• #61
Ich habe mal gelesen, dass in ca. 50% aller Ehen irgendwann mal ein Seitensprung stattgefunden hat. Das sind Männer & Frauen zusammen. In manchen nur der Mann, in anderen nur die Frau. In manchen beide.
Ich habe mal gelesen, dass 95% der Menschen, die mit Zahlen aus Statistiken um sich werfen, nicht wissen, was sie da tun.
Dieser Wert ist enorm hoch, aber könnte realistisch sein. Natürlich auch bei Leuten, die 20, 30, 40 Jahre zusammen sind.
Wenn es 50% aller Ehen sind, dann widerspricht das ja schon Deinem Zahlensalat oben.
 

Laleila

Cilia
  • #62
Es gibt vieles was das Potential hat, mich beim ersten Date abzustoßen.
Zu schnelle verbale und physische Annäherungen wie, Komplimente zu meinem puren Aussehen, zuviele scheinbar zufällige Berührungen.
(Eine gewisse Distanzlosigkeit scheine ich anzuziehen. Menschen wollen mich häufig schnell berühren.)
Schlechte Witze über die er selbst am meisten lacht, Geiz, Arroganz, Überheblichkeit, anderen Frauen hinterhersehen, natürlich ungepflegten Auftreten, Miesepetrigkeit, Spießigkeit, Humorlosigkeit, Fantasielosigkeit.
 
  • #63
Es gibt vieles was das Potential hat, mich beim ersten Date abzustoßen.
Zu schnelle verbale und physische Annäherungen wie, Komplimente zu meinem puren Aussehen, zuviele scheinbar zufällige Berührungen.
Ich denke, hier kommt es ganz auf die Art und Weise, wie und vor allem in welcher Dosierung an.
Deine restlichen genannten Punkte haben sicherlich für jedermann Allgemeingültigkeit.
 
  • #64
Ich habe mal gelesen, dass 95% der Menschen, die mit Zahlen aus Statistiken um sich werfen, nicht wissen, was sie da tun.

Wenn es 50% aller Ehen sind, dann widerspricht das ja schon Deinem Zahlensalat oben.
Ich habe schon eingesehen, dass ich von Statistik nicht viel Ahnung habe. Aber gerne möchte ich dich fragen, warum das widerspricht? Es gehen zwischen 30-70% jemals fremd im Leben, auf die aktuelle Beziehung oder Ehe waren es ca. 36% bei Männern und 21% der Frauen. In manchen Beziehungen gehen ja auch beide fremd, also stimmen die ca. 50% schon. Oder sehe ich das falsch?
 
  • #65
Ich persönlich gehe es lieber positiv an.

Ich mag eine postive Art zu denken, mag Humor und Lachen, die Leichtigkeit des Lebens, Freude am Genuss, gepflegte Frauen ohne Hygieneprobleme, sicheres Auftreten und ein wenig den Schalk im Nacken, Regeln ignorieren zu können und selbst Entscheidungen zu treffen ....

Und zu den Statistiken - ich weiss, wie diese erstellt werden, kenne die Knackpunkte und Fehlerquoten, die Ansätze, mit Statistik die eigenen Aussagen zu untermaueren und die Möglichkeiten dazu ..... warum also sollte ich allzu viel glauben, ohne diese Statistik vollständig vorliegen zu haben ?
 
  • #66
Ich habe schon eingesehen, dass ich von Statistik nicht viel Ahnung habe. Aber gerne möchte ich dich fragen, warum das widerspricht? Es gehen zwischen 30-70% jemals fremd im Leben, auf die aktuelle Beziehung oder Ehe waren es ca. 36% bei Männern und 21% der Frauen. In manchen Beziehungen gehen ja auch beide fremd, also stimmen die ca. 50% schon. Oder sehe ich das falsch?
Wenn 50% fremdgehen, davon Männer, Frauen oder beide, dann wären Deine 36 +21 % Männer und Frauen schon fast 60% und es ist ja z. B. nicht klar, ob die Ehen, in denen beide fremdgehen obendrauf kommen oder enthalten sind.

Alle anderen Randbedingungen sind auch unklar. So kommen Deine 30-70% zustande, bei denen Du die Altersgründen und die Dauer der Beziehung auch noch munter durcheinanderwirbelst.

Abgesehen davon nützt Dich so eine Statistik eigentlich nichts.
 
