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  • #31
Ich bin selber ein Mann.......ich schäme mich da einfach nur, wenn ich höre was manche Männer ihren Partnerinnen und vor allem ihren Kindern antun.

Bin kein "kalter Fisch", aber ich verfüge zum Glück über Feingefühl und die notwendige Gelassenheit mit Problemen umzugehen.

Besonders die Geschichte mit dem Hähnchen......ich bin da echt sprachlos!
 
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  • #32
Mein Vater war auch so. Und er hat mich manchmal auch geschlagen. Meine Mutter hat er aber nie angefasst.
 
  • #33
Ich war auch mit so einer Tretmine verheiratet, ich brauche Jahre, um mich wieder zu erholen. Ein Gutes hatte die Trennung, ich erkenne solche Männer sofort und suche das Weite.
 
  • #34
An 29. Suche Dir bitte Hilfe, denn damit macht Ihr auch Eure Kinder kaputt. Du hast auch die Verantwortung für die Kinder und wenn er es nicht kapiert, solltest Du Dir schnellstens Beistand holen um ihn für eine Therapie oder Beratung zu gewinnen. Ich verstehe, wenn eine Frau die Famile zusammenhalten will, aber das ist schon Gewalt in Reinform, auch wenn es nur verbal ist. Er muß erkennen, daß er so Deine Liebe verliert, und wenn er leidet wie ein Hund, Du leidest auch! Und manchmal muß einer eben erst leiden, bevor er es ändern will.
 
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  • #35
Ich bin selber ein Mann.......ich schäme mich da einfach nur, wenn ich höre was manche Männer ihren Partnerinnen und vor allem ihren Kindern antun.!
ich finde toll, dass es Männer gibt, denen dieses Thema nahe geht! Fehlverhalten ist "leider" nicht nur auf die eine Spezies (Mann) beschränkt, sondern umfasst alle Menschen. Ich hatte mal eine Freundin, die extrem jähzornig war und ihre Kinder misshandelte und unter anderem schlug (als ich davon erfuhr, beendete ich die Freundschaft, und selbstverständlich involvierte ich das Jugendamt & co). Meine Tante ist auch sehr jähzornig. Sie ist nicht gewalttätig gegenüber ihrem Mann (Schläge gehen ja nicht nur von Männern aus), aber auch verbale Wutausbrüche können auf sensible Gemüter einschüchternd wirken.
Mangelnde Impulskontrolle, zu großes Ego, mangelndes Mitgefühl gegenüber dem Anderen...die Gründe für Jähzorn mögen variieren, doch für mich wäre Jähzorn in einem potentiellen Partner ein Grund ganz schnell das Weite zu suchen. Jähzorn tut weh, nimmt dem Anderen das Sicherheitsgefühl und führt dazu, dass man sich ganz klein fühlt.
w,35
 
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  • #36
Jähzorn ist Gewalt! - Wenn auch keine körperliche.

'Entwicklungsmöglichkeiten' - der zum Jähzorn neigende müßte sich einer Therapie unterzíehen. Erfolgsaussichten fraglich. Der Partner, der die Jähzornausbrüche über lange Zeit hinnimmt, wird gesundheitlichen und/oder seelischen Schaden nehmen.

Wem es als Partner nicht zu dumm ist, immer wieder vor so einer Situation zu stehen, evtl. dauernd Worte abzuwägen um einen 'Ausbruch' zu vermeiden, einen brüllenden Partner stehen und meiden zu müssen, bis er sich wieder beruhigt hat, der darf sich das selbst ruhig antun, muß sich aber nicht wundern, wenn es auch seine Gesundheit angreift, die Beziehung geht daran eh kaputt.

Gar nicht verstehen kann ich die Posterin, die hier schreibt, dass ihr Partner sich auch vor den Kindern nicht bremst - sie aber wegen der Kinder ?? bei diesem Mann bleiben würde. Hat hier die Angst vor dem nächsten Ausbruch des Partners schon den klaren Verstand in die Binsen gehen lassen?? - Warum tut diese Frau das ihren Kindern an, in so einer Beziehung auszuharren? Unverantwortlich!
 
