Was tun wenn sich das Ablieben und Nerven einstellt?

Liebes Forum,

ich bin ein Mann, 38 Jahre alt und habe leide unter Serien-Monogamie. Ich verliebe mich, gehe eine Beziehung ein, habe wahnsinnig viel Freude daran, meiner Partnerin ein guter Partner zu sein. Nach 1-3 Jahren schleichen sich Zweifel ein und dann verliere ich mehr das Interesse/ Gefühl an meiner wirklich tollen Partnerin und sie stresst/nervt mich immer mehr. Meine letzte Beziehung liegt nur wenige Tage zurück.

Je mehr sich diese dann die Zukunft mit mir ausmalt und Pläne mit mir schmiedet, desto mehr fühle ich mich gefangen und habe den Wunsch wieder alleine zu sein. Ich trenne mich nie leichtfertig, versuche an den gemeinsamen Traum zu glauben und hoffe, dass Zuversicht und bedingungslose, zweifelslose Liebe erhalten bleibt und stärker wird. Doch halte den Partner einfach irgendwann nicht mehr aus. Die letzte Trennung war erst diese Woche und wir sind beide enttäuscht und traurig.

Gefühle verändern sich vom Verlieben, Lieben/Vertrauen und dann vom Zweifeln und Nerven. Zuletzt habe ich mich dabei ertappt, dass ich mehr studiert und gearbeitet habe, um mich nicht unnötig viel an meinem Partner zu kleben und habe gehofft, der Kloss im Bauch löst sich schon. Doch das Bauchgefühl wird immer stärker.

In meinem Umkreis gibt es einige Männer in Beziehungen, die gerne ausbrechen würden, doch zu sehr in ihrer Rolle und Verpflichtungen gefangen sind. Des Weiteren habe ich gelesen, dass Ehemänner im Schnitt mehr arbeiten als unverheiratete. Klar, es gibt auch ein paar, die ganz zufrieden sind.

Ich frage mich, ob das ein normaler Prozess ist den viele Männer spüren, bei dem die Natur durchkommt und irgendwann einfach stärker wird als die sozialkulurelle Zielvorstellung, dass man heiraten sollte, was für mich mit einem beklemmenden Gefühl verbunden ist. So viele lassen sich scheiden, und viele andere sind unglücklich in ihrer Ehe und es ist ihnen einfach zu unmöglich auszubrechen. Ich hatte schon Heirat im Sinn, um "Sie" glücklich zu machen und in der Hoffnung, auch dieses "Glück" einmal erleben zu können.

Ich glaube, dass Frauen etwas anders ticken als Männer zu diesem Thema. Ich würde gerne einen Weg finden, mit einer Partnerin auf Dauer zufrieden zu sein und an eine Beziehung ohne Ende zu glauben.

Darum würde es mich interessieren, was speziell andere Männer zu diesem Thema erleben. Gibt es da draußen noch andere denen es so geht und vor allem: Wie geht ihr damit um?
 
G

Gast

Gast
Ja, mir ging es oft genauso, darum habe ich im Alter um die 20 etwa jedes halbe Jahr (da wurde der Sex langweilig), später alle 1-3 Jahre (da hörte die Verliebtheitsphase auf) die Freundin gewechselt. Inzwischen lebe ich aber nicht mehr so.

Ein Rezept dagegen sind wahrscheinlich gemeinsame Lebensziele und gemeinsame Erlebnisse. Wenn beide die gleichen Ziele verfolgen und man auf gemeinsame Erlebnisse (Hausbau, Urlaube, Kinder...) zurückblicken kann, wird das Wechseln unattraktiver. Zumal die Aussichten auf eine "bessere" Partnerin mit dem Alter sinken. Warum als gealterter Mann eine gealterte Partnerin gegen eine andere tauschen? Erfrischende, jugendliche Verliebtheit und Sexualität bekommt man irgendwann ohnehin nicht mehr in dieser Qualität, also kann man auch gleich beim eigenen Partner bleiben und sich an gemeinsamen Zielen und Erinnerungen ergötzen. Lebenslänglich.
 
G

Gast

Gast
Diese Zeispanne ist, wenn die erste Verliebtheit nachlässt oder geht und es sich entscheidet, ob es doch für mehr reicht. Die aufregende erste Zeit ist vorbei und was den Sex betrifft, kennt man sich auch ganz gut. Dieser Zeitraum ist eine ganz große Klippe und wenn sich nicht Liebe daraus entwickelt, dann scheitert die Beziehung. Wahrscheinlich bekommst Du hier die Kurve nicht und dann beendest Du deine Beziehung. Darüber würde ich nachdenken.
 
A

ak18

Gast
Vielleicht hast du auch einfach noch nicht die Richtige gefunden.

Ganz klar - die Beziehungen ändern sich mit der Zeit. Die Verliebtheit lässt nach und wenn alles richtig ist, ist daraus Liebe erwachsen. Da sieht man dann die Frau mit ganz anderen Augen und es werden dann ganz andere Eigenschaften wichtig. Ja und manchmal kommen Eigenschaften hervor, die nerven. Das geht den Frauen mit uns Männern auch nicht anders.

