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  • #61
Frau sein ist das Gegenteil von Mann sein.

Also alles was ein Mann nicht hat, ist Weiblichkeit.
Leider sehen die meisten Frauen heutzutage aus wie Männer inkl. Kleidung.

Früher konnte man zumindest optisch noch den Unterschied sehen.
Heute sieht man von hinten nur zwei Jeanshosen, Treter und kurzes Haar, upps. zwei Männer??
Nee ein Paar - grins.

Gut erkannt, nur komischer Weise haben solche Frauen immer einen Mann neben sich, während weiblich aussehende Frauen wie ich, längere lockige Haare, Rehaugen, klein, schlank, sehr wohl mit Rundungen, nur angeschaut werde von Männern in meinem Alter, aber von zu jungen Männern, nett angeflirtet werde.

w
 
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  • #62
Weiblich? In der maximalen Ausprägung bedeutet es für mich: Eine jugendlich frische, gutaussehende oder zumindest geplegte Frau mit eher weichen Formen (auch im Gesicht) und hoher Stimme. Vom Charakter her eher schüchtern, anhänglich, treu, eher beziehungs-/famlienorientiert statt auf Affären aus zu sein, den Mann anhimmelnd, eher Liebe- statt Sexorientiert. Hat einen Beruf, der mit einer Familiengründung kompatibel ist (z.B. Erzieher, Lehrer...) und keine beruflichen Ambitionen, die dem im Wege stehen.

Weiblich ist aber auch: irrational, launisch, eitel, Speck an den Hüften, eingeschnappt, besitzergreifend.

Die Attribute hier wirken jetzt natürlich etwas extrem, aber das ist auch nur die Tendenz, in die es geht. Ein bisschen was davon reicht schon aus, um "weiblich" zu wirken.


m, 36
 
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  • #63
wenn beruflich erfolgreiche frauen niemand haben will, warum ist dann jede professorin die ich kenne verheirtatet? manche haben sogar kinder und unterichten trotzdem an der uni

Es ist durchaus attraktiv, wenn eine Frau intelligent ist. Die Frage ist aber, ob sie als Mutter einer Familie geeigent ist. Probleme KÖNNEN sein:

1) Viele Akademikerinnen brauchen sehr lange für Studium, ggf. Promotion und Berufsstart, die Zeit einer möglichen Familiengründung wird kürzer.
2) Viele erfolgreiche Frauen müssen oder wollen oft für den Beruf mobil sein.
3) Viele erfolgreiche Frauen wollen ihre Karriere möglicherweise nicht für Kinder unterbrechen.
4) Manche beruflich engagierte Frauen sind ggf. auch am Abend noch mehr mit ihrem Beruf beschäftigt oder müde
5) Viele erfolgreiche Frauen wollen keinen Mann mit deutlich schlechterem sozialen Status (z.B. Professorin + Handwerker).
6) Manche erfolgreiche Frauen brauchen daheim mehr Unterstützung von ihrem Mann, anstatt ihn zu unterstützen.

Je nachdem was der Mann sucht, können das Nachteile bei der Partnersuche sein, müssen aber nicht.

Ich persönlich finde es attraktiver, wenn eine Frau einen Beruf hat,
1) der keine Ortswechsel erfordert,
2) bei dem sie keine Überstunden machen muss,
3) der zeitlich flexibel ist
4) den sie auch unterbrechen, aufgeben, oder in Teilzeit machen könnte und würde,
5) der den Zeitpunkt einer möglichen Familiengründung nicht zu sehr in die Zukunft schiebt

Kurz, ein Beruf, der mit den Erfordernissen einer Familie mit Kinden in Einklang zu bringen wäre: Z.B. Lehrerin, Erzieherin, öffentlicher Dienst. Ansonsten hängt es von den konkreten Umständen (siehe die Punkteliste oben) ab, ob Nachteile auftreten.

m36
 
  • #64
Ich (w,30) finde, dass wahre Weiblichkeit alles umfasst, was sich von männlichen Attributen abhebt, also: lange, seidige Haare, Make up, manikürte Fingernägel, weibliche Kleidung, hohe Schuhe.

Ja, leider sehen die meisten Frauen das so – und tun es, weil sie glauben, daß "die Männer" solche Frauen wollen. Ein Wesen aber, das seinen Bewegungsspielraum durch unzweckmäßiges Outfit beschränkt und sich selbst bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet, hat für mich eher etwas unfreiwillig Komisches.