  • #67
Wenn 50% fremdgehen, davon Männer, Frauen oder beide, dann wären Deine 36 +21 % Männer und Frauen schon fast 60% und es ist ja z. B. nicht klar, ob die Ehen, in denen beide fremdgehen obendrauf kommen oder enthalten sind.

Alle anderen Randbedingungen sind auch unklar. So kommen Deine 30-70% zustande, bei denen Du die Altersgründen und die Dauer der Beziehung auch noch munter durcheinanderwirbelst.

Abgesehen davon nützt Dich so eine Statistik eigentlich nichts.
Ich glaube es sind 36 % der Männer die in einer Ehe mal fremdgingen und 21% der Frauen. Das gibt 57%. Davon sind ja ein paar beide in der Beziehung fremdgegangen, dann stimmen die circa 50% ;)

Ja du hast Recht, genauso wie @Tom26. Viele wollen mit einer Statistik auch ihre eigenen Ideen untermauern.
 

Laleila

Cilia
  • #68
Ich glaube es sind 36 % der Männer die in einer Ehe mal fremdgingen und 21% der Frauen. Das gibt 57%. Davon sind ja ein paar beide in der Beziehung fremdgegangen, dann stimmen die circa 50% ;)

Ja du hast Recht, genauso wie @Tom26. Viele wollen mit einer Statistik auch ihre eigenen Ideen untermauern.
Milchmädchenrechnung

Wenn 36%der Männer fremdgingen und 21% der Frauen sind es, nach Adam Ries, 28,5%.

Der selbe Unsinn.. wenn 40% der Männer Fremdgehen müssten es auch 40% der Frauen tun.
Viele gehen mit Singles fremd, mit Prostituierten. Und wenn wir dann Mal ausrechnen wie viel Fremdganger so auf eine Prostituierte kommen. Oder auf eine verzweifelte Singlefrau....
 
  • #69
Milchmädchenrechnung

Wenn 36%der Männer fremdgingen und 21% der Frauen sind es, nach Adam Ries, 28,5%.

Der selbe Unsinn.. wenn 40% der Männer Fremdgehen müssten es auch 40% der Frauen tun.
Viele gehen mit Singles fremd, mit Prostituierten. Und wenn wir dann Mal ausrechnen wie viel Fremdganger so auf eine Prostituierte kommen. Oder auf eine verzweifelte Singlefrau....
Man findet es eh nie raus. Ich möchte auch endlich meinen Ruf als "Zahlenjongleurin" hier loswerden.
 
  • #70
Ich habe mal gelesen, dass 95% der Menschen, die mit Zahlen aus Statistiken um sich werfen, nicht wissen, was sie da tun.
Abgesehen davon nützt Dich so eine Statistik eigentlich nichts.
Und wenn man Fremdgehen bzw. Seitensprünge, wie ich es lieber formuliere, nicht als die absolute Katastrophe ansieht, sondern als etwas was mal passieren kann, dann ist die Statistik völlig egal.
 
  • #71
Sorry, aber Du kannst nicht mit Zahlen und Statistik umgehen und deswegen erscheinen sie Dir lächerlich.

:Wie sollte man diese Zahlen ermitteln?

Und wenn man Fremdgehen bzw. Seitensprünge, wie ich es lieber formuliere, nicht als die absolute Katastrophe ansieht, sondern als etwas was mal passieren kann, dann ist die Statistik völlig egal.
Umgekehrt auch.
Ist mir egal, was Statistik sagt, ich weiß, wie wir als Paar dazu stehen.
Andere Paare, ihre Gepflogenheiten, egal.
 
  • #73
Und wenn man Fremdgehen bzw. Seitensprünge, wie ich es lieber formuliere, nicht als die absolute Katastrophe ansieht, sondern als etwas was mal passieren kann, dann ist die Statistik völlig egal.
Ich habe hier als Anastasia und auch als Meltan geschrieben: Ich kann mir gut vorstellen, dass wen man 10,20,30 Jahre zusammen ist, einen eimaligen Seitensprung ohne Konsequenzen besser verheimlicht da sonst ein Riesendrama drausgemacht wird.

