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  • #1

Welche Erfahrung habt Ihr mit dem Status ,, getrennt lebend "

Hallo,

mich würde mal interessieren welche Erfahrungen Ihr so mit ,, getrennt lebenden" Singles gemacht habt?

Ich habe mich mal zu einem Treffen überreden lassen. Während des Gespräches bemerkte ich ganz schnell, dass der Herr noch zu Hause bei Frauchen wohnt und schon mal auf die Suche geht bzw. auch was für nebenher sucht. Er erzählte mir, er wolle nochmal durchstarten mit Kindern usw.
Als ich Ihn dann direkt fragte, ob denn seine Frau das denn auch schon wüßte ? ,war ganz schnell Schluss mit nett.

Nun hat mich wieder ein Mann kontaktiert( ohne Foto und ohne ausgefülltes Profil ) und schreiben tut er auch ganz zögerlich. Das kommt mir seltsam vor.

Bedeutet ,, getrennt lebend" für die Männer schon soviel wie nicht mehr mit meiner Frau schlafen?
Aber zu Hause wohne als Art WG ist ja erlaubt.

Bin mal gespannt auf Eure Erfahrungen.
 
  • #2
Getrenntlebende gibt es in vielen Arten -- und keine davon ist empfehlenswert. Ich schließe Getrenntlebende kategorisch aus und fertig. Ich suche einen Partner und keine Probleme.

Von Deinen Erlebnisse gibt es leider allzu viele.
 
  • #3
Ich würde niemals einen getrenntlebenden Mann kontaktieren. Im Gegenteil, es ist EXTREME VORSICHT geboten.

Es gibt hier im Forum unzählige Geschichten von Getrenntlebenden, die in Wahrheit doch noch mit ihrer Frau zusammenwohnen und nur eine Affäre, Seitensprung oder Zweitfrau suchen. Oder aber nach einigen Wochen bis Monaten ihrer Ehe doch noch die verdiente Chance geben wollen oder aber unter all den juristischen und finanziellen Aspekten der anstehenden Scheidung leiden und abgelenkt sind.

Zusammengefasst muss man sehr strikt davon abraten, sich mit sogenannt Getrenntlebenden (also genaugenommen Verheirateten!) einzulassen -- das Risiko, das doch nur Kummer und Ärger droht, ist sehr hoch. Angesichts der Tatsache, dass bei ElitePartner etwa 16% den Status "getrenntelebend" angeben, sollte man sich klugerweise und aus berechtigtem und wichtigem Selbstschutz lieber an die restlichen 84% halten.

Aber auch unabhängig von diesem formalen Status gilt natürlich: Man sollte feinsinnig darauf achten, ob der Kandidat frei von Altlasten ist -- kein Hängen an der Ex, kein Jammern über die Trennung, keine Unterhaltszahlungen an die Ex und so weiter. Nur wer emotional, organisatorisch, juristisch und finanziell frei von Altlasten ist, ist ein geeigneter Partner. Man ist doch nicht umsonst auf ElitePartner -- warum also mit zweiter Wahl abgeben?

Kurzzusammenfassung

+ Fast alle getrenntlebenden Kandidaten haben noch Ärger und Kummer mit der Trennung, dem Scheidungsprozess und juristischen, finanziellen und organisatorischen Ärger.

+ Fast alle haben auch emotional ihre Altlasten noch nicht verarbeitet -- wie auch, so unabgeschlossen.

+ Sehr viele Männer sagen nur, sie seien getrenntlebend, sind aber in Wahrheit seitensprungsuchend. Oft wissen ihre Frauen noch gar nichts von dem Status.

Mein dringender Rat an alle: Einfach absagen, keine Gedanken verschwenden. Beim Stöbern in den Partnervorschlägen gleich immer die Getrenntlebenden löschen -- Aufräumen sorgt vor. Getrenntlebende bringen nichts als Ärger und Kummer.

