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  • #1

Weiblichkeit.....was macht sie denn nun wirklich aus

Immer wieder lese ich hier davon, dass Männer weibliche Frauen möchten. Selbstbewußt soll sie schon sein, aber bitte mit weiblichen Attributen. Ich bin nun verunsichert. Darf eine weibliche Frau beruflichen Erfolg haben? Oder schließt sich das aus? Denn meine Erfahrung - zumindest im Beruf: ich muss in einer männerdominierten Branche auch gern mal deutlich werden um die Interessen des Unternehmens zu wahren. Bin ich deswegen NICHT mehr weiblich, weil ich auch hartnäckig sein kann. Warmherzig ist oft das Schlagwort. Wie definiert ihr das? Empathie? Was erwarten Männer? Wie definiert ihr weibliche Attribute? Wie bringe ich sie mit meinem Alltagsleben in Einklang? Ich bin 44 - also keine Kinderplanung mehr. Also das Argument der Gebärfreudigen Frau bitte außen vorlassen.
 
  • #2
- gutmütig
- weich
- nachgiebig (in Maßen nicht in Massen)
- clever
- verständnisvoll
- charmant
- wortgewandt (ohne aggressiv zu sein)
- ein bisschen anhänglich (ohne zu kleben)
- ein bisschen verspielt (ohne albern zu werden)

Geht am Besten wenn dein Job da bleibt wo er hingehört, auf Arbeit d.h. das Alltagsleben bleibt das Eine, der Job das Andere. Eine weibliche Frau darf natürlich beruflichen Erfolg haben.. kein Problem.. es ist nur kein "Werbeargument" (im gegensatz zum Mann)
 
  • #3
Männer akzeptieren durchaus Frauen, die beruflich erfolgreich sind (es schließt sich also nicht kategorisch aus), aber im Sinne der Partnersuche ist dies für sie kein wichtiges Attribut. Männer suchen vielmehr Warmherzigkeit, Familientauglichkeit, Natürlichkeit, Zärtlichkeit, Anmut, Schönheit, Frische. Genau das sind die weiblichen Attribute, nach denen Du fragst.

Du erwähnst im Kontext der männerdominierte Branche Eigenschaften wie Hartnäckigkeit. Genau solche Attribute wie hartnäckig, abgebrüht, kaltherzig, glashart, karriereorientiert, erfolgsorientiert schrecken Männer eben leider eher ab, auf jeden Fall bringen sie aber keine Pluspunkte. Kurz gesagt: Ja, Deine Weiblichkeit leidet darunter, wenn Du hart bist.

In meinem umfangreichen erweiterten Bekanntenkreis merke ich immer wieder, dass ganz viele Frauen es nicht schaffen, diese eher maskulin-dienstliche Art im Privatleben abzulegen -- sie reden, argumentieren, verhandeln auch privat mit dem beruflichen Geschick, der gewohnten Härte, Kälte und Konsequenz und lassen weibliche Werte wie Milde, Warmherzigkeit, Kompromissfähigkeit völlig vermissen. Ich kann auch auf rein privaten Veranstaltungen sofort die "Managerinnen" erkennen -- an Habitus, Aufmachung und Verhalten.

Ein wichtiger Aspekt ist aber auch, dass Frauen umgekehrt Männer genau an solchen Attributen wie Erfolg, Durchsetzungsvermögen, Souveränität, Selbstbewusstsein messen und diese Eigenschaften unbewusst toll finden -- und dann umgekehrt denken, dass es Männer genauso geht. Das ist aber schlichtweg nicht der Fall. Männer suchen ganz andere Attribute (siehe oben).

Frauen sollten meines Erachtens auch im Beruf nicht versuchen, durch maskuline Attribute "ihren Mann zu stehen", sondern ihre weiblichen Stärken einsetzen.
 
