• #31
Sein Kind finanziell und/oder emotinal im Stich zu lassen ist unentschuldbar.Mein Gehalt liegt so ca. bei 1350€ und davon zahle ich 250€ an meine Frau + diverser Sonderausgaben.Ich sehe meinen Sohn so oft es geht und zahle da natürlich auch.Obwohl dies mich natürlich stark finanziell einschränk,käme ich nie auf den Gedanken darüber zu lamentieren.Wer nicht für sein Kind(auch ungewollt) gerade stehen will,der soll sich sterilisieren lassen.
 
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  • #32
29. 06. 09 Lisa
@19 An Thomas
Hier bin ich, eine Mutter die seit Jahren Unterhalt bezahlt! Und so paradox es klingen mag - ich habe mir dieses Recht - für mein Kind Unterhalt bezahlen zu dürfen - in einem langwierigen Rechtsstreit bis zur 2. Instanz erstritten! Erst in der 2. Instanz habe ich gewonnen. Für dieses ungewöhnliche Vorgehen gab es sehr differenzierte Gründe, die ich in einem öffentlichen Forum auch nicht weiter erörtern werde.
@29 Da der Anspruch auf Ehegattenunterhalt nicht auf Schuld/Nichtschuld gründet, sondern einzig auf Bedürftigkeit, kann er durch Schuld auch nicht zu Fall gebracht werden! Logisch! Oder?
Zitat:
" ....dass der eheliche Lebensstandard auch nach der Scheidung erhalten bleiben muss."
Wobei ich hier auf das stereotype Beispiel von Arzt und Krankenschwester oder Chef und Sekräterin nicht eingehen werde.
Das Problem ist folgendes: am Lebensstandard des Mannes ändert sich wesentlich weniger, als am Lebensstandard der Frau - denn er ist es, der - berufstätig war, ist und auch bleiben wird. Die Frau, insbesondere diejenige die zugunsten von Familie und Kindern ihren Beruf aufgegeben hat, ist durch ihre unbezahlte Familienarbeit am Aufbau eines bestimmten Lebensstandards der Familie beteiligt. Denn der Wert von Hausarbeit und Erwerbsarbeit ist rechtlich gleichgestellt. Die ökonomische Abhängigkeit der Frau, besonders bei dieser Ehekonstellation, perpetuiert sich zwangsläufig im Falle einer Scheidung fort. Viel gravierender bei einer langen Ehedauer als bei einer kurzen. Kindererziehung, Alter, Krankheit, Pflege von Schwiegereltern, kostenlose Mitarbeit im Betrieb des Ehemannes, usw. das alles oder einzeln kann einen Unterhaltsanspruch der Frau auslösen - es wäre unbillig ihn ihr zu versagen!
Es ist also nicht so einfach, im Falle einer Scheidung die Frau auf den Arbeitsmarkt zurückzuwerfen, zumal unter den momentanen wirtschaftlichen Bedingungen des Arbeitsmarktes. Die Lebens- und Berufsbiografien von Frauen und Männer sind leider immer noch zu unterschiedlich, als dass man einfach sagen könnte, nach einer Scheidung ist jeder für sich selber verantwortlich. Dieses Argument ist kurzschlüssig und gedankenlos.
Nehmen wir die Durchschnittsscheidungsfamilie mit 2 minderjährigen Kindern, einer nicht berufstätigen Ehefrau und einem Nettoeinkommen von 2500,- €.
Davon wird zunächst der Unterhalt für die Kinder, der je nach Alter variiert, abgezogen. Nehmen wir an es sind für 2 Kinder 600,- €
Verbleiben 1900,- € die für die Unterhaltsberechnung - davon erhält die Frau 3/7 , somit rd. 800,-€, dem Mann verbleiben 4/7, also rund 1100,- €.
Die Frau hat für 3 Personen 1400,- € zur Verfügung, der Mann hat für sich allein 1100,- € zur Verfügung. Also, wessen Lebensstandard sinkt hier wesentlich mehr?

In einem öffentlichen Forum in dem auch (scheidungswillige und evtl. unterhaltsunwillige ) Männer verkehren, werde ich ganz sicher auf keine Schlupflöcher hinweisen die Frauen diskriminieren. Männerfreundliche Anwälte hüten sie als "Geheimtip" in ihren Schubladen! Also bitte selber recherchieren.

