• #1

Was tun, wenn der Partner sich lieber selbst befriedigt?

Hallo zusammen, mein Freund und ich sind seit ca. 6 Monaten ein Paar. Kurz bevor wir ein Paar wurden hätte man von seinen Erzählungen denken können, dass er eine sexuell aktive Person ist. Er erzählte von einem 3er, von einem Besuch im Swingerclub vor vielen Jahren und von Sex im Sexkino.

Bevor wir das erste Mal intim wurden erzählte er aber auch, dass er Schwierigkeiten habe zum Orgasmus zu kommen, weil er ein zu großer Kopfmensch sei. Und von einer kurzen Beziehung von nur 3 Monaten, in denen er insgesamt nur 2 x Sex hatte. Was ich kurios fand.

Die ersten Male 3x zwischen uns verliefen ziemlich gut, er kam schnell zum Orgasmus und alles schien in Ordnung. Auf einmal wurden die Abstände immer länger. Immer wieder mal 3 Wochen ohne Sex, der Sex der dann folgte hatte nichts mit dem zutun, was die ersten drei Male lief. Es war, als würde ich mit einem ganz anderen Mann schlafen. Oft wurde der Sex von ihm nach 5 Minuten abgebrochen. Die Orgasmen blieben aus und die Errektion versagte schnell.

Irgendwann folgte eine Durststrecke von 7 Wochen. Er hatte zwar täglich eine Errektion beim Küssen, wich mir dann aber jedes Mal aus. Damit es zu keinem Sex kam.

Ich sprach dieses Thema oft an, weil ich auch die Häufigkeit sooo noch nie erlebte. U. a. formulierte ich den Wunsch, dass wir öfter miteinander schlafen. Er nickte, ändert aber nichts.

Er berichtete, dass es in der Vergangenheit in seinem Beziehungen immer wenig Sex gab. Er aber dafür am Tag bis zu 5 x selbst Hand an sich anlegt. "Hatte ich keinen Bock mit ihnen. Wenn ich es mir selbst mache, komme ich eher und vorallem wesentlich schneller." Mittlerweile hatten wir vor einer Woche Sex und zwar 2 mal am Tag, er kam diese Male zügig und tat so, als ob er nun auf dem Geschmack gekommen sein, die Häufigkeit zu erhöhen. Er fragte noch: "Warum haben wir so lange gewartet, das fühlt sich sooo gut an?" Als dann am nächsten Tag von ihm sexuelle Anspielungen kamen, die Lust von mir stieg und ich langsam auf Tuchfühlung ging, kriegte ich eine klare Abfuhr.

Es scheint, als sei er der alleinige Bestimmer über die Häufigkeit Sex. Ich finde das Verhalten nicht normal.

Zur Info, wir sind beide Mitte 30, keine "Altlasten" und er ist nicht beschnitten.

Wie würdet ihr euch an meiner Stelle verhalten?
 
  • #2
Das Problem ist vielfach bekannt! Ich frage mich wie man einen Menschen als Partner nehmen kann, der eine solche Vergangenheit, ein solches Verhalten und so viel Altlasten mit in die Beziehung bringt? Willst du ihn umerziehen? Sorry, ich sehe keine Chance für dich! Punkt.
 
  • #3
Das wird so bleiben. Viele Männer gucken heutzutage lieber Pornos und legen selbst Hand an, statt liebevoll auf die Frau einzugehen.
Aber ich finde, dann sollten diese Männer halt auch alleine bleiben.
Sie sind einfach nicht beziehungstauglich
 
D

Dianthus

Gast
  • #4
Er aber dafür am Tag bis zu 5 x selbst Hand an sich anlegt.
Hier fällt mir sofort das Stichwort *oversexed* ein.
Abgesehen davon ist es so: das Gehirn funktioniert wie eine Trampelpfade. Je öfter einer genutzt wird, desto stärker/breiter wird er. Infolgedessen wird das der favorisierte Weg.
D.h. die Reize (bildlich, haptisch, mechanisch) die dein Freund bei der Selbstbefriedigung erfährt sind für ihn die Autobahn zum Orgasmus. Wohingegen der Sex mit dir ein verwachsenes Wegchen ist.

Um dieses Problem zu lösen bietet sich Sex ohne Ziel an. D.h. ohne die Fixierung auf den Orgasmus, auch slow Sex ist ganz hilfreich.
Aber das ist Sache deines Freundes, nicht deine. Denn letztlich ist orgasmusfreier Sex irgendwie unbefriedigend, egal wie gut er ist.

Das Problem sehe ich weniger in seinem fehlenden Orgasmus mit dir, sondern in seiner Sexverweigerung.
Meine Erfahrung mit diesem Thema:
Ich hatte Mal eine längere Affäre mit einem Mann. Dieser könnte auch nur durch seine eigene Hand kommen. Nun war das aber so daß er dafür eben ewig konnte. Wir haben 2/3h miteinander geschlafen und dann hat er sich ca. 1 min selbstbefriedigt. Ich war also vollkommen befriedigt.


Kurz: du kannst euer Sexleben annehmen, oder dich trennen. Außer natürlich er hat total Bock auf die Veränderung seiner Sexualität, was ich aber bezweifle. Da er sich meine Mühe gibt deine Sexualität zu erfüllen. Er orientiert sich allein an seinem Orgasmus. Das ist wahrlich nicht partnerschaftlich.
 
  • #5
Bei manchen Verhaltensweisen könnte man eine Potenzschwäche vermuten, aber wohl eher nicht.

Ihm fehlt das genießerische. Er will schnell zum Schuss kommen, alles andere interessiert ihn wenig. Irgendwie ist er egozentrisch - Ich, ich ich.