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  • #4
Du solltest in deinem Privatleben auch Frau sein - also: dich weiblich kleiden (nicht nuttig), heißt; nicht nur Jeans und T-Shirt oder Sweatshirt und Turnschuhe. Du solltest zärtlich sein können (grundsätzlich mal ohne Gegenleistung zu erwarten) Liebe geben und auch nehmen. Nicht immer arrogant nur Recht haben wollen, auch mal Kompromisse schliessen können. D.h. aber nicht: nur klein beigeben und ducken, sondern durchaus die eigenen Position erklären können. Lachen finde ich ganz wichtig, euer Humor sollte auf einer Wellenlänge liegen. Kochen wäre sicherlich gut, aber muss nicht bei allen Männern sein. Versuche keinen Mann zu kopieren, sondern lebe auch die weiblichen Attribute. Lass dir auch mal helfen - jedoch nicht dummes Weibchen spielen. Und das alles bitte authentisch! Frau darf durchaus selbstbewusst und erfolgreich sein, doch dabei bitte auch noch Frau bleiben. Zeige dem Mann den du liebst, dass auch du Schwächen hast. Die hat jeder und die machen dich dann auch sympatisch.
 
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  • #5
Selbstbewusstsein und weibliche Attribute schließen sich nicht aus! Eine (beruflich) erfolgreiche Frau kann sehr weiblich sein...

Liebe FS, ich denke es kommt in erster Linie darauf an, WAS FÜR EINEN MANN Du selbst suchst: ist es ein anhänglicher, treu sorgenden "Familienvater", der seinerseits wiederum lieber eine sich unterordnende, angepasste Frau haben möchte, so steht Dir beruflicher Erfolg dabei sicher im Weg.

Suchst Du aber einen ebenfalls selbstbewussten, beruflich erfolgreichen Mann, so wird er Deine Souveränität, Dein erfolgreiches Auftreten mögen. Denn all dies muss Weiblichkeit nicht ausschließen. - Ich weiß, wovon ich spreche! w 50+
 
  • #6
@4# natürlich, es gibt ja sogar Mc Kinsney, oder Deloitte Mitarbeiterinnen in Führungspositionen die Männer abbekommen.. teilweise nicht mal schlechte.. für mich würde so eine Dame allerdings nicht in Frage kommen... *schauder* das ist wie mit Rosenkohl, egal für wie lecker das Andere halten oder wie gesund das sein mag, ich mags nicht..
 
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  • #7
Da ich selbst beruflich erfolgreich bin, finde ich genau solche Frauen attraktiv. Denn beruflicher Erfolg erfordert Ehrgeiz, Fleiss, Durchhaltevermögen, flexibles Denken und Handeln sowie soft skills wie Kommunikationsfähigkeit u. Empathie. Das sind alles Eigenschaften, die ich an Frauen sehr schätze und die auch in einer Partnerschaft Gold wert sind.

Unter warmherzig bzw. empathisch verstehe ich, dass man sich in andere und deren Gefühlslagen hineinversetzen kann, mitfühlt und tröstet, wenn es nötig ist und dabei auch mal eigene Gefühle zurückstellt. Wenn ich aud dem Büro komme, müde und schlecht gelaunt bin, will ich nicht noch einen Vortrag halten müssen, was genau mich so stresst einschliesslich Vorwürfen, warum ich mich nicht besser zur Wehr setze. Sondern ein liebevolles, warmes "Liebster, Du scheinst ganz schön gestresst, soll ich Dir erst mal ein heisses Bad einlassen oder Dir den Nacken massieren?". Und ja, das selbe würde ich meiner Partnerin in dieser Situation auch anbieten!

Sonst trifft Helleken mit seiner Liste auch ziemlich meine Wünsche. Du FS solltest das Durchsetzungsvermögen, Hartnäckigkeit und chefmässiges *deutlich werden* (im Sinne von *kein Widerspruch jetzt!*) in der Firma lassen. Eine Frau wie Dich würde ich dann mit Handkuss nehmen.

