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  • #1

Was verstehen Frauen um 50 unter gemässigt sportlich aktiv ?

Wie viel Sport haltet ihr für "normal" im Sinn, dass ihr mit dem Partner mitmachen wollt, ist eine Radtour von 100 km in hügeligem Gelände auf der schwäbischen Alb o.ä kurz normal oder lang. Was ist für euch eine "normale" Bergwanderung bei der ihr gerne mitmacht 4h, 6h 8h. 1000 Höhenmeter , 1500 Hm .......Wo fängt für euch der exzessive Midlifecrisis Sport der Männer an ?

M52
 
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  • #2
Eine normale (Berg)Wanderung messe ich nicht in Kilometer Länge, mir sind auch die Höhenmeter, die ich dabei überwinde nicht wichtig.

Wichtig ist: es geht nicht um die Überwindung von Distanzen oder Höhe, nicht um eine bestimmte Zeit dabei, sondern darum, dass es Spaß macht!!! Spaß muß sich nicht an der Überwindung von Distanzen in einer bestimmten Zeit messen lassen.

Das was Du als Beispiel schreibst, Fragesteller, hört sich für mich sehr danach an, bestimmte Dinge zu machen, weil man damit imponieren will, demonstrieren, was man da geschafft hat - sich damit in irgendeiner Form bestätigen lassen, Selbstbewußtsein aufpolieren.
So ein Verhalten kommt wohl in jedem Lebensalter vor, nicht nur bei Männern in der Mitlifecrisis.

Dinge zu machen, um sagen zu können, ich habe x km in x Stunden zurückgelegt, etc., passen nicht in mein Leben.

Nochmal, Fragesteller: Spaß läßt sich nicht in km, Höhenmeter und Zeit messen.
 
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  • #3
Für gemässigt halte ich eine Radtour von 100 km nicht! Für mich wäre gemässigt: 50 km, möglichst ebenes Gelände. (Wobei ich auch schon mehrere Tage 80km-Touren in bergigem Gelände mitgemacht habe, aber das möchte ich nicht mehr!) Bergwanderungen über 6 h sind nicht mein Ding. Aber ich würde mich auch nicht als besonders sportlich aktiv bezeichnen.
w 54
 
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  • #4
LIeber FS, mit 45 nähere ich mich unaufhaltsam der 50, daher gebe ich mal meine Meinung dazu wieder. :)
100 km Radtour im hügeligen Geländer auf der schwäbischen Alb, wäre für mich lang und nicht gemässigt sportlich aktiv. Es sei denn, ich wäre schon so lange mit dir unterwegs, dass ich wieder mehr Kondition aufgebaut hätte :)...ok, Bergwanderung, am Anfang sicherlich nur 4 h als zumutbar. Du hast hier schon heftige Geschütze aufgefahren, zumindest für jemanden wie mich, der gemässigt sportlich aktiv ist. Bei mir bedeutet das derzeit, 2 x in der Woche Fitnessstudio, am Wochenende Radtouren oder Schwimmen gehen, Radtouren allerdings weniger als Mountainbikefahren zu verstehen, eher als Ausflug mit Picknick.

Der exzessive Midlifecrisis Sport der Männer fängt für mich da an, wenn der Sport dazu dient vor dem Alter wegzulaufen. Ein gemütliches Abendessen zu späterer Stunde nicht mehr genossen werden kann, sondern morgens sofort alle Kalorien abtrainiert werden müssen.
 
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  • #5
Unter gemässigt sportlich aktiv verstehe ich, dass man mal squashen geht, oder Walken, Laufen, Fitness im Studio betreibt, oder mit Rollerblades eine schöne Runde dreht.
Wenn man in Urlaub in den Bergen ist, wäre mir 3 Std. Wandern gemässigt genug und eine Radtour von 20 Kilometern würde mir auch reichen, Ski laufen just for Fun......
Ganz wichtig..es muss Spass machen und nützt nichts wenn man sich als Couchpotatoe mit einer Sport-Verrückten rumquält. Das geht in die Hose.
Ich kenne Herren, die schon mit 1,5 Studen Gassi gehen überfordert sind und nur rumnölen.
Da gehe ich lieber alleine.
W43
 
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  • #6
Gemäßigt: Radtour 30 - 40 km
Gemäßigt: Wanderung: 4h nicht alpin!
Ungefähr einmal im Monat. So sehen das die meisten Frauen in dem Alter, das fängt ehrlich gesagt schon früher an. Jedenfalls bei denen die ich kenne, die eher aus dem städtischen Raum sind.