Wie gehts denn eigentlich Dir, wenn ihr dann tatsächlich Sex habt? Reicht Dir (einstweilen) sein Begehren? Dein eigenes Empfinden, Dein Orgasmus - meilenweit entfernt? Hauptsache Sex?

ErwinM, 51
 
  • #6
. Er erzählte von einem 3er, von einem Besuch im Swingerclub

Das erzählt er, bevor ihr ein Paar wurdet - also BEVOR Ihr Euch wirklich kanntet, erzählt er solche intimeren Details.

Das wäre alleine schon ein Grund für mich, Abstand zu nehmen.
Dann wäre 3er, SwingerClub... Neigungen, die ich bei einem potentiellen Partner nicht schätzen würde, teile ich nicht, also Haken.

Und spätestens damit wäre es das Aus.
Er berichtete, dass es in der Vergangenheit in seinem Beziehungen immer wenig Sex gab. Er aber dafür am Tag bis zu 5 x selbst Hand an sich anlegt. "Hatte ich keinen Bock mit ihnen. Wenn ich es mir selbst mache, komme ich eher und vorallem wesentlich schneller."

Wie wenig respektvoll geht er mit Frauen um?
Für ihn ist Sex ein Konsumgut, nicht mehr.
Keine Nähe, keine Intimität.
Deswegen geht es da auch Null um Deine Bedürfnisse, es geht nur darum, dass er, wenn er Lust hat, Sex bekommt - da reicht ihm Selbstbefriedigung.
Wie wenn er Hunger hat, zum Schnellimbiss geht.
Hunger - Essen, Lust - Sex.

Es gibt solche Menschen, ob ihnen überhaupt Nähe, Intimität wichtig ist?
Ihm geht es ja definitiv nur um die Bedürfnisbefriedigung.

Warum spürst Du nicht in Dich hinein?
Wo sind Deine Bedürfnisse?

In Deiner Frage geht es nicht um die Selbstbefriedigung, das tun viele auch in Partnerschaften.
Es geht um Dich, um seine Art und um Passung, sexuell, und viel mehr im Bereich Nähe.

Du entscheidest, ob Du das willst.

W, 51
 
  • #7
Ich denke, der normale Sex mit dir ist für ihn weniger reizvoll als seine Flucht in seine Fantasiewelt / Erinnerungen an Swingerclub etc. bei der Selbstbefriedigung.

Wenn man das einmal erlebt und für gut befunden hat, ist ein Zurück keine reizvolle Option. Der Reiz liegt dann im Neuen, im mehr davon, zB. in BDSM als Steigerung.

Fragt sich, ob Swingerclubbesuche oä für dich eine Option wären. Dafür könntest du ihn sicher begeistern.

Wie weit er letztlich gehen will oder ob er gewisse Dinge lieber nur in seiner Fantasie erleben will, könnte man besprechen...

Anders sehe ich keine Chance für mehr Sex für dich.
 
  • #8
Ich finde, die bisherigen Kommentare gehen ganz schön daneben.

Verhalten und Voraussetzungen bei der FS werden gar nicht gesehen.
Es wid ziemlich pauschal auf dem Mann herumgehackt
Ob sich die FS nun sofort trennen soll, sehe ich erstmal nicht.

Es geht um Dich, um seine Art und um Passung, sexuell, und viel mehr im Bereich Nähe.

Ja schon.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass man auch auf einen Nenner kommen kann.
Auch die FS mit diesem Typ.
Vielleicht wäre es ja spannend, sich mal gemeinsam selbst zu befriedigen. Sexualität gemeinsam kennenzulernen, ihre Neigungen einzubringen, Sien Aufmerksamkeit auf die sexuellen Wünsche der FS zu richten .

DAS ist etwas völlig anderes, als pauschal herumzumoppern, warum denn nun so wenig Sex stattfindet (wie es die FS, und mittelbar auch die Foristen hier so anklagen ).

Ich habe den Eindruck, die FS (und scheinbar auch ihre Vorgängerinnen) haben von der Sexualiutät diess Mannes keine Ahnung und haben es auch nicht verstanden, ihre eigenen Triebe einzubringen oder Neues auszuprobieren.

Ich habe eine Rückfrage an die FS
Du sagst, die drei ersten Male hat es für Dich ganz gut funktioniert.

Die Frage ist: Ging ihm das wirklich genauso ?
Ich habe etwas den Verdacht, dass er den Sex mit Dir nicht genauso toll veilleicht etwas langweilig fand und deshalb in Folge nicht mehr so richtig gut motiviert war.

Und zum Thema Küssen , Erektion und Sex :
Ich kann Dir als Mann sagen, dass ich das (auch schon am Anfang der Beziehung, damals war ich 38) es nicht immer so anstrebenswert fand, eine intensiven Kuss dann regelmäßig zum Sex auszubauen.

Für die Liebe ist es OK, für den Triebabbau OK,
für den Reiz und den Spaß am Sex eher aus männlicher Sicht eher weniger toll weil da wenig, fast keine, Erotik im Spiel ist.
Würde jeder Sex so anfangen und nur so motiviert sein, würde ich mich auch bald schwertun.
Sex soll öfters auch mal richtig Spaß machen. Beiden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #9
Ihr Lieben, die Fragestellerin ist hier. Herzlichen Dank für eure Antworten. Einen 3er hatte er vor Jahren mit einem befreundeten Pärchen und den einmaligen Besuch im Swingerclub und Sexkino auch vor Jahren, aber nicht mit einer festen Freundin, sondern mit einmaligen Sexpartnerinnen.

