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  • #1

Was sind eure persönlichen (Scham-)Grenzen gegenüber dem Partner?

Manche Paare sind voreinander relativ "hemmungslos". Es wird gepupst, gerülpst, in der Nase gebohrt, und gern steht auch mal einer in der Dusche (besser noch: putzt Zähne), während der andere auf dem Klo sitzt.
Wie sind eure Grenzen? Was macht ihr vor dem Partner, was nicht mehr? Nägel feilen, Beine rasieren, Ohren saubermachen, Geräusche und Gerüche - was geht noch, und was nicht mehr? Und gibt es ein Kriterium dafür, ab wo man bestimmte Dinge allein erledigt?
 
  • #2
Das "große Geschäft" erledige ich auf der Toilette schon grundsätzlich gerne alleine und ich habe es auch noch nie erlebt, dass sich da ein Partner aufgedrängt hat. Schon die Geruchskulisse ist ja nicht anziehend. Klar, wenn einer ganz kurz die Tür öffnet, weil es etwas wirklich wichtiges gibt, kann das eine extreme Ausnahme sein und kommt vielleicht einmal im Jahr vor, aber eigentlich nicht mal das.

Pinkeln oder Tamponwechsel finde ich dagegen nicht so schlimm, das kann man notfalls in Anwesenheit des Partners machen, wenn man schon länger miteinander vertraut ist. In der Praxis ergibt sich aber auch das nur höchst selten.

Nägel schneiden, feilen, rasieren, frisieren und ähnliches kann man selbstverständlich mit dem Partner zusammen machen. Dabei habe ich mir noch nie etwas gedacht. Ich fände es sogar befremdlich, wenn man sich nicht im Beisein des Partners rasieren oder pflegen könnte. Das ergibt sich doch auch in der Praxis ganz oft, ist geradezu unvermeidbar. Man rasiert sich schnell unter der Dusche die Beine, man schneidet sich nach dem Duschen schnell die Nägel oder macht sich zurecht. Das ist nun wirklich ganz normal, finde ich. Auch die Ohren sauber machen kann man sich in Anwesenheit -- also so eklig oder dreckig sind die ja nun nicht!

Pupsen und rülpsen vermeide ich, so gut es geht, aber es lässt sich natürlich nicht vollständig vermeiden. Wenn mein Partner das völlig schamlos machen würde, fände ich das respektlos, wenn es aber nur mal passiert, dann ist es eben einfach natürlich und keine Schande. Es gehört letztlich zum Menschsein dazu und wenn man die Privat- und Intimssphäre teilt, dann bekommt man das eben auch mit. Nicht so schlimm.

Zu Beginn nähert man sich halt ganz langsam schrittweise an. Aber sobald sexuell alle Barrieren gefallen sind, geht es dann meistens auch innerhalb von Wochen bis Monaten irgendwie hin zu totaler Offenheit. Warum sollte man nicht zusammen duschen oder sich vor dem Partner die Beine rasieren, wenn man andererseits auch Sex unter der Dusche hat oder er Cunnilingus oder Intimmassagen ausüben darf? Aber das fände ich bizarr, wenn da Leute Unterschiede machen würden.
 
G

Gast

  • #3
R E S P E K T - mehr ist dazu nicht zu sagen. Ich möchte keine Betriebsgeräusche oder -gerüche abgeben oder von der Partnerin abhaben. Das ist intime Privatsache, die man dem anderen nicht zumuten sollte.

Mit Sex hat genau das überhaupt nichts zu tun, törnt mich eher nachhaltig ab.
m
 
G

Gast

  • #4
Man mag das Verklemmtheit nennen, aber ich (m), bin ein Freund hoher Schamgrenzen. Im Kern geht's auch mir da um den Respekt vor dem anderen.
 
  • #5
Intimität und absolute Offenheit bei Zärtlichkeiten ist für mich die eine Sache.
Dennoch respektiere ich die Privatspäre des Partners und erwarte es auch umgekehrt.

