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Gast

  • #1

Was, wenn ich - Mama - jetzt gehe?

Hallo !

Ich habe vor ein paar Tagen die Frage gestellt, ob ich (w 48) wegen unserer Kinder (8 und 10) mit meinem Ehemann zusammen bleiben soll. (Seit 12 Jahren sehr glücklich verheiratet, bis Mitte Dezember, dann der Schock, seit 6 Wochen weiß ich von der Freundin, furchtbare Gefühlsschwankungen, zutiefst unglücklich - aber nicht der Opfer Typ, sondern die "Reiß Dich zusammen - für die Kinder - Frau).
Mittlerweile sehe ich ein, dass das nicht gehen wird.(Zusammenbleiben).

Mich ärgert, dass mein Mann alles hat: Den guten Job, Super Verdienst, und ein Haus.
Sie, die Neue, hat ebenfalls alles: Den guten Job, guter Verdienst und ein Haus.

Ich, Hausfrau, habe nichts, keine Arbeit, keine Wohnung. (Wir leben hier in einem Miethaus, das Elternhaus hat mein Mann von seiner Mutter bekommen, diese lebt aber noch darin, ich habe nichts davon.)

Üblicherweise läuft es doch so ab: Er verschwindet aus dem gemachten Nest in ein neues gemachtes Nest und hinterlässt den Scherbenhaufen, die leidende Frau, leidende Kinder und all die Probleme, die es mit sich bringt (Frau muss sich eine neue Wohnung suchen, einen Job, Kinder müssen in die Ganztagsschule ....).
Den ganzen Stress, den Alltag, das Trösten und Schaden begrenzen, die ganzen Sorgen ... bleiben an der Verlassenen hängen.

Was, wenn ich, die Mama jetzt geht und das Feld räumt ?
Dann hätte er die Probleme zu bewältigen und ich hätte die Wochenendfreude mit meinen Kindern.
Das wäre DER Schock für ihn und seine Neue.

Ich verlasse nicht meine Kinder, sondern meinen Mann.
Suche mir ein Ein Zimmer Apartment und sage den Kindern, sie können immer und jederzeit zu mir kommen, auch mal bei mir schlafen, - aber eben nicht bei mir wohnen, da ich mittellos bin und mir eine 4 Zimmer Wohnung nicht leisten kann. Was auf Dauer stimmt.


Vielleicht würde die Neue gleich wieder Schluss machen (denn die beiden wollen sich ja nur die Rosinen rauspicken). Wenn nicht müssten die Beiden meine Kinder erziehen.
Und sie trügen die Verantwortung - Alpträume, Abrutschen der Noten ......

Ich könnte in Ruhe eine Vollzeitstelle annehmen und mir mein Leben - meine Selbständigkeit zurückholen und meine Kinder täglich zu mir einladen (ich würde eine Wohnung Nähe Schule suchen).
Oder wäre es für die Kinder noch schlimmer wenn ich, die Mama - geht ?
Könnte ich mit diesem Plan vielleicht sogar meine Ehe retten ?

Danke im Voraus, für Eure Meinungen
 
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Gast

  • #2
Willst du ihn wirklich durch "Spielchen" zurück gewinnen, und ihn auf diese Weise zu einer Scheinehe zwingen, und das Ganze auch noch über eure Kinder? Da graut es mir, mit Papa wurde dann ein böser gefunden welcher die arme Mama wegwirft. Was ich persönlich verabscheue sind Spielchen jeder Art. Das traurige ist, dass Kinder dies dann übernehmen. Somit können dann die Beziehungen der nächsten Generation schön emotional auf die Tränendrüse drücken und schon ist einer der Böse. W
 
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Gast

  • #3
Liebe FS,

ach, das alte Thema. Hausfrau zu werden im Haus der Schwiegermutte ist nie gut. Das war abzusehen, dass es so kommt.

Du kannst gehen, bloss für die Kinder wäre es ein Schock. Dadurch wirst du auch die Ehe nicht retten.

Lass dich notfalls von eine prof. Stelle beraten, was der richtige Weg ist.