Kuscheln und knutschen, das wird von ihm eingefordert und sehr gerne in Anspruch genommen, mehr aber nicht, trotz seiner Errektion. Er rennt dann lieber. Auf die Frage, warum wir 7 Wochen keinen Sex hatten, kam als Antwort: "Ich wollte ja, aber es ging vom Kopf her nicht. Ich setzte mich selbst zu sehr unter Druck."

Ich bat ihn mal auf Pornos und Selbstbefriedigung für 10 Tage zu verzichten, um zu schauen, ob es dann besser läuft. Ob er es tat weiß ich nicht. Es lief nicht besser.

Ich habe ihm diverse Dinge angeboten und gefragt, auf was er steht. Da gibt es nichts außergewöhnliches oder einen Fetisch. Es scheint eindeutig die Bequemlichkeit vorzuliegen, dass es bei ihm schneller geht und er sich nicht bemühen muss.

Mir geht es noch nicht einmal um die Orgasmusschwierigkeiten, sondern um die Tatsache, dass er mich als sehr attraktiv bezeichnet und dennoch auf Sex verzichtet, ob wohl er weiß, dass ich die Intimität mit einem Partner brauche und als sehr wichtig erachte.

Mittlerweile denke ich auch, dass sein Verhalten vielleicht auch ein bisschen manipulativ sein könnte. Wie vor ein paar Tagen, als er mich anmachte und als ich dann auf Tuchfühlung ging, er mir aber eine ganz klare Abfuhr erteilte.
 
  • #10
Ich habe den Eindruck, die FS (und scheinbar auch ihre Vorgängerinnen) haben von der Sexualiutät diess Mannes keine Ahnung und haben es auch nicht verstanden, ihre eigenen Triebe einzubringen oder Neues auszuprobieren.

Der Mann macht nicht den Eindruck, als würde er daran arbeiten wollen oder irgendwas erklären. Er hat doch gesagt, Selbstbefriedigung ist einfacher, weil er dabei immer kommt. In allen Beziehungen vorher war es ähnlich. Das was du sagst, ist dann also der Geisterbahnfahrer, der meint, alle anderen fahren falsch?
Wenn ich jemand kennenlernen würde, der meinetwegen einen starken Fetisch hat oder auf BDSM steht, und ich tue das nicht - dann hat diese Beziehung keine Zukunft, weil es sexuell nicht passt. Warum muss man sich dann abquälen? Ich sehe das anders als bei einer bereits länger bestehenden Beziehung, bei der Probleme auftauchen, z.B. durch ein gemeinsames Kind wie in Nachbarthema. Da hat man ja etwas, was man nicht verlieren will und früher war es mal anders. Aber hier war es für den Mann ja sogar bei ALLEN Partnerinnen so. Das bedeutet doch, er hat gar keinen Leidensdruck, er hat ja nie was geändert. Er hat ja nicht mit der FS darüber geredet, was er gern anders hätte oder was sie mal zusammen ausprobieren könnten. Warum sollen da jetzt die Frauen "schuld" sein? Versteh ich nicht.
Ich finde auch, es klingt, als ob für ihn Sexualität nicht zu einer Beziehung gehört, dafür auch nicht wichtig ist, sondern davon abgelöst existiert. Es geht nicht um Nähe und Zweisamkeit, eine gemeinsame Erfahrung, den anderen spüren, sondern um Befriedigung, und zwar ausschließlich seine eigene, und da ist Selbstbefriedigung natürlich zielführender und schneller und wenn er sich so an bestimmte starke Reize gewöhnt hat, dann ist normaler Sex auf Dauer nicht so ein starker Auslöser, dass da ein Orgasmus bei "rauskommt". Das geht ja manchen auch bei extensiven Pornokonsum so. Die Nähe holt er sich dann anscheinend eben mit Kuscheln usw. Auf Dauer glaube ich nicht daran, dass sich da etwas ändern lässt, weil er das ja gar nicht als Problem sieht. Er fühlt sich zwar unter Druck gesetzt, aber ja eher von dir, nicht davon, dass er selbst das gern anders hätte. Wenn du sagen würdest, du findest es so gut, dann wär für ihn ja anscheinend auch alles bestens, mit 5x am Tag Selbstbefriedigung und alle sieben Monate mal Sex. Da bleibt wohl nur entweder damit leben oder trennen...
w, 37
 
  • #11
Mittlerweile denke ich auch, dass sein Verhalten vielleicht auch ein bisschen manipulativ sein könnte. Wie vor ein paar Tagen, als er mich anmachte und als ich dann auf Tuchfühlung ging, er mir aber eine ganz klare Abfuhr erteilte.
Was ist "Tuchfühlung" ? Was ist "ganz klar" ?
Irgendwie hat das bei ihm ja nicht die gewünschte Wirkung gehabt, also war "tuchfühlung" für ihn nicht so anreizend, wie für Dich.
Und ganz offensichtlich war es für ihn nicht "ganz klar".

In diesem Sinne kann es durchaus sein, dass er mittelbar auch Wünsche hat, die er nicht klar äußert (was Du ihm auch ruhig mal vorwerfen solltest). Wenn man dies nun als "manipulativ" bezeichnen will, so wäre das irgendwo nicht falsch, allerdings für mich noch nicht ausserhalb des normalen Kommunikationsrahmens.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12
Ich finde, die bisherigen Kommentare gehen ganz schön daneben.

Verhalten und Voraussetzungen bei der FS werden gar nicht gesehen.
Es wid ziemlich pauschal auf dem Mann herumgehackt
Ob sich die FS nun sofort trennen soll, sehe ich erstmal nicht.



