• #1

Weihnachten und erwachsene Kinder

Wir sind seit 10 Jahren ein Paar und seit 4 Jahren verheiratet. Unsere jeweils aus der 1. Ehe stammenden 5 Kinder sind im Alter von 22-26, zwei sind noch alleine, die anderen haben Patner/innen. Alle leben in der Nähe.

Es gibt noch meine verwitwete Schwiegermutter die sehr ablehnend unseren Kinden allgemein, meinem Mann gegenüber und seinen Söhnen im besonderen agiert, besonders wenn es um Feierlichkeiten, Einladungen etc. geht.
Es ist ihr alles zu teuer, und sie muss ihr Geld zusammenhalten ( hat ein sehr gutes auskommen) Weihnachten möchte sie gerne überall dabei sein, macht aber durch ihre sehr unangenehme Art sehr viel schon im Vorfeld kaputt und und….

Vor zwei Jahren wollten wir nun zusammen mit unseren Kindern über die Weihnachtstage ein großes Ferienhaus anmieten und zusammen feiern. Aufgrund des Lock Downs kam unser Vorhaben nicht zustande. Da war es schon so, dass seine Kinder keine Lust hatten mitzufahren, was für ihn aber ok war.
Nun wollten wir im kommenden Jahr einen zweiten Versuch unternehmen, wieder möchten seine beiden Söhne nicht mit. Der ältere möchte in der Familie seiner Freundin feiern, dem jüngeren sind die 250€ für die 5 Nächte zuviel.
Nun möchte mein Mann plötzlich ohne seine Kinder nicht mehr wegfahren und schlägt vor dann doch lieber getrennt zu feiern.
Ich habe vor einiger Zeit die Diagnose einer rasch voranschreitenden Erkrankung erhalten und werde wohl nicht mehr so viele Weihnachtsfeste mehr erleben.

ich bin nun ….ja, was eigentlich….verletzt? Enttäuscht?

Was sagt ihr zu der Situation?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Vielleicht wäre die Lösung, beides zu machen. Eine Feier als Paar und dann sucht sich jeder seine Lieblingskonstellation. Ich persönlich glaube, dass Weihnachten generell eine emotional aufreibende Zeit ist (im Guten wie im Schlechten) und diese Idee des wunderbaren, gemeinsamen Weihnachtsfestes eher zum Alptraum mutiere kann, als dass dann alle fröhlich unterm Baum feiern. Gerade wenn die Lebenszeit knapper ist, solltest du dich mit wohlwollenden und "einfachen" (nicht Tausend Bedürfnisse anderer Menschen) Situationen einrichten.
Man malt sich sowas schöner aus, als es in realiter dann ist...
Würde mein Mann allerdings nicht gemeinsame Zeit einplanen ggf Diskussionen starten und sich absentieren, wäre ich vermutlich für den Rest meines Lebens auf ner sonnigen Insel ohne ein einziges kompliziertes Familienmitglied zu finden....
 
  • #3
Ich würde mich sehr entspannt verhalten, keinen Druck machen, jeder soll frei entscheiden können, was er machen möchte und so läuft es dann, so einfach ist das, man kann und soll nichts erzwingen! Man sollte kein Theater spielen/machen, ehrlich sein und ehrlich bleiben!
 
  • #4
Meine Güte. Die Kinder sind groß. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Feiert zu zweit, oder mit denen, die mitfeiern wollen.
Ich kann deinen Mann verstehen.
 
  • #5
Na sei nicht verletzt sondern feiere einfach mit ihm. Der Ort ist doch egal. Wenn er nicht in ein Ferienhaus will sondern zuhause bleiben dann bleib auch bei ihm . Sag du willst nicht ohne ihn feiert. Wenn er dich nicht dabeihaben will wäre es dann allerdings ein Trennungsgrund.
 
  • #6
Es gibt doch mehrere Weihnachtsfeiertage, wenn die Distanz nicht so entfernt kann man doch trotzdem noch gemeinsam feiern, schöne Stunden gemeinsam verbringen ohne dich an Weihnachten gar nicht zu sehen.
Weg fahren könnt ihr dann ja immer noch als paar zb. an Silvester oder im neuen Jahr?
Man möchte doch all seine Liebsten an Weihnachten sehen und besuchen. 🙂

W 28
 
  • #7
Meine Güte. Die Kinder sind groß. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Feiert zu zweit, oder mit denen, die mitfeiern wollen.
Ich kann deinen Mann verstehen.
Da kann ich nur zustimmen. In dem Alter hatte ich auch keine Lust mehr mit meinen Eltern weg zu fahren. Obwohl ich dir zugestimmt habe, muss ich dir in einem Punkt widersprechen. Ich kann den Mann überhaupt nicht verstehen.

