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  • #1

Welche Berufe sind Eurer Meinung nach beziehungsunfreundlich?

 
  • #2
1. Schicht-, Not-, Wochenenddienst empfinde ich als grob beziehungsfeindlich. Wochenende sind mir heilig und meine Abend möchte ich auch mit Partner verbringen können. Ich habe daher Schicht- und Wochenendarbeiter immer grundsätzlich ausgeschlossen. Dazu gehören auch Berufe, die grundsätzlich solche Arbeitszeiten haben, also z.B. immer abends oder nachts arbeiten müssen.

2. Ständiger Außendienst in anderen Städten mit regelmäßiger nächtlicher Abwesenheit gefällt mir gar nicht. Nicht nur, dass eine wesentliche partnerschaftliche Komponente verlorengeht, sondern auch die erhebliche Gefahr des Fremdgehens stößt mich ab.

3. Ich persönlich möchte nicht mit einem Soldaten oder Polizisten zusammen sein, da ich einfach nicht ständig Angst um das Wohl meines Liebsten haben möchte. Ich könnte und wollte mit dieser Gefahr für Leib und Leben nicht umgehen. Nichtsdestotrotz achte ich diese Beruf sehr, besonders die Polizei.

4. Ich persönlich möchte auch nicht mit Personen zusammen sein, die im öffentlichen Interesse stehen. Prominente gleich welcher untergeordneten Klasse wären für mich nichts. Das Privatleben sollte unantastbar sein.
 
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  • #3
Jede Form von Schichtdienst, Gastgewerbe, Pflegeberufe (wegen der psychischen Belastung), jeder Beruf, in dem man permanent um den Partner Angst haben muss (Polizei, Bomben-Entschärfer, Soldat, etc.), jeder Beruf, in dem man viel reisen muss oder gar längere Auslandsaufenthalte hat, aber auch Jobs, die sehr unterschiedliche Zeiteinteilungen erfordern: Wenn bspw. ein Partner normale Bürozeiten hat und um 18 Uhr daheim ist, der andere aber zB Eventmanager oder Musicalsänger oder sonst was ist, wo permanent abends oder am Wochenende gearbeitet wird.
 
  • #4
- Pornostar
- Politikerin
- Politesse
- Polizistinnen
 
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  • #5
w37: Bereitschafts- und Notdienste finde ich ganz furchtbar. Der Partner ist zuhause, muß da auch bleiben, darf nichts trinken wegen Fahrbereitschaft... Er ist daheim, und doch nicht. Lieber dann richtige Wochenendarbeit, wenn der Partner flexibel ist. Dann kann man das persönliche Wochenende während der Woche gestalten. Für Shoppen, Sauna etc. ist das super, ist überall wenig los.
 
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  • #6
Ok, zugegeben, mit einem Pornodarsteller als Partner hätte ich auch so meine Schwierigkeiten. Aber ansonsten sehe ich keine Einschränkungen. Schichtdienst oder Reisetätigkeit wäre für mich kein Problem, da ich es eh problematisch finde, wenn Partner dauernd aufeinander drauf hocken und ich gar keine Zeit mehr habe, in der ich allein sein kann. Schön fände ich es, wenn mein Partner seinen Beruf mag und spannend findet, denn das belebt ihn als Mensch.
w/47
 
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  • #7
Ärztinnen, Rechtsanwältinnen, Bankkauffrauen, Lehrerinnen, Polizistinnen, Sozialpädagoginnen, jedwede Art von Beamtinenn - all jene Berufe fallen für mich raus!
Hatte ich alles schon mal!
Jetzt suche ich eine Frau Dipl.-Ing., finde ich sowas hier bei EP??
 
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  • #8
Mir wären "unnormale" Arbeitszeiten beim Partner egal, da ich meine Arbeitszeiten recht frei einteilen kann und viel Urlaub sowie Tagesfreizeit habe. Ich fände Schichtdienstler o.k., aber auch Polizei, Pilot oder Arzt sowie alle Freiberufler mit flexiblen Arbeitszeiten. Abendarbeiter würden auch gut zu mir passen, da ich lieber tagsüber was unternehme (bin nicht so eine Nachteule), als bis in die Puppen. Nur bei Lehrern wäre ich nicht so begeistert, da ich nicht in den Schulferien verreisen möchte.

Wenn der Partner beruflich öfters mal unterwegs ist, würde mich das auch nicht stören, das sehe ich wie #5. Und das Risiko eines gewaltsamen Todes im Dienst bei Polizisten wird sehr überschätzt, ich meine mal eine Statistik gesehen zu haben, dass in ganz Deutschland weniger als 10 Beamte im Jahr ums Leben kommen, wobei hier natürlich jeder Todesfall tragisch ist!!!