Exzessiv 100 km Rad, 6-8 h Alpin und das jedes Wochenende. Und am besten auf eine Girotor trainieren und denken da käme eine Frau gerne mit :)

w42
 
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  • #7
Ich bin zwar noch nicht um die 50, sondern "erst 43" aber hier mal meine Meinung von "durchschnittlich":
Wanderung 4 h- 5 h ohne extreme Höhenmeter
Radtour ca 50 km

leicht
Wanderung 1,5-2,5 h relativ flach
Radtour 20-30 km

sehr trainiert:
Wanderung über 5 h , >1000 Höhenmeter
Radtour über 60 km hügelig bis bergig
 
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  • #8
das liegt im Auge des Betrachters, Sport ist Trainingssache und auf den Schwächeren muss
Rücksicht genommen werden finde Ich.
Ich selbst kann eine Tageswanderung bis 25 km machen, darf gerne etwas weniger sein-
kann Fahrrad fahren , auch lieber gemässigt.
Bin derzeit, wenn Ich mit jemand Ausflüge mache kein Hochleistungssportler , eher gemütlich.
Man kann so etwas ja absprechen....würde beim Skifahren auch nicht mehr den ganzen Tag ununterbrochen fahren, alles etwas gemässigter halt! dem Alter angemessen...und meinem Trainingszustand.
Gemeinsamer Sport ist eine tolle Sache!
w 51Jahre
 
  • #9
Ich finde nichts von dem von dir beschriebenen als gemäßigte sportliche Aktivität. Das ist schon richtig Sport aber was das mit Midlifecrisis zu tun hat erscgließt sich mir nun auch nicht. Wofür ist das denn wichtig? Hast du das irgendwo gelesen oder suchst du jemanden der das alles mit dir macht und willst wissen, wie du das ins Profil schreibst?
 
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  • #10
Meine Ex, Ü50, ist aus dem Stand, und untrainiert (jedoch ohne Übergewicht) mit mir Bergtouren > 8 h und > 1000 Hm gegangen. Die Wortmeldungen bisher hören sich eher nach schlappen Spaziergängerinnen, als nach moderat sportlichen Frauen an.
 
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  • #11
Wenn Du eine sportliche Frau suchst, schreib das einfach rein. Ich bin auch sehr sportlich, Ex-Radrennfahrerin, 100 km durch hügeliges Gelände kann mich nicht beeindrucken. Jedoch kommt es auch auf die Geschwindigkeit an. Du kannst in 5 Stunden gemütlich radeln. Oder ziehst die gleiche Strecke in 3 Stunden durch. Wandern für 6 Stunden ist easy. Erholung. Durch die Dolomiten mit Steilhängen und Abseilungen schon was Anderes.

Sportliche Frauen suchen sportliche Männer. Es muss kein Leistungssport mehr sein.
Aber für meine Freundinnen sind 25 km Radfahren maximum, vielleicht 3 h Wandern, mal Tanzen gehen, zu Hause Gymnastik oder ins Fitness. Auch nicht verkehrt.

Als Frau halte ich mich mit meinen sportlichen Backround eher zurück. Wer will schon richtig Rennradfahren, im Atlantik gegen die Wellen schwimmen, Tennis, Squash, Tischtennis spielen? Nich allzu viele.
w46
 
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  • #12
Wo fängt für euch der exzessive Midlifecrisis Sport der Männer an?