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  • #37
Schon mein Urgroßvater war jähzornig - ich bin es auch. Und schon wie mein Urgroßvater und Goßvater lasse ich den Jährzorn seltenst in Forum von Herumpoltern an meiner Partnerin oder nahen Angehören aus sondern eher im beruflichen Umfeld - als Anwalt ist das auch kein Problem.
Richter, Staatsanwälte und einige affektierte Kollegen (die freundlichen von nebenan lasse ich in Ruhe) werden ja schließlich gut dafür bezahlt dass sie meinen Jähzorn ertragen. In jungen Jahren wurden meist andere Männer Opfer meiner Tobsuchtsanfälle - gab es Streitigkeiten mit meiner Freundin musste irgendein Kerl zum Abreagieren herhalten. Da gab´s auch schon mal Tumult in Diskotheken und auf Straßenfesten. Jährzorn ist eine Charaktereigenschaft die kein Mensch der Welt zu 100 % abstellen kann - aber er kann alles daran setzen ihn zu kanalisieren, z.B. durch Sport, v.a. Kampfsport, Entspannungstechniken etc. Jährzorn ist - und da schreibe ich aus eigener Erfahrung - übrigens auch für den Jährzornigen gefährlich: Hernzinfarkt und Schlaganfall sind in fortgeschrittenem Alter immer auf dem Sprung.
 
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  • #38
#29 So etwas würde ich meinen Kindern NIE antun. Warum bleibst du bei diesem Mann? Was sollen deine Kinder aus seinem Verhalten lernen? Dass ein Mann seine Frau wie ein Stück Sch... behandeln darf.
Bei der Geschichte mit dem Brathähnchen hätte ich einfach den Notruf gewählt und die Polizeistreife anrücken lassen. Vielleicht wäre es ihm auch peinlich gewesen, wenn die Nachbarschaft das mitbekommen hätte. Die meisten jähzornigen Männer toben sich nämlich nur innerhalb ihrer vier Wände aus, nach außen hin kämen sie sich selber dämlich vor.
 
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  • #39
Ich bin selbst jähzornig, gerade eben wieder. Es tut mir auch immer leid im Nachhinein, auch wenn ich nicht so ein Psycho bin, wie weiter oben beschrieben. Ich könnte auch niemals handgreiflich werden.
Ich weiß, dass ich ein Mensch bin, der sein eigenes Verhalten vollkommen hinterfragt und sich Fehler eingesteht. Reflektieren ist kein Problem, ich weiß dass Schreien vollkommen blöde ist. Es ist dann halt nur schwer es nicht zu tun, wenn man ungerecht behandelt wird (oder dies zumindest so empfindet).

Ich war mal mit einer Frau zusammen, die auch die Tendenz zum Choleriker hatte. Es wurde oft gebrüllt, immer ohne Opfer, da beide richtig losgelegt hatten. Rückblickend betrachte war das ganz angenehm. Mittlerweile bin ich natürlich nach jedem Streit der A***. Wenn meine Freundin mich heute betrügen würde, wäre ich hinterher trotzdem der Doofe, weil ich laut geworden bin. Das ist halt auch nicht ganz fair.
Und ganz grausam ist auch dieser "Wutprobe"-Effekt, wenn man ruhig spricht, betont leise, und trotzdem gesagt wird, man solle sich beruhigen.

Übrigens hat das in unserer Familie Tradition. Aber Gewalt gab es nie, ganz im Gegenteil, ich kann mir keinen besseren Vater vorstellen, sehr liebevoll und aufopfernd. Aber diese Schreierei gab es immer. Nur weiß ich jetzt nicht, wer ich sein möchte und ob ich das überhaupt abstellen könnte, wenn ich es wollen würde.

Aber na ja, es gibt auch andere sehr nervige Charakterzüge. Vielleicht sollte man sich wirklich einfach den richtigen Partner suchen. "Gleich und Gleich gesellt sich gern" hat imho sowieso einen höheren Wahrheitsgehalt als "Gegensätze ziehen sich an". Zumindest auf Dauer.
 