Eigentlich haben Getrenntlebende, also de facto Verheiratete, auch nichts in einer Partnerbörse verloren, schon gar nicht in einer, die mit Niveau wirbt.

http://www.elitepartner.de/forum/status-getrennt-lebend-gleich-finder-weg-oder-bin-ich-im-unrecht.html

http://www.elitepartner.de/forum/wie-problematisch-ist-der-status-getrennt-lebend-tatsaechlich-gibt-es-das-nur-bei-maennern.html
 

Angele

Gesperrt
  • #4
Und noch schlimmer: es gibt zahlreiche Männer, die "geschieden" schreiben, obwohl sie eine Familie zu Hause haben. Ich jedenfalls bin solchen Exemplaren auf die Schliche gekommen. Man mag es dann als verwerflich ansehen, aber ich teile es den ahnungslosen Frauen grundsätzlich immer mit.
"Getrennt lebend" habe ich sehr viele erlebt, die wunderbar - noch (wie sie sagen) - in einem Haus mit der Frau leben. Tausend Gründe werden dann angeführt.
Mittlerweile bin ich erfahren genug, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es gibt verschiedene Möglichkeit, die Täter zu entlarven durch geschicktes Fragen und Beobachten ihrer Mimik u.ä.
Ich gebe Frederika recht: niemals "getrennt lebende", denn sie sind reell noch gebunden.
 
  • #6
Meine Freundin ist getrennt lebend. Ich sehe darin kein Problem. Ihr Ehemann und sie leben seit Jahren getrennt. Dass die Scheidung nicht vollzogen wird, dürfte vorwiegend steuerliche Gründe haben, interessiert mich aber auch nicht. Meines Erachtens ist das nichts als ein rechtlicher Status.

Nicht verarbeitete Altlasten und kann ich auch erben, wenn jemand jahrelang in "wilder Ehe" gelebt hat und Unterhaltspflichten gegenüber Kindern kann sogar jemand haben, der noch nie eine Beziehung hatte. Wer bewußt täuschen will, kann sich auch einfach als ledig bezeichnen. Wenn alle so alt sind, wie sie sich fühlen, sind sie wahrscheinlich auch so ledig, wie sie sich fühlen.

Meines Erachtens kommt es auf den Einzelfall an. Wer schon länger und auch tatsächlich getrennt lebend ist, erscheint mir unproblematisch. Natürlich kann dann noch irgendwann die Scheidung kommen, die Probleme und eine stressige Zeit mit sich bringt. Diese Vorstellung ist aber für mich nicht so abschreckend, daß ich Getrenntlebende bei der Suche ausgeschlossen hätte (und ich bin froh darüber!). Daß Getrenntlebende nichts (!) als Ärger und Kummer brächten (Zitat Frederika), erscheint mir doch etwas verallgemeinern und dramatisierend.

Letztendlich ist es eine reine Abwägung und Optimierung der Suchkriterien. Viele machen um Getrenntlebende einen Bogen. Die Nachfrage sinkt daher und meine Erfolgsaussichten bei entsprechendenen Frauen steigen, da weniger Konkurrenz besteht. Andererseits - insoweit ist Frederika zuzustimmen - besteht ein höheres Problempotential. Es ist eine Kosten-/Nutzenanalyse, die unterschiedlich ausfallen kann, je nach dem welche persönlichen Wertigkeiten bestehen. Das klingt unromantisch, aber die Auswahl von Suchkriterien für Profile ist auch nichts romantisches.
 
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  • #7
Vom Status "getrennt lebend" würde ich auch dringend abraten - bei "geschieden" habe ich seinerzeit in der Singlebörse auch drauf geachtet - wie lange geschieden, unterhaltszahlend usw.

Wie Frederika schon sagte: Ich suchte einen Partner und keine Probleme, leider wimmelt es in Singlebörsen von Männern, die noch Weib und Kinder am Hals haben (finanziell) - ein NoGo für mich.

w
 
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  • #8
Es kommt aber auch immer auf den Einzelfall an. Ich habe mal jemanden kennengelernt, der während seiner Ehe sehr viel verdient hatte. Bei einer Scheidung wäre der Zugewinnausgleich fällig gewesen, also die Hälfte des ganzen Geldes. Deshalb hat er sich nicht scheiden lassen, wohnte aber sehr weit von seiner Frau entfernt und hat sich ein eigenes Haus gekauft und renoviert. Er hat sich vorgenommen, sich erst scheiden zu lassen, wenn er wieder heiraten möchte. Und so finde ich es ehrlich gesagt nicht besonders schlimm. Ein Mann, der trotz Trennung noch zuhause lebt, würde für mich auf keinen Fall infrage kommen. Da weiß man ja nun wirklich nicht, woran man ist.
 
  • #9
Nachtrag:

Wenn ich das hier so lese, frage ich mich, ob es ein Unterschied ist, ob eine Frau oder ein Mann sich als "getrennt lebend" bezeichnet. Bei Männern scheinen ja doch häufiger Probleme mit diesem Status einherzugehen. Bisher ging ich davon aus, daß "getrennt lebend" ein Personenstand und kein Psychogramm ist. Frauen scheinen da aber doch häufiger andere Erfahrungen zu machen.
 