An die Fragestellerin: Eltern die sich ihren Unterhaltspflichten entziehen, scheinen mir als Partner untauglich zu sein, will heissen - verantwortungslos!
 
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  • #33
mein ex mann ist Musiker er zahlt wann er Lust hat bzw. wie Jobs kommen. ich habe mir diese kanone von Vater ausgesucht! seine Freundin möchte keine Kinder. wenn wir zwangsläufig ins Gespräch kommen weil sie sich in den Umgang einmischt spricht sie von deine Kinder. ich wusste nichts von der zweimaligen unbefleckten Empfängnis. dieses nette neue Pärchen denkt dass ich mit dem kindesunterhalt vielleicht tantramassagen vornehme[mod]. nein im ernst ich zahle davon die miete die Kleidung der Kinder das essen Urlaub schulbedarf etc. aber natürlich profitiere auch ich vom schönen Wohnraum ja das ist so. wenn mir so ein Heini wie mein ex begegnen würde der nicht für seine Kinder sorgt husch weg!!!
 
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  • #34
Ein Mann der sich nicht um seine Kinder kümmert und oder keinen Unterhalt bezahlt, käme für mich als Partner niemals in Frage.
Mein Expartern und KV ist ein solcher Fall.
Ich selbst habe vor mehr als 10 Jahren einmal einen solchen Mann mitten in der Nacht aus meinem Bett geworfen, als ich eben dies von ihm erfuhr, nämlich dass er weder zahlt, noch- sich kümmert und dass ja (klar!) die KM schuld daran sei!
 
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  • #35
Bei meinem Ex hat sich das miese Blatt gewendet. Erst hat er keinen Unterhalt an Ex und Kinder gezahlt. Seinen Sohn hat er bald zu sich geholt. Dann die Tochter. Obwohl beide Kinder dann bei ihm regierten verlangte er den Kindesunterhalt lange Zeit nicht von seiner 1. Frau zurück. Später wollten die Kinder das der Betrag an sie überwiesen wird. Anschliessend, nach 10 Jahren nahm er auch seine geschiedene Frau zurück. Er hat also die volle Verantwortung Stück für Stück wieder übernommen - sehr positiv wie ich finde.
 
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  • #36
es gibt 1000 gründe wieso er nicht für sein kind zahlt. prinzipell finde ich es total bescheuert den kindsunterhalt nicht zu zahlen, aber es gibt zig gründe wieso dies nicht erfolgt und es gibt manchmal auch gute gründe weshalb das nicht erfolgt. frag ihn doch.
wenn ich mir anschaue was mein lebensgefährte alles für seine "alte" familie zahlen muss. das ist der gipfel. er ist beamter im gehobenen dienst und lebt gerade am existenzminimum. wenn männer da keine lust mehr zum heiraten haben.....ich kann das verstehen.

w53
 
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  • #37
es gibt 1000 gründe wieso er nicht für sein kind zahlt. prinzipell finde ich es total bescheuert den kindsunterhalt nicht zu zahlen, aber es gibt zig gründe wieso dies nicht erfolgt und es gibt manchmal auch gute gründe weshalb das nicht erfolgt. frag ihn doch.
wenn ich mir anschaue was mein lebensgefährte alles für seine "alte" familie zahlen muss. das ist der gipfel. er ist beamter im gehobenen dienst und lebt gerade am existenzminimum. wenn männer da keine lust mehr zum heiraten haben.....ich kann das verstehen.

w53

Erstaunlich, erstaunlich. Da hat dein "Neuer" eine Ehe gelebt, aus der auch Kinder hervorgegangen sind. Er lebt jetzt bei Dir und die Kinder sind jetzt egal? Was hat heiraten mit Kindesunterhalt zu tun? Die Ehefrau wird ihm lange genug den Haushalt geführt haben, sonst müsste er nicht zahlen, da sie in ihrem Job arbeiten könnte.
Schade es sind fast immer die "Neuen" Frauen, die die Männer dazu bewegen den Kindesunterhalt einzustellen, bleibt zu wenig für sie selber übrig....
w/44
 
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