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  • #40
also wenn du in der kennenlernphase bist.....lauf weg.

das kann nichts werden. mein chef ist so ein mensch. grauenhaft. der ist bestens gelaunt, verläßt das büro und kommt 2 minuten wieder und schreit rum. unglaublich. alle zittern vor dem kerl. ich kann damit umgehen. ich verlasse dann das vorzimmer und sage ihm, ich komme wieder wenn er sich beruhigt hat. wenn ich mir vorstelle, daß ich sowas zu hause habe.... nein danke. das macht dich fertig. wenn nicht nach wochen oder monaten, dann nach jahren.


es gibt dinge im leben, die kann man sich nicht aussuchen. seine familie .... ich konnte mir meine kinder nicht aussuchen, oder meine mutter oder meine oma oder die nervige tante. und wenn ich 100 x sage ich will nix mehr mit denen zu tun haben, tja...bleibt trotzdem meine verwandschaft.

deinen partner suchst du dir aber selber aus![mod]darum..... jeder ist auch ein gutes stük weit seines eigenen glückes schmied. du bist mit einem volldeppen verheiratet - ja, gratuliere, selber ausgesucht. ich weiß dass menschen sich im laufe der jahre ändern. aber das ändert nichts an der tatsache - den mann, mit dem du lebst den hast du dir ausgesucht![mod]

w53
 
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  • #41
Wenn ich so etwas lese, wie diese "Hähnchen-Story", da kann ich nur den Kopf schütteln.

Wenn mir als Mann eine Frau derart kommen würde ( solche Drachen so es ja auch geben !), der würde ich in den H****** treten und rausschmeißen.

Und solch ein Verhalten im Beisein der Kinder - völlig inakzeptabel. !

m, 50
 
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  • #42
Positive Entwicklungsmöglichkeiten gibt es ausschließlich, wenn er selbst das als Problem sieht.
Seinen Jähzorn an anderen auszulassen ist ein krasser Charakterfehler. Wenn Du das kompensierst, wird das in Zukunft das sein, was er erwartet.
Beim Anfall: Stehen lassen, klipp und klar sagen, dass er das mit Dir nicht machen kann. Ultimatum für Besserung setzten und ggf. gehen.

Außer für dich ist das ok, dann lass Dich anschreien....
I.d.R. gilt Anschreien als beleidigend. Kränkend ist es allzumal.
Zum Abbau gibt es Therapie, die funktioniert nur, wenn er wirklich will. Und er will nur, wenn er durch den Jähzorn ein Problem hat. So lange Du kompensierst, hat er kein Problem, wird also auch nichts ändern.

Dir alles Gute
 
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  • #43
Welche Erfahrungen habt ihr mit jähzornigen Männern?

schmerzvolle.-.)

Abhilfemöglichkeit....Therapie(n), Anti-Aggressionstraining (er muss selber wollen)

Wenn er das nicht tut würde ich mich trennen.


lg

m46
 
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  • #44
Ich, M, schreie auch, manchmal, mehr nicht! Als Reaktion! Nicht als Aktion! Wäre es mir wichtig, ich würde beim Hänchen NICHT schreien als Aktion, weil der andere es nicht so macht, wie ich will. Ich würde niemanden drängen. Aber ich schreie als Reaktion, wenn ich ungerecht behandelt werde. Und das ist ein Unterschied! Z.B. wenn mich jemand schlecht behandelt und selbst anschreit, z.B. weil ich die Torte nicht richtig mache, mich also drängen will.

Aber meine Partnerin ist selbst schlimmer als ich, hat mir schon mehrfach direkt mit Gewalt gedroht mit Fäusten und Besen und wirft mir vor, ich sei jähzornig. Soviel also zu den Frauen, die dies nur den Männern zuschreiben und selbst einen blinden Fleck haben. Viele Frauen haben ihren ganz erheblichen Anteil und verschweigen es, es ist ihnen unangenehm, dies gegenüber anderen und sich selbst zuzugeben. Es ist nämlich ein durchaus menschliches und auch tierisches Verhalten. Wenn es zu viel wird, wird es zu viel. Es hat etwas mit verletzten Bedürfnissen zu tun und dem Signal: bis hierhin und nicht weiter in mein Bedürfnisrevier und reflektierte Menschen können auch darüber reden und es etwas verbessern.
 