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  • #10
Ich habe es immer bewusst vermieden. Vor eine Weile machte ich eine Ausnahme:

Traf eine getrennt lebende Frau, weil mir ihr Profil und Foto und vor allem unsere Konversation ausnehmend gut gefiel. Es blieb bei einem Treffen und es war gut so.
Problem war: noch viel zu frisch getrennt (halbes Jahr nach 12 Jahren Beziehung), wankelmütig, konnte sich nicht richtig einlassen, suchte im Dating eher Trost für ihr verletztes Ego (wurde vom Partner betrogen).

Fazit für mich: Einmal und nie wieder.

(wobei ich Volljurist großteils zustimme - wenn die Trennung wirklich alt und verarbeitet, dann sieht die Sache anders aus - kenne es auch von einem Freund von mir - auch da hat es lediglich formale Gründe - die aber mit der Zeit auch stören....!)
 
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  • #11
<MOD: Sticheleien gelöscht>

Aber zum Thema: ich habe sehr gute Erfahrungen mit getrennt lebend gemacht. Dazu zwei Varianten: Mein jetzt Exmann und ich wohnten wirklich als WG noch unter einem Dach, weil finanziell und wegen Kind so gewollt. Jeder von uns hatte in dieser Zeit dann seinen neuen Partner gefunden - für meinen LG war es einfacher als für seine Freundin mit der Situation klar zu kommen. Wichtig hierbei ist: klare Regeln in der "WG" - also keine Besuche des jeweiligen neuen Partners und dem neuen LG ganz deutlich machen, dass man wirklich nur noch zusammen im Haus wohnt, aber der neue der Mittelpunkt des Lebens ist.

Mein LG war ebenfalls getrennt lebend, die Scheidung dauerte auch noch, zudem hat er Kinder - aber auch er zeigte mir, dass er es mit mir ernst meint.

Genau deshalb mag ich diese Schwarzmalerei nicht - wer lügen will tut dies, ob mit dieser Statusmeldung oder in anderen Dingen.
 
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  • #12
Als ich Ihn dann direkt fragte, ob denn seine Frau das denn auch schon wüßte ? ,war ganz schnell Schluss mit nett.

Das wäre es auch gewesen, wenn der Mann schon seit Monaten allein lebt, denn solche Verdächtigungen bereits im Vorfeld schlagen auch jeden anständigen Mann sofort in die Flucht.

„Noch zuhause wohnen”, ja und? Wenn ihm die Wohnung gehört, wenn er sie von seinem Geld schick eingerichtet hat, warum um Himmels willen sollte er dann ausziehen? Klar kann er auch die Frau kurzfristig vor die Tür setzen, aber spräche das wirklich FÜR ihn?

Ich kenne jemanden, der für seine Exfrau eine ihr gefällige Wohnung gesucht und ihr beim Einrichten geholfen hat, das ganze zog sich über mehrere Monate hin.

Natürlich wird jemand in dieser Situation es nicht besonders eilig haben mit dem Kennenlernen. Und genau das soll dann auch wieder gegen ihn sprechen? Ja, wie denn nun?
 
  • #13
Es kommt auf den Einzelfall an.

Die hier vielfach beschworenen Fremdgeher, die diesen Status angeben, könnten genau so gut irgendeinen anderen Status angeben der für ihre Fremdgehpläne tauglich erscheint. Das hat doch nichts mit wirklich getrennt lebenden Menschen zu tun.

Was die sogenannten Altlasten angeht: Darüber sagt eine noch bestehende Ehe sehr wenig aus. Es gibt Ehen, die werden ohne Streit und und irgendwelche finanziellen Dauerbelastungen geschieden (Leute, macht Eheverträge!). Ebenso können aus einer "wilden Ehe" Altlasten jeglicher Art vorhanden sein. Wir haben doch alle unsere Vergangenheit und unsere Erfahrungen, ob verheiratet oder nicht.
 
