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  • #1

Was, wenn Euer Kontakt die Mails mit Pseudonym unterschreibt - und das komisch klingt?

Inspiriert von den derzeit laufenden Vornamen-Threads habe ich mir folgendes überlegt: Wer unterschreibt seine mails eigentlich sofort mit seinem echten Vornamen? Ganz zu Beginn kennt man den anderen ja noch überhaupt gar nicht... Und was, wenn man ein Pseudonym verwendet (Fridolin o. ä), das nicht in die entsprechende Generation passt? Wie kommt das an? Denken die Adressaten darüber überhaupt nach, ob es ein Pseudonym sein könnte, mit dem unterschrieben wurde? Oder geht man selbstverständlich gleich davon aus, dass der echte Namen verwendet wurde?
 
  • #2
1. Ich habe immer mit meinem echten Voramen unterschrieben.

2.Ich wäre doch EXTREM irritiert gewesen, wenn sich ein echt klingender Vorname als Pseudonym entpuppt hätte. Damit verspielt man doch gleich alles Vertrauen, das man sich im Gegenteil gerade erarbeiten sollte!

3. Wenn schon Pseudonym, dann aber sofort als Nickname a la Internet erkennbar, so dass es auf keinen Fall eine Überraschung gibt, dass der echte Vorname ein ganz anderer ist. Aber gerade auf ElitePartner dürfte das überwiegend eher schlecht ankommen. Ein bloßer Vorname gibt ja nicht viel preis und sollte schon echt sein!

4. Es mag Fälle ganz außerordentlich seltener Vornamen geben, die quasi die Identität preisgeben würden. In diesen Fällen würde ich mir statt Pseudonym eher einen abgeleiteten Kosenamen ausdenken (oder vielleicht gibt es schon einen innerhalb der Familie?), der eben nicht gefälscht ist, aber den wahren Namen nicht preisgibt.

Kurze Antwort auf Deine letzte Frage: Ja, natürlich erwarte ich, dass der Vorname der richtige ist.
 
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  • #3
Ich habe immer meinen "richtigen" Vornamen genannt, da vergibt man sich doch nichts.
Vor allen Dingen kann man damit den "Bestimmte-Namen-Hassern" die Chance geben, sich sofort zurückzuziehen :)
Bei meinen Mailpartnern ist es nicht einmal vorgekommen, dass sie ein Pseudonym benutzt haben.
w44
 
  • #4
Hier bei EP würde ich auch mit meinem Vornamen unterschreiben (und davon ausgehen, dass SIE das auch macht).

Anders wäre es vielleicht auf einer der anderen Plattformen im Internet, bei denen die Profile nicht anhand von Chiffrenummern sondern anhand von Pseudonymen unterschieden werden. Dort kann man eventuell auch mit dem im Profil verwendeten Pseudonym unterschreiben.
 
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  • #5
Ich habe auch immer mit meinem richtigen, ganzen Vornamen geantwortet, obwohl er sehr lang ist und meine mail-partner ihn bei der Antwort nicht immer richtig geschrieben haben.
Ich habe das dann aber auch als UN-Aufmerksamkeit gedeutet und den Kontakt abgebrochen.
Wenn ich den richtigen, wie ich finde, sehr schönen und wohlklingenden Vornamen schreibe,
dann will ich in der Antwort nicht eine Abkürzung vorfinden und schon gar nicht einen falsch geschriebenen Namen.
Ist auch ein kleiner Test, wie der Antwortende so tickt............
Übrigens, mein Vorname ist eher selten in dieser Schreibweise und fällt sehr auf, trotzdem "verstecke" ich ihn nicht, weil er mir selber sehr gut gefällt und finde, dass er sehr gut zu mir passt. Für mich ist dieses Annehmen des eigenen Namens, den man sich ja nun nicht selber aussuchen hat können, auch eine Art der Selbstliebe. Jedenfalls ein Teil davon.