Bei Krankenhausärzten wird ja jetzt oft schon das EU-Arbeitszeitgesetz umgesetzt, so daß Dienste nicht mehr mit Mehrarbeit (und daraus resultierender 60-80-h-Woche) geleistet, sondern in Freizeit ausgeglichen werden, d.h. 40-50-h-Woche.

Ich genieße es, wenn man unter der Woche Tagesfreizeit hat und dann gemütlich Shoppen, Schwimmbad/Sauna/Badesee besuchen oder auf beliebten Strecken eine Radtour machen kann, wenn nicht die ganze Wochenendmasse unterwegs ist. Und wenn ein Partner dazu auch die Möglichkeit hätte, fände ich das toll!
 
  • #9
Pilot:
sind ständig unterwegs und , wenn man den Gerüchten glauben darf, häufig untreu.
 
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  • #10
Es gibt da jede Menge Berufe die sich mit Arbeits und Abwesenheitszeiten mit einem normalen Leben garnicht vereinbaren lassen.
Rein gesellschaftlich und persönlich hinderlich finde ich auch Berufe wie Bestatter, Totengräber, Forensiker und Psychiater.
Alles in Allem wir suchen alle unser Ideal, das ist garnicht so einfach denn es gibt viele Parameter die da eine Rolle spielen bei der Findung der- des Ideals.
 
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  • #11
@ #7
aber hallo, sollte Deine Antwort ernst gemeint sein, Respekt, Du hattest tatsächlich (und das in der Mehrzahl!) schon Erfahrungen mit: Ärztinnen, Rechtsanwältinnen, Bankkauffrauen, Lehrerinnen, Polizistinnen, Sozialpädagoginnen, jedwede Art von Beamtinnen---- Du bist ja schon ganz schön herumgekommen. ;-)

... ich weiblich, 41, würde wahrscheinlich auch keine Rechtsanwältinnen wollen... aber ich kann Dir versichern, es gibt da auch ganz untypische, sehr charmante, sehr harmoniebedürftige und gutaussehende Vertreterinnen dieses Berufstandes.... mich zum Beispiel ;-)

Viel Glück beim Finder der Dpl.Ing.
 
  • #12
mir wäre es völlig egal,welche art beruf die frau ausübt.
hauptsache, wie übt überhaupt einen aus...
 
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  • #13
Es gibt eigentlich nur wenige Berufe, die mich gleich zu Beginn "abschrecken" würden:

Politiker
Männer in der Pornobranche

Ansonsten bin ich da recht flexibel. Früher hätte ich auch Unternehmensberater gesagt, doch ich habe einen sehr guten Freund, der Unternehmensberater ist, und er zeigt mir regelmäßig, dass man Clichés mit Vorsicht genießen sollte.

Da ich selbst beruflich gelegentlich unterwegs bin, hätte ich auch kein Problem damit, wenn Partner dies wäre - allerdings unter der Bedingung, dass er nicht monatelang herumreist. Da ich selbst bei mehrmonatigen Auslandsaufenthalten noch nie fremdgegangen bin und auch nicht das Bedürfnis hatte, dieses zu tun, empfinde ich es als unfair, würde ich diese Neigung meinem Partner unterstellen. Wer fremdgehen möchte, tut dieses - da kann es schon "gefährlich" sein, wenn er mit einer netten Kollegin im Büro nebenan zusammenarbeitet oder unsere Nachbarin nett ist.
 
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  • #14
Einige Berufe sind noch nicht zur Sprache gekommen: Pfarrer(innen).
Ev. Pfarrer liegen in der Scheidungsstatistik gaaanz weit vorn. Zwar scheidet Untreue, Fremdgehen, unsoziales Verhalten&Moral etc. formal aus, aber Pfarrer müssen sich heutzutage um JEDEN SCHEISS kümmern. Die lieben Schäfchen der Gemeinde laden allen Müll bei ihnen ab.
So kann es vorkommen, daß ein Pfarrer innerhalb von 100 Sek. völlig entgegengesetzte Standpunkte einnehmen muß:
Offene Einstellung gegenüber allen denkbaren Gesellschaftssystemen (Toleranz)
Genaue Definition, wie ein Lokalpolitiker sich zu verhalten hat (Intoleranz)
„Wer selbst ohne Schuld ist werfe den ersten Stein“
„So Du Deines nächsten Partner begehrst hast Du schon die Ehe gebrochen.“
Das könnte vielleicht auch auf Psychologen und Sozialarbeiter zutreffen.
Weiterhin ist auffällig, daß Kindergärtnerinnen meist keine eigenen Kinder haben.
 