Die Schwierigkeit liegt dann darin diese für einen stimmigen Eigenschaften dann nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern als eine Besonderheit zu sehen, die diese Frau dir bietet. Wenn du es schaffst dich auch in das Wesen deiner Liebsten zu verlieben, solltest du es geschafft haben.

Dann bist du auch nach Jahren immer wieder mal wie frisch verliebt.
 
So manche Männer haben Ängste: Soll das bereits die letzte Frau in meinem Leben sein ?
Während Frauen eher denken: Geschafft, endlich einen Mann fürs Leben gefunden = nie mehr auf Partnersuche gehen müssen.

Mit Anf. 20 hätte ich mich vielleicht kaum auf eine Frau lebenslänglich festgelegt. Aber so ab 35+ war es für mich leichter, nur noch eine Frau zu haben. (Inzwischen bin ich 53, aber wieder Single.)

In einer Beziehung leben - ist schon anders, wie als freier Single. Man kann nicht alles machen, was man will. Sondern muß auch Rücksicht auf die Interessen und Vorstellungen der Partner/in nehmen. Und dadurch manche eigenen Wünsche zurück stecken. Das mag vielleicht Frauen leichter fallen, als Männern ?

Dafür sagen viele Paare, auch deren Männer, dass das gemeinsame Leben für sie intensiver erlebt wird, anstatt alleine. z.B. ein Essen, ein Ausflug, ein Sonnenuntergang ist für sie ein größeres, intensiveres Erlebnis zusammen mit dem Partner/in - als alleine.

Wer sich nicht so stark binden will, der kann auf heiraten, gemeinsame Kinder, Hausbau etc. verzichten. Manche Paare leben sogar in getrennten Wohnungen. Er kann ja trotzdem lebenslang mit dem selben Partner/in zusammen sein. Aber er fühlt sich nicht belastet oder gar "angekettet"

Man sollte eine feste Beziehung als eine Lust, und nicht als Last betrachten und empfinden.
 
G

Gast

Gast
Lieber Blablabbla,

schon mal an eine gewisse Bindungsunfähigkeit gedacht? Einfach mal googlen, oder sich ein paar Stunden von einem Paarberater gönnen, wo man gezielt mit einem Fachmann klären kann, ob da was dran ist, oder wo die wahren Gründe liegen.

w
 
Hallo BlaBla,
ich denke auch, dass es an den gemeinsamen bzw. in Deinem Fall eben an unterschiedlichen Zielen und Interessen liegt.
Wenn Du einfach für dich beschlossen hast, dass Du nicht heiraten, Kinder kriegen, Häusle bauen etc. willst, solltest Du dazu auch endgültig stehen und Dir von Haus aus eine Partnerin suchen, die diese Ziele ebenfalls nicht bzw. nicht mehr hat.
Ist schon klar, dass viele Frauen natürlich heiraten und Kinder kriegen möchten - aber wie gesagt, dann mußt Du dazu einfach stehen und Dir eine Frau suchen, die das eben nicht möchte...
Gruß
 
N

nachdenkliche

Gast
Dass die Verliebtheitsphase bereits nach 2 Jahren aufhört oder sogar schon früher, weiß man eigentlich, ganz besonders mit 38 Jahren! :)
Wen meinst Du eigentlich, wenn Du Dich jedesmal aufs neue verliebst und Dir die jeweilige Partnerin langweilig geworden ist? Meinst Du diese Frau oder ist es eher das Gefühl des Verliebtseins? Das ist ja bekanntlich wie eine Droge, das schönste Gefühl überhaupt..werde Dir darüber erstmal klar und lebe alleine für Dich, bevor Du weiterhin "eine Schneise der Verwüstung (gebrochene Herzen)" hinterlässt :) Alles Gute für Dich bei der Selbstfindung!
 
Ich verliebe mich, gehe eine Beziehung ein, habe wahnsinnig viel Freude daran, meiner Partnerin ein guter Partner zu sein. Nach 1-3 Jahren schleichen sich Zweifel ein und dann verliere ich mehr das Interesse/ Gefühl an meiner wirklich tollen Partnerin und sie stresst/nervt mich immer mehr.

Das bedeutet - und das habe ich beobachtet an mir und anderen - dass Du erstens Energie draus ziehst, anderen eine Freude zu machen (das ist toll, wenn es nicht als Selbstbestätigung oder Werbung für die eigene Person betrachtet wird.), zweitens kriegt der Partner das Gefühl, "das ist mein Traumpartner."