liebe Grüsse von CHRISTIANA
 
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  • #6
Ich habe angefangen mit einen Pseudonym zu unterschreiben, nachdem mir aufgefallen ist, dass man allein mit meinen Vornamen und meiner Berufsbezeichnung sofort alles über mich ergoogeln kann. Entweder müsste ich also jetzt meine Berufsbezeichnung abändern - wo ich dann aber nur so etwas wie Onlineredaktion schreiben könnte, was dazu führte, dass mich alle für eine Redakteurin hielten, obwohl ich überhaupt keine jounalistische Ausbildung habe und auch mein Berufsbild nicht dazu passt - oder ich bleib beim Beruf bei der treffenden Bezeichnung, wo es keine Missverständnisse gibt, was ich mache, und nehme es für den Anfang mit einen anderen Namen vorlieb.

Grad als Frau muss man sich davor schützen, dass wildfremde Herren an die Adressdaten gelangen können.
 
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  • #7
#5: Ich wäre zwar eigentlich auch wenig erbaut über eine...hm...nicht so ganz authentische Identität, verstünde das aber in einem Fall wie bei Dir, wenn man sich aufgrund eines gewissen Seltenheitswertes nicht so ganz "verstecken" kann ;) ... Denkwürdig war bei mir mal eine kleine Begebenheit, bei der ich mal erwähnte, bei einem Verlag etwas gesucht zu haben. Dabei bin ich auch tatsächlich auf den Namen einer Autorin gestossen, der, nachdem ich das in einer Kontaktmail erwähnt habe, danach nahezu sofort verschwunden war. Denkwürdig vor allem deswegen, weil mein Kontakt vom entsprechendem Fach war...
Nein, was mich betrifft, verwende ich auch meinen richtigen Vornamen und auch durchaus meine Lebensumstände, in denen ich befinde. Und wenn ich danach vertrauensvoll gefragt werde, erzähle ich gerne auch den einen oder anderen "Schwank" aus meinem Leben (auch wenn ich nicht immer darauf stolz bin ... ). Meine familiäre Herkunft allerdings gebe ich auch nicht so gerne preis (und mit der kann man mich u.U. finden...), genauso wenig wie meinen Nachnamen (gibt's (familienbezogen) nur einmal in der ganzen Gegend).Nur sollte es so sein, dass man seine Identität dann auch für den Anderen schlüssig erklären kann, wenn man sie vorher schützen wollte; machmal geht das nicht nur den Damen so (wenn's ein Trost ist...)
 
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  • #8
...ach ja, #6 war von mir (Al...heimer liess mal wieder grüssen...)

T(44) bzw ein (ach so) armer, alter Thomas ;)
 
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  • #9
Ich unterschreibe immer mit meinem echten Vornamen, alles andere finde ich echt albern. Der Vorname verrät doch bei den wenigsten zuviel. (Ausnahme vielleicht wie #5)
Ich muss ehrlich immer etwas schmunzeln, wenn ich Anfragen von Männern bekomme, die sich HJP oder B nennen oder gar nicht mir ihrem Namen unterschreiben. Im Grunde ist das sogar unfhöflich und in meiner Antwort nehme ich das dann auch meist mit einem Augenzwinkern auf die Schippe. Oder ich schreibe so etwas wie, "schade, dass ich deinen Namen nicht kenne und dich deshalb nicht persönlich ansprechen kann".
 
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  • #10
Wozu mit einem falschen Namen unterschreiben. Wenn man einen gebräuchlichen Namen hat, den es wie Sand am Meer gibt, gebe ich damit noch nichts über mich preis. Außer es ist wirklich ein ganz besonderer Name.
Ich ärgere mich auch über fehlende Unterschriften bzw. nur einem Buchstaben. Ich schreibe dann meisten zurück "Lieber B. ich suche hier eigentlich einen vollständigen Mann, dazu gehört auch ein Name. " Ich finde es einfach unhöflich.
 
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  • #11
Ich habe kein Problem damit, wenn sich hier eine nur mit Pseudonym oder unter "falschen" Namen meldet. Allerdings sollte man in diesem Fall so etwas schreiben wie: "Du kannst mich ... nennen". Dann ist beiden Seiten klar, dass das nicht der richtige Name ist - Irritationen sind also von vorn herein ausgeschlossen.
 
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