+ 3x 1,5 Std. Sport die Woche, ohne Kontrolle des Essens, ist noch ganz stinknormales Fitness.
+ Mit 4-5x Sport pro Woche u. Trainigsplan kann man einen sportlichen bis athletischen Körper formen.
+ Ab 6 Trainigseinheiten pro Woche + Nahrungskontrolle beginnt so langsam der Leistungssport.

Wenn man glaubt Nahrungsmittelergänzungsprodukte zu brauchen, oder Zeug einschmeißt, dann hat man einen Dachschaden - ganz egal ob mit 20 oder mit 50.

m40
 
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  • #13
Ich kann mich der Mehrheit hier nur anschließen.

20-30 km Radtour mit leichten Steigungen ist gemäßigt, ebenso Wanderungen bis ca. 4 Std.

Alles andere geht schon in Richtung Leistungssport.
Die Frage ist einfach auch was will ich? Mache ich das zur gemeinsamen Freizeitgestaltung, dann möchte ich mich vielleicht mal unterhalten, ein Picknick machen, mir die Landschaft anschauen. Geht es mir aber um die Leistung, dann ist es eben Leistungssport.
Nur wenige Frauen Ü50 sind scharf auf Leistungssport. Nicht etwa, dass wir das nicht mehr schaffen würden, aber wir sehen darin keinen Sinn im Hinblick auf eine Partnerschaft.
Frauen machen Sport, weil es ihnen gut tut, Männer um sich etwas zu beweisen.
 
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  • #14
Endlich mal ein witziges Thema-netter Gesprächsverlauf auch-
mein letzter Partner war Alpenvereinsmitglied , große Touren gewöhnt.......,
Er konnte mich und meine damals 12 jährige Tochter motivieren im Tannheimer Tal die Rote Flüh
zu erwandern, Abmarsch aus der Alpenvereinshaus spätestens 8 Uhr, ohne Maulen ....
hat geklappt 600-800 meter Höhe überwinden....Endpassage leichtes Klettern.
Rückweg über eine Hütte, wo wir übernachten wollten auf halber Höhe.Leider wollte meine Tochter nicht, der Gemeinschaftsschlafsaal hat Ihr nicht gefallen, und sie wollte lieber zurück auf den Bauernhof im Allgäu mit den vielen Kindern.Haben wir dann Ihr zu liebe so gemacht.-
Es ist mit die schönste Erinnerung an diese Partnerschaft, alleine wäre Ich dazu nie in der Lage gewesen, er hat uns super motiviert !
w 51 Jahre
 
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  • #15
Lieber FS,

verrate uns doch netterweise mal, was eigentlich hinter Deiner Frage steckt!

Ich war recht erstaunt, wie wenig "Leistung" viele schon unter gemäßigt sportlich verstehen. Wer hier schreibt, 20 km Radtour reichen ihm, ist glaube ich schon lange nicht mehr Rad gefahren? Bei einem Schnitt von 10 km/ Stunde, das ist doppelt so schnell wie Fußgängertempo (also echt total langsames Fahren) hat man die 20 km doch in 2 Stunden geschafft, das ist doch irgendwie gar keine richtige Radtour, oder?

Für mich ist sportlich gemäßigt

-Radtouren bis 60 km, wenn es hügelig ist
-Wandern Ebene bis 20 km
-Wandern kommt auf die Höhenlage an, bei > 2500 m ü.M. merke ich mein Rauchen. Wenns nicht gerade tierisch heiß ist, dann bis 1000 Höhenmeter/ 6 Stunden Gehzeit, bei mehr machen meine Beine wegen einer schmerzhaften Rheumaerkrankung leider nicht mit.
-Joggen bis 1 Stunde eben
-Alpinski bis 6 Stunden (mit Liftfahrten, aber ohne Pausen gerechnet)

Ich habe allerdings immer Sport getrieben und das gerne. Kommt mir jetzt mit dem Rheuma zugute, das wird durch Bewegung besser. Ich gehe sehr viel zu Fuß, mal schnell 4 km in die Stadt und 4 km zurück ist für mich ein normaler Spaziergang. Ebenso schnell mal 20 km radeln für Besorgungen im Stadtgebiet.