Den Vorstellungen von #1 kann ich nicht ganz folgen. Aber interessant, wie Du nur durch Deine Wortwahl identische Eigenschaften für Frauen negativ, für Männer positiv belegst (z.B. Hartnäckigkeit -Konsequenz /Kälte -Souveränität). Hier scheint mir eher Dein Wunsch, beruflich erfolgreiche Frauen herabzuwürdigen im Vordergrund zu stehen, als eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema.

m 48
 
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  • #8
#6 und #2 treffen es wohl sehr gut, genau so denken die Männer in meinem Umfeld auch.

Als erfolgreiche Frau muss man sein Weiblichkeit nicht verlieren, unzählige glückliche Ehen erfolgreicher Paare zeigen das.

Eine sanfte Frau kann erfolgreich sein und trotzdem eine sanfte Frau bleiben.

w54
 
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  • #9
Diese Diskussion gibt es in Frankreich nicht.

Viele deutsche Frauen glauben, ihr Beruf mache sie unweiblich oder stereotyp zu "starken Frauen" (was soll das eigentlich heißen?). Weshalb können so viele Deutsche nicht normal und entspannt mit ihrer Persönlichkeit und deren Rollen umgehen?

Immer dieser Krampf nach stereotypen Zuschreibungen, die betonhart aufgefast werden.

Die Französin oder Italienerin "hat es" - sie ist feminin gekleidet, charmant, einfühlsam und ganz schön intelligent - genau das ist es.
 
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  • #10
Liebe FS
vor einem Jahr hätte ich auch zugestimmt und gesagt:
Ja eine selbstbewußte, ruhig auch karriereorientiert und willensstrake , eigenständige Frau soll es sein.
Jetzt sage ich, nie wieder.

Natürlich sollen die v.g. Atribute weiterhin da sein, aber an erster Stelle muss für mich zukünftig Warmherzigkeit und gemeinsame Werteorientierung (was auch für den Beruf gut ist, wenn man dabei intelligent vorgeht...das weiß ich als Personalvorstand sehr wohl) stehen.

Abgebrühtheit, Kaltschnäuzigkeit sollte in der Partnerschaft gar nicht vorkommen.

Leider verwechseln das einige Frauen (ich habe hier bei EP so ein Exemplar erwischt) mit Unabhängigkeit und Selbstbewußtsein. Sie meinen tatsächlich, sie wäre ein "Liebchen" wenn sie auch nur ein Fehler zugeben müssten. Ich würde so eine Frau, wie ich als Partnerin habe, in leitender Position niemals einstellen.

Der gegenseitige liebevolle Umgang miteinander, und dem anderen jeweils Rückhalt zu geben, muss an erster Stelle einer Beziehung stehen. So etwas möchte ich selbst privat geben, aber auch zurückbekommen.

Das muss sich auch im Charakter der Partner widerspiegeln.

Und genau diese (eben auch weiblichen) Attribute sind für mich, mehr denn je, wieder interessant. So eine Frau kann genausogut auch beruflich erfolgreich und unabhängig sein.

M -40
 
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  • #11
@9: aber nicht nur Karrierefrauen mutieren zur Zicke und Hexe - auch ganz normale, fast intellektuell minderbemittelte Frauen sind abgebrüht und kaltschnäuzig, insbesondere wenn es darum geht, den Ex finanziell auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Dazu benötigt es keinen Uniabschluss oder Karrierestatus im Job. Oftmals sind diese Frauen auch noch zu faul zum arbeiten und möchten ihr Leben fremd finanziert haben. Also da frage ich mich aber, was besser ist.
 
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  • #12
SMS eines Verehrers:

"Weißt du eigentlich, welch faszinierende frau du bist, wenn du aus einem normalen ernsthaften gespräch den hebel umlegst und zum vamp wirst?"

Ich schwöre, ich wollte überhaupt nicht den Vamp spielen- ich finde den Mann nur spannend und flirte gerne ein kleines bisschen mit ihm... neben den ganz sachlichen Gesprächsthemen....
 