Oder schlage deinem Mann eine gemeinsame prof. Beratung vor, was für alle der richtige Weg sein könnte. So kann er und deine Kinder nie vorwerfen, dass du einfach abgehauen bist.

w 49
 
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Gast

  • #4
Und was ist, wenn deine Rechnung nicht aufgeht? Wenn die Kinder nicht zu dir kommen? Wenn du alleine in deiner Wohnung sitzt, die Kinder sich mit der neuen gut verstehen und du ausgetauscht wirst?

Mal davon abgesehen, dass das deutsche Gesetz dir einiges an Geld zugesteht aus der Ehe - du stehst also nicht mittellos da. Und die Kinder weren meistens von den Müttern gerne behalten, denn sie fungieren wie eine BANK, gegenüber dem KV, der dann kräftig zahlen muss!
 
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Gast

  • #5
Die entscheidende Frage wäre da für mich: Jenseits des "Rache-Hochgefühls", wie würdest du dich ohne deine Kinder fühlen?
Ich habe damals meinen Mann gebeten auszuziehen, die Kinder sind aber bei mir geblieben und ich hätte sie auch nicht hergeben mögen, da hätte ich mich fürchterlich gefühlt, schließlich liebe ich sie doch. Wie stehst du denn zu deinen Kindern? Wie sähe dein Leben denn nach der Trennung ohne sie aus? Wie ginge es ihnen ohne dich?
 
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Gast

  • #6
Gute Idee.

Ehrlich, ich wundere mich immer wieder, daß insbesondere betrogenen Frauen, die schon mit diesem Schock viel zu schaffen haben, die ganzen weiteren Probleme auf sich nehmen und den Mann ziehen lassen, der frei und sorgenlos sein neues Leben aufbauen kann, während der verlassenen Frau die Hände gebunden sind. Doppelte Strafe. Sie kann weder arbeiten gehen, noch einen Freund suchen, die Kinder beanspruchen sie total und dann diese Demütigung.

Wie die Lage für die Kinder ist, weiss ich nicht. Aber das ist doch schließlich der Vater, kein Fremder. Finde eine eine gute konkrete Erklärung für die Kinder. Du musst wahrscheinlich an deinen Mann was für die Kinder zahlen.

Vergiss den Plan, deinen untreuen Mann zurück zu gewinnen. Vielleicht klappt das: Aber willst du es wirklich? So ein Betrug, das sitzt! Denke nicht mehr daran, bau dir deine eigene Existenz auf. Vielleicht sind deine Kinder dann stolz auf ihre erfolgreiche Mutter? Mach endlich mal DEIN Ding. So wie dein Mann sich die Freiheit nahm SEIN Ding zu machen.

Nur Mut. Ich finde deinen Plan gut. Denk an dich. Sonst sind in 10 Jahren sowieso alle weg und du stehst da alleine, ohne Beruf und ohne nix.

W49
 
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Gast

  • #7
Liebe FS,

ich finde es sehr gut, dass Du Dir Gedanken darüber machst, welche Möglichkeiten Du nun hast. Und selbst zu gehen ist natürlich eine Alternative.

Du solltest das aber auf keinen Fall tun, wenn der Antrieb ist, Rache zu üben bzw. Deinen Mann auf diese Weise zurückzugewinnen. Du hast recht, evtl. würde die Neue schnell das Weite suchen. Aber würdest Du Deinen Mann wirklich zurück haben wollen, wenn Du genau weißt, dass er es nur macht, weil die Andere weg ist und es die bequemere Lösung ist; es aber nichts mehr mit Liebe zu Dir zu tun hat. Wer weiß wie schnell er einen Ersatz für die Neue findet...?

Außerdem ist es nicht gesagt, dass es bei Deinem Mann und der Neuen nicht klappt, evtl. bekommen sie das gut hin, kannst Du dann damit leben, dass Deine Kinder hauptsächlich bei ihm und der Neuen sind? Evtl. wird Dein "Racheakt" Deinen Mann und seine Neue sogar noch bestärken und den Zusammenhalt fördern.

Sicher fühlst Du Dich belogen, betrogen, ausgenutzt... ich würde Dir aber trotzdem raten auch im Sinne Deiner Kinder zu entscheiden und die für EUCH richtige Lösung zu finden (Du bist bisher vermutlich die Hauptbezugsperson?).
 