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  • #14
Da ich selber diesen Status habe, kann ich das eine oder andere nicht so ganz nachvollziehen. Meine Frau und ich leben seit 11/2010 getrennt. Ich wohne noch in Deutschland, Sie ist nach Österreich umgezogen. Entfernung ca. 900 Km. Da unsere Ehe kinderlos verblieb warten wir nur noch auf den Termin vorm Familiengericht nach dem Trennungsjahr. Wir haben somit mehr abstand als manche mit den Status Geschieden wo noch alle 2 Wochen Kontakt wegen der Kinder herrscht. Wie vieles im Leben darf man nichts pauschalisieren und sollte den Einzelfall abwägen. Ich würde als Kinderloser Single Frauen mit Kindern ausschließen, aber der Status getrennt oder geschieden wäre mir irrelevant. M,45
 
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  • #15
Zu diesem Thema gibt es hier Threads ohne Ende.

In aller Kürze: "getrennt lebend" kann vieles heißen, es bedeutet vor allem "verheiratet" und nichts anderes.

Getrennt Lebende habe ich zu meiner aktiven Partnersuchzeit (habe jemanden gefunden oder er mich ...) konsequent ausgeschlossen.

Es gibt Einzelfälle, in denen sowas anscheinend gutgeht, für mich würde es noch nicht mal ansatzweise funktionieren. Es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, sich nicht scheiden zu lassen, wenn eine Ehe wirklich nicht mehr zu retten ist. Es gibt aber viele Ausreden.

Ich wollte keinen Partner, der in derartig ungeklärten Verhältnissen lebt, ich wollte keinen Partner, der inkonsequent und lauwarm ist, ich wollte keine Probleme.
 
  • #16
Dass die Scheidung nicht vollzogen wird, dürfte vorwiegend steuerliche Gründe haben,
Wie kann das sein? Als Getrenntlebende hat man keinerlei Steuervorteile mehr, es sei denn, sie begehen Steuerstraftaten, deren Kenntnis Du als Richter womöglich nicht einmal verdunkeln dürftest...?

Ich habe exakt Null Verständnis dafür, dass hier die Gemeinschaft betrogen und Steuern hinterzogen werden.

Wieder ein Grund gegen Getrenntlebende und ihre seltsame Auffassung von Moral und Ehrlichkeit. Immer das gleiche.
 
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  • #17
@15
Richtig, Frederika, wieder ein Grund mehr.

Habe mich auch über den Beitrag des Juristen gewundert, der offenbar kein Problem damit hat, dass seine Lebensgefährtin eine Straftat begeht.

Wenn es noch ein Argument gäbe, von getrennt Lebenden die Finger zu lassen, dann wäre es das gewesen.
 
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  • #18
@Frederika: wenn man Kinder hat und nicht kurz davor steht sich gegenseitig umzubringen ist es durchaus sinnvoll, sich erstmal nicht scheiden zu lassen und das Geld in die Kinder zu investieren.

Wir haben uns damals auch erst scheiden lassen als mein Ex-Mann eine Frau getroffen hat die ihm diesbezüglich ziemlich Druck gemacht hat - sie dachte sie und ihre Kinder wären besser versorgt, wenn es nach ihrer Nase geht ;)
 
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  • #19
@17
Bin zwar nicht Frederika, aber ich habe für deine Einstellung nicht den Schimmer irgendeines Verständnisses. Alles, was getrennt Lebende oder ihre Partner hier schreiben, bestärkt mich nur in meiner Meinung, dass so jemand für mich unter gar keinen Umständen in Frage käme.
 
  • #20
wenn man Kinder hat und nicht kurz davor steht sich gegenseitig umzubringen ist es durchaus sinnvoll, sich erstmal nicht scheiden zu lassen und das Geld in die Kinder zu investieren.
Das mag durchaus sein, aber Steuerhinterziehung und andere Straftaten sind doch wohl nicht mit "Geld für Kinder" zu rechtfertigen! Ich hoffe mal, dass Du nur die Scheidungskosten gemeint hast -- die im übrigen stark minimierbar sind, wenn man sich einvernehmlich scheiden lässt.
 
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  • #21
Auch wenn man sich einig ist gehen nur das Trennungsjahr 1 – 2 Jahre ins Land bis man die Scheidungsurkunde in der Hand hat. Soll man in dieser Zeit sein Liebesleben auf ONS beschränken anstatt eine neue ernstgemeinte Partnerin zu finden.
 
  • #22
Auch wenn man sich einig ist gehen nur das Trennungsjahr 1 – 2 Jahre ins Land bis man die Scheidungsurkunde in der Hand hat. Soll man in dieser Zeit sein Liebesleben auf ONS beschränken anstatt eine neue ernstgemeinte Partnerin zu finden.
Man soll diese Zeit nutzen, um alle organisatorischen, finanziellen, formalen Dinge zu erledigen, um die Exbeziehung und Trennung emotional zu verarbeiten, die Wunden heilen zu lassen.