Ja schon.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass man auch auf einen Nenner kommen kann.
Auch die FS mit diesem Typ.
Vielleicht wäre es ja spannend, sich mal gemeinsam selbst zu befriedigen. Sexualität gemeinsam kennenzulernen, ihre Neigungen einzubringen, Sien Aufmerksamkeit auf die sexuellen Wünsche der FS zu richten .

DAS ist etwas völlig anderes, als pauschal herumzumoppern, warum denn nun so wenig Sex stattfindet (wie es die FS, und mittelbar auch die Foristen hier so anklagen ).

Ich habe den Eindruck, die FS (und scheinbar auch ihre Vorgängerinnen) haben von der Sexualiutät diess Mannes keine Ahnung und haben es auch nicht verstanden, ihre eigenen Triebe einzubringen oder Neues auszuprobieren.

Ich habe eine Rückfrage an die FS
Du sagst, die drei ersten Male hat es für Dich ganz gut funktioniert.

Die Frage ist: Ging ihm das wirklich genauso ?
Ich habe etwas den Verdacht, dass er den Sex mit Dir nicht genauso toll veilleicht etwas langweilig fand und deshalb in Folge nicht mehr so richtig gut motiviert war.

Und zum Thema Küssen , Erektion und Sex :
Ich kann Dir als Mann sagen, dass ich das (auch schon am Anfang der Beziehung, damals war ich 38) es nicht immer so anstrebenswert fand, eine intensiven Kuss dann regelmäßig zum Sex auszubauen.

Für die Liebe ist es OK, für den Triebabbau OK,
für den Reiz und den Spaß am Sex eher aus männlicher Sicht eher weniger toll weil da wenig, fast keine, Erotik im Spiel ist.
Würde jeder Sex so anfangen und nur so motiviert sein, würde ich mich auch bald schwertun.
Sex soll öfters auch mal richtig Spaß machen. Beiden.

Ich kann Dir Deine Frage gerne beantworten. Erst einmal vielen Dank für Deine Antwort. Wenn ein Mann nicht kommuniziert was er möchte und sagt: "Alles was ich brauche bist du." Und ansonsten meint, nichts ausprobieren zu wollen, dann bin ich ratlos. Und ja, bei den ersten 3 Malen ist er durchaus auf seine Kosten gekommen ist. Ich habe durchaus so viele sexuelle Erfahrungen gesammelt, um das beurteilen zu können. :)
 
D

Dianthus

Gast
  • #13
@Kirovets

Verwehrt nicht er die Entdeckung einer gemeinsamen Sexualität?
Ein reges Sexualleben ist weit mehr als stumpfe Penetration, aber hier gibt es doch nur das schwanken zwischen Selbstbefriedigung und Penetration.
Zudem die Aussage das Selbstbefriedigung leichter sei. Da sehe ich keinerlei Lösungswillen.
Irrelevant finde ich hier die "Leistung" der Frau, da er ja nicht kommuniziert was anders laufen müsste.

Ich bat ihn mal auf Pornos und Selbstbefriedigung für 10 Tage zu verzichten, um zu schauen, ob es dann besser läuft.
Sorry, aber da würde bei mir jede Lust auf sich verschwinden. Damit bist du in der Rolle der Spielverderberin. Ganz dünnes Eis.
Hier hättest du tatsächlich, (so war wohl auch der Gedanke von Kirovet?) eher fragen sollen ob du daran teilhaben darfst.
Auch wenn ich immer noch glaube daß er dafür nicht offen ist.

Vielleicht ist es eine Frage des Alters, aber ich kenne einige Männer die sich mehrfach am Tag selbstbefriedigen und dennoch viel Lust auf gemeinsamen Sex haben.
 
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  • #15
@Kirovets

Verwehrt nicht er die Entdeckung einer gemeinsamen Sexualität?
Ein reges Sexualleben ist weit mehr als stumpfe Penetration, aber hier gibt es doch nur das schwanken zwischen Selbstbefriedigung und Penetration.
Zudem die Aussage das Selbstbefriedigung leichter sei. Da sehe ich keinerlei Lösungswillen.
Irrelevant finde ich hier die "Leistung" der Frau, da er ja nicht kommuniziert was anders laufen müsste.


Sorry, aber da würde bei mir jede Lust auf sich verschwinden. Damit bist du in der Rolle der Spielverderberin. Ganz dünnes Eis.
Hier hättest du tatsächlich, (so war wohl auch der Gedanke von Kirovet?) eher fragen sollen ob du daran teilhaben darfst.
Auch wenn ich immer noch glaube daß er dafür nicht offen ist.

Vielleicht ist es eine Frage des Alters, aber ich kenne einige Männer die sich mehrfach am Tag selbstbefriedigen und dennoch viel Lust auf gemeinsamen Sex haben.

Danke für die Antwort. Ich habe ihm sooo oft angeboten mit ihm Pornos zu schauen. Erst hieß es immer von seiner Seite NEIN, dann wollte er angeblich, dann kam wieder der Rückzieher von ihm.
 
  • #17
Verwehrt nicht er die Entdeckung einer gemeinsamen Sexualität?
Ja schon, das ist nicht von der Hand zu weisen.
Aber das ganze ist noch frisch...
spielen da nicht evtl. doch auch noch ein paar Versagensängste bei ihm mit herein ?
Aber auch dann müsste er irgendwann etwas anbieten.
Entweder hat einen konkreten Wunsch an die FS oder er hofft auf irgendetwas ganz Bestimmtes bei ihr.

Nur:
Das müsste er eben irgendwie kommunizieren.