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  • #15
Arbeitszeiten wären mir egal, aber ich schließe Lehrerinnen kathegorisch aus (einmal reicht ;-)).
Das sind Frauen,die nie aus der Schule herausgekommen sind.

(m/43)
 
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  • #16
Beziehungsunfreundlich bedeutet ja nicht, dass eine Beziehung nicht möglich ist.
Arbeitszeiten sind genau betrachtet egal. Flexibilität diesbezüglich ist angezeigt um den Arbeitsplatz zu sichern oder zu verbessern.
"Gefährliche" Jobs: auch egal. Wer zuviel am Schreibtisch sitzt schädigt seine Gesundheit auch erheblich. Man braucht auch nur zur falschen Zeit auf dem falschen Bahnsteig oder der falschen Autobahn zu sein um nicht lebend zuhause anzukommen. Risiko lauert überall.
Öffentlicher Dienst und Beamte: Darunter gibt es tatsächlich einige Zeitgenossen mit denen es sich sicher gut zusammenleben lässt.
Beziehungsunfreundliche Berufe gibt es meiner Meinung nach nicht. Es kommt immer darauf an welche Eigenschaften sonst noch so verhanden sind und wie sie zu den eigenen Eigenschaften passen.
 
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  • #17
Ich könnte niemals mit einem Metzger zusammen sein oder einem Schlachter.
Alleine der Gedanke, dass diese Hände mich anfassen.... muß ich jetzt nicht weiter
ausführen.
 
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  • #18
Ich drücke auch Lehrer weg und ebenso dröge Rechtsanwälte. Sollte mein Partner allerdings unregelmäßig ( incl Wochenende! ) arbeiten, wäre dies kein Hinderungsgrund,- ich könnte mal ein Wochenende, einen Abend für mich und meine Freunde haben,- ich kenne dies und habe es zu schätzen gelernt.
 
  • #19
Sogar beziehungstödlich ist Schichtarbeit oder auch bei Berufen mit Dienstreisen.
Am besten, beide sind selbstständig, noch besser im selben Laden.
Manchmal ist es dann aber auch so, dass der eine arbeitet und der andere frei hat (wie bei uns gerade, ich schaffe "eigentlich" und er vergnügt sich in unserem Garten), aber generell gibt es einen viel grösseren Spielraum.

Ich glaube auch, dass die Ehen meistens viel harmonischer sind, in denen beide selbstständig sind.
 
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  • #20
Ich schließe alle Berufe aus deren Profil per se eine gestörte Persönlichkeit erzwingen: Nach meiner Erfahrung als Physiker wären dies (in absteigender Reihenfolge):

Sachbearbeiterinnen in untergeordneten öffentl. Ämtern (bisher alle psychisch krank)
Lehrerinnen (leider alle etwas weltfremd und besserwisserisch)
Polizistinnen (dumme Haudegen und primitiv angehaucht)
Juristinnen (minderschlaue Quacksalver von Halbwahrheiten)
Unternehmensberaterinnen (vorlaute Phrasendrescher ohne Kompetenz)
Ingenieurinnen (minderschlaue einfallslose Frauen in Männerberufen)
Pornodarstellerinnen (kaputte Menschen und sicherlich nicht gesellschaftsfähig)
freie Journalistinnen (haben etwas an sich wie "verkrachte Existenzen", wie Wirte)

Hingegen bevorzugen würde ich Ärztinnen, unabhängig von deren Arbeitszeiten.
 
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  • #21
Typisch deutsche Sezierarbeit ist hier wieder am Werk.
Bleibt am Ende für viele wieder nur die nächste Enttäuschung mit dem nächsten Beruf´.
Ich gehe erstmal offen auf den Menschen/Mann zu und dann sehen wir weiter.
Ansprechende Persönlichkeiten gibt es in jedem Beruf. Idjoten auch.
Und wenn einer sagt, ich mag Polizistinnen, Ärztinnen, Kindergärtnerinnen ... nicht,
so muss man fragen, was denn mit dieser Person - unabhängig vom Beruf - nicht in Ordnung
ist.
 
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  • #22
@#9 Beate:
hatte mal ein Pärchen kennengelernt, er ist Pilot, sie (ohne Witz) Babymassagen-Lehrerin. Sie ist dauernd fremdgegangen, er ist treue Seele und versucht, seine Dienstzeiten möglichst nach ihrem Gusto zu legen. Dabei wäre er soooo sexy...
Soviel zum Piloten-Vorurteil. Gibt halt immer Ausnahmen. Wäre schade, so ein Exemplar wegzuklicken, ehrlich
 
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