Eine neue Partnerschaft im ersten Jahr nach einer gescheiterten Ehe ist auf keinen Fall eine Basis für eine vollwertige neue Partnerschaft. Man kann nicht wirklich "ernstgemeinte Partnerinnen" finden in dieser Zeit. Schon eine Partnerin, die sich darauf einlässt, ist nicht ernstzunehmen...
 
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  • #23
Na super. Ich bin getrennt lebend, w, 30, die Ehe ist freundschaftlich auseinandergegangen, das Trennungsjahr fast rum. Wir verstehen uns gut, mehr nicht.

Und weil ihr alle hier so kategorisch getrennt Lebende ausschließt, sind normale Menschen wie ich, die sehr wohl abgeschlossen haben damit, raus aus dem Ganzen und gezwungen, "ledig" anzugeben oder sich gleich ganz abzumelden.

Besten Dank. Überprüft mal bitte eure überzogenen Ansprüche an einen neuen Partner zu dem Motto "Ich suche einen Partner, keine Probleme." JEDER Mensch hat hin und wieder Probleme, macht ihr dann direkt Schluss?
 
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  • #24
Ich glaube, nicht alle getrennt lebende (zumind. im RL) sind auf der Suche nach einer Affaire unterwegs. Es gibt einige, die zum Zeitpunkt der Trennung die Beziehung komplett bearbeitet & abgeschlossen haben, zu denen gehöre ich (w). Und es gibt welche, die viele Jahre danach noch von der (dem) Ex träumen, bzw. neuen Partner/in nicht ernst nehmen können und für eine neue Beziehung nicht wirklich bereit sind. Im I-Net würde ich mit diesem Status bei einem Mann doch Probleme haben, auch wenn es völlig ungerecht ist. Mit "getrennt lebenden" Frauen haben die Männer aber weniger Probleme, ist mein Eindruck. Bei meinen Ex-dates war es zumind. nie ein Thema gewesen.
 
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  • #25
"Eigentlich haben Getrenntlebende, also de facto Verheiratete, auch nichts in einer Partnerbörse verloren, schon gar nicht in einer, die mit Niveau wirbt."

Grundsätzlich bedeutet getrenndlebend, dass man nicht mehr mit dem Ehepartner zusammen ist, sprich Bett und Stuhl nicht mehr teil! Es wird grundsätzlich nur zugewartet bis das Trennungsjahr abgelaufen ist und eine Scheidung vollzogen werden kann.

"Wie kann das sein? Als Getrenntlebende hat man keinerlei Steuervorteile mehr, es sei denn, sie begehen Steuerstraftaten, deren Kenntnis Du als Richter womöglich nicht einmal verdunkeln dürftest...?"

Merkst Du den Widerspruch? Einerseits sind Getrenndlebende als Einheit, aber wenn es dann um die Steuer geht, da sollen sie dann getrennt sein. Richtig ist, dass Getrenndlebende nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Trennung erfolgte, ihre Steuerklasse ändern müssen. Ist also doch schon ein Unterschied zu zusammenlebend.
Selbst wenn die Partnerin von Volljurist Steuerstraftaten beginge, hätte er trotz seiner Stellung als Richter keine Verpflichtung dies aufzuklären und mit Verdunkelung hat das rein gar nichts zu tun.
 
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  • #26
Genau, #22! ...Das hört sich hier an, wie beim Einkauf: Ich will etwas Neues, das noch keine Kratzer hat bzw. generalüberholt ist, denn nur damit kann ich Spaß haben, weil ich im Mittelpunkt stehe ... etwas anderes sehe ich mir auch gar nicht erst an, ist mir zu kompliziert...

Ich selbst war "getrennt lebend", habe einen "getrennt lebenden" Mann kennen (und lieben) gelernt - wenn es sich so ergibt, gehört es für mich dazu, für meinen Partner da zu sein und ihm mit seinen evtl. auftretenden Problemen mit seiner Noch-Ehefrau beizustehen.

Und genau: Eine Scheidung braucht so ihre 1-2 Jahre. Das ist einfach so. Und damit meine ich die juristische, nicht die emotionale Seite.