Du steckst Deine Bedürfnisse, so Du sie überhaupt kennst, zurück, was dem anderen das Gefühl vermittelt, dass alles unglaublich toll passt. Das ganze sieht selbstlos und schön aus, ist aber im Grunde nur eine Selbstbespiegelung (oder man hatte schon früh als Kind eine Verantwortungsrolle für jüngere Geschwister oder einen unentwickelten Elternteil), denn man lebt davon, dass man perfekt gefunden wird. Das schlaucht allerdings und wenn es dann selbstverständlich geworden ist, nervt es nur.

Du willst jemand neues bezaubern und verwöhnen, denn das alte Projekt ist langweilig geworden. Falls nicht sogar stressig, denn wenn Du nicht mehr das tust, was Du doch die ganze Zeit gemacht hast, kommen Klagen.

Das ist ein Verstellen, was Du machst. Das geht auf Dauer an die Energie. Eigentlich musst Du für eine erfüllende Partnerschaft genauso sein, wie Du bist. Mit Deinen Freiheitswünschen, mit Deinen anderen Aktivitäten. Du gehst automatisch davon aus, dass Du das alles in einer Partnerschaft nicht mehr machen darfst. *)
Außerdem habe ich den Eindruck, dass Du es als Projekt betrachtest, statt als Verbindung zweier Gleichberechtigter und jeder kommt mit dem, was er geben und nehmen will.
Es sieht natürlich immer super aus, wenn man sagt, man gibt lieber. Aber das ist bislang immer eine Lüge gewesen, wenn ich mir diese ganzen Wohltäter so ansehe. Die haben alle auch einen Nutzen daraus. Wirklich selbstlos zu geben, ohne wenigstens ein Gutmenschengefühl draus zu ziehen, ist was, das viele nie machen.

*) "Sei wie du bist", wirft die Fragen auf: Wie bin ich denn, also als Partner? Und: Wird mich überhaupt noch einer lieben können, wenn ich so bin, wie ich bin?

Wird. Nur das ist vielleicht nicht mehr der Typus Frau, auf den Du jetzt stehst.
 
Herzlichen Dank für die schnelle ehrliche Antwort. Es kann sich also einstellen, dass man mit seiner Situation insgesamt zufrieden bleibt. Ein wichtiger Punkt scheint dabei zu sein, wie attraktiv das Wechseln ist. Oder vielleicht auch wie unattraktiv es wird zu wechseln, nachdem man gemeinsame Erlebnisse und sich etwas zusammen aufgebaut hat. Die Verliebtseinsqualität hat sich für mich übrigens nicht mit dem Alter verändert, genausowenig wie die Sexqualität (Quantität ist nicht mehr so wichtig).

Abgesehen von der Attraktivität zu wechseln: wie sieht es dann mit den Gefühlen dem Partner gegenüber aus? Ich kann mir kaum ein Zusammenleben vorstellen, wo man sich innerlich annervt aber es durchsteht, weil scheinbar die Alternativen nicht besser oder unangenehm sind.
 
Übrigens:
Ich frage mich, ob das ein normaler Prozess ist den viele Männer spüren, bei dem die Natur durchkommt und irgendwann einfach stärker wird als die sozialkulurelle Zielvorstellung, dass man heiraten sollte, was für mich mit einem beklemmenden Gefühl verbunden ist.
Das ist kein männliches Phänomen, das betrifft auch jede Menge Frauen.

So viele lassen sich scheiden, und viele andere sind unglücklich in ihrer Ehe und es ist ihnen einfach zu unmöglich auszubrechen.
Wieso? Das ist doch die Frage. Warum sind diese Männer (und Frauen auch) emotional so unentwickelt und abhängig, dass sie sich nicht trauen, den Schritt in die Ungewissheit zu gehen?
Ich denke, es liegt daran, dass sie ihre eigenen emotionalen Bedürfnisse und Gefühle nicht kennen. Kennenlernen durften, denn das ist was, das aus der Kindheit kommt. Die Mutter, die der Sohn durch sein Verhalten glücklich und stolz machen will, und die vielleicht eine emotionale Ausnutzerin und Manipuliererin war und den kleinen Jungen benutzt hat, dass er sich um sie kümmert, statt dass sie sich um ihn kümmert.

Ich hatte schon Heirat im Sinn, um "Sie" glücklich zu machen
Genau das ist der Fehler, den viele machen. Vermutlich vorwiegend Männer. Das musst Du nicht tun, denn Du hast das Recht so zu leben, wie es Dir gefällt. Dass es mit Deinem Frauentyp nicht möglich sein könnte, steht auf einem anderen Blatt. Man zieht ja immer das in sein Leben, an dem man lernen soll.

Ich glaube, dass Frauen etwas anders ticken als Männer zu diesem Thema.
Nein. Es mag mehr Männer geben, die so denken. Aber es hängt nicht am Geschlecht, es ist eine Sichtweise auf Partnerschaft und das andere Geschlecht. Sobald Du weißt, was Dich wirklich glücklich macht in einer Beziehung, kommst Du mit Frauen, bei denen Du kalte Füße kriegst, gar nicht mehr zusammen, weil sie Dich nicht mehr anziehen.
 