Weiblich wirkt eine Frau auf mich allein durch das, was die Natur ihr an Unterscheidungsmerkmalen mitgegeben hat. Und ich kann mir viele viele romantische Orte vorstellen, die ich mit der Frau meines Herzens teilen möchte, die aber außerhalb der Reichweite einer "weiblich" zugerichteten Frau liegen.

Deshalb verzichte ich liebend gerne auf manikürte Fingernägel, hohe Schuhe etc. an ihr.
 
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  • #65
Es ist durchaus attraktiv, wenn eine Frau intelligent ist. Die Frage ist aber, ob sie als Mutter einer Familie geeigent ist. Probleme KÖNNEN sein:

1) Viele Akademikerinnen brauchen sehr lange für Studium, ggf. Promotion und Berufsstart, die Zeit einer möglichen Familiengründung wird kürzer.
2) Viele erfolgreiche Frauen müssen oder wollen oft für den Beruf mobil sein.
3) Viele erfolgreiche Frauen wollen ihre Karriere möglicherweise nicht für Kinder unterbrechen.
4) Manche beruflich engagierte Frauen sind ggf. auch am Abend noch mehr mit ihrem Beruf beschäftigt oder müde
5) Viele erfolgreiche Frauen wollen keinen Mann mit deutlich schlechterem sozialen Status (z.B. Professorin + Handwerker).
6) Manche erfolgreiche Frauen brauchen daheim mehr Unterstützung von ihrem Mann, anstatt ihn zu unterstützen.

Je nachdem was der Mann sucht, können das Nachteile bei der Partnersuche sein, müssen aber nicht.

Ich persönlich finde es attraktiver, wenn eine Frau einen Beruf hat,
1) der keine Ortswechsel erfordert,
2) bei dem sie keine Überstunden machen muss,
3) der zeitlich flexibel ist
4) den sie auch unterbrechen, aufgeben, oder in Teilzeit machen könnte und würde,
5) der den Zeitpunkt einer möglichen Familiengründung nicht zu sehr in die Zukunft schiebt

Kurz, ein Beruf, der mit den Erfordernissen einer Familie mit Kinden in Einklang zu bringen wäre: Z.B. Lehrerin, Erzieherin, öffentlicher Dienst. Ansonsten hängt es von den konkreten Umständen (siehe die Punkteliste oben) ab, ob Nachteile auftreten.

m36

Ja genau, "weiblich" ist für viele Männer das was früher die Regel war:


Frauen dürfen studieren, aber nur Fächer im sozialen Bereich wie Lehrerin usw., wo sie zum Familieneinkommen beitragen können aber wo sie weder Macht noch Einfluß haben noch viel Geld verdienen können! Das war ja früher das einzige, wofür Mädchen studiert haben (Lehrerin, Erzieherin). Fächer und Berufe, wo sie ihren Ehrgeiz befriedigen und viel verdienen können, wie z.B. als Bau-Ingenieurin, Pilotin, Architektin oder Projektleiterin mit Macht und Einfluß sind "unweiblich", das beanspruchen Männer für sich und wenn sie es selbst nicht haben, darf Frau das auch nicht haben.

Die Frau soll beruflich zurückstecken, seine Brut aufziehen ohne ihn zu belästigen mit häuslichen Verpflichtungen und ihm den Rücken freihalten so wie früher.

Wenn die Kinder dann groß sind und die berufliche Karriere der Frau versaut ist, während er seine mit freigehaltenem Rücken vorantreiben konnte, tauscht er seine "bedürftige, angepasste", alte Frau gegen ein flottes jüngeres Exemplar aus, das nicht so "spießig" ist wie seine abgenutzte, frustrierte Ehefrau und mir wird speiübel, ich gehe jetzt kot...!

w
 
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  • #66
- Weicher Gesichtsausdruck, kein versteinerter harter Ausdruck, den man leider bei so vielen deutschen Frauen sieht.
- Weiblicher Kleidungsstil; figurbetont, schick...eben weiblich. Keine Jack Wolfskin Jacken.
- Lange Haare.
- Herzlich
- Freundliches, gefühlvolles, verständnisvolles, sanftes Gemüt
- Strahlendes Lächeln
- Weibliche Stimme
- Weiblicher Gang

Eine Frau bei der ich sofort denke 'Oh Mann, das ist eine richtige Frau...' sehe ich nicht so oft, aber man läuft ihnen durchaus über den Weg. Genau solche Frauen spreche ich auch an. Ich bin da recht wählerisch. Was genau Weiblichkeit ausmacht, kann man nicht an einer Sache festmachen. Das ist ihre Gesamterscheinung, ihr Auftreten. Bei einer wirklich weiblichen Frau, schlägt das Herz ganz einfach schneller.