Sonst muss auch ihm klar sein, dass die Beziehung sich bald erledigt hat.

Ich denke, wenn die FS tatsächlich schon einiges angeboten hat, dann liegt der Ball wirklich bei ihm und dann ist es vielleicht "manipulativ" auch so, dass er die Beziehung am Ende vielleicht so beenden will.


Alle Fragen beantworte ich mit JA, weil er dieses auch kommunizierte und weil ich die Vergleich mit danach habe sowie auch mit den letzten Malen, die durchaus auch wieder wie die ersten Male waren.
Überzeugt mich nicht.
Wer spricht denn schon wirklich nachher darüber, wie es wohl gewesen ist ? Und vor allem, wer würde auf so eine Frage jemals die Wahrheit sagen ? man muss diese Dinge vor dem Sex, beim Sex, oder irgendwann anders klären. Aber doch bitte nicht direkt danach. Und wer sagt schon einer Frau, dass es nicht so toll war?
Doch wohl nur der dümmste Idiot.

Und am Abspritzen (="gekommen"?) kann Frau auch nicht wirklich etwas ablesen. Eben genau nur das.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #18
Aber ich könnte mir vorstellen, dass man auch auf einen Nenner kommen kann.
Auch die FS mit diesem Typ.
Vielleicht wäre es ja spannend, sich mal gemeinsam selbst zu befriedigen. Sexualität gemeinsam kennenzulernen, ihre Neigungen einzubringen, Sien Aufmerksamkeit auf die

Mag ja sein.
Man lernt sich ja immer erst mal kennen, nicht nur sexuell.

Aber da sollte man schon auf eine grundsätzliche Passung achten.

Für mich wäre jemand, der über sein Intimleben mit quasi Unbekannten plaudert, schon raus - Intimität ist für mich eben intim.
Und - das gilt für mich - Swingerclub spricht für Vorlieben, die ich nicht teile.

Dazu sagt er ja ziemlich direkt, dass ihm Sex mit Frauen wenig bringt - also nach wieviel Passung muss ich suchen?

Dann suche ich mir doch lieber einen Mann, der Frauen schätzt, und Intimität genießt, statt zu versuchen, ihn von mir zu überzeugen.

Er ist halt so, hat seine Bedürfnisse - und sie ist anders, hat ihre.
Hier so gegensätzlich, dass sich beide nur verbiegen könnten.

W, 51
 
  • #19
Danke für die Antwort. Ich habe ihm sooo oft angeboten mit ihm Pornos zu schauen. Erst hieß es immer von seiner Seite NEIN, dann wollte er angeblich, dann kam wieder der Rückzieher von ihm.

Weisst was er sich anschaut? Vielleicht ist es so speziell, dass es ihm unangenehm ist es zu teilen.

Und ja, bei den ersten 3 Malen ist er durchaus auf seine Kosten gekommen ist. Ich habe durchaus so viele sexuelle Erfahrungen gesammelt, um das beurteilen zu können. :)

Im Forum gibt es User wie @frei die ebenfalls Spaß am ersten Sex haben, danach aber SB partnerschaftlichen Sex vorziehen und trotzdem mit dem Betreffenden in Beziehung bleiben wollen.

Unabhängig davon stumpft häufige SB und Pornokonsum tatsächlich soweit ab, dass partnerschaftlicher Sex uninteressant werden kann.

Diesbezüglich nicht verzichten können/wollen kann schon eine Sucht andeuten.

Ich hatte Mal eine längere Affäre mit einem Mann. Dieser könnte auch nur durch seine eigene Hand kommen. Nun war das aber so daß er dafür eben ewig konnte. Wir haben 2/3h miteinander geschlafen und dann hat er sich ca. 1 min selbstbefriedigt.

Den Spaß am partnerschaftlichen Sex bietet dann auch die Freude des Partners und die intensive Nähe an sich.

Auch für Egomanen sollte es eigentlich ein Push sein wenn der Partner gut und häufig abgeht.
 
D

Dianthus

Gast
  • #20
Alle Fragen beantworte ich mit JA, weil er dieses auch kommunizierte und weil ich die Vergleich mit danach habe sowie auch mit den letzten Malen, die durchaus auch wieder wie die ersten Male waren.

Ich bin da bei Kirovets.
All diese Punkte sind doch kein Beleg für seine Freude am Tun.
! Ich will dich nicht kritisieren!
Aber nur weil es dir gefallen hat, heißt das noch lange nicht das es auf Gegenseitigkeit beruht.

Denn wenn es ihm wirklich gefallen hätte, dann wären Wiederholungen möglich gewesen.
Vermutlich hat er dir das geben wollen was du willst und auch bei diesen 3x engagiert.
 
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  • #21
Aber da sollte man schon auf eine grundsätzliche Passung achten.
Ja stimmt.
Eigentlich bin ich es ja, der genau dies immer wieder fordert und den besonder Fokus darauflege, dass schnell zu prüfen, weil Sex genau der Mörtel ist, welcher die tragende Konstruktion einer Beziehung später zusammenhält.

Jetzt mit den zusätzlichen Infos der FS (die ja doch Einiges versucht und angeboten hat, wenngleich ich weiter Zweifel habe ob sie wirklich so auf ihn zugegangen ist, wie sie hier tut) komme auch ich zu dem Schluss, dass dieser Mann die FS eigentlich nicht will
bzw. nicht bereit ist, seinereits auf sie zuzugehen.

Er hätte zumindest mit Gegenangeboten antworten müssen.
Hat er nicht.

Dann kann sie ihm ja wohl auch wohl nicht so wichtig sein.