  • #8
Tja, Euch beiden bleibt nur das Ganze im Interesse der Kinder ZUSAMMEN zu regeln. Also bei wem bleiben die Kinder (ist nicht mehr ungewöhnlich dass diese beim Vater wohnen bleiben), was wird gezahlt etc.pp.

Eine muss Dir beim überlassen der Kinder an Deinen Ex klar sein- dann bist DU unterhaltspflichtig. Finanziell gewinnst Du mit diesem Modell nix. Und der Plan ihn damit zu Dir zurückzulotsen ist selten dämlich. Der funktioniert vielleicht, aber es wird nie wieder wie früher. Du blockierst aus finanziellen Gründen Dein eigenes Glück.

Ich weiss man wünscht der Nebenbuhlerin die Pest an den Hals und würde am liebsten süsse Rache nehmen. Bringt Dir aber nichts und die Kinder leiden zusätzlich.
 
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Gast

  • #9
Ich würde es auch gut finden....geh deinen Weg...baue dir selbst wieder etwas auf. Auch Väter können sich nach der Trennung um ihre Kinder kümmern. Müssen die Kinder denn nach einer Trennung immer bei der Mutter bleiben? Wir leben im 21. Jahrhundert.
 
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Gast

  • #10
Ich kann deine Problematik gut nachvollziehen. Ich würde folgendes tun:

1. Sprich mit deinen Kindern und bereits sie darauf vor, dass beide bei ihrem Vater und seiner Neuen bleiben müssen. Vielleicht ändert es sich ja, wenn du einen Vollzeit-Job und ein vernünftiges Gehalt bekommst. Dann könne die Kinder später zu dir ziehen.

2. Wenn 1. mit den Kinder klar geht, dann sprich mit deinem Mann über die Scheidung und dass die Kinder bei ihm bleiben müssen / wollen. Du musst deinen Standpunkt knallhart bei ihm durchsetzten, denn er wird sicherlich keine Lust haben auf eure Kinder zu achten. Er will eine neue Familie mit einer Anderen! Also bleib hart.

3. Du machst dir einen Plan: bis wann eine Job, bis wann neue Wohnung, etc.

4. Du verklagst deine Mann auf Unterhalt!

Zum Schluss noch eins: VERGISS DEINE EHE MIT DIESEM TYPEN!
Viel Erfolg!
 
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Gast

  • #11
Ja, das nenne ich emanzipiert, eine super Idee. Mach genau das von dir Beschriebene sofort. - Das Problem ist nur, wenn deine Kinder nicht bei ihm (und der Neuen) bleiben wollen, da er sich ggf. vorher nicht viel gekümmert hat. Was machst du dann, wenn sie weinend ankommen und unter Tränen sagen, Mama verlass und bitte bitte nicht? Schaffst du dann deinen Plan immer noch oder soll es eine Nacht und Nebel Aktion werden, also ein Stellen vor vollendete Tatsachen?
 
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Gast

  • #12
Deine Kinder haben bald ganz andere Interessen. Du stehst bald alleine da. Denke jetzt an dich! Niemand sonst wird es tun. Natürlich werden die Kinder weinen, das liegt in ihrem Interesse, dass du bleibst. Natürlich wird dein Mann schimpfen, das liegt in seinem Interesse, dass du die Kinder weiter betreust. Setz mal ausnahmsweise deine Kraft für dich ein!
 