Deshalb ist es für mich völlig normal, die Toilettentür zu verschließen.
Pupsen und rülpsen - da handhabe ich es wie in der Öffentlichkeit: wenn irgendwie vermeiden.

Gemeinsam morgens im Bad fertig machen für den Tag (duschen, Zähne putzen usw.) finde ich hingegen sehr angenehm und vertraut, ja fast schon erotisch.


Ich glaube, dass es auch einen Unterschied macht, ob man als lange verheiratetes Ehepaar zusammen ist oder in einer neuen Partnerschaft (auch als älterer Mensch).
Ich habe jetzt in einer neuen Partnerschaft andere Schamgrenzen und Repsekt vor der Intimspäre des Partners als früher in meiner Ehe.
 
G

Gast

  • #6
Ich halte sehr viel davon, Respekt zu zeigen. Nach meiner Erfahrung führt es jede Beziehung in den Niedergang, wenn man seine Partnerin/seinen Partner mit den unvermeidlichen, aber unästhetischen Belangen belästigt. Dazu gehören (Ausnahmesituationen gibt es, aber eben nur Ausnahmen:) Die offene Tür, wenn man auf der Toilette sitzt, Körpergerüche und -geräusche ungeniert verbreiten, die Fussnägel schneiden, Pickel ausdrücken, am A... sich kratzen, in der Nase popeln, die Beine rasieren, in den Zähnen bohren. Eine gewisse respektvolle Distanz ist in jeder Beziehung förderlich, erhöht das Begehren und es steigt die Achtung. Das mag sehr konservativ klingen, aber ich kann es auch anders sagen: Wenn gerade das grosse Geschäft vor meinen Augen erledigt wurde, die Fussnägel gefeilt und laut gerülpst wurde, neige ich zur erektilen Dysfunktion (und zwar ohne organische Beschwerden !).
 
G

Gast

  • #7
Ich habe schlicht keine.
 
  • #8
Ich bin, was dem Bereich Körperhygiene betrifft, wohl auch einer der "Verklemmten".

Das einzige, was ich zulasse, ist gemeinsames baden oder duschen.
 
  • #9
Frederika, volle Zustimmung! Du weißt, das ist bei mir oft nicht der Fall (aber wenn zwei immer geicher Meinung wären, wäre eine(r) überflüssig...)
 
G

Gast

  • #10
Da bin ich verklemmt. Das Bad ist mein Rückzugsbereich und die Tür bleibt zu, egal, was ich dort mache.
Es gibt zwei Ausnahmen: zusammen duschen oder baden oder der gemeinsame Aufenthalt im Bad, wenn man einen festlichen Abend vor sich hat - frisieren, schminken, rasieren, das finde ich sehr sexy.
 
G

Gast

  • #11
Die von dir geschilderten Unappetitlichkeiten mache ich NICHT vor meinem Partner. Das Klo will ich für mich alleine haben, und alles, bei dem körperlicher Abfall (Nägel feilen, Beine rasieren, Ohren putzen) oder Geruch entsteht, will ich weder meinem Partner zumuten noch bei meinem Partner sehen. Einzige Ausnahme ist das Zähne putzen. Schminken bzw. für den Tag / Abend zurecht machen ist natürlich auch kein Problem.

w, 40
 
G

Gast

  • #12
ich finde es nicht so schlimm, wenn meinem Partner mal ein Pups entfleucht. Wenn ihm das ein bißchen peinlich ist, er ein bißchen lacht und sich entschuldigt, ist alles ok.
Ich habe schon eher ein Problem mit der Respektlosigkeit, die es ausdrückt, wenn er völlig scham- und hemmungslos alles raus läßt was ihn drückt.
Und die Begründung, das sei doch natürlich und so, akzeptiere ich auch nicht.
Im Büro läßt er ja auch keine fahren, nehme ich jedenfalls an :)
 
G

Gast

  • #13
Großes Geschäft und beim Brazilian Waxing im Intimbereich. Da brauch ich definitiv keinen Zeugen.

Und ich möcht auch bei ihm nicht Zeuge werden, wenn er Stuhlgang hat.