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  • #13
Solche dummen Diskussionen gibt es auch in skandinavischen Ländern nicht. In Deutschland ist das Weiblichkeits- und Männlichkeitsbild derart polarisiert, das man es eigentlich wirklich nicht ernst nehmen kann. Dies hat mit unserer Tradition (Biedermeier, NS-Zeit, verlorener Krieg, Restauration in der Nachkriegszeit usw. zu tun), die immer noch durch die Köpfe spukt.
Hier wird unter anderem nicht gefragt, wie wollen wir Frauen sein, sondern wie sollen die Frauen sein, damit sie einen Mann abkriegen.
Als Beispiel:
Du solltest zärtlich sein können (grundsätzlich mal ohne Gegenleistung zu erwarten) - dies ist nicht männlich? sondern weiblich? Ja, die Frauen sollen sich aufopfern und bloß keine Gegenleistung erwarten. Hier wird keine gleichberechtigte Partnerin gesucht, sondern eine Mama. .

Liebe geben und auch nehmen. dies ist nicht männlich, sondern weiblich?

Kochen wäre sicherlich gut, aber muss nicht bei allen Männern sein. Auch hier wird die Versorgerin, die Ernährerin gesucht. Sag mal bin ich in den 50er?

Und natürlich Trost spenden, wenn der arme Mann vom ach so schrecklichen Berufsleben nach Hause kommt. Ich komme mir vor, wie in einem Werbefilm für Dr. Oetcker-Puddingspulver, nur dass sie neben ihrer eigenen Berufstätigkeit auch dies noch stemmen soll.

Männer mit dieser Erwartungshaltung - nein danke. Dies sind die berühmten Peter-Pans
Ich bin doch keine Bedürfnisbefriedigungsanstalt.
w/58 Jahre
 
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  • #14
@12 und genau du hast nicht verstanden, was gemeint ist. Männer können / wollen anfangs grundsätzlich wenig Zärtlichkeit geben. Wenn sie sie erhalten, können sie sich fallen lassen, und diese dann auch selbst geben. (daher mal ohne Gegenleistungen zu erwarten, die kommen dann von alleine!

Kochen - was ist daran schlecht, wenn Frau kochen kann und so den Mann verwöhnen? Er kann dann Rasen mähen, was Frau vielleicht nicht will?! Liebe geben und nehmen - ist doch für beide Seiten gut.

Ich bin eine Frau, man sagt mir nach, sogar Karrierefrau, emanzipiert, mit beiden Beinen im Leben und mit Meinung zu vielen Themen. Aber ich bin auch Frau, ich kann mich bei meinem Partner auch mal fallen lassen, schwach sein oder ihn verwöhnen - und es kommt zu 100 % wieder zurück! Auch, nachdem auch er feststellte, auch er darf mal schwach sein, und eben nicht immer den harten Mann markieren muss. Wir sind beide GF von zwei unterschiedlichen Unternehmen - tragen also Verantwortung und möchten zuhause auch nur mal Mensch sein!

sorry, aber mit deiner Grundeinstellung: ich bin doch keine Bedürfnisbefriedigungsanstalt, wer sollte dich da lieben können oder deine Bedürfnisse befrieden wollen? Liebe ist ein Geben UND Nehmen! Gruß 3
 
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  • #15
Ich bin eine beruflich erfolgreiche Frau, die Männer immer mal davon überzeugen muss, eine Sache besser so zu machen als so. Das gelingt mir erstaunlich gut - weil ich nicht mit der Keule komme, sondern mit Argumenten, Charme und auch mal einem Augenzwinkern. Zugegeben, weil ich eher weiblich gekleidet bin, denken manche Männer anfangs, sie könnten mich zum Frühstück verspeisen - bis sie von mir einen eleganten Spruch kassieren. Eine Frau kann sich durchsetzen und den Mann dabei trotzdem gut aussehen lassen.
 
