• #61
Hallo!
Ich habe promoviert und habilitiert. Ich bin fast 50,
ich habe sehr viele Buchstabendreher.
Bin ich deshalb ein schlechter Mann?
Bin ich deshalb dumm oder ungebildet?
Sicherlich nicht!
M45

Grundsätzlich ist dir gewiss nicht zu unterstellen, dass du ein "schlechter Mann" bist.

Aber ja, "ungebildet", oder "dumm" (das Wort, das du selbst benützt) in diesem einen Punkt auf jeden Fall. So sehen es eben Manche, auch wenn wenn du dir selbst die Antwort bereits anders, positiv beantwortet hast. Egal, ob Nachlässigkeit oder LRS, daran könntest du arbeiten, und ein Rechtschreibprogramm einzurichten, wird ja wohl möglich sein.

Dabei geht es nicht um Tippfehler bei eiligen Texten, oder um kleinkariertes Forschen, zum Beispiel nach einer zu wenig gesetzten Leertaste (wie bei #49 geschehen), das ist normal und passiert Jedem mal.

Wenn jedoch Geschriebenes nur mit Mühe flüssig gelesen werden kann, dann bietet es der Respekt vor dem Adressaten, etwas dagegen zu unternehmen. (Ein einzelner Buchstabendreher ist damit auch nicht gemeint.)
 
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  • #62
Hallo!

Die Räschtschraibunk hat gakainä Aussagekravd!
Sondern der Richter zeigt nur, ob er Humor hat!
 
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  • #63
Ich bin keine Deutsche und ich studiere Rechtwissenschaft, obwohl ich mir sehr viel Mühe gebe um Fehlerfrei zu schreiben, klappt es einfach nicht. Für mich ist die Tatsache, das vielleicht niemals perfekt schreiben werde, ein trauriges Erkenntnis. Hier noch lesen zu dürfen, das sogar Mitbürger existieren die diese Schwäche als ein Charakter Eigenschaft einstufen ist schon deprimierend. Das ist mein Duktus und damit muss leben.
 
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  • #64
Welche Aussagekraft hat die Rechtschreibung?


Dies hat die Aussagekraft das die oder derjenige je nach Grad und Menge Probleme mit der Rechtschreibung hat.. Nicht mehr und nicht weniger!!!!!!

Alles andere sind persönliche subjektive Erfahrungen, Phantasievolle Hirngespinnste oder Anmaßung anderen gegenüber um sich selber aufzuwerten.

Ich selber mache auch einige Rechtschreibfehler, bin jedoch sozialverträglich, gesund, glücklich psychisch im grünen Bereich, emphatisch , tolerant und kann gut Kochen...-:)

Ach ja.......Mein Abschluss: Realschule.

Falls mir jetzt jemand etwas über meine allgemeinen Schwächen sagen kann.. gerne. Ich bin sehr neugierig.

m48
 
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  • #65
...Also ich, weiblich, nicht deutscher Herkunft...geboren und auf aufgewachsen irgendwo im Süden;-)
wundere mich jedesmal über die Fehler, die die Deutschen z.B. hier in diesem Forum machen!!!!

Das einfachste ist das "dass" (früher daß)!!!! Also so ein Fehler!!! das eine Wort hat mit dem anderen nichts zu tun und wenn ein Deutscher beide nicht unterscheiden kann, dann verschlägt es mir dieSprache.

Ich hatte mal E-Mail-Verkehr mit einem, der Hauptschüler war und das hat man gemerkt! Außerdem (heute ausserdem) kommt er aus dem Schwabenland und alles (fast alles) was man dort/hier als "k" "t" "d" "p" "b" ausspricht, hat er genauso geschrieben!...

Die Rechtschreibung hat mich aber nicht so gestört wie die Einstellung/Haltung...gegenüber bestimmten Themen! Ein Gebildeter Mensch weiß, dass z.B. depressive Menschen keine Weicheier sind, da er wissen sollte (wenn genug liest und wissenssendungen anguckt), dass diese Leute ein Problem mit dem Gleichgewicht zwischen verschiedenen Botenstoffen im Gehirn haben (wie auch immer warum).

Allerdings gibt es Legastheniker, die wohl gebildet sind, aber immer diese Probleme mit der Rechtschreibeung haben.
 
