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  • #1

Welche Formen der Verabschiedung verwendet Ihr ingesamt?

1. Möglicherweise den Absagebutton, sozusagen freundlich und korrekt
2. Einen persönlichen, freundlichen Abschied, dass man jemand anderen gefunden hat, weil es stimmt.
3. Einen persönlichen, freundlichen Abschied, dass man jemand anderen gefunden hat, obwohl es NICHT stimmt.
4. Einen persönlichen, freundlichen Text, warum der Mensch nicht gefällt
5. den Kontakt "ausschleifen", d.h. einfach nicht mehr antworten/nicht aktiv/negativ vor den Kopf stoßen, wir normalerweise auch im realen Leben
6. Antworten, aber nicht weitergehen, der andere wird das Interesse schon verlieren
7. Dem Anderen richtig die Meinung sagen, wie schrecklich er sich benimmt

z.B.

meistens 1.
manchmal vorher noch 4.
selten 5.

Ihr könnt natürlich auch andere Verfahren nennen und versuchen zusätzliche Nummern zu vergeben.

Natürlich sind auch Kombinationen bei einer Person denkbar, z.B. 1. und 2.

Bitte mit Angabe von Geschlecht und Alter.

Ich fange mal an:
Niemals 1., im realen Leben sage ich auch niemanden "Du bist mir keinen weiteren Kontakt mehr wert" (aber das könnt Ihr natürlich ganz anders sehen)
Selten 2. ;-)
3. noch nie, aber vielleicht brauche ich es mal, wer weiß das schon so genau.
4. eher nur, wenn es nicht verletzend/sinnlos ist.
5. auch mal gerne
6. bislang nicht
7. Bislang niemals, habe ich eigentlich nicht nötig, aber wer weiß das schon.

M41
 
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  • #2
Ich antwortete nicht mehr oder ich erfand eine Ausrede und wünschte alles Gute. Jetzt geb ich mir das alles aber nicht mehr.

w29
 
  • #3
Eine höfliche und schonend formulierte Absage, daß es m.E. nicht zusammen passt.

Zugegeben: Ich bin nicht besonders mutig, um genaue Gründe / Details zu nennen. Um den Gegenüber nicht noch mehr zu verletzen, als bereits mit meiner Absage.
Ansonsten, wenn es zuträfe. dann Nr. 2.
 
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  • #4
Das ich eine Absage schicken muss, kommt nur sehr selten vor, aber wenn, dann schicke ich vorher noch eine persönliche Nachricht (4).

Ich selbst bekomme ständig den Absagebutton (1), ohne eine vorherige Erklärung, selbst wenn vorher schon Nachrichten ausgetauscht wurden und ich eigentlich das Gefühl hatte, mit einer netten Frau zu schreiben.

m28
 
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  • #5
Ich sehe es wie die #1. Ich reagiere nicht mehr, lasse den Kontakt liegen, schweige mich aus. Aber das liegt daran, dass ich jedesmal merke, dass der Kontakt nur eine Affäre möchte. Ich finde so jemand hat einfach absolut keine Höflichkeit verdient.
 
  • #6
Ich schreibe eine "nette Absage" und teile den Grund auch mit. Nur so kann mein Gegenüber vielleicht auch über sich nachdenken, etwas verändern oder verbessern. Genauso möchte ich auch behandelt werden. Ich finde es respektlos, wenn sich der andere einfach so davon schleicht.
Ich bin für Offenheit und Ehrlichkeit "in angemessener Verpackung"
Gerade hab ich die Situation, daß ich von einem "Interessenten" nichts mehr höre. Ich erlaube es mir, nachzufragen und bitte um Offenheit und Ehrlichkeit bezügl. seinem Schweigen.Mal sehen, ob er Rückrat hat....
w/57
 
  • #7
Nun, das sollte an sich gar keine Frage sein (ich weiss, ist es doch)

Ich finde ja dass es keinen Grund gibt sich selbst danebenzubenehmen nur weil andere mit dem D-Zug durch die Kinderstube gerast sind. Man sollte sich selbst auch dabei treu bleiben.

