- #1
Was wäre das richtige Verhalten?
Hallo liebe Forumnutzer,
ich schreibe euch heute, da ich eure objektive Meinung hören will.
Kurz zu mir:
30, für meinen Partner von Deutschland nach Österreich gezogen. Studentin, aufgrund von schwierigen Umständen und Depression Studium nicht beendet. Nur auf Teilzeit gearbeitet.
Zu meinem Partner:
30, wohnt im großen Haus seiner Eltern auf dem Land, hat ein Grundstück daneben gekauft, plant seit 5 Jahren zu bauen (mit Hilfe von Familie).
Zum Problem:
Als ich zu meinem Freund gezogen bin, habe ich ihm versprochen, dass ich schnell mein Führerschein bei ihm mache und mir einen Nebenjob finde und mein Studium beende. (Ich studiere Jura und mir fehlt eigentlich nur noch das Staatsexamen - realistisch gerechnet, müsste ich ein Jahr durchlernen um eine gute Note zu erreichen.)
Leider fiel es mir sehr schwer zu fahren, da ich immer nervös werde und dann bestimmte Dinge falsch mache, obwohl ich theoretisch das nötige Wissen besitze um es richtig zu machen.
Mein Partner hat versucht mit mir zu üben, leider ohne Erfolg, (er hat relativ oft geschrien, weil er Angst hatte, dass ich einen Unfall baue). Mein Lernfortschritt war zu langsam und er hat die Hoffnung aufgegeben, dass ich es schaffe den Führerschein zu machen.
Auf dem Land komme ich ohne ein Auto leider nirgendwohin und kann dementsprechend nicht arbeiten und mir extra Fahrstunden leisten.
Mein Freund hat zwar eine Gleitzeitregelung auf seiner Stelle, will mich aber nicht auf Dauer zur Arbeit mitnehmen müssen, selbst wenn ich mir eine in der Nähe seiner Arbeitsstätte suchen würde. Seine Gründe sind, dass er sich nicht in seiner Arbeitszeit an meine richten möchte und er dadurch in seiner Freiheit, zu kommen und zu gehen wann er will, eingeschränkt wäre.
Dieser Zustand zog sich jetzt ein Jahr hin, bis ich zu meiner Freundin in die Großstadt gezogen bin (vor ein paar Tagen), um hier arbeiten zu können und mir das Geld für die Fahrstunden zu verdienen.
Nun stehe ich vor der Wahl, ob ich
1) nachdem ich den Führerschein gemacht habe, wieder zurückgehe und mit ihm lebe, wobei ich gleichzeitig riskieren müsste, dass wenn die Beziehung auseinander geht, ich wieder ohne Wohnung dastehen würde und mein Leben wieder neu aufbauen müsste.
2) in der Stadt meiner Freundin bleibe und mir eine langfristige Tätigkeit und eine Wohnung suche.
3) zurück nach Deutschland kehre, auf Teilzeit arbeite und mein Studium wieder in Angriff nehme.
ich schreibe euch heute, da ich eure objektive Meinung hören will.
Kurz zu mir:
30, für meinen Partner von Deutschland nach Österreich gezogen. Studentin, aufgrund von schwierigen Umständen und Depression Studium nicht beendet. Nur auf Teilzeit gearbeitet.
Zu meinem Partner:
30, wohnt im großen Haus seiner Eltern auf dem Land, hat ein Grundstück daneben gekauft, plant seit 5 Jahren zu bauen (mit Hilfe von Familie).
Zum Problem:
Als ich zu meinem Freund gezogen bin, habe ich ihm versprochen, dass ich schnell mein Führerschein bei ihm mache und mir einen Nebenjob finde und mein Studium beende. (Ich studiere Jura und mir fehlt eigentlich nur noch das Staatsexamen - realistisch gerechnet, müsste ich ein Jahr durchlernen um eine gute Note zu erreichen.)
Leider fiel es mir sehr schwer zu fahren, da ich immer nervös werde und dann bestimmte Dinge falsch mache, obwohl ich theoretisch das nötige Wissen besitze um es richtig zu machen.
Mein Partner hat versucht mit mir zu üben, leider ohne Erfolg, (er hat relativ oft geschrien, weil er Angst hatte, dass ich einen Unfall baue). Mein Lernfortschritt war zu langsam und er hat die Hoffnung aufgegeben, dass ich es schaffe den Führerschein zu machen.
Auf dem Land komme ich ohne ein Auto leider nirgendwohin und kann dementsprechend nicht arbeiten und mir extra Fahrstunden leisten.
Mein Freund hat zwar eine Gleitzeitregelung auf seiner Stelle, will mich aber nicht auf Dauer zur Arbeit mitnehmen müssen, selbst wenn ich mir eine in der Nähe seiner Arbeitsstätte suchen würde. Seine Gründe sind, dass er sich nicht in seiner Arbeitszeit an meine richten möchte und er dadurch in seiner Freiheit, zu kommen und zu gehen wann er will, eingeschränkt wäre.
Dieser Zustand zog sich jetzt ein Jahr hin, bis ich zu meiner Freundin in die Großstadt gezogen bin (vor ein paar Tagen), um hier arbeiten zu können und mir das Geld für die Fahrstunden zu verdienen.
Nun stehe ich vor der Wahl, ob ich
1) nachdem ich den Führerschein gemacht habe, wieder zurückgehe und mit ihm lebe, wobei ich gleichzeitig riskieren müsste, dass wenn die Beziehung auseinander geht, ich wieder ohne Wohnung dastehen würde und mein Leben wieder neu aufbauen müsste.
2) in der Stadt meiner Freundin bleibe und mir eine langfristige Tätigkeit und eine Wohnung suche.
3) zurück nach Deutschland kehre, auf Teilzeit arbeite und mein Studium wieder in Angriff nehme.