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  • #66
Ganz klar: Schlechte Rechtschreibung geht gar nicht! Selbst wenn es sich um Vertipper (natürlich nur gehäuft, ein paar sind ok, wahrscheinlich sind hier in meinem Text auch welche........) handelt, sagt es ne Menge aus, nämlich, dass sich da einer keine Zeit nimmt, nicht voll bei der Sache ist. Das allerallerallerübelste sind allerdings diese "Ich-schreib-alles-klein-weil-das-so-der-moderne-Stil-im-Netz-ist"-Schreiber! Überhaupt: Ich finde, man kann eine Menge zwischen den Zeilen lesen mit etwas Phantasie und Menschenkenntnis. Ich habe jedenfalls noch nie eine Frau gesehen, die Niveau hat und gleichzeitig schlecht schreibt.

M40
 
  • #67
Lässt sich von der Rechtschreibung und Grammatik einer Person auf den Bildungsstand schließen?

Grundsätzlich meine ich: tendenziell eher ja. Allerdings: Es gibt auch gebildete Personen, denen die Rechtschreibung herzlich egal ist; andererseits gibt es auch Menschen mit einer geringen formalen Bildung, die die Orthographie perfekt beherrschen (dies gilt eher für die ältere Generation, bei der es noch viele gibt, die trotz hoher Intelligenz nicht die Möglichkeit einer höheren Bildung bekamen). Ausgenommen von alledem sind natürlich auch Legastheniker.

Die Moderation mahnt nicht ohne Grund sachliche Antworten ohne Gehässigkeiten an.

Ich finde die Moderation hier super! Die Moderation trägt dazu bei, dass hier nur gehaltvolle und anständige Beiträge veröffentlicht werden, und dass dabei auch auf ein Mindestmaß an korrekter Orthographie und Grammatik geachtet wird, finde ich richtig. Dies alles trägt zum hohen Niveau dieses Forums bei.
 
  • #68
Mir ist Rechtschreibung von höchster Wichtigkeit, aber nicht an Eltern oder Ausländern (logischerweise).

Ein Großteil der Männeranfragen belaufen sich auf fehlerhafte Einzeiler oder lediglich auf ein freches "Hi" und solche Nachrichten sind wahre Zeitbomben. Ich weiß, dass hinter schlchter Rechtschreibung oft nicht das steckt, was ich suche. Es fehlt das Interesse für hochwertigere Literatur, Philosophie, Lebensfragen, Ziele, Entwicklung und Selbstdarstellung vor anderen, um sich passend verkaufen zu können und damit eben auch die Augenhöhe auf diesen geistigen Dingen.

Da merkt man, diese Personen haben sich noch keine Fähigkeiten erarbeitet, sich für andere zu bemühen und um anderen zu gefallen. Sie wollen häufig nur rumstänkern und verstehen nichts von Kommunikation.

Oft bin ich aus Höflichkeit und Mitleid auf solche Dinge eingegangen, da fielen dann schon in den nächsten zwei bis drei Mails Respektlosigkeiten oder doofes Geschwätz, unterbelichtete Fragen und Vorurteile entgegen, eben resultierend daraus, dass diese Menschen mit Sprache nichts erreichen wollen und können und daher ihre Gedanken nicht in eine anständige Wortwahl bringen. Da wird oft nur unüberlegt rausgehauen.
Ich lebe nach dem Motto: Was du einmal sagst, kannst du nie wieder zurück nehmen und kann in einem ungünstigen Moment alles für immer zerstören.
Ich muss auch sagen, mit Sprache habe ich bisher immer alles erreicht. Meine Bewerbungen oder Liebesbriefe fruchteten immer im höchsten Maße. Man hat mehr Erfolg als andere, weil man sich mehr ins Leben ziehen kann, indem man es konkreter und hochwertiger anzusprechen weiß. Auch Respekt ist ein maßgeblicher Teil, der über Rechtschreibung kommt ...
Ich hatte mal einen schlimmen Chef, der meinte, alles zu wissen und jedem überlegen zu sein. Das gab ihm offenbar das Recht, jeden schlecht zu behandeln. Wenn er mir aber wieder einer seiner fehlerhaften SMS schrieb, war er eine kleine, unbeholfene Wurst. Seinen Respekt verlor er, meiner wurde durch eine bessere Rechtschreibung angehoben. Anders hätte ich mich bei diesem Chef gar nicht zur Wehr setzen können, als durch hochkarätige Qualitäten zu punkten, um nonverbal zu zeigen, dass ich besser war als er.
 
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