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  • #45
Ich bin selber leider jähzornig, sehr sogar. Ich will aber so nicht sein und habe Taktiken entwickelt, den Zorn nicht zuzulassen. Ich habe einmal so einen Wutanfall bekommen, dass meine Kinder vor Angst weinten. Das hat mir die Augen geöffnet und ich habe mir bis jetzt über viele Jahre erfolgreich vorgenommen, meine Kinder nie wieder zu verängstigen. Es ist mir gut gelungen. Wenn ich merke, ich werde wütend, dann stelle ich mir vor, wie die Stimmung gleich wieder sein wird. Alle werden traurig sein, der Tag wird verdorben sein, es wird Tränen geben. Das reicht schon, um mich zu korrigieren, um das Blut nicht überkochen zu lassen. Ich werde dann nicht wütend, übe mich in Verständnis, die Stimmung bleibt schön, alle sind und bleiben glücklich.
Ich stelle mir immer vor, wie es sein wird, wenn ich meinem Jähzorn nachgebe - und wieviel man damit kaputtmachen kann - und genau das ist es, was ich nicht will, weil man es auch nicht wieder ungeschehen machen kann.
Man hat immer auch die Wahl, die Freiheit des eigenen Willens. Ich kann wütend werden, ich kann mich auch ganz bewusst dafür entscheiden, es NICHT zu werden. Und es funktioniert.
Wegen einem Brathähnchen hätte ich mich nie so angestellt! Vielleicht wäre ich enttäuscht, statt einem knusprigen Henderl einen Gummiadler zu bekommen, aber sicher hätte ich den Vogel dann genommen und ihn noch einmal ohne Deckel und OHNE GEZETER in den Ofen gestellt, damit die Haut doch noch knusprig wird. In der Bratfolie wird das Fleisch besonders saftig, so hätte ich beides gehabt. Das wäre besser gewesen, als sich wie ein Berserker aufzuführen und den ganzen Abend zu verderben. In der Zeit des Knusprigwerdens hätte man noch gemeinsam einen Nachtisch zubereitet, und so wäre es ein Festessen geworden.
Will damit sagen: Man kann seinen Jähzorn besiegen, wir sind schließlich keine Tiere (mehr)...
 
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  • #46
@19

Ich würde mir einen Choleriker erstmal genauer anschauen und sehen, ob es nur ein Temperamentsausbruch ist oder ob er zu Gewalt neigt.

Bei Gewaltanwendung: nix wie weg.
Bei einem Temperamentsausbruch: ihn sich selbst überlassen (bloß keine Gegenrede, das heizt nur auf!), bis er sich beruhigt hat.

Ein "temperamentvoller" Mann ist mir allemal lieber, als ein um-jede-Preis-harmoniesüchtiger; das kann ganz schön langweilig sein. w
 
  • #47
Mein Vater war auch so. Und er hat mich manchmal auch geschlagen. Meine Mutter hat er aber nie angefasst.
Bei mir ebenso. Einmal bin ich vor ihm geflüchtet, und habe mich eingeschlossen. Da ist er noch jähzorniger geworden, und versuchte, die Türe einzutreten. Da bin ich aus dem Fenster geflüchtet, und habe im Nachbarort in einem Gasthof übernachtet.

Von ihm gab es keinerlei Einsehen oder Entschuldigung. Im Gegenteil. Er behauptete auch noch, ich hätte das alles provoziert = sei an allem selber schuld. Seinen Jähzorn betrachtete er als normal. Ich bins zum Glück nicht.
Meine Mutter wußte um seinen Jähzorn, sah das aber nicht so dramatisch, weil sie sowas ja nicht selber erleben mußte. Und war bei o.g. Vorfall nicht dabei.

Und die Schläge, die ich als Kind bekommen habe, leugnet heute meine Mutter(73). Behauptet, daß sie davon nichts wüßte. Selbst meine Schreie damals, wüßte sie nichts davon. Psychologisch verdrängt ?
Zum Glück bekam mein jüngerer Bruder nicht solche Schläge ab.
Vielleicht betrachteten meine Eltern damals die Schläge als "pädagogisches Mittel" ?

