• #1

Weibliches Phänomen oder First-Lady-Dilemma?

Voller Häme wird der demokratische Bürgermeisterkandidat von New York, Anthony Weiner, in zahlreichen Internetbörsen und Blogs verrissen, nachdem er versehentlich ein Nacktbild von seinem erigierten Penis an seine 35.000 Follower bei Twitter gesendet hatte. Das Bild war eigentlich für eine Studentin bestimmt. Medienberichten zufolge war das nicht das erste Mal. Trotz diesem offensichtlichen Fall von Exhibitionismus im Netz, der neben der Infragestellung der Kandidatur auch die Beziehung belasten muss, steht seine Frau in der Öffentlichkeit hinter Ihrem Mann.
Wie einst die Frau von Strauss-Kahn, die sich dann allerdings später trennte.

Wie kann eine Frau Ihrem Partner so einfach verzeihen? Ist das öffentliche Verzeihen nur Fassade, hinter der sich eine traurige Partnerin in einer Art First-Lady-Dilemma gefangen, verbirgt? Könnten Sie Ihrem Partner so einen Betrug verzeihen? Welche Rolle könnte dabei die Öffentlichkeit spielen?
 
G

Gast

  • #2
Natürlich ist das Fassade. Denn wenn die Frau sich trennen würde, wäre er erledigt. Und sie müsste Rache fürchten. Deshaklb wird sie sich erst trennen, wenn die Wogen geglättet sind.
 
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Gast

  • #3
Das ist nicht "einfach verzeihen". Das ist eine sehr große Demütigung, aber wenn man verheiratet ist und vieles zusammen erlebt hat, vielleicht sogar Kinder zusammen hat, dann trennt man sich nicht so eben, "nur", weil einer mal nen Seitensprung hatte.
Männer sind eben größtenteils schw...gesteuerte Wesen, die erst im Nachhinein nachdenken.
Außerdem verlieren gerade solche Promifrauen ja auch ihren Status und der Imageverlust des Mannes ist auch noch größer, wenn die Frau ihn verlässt.
Oft wollen beide ihr Leben weiterleben.
Klappt natürlich oft auf lange Sicht nicht, aber diese Frauen kämpfen eben um ihr Leben und um ihre Beziehung. Sie wollen ihren Mann nicht verlieren, auch wenn er so etwas gemacht hat.

w,40
 
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Gast

  • #4
Um so etwas zu sehen, muss man gar nicht ins Ausland. Bestes Beispiel: Frau Seehofer. Ich glaube, dass Frauen, die jahrelang nur Hausfrauen waren und ihrem Mann "den Rücken freigehalten haben" zu solchem Verhalten neigen. Eigene berufliche Erfolge können sie nicht vorweisen und wollen daher, nachdem sie jahrelang mit dem Mann zusammen an seinem beruflichen Aufstieg gebastelt haben (= die heile eheliche Familienidylle vorgespielt und zur Schau gestellt haben, um dem Ehemann öffentlich den Anschein eines treusorgenden, verlässlichen Familienvaters zu verpassen und dadurch Wählerstimmen zu generieren), wenn der Mann auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen ist, mit im Rampenlicht stehen, statt nur in einer Randnotiz als Geschiedene erwähnt zu werden. Ich persönlich kann allerdings nicht nachvollziehen, wieso man sich als vom Ehemann öffentlich betrogene und gedemütigte Frau nicht trennt. Abgesehen davon, dass ich so einen Mann nicht mehr lieben könnte und daher nicht mit ihm zusammenbleiben wollte, wäre ich auch zu stolz, um so ein Verhalten einfach so hinzunehmen.

w, 28
 
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Gast

  • #5
So weit muss man doch gar nicht suchen. Frauen, die selbst nichts zustande bringen, sondern außer "hauptberuflicher Ehefrau und Mutter" nichts können und nichts wollen, harren doch auch aus, wenn der Ehemann schon seit Monaten oder Jahren eine andere Frau liebt. Das hat nichts mit Loyalität zu tun, sondern ist Angst vor Eigenverantwortung, Faulheit und Würdelosigkeit. Das geschieht auch nicht mit Rücksicht auf den Ehemann oder die Kinder - die sich ihrer würdelosen Mutter eher schämen -, sondern zur Wahrung der falsch verstandenen eigenen Interessen. Mit hat das schon immer gewundert. Frauen sind eben anders ...
 
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Gast

  • #6
Männer sind eben größtenteils schw...gesteuerte Wesen, die erst im Nachhinein nachdenken.
Wie kommst Du zu so einer lächerlichen Meinung...durch dieses Forum?

Wir sind alle durch unsere Sexualität mehr oder weniger beeinflusst ... aber mehr auch nicht.

Der genannte Fall ist, wenn überhaupt , vielleicht typisch für die sexuelle Ausschweifung eines erfolgreichen Alpha-Menschen, der seine Möglichkeiten und seine Stellung ausnutzt.
Es ist nicht zu verallgemeinern, weil die meisten Männer weder Zeit noch Lust auf solchen Quatsch haben.

Ich könnte ja auch sagen, dass viele Frauen laufend derart rein emotional nur an der Oberfläche rumkratzen, dass ich mich frage, ob sie jemals wirklich rational tiefer nachgedacht haben ... das wäre aber ein Vorurteil, und daher genausowenig statthaft wie Männerbashing.
 