Im Alltag mehr als 2 x die Woche Fitness-Studio oder mehr als 5 h Sport pro Woche finde ich schon "sehr sportlich".

Ich habe allerdings auch Bekannte, die finden, dass ich schon extrem sportlich bin. Die sind aber übergewichtig und machen keinen Sport-, die jammern schon, wenn ich mit ihnen 1 km zum Bahnhof laufen will und würden lieber das Auto nehmen.

w, 50
 
  • #16
Exzess ist doch ein relativer Begriff. Ich kenne Leute, die fahren gelegentlich am Sonntag Morgen 100 km mit dem Rad in die Berge, machen dort eine 1500 Höhenmeter-Tour zu Fuß und fahren anschließend wieder mit dem Rad die 100 km zurück. Am Montag gehen sie dann ins Büro...
Und ich kenne Leute, die machen schon schlapp, wenn sie einmal zwichen Mittagessen und Kaffee um den örtlichen Dorfweiher spazieren sollen.
"Midlifecrisis-Sport" fängt für mich da an, wo der Anfangs-50er sich einen abquält, um körperlich mit seinem 19-jährigen Sohn mit zu halten.
 
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  • #17
Mit einer Frau kann man(n) keinen ´Sport machen bzw. vernünftig trainieren.
Die meisten Frauen finden es schon unangenehm, wenn sie schwitzen, können udn wollen sich nicht quälen und bis an die Leistungsgrenze gehen.
Und nur dann macht Sport überhaupt einen Sinn, wenn man sich selbst das Letzte abverlangt.

Da auch die paar typen, die mit mir mal mitmachen wollten, gleich schlapp gemacht haben, trainiere ich immer alleine.
Frauen, die mit den Stöcken durch die Gegend stolpern obwohl kein Schnee liegt, treiben "sehr gemäßigt" Bewegung.

m,50
 
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  • #18
Ich war recht erstaunt, wie wenig "Leistung" viele schon unter gemäßigt sportlich verstehen. Wer hier schreibt, 20 km Radtour reichen ihm, ist glaube ich schon lange nicht mehr Rad gefahren? Bei einem Schnitt von 10 km/ Stunde, das ist doppelt so schnell wie Fußgängertempo (also echt total langsames Fahren) hat man die 20 km doch in 2 Stunden geschafft, das ist doch irgendwie gar keine richtige Radtour, oder?

Für mich ist sportlich gemäßigt

-Radtouren bis 60 km, wenn es hügelig ist
-Wandern Ebene bis 20 km
-Wandern kommt auf die Höhenlage an, bei > 2500 m ü.M. merke ich mein Rauchen. Wenns nicht gerade tierisch heiß ist, dann bis 1000 Höhenmeter/ 6 Stunden Gehzeit, bei mehr machen meine Beine wegen einer schmerzhaften Rheumaerkrankung leider nicht mit.
-Joggen bis 1 Stunde eben
-Alpinski bis 6 Stunden (mit Liftfahrten, aber ohne Pausen gerechnet)

Ich habe allerdings auch Bekannte, die finden, dass ich schon extrem sportlich bin. Die sind aber übergewichtig und machen keinen Sport-, die jammern schon, wenn ich mit ihnen 1 km zum Bahnhof laufen will und würden lieber das Auto nehmen.

w, 50

Na ja, das ist eben Ansichtssache, also ich finde das, was du machst eben nicht mehr gemäßigt - und du sicher auch nicht. Wenn jemand zu dir sagen würde, dass du eher gemäßigt Sport machst, dann würdest du sicher den Kopf schütteln. Du schreibst selbst, dass du schon immer viel und gerne Sport gemacht hast.

