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Was tun wenn man immer die "Falschen" interessant findet?

Also die "Falschen" indem Sinne, dass sie zwar total nett sind, man sich entweder Verein oder Arbeit kennenlernt und sich dann - nach dem man sich schon etwas in ihn verknallt hat - rausstellt, dass er vergeben ist. Was tun, wenn einem das häufiger passiert? Kann man das irgendwie abstellen,dass man immer die interessant findet, die sich später als vergeben und somit tabu entpuppen?
 
Die Frage ist doch: Wieso verknallst du dich in jemanden, den du so wenig kennst, dass du noch nicht mal weißt, ob er vergeben ist oder nicht?

Ich kann verstehen, dass man mal ein Auge auf jemanden wirft, über den man so gut wie nichts weiß, oder dass man jemand ziemlich attraktiv findet und gerne kennenlernen möchte. Aber zum richtigen Verlieben muss man doch zumindest mal ein paar intensive Gespräche mit der Person geführt haben. Wenn die sehr positiv und schön verlaufen, wenn man dabei merkt, dass man in derselben Welt lebt und viel Spaß zusammen hat, erst dann verliebt man sich doch. Und das alles passiert nicht, wenn der andere vergeben ist. Zumindest sollte die vergebene Person den Kontakt frühzeitig auf Sparflamme fahren, damit nichts anbrennt.

Also, Fragestellerin, unterhalte dich mit den interessanten Männern in deiner Umgebung, sprich mit ihnen über ihre Hobbys und lass sie einfach was über sich erzählen. Irgendwann kommt dann schon direkt oder indirekt heraus, dass sie vergeben sind. Ein gutes Gesprächsthema, um sowas rauszufinden, ist nach meiner Erfahrung das Urlaubsthema.
 
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@ #1 (bin die FS): Verknallen und verlieben sind für mich 2 unterschiedliche Dinge. Mit "verknallen" meine ich: jemanden total interessant finden, näher kennenlernen wollen, aber deutlich mehr als normale Sympathie, aber eben auch noch nicht verliebt.
 
@#2: OK, aber trotzdem kann man das Verknallen - nach deiner Definition - nicht abstellen. Gott sei Dank kann man das nicht, das will man doch auch gar nicht.

Ich bleibe dabei: Unterhalte dich mit den Männern, zeige dich interessiert und lass sie erzählen. Spricht er von "wir" oder erwähnt er seine Kinder? - Dann wird er wohl vergeben sein. Also ich finde das im Gespräch meistens schon nach 10-15 Minuten heraus, ob eine Frau vergeben ist oder nicht. Ich gebe aber zu, dass Frauen es Männern in dieser Beziehung einfacher machen. Sobald sie starkes Interesse von einem Mann bemerken, aber selbst vergeben sind, ziehen sie meistens (dankenswerterweise) die Reißleine. Männer sind da egoistischer und möchten sich noch ein bisschen länger des interesses der Frau erfreuen. Und manche wittern sogar ihre Chance auf einen ONS oder eine Affäre.
 
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@ #3 (wieder FS): Na, bei "wir" oder wenn von Kindern die Sprache ist, dann ist die Sache eh klar. Die Männer, die mir in letzter Zeit begegnet sind, haben aber nichts von Kindern erzählt und das Wort "wir" auch nicht benutzt. Beim letzten habe ich erst vor kurzem erfahren, dass er im August heiratet.... und ich will es deswegen abstellen, weil es mir in letzter Zeit nur noch so erging. Und das will ich aber nicht (und letztlich ist es ja schon jedesmal eine Enttäuschung, wenn man jemanden kennenlernt, den man interessant findet und wo auch gegenseitige Sympathie da ist und zum Schluss stellt sich raus, dass es schon wieder nix ist, weil derjenige ja gar nicht mehr "verfügbar" ist).
 
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Ich glaub, du geräts deshlab so oft an schon vergebene, weil sie für Frauen unbewusst interessanter sind! Das liegt daran, dass sich diese Männer oft natürlicher und selbstbewusster geben und auch keinerlei Nervosität zeigen - weil sie nichts mehr "beweisen" müssen.
Single-Männer sind dagegen oft (auch vielleicht nur unterschwellig) verkrampfter - was aber auf Frauen meist nicht gut wirkt.

Ich (m) habe das selbst mehrfach erlebt: Ich war oft über längere Zeit (trotz großer "Auswahl": Uni) allein und konnte einfach keine Partnerin finden. Als ich dann aber eine hatte, waren plötzlich drei oder vier an mir interessiert! Ich kann mir das einfach nicht anders erklären.
 
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Ein oberflächlicher Typ Mensch (überwiegend nach Optik und nach Außen orientiert!) wird immer auf die Nase fallen, weil er nicht in die Tiefe geht. Nur in der Tiefe liegt die Wahrheit und die Klarheit, für mich sehr einfach!!! m
 
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...sich mal zur Abwechslung für die "Richtigen" interessieren, zum einen. Zum anderen, darüber nachdenken, ob man selbst u. U. zu oberflächlig ist und grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstands wählt...

Viel Spaß darum beim Weitersuchen. Ne gute Nachricht gibts dabei. Die Verkrampfung lässt mit der Zeit nach.
 
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Die Ansicht von #5 finde ich sehr hilfreich. Ich glaube, da musst Du ein Gespür, eine Intuition entwickeln wer vielleicht nur momentan etwas verkrampft als suchender Single herumläuft, aber ein vollkommen entspannter Partner sein könnte und wer seine Selbstsicherheit aus einer (unerwähnten) Beziehung schöpft. Das Sprechen über den Urlaub ist sicherlich eine gute Methode. Wenn Du Gelegenheit dazu hast, schau auch mal wie die "Kandidaten" u n d die Unsichereren sich unbeobachtet im Kreis ihrer Freunde verhalten.

Auf der anderen Seite, frage Dich tiefgehend was, Dich an jenen Männern fasziniert. Ihre Selbstsicherheit? Sind sie vielleicht (durch irgendetwas) eine "Nummer größer" als Du, dass Du zu ihnen aufschauen kannst? Erhoffst Du Dir durch sie vielleicht eine "Erlösung vom Dornröschen-Dasein"? Wünschst Du Dir vielleicht eine zu perfekte Beziehung, zu der die "verfügbaren" Männer - deren Schwächen Du aus der Nähe sehen kannst - scheinbar nicht taugen? Wie bereit bist Du für eine tatsächliche, illusionsfreie Beziehung?

Das sind ein paar der Fragen, die ich mir selbst auch gerade stelle, weil ich auch ab und zu an Frauen gerate, zu denen mir Freunde sagen, dass sie vielleicht "eine Nummer zu groß" für mich sein könnten. Ich verliebe mich auch, doch irgendwie ist daraus nie wirklich etwas geworden.
Ich weiß, dass es ziemlich schwarz-weiß bzw. normativ gedacht ist, von verschiedenen Ebenen o.ä. zu sprechen, doch letztlich fühlt es sich ja so an: es scheint immer welche zu geben, die man anhimmelt, aber nie erreicht.

m29
 
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