Mein Vorgehen war sehr klar:
eine Absage war IMMER Version 4, natürlich niemals in einem verletzenden Ton und mit Respekt vor dem anderen MENSCHEN. Da ich aber finde dass man nur etwas verändern kann wenn man das Problem erkennt ist es nur fair die echten Gründe zu nennen. Auch ich habe durch offene, klare Absagen dazugelernt, u.a. mein Profil zu optimieren oder eine bessere Vorauswahl zu treffen.

Als ich dann fündig geworden bin gabs für die verbliebenen Kontakte die Version 2, danach Postwendend das stillegen des Profils.

Alle anderen Varianten mögen zwar einfacher sein, berücksichtigen aber nicht dass am anderen Computer ja auch ein realer Mensch mit Träumen, Wünschen und Gefühlen sitzt. Und kommt mir bitte nicht mit der Nummer das sei eine Generationenfrage- Egal was der technische Fortschritt gebracht hat, der Mensch an sich ist immer noch zu 98% in der Steinzeit verhaftet. Ein Absageknopf ohne Kommentar wird auch noch in 1000 Jahren Respektlos sein.
 
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  • #8
Oberflächliche Kontakte kann man - wie ansonsten auch - schlichtweg auslaufen lassen. Zumeist ist ja beiden klar, dass es nicht passen könnte.

Probleme gibt es doch nur, wenn eine Person nachdrücklich signalisiert, dass sie es passend findet und die andere hat den gegenteiligen Eindruck. Die Aussage "wir werden kein Paar" nehmen dann Männer im Allgemeinen kommentarlos hin (sagten mir jedenfalls Frauen), Frauen fragen dann schon mal nach dem Warum. Eine ehrliche Anwort darauf kann leider auch sehr verletzen, denn schließlich kennt man den anderen nicht so gut, dass man ggf. auf Schwachstellen Rücksicht nehmen könnte. Dann lieber offen lassen.
 
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  • #9
W 37:
Ich kann deinen Nummerierungen leider so nicht folgen. Ich sage nur:

Jeder bekommt das, was er verdient ;-)
 
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  • #10
Antwort 4: Den persönlichen freundlichen Absagetext "Positiver Kommentar, plus ... mein Bauchgefühl sagt mir es würde nicht passen.", keine weitere Erklärung mehr dazu, gefolgt vom Absagebutton.

Dem anderen die persönlichen Gründe für die Absage zu nennen empfinde ich als unhöflich, als unangemessen, und als unnötig verletzend. Es gibt keine absolute Wahrheit, es gibt nur persönliche Vorlieben, und deshalb würde es auch niemanden helfen meine wahren Gründe zu kennen.
 
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  • #11
8.) Dem anderen erst einmal nur sagen, daß mir etwas mißfällt, ohne aber gleich die entsprechende Konsequenz folgen zu lassen. Denn ich finde, jeder Mensch hat das Recht, seine Sicht der Dinge darzulegen. Wenn man dann trotzdem glaubt, es sei ein Hinderungsgrund, kann man immer noch mit Absage reagieren.

Aber doch bitteschön nicht, bevor man die Beweggründe für ein bestimmtes Verhalten kennt (das vielleicht gar nicht so negativ ist, im Gegenteil).
 
  • #12
Dem anderen die persönlichen Gründe für die Absage zu nennen empfinde ich als unhöflich, als unangemessen, und als unnötig verletzend.
Wieso? Also ich hatte nie derartige Gründe die den anderen verletzen würden. Das waren eher Dinge wie dass ich halt mit jemanden der mit meiner Sportleidenschaft oder meinem Beruf nicht klargekommen sind und angefragt hatten ob das in Stein gemeisselt sei oder eben Damen bei denen ich mir auch nach dem 3.Date nicht vorstellen konnte dass noch was passiert.
 
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  • #13
... ich hatte nie derartige Gründe die den anderen verletzen würden.
...Damen bei denen ich mir auch nach dem 3.Date nicht vorstellen konnte dass noch was passiert.