Ich habe und werde nie ein Kind schlagen. Wer sowas tut, der weiss nicht, was er alles damit anrichtet.
Selbst einen Klapps auf den Po habe ich bei der Erziehung niemals gebraucht und eingesetzt.
Mein Stiefsohn(10) respektiert mich sehr, und erkennt schon an meiner ernsten Stimme, wenn es ernst wird.
Ohne daß ich brülle o.ä., denn sowas ist auch unnötig.

Jähzorn ist m.E. nicht normal ! Wer so ausrastet, sollte sich psychologisch behandeln lassen oder andere Hilfe (meditieren ?), oder alleine leben. Ohne Lebewesen = auch kein Haustier. Damit er seinen Jähzorn auch nicht am Tier auslebt.

Dies als Warnung, falls Jemand an einen jähzornigen Menschen gerät.
 
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  • #48
Bin leider auch in einer solchen situation und ziemlich verzweifelt u. unglücklich. Tue mich schwer, mich von ihm zu trennen, obwohl wir nicht zusammen wohnen....


[[Mod: Bitte stellen Sie eine eignene Frage ein. Danke]]
 
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  • #49
Habe auch einen jähzornigen Vater. Es ist, wie viele hier schon auch beschrieben haben. Solche Menschen benehmen sich wie kleine Kinder, die bockig sind,weil es nicht nach ihrem Kopf geht. Das problem ist, daß es erwachsene Menschen, meist Männer sind und keine "höher gestellte" Person, wie die Mutter eines Kindes da ist, die sie wieder auf den Boden bringt.
Für mich sind solche Menschen das letzte. Mögen ihnen positive Eigenschaften wie Aktionismus, temperamentvoll u.s.w. nachgesagt werden. Der Schaden, oder die negativen Eigenschaften sind gravierender. Meine Erfahrung ist zusätzlich noch,daß solche Menschen oft 2 Gesichter haben. Sie spielen vor fremden den liebevollen, redegewanden, charmanten Mann und alle sind begeistert. Aber in der Familie kommt das gegenteilige Gesicht zum Vorschein. Nach außen kuschen sie udn reden den anderen auch oft zum Mund. in den eigenen 4 Wänden wird aber kein Widerspruch und keine andere als die eigene Meinung geduldet. Ich vermute mal,daß Choleriker deshalb Frauen oft rum kriegen,weil sie wie gesagt bei Fremden das charmante Gesicht aufsetzen...und Frau lernt somit den Choleriker als den männlichsten Mann den es gibt kennen.
Warum aber bleiben Frauen bei solchen Typen und sagen noch, sie lieben ihn, wo er sie doch dermaßen mieß behandelt, ohne dafür Konsequenzen ziehen zu müssen, wie bei dem Fall mit dem Hähnchen ??? Ich vermute, daß solche Frauen selber steng erzogen und immer klein gehalten wurden, ihnen beigebracht wurde, wie wenig sie Wert sind. Sie kennen sozusagen das Verhalten des jähzornigen Partners vom eigenen Vater eventuell und würden mit einem richtigen Mann,der sie auch achtet, schätzt, respektiert udn wirklich liebt, gar nicht klar kommen. Weil sie eben von sich selbst glauben, es nicht Wert seien, geliebt zu werden.
Ich kann nur sagen, jähzornige Menschen sind A....., sie sollten mal am eigenen Laib spüren, wie der andere sich fühlt,den sie anschreien und wo sie wegen Nichtigkeiten ausrasten und Materialle Dinge auch noch zerstören. Seine Wut an Gegenständen auszulassen ist für mich genauso bescheuert udn unakzeptabel, wie an Menschen oder Tieren. Sollen diese Typen sich selber doch schlagen, damit sie wenigstens spüren,was sie anderen antun!!!
Es gibt nur einen Rat an die Frauen...verlaßt einen Choleriker so schnell es geht, diese Typen sind es nicht Wert, bei ihnen zu bleiben. Denn die begreifen sonst niemals,daß sie an ihrem Verhalten was ändern müssen. Man sollte bekanntlich andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Aber das sind diese Typen sich leider nicht bewußt.
 