Ich kann mir auch vorstellen, dass man nach ein paar Jahren gemeinsam mal zur Erweiterung der Sexualität Partnertausch macht. Aber dauerhaft? Oder dauerhaft immer mal wieder Seitensprünge? Auch wenn es keine Affären sind, ich glaube das geht nicht gut. Ich kenne fast niemanden der über mehrere Jahre hinweg immer mal wieder Seitensprünge hat und alles tip top ist. Wenn, dann ist das eher, dass der Partner es noch nicht herausgefunden hat. Kenne ausser dir und deiner Ex-Partnerin gerade niemanden, der so locker flockig über Jahre hinweg damit umgeht. Evtl. noch @Tom26

Ich persönlich bin jetzt 27. Ich habe ohne Witz mal gezählt: Ich hatte 8 Männer im Bett, und noch weitere 8 Oralsex und noch evtl. 1,2 nur Küssen. Mehr brauch ich gar nicht. Ich habe mich schon ausgelebt. Ausserdem ist mit den meisten Leuten der Sex sowieso nicht so toll. Ich habe daher kein Bedürfnis, immer mal wieder zur "Seite zu springen". Wenn, dann mach ich das mal als Erweiterung gemeinsam mit dem Partner, sozusagen Partnertausch in einem Club ohne weiteren Kontakt. Aber dauerhaft? Ne, glaub ich nicht. Das ist etwas, das man wenige Male macht oder wenn, dann wirklich selten. 1x alle 2 Jahre oder so.
 
  • #74
Aber dauerhaft? Oder dauerhaft immer mal wieder Seitensprünge?
Ich habe nichts von dauerhaft geschrieben. Ich meine es kann vorkommen und es wird vorkommen.
Ich kenne fast niemanden der über mehrere Jahre hinweg immer mal wieder Seitensprünge hat und alles tip top ist.
Wer das gut hinbekommt mit den Seitensprünge immer mal wieder, der hat meist auch keine Probleme in der Beziehung. Das sieht natürlich anders aus wenn der Seitensprung als erster Schritt zum Partnerwechsel gedacht ist.
Ein guter Seitenspringer sorgt dafür, dass es der Partner nicht mitbekommt (vielleicht ahnt der Partner etwa). Auf gar keinen Fall bekommt es der Bekanntenkreis mit. Daher die Gibraltarregel (*). Und natürlich: Ein Gentlemen geniest und schweigt. In dieser Disziplin sind Frauen meist besser wie Männer.
Ich habe daher kein Bedürfnis, immer mal wieder zur "Seite zu springen".
Mein Text will auch gar nicht das Seitenspringen verteidigen mir geht es mehr um den Umgang mit Seitensprüngen. Daher meine Weisheiten:
- Seitensprünge passieren,
- alle Anstrengungen Seitensprünge zu verhindern sind letztendlich kontraproduktiv. Damit holt man sich das Misstrauen in die Beziehung.
- wenn er den passiert ist, dann ist es keine Katastrophe und muss nicht zwangsläufig das Ende der Beziehung sein.

(*) Horatio Nelsen - Jenseits von Gibraltar ist jeder Mann ein Junggeselle.
 
  • #75
@godot Ah danke. Habe früher immer gedacht, du gehst ständig immer mal wieder "fremd" (springst zur Seite ;) ) oder hast sogar Affären. Meine Einstellung dazu ist die Folgende:

