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  • #1

Welche Erfahrungen habt als Ihr als Mutter/Vater gemacht wieder einen Partner zu finden?

Mein Sohn (5) lebt eine Woche bei seinem Vater und eine Woche bei mir. Der Vater lebt in einer neuen Beziehung mit Patchwork-Familie, aber jeder hat seine eigene Wohnung. Ich hatte bisher zwei Beziehungen. Die eine Beziehung war nur gewollt in der Zeit als ich kein Kind hatte. Und die andere fand ich nur als Mutter schön. Mir ist klar beide Bereiche müssen passen, aber such ich da nicht die Nadel im Heuhaufen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? w,37
 
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  • #2
nur die Ruhe, es ist etwas schwieriger, den richtigen zu finden, weil es auf beiden Ebenen passen muss, aber es ist möglich!
Viel Glück und alles Gute!
 
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  • #3
Ich hab den Beitrag zweimal gelesen weil er mißverständlich war.

Die Fragestellerin war mit dem Vater des Sohnes zusammen. Danach hatte sie zwei Beziehungen: Die eine war nur gewollt für die Zeit, in der der Sohn beim Vater ist, die andere war eine Beziehung, die sie als Mutter schön fand.

Warum - der unterschied bleibt offen.

Aber es ist schon die Frage "Was suchst konkret" ? Jemanden für die Zeit wo Dein Kleiner bei Dir ist oder was dauerhaft festes ?

Du hast den Vorteil beides zu leben - die singlefrau und die Mutter und solange Du davon nicht wegkommst bist weder das eine noch das andere richtig. Aber sicher werden Dich viele Alleinerziehende um Deine Situation beneiden.
 
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  • #4
zu #2: Nach der Trennung vom Vater meines Kindes hatte ich 2 Beziehungen. Die erste ging in die Brüche, weil mein neuer Partner mich nur als Singlefrau wollte und nicht an einem Familienleben interessiert war. Es hat mich nicht glücklich gemacht nur als eine Person wahrgenommen zu werden, da mein Muttersein nicht in der Woche ohne Kind aufhört. Der Mann hat mich trotzdem sehr fasziniert und die Trennung von ihm war sehr schmerzhaft. Nach einer Weile habe ich mich auf eine neue Beziehung eingelassen. Hierbei konnten wir auch zu Dritt viel unternehmen. Das war für mich eine Erleichterung, denn ich bin nun mal nur ein kurzfristiger Single, der sich immer wieder auf die Woche freut, an dem ich mein Kind bei mir habe. Doch die Beziehung hat mich nicht ausgefüllt, da mein Partner in der Woche ohne Kind mich voll für sich haben wollte. Sobald ich meinen Hobbys nachging, reagierte er sehr heftig, fast eifersüchtig. Ich sollte mich nur um ihn kümmern. Wenn wir unterschiedlicher Meinung waren, ist er einfach in seine Wohnung gefahren und hat sich erstmal nicht mehr gemeldet. Ich fand es nur noch anstrengend. Auch wenn ich mich nach einem Familienleben sehne, möchte ich es nicht um jeden Preis. Ich suche eine feste Beziehung, wo jeder vom anderen fasziniert ist, in der jeder seinen Interessen nachgehen kann, jeder erstmal selbständig bleibt und erst wenn beide es wirklich wollen und können in eine gemeinsame Wohnung zieht. Ich suche keinen Ernährer oder Ersatzpapa.
 
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  • #5
Sage ich immer wieder: egoistischer geht es nicht. Schon mal an das Wohl des Kindes gedacht? Schon mal daran gedacht, dass Dein Partner sich in Dich verlieben kann? Dann ist es normal, dass man die engste Nähe sucht und den Menschen den man liebt nur für sich haben will, dass man(n) fast eifersüchtig ist. Zumal er Dich in der anderen Woche mit Deinem Kind, zu dem er vllt. keinen Bezug hat, teilen muß. Die Exclusivität und das "Für den Anderen da zu sein" macht die Beziehung zweier Menschen erst perfekt, macht die Liebe aus. Das ganze Gerede von Freiräumen, Selbständigbleiben usw. ist ein Sch....Es ist kein Zufall, dass ein Drittel aller Ehen zerbricht. Weil man nicht gelernt hat, den Anderen so zu akzeptieren wie er ist, für ihn Verzicht zu üben, sich mit ihm zu arrangieren. Das eigene Ego muß durch, koste was es wolle!
Wenn sich zwei Menschen lieben, finden sie immer einen Weg, wie sie ihre Freizeit gestallten wollen und finden Lösungen für andere - auch weitaus schwierigere - Probleme. Wenn sie sich nicht lieben, braucht man sich die obigen Gedanken nicht zu machen: der eine geht, der andere kommt. Erfahrungen hast Du damit liebe FS schon gesammelt. Wenn Du damit leben kannst, mach weiter so. Irgendwann melden sich nur noch die Herren Ü60 bei Dir. Du bist doch nicht mehr die Allerjüngste. Wenn Du aber Dir und vor allem Deinem Kind etwas Gutes tun willst, dann suche Dir einen Mann der Dich liebt, der Dein - für ihn doch fremdes - Kind annimmt und akzeptiert, der mit euch Beiden etwas erleben will. Dann mußt Du aber auch akzeptieren, dass Du in der "kinderlosen" Zeit sich mehr um ihn kümmern muß. Es ist eben ein Geben und ein Nehmen. Die eigenen Interessen, Hobbys und Freunde kann man in der Anfangsphase dem Anderen zu Liebe etwas zurückstellen. Später, das habe ich im Leben gelernt, legt sich das und die Partner lernen gegenseitig wieviel "Freiräume" der jeweils Andere braucht und diese Freiräume werden auch gewährt. Die Dankbarkeit, dass man für ihn/sie verzichtet hat bleibt für immer erhalten. So habe ich meine Liebe erlebt und anders kann ich sie mir gar nicht vorstellen.
(m,51)
 