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  • #16
Hier die FS:

Liebe nummer 1 - ich hatte ein Attribut genannt: Hartnäckigkeit. Dass Du daraus machst, erfolgreiche Frauen seien kaltschnäuzig, abgebrüht, kaltherzig, glashart, karriereorientiert - dann kann ich das leider nicht nachvollziehen. Denn Gott sei Dank nehme ich das alles nicht für mich in Anspruch und kenne auch keine Frau in meinem Umfeld die sich in beruflich erfolgreicher Position so benimmt. <MOD> Mit weiblichen Stärken wie z.B Nachgiebigkeit hätte ich meinen Job nicht mehr, denn ich würde ein Geschäft nach dem anderen verlieren, weil man(n) solche Frauen in der Wirtschaft einfach nicht ernst nimmt. Natürlich ziehe ich mich sehr feminin an, bei meiner Figur muss ich allerdings aufpassen, dass die Herren nicht zu sehr abgelenkt werden - Ausschnitt nicht zu tief.

@2 - ein tolles Argument: "keine Werbeargument!" Daran kann ich mich halten, obwohl ich sehr schade finde, dass ihr Männer so abneigend darauf reagiert - vielleicht weil eben noch unter der hiesigen Bevölkerung die Meinung, die die nr1 geäußert hat, die Runde macht.....und doch so unwahr ist.

@6 - danke, hat mir sehr gut gefallen

@9 - sind es nicht gerade die eigenschaften wie "Rückhalt geben", die eine Frau in Führungsposition erfolgreich sein läßt. Meine allererste Aufgabe heißt: mein Team motivieren, Rückhalt in schwierigen Situationen usw. - nur der liebevolle Umgang mit Konkurrenten - den sollte ich besser beliebn lassen *schmunzel* Ich will die Reibungswärme beim über den Tisch ziehen schon noch spüren ;-))

@10 - DANKE, da mußte ich schon lachen, aber recht hast Du

Also insgesamt, bin ich gar nicht so weit weg von eingen Eurer guten Argumenten - vielen Dank.
Und ich bin natürlich für mehr Frauen in Führungspositionen.Es stimmt, in vielen anderen Ländern wird auch im Gegenzug die positiven Eigenschaft der Frauen im beruf gefördert. In Frankreich machen wesentlich weniger Unternehmen pleite, in den Frauen "das Sagen" haben.


Ach übrigens: wißt Ihr Männer eigentlich, dass Frauen, die im Alltagsleben und Beruf viel Verantwortung tragen, diese im Bett sehr gerne abgeben? Einige der Herren wissen vielleicht sogar, was ich meine.
 
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  • #17
zu #12 (bin #9)
Wie ich, als auch meine Vorredner, klar gemacht haben, geht es darum, gegenseitig liebevoll miteinander amzugehen... das hat nun gar nichts mit "Bedürfnisbefriedigungsanstalt" zu tun.

Warum soll sie denn "keine Gegenleistung" bekommen, oder erwarten dürfen?
Wer sagt denn sowas?

Wahrscheinlich funktioniert eine Beziehung mit einer eher "sanften" Frau besser, zumindest wenn man (wie ich) nur ungern irgendwelche unnützen Streitereien oder sonstige Gefechte im Privatleben austragen will. Das muss auf die wesentlichen, wirklich wichtigen, Eckpunkte beschränkt bleiben, wo persönliche Interessen ungleichmäßig bevorteilt werden.

Sagt mal, ist unser aller Leben nicht viel zu kurz für so eine Sch....?

Mein Partnerin muss nicht kochen oder sonst irgendwie das Hausmütterchen sein, aber sie sollte ein Anker sein, wie ich ihr einer bin. Ich brauche im Privatleben keine Kampfansagen.

Deswegen ist hier auch keiner ein "Peter Pan". Wobei ...auch nicht schlimm.
 