Und wenn nach dem 2. oder 3. Date schließlich eindeutig klar ist, dass der bürgerliche Wohnstil oder die soziale Positionierung oder die Einstellung gegenüber Mitarbeitern bzw. Kunden oder die bevorzugten Freizeit-Interessen oder die politische Meinung oder was sonst ... für dich absolutes NoGo sind - auch wenn die Kommunikation zunächst durchaus niveauvoll und anregend verläuft und das Gegenüber sehr attraktiv und sinnlich daherkommt - dann muss ich mir nicht auch noch eine umfassende und lange Begründung geben. (Meist ist das auch nicht notwendig, denn beide wissen/spüren, dass es nicht gehen kann.)
Aber manchmal spürt man auch, dass hinter all der vordergründigen Coolness tiefe Verunsicherung und starke Sehnsüchte stecken ...
 
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  • #14
Wieso? Also ich hatte nie derartige Gründe die den anderen verletzen würden ...

Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass viele Gründe verletzend sein können. Das Selbst- und Fremdbild unterscheiden sich oft deutlich, ungewünschter Ratschlag ist oft mehr Schlag als Rat, und es ist wenig zielführend einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Letztendlich sind doch alle Gründe für den Kontaktabbruch bei einem selbst zu suchen, bei den eigenen Erwartungen die nicht erfüllt wurden. Warum sollte man beim Abschied auch noch nachtreten, die eigene Enttäuschung zu Fehlern des anderen machen wollen? Ich sehe da keinen plausiblen Grund.
 
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  • #16
Also ich handhabe das von Fall zu Fall…
Wenn mich jemand in der vierten Mail mit einem falschen Vornamen anredet, oder in der 6. Mail nach Informationen fragt, die ich ihm bereits in der 2. Mail ausführlich gegeben habe, erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass Parallelkontakte zwar kein Problem sind, solange man sich in der Kennenlernphase befindet, aber mann(frau) auch in der Lage sein sollte, dabei den Überblick nicht zu verlieren ..:) grins..
Eine nette Anfrage, die nicht mein Interesse hervorruft (aus welchen Gründen auch immer) beantworte ich grundsätzlich höflich mit einer persönlich formulierten Absage und bemühe mich, dem Anfragenden das Gefühl zu geben, dass es nicht an ihm liegt, sondern daran, dass es bei mir nicht passt. Denn genauso ist es ja auch – es ist doch nicht seine Schuld , dass ich nicht will oder er mir nicht gefällt.
Ansonsten schließe ich mich #13 und seiner Aussage, dass sich das Selbst - und Fremdbild fast immer deutlich von der Realität unterscheidet an – davon sind wir alle nicht frei! Dann um sich zu schlagen und den anderen für den eigenen Frust verantwortlich zu machen – ist einfach nur gemein und verletzend.
 
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  • #17
Hängt davon ab, wie lange der Mailverkehr schon bestanden hat. Wenn ich gleich bei der Partneranfrage sehe, dass es nicht passen wird, drücke ich nur den Absagebutton. Haben wir uns jedoch schon ausgetauscht, ist es mir ein Anliegen, eine persönliche Nachricht hinzuzufügen, z.B. nach dem Freischalten des Fotos, hier kommt es sehr oft vor, dass ich merke, das ist nicht mein Typ.
 
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  • #18
Vielen Dank für die Antworten bisher. Ist doch vieles dabei, habe auch schon verschiedenes erlebt.
 
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  • #19
bemühe mich, dem Anfragenden das Gefühl zu geben, dass es nicht an ihm liegt, sondern daran, dass es bei mir nicht passt.

Komisch, die meisten Frauen gehen davon aus, daß der Mann den Fehler macht. Und sagen ihm dann ohne jede Begründung ab bzw. lügen ihm auch noch etwas vor.

Anrede mit dem falschen Vornamen? Aha, Parallelkontakte. Möglicherweise ist es aber nur eine Retourkutsche, weil sie ihn zuvor mit dem falschen Vornamen angesprochen hat. Aber auf diese Idee kommt eine Frau ja nicht.