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Gast

  • #13
Na bravo, bei der wenigen Liebe, die Du für Deine Kinder zu haben scheinst, geh lieber. Die Kinder werden leiden, wie es Deinem Mann damit geht sollte doch vollkommen egal sein. Solche Gedanken würden keiner normal Mutter kommen aber es gibt eben leider auch solche und solche.Und dann diskutieren wir gleichzeitig, ob liebevolle Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen sollen. Ich finde Deine Haltung schäbig und widerwärtig. Dass Du über Rache nachdenkst, da Du verletzt bist, kann ich nachvollziehen aber das Wohl Deiner Kinder dafür opfern zu wollen, ist einfach nur schäbig. Du bist die Bezugsperson für die Kinder weil Du immer für sie da bist und Dein Mann sie seltener sieht und es ist bewiesen, dass Kinder noch mehr leiden, wenn die Mutter geht und nicht der Vater, da das einfach für die meisten Mütter von Natur aus unvorstellbar ist. Du bist selbstsüchtig und verdienst meiner Meinung nach nicht Mutter genannt zu werden. Ich hoffe der Vater der Kinder liebt diese mehr und ist an deren Wohlergehen mehr interessiert als Du. Ich als Frau schäme mich für Dich. w34
 
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Gast

  • #14
@9 - schön deine Auflistung, aber du vergisst etwas Wesentliches: Die Mutter ist dann unterhaltspflichtig und muss mit allen Mitteln versuchen, den Kindsunterhalt zu erwirtschaftlichen - denn er ist zum Wohl der Kinder und steht diesen zu! Von wegen, ihn auf Unterhalt verklagen. SIE muss zahlen!!! Und bei zwei Kindern in diesem Alter ist das noch sehr lange...
 
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  • #15
Super !!! Endlich auch mal eine Frau die emanzipiert ist und in die richtige Richtung denkt ,hoffentlich machst Du es auch .
Und alle die Dir ein schlechtes Gewissen machen wollen ,jeder hat nur ein Leben ! Mach was draus .
M48
 
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Gast

  • #16
Kenne auch eine Frau die das gemacht hat.
Das Kind ist beim Vater und sie haben eine normale Besuchsregelung: d.h. das Kind ist jedes 2. We bei ihr, die Hälfte von den Ferien, sie bezahlt Unterhalt an ihn usw.
Aber:
Ich kenne niemanden im Umfeld der dies zu hundert Prozent gut findet, teilweise wird sie als asozial abgestempelt usw.
Es ist einfach noch sehr unüblich hier - ich will es gar nicht werten aber es ist einfach so.
Ein Kind ohne Mutter ist einfach traurig.
Im Fall der Frau klappt es deshalb ganz gut da er ganztags daheim ist und von dort arbeitet und seine neue Freundin das Kind sehr gut versorgt.
Besser als die Mutter, die den Jungen "Sitzen gelassen" hat - zumindest so wird es empfunden.
w
 
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Gast

  • #17
@9 - schön deine Auflistung, aber du vergisst etwas Wesentliches: Die Mutter ist dann unterhaltspflichtig und muss mit allen Mitteln versuchen, den Kindsunterhalt zu erwirtschaftlichen - denn er ist zum Wohl der Kinder und steht diesen zu! Von wegen, ihn auf Unterhalt verklagen. SIE muss zahlen!!! Und bei zwei Kindern in diesem Alter ist das noch sehr lange...
Hier die 9!
Er hat den tollen Job und sie nicht. Also wird es wohl auf Unterhalt für sie hinauslaufen!
 
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Gast

  • #18
Ich habe zwar keine Kinder, aber ich bin gegangen. Mit kleinem Job, wenig Kohle, aber ich ging.
Heute lebe ich in einer schicken Wohnung, beziehe zum Teil Geld vom Amt, aber ich komme klar.
Ich lebe ruhiger als früher mit meinem Ex-Mann.
Keine Spielchen, Sch**** aufs Haus und meinen Betrüger-Ehemann, dachte ich.
Ich würde gehen, die Kinder mitnehmen und deinen Gatten zahlen lassen.
Also ab zum Anwalt, Scheidung beantragen, Sorgerecht beantragen, Wohnung suchen mit Hilfe vom Amt, Hartz4 beantragen, halbtags arbeiten usw..NImm was du kriegst.
Wir leben zum Glück in einem Sozialstaat!
Kann doch nicht sein, dass er sich `ne Neue sucht und du das Feld räumst und leer ausgehst.
Heißt aber nicht, dass du den Kindern den Vater entziehen sollst. Dein Mann sollte schon alle 2 WE´s die Kids haben. So regeln es ja die meisten, die ich kenne. Und da hat es sich ganz gut eingepegelt.W45
 