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  • #18
Ich habe den Eindruck, dass die Unterschiede zwischen gewünschtem weiblichen und männlichen Verhalten übertrieben werden.
Wie (angelehnt an #2) gutmütig, nachgiebig, verständnisvoll eine Mensch sein sollte und was in der Hinsicht ein angemessendes, anständiges Verhalten ist, sollte doch kaum vom Geschlecht abhängen. Bei Cleverness und Wortgewandheit kann ich keinerlei wünschenswerte Unterschiede ausmachen. (Wer will denn einen weniger intelligenten Mann, der sich nicht ausdrücken kann?) Ich suche auch keine Frau, die "anhänglicher" ist als ich selbst, sondern vielmehr eine selbstbewusste, unabhängige Frau (ist das zu männlich?). Verspielt ohne Albernheit kann ich auch sein. Hat was mit Phantasie und Kreativität zu tun. Ist das unmännlich?
Ich halte wünschenswertes Verhalten im Wesentlichen für geschlechtsneutral. Entsprechend finde ich typisch männliches Verhalten/Gehabe ziemlich dumm und unreflektiert.
 
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  • #19
#6. Diese Erwartung an eine Partnerin finde ich SUPER! Kann sie alle unterschreiben - gerade auch deshalb, weil du hier zu den wenigen gehörst, die keinen Widerspruch konstruieren zwischen Job und Privat. Natürlich muss man sich im Job anders verhalten als zu Hause/in einer Beziehung. Aber ein kalter Mensch im Job bleibt auch ein im Kern kalter Mensch zu Hause. Und ein empathischer Mensch in einer Beziehung ist auch ein im Kern empathischer Mensch im Job. Oder eben ein zwiegespaltener. Und das ist schlecht für Frauen genauso wie für Männer.

Und auch deine Bemerkungen zu #1 teile ich voll und ganz. Ich verstehe überhaupt nicht, Frederika, wie du dich selber so klein machen kannst, gerade angesichts der Tatsache, dass du hier immer so grundsätzlich argumentierst mit so hohen Ansprüchen an einen Partner. Das passt für mich nicht zusammen.

w
 
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  • #20
@12 - oha....
hier die FS, nun weiß ich, warum erfolgreich Frauen gerne auch mal mit allerlei negativen Attributen belegt werden.

Also: beruflich erfolgreich bringt auch Geld mit sich - somit kann ich mir die meisten Leistungen, wie z.B putzen und Garten (sorry, mag ich nicht) einkaufen.

Kochen am WE finde ich wunderbar und was spricht dagegen, am Abend erst Essen zu gehen und dann gemeinsam in das entspannende Bad zu gehen, von dem die Nr. 6 schreibt.

Klar lasse ich auch gerne trösten, wenn mich ein Kunde vollgepampt hat. Oder ich will Rat, wenn ich eine Situatin verbockt habe, ganz kann man den Job nie außen vor lassen und das ist auch in Ordnung so - der gehört auch zu mir.
Aber, und das fordert jeder Job - abschalten ist auch mal angesagt.

De unangenehmen Dinge kann ich wirklich machen lassen.
 
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  • #21
hier ist die #12 an #13
Männer wollen/können grundsätzlich anfangs wenig Zärtlichkeit geben? Was ist dies denn wieder für ein Klischee.
Mein Freund war von anfang an sehr zärtlich - er floss sogar davon über.
und ist in vielen dingen fürsorglich - Nein natürlich ist am Kochen nichts schlechtes - ich bezog ich auf die Erwartungshaltung. Mein Freund kocht und backt sehr gern - besser als ich. Ich verwöhne ihn halt mit anderen Dingen. Er ist übrigens Manager und ein Karrieremann.
Liebe geben und nehmen ja, genau, es ist für beide Seiten gut tuend und zeichnet ja eine reife Persönlichkeit aus. Egal ob Mann oder Frau.
Du hast glaube ich nicht richtig gelesen.
 
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  • #22
Ich sehe es so wie #12

Aus irgendwelchen merkwürdigen Gründen ist man in Duetschland zu verkopft.

In anderen Ländern kommt man überhaupt nicht auf die Idee, über solche Fragen zu diskutieren. Das ist mir schon in den Hausmann-Threads aufgefallen, daß ein merkwürdiges Rollenbild bzw- Rollenverständnis vorherrscht.