Ich kann ihn natürlich verstehen, dass er enttäuscht ist, dass seine Kinder dabei haben möchte. Dass er aber jetzt aber getrennt feiern möchte kann ich überhaupt nicht verstehen. Seine Kinder haben in dem Alter doch jetzt ihre eigenen Interessen und evtl sogar ihre eigene Familie. Wenn sie nicht wollen, dann wollen sie einfach nicht.
 
  • #9
Deine Erkrankung ist schwierig, es tut mir leid für Dich, verständlich, dass Du alle zusammen bringen möchtest.
Die Schwiegermutter allerdings ist die Mutter von wem? Von ihr würde ich mir auf keinen Fall Weihnachten versauen lassen, es gibt genug andere Tage im Jahr um sie zu sehen.
Die beiden Söhne wollen nicht, muss man akzeptieren, dann trefft Euch alle am 2. Weihnachtsfeiertag? Oder 1. Januar oder Dreikönig, das sind bei uns Varianten, weil wir für Heilig Abend im kleineren Kreis bleiben wollen, und ein Grundsatz gilt, an Weihnachten kommen nur Menschen, die wir gerne um uns haben.
Nun möchte mein Mann plötzlich ohne seine Kinder nicht mehr wegfahren und schlägt vor dann doch lieber getrennt zu feiern
Das verstehe ich nicht, wie getrennt?
Was ist mit Deinen Kindern?
Wäre für Dich eine Alternative denkbar, wie wichtig ist Dir das Wegfahren?
Wenn es ein Herzenswunsch ist, dann rede mit Deinem Mann ganz deutlich, und mitfahren tun die, die es wirklich wollen UND eine angenehme Gesellschaft sind, keine SchwiMu.
 
  • #10
Ich war auch immer ein Mensch der die Familie zusammenhalten wollte. Das habe ich mir abgewöhnt. Am Ende lässt es sich nicht erzwingen und die Stimmung ist entsprechend angespannt, bis schlecht. Ich lade ein und wer kommt, der kommt. Wer nicht, der nicht. Sollte ich je wieder einen Partner haben, würde ich nichts mehr erzwingen. Mein Sohn ist noch recht jung und will noch mit mir feiern. Sollte sich das irgendwann ändern, wäre mir wichtig, dass er sich nicht aufreibt, sondern sich selber treu bleibt. Menschen die auf Grund ihrer Art, mir oder meinen Liebsten das Leben schwer machen, lasse ich außen vor. Die sollen bitte zu ihren Bedingungen "glücklich" werden.
 
  • #11
Du musst niemanden einladen, den du nicht dabei haben willst. Es muss jedoch auch niemand mitkommen, der es nicht will. Dass 250 Euro einem alleinlebenden Zwanzigjährigen in der heutigen wirtschaftlichen Lage für eine Feier mit der Stiegfamilie zu viel ist, ist verständlich. Wieso muss man unbedingt wegfahren? Auch zuhause kann man ein schönes Fest feiern. Lass dich nicht unterkriegen.
 
  • #12
Dein Mann wird bald viele Weihnachten ohne dich feiern. Und er möchte schon dieses Jahr damit anfangen.
Kein gutes Zeichen, der ist schon auf dem Absprung!

Opfere keine schöne Feier mit deinen Kindern, um es ihm und seinen Söhnen recht zu machen.

Oma dürfte einen Abend vorbei kommen. Am Besten wenn sie nicht sieht, wer was geschenkt bekommen hat. Dann kann sie sich nicht über das verschwendete Geld aufregen. Diese Frau hatte genug Zeit zu lernen, das sie keiffend und geizig nicht willkommen ist, und hat sich nicht angepasst.
Ihr Sohn und ihr Enkel geizen ja auch, mit Geld und Gefühlen. Sollen die drei doch Heilligabend ihre gegenseitige Geselschaft "geniessen".
 
  • #13
Was hat die Schwiegermutter mit der Geschichte zu tun? Unangenehme, unsympathische Leute würde ich allgemein nie zu Weihnachten einladen.