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Gast

  • #19
Liebe FS,

ich finde deine Überlegungen durchaus beachtenswert. Jedoch solltest du in deine Entscheidung, den Wunsch der Kinder wo sie lieber bleiben würden, mit einbeziehen. Bereite sie behutsam und altersgerecht auf die neuen Lebensumstände vor. Wenn sie sich dafür entscheiden bei dir zu bleiben, dann respektiere diesen Wunsch und ziehe mit ihnen aus.
Lasse dich nicht kirre machen von einigen Postern hier. Du bist keine schlechte Mutter falls die Kinder sich für den Vater entscheiden sollten! Dann wäre ja jeder Vater der einfach verschwindet ein Rabenvater.

Dir alles Gute und viel Glück
 
  • #20
Das ist ein sehr guter Plan. Ehrlich.
Eine Freundin von mir hat das gemacht, um vom Hausfrauendasein ganz schnell Vollzeit in den Beruf zurückzukommen, denn sie wollte keinen Unterhalt bekommen. Der Mann hat geschaut, wie ein Huhn, wenns donnert. Er meinte nur völlig fassungslos: "Das geht nicht, ich muß doch arbeiten! Ich kann nicht zu einer bestimmten Zeit zu Hause sein!"
Mit seinen kleinen und großen Affären war ab da Schluss. Dazu hatte er weder die Zeit, noch fand sich noch dafür eine Frau. Als die Kinder größer waren, hatte sie eine große Wohnung und sie wechelselten mal zu ihr und mal zu ihm.
Ich bin, als mein Mann mir drohte, mir unsere Tochter zu entziehen, genauso erst mal zwei Monate im Job verschwunden. Danach war das Thema vom Tisch. Die Umgebung war zwar kurz davor, mich zu steinigen, weil "das macht man nicht!" aber das habe ich ausgesessen.
 
  • #21
PS.
@12 Würdest du einem Mann genauso beschimpfen? Wieso ist eine Mutter mehr verpflichtet, die Kinder zu lieben, als ein Vater? Komische Welt.
 
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Gast

  • #22
Die FS hat völlig recht, diese Vorgehensweise für sich in Betracht zu ziehen.

Es gibt absolut keinen Grund, warum Kinder und Ehemann nicht in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Tut doch bestimmt allen gut.

Ich finde den Plan der FS hervorragend und glaube auch nicht, dass es ein Spielchen ist. Der Mann hat Mist gebaut, weil er zuviel Zeit und Energie für Seitensprünge hat. Soll er sich doch um den ganzen Familienkram kümmern während die FS sich ein Leben aufbaut. Ein neuer Job, eine neue Wohnung - das ist erst mal ganz schön aufregend und zeitintensiv. Bringt aber auch jede Menge Selbstvertrauen und Zuversicht.

Wichtig ist nur, dass sie trotzdem viel liebevolle Zeit mit ihren Kindern verbingt und ihnen so gut wie möglich erklärt, warum sie das macht.

Ich finde es immer dreist, wie manche Männer nach Jahren der Ehe und des Kinderkriegens als "Single" aus einer Ehe herausspazieren wollen.
 