Es gibt für mich nur EINE Ausnahme, warum ich mich nicht auf einen "getrennt lebenden" Mann einlassen würde: Wenn ich merken würde, dass er seine Frau noch immer liebt, unter der Trennung leidet bzw. sich nicht sicher ist, ob die Trennung das Richtige war.
Aber - wie oben schon von anderen geschrieben - da ist es letztlich egal, ob der Mann noch verheiratet ist oder nicht.

w, 43
 
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  • #27
Was mich wundert. Es wird geschrieben "getrennt lebende die auch noch Unterhalt zahlen" Finger weg. ??? Warum das denn? Frauen sollten doch froh sein wenn es noch Männer gibt die ihren Verpflichtungen nachkommen. Schließlich gibt es viele Beiträge hier im Forum in den gejammert wird über die Männer die sich vor dem Unterhalt drücken.
 
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  • #28
Und weil ihr alle hier so kategorisch getrennt Lebende ausschließt, sind normale Menschen wie ich, die sehr wohl abgeschlossen haben damit, raus aus dem Ganzen und gezwungen, "ledig" anzugeben oder sich gleich ganz abzumelden.

Also sind die beiden Möglichkeiten, die dir einfallen, entweder zu lügen oder sich abzumelden.
Ich empfehle das Zweite. Ich bin mir mit Frederika völlig einig darin, dass eine seriöse Partnerbörse wie EP getrennt Lebende gar nicht erst aufnehmen sollte.

"Ich suche einen Partner, keine Probleme." JEDER Mensch hat hin und wieder Probleme, macht ihr dann direkt Schluss?

Selbstverständlich hat jeder mal Probleme, und natürlich sprechen sie keinesfalls gegen eine Partnerschaft. Aber diese massiven und vorhersehbaren Probleme, die oft auftauchen - dieses Forum ist voll mit Klagen darüber -, die halse ich mir nicht auf, und viele andere tun das auch nicht. Gegen Geschiedene habe ich nicht im mindesten etwas, und ich habe bisher, weder im RL noch hier, einen einzigen vernünftigen Grund gehört, sich nicht scheiden zu lassen, mit diesem Lebensabschnitt offiziell abzuschließen und DANACH auf Partnersuche zu gehen. Aber da EP getrennt Lebende zulässt, ist es jedem Partnersuchenden selbst überlassen, wie er damit umgeht. Meine Haltung und die vieler anderer ist klar.
 
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  • #29
Mein LG war ebenfalls getrennt lebend, die Scheidung dauerte auch noch, zudem hat er Kinder - aber auch er zeigte mir, dass er es mit mir ernst meint.

Genau deshalb mag ich diese Schwarzmalerei nicht - wer lügen will tut dies, ob mit dieser Statusmeldung oder in anderen Dingen.

Ach, naiv, sorry, mir haben auch viele Männer gezeigt, dass sie es ernst meinen. Aber.... haben selber nicht gemerkt, dass sie überhaupt im Kopf und im Herz nicht wirklich alle Bedingungen mitbringen, die vorhanden sein müssen, dass Mann/Frau wirklich frei ist, eine neue Beziehung eingehen zu können. Dazu gehört auch die formelle Scheidung.

Zwischen zeigen und auch wirklich leben können und wollen, ist bei mir ein himmelweiter Unterschied.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie ich im RL und hier im Forum mitbekommen, wie schnell sich Frauen auf frisch getrennte Männer mit noch Frau und Kindern einlassen und dann von großer Liebe reden.

w 47
 
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  • #30
Was mich wundert. Es wird geschrieben "getrennt lebende die auch noch Unterhalt zahlen" Finger weg. ??? Warum das denn? Frauen sollten doch froh sein wenn es noch Männer gibt die ihren Verpflichtungen nachkommen..

Für mich wäre eben ein Mann nichts, der Unterhaltsverpflichtungen hat, zudem würde es mich ärgern, wenn er jeden Monat einen bestimmten Betrag von seinem Netto weniger hat, das würde von unserem gemeinsamen Geld weggehen - es wäre so, als würde der Mann jeden Monat das Geld in den Müll werfen.

Ich kann in diesem Fall nur für mich sprechen - weshalb sollte ich einen unterhaltspflichtigen Mann nehmen, wenn ich auch einen kinderlosen haben kann?

Bei einem getrenntlebenden Mann wäre ich sehr vorsichtig und müsste mich schon verstärkt davon überzeugen, ob die Scheidung tatsächlich kurz bevorsteht bzw. ob finanziell alles geregelt ist. Ansonsten würde ich mir tatsächlich zuviele Probleme aufhalsen und das muss doch nicht sein.

w
 
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