Also für 20 km brauche ich mehr als 2 Std., denn ich fahre nicht schnell sondern schau mir lieber nebenbei noch die Landschaft an. 1,5 Std. hin, dann 1 Std. Pause und dann 1,5 km zurück - für mich perfekt.
6 Std. Wanderungen kann ich kaum machen, da ich mindestens 1,5-2 Std. Anfahrt habe und vielleicht auch noch eine Mittagspause machen möchte. Also eher 2 Std. Anfahrt, 2 Std. Aufstieg, 1 Std. Pause, 2 Std. Abstieg und dann wieder heim, da bin ich dann von 9 - 18 Uhr unterwegs - reicht das nicht?
Natürlich kann ich es, ich habe auch schon 50 km Radtouren gemacht und 7 Std. Wanderungen - aber das ist dann eben nicht mehr gemäßigt, sondern da powere ich mich schon aus, sowas macht man eben nicht jedes Wochenende.
Ich habe 1x wöchentlich Yoga, 1 x Zumba (super Alternative zu Aerobic) und bin topfit. Aber ich muss mir das eben nicht beweisen.

Ich habe bei mir auch "gemäßigte sportliche Aktivitäten" im Profil stehen - eben genau um zu signalisieren, dass ich gerne mal sportlich unterwegs bin, sicher kein Stubenhocker bin aber nicht ständig an mein Limit kommen möchte.

w 59
 
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  • #19
Für mich ist sportlich gemäßigt
-Radtouren bis 60 km, wenn es hügelig ist
-Wandern Ebene bis 20 km etc.
Ich habe allerdings immer Sport getrieben und das gerne. Kommt mir jetzt mit dem Rheuma zugute, das wird durch Bewegung besser. Ich gehe sehr viel zu Fuß, mal schnell 4 km in die Stadt und 4 km zurück ist für mich ein normaler Spaziergang. Ebenso schnell mal 20 km radeln für Besorgungen im Stadtgebiet. w, 50

Na ja, diese Beispiele sind doch immer sehr von den individuellen Rahmenbedingungen abhängig. 60 km mit dem Rad im Hügelland hängen vom Ausmaß der Hügeligkeit und dem Rad ab. Mit einem simplen City-Bike geht das zwar auch, setzt aber nach meinen Erfahrungen schon einige Kondition voraus - vor allem bergauf ;-) ... 20 km Wandern im Mittelgebirge oder in der Ebene sind dagegen jedenfalls ein Witz. Andererseits sollten 4 km Fußweg in der Stadt eigentlich für jede/n in 40 Minuten zu schaffen sein und ein bisschen Radeln für Besorgungen ebenso.
M, ende 50
 
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  • #20
Hallo,

jede/r sollte so Sport machen dürfen, wie es ihm/ihr gefällt - unabhängig vom Alter.

Ich bin soeben 40 geworden und mache seit Jahren viel Sport. Radeln, Scaten, Fittness, Pferdesport - ABER:

alles gemässigt, weil ich es geniessen möchte.

Radtouren bis 20 km in gemütlichem Tempo durch schöne Umgebung bei tollem Wetter.

Bergtouren schön langsam und nach 2 Stunden spätestens die erste längere Einkehrpause.

Scaten in schönen, angenehmen Schwüngen und nicht länger als 2 Stunden.

Auf Quälerei habe ich keine Lust.

Ich möchte Wellness, Spass, frische Luft und gute Laune.
 
  • #21
Hi FS,

mach Dir doch darüber keinen Kopf! Jemand wie wir die über das gesellschaftlich gerade noch so genemigte Mass an Sportlichkeit hinausgehen sind für die Gelegenheitsbeweger (sorry, einmal im Monat 20km langsam radeln hat nix mit Sport zu tun) ein wandelndes schlechtes Gewissen. Um das zu beruhigen werden Sie uns einreden versuchen dass das alles doch ungesund und völlig übertrieben sei und uns von unserem ekelhaft gesunden Wahn zu kurieren. Auf dass wir neben Ihnen aufm Sofa zusammen rund und krank werden können.