Und ist doch egal, lass doch seine beiden Söhne machen, was sie wollen, oder warum ist deren Anwesenheit für dich so wichtig? Es sind doch primär die Kinder deines Partners und sie führen jetzt ihr eigenes Leben. Willst du ihnen Weihnachten vermiesen, indem du sie zwingst, da etwas zu machen, worauf sie gar keine Lust haben?
Geht es dir primär um das Ferienhaus? Aber zu Hause ist es doch auch schön, ich habe Weihnachten bisher immer nur daheim gefeiert, man muss doch nicht unbedingt verreisen.

Ich selbst verbringe Weihnachten gerne ganz entspannt ohne Stress im kleinen Kreis ausschließlich mit netten Leuten, die freiwillig gerne dabei sind, und stelle es mir schrecklich vor, daraus so eine krampfige, förmliche Angelegenheit zu machen, wo alle nur für den äußeren Schein und aus Prinzip und Höflichkeit dabei sind, nur weil es erwartet wird und sich so ziemt. Ist doch viel schöner, wenn alle sich wohlfühlen und den Tag so verbringen können, wie sie selbst wollen, ohne die anderen mit Erwartungen zu belasten, ihnen Druck zu machen und das Gefühl zu vermitteln, enttäuscht zu sein -- will man so was denen antun, die man liebt? Meine Mutter freut sich, wenn ich sie an Weihnachten besuche, aber würde es nie fordern oder verlangen, denn sie wünscht sich natürlich, dass ich glücklich und zufrieden bin und mich gut fühle. Und wenn ich an dem Tag lieber was anderes machen will, warum soll ich mich verbiegen, nur um anderen gefällig zu sein? Eine unfreiwillige Anwesenheit nur aus Gefälligkeit hätte ohnehin einen bitteren Beigeschmack, wer will so was?
w27
 
  • #14
@Elli88
Wie wäre es denn mit einem Kompromiss? Du verbringst bzw. feierst Heiligabend nur mit Deinem Mann. Am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag feiert er bei seiner Mutter mit seinen Kindern, während Du bei Dir daheim mit Deinen Kindern feierst. Ihr könnt ja als Paar evtl. zwischen den Jahren noch wegfahren und auch Silvester zusammen verbringen, ganz ohne Anhang. Ich würde das Ganze etwas lockerer sehen...
 
  • #15
...Weihnachten möchte sie gerne überall dabei sein, macht aber durch ihre sehr unangenehme Art sehr viel schon im Vorfeld kaputt...

Ich habe vor einiger Zeit die Diagnose einer rasch voranschreitenden Erkrankung erhalten und werde wohl nicht mehr so viele Weihnachtsfeste mehr erleben.
Als erstes würde ich für mich alles stressige streichen. Nicht nur an Weihnachten, welches zunächst mal ein Tag wie jeder andere auch ist. Das habe ich vor ein paar Jahren schon gemacht, auch ohne Zeitdruck.

Seither feiern wir nur noch entspannt. Für uns hat sich dann etabliert, dass Familie und Freunde, die gern und freiwillig kommen, am 24. bei uns aufschlagen. Zu essen gibt es, was in den Tagen/Wochen vorher völlig entspannt nebenher gemacht und eingefroren wurde, sodass auch ich nicht in der Küche stehe, sondern nur aus dem Ofen hole, was fertig ist.

Völlig zwang- und konventionslos ist es dann tatsächlich ein "Fest der Liebe" statt einer Woche Stress, Familienstreitigkeiten und sonstigen Unerfreulichkeiten.

Wie würdest Du denn (nur für Dich) gern feiern?
 
  • #16
Ich würde einen Rundbrief verfassen, in dem steht: Wir feiern am 25. (26. ?) Weihnachten und würden uns sehr freuen, wenn Ihr den Nachmittag/Abend mit uns begehen würdet. Es gibt auch was Feines zu essen. Bitte sagt Bescheid, ob wir mit euch rechnen können.

Dann kann kommen wer will. Wegfahren würde ich nicht, zuviel Aufwand und Getue. Und ärgern würde ich mich auch nicht über die, die nicht kommen wollen. Es ist ein Fest des F r i e d e n s, und so soll es auch begangen werden. Die Schwiegermutter würde ich nach Kräften im Zaum halten oder ignorieren, denn sie wird bestimmt zusagen. Stresst euch um Himmels Willen doch nicht, sondern macht es euch gemütlich.
 