Ich persönlich würde mich erst ab 25+ binden oder sogar noch später. Vielleicht mit +/- 30, wenn beide wissen, sexuell gesehen verpasse ich nichts. Beide haben genug mit Leuten gemacht und ausprobiert. Beide wollen sich langfristig binden. Beide haben die gleiche Einstellung vom Leben, zumindest sicher vom Grundkonzept und den Wünschen/Zielen. Beide sind gewillt, auch zu investieren. Dann würde ich einfach die Sexualität sehr gut pflegen, vor allem auch offen sein für: Verschiedene Stellungen, verschiedene Orte, spontan, Dessous, Outfits, Rollenspiele, ein wenig Richtung BDSM, Analsex, Slow Sex, Tantramassagen sich gegenseitig machen.... alleine das verspricht schon viel Variation. Wenn dann BEIDE das Bedürfnis haben, noch mal andere Körper zu spüren, dann GEMEINSAM in einen Pärchenclub wo man nachher 0.0 Kontakt zu dem Pärchen pflegt und sozusagen als "spezielles Erlebnis" oder "erweiterte gemeinsame Erfahrung" etwas mit Partnertausch oder Dreier macht. Aber GEMEINSAM. Sobald einer hintenrum was alleine macht, da ist doch der Scherbenhaufen da. Die Sexualität muss man sowieso die ganzen Jahre pflegen. Man muss auf die Ernährung achten und genug Bewegung und kann nicht Alkohol trinken und Rauchen und sich gehen lassen. Dann denke ich noch, wenn mein Freund 1x einen Seitensprung hat, hinter meinem Rücken, er verhütet hat und es 0.0 emotionale Bedeutung hat und er es abgeschlossen hat, dann muss er es mir nicht auf die Nase binden. Sonst würde ich tief verletzt sein und ein Riesendrama machen. Falls er aber 2,3x seitenspringt oder eben Affäre hat, natürlich will und muss ich das wissen. Das geht nicht. Und da käme es dann ganz klar darauf an, wie die Beziehung sonst ist, warum es passiert ist, ob man gewillt ist es anzuschauen etc. etc. Aber umso länger ein Verhältnis geht, umso schwieriger wird es natürlicherweise, wieder Vertrauen aufzubauen und all das. Umso länger=umso schlimmer.

Ich habe also nicht eine komplett gegensätzliche Einstellung zu deiner @godot , aber doch noch ziemlich anders. Ich hoffe, du kannst auch meine Einstellung nachvollziehen. Ständig in der Gegend rumbum*** ist nicht meins. Ich war schon 20, ich habe das schon gemacht.
 
  • #76
Aber GEMEINSAM. Sobald einer hintenrum was alleine macht, da ist doch der Scherbenhaufen da.
Das siehst du so.
Ich sehe das anders - ab und zu muss etwas Neues von aussen kommen. Nicht unbedingt Sex. Aber jeder Mensch braucht seinen Rückzugsort für sich.
Du hast eine sehr idealisierte Vorstellung. Und sorry, aber du klingst ein wenig wie die Frauen, die sich mit 40 fragen, wann und wo sie ihren Mann verloren haben. Kann ich dir sagen genau da, wo alles gemeinsam sein muss.
Entweder du hast ein besseres Schosshündchen - wird dir langweilig. Oder du musst ihn faszinieren - dann geht er vielleicht nie oder kommt zurück.
In all ihrer Romantik übersehen Frauen nämlich gerne eines - Mann will erobern. Überleg mal - die Helden der kleinen Jungs. Polizisten oder Gauner - Hauptsache die Knarre ist gross. Ritter, Seeräuber, Rennfahrer oder Fussballer - alles Männer, die sich gegen andere behaupten müssen und den Pokal, die Welt, den WM Titel oder Schatz erobern wollen, den Krieg gewinnen wollen. Ich habe in der Neuzeit noch nie einen Jungen erlebt, der der Prügelknabe, der Diener oder der Sklave sein wollte.
Nimm also nie einem Mann die Möglichkeit und den Wunsch, dich zu erobern. Dein gemeinsam kastriert ihn.
 
  • #79
Und genau die gehören für manche Menschen auch dazu .....
Meinst du, manche Menschen wollen sexuelle Aktivitäten lieber alleine ausleben? Ja klar ist das so. Diese Leute müssen das aber klar so kommunizieren und einen Partner finden, der das gleich sieht.

Ich sehe das nicht so. Wenn was mit anderen Leuten, dann an gemeinsamen Abenden. Ich persönlich habe kein Bedürfnis ab und zu alleine fremd zu naschen. Da brauch ich einen Partner, dem es gleich geht wie mir.
 
  • #80
@Tom26 Schau ich sehe auch oft Männer und würde vielleicht gerne alleine was Sexuelles machen. Aber ich sage dir warum ich es nicht mache: 1) Sind die meisten sexuellen Erfahrungen, vor allem ONS, dann doch nicht so toll 2) Will ich meinen Freund respektieren. Wir persönlich machen es gemeinsam oder gar nicht 3) Lassen wir den Respekt mal weg, dann ist es immer noch dass ich mich 1. schon ausgelebt habe und 2. die wenigen Male wo ich Lust habe, da ist mir meine Beziehung wichtiger als ein kurzer ONS. Man kann nicht Beziehung und Sex und alles haben wie man will.