G

Gast

Gast
Hört sich auch für mich nach einem Problem mit Nähe an. Aus der Ferne ist das schwierig zu sagen. Auf alle Fälle bist Du mit Deiner Serien-Monogamie nicht zufrieden. Lange habe ich die Paare belächelt, die schon seit der Oberstufe im Gymnasium zusammen sind. Was können die schon erlebt haben?

Inzwischen will ich aber auch feste lange Beziehungen. Ich erlebe so viele schöne Dinge, die ich mit jemandem teilen will und mich später daran mit der Person erinnern will. Alleine werde ich einen Teil meiner schönen Erinnerungen vergessen. Ich finde es auch schön, wenn alte Freunde bestimmte Charakterzüge und Wiederholungen im Leben erkennen.

Es hört sich für mich so an, als würdest Du in der Beziehung versuchen, der Frau alles Recht zu machen, ihre Pläne und Wünsche zu erfüllen. Das musst Du aber nicht. Du kannst Dein Bauchgefühl und Deine Pläne mitteilen, Du kannst Grenzen setzen. Du musst nicht alles mitmachen, was sie will, weil sie das sagt.

Bevor Du Dich in das nächste Beziehung stürzt, versuche erst einmal für Dich zu klären, wie Du Dir Dein Leben vorstellst. Welche Wohnform, welche Beziehungsform, willst Du eigene Familie und in welchem zeitlichen Rahmen das ganze?

Ganz egal, wie Du Dich entscheidest.Es ist okay. Du musst keine Familie gründen.Du darfst alleine wohnen. Das ist der Rahmen.

Setze künftig klar Grenzen, wenn es Dir zu viel wird. Nicht erst wenn der Kloß schwer im Bauch liegt, sondern früh, wenn es anfängt zu nerven. Das darfst Du - nein, das musst Du sogar.

Versuch Du für Deine Freundin spannend zu bleiben - als Mann körperlich und als Person - und fordere das durchaus auch von Deiner Freundin ein. Viele Frauen meinen in der Beziehung, sie könnten jetzt alle Viere von sich strecken und sich gehen lassen und außer Beziehung nichts mehr im Sinn haben.
Aber fordere das immer wieder von der Freundin ein, dass sie als Person auch außerhalb der Beziehung aktiv bleibt.

Wichtig finde ich, dass ein Paar ein gemeinsames Projekt oder eine gemeinsame Leidenschaft hat (Haus, Kinder oder auch Hobbys, Reisen, soziale Projekte, gemeinsame Firma usw.) und versucht als Team gemeinsam dabei erfolgreich zu sein.

Gerade bei Nähe-Problemen kann es sein, dass Du den Kloß im Bauch bereits spürst, wenn Du konkret mit der Partnerin verbindliche Pläne für die Zukunft schmieden sollst (z.B. Urlaub).
 
Date einfach mehrere Frauen gleichzeitig und stehe dazu. Das ist viel besser als serielle Monogamie.

So haben die Frauen wenige "Wünsche" und sind bescheidener, wenn du weißt wie man Frauen hält.
 
W

wahlmünchner

Gast
Bei all deinen Argumenten, die übrigens von mir und von vielen Kumpels von mir auch so erlebt wurden, kommt für mich weder eine Heirat noch Kinder in Frage!
Das ist ja auch ok. Allerdings sollte dann einfach ein anderes Beziehungsmuster gelebt werden.
Wer frei sein will, sollte Freiheit schenken:
- Die Frau darf auch eine eigene Wohnung haben
- Alltag und Erledigungen macht man alleine
- jeder hat seinen eigenen Freundeskreis und eben eine Schnittmenge gemeinsame
- getrennte Urlaube sind möglich
- getrennte Hobbys sind normal
--> schaut der Plan so aus, gibt es viele Frauen, die Juhu schreien würden. Nur die schönen Stunden zählen, ein wenig Distanz bleibt immer..
Aber dann ist es möglich, das die Frau vielleicht auch ein sexuelles Vorleben hat...
 
W

wahlmünchner

Gast
Date einfach mehrere Frauen gleichzeitig und stehe dazu. Das ist viel besser als serielle Monogamie.

So haben die Frauen wenige "Wünsche" und sind bescheidener, wenn du weißt wie man Frauen hält.
Statt Frauen zu verarschen könnte man auch mal Mann genug sein und ein sexuell offenes Leben führen. Allerdings hat das Recht dann auch die Partnerin.
Schon lustig, das immer der starke Mann propagandiert wird und eigentlich ein Männchen dahinter hängt, das Angst vor der Konkurrenz, einschränkenden Frauen und der Einsamkeit hat,
Albern, echt. Merkt ihr eigentlich den Wiederspruch dabei gar nicht?

