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Gast

  • #1

Was sind das für Menschen, die vorgeben, ihren Partner zu lieben

...ihn aber sogar noch im gemeinsamen Ehebett betrügen? Allein Fremdgehen ist ja schon ein Streitthema - ob man das verzeihen kann oder nicht - aber dann noch im gemeinsamen Bett? Ist das nicht entwürdigend? Was denken sich solche Menschen und warum tuen die sowas? Wie können sie danach wieder das Bett mit dem Partner teilen, mit ihm Sex haben, ihn in die Augen schauen? Macht sie das sexuell an? Würde mich über ehrliche Antworten freuen, auch von "Tätern"!
 
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Gast

  • #2
Ich melde mich als Opfer zu Wort. Menschen tun dies ihren Partnern an, weil ihr Charakter zweifelhaft bis übel ist. Für das Opfer entspricht dies einer Demütigung die dem Betrug eine höhnische Spitze verleiht. Die Täter sind völlig unempathisch und haben ihr Vergnügen daran ihr Opfer zu quälen.
Als ich meinem Partner mitteilte, dass ich mich von ihm trennen würde, hatte er zwei Wochen später meine Nachfolgerin im Ehebett. Da ich damals im Nachdienst arbeitete, gaben wir uns morgens fast die Tür in die Hand. Ich habe mich dafür geschämt, diesen Mann gewählt zu haben!!
Und geschwiegen, bis ich endlich ausziehen konnte.

w,50
 
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Gast

  • #3
Es ist der menschlichen Natur -man mag das beklagen - nicht fremd.Es gibt Kulturen, in denen das sogar normal ist.Leider nicht zu vermeiden.
 
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Gast

  • #4
ich frage mich mit den jahren auch, ob es in der heutigen Zeit nicht völlig normal ist, wenn nicht sogar mittlerweile dazugehört, dass man in seiner Partnerschaft betrogen wird. da fällt es wirklich schwer überhaupt noch mal von vorne anzufangen, bei all den verkrachten Existenzen, die sich hier tümmeln.

by the way: ich lese gerade "33 Männer in 33 Nächten" Da betrügen die all zu trügerischen Familienväter ihre Frauen und sind sich den fatalen Folgen, wenn ihre Frauen es erfahren würden, offensichtlich nicht bewusst
 
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Gast

  • #5
bin weiblich (42) und Täterin

mein Ehepartner ist sehr geduldig, lieb und phlegmatisch. Ich war immer die treibende Kraft. So ist es jetzt mein Haus (selbst erarbeitet und gebaut). Damit ist auch das Ehebett mein Bett. Ob mein Ehemann am Sex je so viel Spass hatte wie ich, kann ich nicht sagen. Er war eben immer da und ließ sich nicht lange bitten.

Wir arbeiten beide. Unsere Kinder studieren und wohnen zu Hause. Wir führen eine sehr entspannte Ehe. Mein Mann ist mein bester Freund und mein Vertrauter.

Meinen Geliebten habe ich vor 9 Jahren kennen gelernt. Er begehrt mich und ich ihn, da "muss" ich nicht immer den Anfang machen. Wir tun es überall - so auch in meinem Ehebett.

Ob mein Mann das ahnt? Glaube schon. Er kämpft aber nicht um mich oder versucht was zu ändern. Er ist einfach da - wie alle Jahre zuvor.

Dass ich einen schlechten Charakter habe, streite ich natürlich ab. Ich habe nur dieses eine Leben und glaube, dass man nur die Dinge bedauert, die man nicht tut.
 
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Gast

  • #6
@4
und ich glaube dass du es bedauerst irgendwann, dass du es getan hast. Und ja! ...dein Charakter ist schlecht.
 
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Gast

  • #7
Ich denke das wir durch eine sexuell freizügigere Gesellschaft tatsächlich langfristig darauf zusteuern, dass es als "normal" betrachtet wird neben einem Lebensabschnittspartner (ja - Lebensabschnitt) vielleicht auch noch einen oder mehrere Sexualpartner zu haben.

Wer weiss, vielleicht werden sich solche Dinge über kurz oder lang als unausgesprochene "Norm" durchsetzen ... und der Mensch anfangen tiefe Liebe von reinem Sex zu trennen.
 
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Gast

  • #8
@#4

Ich habe den Eindruck, dass dein Ehemann für dich eher ein Freund als ein Partner ist.

Wenn du sowieso der Meinung bist, dass alles dir gehört, warum setzt du dann nicht einen klaren Schlussstrich und lebst mit deinem Geliebten in dem Haus?

Ich habe mich in einen anderen Mann verliebt und meinem Partner habe ich es auch gesagt.
Mir fällt es oft sehr schwer ihm in die Augen zu schauen weil ich viel zu oft an den anderen denke und dabei ist mit dem anderen Mann nichts gewesen. Ich hoffe noch, dass es nur ein Strohfeuer ist.

Aber wie kann man über 9 Jahre so gefühlskalt sein? Tut dir das nicht auch weh?

w34
 
  • #9
@4 Nächtigt der Ehemann nunmehr in einem anderen Bett? Nervt dich ansonsten nicht der ständige Lakenwechsel? Oder ist dein Geliebter da nicht so pingelig?
 