Wenn mein Partner mir aber von Anfang an offen sagt, dass er ab und zu alleine fremdnaschen will, ist mir das doch scheiss egal. Wenn ich ihn dann zum Partner nehme, lebe ich damit oder lass es gleich bleiben. Im ganzen Forum geht es allen Leuten doch nur um die Lügen darum. Wenn man so leben will, soll man offen dazu stehen. Was ist die Beziehung wert wenn ich diesem Punkt schon so gelogen wird? Richtig-->nämlich gar nichts. Nur ein verlogener Partner.
 
  • #81
Ich habe in der Neuzeit noch nie einen Jungen erlebt, der der Prügelknabe, der Diener oder der Sklave sein wollte.
Nimm also nie einem Mann die Möglichkeit und den Wunsch, dich zu erobern. Dein gemeinsam kastriert ihn.
Ein Mann, der sich seiner Männlichkeit sicher ist, ist weder ein Sklave noch ein Fremdgeher. Er hat weder das eine, noch das andere nötig, um sich sicher zu fühlen. Die goldene Mitte ist Dir, Tom, also unbekannt. Wenn männliche und weibliche Energie gut fließen sollen, was zum Guten von Mann und Frau und der ganzen Menschheit ist, dann geht ein Mann nicht auf sexuelle, triebgesteuerte Extratouren. Nur wenn ein Mann in seiner Männlichkeit nicht stark ist und somit aus sich heraus nicht stark ist, braucht er diese sexuellen Extratouren- vermeintlich, um sich zu beweisen. Wer sich so beweisen muss und sich bei Treue "kastriert fühlt", hat in Wahrheit ein riesen Ego. Wer ein riesen Ego hat, hat eine riesige Angst. Wer eine riesen Angst hat, braucht diese Extratouren, mit denen die Frau leben und so zeigen muss, dass sie das mitmacht, damit er sich seiner Männlichkeit vergewissert fühlt.
 
  • #82
In all ihrer Romantik übersehen Frauen nämlich gerne eines - Mann will erobern. Überleg mal - die Helden der kleinen Jungs. Polizisten oder Gauner - Hauptsache die Knarre ist gross. Ritter, Seeräuber, Rennfahrer oder Fussballer - alles Männer, die sich gegen andere behaupten müssen und den Pokal, die Welt, den WM Titel oder Schatz erobern wollen, den Krieg gewinnen wollen. Ich habe in der Neuzeit noch nie einen Jungen erlebt, der der Prügelknabe, der Diener oder der Sklave sein wollte.
Nimm also nie einem Mann die Möglichkeit und den Wunsch, dich zu erobern. Dein gemeinsam kastriert ihn.
Ich kenne keine Männer, die neben der Beziehung ständig sich mit anderen beweisen müssen. Wer das für sein Selbstbild braucht, ist für mich ziemlich arm dran. Sich selbst Männlichkeit beweisen, indem man immer Abenteuer suchen muss. Ganz schön traurig.
Ansonsten wie schon oft gesagt: alles okay, solange Partnerin oder Partner das weiß. Lügen geht gar nicht für die meisten, wie auch in Freundschaften, Geschäftsleben,… Kommunikation ist wichtig.
 
  • #83
Ich kenne keine Männer, die neben der Beziehung ständig sich mit anderen beweisen müssen. Wer das für sein Selbstbild braucht, ist für mich ziemlich arm dran. Sich selbst Männlichkeit beweisen, indem man immer Abenteuer suchen muss. Ganz schön traurig.
Ansonsten wie schon oft gesagt: alles okay, solange Partnerin oder Partner das weiß. Lügen geht gar nicht für die meisten, wie auch in Freundschaften, Geschäftsleben,… Kommunikation ist wichtig.
Das wird er glaub ich nie wirklich verstehen. So wie ich ihn mal verstanden habe, wird darüber geschwiegen. Falls er es sagt, ist es ja 0 Problem.

Ich habe mal eine Studie gelesen zu Untreue. Darin stand, dass gut die Hälfte (60%) aufgrund von Unzufriedenheit irgendeiner Art (die in der Beziehung zu finden ist), stattfindet. Die restlichen 40% Untreue aufgrund von Sexsucht, Unreife, Angst vor Nähe, Narzissmus. Unter Narzissmus wird verstanden, dass man ständig den Kick braucht. Die Eroberung für den eigenen Selbstwert.

Ich denke diese Studie hat realistische Zahlen.
 