Es geht nämlich darum, das euer Ego abhängig davon ist, ob ihr bei den Frauen ankommt ( am besten soll sie in euch verliebt sein) und ....euer körperliches Wohlbefinden hängt davon ab, wie ihr von der Frau verwöhnt werdet ( sexuell)
--> genau das, die Unabhängigkeit ist hier nicht gegeben. Das Selbstbewusstsein und das körperliche Wohlbefinden liegt nun in der "Macht" der Frau.
Kein Wunder das da die Abwertung ins Spiel kommt.
Wenn die Frau, verachtet wird, statt geliebt, ist sie nicht mehr gefährlich. Ebenso, das sie austauschbar zu sein hat..macht sie ungefährlich.
Jetzt hab ich endlich kapier worum es eigentlich geht. Der verletzte Mann schützt sich durch Abwertung von der erneuten Verletzung durch eine Frau.
 
Mach' doch einfach so weiter wie Du unterwegs bist. Das Umdenken beginnt, wenn keine Frau Dich mehr will.

Dann ist es zwar zu spät noch was zu ändern, aber Du hast für die nächsten 30 Jahre ein Thema, mit dem Du Dich befassen kannst: bei welcher Frau Du Dich viellleicht um etwas mehr Konsistenz hättest bemühen sollen.
 
Diese Zeispanne ist, wenn die erste Verliebtheit nachlässt oder geht und es sich entscheidet, ob es doch für mehr reicht. Die aufregende erste Zeit ist vorbei und was den Sex betrifft, kennt man sich auch ganz gut. Dieser Zeitraum ist eine ganz große Klippe und wenn sich nicht Liebe daraus entwickelt, dann scheitert die Beziehung. Wahrscheinlich bekommst Du hier die Kurve nicht und dann beendest Du deine Beziehung. Darüber würde ich nachdenken.
Danke für die Anregung, ja das kann schon sein. Die aufregende Zeit gibt das Gefühl "zu leben", der Alltag später, wenn man zusammen wohnt, gibt erst Vertrautheit und Sicherheit, doch dann schleicht sich Langeweile ein und das Gefühl "zu leben" fehlt immer mehr. Ich hatte oft das Gefühl zu lieben und habe Beziehungen über 2-4 Jahre geführt. Bis ich es nicht mehr ausgehalten habe...
 
Ganz egal, wie Du Dich entscheidest.Es ist okay. Du musst keine Familie gründen.Du darfst alleine wohnen. Das ist der Rahmen.

Setze künftig klar Grenzen, wenn es Dir zu viel wird. Nicht erst wenn der Kloß schwer im Bauch liegt, sondern früh, wenn es anfängt zu nerven. Das darfst Du - nein, das musst Du sogar.

Wichtig finde ich, dass ein Paar ein gemeinsames Projekt oder eine gemeinsame Leidenschaft hat (Haus, Kinder oder auch Hobbys, Reisen, soziale Projekte, gemeinsame Firma usw.) und versucht als Team gemeinsam dabei erfolgreich zu sein.

Gerade bei Nähe-Problemen kann es sein, dass Du den Kloß im Bauch bereits spürst, wenn Du konkret mit der Partnerin verbindliche Pläne für die Zukunft schmieden sollst (z.B. Urlaub).

Danke für den ""Rahmen". Es stimmt, wir müssen nichts und wir leben in einer Zeit und Gesellschaft, in der wir die Freiheit haben, zu leben wie wir es wollen.

Ich stehe gerade an der Schwelle zwischen: "Wenn Du heiraten und Familie willst und somit nicht als komischer Onkel enden willst, dann löse Dein Problem!" und "Du hast gar kein Problem, mach bloss nicht den selben Fehler wie viele andere und stehe dazu, dass Du nicht lebenslängliche Versprechen geben willst, an die du nicht glaubst".
Da ich mich aus meiner Erfahrung nach wenigen Jahren wieder vom Partner entferne, tue ich mich schwer wenn es um gemeinsame Grossprojekte geht wie Hausbau und Kinder.

Ich habe Freude daran, meine Freundin glücklich zu machen und ein gewisser Grad an Kompromissen geht man freiwillig gerne ein in einer guten Partnerschaft. Doch es stimmt, dass ich Unlustgefühle nicht ignorieren und früher/häufiger kommunizieren sollte .
 
Es kann sich also einstellen, dass man mit seiner Situation insgesamt zufrieden bleibt.
Zufrieden ja, dickes Herzklopfen nein. Vereinfacht gesagt bleiben nach der Verliebtheitsphase die nüchternen, sachlichen Argumente pro Frau und contra Frau übrig. Die Gewichtung dieser Argumente verschiebt sich im Laufe der Zeit.
Abgesehen von der Attraktivität zu wechseln: wie sieht es dann mit den Gefühlen dem Partner gegenüber aus? Ich kann mir kaum ein Zusammenleben vorstellen, wo man sich innerlich annervt aber es durchsteht, weil scheinbar die Alternativen nicht besser oder unangenehm sind.

Offen gesagt hast Du dann vielleicht die falsche Frau ausgesucht. In meiner Jugendzeit hatte ich auch Frauen, die mich bald nervten, aber ich blieb bei ihnen einige Zeit, weil der Sex gut war und die Verliebtheit groß. Aber nie im Leben hätte ich mit denen mein Leben verbringen wollen.