  • #6
#4
irgendwie habe ich bei deinem Beitrag das Gefühl, daß es sich bei einem Partner um eine Topfpflanze oder um einen Problemfall handelt, um den man sich "kümmern" muß.
Bei Topfpflanzen, Kranken, Kindern und anderen irgendwie Abhängigen sehe ich das "Kümmern" ein - bei allen anderen wird aus dem Kümmern ganz schnell Kummer!

Es ist normal, daß man in der Verliebtheitsphase möglichst viel Zeit mit dem Partner verbringen möchte - deshalb scheitern viele Beziehungen dann, wenn wieder der Normalzustand eintritt und sich eigentlich eine echte Liebe entwickeln könnte. Deshalb achte ich in der Verliebtheitsphase darauf weiterhin mein eigenes Leben zu leben.
 
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  • #7
Alleinerziehend mit Kind - und in diesen 22 Jahren dreimal verliebt.

Der erste ging nach 2 Jahren zu einer alleinstehenden Frau (die er später auch wieder verließ),
Der zweite wollte nur eine Affaire, obwohl er zunächst etwas ganz anderes sagte.
Der dritte ging nach 6 Monaten zurück zu seiner Exfreundin: "Seitdem ich mit dir bin, weiß ich, was ich mit ihr damals falsch gemacht habe." Na prima.

Mein Kind ist längst erwachsen. Ich bin immer noch alleine.

w, 57
 
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  • #8
Liebe Fragestellerin

Ich lebe seit 7 Jahren mit meinem Sohn und habe sowohl negative als auch sehr positive Erfahrungen gemacht. Wenn Du von Anfang an klar machst, mein Kind gehört zu mir, mich gibts nur im Zweierpack (es gibt übrigens auch Männer, welche dasselbe auch sagen), dann ist die Ansage klar: Dich gibt es nur im Zweierpack und müsstest Du meiner Meinung nach im Falle A viel schneller reagieren und ihn in die Wüste schicken, auch wenn es weh tut (hab ich übrigens auch einmal erlebt, heute sind wir beste Freunde, er ist Freund meines Sohnes und hat eine Freundin ohne Kinder..) Fall 2 hat wohl weniger mit Deiner Situation als alleinerziehende Mutter zu tun, sondern mehr mit der psychischen Konstellation des Mannes. Ich verstehe sehr gut, dass Du nicht die ganze freie Zeit nur mit ihm verbringen willst, dass Hobbies und FreundInnen wichtig sind, und er sollte das auch verstehen. Noch besser wäre, er hätte auch ein eigenes, ausgefülltes Leben für sich. Die Bemerkungen von Nr. 4 würde ich glatt übersehen, sie sind unreif und verletzend. Und was das mit Deinem noch jugendlichen Alter zu tun haben soll, ist mir ein Rätsel... Männer stehen auf starke Frauen, die starke Ansagen machen und wissen, was sie wollen oder nicht. Dieser Rat von einer alleinerziehenden Frau in der Schweiz, mittlerweilen 52, gut aussehend, gut verdienend und offenbar noch sehr gefragt auf dem Markt! :)

Alles Gute Dir!



Also
 
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  • #9
Hier noch mal die #4
#7
"Dieser Rat von einer alleinerziehenden Frau in der Schweiz, mittlerweilen 52, gut aussehend, gut verdienend und offenbar noch sehr gefragt auf dem Markt! :) " und anscheinend immer noch allein. Warum sonst bist Du bei EP? Irgendwie bringt Dich Deine Logik nicht weiter. Ich dagegen mit meinen "unreifen und verletzenden" Ansichten habe eine wunderbare 31-jährige Ehe hinter mir, die nicht durch eine Scheidung, sondern durch den viel zu frühen Tod meiner Frau beendet wurde. Das spricht für sich!
Viele Grüße
 
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