  • #7
Das ist die üblicher Form der Prostitution der Ehefrauen der Machtmenschen. Verläßt sie ihn, verliert sie Status und Ansehen.
Also schluckt sie das runter! Offensichtlich kann man vieles verzeihen, wenn die Vergütung stimmt, wobei ich hier nicht einmal die Finanzen meine, denn zur Ader könnte sie den Mann wohl ganz kräftig lassen.
 
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Gast

  • #8
Liebe FS

es geht auf keine Kuhhaut was sogenannte best etablierte Ehegattinnen durch konzentriertes Wegsehen alles hinnehmen. Kinder mit außerehelichen Beziehungen sind da noch die sympathischere Variante eines Alphamännleins mit Tendenz zur Sperma-Streubüchse.
Da die Society Lady ohnehin die Dame ohne Unterleib wird, mit den Jahren, muss sie dem Ehegatten seine Eskapaden und seinen ungeheuren Appetit mit dem was man um 1900 "Hang zum Personal" nannte, nachsehen.

Es lohnt sich für die Gattin wenn sie durchhält. Conran, Besitzer der Einrichtungskette, klagte vor Gericht er sähe überhaupt nicht ein dass seine Ehefrau, die ihm allenfalls ein paar Abendessen bereitet hatte und mehrere Kinder geboren hatte, die Hälfte seines Millionenvermögens zugesprochen erhielte. Der britische Richter sah das anders.

Strauss-Kahn hatte Dreck am Stecken. Aber erstens sind die Franzosen etwas lässiger mit Amouren in Hotels und zweitens hat die Ehefrau ja bald genug von ihrem Mann gehabt. Sich danach noch als Mann und Frau zu respektieren wenn daurnd jemand durch die Schlafzimmertür hagelt wäre ja auch zuviel verlangt.
 
  • #9
Die betroffene Partnerin will m.E. nicht auf ihren super-gut verdienenden "Gold-Esel" verzichten.
Oder nicht auf ihre gesellschaftliche Stellung, die ihr so ein Mann ermöglicht.
Vielleicht ist deren Ehe nur eine Zweckgemeinschaft - für Beide ?
Alles Andere, ist nur verbal romantisches Gesülze.
Strauss-Kahn hatte Dreck am Stecken. Aber erstens sind die Franzosen etwas lässiger mit Amouren in Hotels und zweitens hat die Ehefrau ja bald genug von ihrem Mann gehabt.
In diesem Fall hatte die Ehefrau lt. Presse mehr Millionen-Vermögen als er.

Vermutlich mit Gewalt erzwungener Oral-Sex mit dem Zimmerservice - ist schon sehr hart.
Aber als er dann auch noch in Verdacht geriet, als Zuhälter o.ä. - wurde es zuviel für seine Frau.
Mir scheint, perverse Sex-Aktivitäten sind in diesen Kreisen nichts Ungewöhnliches ?
Aber selber als ordinärer Zuhälter = weit unter deren Niveau. In solchen Kreisen hat man lieber "Zulieferer" dafür ?.
Sich danach noch als Mann und Frau zu respektieren wenn daurnd jemand durch die Schlafzimmertür hagelt wäre ja auch zuviel verlangt.
Ach, so manche betroffene Partnerin tröstet sich dann mit viel Geld von ihrem Mann - und ggf. mit eigenen Liebhabern. Ihr Ehemann weiss, das sowas für ihn billiger ist, als eine Scheidung.

Ich hörte von einem Ehepaar, vor fast 80 Jahren. Er war gut verdienender Unternehmer, seine Ehefrau treu und Hausfrau und Mutter (drei Kinder).

Immer wenn er seiner Ehefrau untreu wurde, schenkte er ihr dafür was Teures (z.B. Pelzmantel, Schmuck, etc.). Diese Ehefrau wusste den Grund und Zusammenhang - aber genoss es.
Notorischer Fremdgänger = ihre Schränke und Schatullen füllten sich.
Trennung/Scheidung ? Nein ! - Denn dann gäbe es ja keine teuren Geschenke mehr.
 
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Gast

  • #10
Lieber FS

das prüde Amerika treibt es es hinter den Kulissen sehr bunt. Das nun auch noch live erigierte Schwänze an ferne Internetbekanntschaften gesendet werden setzt dem Ganzen die Krone auf.
Gerade Politiker brüsten sich ja gern mit ihrem Vorzeige-Familienglück. Darum trifft die Häme sie dann natürlich besonders stark.

Einige treiben dies auch während die eigene Ehefrau schwanger ist. Jeder vernünftige Mensch wäre in so einer Lage völlig mit sich und seiner Frau beschäftigt. Aber offensichtlich reicht selbst eine Schwangerschaft heute nicht mehr um den Mann zu binden. Nein, er geht online und postet versehentlich sein Gemächte via Twitter.

Internet hat die Wohnzimmerwände der Privaträume niedergelegt. Das Privateste und Intimste soll nun der ganzen Welt mitgeteilt werden. Ich frage mich warum Weiner seine Prachterektion nicht einfach seiner eigenen Frau gezeigt hat ? Die hätte es was angegangen.