  • #17
dem jüngeren sind die 250€ für die 5 Nächte zuviel.
Finde ich auch eher viel, zeitlich und finanziell, gerade für einen Studenten. Muss man denn gleich so einen Kurzurlaub draus machen? Dieses „traute Zusammensein“ über mehrere Tage hätte ich in dem Alter gehasst, im Prinzip auch heute noch.

Daran ändert auch deine Krankheit nichts. Du willst sie doch nicht als Druckmittel einsetzen, um deine Vorstellungen durchzusetzen.

Ich würde, wenn ich mit so einer Diagnose konfrontiert wäre, eher etwas Ruhiges für mich alleine, vielleicht eine Art Einkehr, machen.
 
  • #18
Das verstehe ich nicht, wie getrennt?
Was ist mit Deinen Kindern?
Wäre für Dich eine Alternative denkbar, wie wichtig ist Dir das Wegfahren?

Mein Mann und ich lieben es beide, wenn alle zusammen kommen, es war bisher immer auch mal jemand dabei der sonst alleine gewesen wäre. Er und meine Kids finden/fanden die Idee eines FH sehr gut, schon vor zwei Jahren.
Es geht dabei nicht um das wegfahren an sich, sonder darum dass wir nicht mehr den Platz haben für so viele auf einmal und es auf der „ Lebensbaustelle“ Haus aktuell nicht sooo gemütlich ist.
Meine SchwiMu war nicht geplant, da sie bei sowas nicht dabei sein möchte.
Die Vorstellung meines Mannes ist nun, meine Kids u ich sollen alleine wegfahren und er feiert mit seinen Kids
 
  • #19
Ich danke euch allen für die Rückmeldungen.

zum besseren Verständnis, es ist völlig normal dass erwachsene Kinder teilweise andere Vorstellungen haben, das ist nicht das Problem.
Din Konstellation ist nun unglücklicherweise so dass meine Kids und ihre Partner sehr gerne möchten, wie schon vor zwei Jahren. Die Kids meines Mannes keine Lust/ andere Vorstellungen etc. haben. Das war vor zwei Jahren schon so, es lag also schon im Bereich des möglichen dass es bei einem neuen Versuch ebenso sein könnte. Da wollte mein Mann trotzdem fahren- nächstes Jahr möchte er das nun nicht mehr und „bietet“ mir an alleine mit meinen Kindern zu fahren/feiern
 
  • #20
Weihnachten ist für viele ein problematisches Datum, die Erwartungen sind oft groß, das haben wir als Kinder schon erlebt (und genossen) und oft wird dann eine Art Tradition daraus.

Seit vielen Jahren bereite ich Weihnachten so vor, dass ausreichend fertiges Essen im Kühlschrank bzw. Gefrierfach ist, dass jede/r willkommen ist. Das gilt vom 24. Dezember Spätnachmittag bis zum 26. Dezember abends. Ohne Reise, bei mir zu Hause. Die Wohnung ist groß.

Dann sitzen die, die gerade aufeinander treffen, ungezwungen beieinander, bedienen sich am Buffet, wir hören Musik im Hintergrund, die Jüngeren spielen irgendetwas miteinander, die Erwachsenen unterhalten sich in kleineren oder manchmal auch größeren Gruppen. Zwischendurch verschwindet immer mal wieder jemand in der Küche, räumt den Geschirrspüler ein bzw. aus, holt Nachschub an Getränken.

Mal sind nur 2-3 Familienmitglieder im Raum, mal gibt es keinen freien Sitzplatz. Mal kommen die einen, mal gehen die anderen.

Schlecht gelaunte (Schwiegermütter o.ä.) bleiben außen vor - sind einfach nicht eingeladen.

Ich zähle, im Übrigen, nie nach, wer aufgetaucht ist und wer nicht. Oder wie lange ein Gast geblieben ist. Das macht alles sehr locker und ich genieße 3 unbeschwerte, fröhliche Tage mit viel Zeit für jede/n Einzelnen.

Vielleicht auch eine Lösung für Elli.
 