Ich wurde auch einmal mit einem "geht nicht mit dir" geschaßt, obwohl – wie sich später herausstellte – die Frau den entscheidenden Fehler gemacht hatte. Ein Fehler, den ich ihr verziehen hätte, aber ich bekam ja gar keine Gelegenheit mehr dazu.
 
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  • #20
Komisch, die meisten Frauen gehen davon aus, daß der Mann den Fehler macht. Und sagen ihm dann ohne jede Begründung ab bzw. lügen ihm auch noch etwas vor.

Anrede mit dem falschen Vornamen? Aha, Parallelkontakte. Möglicherweise ist es aber nur eine Retourkutsche, weil sie ihn zuvor mit dem falschen Vornamen angesprochen hat. Aber auf diese Idee kommt eine Frau ja nicht.

Ich wurde auch einmal mit einem "geht nicht mit dir" geschaßt, obwohl – wie sich später herausstellte – die Frau den entscheidenden Fehler gemacht hatte. Ein Fehler, den ich ihr verziehen hätte, aber ich bekam ja gar keine Gelegenheit mehr dazu.

Pardon, aber man sieht doch, was man schreibt - auch nachträglich. Und wenn ein falscher Name passiert, dann weiß man das in der Regel auch und kann sich entschuldigen.
Für wie dumm schätzt dieser User die Frauen ein?
Offenbar geht es ihm bei der Partnersuche mehr darum persönliche Rache an der Weiblichkeit zu üben, wenn "Retourkutschen" als geeignetes Mittel für die Pflege und den Aufbau von Kontakten angesehen werden.

Das "geht nicht mit dir" bezieht sich also möglicherweise nicht auf einen Fehler der Frau, sondern auf den Umgang des Users mit solchen Pannen, mit Frauen, seiner Wortwahl und allgemeinen Vorgehensweise. Ich würde da mal reflektieren.

Ein "Ich glaube, das geht nicht mit dir" ist also ein legitimes und neutrales Mittel nicht die ganze Wahrheit zu sagen, keine Schuld zu geben, aber sie auch nicht auf sich zu nehmen.
Die Wahrheit ist oftmals sowieso sinnlos, da der Andere sie weder akzeptieren, noch verstehen oder daraus lernen würde.
 
  • #21
Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass viele Gründe verletzend sein können. Das Selbst- und Fremdbild unterscheiden sich oft deutlich, ungewünschter Ratschlag ist oft mehr Schlag als Rat, und es ist wenig zielführend einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Letztendlich sind doch alle Gründe für den Kontaktabbruch bei einem selbst zu suchen, bei den eigenen Erwartungen die nicht erfüllt wurden. Warum sollte man beim Abschied auch noch nachtreten, die eigene Enttäuschung zu Fehlern des anderen machen wollen? Ich sehe da keinen plausiblen Grund.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz, wieso sollte es verletzend sein wenn ich dem anderen sage dass beispielsweise unser Umgang mit anderen nicht kompatibel ist? Natürlich komts auf das wie an, klar. Wenn die Weltanschauung eine andere ist kann ich jemanden als weltfremden Spinner bezeichen (dann isses beleidigend) oder eben schreiben- "wir haben zu unterschiedliche Arten zu Leben". DAS gibt dem anderen nämlich die Gelegenheit sein Beuteschema entsprechend anzupassen, zum Beispiel eben nur noch Profile anzuschreiben die seiner Weltanschuung kompatibel sind.
Selbstredend gibt man solche Begründungen NICHT um an dem anderen rumzukritteln oder Ihn zu verändern.
Ich war um solche Hinweise immer dankbar. Wieso auch sollte ich beleidigt sein wenn eine Frau meine Sportleidenschaft weder teilen noch akzeptieren konnte? Aber ich habe gelernt dass es mehr Sinn hat nur Profile anzuschreiben in denen "Sport aktiv" stand.

Ich bin eigentlich nur bei dieser Argumentation wenns wirklich Gründe sind die verletztend wären, dann kann man höflich bleiben und eben eine Floskel mitgeben.

Aber eine Antwort und Absage hat einfach jeder Mensch verdient, einfach auslaufen zu lassen oder den Löschbutton anzuklicken ist weitaus mehr verletzend als jede Absage.
 
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