Mir ist es gleich, welcher beruflichen Tätigkeit mein Partner nachgeht und wie er sich dort geben muß.

Hauptsache, und das ist der entscheidende Punkt:
Zu Hause ist zu Hause, und da brauche ich keine Managerin oder Generaldirektorin, sondern eine Frau. Soll heißen: sie soll den Kopf mal ganz abschalten und nicht ihre berufsbedingte Rolle weiterspielen, also einfach nur das sein, was sie ist. Nämlich sie selbst mit all ihren geschlechtsspezifisch gegebenen Eigenschaften.

Von daher wirken Beschreibungen, was man alles hat und kann, wenn man sie allen anderen voranstellt, eher so als ob man sich genau darüber zu definieren scheint.

Ich kenne genügend beruflich sehr erfolgreiche Frauen, bei denen man im Privatbereich nichtmal erahnen kann, was sie beruflich machen.

Es bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn man privat das Gegenteil von dem ist, was von einem beruflicherseits abverlangt wird. Auf mich wirkt es jedenfalls abstoßend, wenn jemand meint, die Rolle dann noch zu Haue weiterspielen zu müssen.

Männer erwarten einfach nur eine Frau, wie sie eben ist und sich selbst definiert. Keine Kampfemanze, die meint, es sei ihr gesellschaftlicher Auftrag, den Männern mal zu zeigen, wo der Hammer hängt. Eine selbstbewußte Frau, die mit sich im Reinen ist, hat dieses Getue nicht nötig.

Ich habe da schon die albernsten Verhaltensweisen im Bekanntenkreis erlebt. So etwa als wolle die Frau anderen vorführen, wie gut ihr Mann schon von ihr erzogen wurde und wie fabelhaft er funktioniert.

Ich weiß schon, warum ich gerade die Sorte Frau bevorzuge, die nicht wie eine Prinzessin behandelt und verwöhnt werden müssen und darauf pochen, daß sich dies und das zu einer Frau so gehört, weil man es von ihr erwartet, bzw. sich daraus eienen Anspruch ableitet.

Entscheidend ist eninfach nur der Mensch (Betonung liegt auf Mensch), der zu einem paßt, ohne zwangsläufig an irgendwelche Vorstellungen von Rollenbildern zu denken.
 
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  • #23
@6 und 17 - die FS: vieeeelen Dank.
Wegen Männern wie Euch geben wir Frauen nicht auf.
Schön, dass es Männer gibt, die offensichtlich nicht nur Ja-sagerinnen haben möchten. Die qualifizierten Argumenten gegenüber aufgeschlossen sind und die wohl trotzdem und gerade deshalb MANN sind.

[Mod.= Stichelei gelöscht]
 
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  • #24
Liebe 21 - das sind genau die Plattitüden, weshalb ich diese Frage gestellt habe.
Sie soll sein, was sie ist...puhhh... halt eine Frau....kannst Du das mal etwas genauer erklären?

Das Verhalten auf Parties habe ich auch schon erlebt: von Männern, die sich über ihre Hausfrauen lustig machen. sehr unschön.
 
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  • #25
an die #16
na dann lies doch mal bitte die #3 oder verfolge die anderen Eigenschaften, die von Frauen erwünscht werden bzw. was als weiblich dargestellt werden.
Das sogenannte Weibliche, was in vielen Köpfen rumspuckt ist die Idee bzw. das Konzept der Mütterlichkeit - dies wird oft verwechselt. Und auch daran scheitern Frauen, weil die Natur oft ganz anders ist, als wir es gern hätten z.B. Wochenbettdepression. Da ist das Weibliche nämlich automatisch nicht das friedliche, sanfte, warme, weiche, liebevolle, zärtliche, verständnisvolle, nachgebende - nur weil unsere äußere Hülle weicher bzw. runder aussieht.
 
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  • #26
Zu #11: Ein Mann mit so einem Altherren-Spruch hätte bei mir verspielt ...
 