Sonst bin ich ziemlich bei Frederika, ausnahmsweise ;-)
 
  • #14
@#10: Also Beine rasieren als "Produktion von körperlichen Abfall" zu bezeichnen, ist schon ziemlich krass. Die allermeisten Männer schauen gerne dabei zu oder nehmen es als selbstverständlich Tätigkeit wahr und sichtbarer Abfall fällt dabei ja auch nicht wirklich an. Wer zusammen duscht oder vögelt, kann sich auch zusammen die Beine oder intim rasieren. Letzteres ist für viele doch sogar ein sexuell attraktives Spiel.

Schnell die Nägel zu schneiden oder feilen, ist doch wahrlich nichts intimes. Also das will mir nicht eingehen und ich wäre niemals darauf gekommen, dass das andere anders sehen könnten. Noch kein partner hat sich daran gestört oder ich mich daran bei ihm.
 
G

Gast

  • #15
Alles was mit körperlichen Ausscheidungen zu tun hat, sollte Privatsphäre sein. Auch die damit verbundenen Gerüche ;-(
Es geht garnicht, dass der Mann am Sofa sitzt und genüsslich einen fahren lässt. Ich würde das auch nie machen. Ebenso ist der Gang zur Toilette (egal ob groß oder klein) Privatsache.
Ich finde es schon dermaßen eklig, wenn sich Männer einfach an den nächsten Baum stellen - das betrifft auch meinen Partner.
Was ich hingegen absolut nicht schlimm finde, ist Zähneputzen, Nägel feilen oder rasieren.
Allerdings geht es überhaupt nicht, wenn jemand am Sofa sitzt und die Zehennägel abknipst, dass ich Angst haben müsste, die Reste landen in meinem Glas Wein oder Kaffee.

w 55
 
G

Gast

  • #16
die grenze liegt im unästethischem und unerotischem, gepaart mit der häufigkeit, damit konfrontiert zu sein.
passiert natürlich, dass man/frau mal einen läßt.... aber wenn den ganzen tag herumgefurzt wird, vielleicht sogar noch während des oralverkehrs.... das kann dann schon zum dauer abtöter werden.
wenn in der summe der häufigkeit das unästathische und unerotische zusammensein überwiegt, wird die beziehung unästethisch und unerotisch und damit tot. ganz einfach. und das überwiegen schätze ich hier nicht bei 50 % ein, sondern eher bei maximal 10 - 20 %.
m/45
 
  • #17
@#13: Bezüglich des "großen Geschäfts" sind wir beide uns doch absolut einig. Habe ich doch gleich zu Anfang klargestellt. Waxing betreibe ich nicht, aber ich schätze, das wäre eher etwas, wo der Partner bei sein dürfte.

@#14: Pinkeln im Freien muss man einfach können und Männer haben das einfacher, aber auch als Frau pinkelt man doch mal unterwegs bei einer langen Tageswanderung. Wer macht darum Geheimnisse? Dabei darf mich ein Partner auf jeden Fall sehen, ja, es gibt sogar (entferntere) Fotos davon. Outdoor-Aktivitäten erfordern eben, nicht allzu verklemmt zu sein.
 
G

Gast

  • #18
@16 von #14

Aber auch im Freien stehen normalerweise Bäume und Büsche. Oder man sagt "geh doch mal alleine weiter, ich komm dann nach".
Das hat nichts mit Verklemmtheit zu tun, ich finde es einfach nur eklig, wenn sich Männer z.B. einfach an den Straßenrand stellen und an den nächsten Baum pinkeln.

Aber Geschmäcker sind eben verschieden.
 
  • #19
@#17: In der Stadt am Straßenrand habe ich das aber auch noch nicht mit einem Partner erlebt. Das ist ja prollig oder im besten Falle echte Verzweiflung. Ich sprach von Natur.
 