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  • #10
@#7

Du hast recht, mein Mann ist mein bester Freund und seit vielen Jahren mein Lebenspartner. Ich denke nicht, dass ich gefühlskalt bin - eher verantwortungsbewusst.

Als ich meinen Geliebten kennen lernte war mein jüngster Sohn 11 Jahre alt. Natürlich habe ich erwogen mich zu trennen und neu anzufangen. Natürlich tat es viele Jahre weh und tut es heute noch manchmal.

Wie unser aller Leben jetzt wäre, wenn ich mich getrennt hätte, kann ich nicht sagen. Fakt war und ist, dass der letzte Impuls gefehlt hat. Mein Ehemann ist der Vater meiner Kinder, sie lieben und achten uns beide. Mein Ehemann hat mir neben seiner Berufstätigkeit ermöglicht Karriere zu machen. Er hat meine Anstrengsbereitschaft und das bis an meine Grenzen gehen bewundert, geachtet und vor allem unterstützt.

Warum sollte ich ihn verlassen, nur weil er nicht ganz so leidenschaftlich lebt wie ich? Warum soll ich meine Kinder verunsichern?

Mit meinem Geliebten habe ich schöne Stunden verbracht. Wir machen all die Dinge, für die mein Mann keine Lust hast. Die Geborgenheit der Familie, den Mann im Haus, die tiefe Freunschaft und das Vertrauen kann und will er aber nicht ersetzen. So wichtig scheine ich ihm nicht zu sein.

Kannst du das verstehen?

@8 wir machen es nur selten bei mir, wenn keiner da ist. Lakenwechsel ist doch kein Problem, ich habe eine Waschmaschine.
 
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  • #11
#7
@#9

Ja, leider kann ich das tatsächlich verstehen. Es macht mich momentan nur traurig.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass es Menschen gibt denen die Harmonie in der Beziehung reicht. Die entweder nicht an mehr glauben oder es ihnen einfach ausreicht.

Ich war immer glücklich mit meinem Partner und bin es immer noch. Ich kann über alles mit ihm reden und er ist für alles zu haben, hat die gleichen Interessen und vertritt die gleichen Werte.
Als ich dem anderen begegnet bin habe ich etwas empfunden was ich bei meinem Partner nicht empfinde und auch vorher noch nicht empfunden habe. Ich glaubte bis dato immer ich würde meinen Partner lieben.

Jetzt weiß ich dass es verschiedene Arten von Liebe gibt, stehe aber vor dem Rätsel welche wertvoller ist. Und man weiß ja auch vorher nie wie es wäre wenn, ob man sich nicht was vormacht.

Es ist mutig von dir so offen zu schreiben. Doch das wäre nicht mein Weg, obwohl ich im Gedanken nichts anderes tue. Es ist auch ein fremdgehen, da mache ich mir nichts vor.

w34
 
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  • #12
@4,9

Ich frage mich, wo du verantwortungsbewusst bist.

War eure Beziehung schon immer so oder ist das im Laufe der Jahre passiert?
Und natürlich hast du einen schlechten Charakter, weil du noch die Frechheit besitzt, dich nachts neben deinen Mann zu legen, aber dein Mann sollte dir ja dabei noch dankbar sein, denn du sagst ja, dass es "dein Bett" ist. Damit stellst du ja schon klar, dass es nicht das Bett deines Mannes ist.

Ich hoffe für dich, dass deine Familie dich nie erwischt.

@7,10

Versuche deinen Mann noch einmal neu kennen zu lernen. Habt ihr Kinder?
Aber wenn ich das so lese, dann scheinst du dich ja schon eigentlich entschieden.
Du warst wenigstens ehrlich deinem Partner gegenüber, dass da noch jemand anders in dein Leben getreten ist.
 
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Gast

  • #13
@9

Irgendwo tut ihr beide mir Leid.

- Dein Mann, falls er dich nach allem noch liebt, weil du ihn so verletzt und nicht aufrichtig liebst.
- Du, weil du deinen Geliebten liebst, er deine Liebe aber nicht aufrichtig erwidert.

Ich denke du hättest dich schon längst von deinem Mann getrennt wenn dein Geliebter zu dir stehen würde. Eine nicht erwiderte Liebe tut sehr weh. Doch bitte lass deinen Mann nicht darunter leiden. Er kann nichts dafür, dass der andere so unverbindlich ist.

Trotz aller Liebe, viell. solltest du eine Grenze ziehen und deinen Geliebten vor die Wahl stellen. Du musst dir doch zu schade sein, so benutzt zu werden! Er lacht über dich und deinen Mann.

Steh zu dir und deinen Gefühlen. 9 Jahre, wie kannst du das mit dir machen lassen?

Ich wünsche dir, dass du zu dir selbst findest und das alles nicht mehr nötig hast. Du ahnst viell. gar nicht was du für einen lieben Mann hast. Ich hoffe dass du dir nicht alles kaputt machst.

w