Wichtig ist glaube ich, dass man schon in der Kennenlern- und Verliebtheitsphase abcheckt, ob man sich auch so einigermaßen versteht oder ob nur sexuelle Anziehung den Ausschlag gibt. Mit Frauen, bei denen sich abzeichnet dass nur die Verliebtheit die Beziehung erhält, während man sonst mit ihnen nicht klarkommt, würde ich später keine Jahre mehr verschwenden.
Such Dir eher eine Frau, die auch ein Stück weit Dein Kumpel sein könnte und die keine Eigenarten hat, die Dich schon zu Beginn stören.
 
G

Gast

Gast
Wieso? Das ist doch die Frage. Warum sind diese Männer (und Frauen auch) emotional so unentwickelt und abhängig, dass sie sich nicht trauen, den Schritt in die Ungewissheit zu gehen?

Nein!!! Sie trenne sich nicht, weil sie etwas zu verlieren haben. Die Trennung bedeutet ja zwangsläufig, dass man seinen gewohnten Lebensraum aufgeben muss.

Eine Trennung ist einfach wenn man in einer Mietwohnung lebt und keine Kinder hat. Man zieht einfach in eine andere Mietwohnung und lebt weiter. Auf eine Mehrheit von Foristen hier mag das auch zutreffen.

Im RL trifft das aber auch die meisten sicher nicht zu, oft haben sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit vor Ort viel geschaffen und augebaut und sie wollen mit ihren Kindern ggf. auch anderen Verwandten zusammensein.
Da schmeißt man sein Leben nicht einfach weg, bloß weil die Frau kaum noch erträglich ist. Die Frau ist nunmal auch nicht das Wichtigste im Leben.

Wir sind uns ja auch wohl einig , dass wir Männer ja nun auch nicht gerade im Vordergrund des Lebens von Frauen stehen. Wir haben für Frauen eine Funktion (Zeugung, Lebensunterhalt während Betreuungsphasen, Mithilfe Kinderbetreuung, Außenwirkung ),
aber mehr auch nicht Durchschnittlich verhalten sich Fraun instinktiv (scheinbar nicht vollständig bewußt) so.

Wenn das alles nicht mehr erforderlich ist,z.B. weil keine Kinder (mehr) da sind, dann ist unsere Funktion auch nicht mehr gefordert und Frau lebt lieber alleine.
Das wird bei verschiedenen Foristen (z.B. Vikky) hier auch sehr deutlich.
 
Danke für die Anregung, ja das kann schon sein. Die aufregende Zeit gibt das Gefühl "zu leben", der Alltag später, wenn man zusammen wohnt, gibt erst Vertrautheit und Sicherheit, doch dann schleicht sich Langeweile ein und das Gefühl "zu leben" fehlt immer mehr.

Bei Dir, Blabla, bei Dir wohlbemerkt. Das kannst Du nicht pauschalisieren.
Du fühlst Dich eingeengt, wenn Du mit einer Frau zusammenlebst. Dann ist das so. Suche Dir eine Frau, die auch diese Einstellung hat. Man kann eine Beziehung auch in getrennten Wohnungen führen. Mit der Familienplanung sieht es dann zwar mau aus, aber damit hast Du ja nicht viel im Sinn. Musst Du auch nicht. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn BEIDE mit den Rahmenbedingungen einverstanden und zufrieden sind. Ich kenne Paare, die leben nicht zusammen und Familienplanung war und ist kein Thema. Da ist man sich einig. Dadurch gibt es keinen Druck in dieser Beziehung. Keiner fühlt sich zu etwas genötigt, dass er eigentlich gar nicht will.
In Deinem alter gibt es sicher Frauen, die Deine Einstellung teilen. Verbiege Dich nicht und versuche nicht, jemand anders zu sein. Du siehst doch, dass es sonst über die Verliebtheitsphase nicht hinausgeht.
 
G

Gast

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Ich stehe gerade an der Schwelle zwischen: "Wenn Du heiraten und Familie willst und somit nicht als komischer Onkel enden willst, dann löse Dein Problem!" und "Du hast gar kein Problem, mach bloss nicht den selben Fehler wie viele andere und stehe dazu, dass Du nicht lebenslängliche Versprechen geben willst, an die du nicht glaubst".

Als Frau verstehe ich Dich soo gut. Beide Richtungen haben Vor- und Nachteile. In beiden Fällen zahlt man einen Preis. Dabei habe ich aber kein Problem als alleinstehende alte Tante zu enden. Mir geht es nur darum, wie ich leben will.

Ich merke, dass ich mich inzwischen wenig für Männer begeistern kann. Wie soll das erst werden, wenn ich 60 bin? Und ich will inzwischen lange Beziehungen pflegen, auch bei Freunden und Bekannten. Ich will hier meine Zeit investieren und nicht mehr in oberflächliche Bekanntschaften, die sowieso in wenigen Jahren wieder aus meinem Leben verschwinden.