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  • #50
Mit einem cholerischen Mann das Leben zu teilen ist eine harte Herausforderung. Mir geht es
nach 8Jahren so, daß ich keine Freude mehr am Leben habe, Das Schlimmste ist, daß ich wie
auf einem Pulverfass sitze, weil so ein Ausbruch bei ihm aus heiterem Himmel kommt. Zudem
kommt er mit anderen Menschen nicht zurecht und hat an allem etwas auszusetzen. Eins ist klar: Ein Choleriker wird sich nie ändern und findet sein Leben normal, nur die anderen sind immer
schuld. Diese Nörgelei macht mich krank. Bei seinen Ausbrüchen hat er schon unsere Glastür
zerschmissen und mich angegriffen. Ich kann nur jedem empfehlen, um einen Choleriker einen
weiten Bogen zu machen, solange es noch geht. Sonst hast du dir dein Leben total versaut.
Uch weiß wovon ich rede.
 
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  • #51
Mir geht es nach 8Jahren so, daß ich keine Freude mehr am Leben habe,
Diese Nörgelei macht mich krank. Bei seinen Ausbrüchen hat er schon unsere Glastür
zerschmissen und mich angegriffen. Uch weiß wovon ich rede.

Das klingt wirklich ernst, vor allem der erste Satz macht mir extreme Kopfschmerzen. Du solltest ihn verlassen, bevor du wirklich nur noch einen Ausweg weißt. Geh zur Polizei und schildere die Probleme und vor allem deine Angst. Bitte die Polizei dich und eventuell deine Kinder in ein Frauenhaus zu bringen. Du musst dich dafür nicht schämen, es ist nicht deine Schuld!

Ich habe auch so einen Ex. Der hat mich auch Jahre danach noch belästigt. Direkt angreifen würde er mich nicht, weil ich Kampfkunsttrainerin bin - Vollkontakt! Aber er hat mehrfach versucht mich zu überfahren und als wir noch zusammen gelebt haben hat er versucht mich zu vergiften.

Also, sieh zu, dass Du den Absprung schaffst. Am besten noch heute!
 
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  • #52
Ich bin seit einigen jahren verheiratet u lebe mit einem cholerischen Mann u Unseren zwei kleinen Kindern zusammen.
Es ist tatsächlich schwierig den Absprung zu schaffen, weil auch Existenzängste mitspielen u es ein über Jahre schleichender Prozess ist.
Darf ich fragen, wie häufig Wutanfälle "normal" sind? Also täglich oder mehrmals wöchentlich? Habe langsam das Gefühl, die Realität aus den Augen verloren zu haben....
Mein Rat an die Fragestellerin: so schnell wie möglich weg, das hätte ich eigentlich auch schon tun müssen :(
 
G

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  • #53
An die FS und Gast 51!

Na klar ist ein Absprung schwer, gerade weil ihr euch daran gewöhnt habt. Setzt euch mal in Ruhe hin und überlegt euch, ob ihr euch das noch die nächsten 20 Jahre freiwillig antun wollt. Ganz zu schweigen von euren Kindern.

Wutausbrüche und ähnliche Anfälle sind ja eine Sache, aber wenn Gewalt dazu kommt, dann ist einfach Schluss. Habt Mut und vor allem Selbsachtung. Auch als gutes Beispiel für eure Kinder.
 
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  • #54
An die FS und Gast 51!

Na klar ist ein Absprung schwer, gerade weil ihr euch daran gewöhnt habt. Setzt euch mal in Ruhe hin und überlegt euch, ob ihr euch das noch die nächsten 20 Jahre freiwillig antun wollt. Ganz zu schweigen von euren Kindern.

Wutausbrüche und ähnliche Anfälle sind ja eine Sache, aber wenn Gewalt dazu kommt, dann ist einfach Schluss. Habt Mut und vor allem Selbsachtung. Auch als gutes Beispiel für eure Kinder.

In Ruhe zusammen setzen, wäre theoretisch richtig u gut, doch in der Praxis nahezu unmöglich, da dann sofort ein riesiger Streit entbricht u die Schuldfrage von ihm gestellt wird, was ich dazu beitrage, dass es soweit kommt... Unabhängig ob die Kinder in ihren Zimmern schlafen oder sogar anwesend sind... Wie oft ist es denn normal, dass man laut streitet? Doofe Frage, ich weiß, doch durchaus ernst gemeint.