  • #22
Ich danke euch allen für die Rückmeldungen.

zum besseren Verständnis, es ist völlig normal dass erwachsene Kinder teilweise andere Vorstellungen haben, das ist nicht das Problem.
Din Konstellation ist nun unglücklicherweise so dass meine Kids und ihre Partner sehr gerne möchten, wie schon vor zwei Jahren. Die Kids meines Mannes keine Lust/ andere Vorstellungen etc. haben. Das war vor zwei Jahren schon so, es lag also schon im Bereich des möglichen dass es bei einem neuen Versuch ebenso sein könnte. Da wollte mein Mann trotzdem fahren- nächstes Jahr möchte er das nun nicht mehr und „bietet“ mir an alleine mit meinen Kindern zu fahren/feiern
Ist doch ein guter Kompromissvorschlag von ihm, wenn seine Kinder und er selbst keine Lust auf dieses Ferienhaus-Ding haben. Ihr könnt ja Weihnachten getrennt und dann Silvester zusammen feiern oder so was. Denn wenn sie eben keinen Bock drauf haben? Das mit deiner Krankheit ist natürlich traurig, aber willst du sie jetzt als Druckmittel einsetzen, um deinen Willen durchzusetzen? Sie können doch eigene Vorstellungen von Weihnachten haben und dann muss man sich einigen.

Und hier zeigt sich wieder, dass Blut dicker als Wasser ist, natürlich sind die eigenen Kinder wichtiger als andere. Dein Mann feiert gerne mit seinen eigenen Kindern bzw. mit seiner Familie. Dir ist es wichtig, etwas mit deinen Kindern zu machen. Seine Kinder sind nicht so scharf drauf, etwas mit dir und deinen Kindern zu machen, die Bindung ist da verständlicherweise nicht so eng, denn letztendlich sind es verschiedene Familien mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen. Wenn dir deine und deinem Mann seine Kinder wichtig sind und das nicht zusammenpasst, dann müsst ihr wohl entweder getrennt feiern oder dein Mann und du feiert zu zweit zu Hause, ladet alle ein und es kommt, wer kommt.
w27
 
  • #23
Finde ich auch eher viel, zeitlich und finanziell, gerade für einen Studenten. Muss man denn gleich so einen Kurzurlaub draus machen? Dieses „traute Zusammensein“ über mehrere Tage hätte ich in dem Alter gehasst, im Prinzip auch heute noch.

Daran ändert auch deine Krankheit nichts. Du willst sie doch nicht als Druckmittel einsetzen, um deine Vorstellungen durchzusetzen.

Ich würde, wenn ich mit so einer Diagnose konfrontiert wäre, eher etwas Ruhiges für mich alleine, vielleicht eine Art Einkehr, machen.
danke für deine Rückmeldung, mein Post scheint etwas missverständlich.

Es geht nicht darum eines der Kids zu irgendetwas zu zwingen. Wer möchte macht mit, wer nicht, der nicht.
unser 250€ betreffender Sohn, studiert nicht- er hat ausgelernt und arbeitet regulär- aber das ist nicht das Thema.

Es geht auch nicht um meine Diagnose oder irgendwelchen Druck den ich dahingehend aufbaue.

2020 wollten mein Mann und meine Kids/Partner ein FH über Weihnachten mieten um gemeinsam zu feiern. Seine Kids wollten nicht mit. Er wollte trotzdem fahren.
Nächstes Jahr, gleiche Konstellation- er schlägt mir vor getrennt zu feiern, weil er plötzlich nicht mehr ohne seine Kids feiern will
 
  • #24
2020 wollten mein Mann und meine Kids/Partner ein FH über Weihnachten mieten um gemeinsam zu feiern. Seine Kids wollten nicht mit. Er wollte trotzdem fahren.
Nächstes Jahr, gleiche Konstellation- er schlägt mir vor getrennt zu feiern, weil er plötzlich nicht mehr ohne seine Kids feiern will
Ja, aber darf er seine Meinung nicht ändern? Gerade im Alter und angesichts von schwierigen Zeiten wird Familie tendenziell wichtiger. Er hat jetzt wohl für sich festgestellt, dass es ihm doch wichtig ist, an Weihnachten seine Kinder bei sich zu haben. Ist doch ok, du möchtest ja auch gerne deine Kinder bei dir haben, ihr mögt halt jeweils gerne eure Kinder sehen.
w27
 