Vergiss diese Frage ganz einfach und such Dir eine die mit Dir 100km über die Alb radelt. Die gibts zum Glück auch und die verstehen unsere Lebenseinstellung. Der Rest ist mit uns schlichtweg inkompatibel. Du musst nicht extra was kochen, brauchst kein schlechtes Gewissen haben wenn Du nach der Tour Dir die doppelte Portion Pasta Bolognese reinziehst während Sie der Figur wegen zwei Karöttchen nagt. etc.pp
 
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  • #22
@Kalle

Kalle, nein! Auch eine "Alte" um die 50 kann sich noch ändern! Ich war zeitlebens die typische Couch-Potato, lediglich Fitnesstraining zwei- bis dreimal pro Woche, um das Gewissen zu beruhigen und die FIgur zu halten, aber ohne Ehrgeiz.

Bis ich mich in eine Sportskanone verliebt hab. Inzwischen geh ich mit ihm - gerne und begeistert! - auch acht Stunden auf Bergwanderungen, hab Skifahren und Tennis gelernt und wir laufen mindestens dreimal pro Woche.

Liebe kann Berge versetzen und phlegmatische ältliche Frauen in Sportskanonen verwandeln :).
 
  • #23
@21
Oh, das wollte ich damit nicht sagen- natürlich gibts auch "alte" die die Segnungen körperlicher Betätigung für sich enddecken. Meinen Herzlichsten Glückwunsch an Dich. Find ich toll!

Aber es ist halt auch leider die Ausnahme, ich sehe und höre das geschilderte Verhalten oft von meinen Laufkameraden und Kameradinnen (Ja die männlichen Couchplattsitzer sind da nicht besser).

Aber ich korrigiere mich gerne und füge hinzu: Such Dir eine die mitkommt oder sich wenigstens dafür begeistern lässt.
Meine Liebste läuft auch keine Marathons- der halbe reicht Ihr. Es geht nicht so sehr darum dass Sie jede Beklopptheit meinerseits mitmacht sondern darum daß Sie mich lässt und versteht. Nach einem Marathon sind wir nämlich für aussenstehende ein ziemlich unerträglicher Menschenschlag. Viel zu aufgedreht und gutlaunigst.
 
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  • #24
Bin der Fragende, komme gerade von einer Fahrradtour zurück, interessantes Meinungsbild.

@ 1 ; Spass lässt sich in der Tat schlecht in eine Metrik zwängen, ich wollte aber schon mal ein paar Hausnummern herauskitzeln, denn die Art der möglichen Touren hängt schon von der Bewertung was anstrengend ist ab, ich protze nicht mit meinen Metern, Km, Höhenmetern ,es wär mir aber lieb jemand zu finden der Spass an ähnlichen Touren hat wie ich.

Z.B eine Radtour von 20 km macht mich nicht an und eine Wanderung von 2h ist für mich ein Spaziergängle, kann man auch mal machen aber das ist nicht das was ich unter Sport verstehe.

Ich suche offensichtlich jemand der zu einer Minoritätengruppe zählt. War mir nicht so klar

M52
 
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  • #25
Wenn Du eine sportliche Frau suchst, schreib das einfach rein. Ich bin auch sehr sportlich, Ex-Radrennfahrerin, 100 km durch hügeliges Gelände kann mich nicht beeindrucken. Jedoch kommt es auch auf die Geschwindigkeit an. Du kannst in 5 Stunden gemütlich radeln. Oder ziehst die gleiche Strecke in 3 Stunden durch.

Als Frau halte ich mich mit meinen sportlichen Backround eher zurück. Wer will schon richtig Rennradfahren, im Atlantik gegen die Wellen schwimmen, Tennis, Squash, Tischtennis spielen? Nich allzu viele.
w46

100km in 3 h, da jagst Du mir den Angstschweiss den Rücken runter, aber ich such schon jemand die gerne in den Dolomiten radelt und für die das Stilfser Joch eine Verlockung ud kein Alptraum ist, offenbar selten...beeindrucken wollte ich nicht.
M52
 
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  • #26
Vergiss diese Frage ganz einfach und such Dir eine die mit Dir 100km über die Alb radelt. Die gibts zum Glück auch und die verstehen unsere Lebenseinstellung. Der Rest ist mit uns schlichtweg inkompatibel. Du musst nicht extra was kochen, brauchst kein schlechtes Gewissen haben wenn Du nach der Tour Dir die doppelte Portion Pasta Bolognese reinziehst während Sie der Figur wegen zwei Karöttchen nagt. etc.pp

Können vor lachen , heulen vor Zorn !