Deutsche Frauen wirken oft so hart und cool. Leider wirkt das dann nicht so weiblich. Das ist nicht wirklich mein Geschmack. Obwohl ich ein paar sehr weibliche deutsche Frauen kenne. Gibt es also auch. Solche Frauen sind meist schnell vergeben. Da darf man nicht lange zögern, da sie sehr begehrt sind...
 
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  • #67
Weiblich? In der maximalen Ausprägung bedeutet es für mich: Eine jugendlich frische, gutaussehende oder zumindest geplegte Frau mit eher weichen Formen (auch im Gesicht) und hoher Stimme. Vom Charakter her eher schüchtern, anhänglich, treu, eher beziehungs-/famlienorientiert statt auf Affären aus zu sein, den Mann anhimmelnd, eher Liebe- statt Sexorientiert. Hat einen Beruf, der mit einer Familiengründung kompatibel ist (z.B. Erzieher, Lehrer...) und keine beruflichen Ambitionen, die dem im Wege stehen.

Weiblich ist aber auch: irrational, launisch, eitel, Speck an den Hüften, eingeschnappt, besitzergreifend.

Die Attribute hier wirken jetzt natürlich etwas extrem, aber das ist auch nur die Tendenz, in die es geht. Ein bisschen was davon reicht schon aus, um "weiblich" zu wirken.


m, 36

Das was Du hier als "weiblich" beschreibst würde ich wahrscheinlich als Kindergarten betrachten.
Wenn Du etwas älter wärst würdest Du mit weiblich nicht unbedingt "jugendlich" in Verbindung bringen. Es gibt sehr damenhafte weiblich wirkende Frauen, die das gebärfähige Alter deutlich hinter sich gelassen haben. Hat dann nichts mit Familiengründung zu tun. Das ist dann etwas für die Herren Ü50.

m, Ü50
 
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  • #68
Weiblichkeit bedeutet, dass die Frau in der Lage ist, Geborgenheit zu geben und emphatisch zu sein und den Alltag vergessen zu lassen. Einen an ihre weiblichen Rundungen zu drücken und einem das Gefühl zu geben, dass egal was da draussen alles passiert, man selbst das wichtigste in ihrem Leben ist und man genau so richtig für sie ist wie man ist.

Was übrigens keine Einbahnstraße sein soll. Männlichkeit ist ein wenig anders, darum ging es in der Frage aber nicht.

m
 
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  • #69
Hallo

ich finde dass in deutschen Landen wieder so ein Neobiedermeier läuft, vielleicht liegt es an der Krise und der Angst um Arbeitsplätze ? Gerade bei Jüngeren ist das wieder in, vielleicht reagieren sie auch auf die Tatsache dass es zunehmend egaler ist ob die ein Männlein oder ein Weiblein bist, das System frisst dich egal was du bist. Zu Hause kannst du dann Rollen aus der Mottenkiste holen und dir vormachen alles wäre wie früher.

Jedenfalls geht es hier nicht um holde Weiblichkeit bei Goethe sondern ihr redet über Rollenbilder und Rollenzuweisungen bzw. Erwartungen wie die Zukünftige sein soll.
Idealerweise ist sie
-jeden Tag verfügbar
-fest angestellt mit Recht auf Elternzeit
-ortsgebunden
-opferbereit
-pünktlich
-ordentlich und adrett
-gute Köchin
-gute Liebhaberin
Kurz: es ist kleinbürgerlich ein Paradies.

Romy Schneider und Segolène Royal sind /waren auch unbeschreiblich weiblich, ohne all diese Eigenschaften auch nur im Ansatz bieten zu können. Ein Schauspielerin braucht Rollen, sie reist viel herum. Eine Politikerin hat die Geschäfte des Staates am Hals und kann nicht um halb fünf zu Hause erscheinen. Jedenfalls nicht täglich. Trotzdem wäre ich lieber der Mann von Ségolène Royal statt der Mann einer kleinen KITA-Erzieherin. Mädels, traut euch. Es gibt auch Männer die erfolgreiche weibliche Frauen ungemein sexy finden.
 