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Gast

  • #23
Na bravo, bei der wenigen Liebe, die Du für Deine Kinder zu haben scheinst, geh lieber. Die Kinder werden leiden, wie es Deinem Mann damit geht sollte doch vollkommen egal sein. Solche Gedanken würden keiner normal Mutter kommen aber es gibt eben leider auch solche und solche.Und dann diskutieren wir gleichzeitig, ob liebevolle Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen sollen. Ich finde Deine Haltung schäbig und widerwärtig. Dass Du über Rache nachdenkst, da Du verletzt bist, kann ich nachvollziehen aber das Wohl Deiner Kinder dafür opfern zu wollen, ist einfach nur schäbig. Du bist die Bezugsperson für die Kinder weil Du immer für sie da bist und Dein Mann sie seltener sieht und es ist bewiesen, dass Kinder noch mehr leiden, wenn die Mutter geht und nicht der Vater, da das einfach für die meisten Mütter von Natur aus unvorstellbar ist. Du bist selbstsüchtig und verdienst meiner Meinung nach nicht Mutter genannt zu werden. Ich hoffe der Vater der Kinder liebt diese mehr und ist an deren Wohlergehen mehr interessiert als Du. Ich als Frau schäme mich für Dich. w34
Sie ist nicht weniger Mutter als andere. Väter, die sich aus dem Staub machen werden nicht so angegiftet. Und was hat dieses Thema mit Homosexuellen zu tun? Habe ich nicht verstanden! Der einzige der hier selbstsüchtig, verantwortungslos und kaltherzig gehandelt hat ist der Vater der Kinder. Er ist fremdgegangen. Er hat sich hauptsächlich um seinen Job gekümmert. Er pickt sich die Rosinen raus. Die Kinder verstehen Trennungen und werden damit zurechtkommen. Die Mutter will ja nicht ans andere Ende der Welt ziehen, sondern in Schulnähe. Eine so weltfremde und naive Einstellung wie du sie in deinem Beitrag zum Besten gibst beschämt mich!!! w/33
 
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Gast

  • #24
Hallo hier ist Fs

Zu #12 möchte ich sagen:
Ich liebe meine Kinder abgöttisch. Das ist ja das Problem. Sie leiden zu sehen, macht mich wütend, vielleicht sogar agressiv. Und das würde ja wohl auch nichts bringen, wenn Mama ausrastet.

Irgendwie habe ich das Gefühl weglaufen zu müssen - Ruhe zu finden - Kraft zu schöpfen, von einem anderen Ort aus - also aus der Entfernung die Lage unter Kontrolle zu haben (zu bekommen) und den Überblick zu behalten.

Aber ich glaube, dass kann nur jemand verstehen, der auch mal in einer solchen Lage war.
Vermutlich werde ich es nicht tun. Nicht ohne meine Kinder. Allerdings werde ich mir auch keine 4 Zi Wohnung mieten, das kann ich einfach nicht wuchten.
Die Kids werden ziemlich zurückschrauben müssen - aber das kann eigentlich nicht schaden.

Ich bin sehr froh über die vielen verschiedenen Meinungen und Erfahrungen, die ihr mir geschrieben habt. Danke dafür !
 
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Gast

  • #25
An die #20 von der #12: Ja, einen Mann würde ich genauso beschimpfen. Wer als Elternteil das Wohl seiner Kinder nicht an allererster Stelle stellt, der sollte keine Kinder haben. Frauen oder Männer ist da egal, ganz besonders wenn es sich um den "erziehenden" Elternteil handelt. Ja, es stimmt, dass Frauen bei einer Trennung leider immer noch schlechter gestellt sind aber die meisten akzeptieren das zum Wohl und aufgrund der endlosen Liebe zu ihren Kindern. Man sollte einen Kompromiss finden, bei dem es allen Seiten so gut wie möglich geht und ganz besonders den Kindern. Wer den Post der FS gelesen hat, der sieht gleich, dass es sich hier um niedere Beweggründe handelt (die zum Teil nachvollziehbar sind) und das Wohl der Kinder nicht im Vordergrund steht. Muttergefühle und Liebe stehen hier nicht im Vordergrund, leider. w34
 
  • #26
@9/16 und FS

Er hat den tollen Job und sie nicht. Also wird es wohl auf Unterhalt für sie hinauslaufen!
Ist nicht mehr wie früher! Unterhalt für die Ex-Frau gibts nur noch wenn Sie für die Kinder sorgt und deshalb nicht für Ihren Lebensunterhalt alleine sorgen kann. Und da gibts Altersgrenzen der Kinder, bis 6 Voll, dann bis 16 muss Sie Halbtags arbeiten, zumindest wird Ihr Unterhalt entsprechend gekürzt.

Wenn Er sich kümmert und die Kinder bei Ihm leben ist die Mutter für die Kinder Unterhaltspflichtig.

Heisst im Klartext- Für sich kriegt Sie nichts, für die Kinder muss Sie zahlen.

Also bitte liebe FS im Interesse der Kinder: Einigt Euch auf eine Lösung die für die Kinder die beste ist. Ihr seid Eltern verdammt nochmal. Rachegelüste auf dem Rücken der Kinder auszutragen ist einfach nur schäbig.
 