Danke für Antworten.
 
G

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  • #55
Leider kann ich nicht sagen, wie oft laute Auseinandersetzungen normal sind. Tatsache ist aber, dass nichts Normales daran ist, wenn ein Partner keine Rücksicht auf den Andernen und auf die gemeinsamen Kinder mehr nimmt. Scheinbar sieht der nur noch seine eigenen Ehre verletzt ohne Rücksicht auf andere Anwesenden. Also solche Auseinandersetzungen haben nichts Normales mehr und sollten deshalb garnicht vorkommen!
 
M

Mooseba

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  • #56
Habe auch einen jähzornigen Vater. Es ist, wie viele hier schon auch beschrieben haben. Solche Menschen benehmen sich wie kleine Kinder, die bockig sind,weil es nicht nach ihrem Kopf geht. Das problem ist, daß es erwachsene Menschen, meist Männer sind und keine "höher gestellte" Person, wie die Mutter eines Kindes da ist, die sie wieder auf den Boden bringt.
Für mich sind solche Menschen das letzte. Mögen ihnen positive Eigenschaften wie Aktionismus, temperamentvoll u.s.w. nachgesagt werden. Der Schaden, oder die negativen Eigenschaften sind gravierender. Meine Erfahrung ist zusätzlich noch,daß solche Menschen oft 2 Gesichter haben. Sie spielen vor fremden den liebevollen, redegewanden, charmanten Mann und alle sind begeistert. Aber in der Familie kommt das gegenteilige Gesicht zum Vorschein. Nach außen kuschen sie udn reden den anderen auch oft zum Mund. in den eigenen 4 Wänden wird aber kein Widerspruch und keine andere als die eigene Meinung geduldet. Ich vermute mal,daß Choleriker deshalb Frauen oft rum kriegen,weil sie wie gesagt bei Fremden das charmante Gesicht aufsetzen...und Frau lernt somit den Choleriker als den männlichsten Mann den es gibt kennen.
[...]
Oh ja, so einen Vater habe ich auch. Deine Beschreibung passt da wie die Faust auf's Auge. Charmant und dominant, eloquent und jähzornig, charismatisch und bockig, gebildet und intolerant, maskulin und einschüchternd usw. Es war nicht schön. Und da ich schon von der Veranlagung eher nah am Wasser gebaut bin, was mir schon vieles versaut hat, auch bei Frauen, hat mir diese Erziehung nicht sonderlich gut getan. Ich habe "gelernt", vor ihm Angst zu haben und diese Ängste haben sich später auf anderes übertragen. Einiges hat er eingesehen, will aber auf keinen Fall darüber reden und gibt sich heute so tolerant wie möglich. Aber wenn der Sohn die maximalen Erziehungsziele erreicht, ist es auch leichter, Fehler einzugestehen. Vielleicht ist er manisch-depressiv. Jetzt an Weihnachten habe ich erst wieder festgestellt, dass es ihm scheinbar schon sehr fehlt, dass er seinen Kindern nichts mehr zu sagen hat. Er weiß eben vom Verstand her, dass er keinen Einfluss mehr hat. Aber mit vielem ist er nicht einverstanden bei uns und irgendwann wird das nach außen kommen - soviel zur Toleranz. Meine Mutter hat er nie angebrüllt oder schlimmeres. Da ist es "nur" die Kälte und sein ständiges Sich-zurückziehen, was für sie schlimm ist. Aber der Bruch wäre für sie wohl zu groß, wenn sie sich trennt. Und ich muss ständig aufpassen, nicht so viele negativen Eigenschaften von ihm zu haben. Seine positiven habe ich ja auch kaum. Auf jeden Fall fällt es mir noch schwer, ihm dankbar zu sein.

Frauen sollten sich hüten vor solchen Männern. Diese werden immer die Macht für sich beanspruchen.