  • #25
Also das Ferienhaus-Thema ist wohl vom Tisch, 3 von 5 Kindern wollen nicht dorthin.
Warum denkt ihr als Eltern in eurer beengten Wohnung die Weihnachtsfeier für die Familie ausrichten zu müssen? Es richtet, derjenige die Weihnachtsfeier aus, der genügend Platz und Interesse daran hat, so könnten deine Geschwister oder die deines Mannes doch Euch und eure Familie zu Weihnachten einladen, wenn dort mehr Platz zum feiern ist.
Auch verstehe ich nicht einen 5 tägigen Ausflug zu Weihnachten buchen zu wollen, damit theoretisch alle Familienmitglieder zusammen feiern könnten, aber davon schon 3 Personen, mitsamt ihren Partnerinnen gar nicht wollen. Die wollen dann auch nicht Weihnachten bei Euch verbringen, also würde dein Partner zu seinen Söhnen jeweils an den Weihnachtsfeiertagen sich dorthin einladen und sie besuchen, theoretisch kannst du mit.
Viel ließe sie anregen, dass jedes Kind aus der Familie die Weihnachtsfeier ausrichtet und alle anderen mit einlädt, auf Freiwilligkeit. Und nicht du feierst mit deinen Kindern, er mit seinen und eurer gemeinsamer Sohn ist außen vor.
 
  • #26
Hallo @Elli88. da scheint aber etwas in deiner Ehe gewaltig nicht mehr zu stimmen. Wo gibt es denn sowas, daß der Mann mit seinen Kids an Weihnachten alleine feiern will. Was haben denn seine Kinder gegen dich? Mein LG würde eine solche Situation niemals akzeptieren. Was ist los bei euch? Vielleicht solltet ihr beide einmal ein klärendes Gespräch miteinander führen. Bei uns läuft das so: Mein Partner und ich sind grundsätzlich an Weihnachten bei allen 4 Kindern eingeladen (2 er, 2 ich). Wir entscheiden dann, wo wir den Hl. Abend und/oder die Feiertage verbringen und alle sind zufrieden.
 
  • #28
Das Wichtigste zuerst- gute Gesundheit / keine Schmerzen und keine Angst für dich.

Irgendwie kann ich alle verstehen .......
Dich - du willst nochmals alle beisammen haben
Deinen Mann - er würde sich als Fremdkörper inmitten deiner Familie fühlen
Den jungen Mann, der mit seiner Freundin plant
Den jungen Mann, dem das alles zu viel wird .....
Deine Kinder, die sich mit und bei dir wohl fühlen
Alle, die deine Schwiegermutter nicht dabei haben wollen

Setz dich mit deinem Mann zusammen und erarbeitet beide zusammen einen neuen Plan. Vielleicht fahrt ihr mit Freunden weg ?

Und ein kleiner Trost für dich - ich Weihnachtsmuffel, der am liebsten in der Karibik abtauchen würde, habe den Stress gleich 2 mal.
 
  • #29
Hallo @Elli88. da scheint aber etwas in deiner Ehe gewaltig nicht mehr zu stimmen. Wo gibt es denn sowas, daß der Mann mit seinen Kids an Weihnachten alleine feiern will. Was haben denn seine Kinder gegen dich? Mein LG würde eine solche Situation niemals akzeptieren. Was ist los bei euch? Vielleicht solltet ihr beide einmal ein klärendes Gespräch miteinander führen. Bei uns läuft das so: Mein Partner und ich sind grundsätzlich an Weihnachten bei allen 4 Kindern eingeladen (2 er, 2 ich). Wir entscheiden dann, wo wir den Hl. Abend und/oder die Feiertage verbringen und alle sind zufrieden.
ich denke nicht dass seine Kids etwas gegen mich haben, ich habe zu beiden Kindern ein gutes Verhältnis und unterstütze beide bzw habe beide genauso wie meine Kinder bei ihren beruflichen Wünschen oder bei anderen Bedürfnissen unterstützt. Inzwischen geht es glaube ich wirklich um die Sache an Weihnachten wegfahren an sich.
 
  • #30
Nochmals vielen Dank an alle die geantwortet haben. Durch die vielen Rückmeldungen und Annahmen was möglicherweise die Gründe sein könnten sehe ich inzwischen dass „ das wegfahren für 5 Tage über Weihnachten„ an sich, das Problem ist.
Und ich sehe, dass ich mich ein bisschen in das Thema verrannt habe.
Es geht für die Kids nicht darum nicht kommen zu wollen, sie sind ab und an gerne alle zusammen bzw bei uns.

Unsere Beziehung als Paar ist für uns normal mit allem was dazugehört. Liebe, ab und an Streit, viel gemeinsame Unternehmungen aber auch viel Zweisamkeit. Gemeinsame Freunde, eigene Rückzugsbereiche, gemeinsame Gespräche und gemeinsames Schweigen….und und….

Wir setzen uns nochmal zusammen und besprechen neu wie es passen kann.
 
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