G

Gast

  • #20
Die Tür ins Bad bleibt geschlossen wenn ich
- auf die Toilette gehe, egal was und erst recht wenn ein Tampon ins Spiel kommt
- Haare, Nägel schneiden etc werden auch alleine gemacht
- furzen usw hat sofort den Rauswurf zur Folge ausser vielleicht beim einem Aufstossen "es passierte mal" aber wenn es dem Typen generell egal ist und er nicht aufpasst dann ist er mir auch egal
- einen Typ, der hinter einen Baum pinkelt ist äusserst zuwider. Mir käme nie in den Sinn so etwas zu machen und ich bin viel draussen. Würde ein Mann mit mir ein Programm machen wollen bei dem es keine Toiletten gibt hätten wir enorme Unterschiede was die Freizeitgestaltung angeht. Es würde also viel früher eh nicht passen.
-schminken, Zähneputzen, Nägel lackieren usw ist ok.
Wie soll mich ein Mann sexy finden wenn er mir beim pinkeln zuschaut? Ich halte dass schon für abartig.
w, 40 mit sehr hoher Schamgrenze die das auch von ihm erwartet
 
  • #21
@#19: Sehe ich anders, aber ist für mich völlig in Ordnung.

Jeder hat seine eigenen Schamgrenzen und muss einen Partner finden, mit dem es diesbezüglich ausreichend harmoniert. Ich persönlich kann mit scham-überfrachteten Männern oder gar verklemmten und prüden Typen nichts anfangen. Für Dich wären sie die ideale Ergänzung. Jedem das Seine!
 
  • #22
Da ich ein Natursportler bin bzw. besser war (Bergwandern, Klettern), finde ich überhaupt nichts dabei, wenn jemand mal austreten muß. Jeder, ob Mann oder Frau, denkt sich nicht dabei. Hier ist man eine Schicksalsgemeinschaft und zugucken muß man da schließlich auch nicht.
 
G

Gast

  • #23
Mir ist klar, dass das, was andere für richtig halten von Poster 20 direkt negativ belegt wird aber es ist richtig: Jedem das seine-aber ich werde mich nicht auf das Niveau meines Hundes begeben und hinter den Baum machen.
Ich bin selbst sehr viel draussen und habe es immer geschafft, auf Toiletten zu gehen.
Ich bin übrigens nicht prüde aber wurde zu Anstand erzogen. Übrigens haben mir schon mehrere Männer gesagt dass sie es gut finden bzw. diese übertrieben unverklemmte Art furchtbar finden.
Aber gut, jeder darf sich wie ein Hund benehmen solange ich mein Klo habe.
Ekelhaft einfach, erinnert mich an den Pofaltentread
 
  • #24
Es gibt nichts, was einem vor dem Partner peinlich sein sollte. Auch wenn man es nicht gemeinsam praktiziert, so sollte das trotzdem möglich sein. Ich gehe auch leiber alleine auf Toilette, aber wenn der Andere gerade duscht und nur eine Toilette zur Verfügung steht, dann ist das doch besser als in die Hose machen. Und man sollte auch daran denken, dass möglicher Weise in Krankheitsfällen oder bei Unfällen, der Partner schon auch in sehr intime Tätigkeiten mit einbezogen werden muss. Natürlich wird es niemand darauf anliegen überhaupt zu röpsen o.ä. aber passieren kann alles und dann den Partner verlassen, nun ja....
 
  • #25
@#22

Kannst Du mir mal die Toilette in der Civetta-Nordwand zeigen? Auch auf dem Langkofel-Normalanstieg war eine solche Einrichtung selbst mit Fernglas nicht zu entdecken. Es ist auch nicht anzunehmen, da´es auf dem Mond sind meines Wissens derartige sanitäre Einrichtungen nicht vorhanden.

Rülpsen und Pupsen:
Es gibt Leute, die sich nur durch Rülpsen halbwegs verständlich artikulieren können (Speiseröhrensprache). Ebenso gibt es Leute, die wegen eines künstlichen Darmausganges öfter mal pupsen müssen bzw. dieses nicht unterdrücken können.
 
G

Gast

  • #26
@24
Es geht hier nicht um Extreme, es sollte um das ganz normale Leben gehen und da kann ich auch bei einer normalen Wanderung erwarten, dass man es aushält bis zur nächsten Hütte oder sich dann eben mal kurz in die Büsche schlägt.