Ich habe schon gemerkt, dass manche Projekte - Thema Kinder lasse ich jetzt aus - zu 2. besser zu verwirklichen sind. Ich wohne z.B. alleine auf knapp 200 qm mit Garten. Es wäre natürlich einfacher und bequemer, wenn wir das zu zweit pflegen und unterhalten könnten. Wenn ich Gäste einlade, ist es einfacher, wenn 2 Gastgeber die Gäste unterhalten und versorgen usw. Ich kann mir den Lebensstil so leisten... aber um wie viel schöner könnte ich leben, wenn wir zu 2. wären? Ich merke auch in meinem Umfeld, dass die meisten meiner Freundinnen und Freunde von ihrer eigenen Familie eingespannt sind. Was hilft es mir, wenn ich mir zwar teure Urlaube, Ausflüge usw. leisten kann, aber meine Freunde lieber wegen der Kinder bodenständiger unterwegs sind.

Wie sieht es in Deinem Freundeskreis aus? Hast Du langjährige Freundschaften und haben die bereits Familien gegründet?
 
Ich stehe gerade an der Schwelle zwischen: "Wenn Du heiraten und Familie willst und somit nicht als komischer Onkel enden willst, dann löse Dein Problem!"
Den Druck musst Du Dir doch gar nicht machen. Wie Du schon schreibst: Es gibt da kein Problem.

Immer, wenn man denkt, dass man wegen irgendwem oder -was tun MUSS, ohne seinen wirklichen eigenen Wunsch danach zu verspüren, verliert man doch automatisch die Lust daran.
Wer will Dir denn sagen, dass Du komischer Onkel wirst, wenn Du nicht heiratest und keine Familie hast?
Ich weiß, dass manche Leute das so sehen. Aber wenn ich dann ihre "glücklichen" Beziehungen sehe, möchte ich bestimmt nicht tauschen und so "unkomisch" wirken diese verheirateten oder in langjähriger Partnerschaft lebenden Leute auch nicht.

Es scheint immer noch so zu sein, dass eine Ehe in bestimmten Kreisen dazu gehört, damit man nicht als Loser dasteht. Das muss der Grund sein, warum so viele Menschen ihre Partnerschaft immer weiter ertragen, obwohl sie eigentlich auch merken müssten, wie sie ständig versuchen, Stress mit dem Partner zu vermeiden und sich deswegen zurückzunehmen, abwesend zu sein oder sich sogar anderweitig umzusehen, allerdings nur für eine Affäre.

Du hast nicht geschrieben, wie alt Du bist. Ich tippe mal auf Anfang, Mitte 30.
 
Hi FS,

Du bist nicht bei Dir, tust nur Dinge, die Du glaubst, dass sie von Dir von anderen erwartet werden, zeigst einen vorauseilenden Gehorsam und (ver)sucht Dein Glück mit Selbstverbiegen und -leugnung. Das macht auf Zeit weder Dir noch einer Partnerin Spass.

Wie bitte schön, sollst Du mit anderen zu frieden sein, wenn Du es mit Dir selber nicht bist? Wie sollen andere mit Dir etwas anfangen können, wenn Du es mit Dir selber nicht kannst?

Lasse Dir mal ein Kreuz wachsen und stehe zu Dir oder akzeptiere und höre auf zu jammern.
 
Nein!!! Sie trenne sich nicht, weil sie etwas zu verlieren haben. Die Trennung bedeutet ja zwangsläufig, dass man seinen gewohnten Lebensraum aufgeben muss.
Ja, ich weiß, die Rechte, was Kinder angeht, sind für Männer auch sehr nachteilig.

Wenn es sich um Kinder und Verwandte handelt, dann sehe ich das ein, dass man da Schwierigkeiten hat. Aber Haus und Besitz wären es mir nicht wert, diesen Dauerstress in der Partnerschaft weiter zu ertragen. Insbesondere, wenn man mal einen Menschen trifft, der richtig gut zu passen scheint, wird es doch unerträglich. Affäre eingehen bedeutet zum Lügner werden (Selbstbild!) und seine eigene Lebenslüge noch festigen, indem man Wünsche anfängt auszulagern. Keine Affäre eingehen und somit Verzicht macht einen ein Stück zum Zombie, dh. irgendwas stirbt in einem, da man erkannt hat, wie unfrei man ist. Die gängige Methode ist vielleicht, den möglichen neuen Partner so schlecht zu sehen, dass einem das eigene Leben immer noch besser erscheint, oder sich einzureden, dass jede Beziehung irgendwann so wird, wie die eigene.

Was auch immer man zu verlieren hat, es gibt ja Menschen, die sich trennen, und die leben auch weiter.