  • #84
Das wird er glaub ich nie wirklich verstehen. So wie ich ihn mal verstanden habe, wird darüber geschwiegen.
Das denke ich auch. Sonst könnte er ja stolz sagen „hab ich mit V am Anfang so vereinbart“ und fertig. Da er dazu nie was sagt, redet er sich vor sich selbst wahrscheinlich raus. „Am Anfang ich hab ich mal V vage gesagt, dass man mich nicht einsperren darf“ oder so. Oder sogar „wenn man nicht konkret darüber redet, wie man Treue definiert, dann ist es ja kein Betrug“ (für mich die absolute Ausrede; dann könnte man das ja bei allem anführen - wir haben nie angesprochen, dass ich ihr nicht hinterherspionieren darf/ über ihn schlecht reden/sie schlagen…).
 
  • #85
Das denke ich auch. Sonst könnte er ja stolz sagen „hab ich mit V am Anfang so vereinbart“ und fertig. Da er dazu nie was sagt, redet er sich vor sich selbst wahrscheinlich raus. „Am Anfang ich hab ich mal V vage gesagt, dass man mich nicht einsperren darf“ oder so. Oder sogar „wenn man nicht konkret darüber redet, wie man Treue definiert, dann ist es ja kein Betrug“ (für mich die absolute Ausrede; dann könnte man das ja bei allem anführen - wir haben nie angesprochen, dass ich ihr nicht hinterherspionieren darf/ über ihn schlecht reden/sie schlagen…).
Ja, wenn jemand sagt: "Man darf mich nicht einsperren"-->da würd ich ganz genau fragen was er alles unter einsperren versteht. Sowieso ist es heutzutage notwendig, konsequent zu fragen, was für Vorstellungen die andere Person hat und was unter Treue genau gilt. Schade, dass viele Leute nicht darüber sprechen. Manches Leid würde erspart bleiben.
 
  • #86
Nun will ich mal meine No-Gos bei einem ersten (oder zweiten) Date mit einer Frau auflisten. Ich schöpfe aus einem mehrjahrzehntigen Erfahrungschatz. :)

1. Was ich nicht mag und etwas halbstark finde, sind sogenannte Shit-Tests, mit denen das Gegenüber subtil gedisst werden soll, um seine »Souveränität« zu testen. Ich lasse mich auf so etwas gar nicht erst ein – und sorgte dann in der Vergangenheit ganz schnell dafür, dass die mir durch solche Tests schnell unsympathisch gewordene Dame rasch ihr Interesse an mir verlor. Solche Tests haben insofern einen Nutzen, als sich beide gegenseitig aussortieren können – und man somit nicht unnötige Zeit miteinander verplempert. :cool:

2. Als narzisstisch empfinde ich Frauen, die immer nur den Mann Fragen stellen lassen, aber nie von sich aus Interesse signalisieren. Nach dem Motto. »Ich will umworben werden, er soll sich gefälligst anstrengen.« – Das erinnert mich an Chats oder Dates meiner Jugend, aber doch bitte nicht unter Erwachsenen! Mein Rat an Frauen, die dazu neigen, immer »den Mann machen zu lassen«: Wir sind nicht die Minnesänger für euch Burgfräuleins. Also: Signalisiert ehrlich euer Interesse und versucht es nicht durch irgendwelche Spielchen zu kaschieren. Ein Mann, der euch als Person spannend findet, wird NIEMALS das Interesse verlieren, nur weil ihr ehrlich euer Interesse und eure Sympathie für ihn zeigt.

3. Kleidungsstil: Ich mag Frauen, die auf natürliche Weise sexy und erotisch sind, die also einem ihre Attraktivität nicht mittels starker Schminke, rot lackierter Fingernägel oder schrillem Outfit unter die Nase reiben. Gleiches gilt übrigens auch beim Sex: Eine Frau, die meint, mich anzuturnen, indem sie heisse Dessous oder gekünzelt-laszives Auftreten zum Einsatz bringt, lässt mich eher kalt. Ich mag es, wenn Frauen natürlich sind und die Kommunikation ungezwungen natürlich verläuft.