Also auch von mir aus: Abhaken!
 
D

Dianthus

Gast
  • #22
Den Spaß am partnerschaftlichen Sex bietet dann auch die Freude des Partners und die intensive Nähe an sich.
Das mag sein.
Fast hätte ich darauf erwidert, dass mir die Befriedigung meines Gegenübers wichtig ist. Aber das ist ja wirklich nicht so.
Wobei wir beide in diesem Fall sehr viel Freude hatten.
Er hatte von Anfang an kommuniziert das er bei Sex nicht kommen kann. Lag wohl an einer Kombination aus seinen Vorlieben (die ich nicht genau kenne, aber wohl etwas schräg sind - zumindest hat er sich immer auf einer DarknetWebsite herumgetrieben, da er meinte auf den üblichen Promoseiten wäre nichts Gutes zu finden) und der Verweigerung des Loslassens.
Ich habe das als Gegeben angenommen.

Meinst du man sollte sich an jemanden abarbeiten der klar seine sexuelle Spezifikation kommuniziert?
Ist ja bei der FS auch so, der Kerl will Selbstbefriedigung nicht partnerschaftlichen Sex.
Warum soll sie da nach einer Lösung/Verbesserung/Änderung suchen?
Wäre nicht das gesündeste: Akzeptanz oder Weggang?
Auch für Egomanen sollte es eigentlich ein Push sein wenn der Partner gut und häufig abgeht
Bezieht du dich da auf mich?
Falls ja:
Ne.
 
  • #23
Weisst was er sich anschaut? Vielleicht ist es so speziell, dass es ihm unangenehm ist es zu teilen.



Im Forum gibt es User wie @frei die ebenfalls Spaß am ersten Sex haben, danach aber SB partnerschaftlichen Sex vorziehen und trotzdem mit dem Betreffenden in Beziehung bleiben wollen.

Unabhängig davon stumpft häufige SB und Pornokonsum tatsächlich soweit ab, dass partnerschaftlicher Sex uninteressant werden kann.

Diesbezüglich nicht verzichten können/wollen kann schon eine Sucht andeuten.



Den Spaß am partnerschaftlichen Sex bietet dann auch die Freude des Partners und die intensive Nähe an sich.

Auch für Egomanen sollte es eigentlich ein Push sein wenn der Partner gut und häufig abgeht.
Ich habe ihn gefragt, was für Pornos er sieht, seine Antwort: "Ganz normal eben, ich kann mit Spielereien nichts anfangen. Sex in der Missiorstellung oder Löffelchen und wenn der Mann schnell kommt." Es mag sein, dass es eine Lüge war, was ich nicht weiß, wenn ich aber versucht habe mal etwas Neues ins Spiel zu bringen, um doch eventuell irgendetwas herauszufinden (GANZ VORSICHTIG), was ihm gefällt. Kommt er mir eher vor wie ein kleiner Junge, der komplett verunsichert und überfordert ist. Schlussendlich merke ich dem Moment tatsächlich, dass ihn das überfordert und er die Sache ganz schnell abbricht. Und Nein, ich probiere keine kuriosen Dinge mit ihm aus.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #24
"Hatte ich keinen Bock mit ihnen. Wenn ich es mir selbst mache, komme ich eher und vorallem wesentlich schneller."

Im Grunde ist es sonst andersrum, da beklagen sich die Herren ihre Partnerinnen würden gern kuscheln und küssen, aber keinen Sex, weil dieser nach einem anstrengenden Arbeitstag und Kindertag, einfach zu mühevoll und Bettsport wäre, und man dafür, um überhaupt in Stimmung zu kommen, den Kopf anschalten (und eben nicht ausschalten) muss.
Er sagt dir das Gleiche, die in Stimmung zu bringen, mit Streicheln, Küssen und dann die Penetration, ist ihm zu zeitintensiv, ineffektiv und anstrengend.
Bei so einer Aussage freut man sich doch als Frau und erst recht bei 5 x Sex in 6 Monaten, und nach einer Ansage, man will ihn öfters vernaschen, gibt es gleich 7 Wochen keinen Sex (Ironie off).

Es scheint eindeutig die Bequemlichkeit vorzuliegen, dass es bei ihm schneller geht und er sich nicht bemühen muss.

Ich würde ihn zum Sport schicken, um seine Ausdauer zu trainieren, so dass er nicht schon nach 5 Minuten abbrechen muss. Auch würde ich mir mal seine Lebensweise genau ansehen, jemand der nach 5 Minuten meint, alles wäre ihm zu anstrengend und lieber „aufgibt“, um es sich mit seiner Hand ganz schnell zu besorgen, scheint mir unengagiert, müßig, uninspiriert, egoistisch zu sein (oder ist er unsportlich & übergewichtig). Ich würde auch darauf gucken, wofür er eine Frau in seinem Leben will? Doch nicht nur allein für Kuscheln und Küssen? Da tut‘s auch ein Haustier.
Leider habe ich keinen Rat, wenn dein Body und Anwesenheit ihn nicht in Rage versetzt, dich jederzeit, real und in echt vernaschen zu wollen... du bemühst Dich schon an vielen Ecken, zeigst Sexbereitschaft, Gesprächs- und Kompromissbereitschaft, bist Aufgeschlossen, gehtst in Aktion und auf Tuchfühlung, wenn sich die Stimmung durch Küssen & Kuscheln dahingehend abzeichnet.
Vielleicht tue ich ihm auch unrecht und er hat einen verantwortungsvollen, nervenaufreibenden, anstrengenden Job, für den er sich aufopfert, dann bräuchte er zur Erholung und Entspannung Auszeitrn für sich und Arbeitsentlastung...wenn er soweit vor dem Burnout steht, dass Sex mit seiner Partnerin für ihn soweit zu anstrengend ist, dass es ihn überfordert und eine weitere Arbeitsleistung darstellt.
 