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  • #70
Kurz, ein Beruf, der mit den Erfordernissen einer Familie mit Kinden in Einklang zu bringen wäre: Z.B. Lehrerin, Erzieherin, öffentlicher Dienst. Ansonsten hängt es von den konkreten Umständen (siehe die Punkteliste oben) ab, ob Nachteile auftreten.

m36

Ein wirklich erwachsener Mann erwartert von seiner zukünftigen Frau nur das, was er selber mitbringt und einfordert. Das betrifft auch die Unsterstützung im Haushalt, denn es soll ja eine Partnerschaft gegründet werden, wo Einer dem Anderen gegenseitig hilft, oder nicht?

w
 
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  • #71
Fächer und Berufe, wo sie ihren Ehrgeiz befriedigen und viel verdienen können, wie z.B. als Bau-Ingenieurin, Pilotin, Architektin oder Projektleiterin mit Macht und Einfluß sind "unweiblich", das beanspruchen Männer für sich und wenn sie es selbst nicht haben, darf Frau das auch nicht haben.

Die Frau soll beruflich zurückstecken, seine Brut aufziehen ohne ihn zu belästigen mit häuslichen Verpflichtungen und ihm den Rücken freihalten so wie früher.

Wer hält denn die Frauenwelt davon ab, Ingenieurswissenschaften zu studieren? Und wer zwingt sie zur Immatrikulation im Grundschullehramt? Wir leben doch in einem freien Land und sämtliche Hochschulfächer stehen beiden Geschlechtern uneingeschränkt zum Studium offen.

Übrigens war der Lehrberuf traditionell alleine den Männern vorbehalten. "Typisch weiblich" ist der erst seit wenigen Jahrzehnten.
 
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  • #72
Ein wirklich erwachsener Mann erwartert von seiner zukünftigen Frau nur das, was er selber mitbringt und einfordert. Das betrifft auch die Unsterstützung im Haushalt, denn es soll ja eine Partnerschaft gegründet werden, wo Einer dem Anderen gegenseitig hilft, oder nicht?

Partnerschaft bedeutet nicht für jeden, dass beide in jeder Hinsicht gleich viel beitragen. Manche haben auch die Vorstellung, dass sich verschiedene Fähigkeiten und Rollen einander ergänzen. Ein wohlhabender, beruflich sehr erfolgreicher Mann z.B. sucht nicht unbedingt eine reiche, beruflich sehr erfolgreiche Frau. Was hätte er auch davon? Wenn er eine Familie gründen möchte, braucht er eher eine, die etwas jünger, treu, flexibel und familienorientiert ist und die bereit ist, bei den Arbeiten, die eine Familie mit sich bringt, eine größere Rolle einzunehmen. Und das empfindet er dann als "weiblich".

w36, nicht "wirklich erwachsen" nach Deiner Definition
 
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  • #73
Weiblichkeit bedeutet, dass die Frau in der Lage ist, Geborgenheit zu geben und emphatisch zu sein und den Alltag vergessen zu lassen. Einen an ihre weiblichen Rundungen zu drücken und einem das Gefühl zu geben, dass egal was da draussen alles passiert, man selbst das wichtigste in ihrem Leben ist und man genau so richtig für sie ist wie man ist.

Was übrigens keine Einbahnstraße sein soll. Männlichkeit ist ein wenig anders, darum ging es in der Frage aber nicht.

m

Oh, wenn Mann, sein Wohlbefinden von einer Frau, hier wird eher eine Mama beschrieben, und nicht eine Partnerin abhängig macht, dann ist er für mich noch nicht erwachsen.

Ich gehe aber davon aus, dass dieser Forist, dass was er sich von seiner Frau wünscht, in männlicher Form, die oft groß nicht anders ist, sehr gerne zurück geben kann bzw. will, oder?
 