4. Humor. Viele Frauen schreiben, sie wünschen sich einen Mann mit Humor. Ach, echt? Na sowas! Da bin ich sofort dabei, ich lache gern. Nur leider verstehen manche Frauen unter »Humor«, dass sie der Mann »zum Lachen bringen« soll und suchen eine Art Entertainer in ihm. Nicht mit mir, bei solchen Anspruchshaltungen verliere ich jede Unbefangenheit. Toxisch sind solche Sprüche wie »Erzähl doch mal was Lustiges«, alles schon erlebt. :cool:
Also verneift euch eine solche einseitige Haltung. Der Mann ist kein TV-Comedian, und ihr seid nicht sein TV-Publikum.

5. Ich mag keine Frauen, die vor allem in Klischees denken und das nachplappern, was »alle« in einem bestimmten bildungsbürgerlichen Lager so denken, die somit Anhänger von politisch-korrekten Phrasen sind ("Jeder, der Merkels Einwanderungspolitik kritisch gegenüberstand, war oder ist ein »Nazi«") etc.pp.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #87
Sonst könnte er ja stolz sagen „hab ich mit V am Anfang so vereinbart“ und fertig. Da er dazu nie was sagt, redet er sich vor sich selbst wahrscheinlich raus.
Also .... es gibt eine Vereinbarung zwischen V und mir. Das hat auch nicht 1 Gespräch gebraucht - sondern 3. Ein Teil dieser Vereinbarung ist Diskretion.
Etwas anderes habe ich dazu nie geschrieben.

Du und @Meltan - ihr beiden könnt euch beruhigen. V lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen - ansosnten wäre sie nicht die richtige Frau für mich.
 
  • #88
Also .... es gibt eine Vereinbarung zwischen V und mir. Das hat auch nicht 1 Gespräch gebraucht - sondern 3. Ein Teil dieser Vereinbarung ist Diskretion.
Etwas anderes habe ich dazu nie geschrieben.

Du und @Meltan - ihr beiden könnt euch beruhigen. V lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen - ansosnten wäre sie nicht die richtige Frau für mich.
Aufgeregt bin ich ja nicht.
Dann ist doch alles gut. Aber dann versteh ich nicht, dass du bei anderen eben oft nicht wichtig findest, ob das angesprochen wurde oder nicht, sondern eher die Meinung vertrittst, ist doch nicht so schlimm oder „man hat eben am Anfang nicht Treue definiert.“ Denn das Thema gab es ja schon einige Male und mit „am Anfang gleich klären“ bist du da eben gerade NICHT aufgefallen. Es sei ja nicht wie ein Vertrag im Geschäftsleben und man könne die Meinung ja während der langen Beziehung ändern und müsste das dann nicht unbedingt breit mit dem anderen besprechen. So hast du es ja dargestellt, oder?
 
  • #89
Ich bin da ganz bei @Tom26 . Solange Monogamie nicht explizit vereinbart wurde, muss man sich auch nicht daran halten. Easy eigentlich.
Meistens ist es ja aber so dass Männer da einen Doppelstandard fahren (Frau soll schön brav sein, sie selber dürfen treiben was sie wollen). Von solchen halte ich mich fern, finde ich ekelhaft.
 
  • #90
Aber dann versteh ich nicht, dass du bei anderen eben oft nicht wichtig findest, ob das angesprochen wurde oder nicht, sondern eher die Meinung vertrittst, ist doch nicht so schlimm oder „man hat eben am Anfang nicht Treue definiert.“
Weil es stimmt. Ihnen war es nicht wichtig - darum wurde nicht darüber geredet. Manche müssen auch nicht explizit reden, weil sie deckungsgleiche Ansichten dazu haben. Das festzustellen reicht dann auch aus.
Wenn dagegen 2 nicht ansprechen, weil sie Angst davor haben, ihre Sicht der Dinge zu vertreten, haben beide versäumt, das Thema auf den Tisch zu bringen.
Ähnlich, wenn sich etwas ändert, es bspw kaum oder keinen Sex mehr gibt. Auch dann dürfen beide das Gespräch suchen. Wird aber kaum getan - leider.
Nicht mein Weg - aber oft Realität. Wie wir alle hier lesen können.
Für mich hat es auch mit Vertrauen zu tun, ansprechen zu können, was einen belastet. Verantwortung zu tragen heisst manchmal auch, Unangenehmes anzusprechen. Dazu muss auch niemand heiraten. Wobei ich von dir persönlich nicht denke, dass du die Verantwortung an einen Zettel abgibst.
 
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