Ebenso sollte es hier nicht um besondere Situationen gehen, z.B. Krankheiten usw.
Ich weiß noch, als ich mein Kind bekommen habe (eine sehr natürliche Geburt) und das Kind auf den Darm gedrückt hat, da kam dann einfach einiges ungewollt. Ich habe es gespürt und es war mir sehr unangenehm, denn mein Mann war mit dabei. Aber in diesem Augenblick geht es eben nicht anders, es ist eine Extremsituation und somit war es in Ordnung und nicht peinlich. Das heißt aber nicht, dass ich in Zukunft immer groß auf die Toilette gehe, wenn mein Mann grad duscht.
 
  • #27
@#25: Ja, mach es doch, wie Du willst und suche Dir einen Partner, der zu Dir passt.

Aber ich muss sagen, ich möchte keinen so verklemmten Typ haben -- nicht mal so eine Freundin. Jedem das Seine!
 
G

Gast

  • #28
Guten Morgen
Dogbert, ich werde weder auf den Mond noch an irgendeine Nordwand gehen, daher interessiert es mich nicht. Bei allen Hobbys (Tauchen, Skifahren, Wandern, Basejumping...) sind genügend Toiletten verfügbar bzw. man geht vorher und hält es dann ganz einfach die paar Stunden aus.
Ich hatte 6 Jahre mit meinem Ex zusammen gewohnt und wir mussten nie zusammen auf die Toilette, von einem erwachsenen Menschen erwarte ich dass er die 10 Minuten bis nach dem duschen warten kann.
Völlig normal sind Ausnahmesituationen: Mein Vater hat Krebs in Magen und Darm und das ist natürlich etwas völlig anderes, es wird kommentarlos ignoriert. Er ist arm genug dran und ihm ist es schlimmer als uns dabei.
Aber warum ein Mann einfach mal "gemütlich neben mir einen fahren lassen soll" muss mir noch erklärt werden oder hinter den Baum pinkeln soll um dann noch meine Hand zu nehmen bei wander-bäh
Und Frederika-wir werden nie Freundinnen, keine Angst.....
Posterin 22
(bin übrigens nicht 25 aber danke dass es noch jemand anderen gibt mit der Anstand hat)
 
G

Gast

  • #29
# Frederika

Ich denke, Du solltest auf Deine Wortwahl achten! Was Du als verklemmt bezeichnest, bezeichne ich als respektvoll!

Ich selber bin nicht verklemmt, die Badezimmertüre ist bei mir nie verschlossen, aber mich törnen gewisse körperliche Verrichtungen ab. Für mich besteht ein gewisser Reiz, wenn ich nicht alles (Fußnägelschneiden, Beine rasieren, Intimrasur, Toilettengang...) von meinem Partner mitbekommen muss.

Ich mag diese Pseudointimität in Bezug auf solche Dinge nicht.

D.h. nicht, dass es mich stört bei Krankheit oder bei zufälligem Mitbekommen, aber es als Zeichen von partnerschaftlicher 'Offenheit' zu sehen wiederstrebt mir.

w,53
 
  • #30
@#28: Nägel schneiden ist doch weder eklig noch intim -- also was das mit Respekt zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

Beine rasieren unter der Dusch ist doch auch nicht intimer als das Duschen selbst, finde ich zumindest.

Duscht Du denn zusammen, wenn Du Sex haben möchtest? Wascht Ihr Euch gegenseitig?

Spätestens wenn ein Partner mal krank und bettlägerig ist, bekommt man Dinge mit und muss aneinander handeln. Gut, wenn es dann nicht um Verletzung der Intimssphäre oder gar falsch empfundenen Respekt geht, sondern die Partner schon vertraut genug miteinander sind.

Jedem das seine und Du darfst gerne so empfinden, wie Du es tust. Aber ich kann die Wahl des Begriffes "Respekt" nicht im Ansatz nachvollziehen, wenn es um Nägel schneiden oder Duschen geht. Null Verständnis. Mit so einem Partner könnte ich gewiss nicht zusammen sein.
 
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