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  • #74
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Männer nicht zwangläufig auf typisch weibliche Merkmale abfahren, wie weiches Gesicht, Kosmetika, Korsetts und Röcke, usw. Manchmal wirkt auch genau das Gegenteil.
Ich bin z.B. eine sehr androgyne Frau, eher markantes Gesicht, eckige Kieferknochen, schlank, atheltische Schultern, trage häufig breite Männerpullover, als Parfüm nur Unidüfte. Wenn ich will, kann ich mich per Make-up und Mode auch zur Femme Fatale machen, will ich aber nicht. Ich habe die letzten Jahre immer häufiger die High Heels gegen Boots ausgetauscht und die Prinzessinenlocken gegen einen kecken Stufenschnitt. Wenn ich das mache, errege ich Aufsehen ganz anderer Art und eben Männer, die langsam aus dem Alter rauskommen, indem sie noch das süße, kleine Prinzesschen suchen, das sie herumkommandieren können, um ihre Probleme aufzuarbeiten.
Und die Männer kommen von allen erdenklichen Richtungen, nach dem Heile-Huren-Prinzip. Sie fühlen sich von mir trotzdem unwahrscheinlich angezogen, obwohl ich alles dran setze, nicht die Diva zu sein. Ich kann anpacken wie in Mann und das macht sie scharf und ich trödele nicht mit Weiberkram herum, sondern kann auch mal locker ein Bier mit ihnen trinken. Und genau deswegen habe ich unheimlich Probleme, mir diese Typen auch vom Hals zu halten.

Viele Männer schätzen es, dass sie mit mir wie mit ihrem Kumpel umgehen können und heulen dann, weil sie eine Frau daheim haben, die ein Buch liest, während sie mich irgendwie cooler und angenehmer finden und mich kennenlernen wollen. Da ist die hausmütterliche Freundin daheim ganz schnell vergessen.
Und nein, die Männer verhalten sich nicht wie Pöbel oder Rabauken mir gegenüber. Ich kriege von vielen solcher Männer einen Handkuss oder Heiratsanträge. Eben weil ich anders bin.
 
  • #75
Gast 73

Du beschreibst es ja selbst, die Männer sehen in Dich den Kumpel, nur in weiblicher Form.
Begehren und lieben tun sie Dich nicht. Es gibt immer wieder Frauen, die super bei Männer ankommen, aber verlieben tun sie sich nicht in diese Frau.

Eine ehem. Freundin von mir, kurzhaarig, supersportlich, Hosenträgerin hatte mir das auch mal berichtet. Sie kannte wirklich sehr viele Männer, ging oft mit ihnen aus, bequatschte alle Themen, war auch mal verliebt, aber keiner verliebte sich wirklich in sie - sie war echt frustriert, dass es an ihrem burschikosen Auftreten lag, glaubte sie nicht.

Mir kann keine kurzhaarige Jeanstreterparkerfrau erzählen wie begehrt sie doch ist.
Kein Mann begehrt einen Mann, sofern er nicht homo ist.

Und sorry, eine Frau, die wie ein Mann aussieht, sich so kleidet und auch gibt wird nicht mehr als ein kumpelhaftes Freundschaftsgefühl bei einem Mann erwecken.

Natürlich gibt es Beziehungen, auch auf Dauer in dieser Kumpelschiene, ich kenne solche Paare, sie leben wie Geschwister, Sex hat kaum einen Stellenwert, wie auch?? Die obligatorischen Sexprobleme füllen hier ja die Foren, ich kann mir vorstellen warum - grins.

Ich kannte einen Mann, der 10 Jahre mit Kumpelfrau liiert war, sie waren ein super Team - als Kumpels aber nicht als Liebende. Er verliebte sich Hals über Kopf in eine neue Kollegin, Gegenteil der Kumpelfrau, weiblich, weich, langes Haar, schicke weibliche Kleidung, eben dieser Tussi-Typ, der so vereitelt wird. Er trennte sich vom weiblichen Kumpel zuhause und erzählte mir damals, zum ersten Mal in seinem Leben richtig verliebt zu sein - in eine Frau, die auch wie eine Frau aussieht und sich so gibt, er hätte das immer vermisst und geglaubt, das müsse wohl so sein.

Ich wollte als Frau niemals ein Kumpel für einen Mann sein, den hat er meist schon, es ist ebenfalls ein Mann. Ich wollte nur eine Gefährtin sein, aber als Frau, mit fraulichen Ansichten, ein Gegenpol zum männlichen, das sich ergänzt. Ich hätte mich niemals vermännlichen lassen, weder in Optik, noch in Kleidung noch in Ansichten.

Somit suche ich auch einen betont männlichen Mann, kein weiblich wirkendes Pendant zu mir.
 
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