  • #25
Im Grunde ist es sonst andersrum, da beklagen sich die Herren ihre Partnerinnen würden gern kuscheln und küssen, aber keinen Sex, weil dieser nach einem anstrengenden Arbeitstag und Kindertag, einfach zu mühevoll und Bettsport wäre, und man dafür, um überhaupt in Stimmung zu kommen, den Kopf anschalten (und eben nicht ausschalten) muss.
Er sagt dir das Gleiche, die in Stimmung zu bringen, mit Streicheln, Küssen und dann die Penetration, ist ihm zu zeitintensiv, ineffektiv und anstrengend.
Bei so einer Aussage freut man sich doch als Frau und erst recht bei 5 x Sex in 6 Monaten, und nach einer Ansage, man will ihn öfters vernaschen, gibt es gleich 7 Wochen keinen Sex (Ironie off).



Ich würde ihn zum Sport schicken, um seine Ausdauer zu trainieren, so dass er nicht schon nach 5 Minuten abbrechen muss. Auch würde ich mir mal seine Lebensweise genau ansehen, jemand der nach 5 Minuten meint, alles wäre ihm zu anstrengend und lieber „aufgibt“, um es sich mit seiner Hand ganz schnell zu besorgen, scheint mir unengagiert, müßig, uninspiriert, egoistisch zu sein (oder ist er unsportlich & übergewichtig). Ich würde auch darauf gucken, wofür er eine Frau in seinem Leben will? Doch nicht nur allein für Kuscheln und Küssen? Da tut‘s auch ein Haustier.
Leider habe ich keinen Rat, wenn dein Body und Anwesenheit ihn nicht in Rage versetzt, dich jederzeit, real und in echt vernaschen zu wollen... du bemühst Dich schon an vielen Ecken, zeigst Sexbereitschaft, Gesprächs- und Kompromissbereitschaft, bist Aufgeschlossen, gehtst in Aktion und auf Tuchfühlung, wenn sich die Stimmung durch Küssen & Kuscheln dahingehend abzeichnet.
Vielleicht tue ich ihm auch unrecht und er hat einen verantwortungsvollen, nervenaufreibenden, anstrengenden Job, für den er sich aufopfert, dann bräuchte er zur Erholung und Entspannung Auszeitrn für sich und Arbeitsentlastung...wenn er soweit vor dem Burnout steht, dass Sex mit seiner Partnerin für ihn soweit zu anstrengend ist, dass es ihn überfordert und eine weitere Arbeitsleistung darstellt.

Vielen Dank für Deine Antwort.

Einen anstrengenden Job hat er nicht. Aber es zeichnet sich langsam ab, dass er wohl in allen Lebenslagen ziemlich faul ist, das wird sich vermutlich auch auf den Sex beziehen.

Ich denke der Weg wird sowieso sein, dass wir demnächst getrennte Wege gehen, denn ich sehe wirklich von seiner Seite keine Kompromissbereitschaft irgendetwas zu ändern.
 
  • #26
was ich nicht weiß, wenn ich aber versucht habe mal etwas Neues ins Spiel zu bringen, um doch eventuell irgendetwas herauszufinden (GANZ VORSICHTIG), was ihm gefällt.
"Ganz vorsichtig" ist beim Sex auch nicht selten: Ganz falsch.
Entweder man geht in die Vollen oder man lässt es.
Leider gilt das auch nicht immer.

Ich habe ihn gefragt, was für Pornos er sieht, seine Antwort: "Ganz normal eben, ich kann mit Spielereien nichts anfangen. Sex in der Missiorstellung oder Löffelchen und wenn der Mann schnell kommt."

Schlussendlich merke ich dem Moment tatsächlich, dass ihn das überfordert und er die Sache ganz schnell abbricht.

Hier fehlt natürlich im Gespräch der Einsatz der FS. Sie hätte hier Vertrauen schaffen können, in dem sie sich selbst öffnet und ihm mitteilt, welche Art von Porno Sie denn geren schauen würde.

Das tat sie aber nicht. Was dann passierte, ist doch klar:
Wer wollte in einer sich gerade anbahnenden Beziehung sich derart offenbaren, wenn der Gegenüber fragt, aber nicht die Brücke baut, über die man zusammengehen will.?

Auch an diesen merkwürdigen Kommunikationen sieht man:
Er vertraut der FS nicht und es passt auch einfach nicht.
Vielleicht ist es auch besser so und es ist nun Ende.


Es mag sein, dass es eine Lüge war, was ich nicht weiß,
Na klar ist sie das.
Ich hoffe für diesen Typ, dass es bei seinen "Beschäftigungen" es nun nicht auch noch um perverse oder andere gant schlimme Dinge geht.
DAS wäre natürlich ein Grund sich zusammen keine Pornos anzusehen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Man sollte schon gleich zu Beginn auf eine grundsätzliche Passung (Charakter, Werte, Kommunikation, Gefühle etc.) achten.
Der besondere Fokus sollte nicht der Sex vor dem kennen lernen sein, denn dann kommt es zu 99 % gar nicht zum kennen lernen. Ohne kennenlernen gibt es kein Vertrauen, ohne Vertrauen gibt es keine Liebe.
Vertrauen ist die tragende Konstruktion einer Beziehung, nicht der Sex!
Ineinander passen viele, zueinander jedoch nur wenige und genau darum geht es!
 