Wenn das alles nicht mehr erforderlich ist,z.B. weil keine Kinder (mehr) da sind, dann ist unsere Funktion auch nicht mehr gefordert und Frau lebt lieber alleine.
Warum der Mann nicht? Frauen haben doch auch eine Funktion im Leben eines Mannes. Wenn er selbständig wird, nicht mehr.
Die Trennung bedeutet ja zwangsläufig, dass man seinen gewohnten Lebensraum aufgeben muss.
Also mal von Kindern abgesehen, ist das Aufgeben des Gewohnten manchmal richtig und wichtig.
Seine Prioritäten muss jeder selber setzen. Da will ich auch nichts gegen sagen. Aber das Problem mit der unerträglichen Frau ist hausgemacht, wenn man das Leben mit ihr besser findet als das Aufgeben von Gewohnheiten.
 
G

Gast

Gast
Es geht nämlich darum, das euer Ego abhängig davon ist, ob ihr bei den Frauen ankommt ( am besten soll sie in euch verliebt sein) und ....euer körperliches Wohlbefinden hängt davon ab, wie ihr von der Frau verwöhnt werdet ( sexuell)
--> genau das, die Unabhängigkeit ist hier nicht gegeben. Das Selbstbewusstsein und das körperliche Wohlbefinden liegt nun in der "Macht" der Frau.
Kein Wunder das da die Abwertung ins Spiel kommt.
Wenn die Frau, verachtet wird, statt geliebt, ist sie nicht mehr gefährlich. Ebenso, das sie austauschbar zu sein hat..macht sie ungefährlich.
Jetzt hab ich endlich kapier worum es eigentlich geht. Der verletzte Mann schützt sich durch Abwertung von der erneuten Verletzung durch eine Frau.

Richtig klasse zusammengefasst.
Deswegen darf man menschlich auch nie auf Augenhöhe und wird von manchen Männern wie ein Ding oder ein Kind behandelt. Solange sie sich überlegen fühlen, sind sie nicht verletzlich, denn jemand, der so weit unter einem steht, kann das gar nicht.
Das Blöde dabei ist, dass es doch verletzt, egal wie man sich panzert. Am Ende verletzt man sich selbst, weil man gar nicht mehr offen ist für andere Menschen und der Verstand die eigenen Gefühle terrorisiert. Bloß nicht verlieben, sonst ist man eine Marionette von der bösen Frau.

Ich erlebe gerade wieder sowas, dass mir ein Mann von oben herab und arrogant kommt, obwohl ich weiß, dass er mich mag. Ich denke, er umgeht seine Gefühle, indem er mich generell abwertet und als Partnerin sowieso niemals in Betracht ziehen würde. Aber wie ein Weltmeister flirten, damit ich ihn bewundere...
 
W

wahlmünchner

Gast
Ich frage mich, ob das ein normaler Prozess ist den viele Männer spüren, bei dem die Natur durchkommt
Bei manchen Männern istbes die Natur, das sie Nähe spüren wollen und Kinder zeugen.
Davon kenne ich einige.
Entweder du stehst dazu, nicht gebunden sein zu wollen, oder versuchst herauszufinden warum das so ist. Wenn du etwas ändern wisst solltest du dem auf den Grund gehen.
Sonst:
Einfach keine feste Partnerschaft mehr eingehen.
Und dies auch von Beginn an sagen.
 
Wie oft ist dir das schon passiert? Habt ihr immer zusammen gewohnt oder nicht? Wie zufrieden bist du mir dir selbst, jetzt mal abgesehen von dem Beziehungsverhalten?
Könnte ein dauerhaftes Getrenntwohnen sowie - auch - eigene, getrennt ausgeübte Hobbies sowie - auch - getrennte Freundeskreise vielleicht helfen, dass du dich nicht mehr so bald genervt fühlst?
Wenn man getrennt wohnt, kann man sich nicht so schnell auf die Nerven gehen. Oder wenn man wenigstens getrennte Schlafzimmer hat (idealerweise auch WCs und/oder Badezimmer).
Neben den praktischen Tipps könntest du mal überlegen ob du vielleicht primär mit dir selbst unzufrieden bist und dass das deshalb immer wieder so gelaufen ist. Vielleicht ist deine Frustrationstoleranz besonders niedrig. Oder vielleicht hast du dich in den Beziehungen zu sehr zurück genommen, zu sehr an die Partnerin angepasst, sodass ständig Persönlichkeitsanteile von dir zu kurz gekommen sind.
Falls es daran liegt dass du immer wieder Lust auf neue Frauen im Bett bekommst und deshalb anfängst, Fehler an der Partnerin zu suchen und zu finden, dann überleg mal ob nicht eine offen kommunizierte und fair ausgelebte Polyamorie das Beste für dich wäre! Es gibt auch Frauen, die gerne zwei (oder mehr?) richtige Beziehungen (Polyamorie heißt nicht mehrere nur zu bu**en, sondern mehrere LIEBES-Beziehungen zu pflegen!) hätten, ich schätze mal, insgeheim ziemlich viele - besonders wenn sie schon lange in einer Beziehung oder Ehe sind.
 
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