Mach ich ja, aber die Frauen die gerne richtige Radtouren machen bzw. knackige Bergtouren scheinen ziemlich rar zu sein. Und es war mir ehrlich nicht klar, dass lediglich 100km Hügel schon als Tour de France en miniature durchgehen.

M52
 
  • #27
@FS
Ich suche offensichtlich jemand der zu einer Minoritätengruppe zählt. War mir nicht so klar

Ist so, auch wenn in Berlin etwa 15000 Frauen (und 25000 Männer) an der Startlinie stehen- alles was über 10km am Stück (adäquat dazu 25km aufm Rad) rausgeht sind Aliens. Und die passen halt auch nur zu anderen Marsmännchen.
 
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  • #28
Die Schnittmenge wird sicherlich kleiner, aber du wirst eine solche Frau finden - die andere Männer nicht mehr unbedingt als Frau ansehen würden.

Mir wäre das alles viel zu viel - und oh je, ich leide nicht an Übergwicht und sitze untätig auf dem Sofa, auch kann ich jegliche Art von Essen nach wie vor genießen!

Für mich ist extremer Midlifecrises-Sport auch etwas, worüber ich nur lächeln kann - denn der schnellste Radfahrer oder Jogger kann seinem Alter auch so nunmal nicht davon eilen! w/42
 
  • #29

??

Weshalb bist Du zornig?

Entschuldige, aber was suchst Du in einer Partnerschaft?

Wenn Dir der Charakter Deiner Partnerin völlig egal ist, kannst Du Dich doch einfach in den einschlägigen Vereinen umsehen, dann findest Du schon eine Sportbegleiterin. Wenn sie ansonsten nicht zu Dir passt, ist es ja egal, Hauptsache, sie ist schnell genug auf dem Rad und Alles gut.

Wenn mein Liebster "ein bisschen fahren" geht, dann darf er das alleine- dann reisst er je nach Laune, Wetter und Zustand der Knie 60, 80 oder 100 km runter, kommt nach einem Weilchen zufrieden wieder. Zusammen werden es kürzere Strecken- na und? Ich verlange ja auch nicht von ihm, dass er im TT mit mir mithalten kann!

Uns ist es wichtiger, dass wir in anderer Hinsicht harmonieren. Wenn jetzt nur ein Mensch mit demselben Lieblingssport und demselben Trainingsstand in Frage kommt- ja dann kann mann oder frau ja suchen... Bei Kalle scheint es geklappt zu haben, aber ich bin so krüsch bei Männern- wenn ich mir jetzt noch krampfhaft solch ein Sportkriterium zulegen würde, ohje...

Ich würde mich mal entspannen, alleine oder mit Freunden die langen Touren machen und mit der Dame Deines Herzens 40 oder 60 km radeln- da machen doch sehr viele Frauen mit, wenn es eine schöne Strecke ist und es ab und zu eine Küss-Pause gibt...
 
  • #30
Und es war mir ehrlich nicht klar, dass lediglich 100km Hügel schon als Tour de France en miniature durchgehen.
Jungs, es ist völlig ok., wenn ihr beim sportlichen Ausleben eurer Midlife-Crisis unter euch bleibt. Wir Frauen sind dann wieder da, wenn ihr euch von der Knie-OP nach dem Nepal-Trekking erholt, spritzen euch Heparin gegen den riesigen Bluterguß nach dem schweren Mountainbike-Sturz, bringen euch nachts Schlafmittel, weil ihr vor Schmerz schreit, wenn ihr euch auf die beim Ski-Alpin-Sturz gebrochene Schulter legt und haben Verständnis dafür, daß Sex mit zwei beim Sturz auf der Alpenwandertour gebrochenen Rippen über Wochen nicht möglich ist.
(Das ist nicht ausgedacht. Das war die Bilanz meines Ex in den Lebensjahren 53-56.)
 
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