(m,30)
 
G

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  • #57
Hi

Ich selbst (m,34) neige ja auch zum Jähzorn, leider. Ich bin eigentlich der friedlichste Mensch, aber hin und wieder bricht es trotzdem durch, es tritt vor allem dann auf, wenn ich mich stark unter Druck gesetzt fühle, dann kann es sein, dass ich wegen einer völligen Lapalie in die Luft gehe, ich weiss nicht einmal selbe, warum das geschieht. Ja was macht man mit mir am besten in einer solchen Situation, setz mich für 10 Minuten vor die Türe oder lass mich 10-15Minuten in Ruhe. Danach ist die Luft draussen, man kann dann auch wieder über alles Problemlos sprechen. Ändern, das ist schwierig, ich würde das auch nicht von einem solchen Menschen fordern. Als Choleriker weiss man das nämlich nur zu gut, dass es nicht gut ist und man leider ja selber darunter. Man kann schon mal offen darüber sprechen, aber das dem Partner dauernd vorhalten finde ich nicht gut, gerade bei mir erzeugt das ein Druck, den ich mir dann selbst aufsetze und das führt dann bei mir nur von neuem zur selben SItuation. Mittlerweile habe ich das recht gut im Griff, aber es kann trotzdem vorkommen, das hat nichts mit mangelnder Liebe zu tun, sondern ist ein Wesenszug der nicht gut ist, aber gegen den anzukämpfen eine Lebensaufgabe ist. Aber bei mir hat das schon stark gebessert.
 
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  • #58
Echt heftig, was hier so zu lesen ist! Habe hier mal reinlesen wollen, weil ich mich gerade selber in solch einer Situation verlassen worden zu sein befinde. Das macht ja nicht gerade viel Hoffnung auf Besserung meinerseits. Körperliche Gewalt hätte ich meiner Partnerin zwar nie angetan, aber ich muß sie doch wohl sehr unter Druck gesetzt haben. Anstatt Selbigen erst mal rauszunehmen wollte ich immer Alles ausdiskutieren und bin dabei wohl zum Brüllaffen mutiert. Ich habe das anschließend so begründet, daß ihre Argumente mich provozierten weil sie unsachlich seien bzw. sie erst garnicht über unangenehme Dinge reden wollte und dann selber laut würde. Unter der Woche bin ich nicht Zuhause und kehre erst spät am Freitagabend heim. Ich habe ihr nie irgendwelche Vorschriften gemacht, wie sie unter der Woche zu leben hätte; jedoch wäre es mir ein Anliegen gewesen zumindest das Wochenende zu planen was sie für unnötig empfindet. Vielleicht hätte ich erkennen müßen, daß wir nicht zusammen passen wobei sie bis vor kurzem immer bekundete mich zu lieben. Ich bin nun ziemlich ratlos und bin angesichts des hier Gelesenen nicht mehr sicher, ob ich normal bin. Eine ehemalige Partnerin hatte mir nämlich auch schon einmal gesagt, daß sie die Beziehung zu mir beendet hätte wegen meiner Art. In meiner Familie wurde es auch schon immer laut und gegebenenfalls klärte der Vater Konflikte auf seine Weise mit der Hand. Ich wollte nie solch ein A.... werden, aber anscheinend ohne Erfolg. Sollte ich vielleicht besser alleine bleiben da es immer wieder zu solchen Zornattacken käme?
 
M

Mooseba

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  • #59
Aus aktuellem Anlass: Meine Eltern trennen sich gerade nach über 30 Jahren bzw. fast 30 Jahren Ehe. Allein der Jähzorn war sicher nicht ausschlaggebend, denn der zeigte sich eher gegenüber den Kindern als gegenüber meiner Mutter. Es war eher die zunehmende Arbeitssucht und die damit einhergehende abnehmende Sehnsucht nach Nähe seinerseits.
 
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  • #60
Mein Vater war und ist Jähzornig. Früher war ich der Blitzableiter. Meine Mutter war froh, das er sie in Ruhe liess und mich attackierte. Heute ist sie der Hauklotz. Ihm wurden nie Grenzen gesetzt - er ist und bleibt ein Tyrann. Alles Ducken hat ihr nicht geholfen - er wird sich nie mehr ändern. Mit seinen Launen und Wutausbrüchen hat er unsere Familie zerstört. Ich bin seit Jahren in Therapie um mein Selbstwertgefühl, das er und sie (durch Nichtstun) gründlich zerstört haben, wieder aufzubauen. Den Kontakt habe ich abgebrochen.
 
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