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  • #27
an #23 von #21

Ist das nicht aus meinen anschließenden Darlegungen ersichtlich?

Ich zitiere mich selbst daraus nochmal:
"Ich weiß schon, warum ich gerade die Sorte Frau bevorzuge, die nicht wie eine Prinzessin behandelt und verwöhnt werden müssen und darauf pochen, daß sich dies und das zu einer Frau so gehört, weil man es von ihr erwartet, bzw. sich daraus eienen Anspruch ableitet.

Entscheidend ist eninfach nur der Mensch (Betonung liegt auf Mensch), der zu einem paßt, ohne zwangsläufig an irgendwelche Vorstellungen von Rollenbildern zu denken."
 
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  • #28
@26 - von 23
der letzte Satz: okay - verständlich.
den zweiten versuche ich mal aufzudröseln.

"dies und das zu einer Frau gehört" genau das ist es, was ich wissen möchte......Frauen verrenken sich manchmal, legen sogar die Tonlage einen Tacken höher, um als "Weibchen" - im negativsten Sinne des Wortes - wahr genommen zu werden.Sie schalten das Hirn aus und piepsen und flattern um ihren Herrn und Gebieter...weil es DAS ist, was Männer als weiblich einstufen? Und was man von ihnen erwartet?

Was gehört zu einer Frau: das eben beschriebene? oder darf ich mit meiner normalen Selbstverständlichkeit unterwegs sein (und dazu gehört eben auch, das ich nicht immer ja und amen sage - oder Schatz du hast recht - sondern dass ich bei gegenteiliger Meinung diese auch selbstbewußt vertreten darf.)
Ich kann das übrigens, ohne den Mann blöd aussehen zu lassen.

Ich habe eine MA in meiner Abteilung, die ist knappe 155cm und sehr zierlich, hat große braune Augen und eine hohe Tonlage....und wenn ich dann sehe, wie sie die Lider flattern läßt und Mäuschen macht, dann könnte ich wirklich anfangen zu lachen. Dann fangen die (einige) Männer an zu rennen um ihr etwas Gutes zu tun - sie ist wohl nicht in der Lage, sich selbst einen Drink zu organisieren - so scheint es. Sie darf nicht mal den Liftknopf selber drücken.


Liebe (einige) Herren: wenn ihr das mögt, dann - mal ehrlich - geschieht es Euch recht, wenn ihr nur als Versorger angesehen werdet.
Lasst mir die Vernünftigen, die selbstbewußt sind, sich mit erfolgreichen frauen zu zeigen...und mit denen Frau auch sonst viel Spaß haben kann.
 
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  • #29
#9 zu FS
Das "Rückhalt geben", bezieht sich auf den privaten Bereich.

Wenn Du beruflich Spaß daran hast, andere beruflich "über den Tisch zu ziehen" ist das Deine Sache und typisch für die Denkweise einer Frau im mittleren Management.
Ich habe gelegentlich auch Spaß daran, solche "Führungskräfte" einfach mal auflaufen zu lassen...

Kann eine Frau mich im Privaten nicht so unterstützen, wie ich sie,
dann weiss ich nicht, was ich mit einer solchen Partnerin soll....
nur für Sex gibs auch bessere Alternativen.
 
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  • #30
@28 - falsch verstanden: es war mit einem smiley gekennzeichnet, dass ICH die Reibungswärme spüren möchte, wenn mich jemand über den Tisch zieht....
Der Smiley sollte das Ganze abmildern - was ja auch eher weiblich ist, als die männliche Brachialart, mit der Du Dich gerade ausdrückst.

Außerdem: mittleres Management?
Habe ich nirgends erwähnt, ist wohl eine Interpretation von Dir - auf jeden Fall falsch.

Rückhalt geben: wenn ich das bei meinem Thema kann, kannst Du wohl davon ausgehen, dass ich das im Privaten auch kann.
Wie kann es kommen, das so negativ auf mich zu sprechen bist und mir Dinge unterstellst, die ich nirgends geschrieben habe?
 
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