  • #28
Vielleicht mal ein anderer Erklärungsversuch:

In einer Exbeziehung von mir wollte die Expartnerin jeden Abend relativ aufwändig gemeinsam kochen und mit Ambiente zum Abend essen, was relativ viel Arbeit verursachte (umfangreicher Lebensmittel kaufen, kochen, viele Töpfe und Geschirr dreckig, Küche verwüstet, aufräumen). Ich mochte durchaus gerne zusammen mit ihr kochen, aber nicht jeden Abend. Mir reichte es, mir abends nur noch kurz eine Schnitte Brot zu machen, was viel weniger Aufwand verursachte (Brettchen und Messer in die Spülmaschine).

Abendessen ist eben nicht immer gleich Abendessen. Für den einen steht das besondere "Erlebnis" und für den anderen die "Nahrungsmittelaufnahme" im Vordergrund. Und das bewertet und betrachtet halt jeder anders. Zwar mochte ich das gemeinsame Erlebnis durchaus, aber ich habe halt anders den Aufwand im Verhältnis zum "Ertrag" (erwünschtes Ziel) bewertet. Die ganzen Nachteile (langes kochen, viel aufräumen) waren mir das tägliche "Erlebnis" halt nicht wert, während meine Exfreundin das für sich anders bewertete.

Nur weil gemeinsames aufwändiges Abendessen und sich nur eine Schnitte Brot schmieren beides unter den Oberbegriff "Nahrungszunahme" passt, können es trotzdem 2 völlig verschiedene Tätigkeit mit völlig unterschiedlichen Motivationen sein. Und nur weil man Hunger hat, muss man aufgrund unterschiedlicher Motivationen auch nicht zu beidem jederzeit bereit sein.

Und so ähnlich ist vielleicht auch die Erklärung in Bezug auf das Verhältnis zwischen Selbstbefriedigung und gemeinsamer Sex. Nur weil beides sexuelle Handlungen sind, können diese trotzdem aus völlig unterschiedlichen Motivationen betrieben werden. Beim Sex dürfte oft insbesondere das gemeinsame "Erlebnis" angestrebt werden. Bei der Selbstbefriedigung wird eher die eigene "Entspannung" angestrebt. Gemeinsamer Sex ist oft aufwändiger und anstrengender, insbesondere wenn der Partner Dinge wünscht, was man selber nicht mag oder öde findet (zB langes Vorspiel, Oralverkehr). Während man bei der Selbstbedriedigung entspannt liegen kann, wird beim Sex mindestens ein Partner (oft der Mann) eine weniger entspanntere Position einnehmen müssen bzw. kann sich dann weniger entspannt einfach nur "treiben" lassen.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich empfinde den Orgasmus bei der Selbstbefriedigung als etwas völlig anderes, viel entspannteres und körperlich viel intensiveres als beim gemeinsamen Sex. Der gemeinsame Sex punktet hingegen auf einer völlig anderen eher metaphysichen Ebene, nämlich dem guten Gefühl, einem lieben Menschen total nah zu sein bzw. in die intimste Sphäre des Gegenübers gelassen zu werden.

Wie beim aufwändigeren gemeinsamen Abendessen bewertet jeder die Dinge für sich selber aufgrund unterschiedlicher Aufwand-Nutzen-Bewertungen anders, was er mittels der Handlungen für sich erreichen möchte.
 
  • #29
Ich habe ihn gefragt, was für Pornos er sieht, seine Antwort: "Ganz normal eben, ich kann mit Spielereien nichts anfangen. Sex in der Missiorstellung oder Löffelchen und wenn der Mann schnell kommt." Es mag sein, dass es eine Lüge war, was ich nicht weiß, wenn ich aber versucht habe mal etwas Neues ins Spiel zu bringen, um doch eventuell irgendetwas herauszufinden (GANZ VORSICHTIG), was ihm gefällt. Kommt er mir eher vor wie ein kleiner Junge, der komplett verunsichert und überfordert ist. Schlussendlich merke ich dem Moment tatsächlich, dass ihn das überfordert und er die Sache ganz schnell abbricht. Und Nein, ich probiere keine kuriosen Dinge mit ihm aus.
Wieso überfordert? Ich denke einfach, er ist faul im Bett. Halt bequem, will sich nicht anstrengen. Hat keine Lust darüber nachzudenken, weil es keine Priorität hat für ihn. Das gibt ihm nichts. Es ist ihm schlicht egal, nicht wichtig.
Auch das ganze Drumrumgequatsche über Sex oder nicht Sex, über Fetisch oder Porno, darf ich mitspielen oder nicht, dies wird ihn eher anstrengen und er wird es auch recht albern finden.

Du als Person wirst ihm schon was bedeuten, aber diese ganze Sexsache an sich, verbunden mit irgendwelchem Erwartungsdruck der Partnerin, da hat er eben keine Lust drauf.Da es da draußen allerdings wenig Leute gibt, denen solche Menschen sich offenbaren können, ohne direkt verlassen zu werden, kommt es dann zu Schweigespiralen und Frust.

Doof ist nur, dass er das eben nicht zugeben mag. Da erfindet er lieber irgendeine Kopf/Drucksache und hält dich ohne genaue Erklärung einfach hin. Das finde ich auch nicht fair.
 
  • #30
Der Dreier war mit einem befreundeten Paar. Also zwei Männer, eine Frau. Könnte es sein, dass er bi ist und sich derzeit mehr zu Männern hingezogen fühlen könnte, kann sich das aber nicht so richtig eingestehen und will deswegen lieber eine PartnerIN?
 
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