sich meist aber als nicht alltagstaugliche Theoretiker und Müttersöhnchen, die außerhalb der Hochschule noch nichts im Leben auf die Reihe gekriegt haben.
Seither ist ein Dr. für mich nichts weiter als ein "Must have" (z.B. in Medizin), im besten Fall ein "Nice to have", i.d.R. jedoch ein Makel!!

Die Autorin der Frage hat nach meiner Einschätzung nicht promoviert. Hierfür wurden wissenschaftliche Basics, wie Kausalitäten, völlig außer Acht gelassen und die Frage wissenschaftlich völlig falsch gestellt.
Die korrekte Fragestellung im Kontext dürfte nicht heißen "Was schreckt Männer an promovierten Frauen ab?", sondern: "Warum glauben promovierte Frauen, sie könnten ihre (optischen und ggf. charakterlichen) Defizite mit einer Promotion kompensieren?"
 
G

Gast

Gast
  • #29
Und Promotionen bei Frauen sind nun mal nicht sexy.
Interessante Begründung für die FS. Nun ist es aber so, dass gerade die Frauen nach und nach in der Bildung und in der Uni das Feld übernehmen. Es gibt immer mehr promovierte und habilitierte Frauen. Selbst wenn die Mutter noch Analphabetin in einem bildungsmäßig rückständigen Land war, kann die Tochter heute promovieren. Und diese Damen sind dann so sexy, dass sie sich ihre sexy selbst Männer aussuchen. Für mich ist Bildung auf Augenhöhe jedenfalls verdammt attraktiv. Das letzte Aufgebot an konservativen Männern, die meinen, Frauen müssten auf irgendetwas verzichten, weil sie es ja gewagt haben, Akademikerin zu werden, wirken doch sehr aus der Zeit gefallen.
w
 
A

Arcturus

Gast
  • #30
Also meine Erfahrungen hier bei EP sind:
Habe zwei Studienabschlüsse und bin als Geschäftsführer tätig.
Aber egal ob ich das ins Profil schreibe oder auch mal rausnehme:
Alle Kontaktanfragen an promovierte Frauen werden von denen ohne Kommentar oder Rückantwort weggeklickt - ich scheine für diesen Frauentyp nicht als potentiell interessant zu existieren.
Frauen mit geringeren akademischen Graden tun das nicht in diesem Umfang (womit wir schon eine einfache Blindstudie hätten;-)
Das kann nur eines bedeuten: Selbst als Geschäftsführer mit zwei Hochschul-Studienabschlüssen (aber eben ohne Promotion) bin ich promovierten Frauen scheinbar zu gering beruflich qualifiziert......

Wie war das noch mit dem "nach oben daten" bei Frauen???

PS: kann aber auch daran liegen, daß promovierte Frauen meist im Alter von rund 40 noch kinderlos sind und sich Kinder wünschen - ich aber will keine mehr haben.
 
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