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Gast

  • #27
Liebe FS,

du schreibst, dass du bis Dezember eine sehr glückliche Ehe geführt hast. Wenn das so ist, warum willst du dich dann sofort trennen? Siehst du wirklich keine Chance mehr für euch? Ich verstehe deinen Schock über die Affäre, aber warum redest du nicht offen mit deinem Mann darüber? Warum er diese Affäre hat, was in eurer Ehe vielleicht fehlt etc...Wirf doch nicht gleich alles über den Haufen!
 
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Gast

  • #28
Eine Frau, die ihre Kinder verlässt, bekommt erfahrungsgemäß nie mehr das Sorgerecht für sie zugesprochen. Denke bloß nicht, die Kinder würden sich nicht verraten, verkauft und verlassen fühlen.

Ich finde es merkwürdig, dass du deine ursprüngliche Haltung so schnell über Bord geworfen zu haben scheinst. Nicht die anderen Forenteilnehmer, sondern DU steckst in dieser Ehe und hast diese deine Kinder, die du nach eigener Aussage abgöttisch liebst. Ich bleibe dabei, dass es, vorausgesetzt beide Parteien können erwachsen und vernünftig miteinander umgehen, das Beste für die Kinder ist, wenn die Wohnsituation bzw. Betreuung so bleibt, wie sie ist.

Natürlich erfordert das viel Beziehungsarbeit und sicherlich auch muss man seinen Stolz herunterschlucken. Aber mit der Zeit wird sich auch für dich das Blatt wenden. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, fängt das Leben wieder an :) ... nicht nur für Getrennte oder Alleinerziehende.
 
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Gast

  • #29
Nach unserer Trennung hatte ich auch mit diesem Gedanken gespielt. Man geht ja alle möglichen Varianten durch. Der Vater meiner Kinder wollte aus unserer Stadt zu seiner neuen Freundin ziehen; ich war fassungslos. Ich fragte beim Jugendamt nach und dort erzählte man mir lapidar, dass er nach Honolulu ziehen könne, wenn er das wolle. Da wir das gemeinsame Sorgerecht haben, erwiderte ich, das könne ich ja dann wohl auch tun. Eine Antwort auf die Frage, wer sich dann um die Kinder kümmern würde, blieb mir die Dame allerdings schuldig. Nichtsdestotrotz sind die Kinder, damals 3 und 10, bei mir geblieben. Ich hätte es nicht fertig bekommen, ihnen ihre gewohnte Umgebung zu nehmen, sie aus ihrem Umfeld zu reißen, wo sich doch schon so vieles für sie verändert hatte. Ich hatte das Glück, einen Job zu haben und blieb in seinem Haus wohnen (wir waren nicht verheiratet). Er ist noch heute mein Vermieter und der Jüngere, der heute 14 ist, lebt momentan bei seinem Vater. Für dich ist es auf jeden Fall wichtig, auf eigenen Beine zu stehen. Wirtschaftliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Rede mit deinem Mann, wie sich das am besten für alle Beteiligten realisieren lässt, es ist sicher auch in seinem Interesse. Und bei allem was kommt, verliert bitte nie eure Kinder aus den Augen! Ganz viel Kraft auf deinen Weg!
w/46
 
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Gast

  • #30
Kinder "überleben" Trennungen der Eltern, wenn die Eltern

- sich nicht um die Kinder streiten
- die Kinder nicht verlassen

BEIDE Eltern müssen den Kindern sagen:

Ab jetzt habt ihr zwei zuhause!

Dann legt ihr als Eltern ganz klar für Eure Kinder per Plan fest, an welchen Tagen wo übernachtet wird (mit 8 und 10 geht das!!! Da können Kinder auch zwei zuhause vertragen; alles andere ist von gestern!). Das sollte ungefähr 1:1 sein, 2:3 geht auch, aber diese Standardlösungen "jedes 2. WE" ist nicht gut, weil zu wenig.

Nehmt eine/n Mediator/in, wenn es unter 4 Augen nicht klappt.

Trennt nicht die Kinder!