• #31
@ 29 Berliner30

Eine Frau, die von einem Heimoffice aus selbständig arbeitet, wird alles organisatorisch Mögliche tun, um die Famiie nicht zu kurz kommen zu lassen. Es gibt auch Möglichkeiten, bei denen eine studierte Frau mit Leib und Seele treusorgende Ehefrau und Mutter sein kann und sich auch fachlich zumindest stundenmäßig einbringen kann. Daß dann vielleicht eine Zugehfrau organisiert wird, würde auch Dich nicht stören, solange das Wohl der Kinder und Eurer Beziehung oberste Priorität bei allem wäre. Oder?
Wenn Du so großen Wert auf Selbständigkeit - auch finanziell - legst (ist ja bei Dir für den Fall einer Trennung), solltest Du ihr eine Möglichkeit zugestehen, sich wenigstens (für eben einen nicht gewollten Fall der Trennung) etwas aufzubauen. Ansonsten solltest Du ihr mehr Sicherheit in Bezug auf Eure Beziehung und auch das Finanzielle geben. Sie hängt doch sonst total in der Luft, wenn sie nur auf Hausfrau macht. Das ist aber doch genau das, was Du suchst, oder?

Mary - the real
 
G

Gast

Gast
  • #32
@20 Vielleicht hilfts:

Cookies löschen ist das Zauberwort

Firefox
- Extras
- Private Daten löschen
- Cache & Cookies markieren
- Button "Private Daten jetzt löschen" drücken

Internet Explorer (alte Versionen)
- Extras
- Internet Optionen
- Cookies löschen
- Danach Dateien löschen

Internet Explorer 7.0
- Extras
- Browser-Verlauf löschen
- Cookies löschen
- Danach Temporäre Internetdateien
- Dateien löschen

Safari
- Safari - "Cache leeren" auswählen und bestätigen
- Safari - Einstellungen
- Sicherheit
- Cookies anzeigen
- Button "Alle entfernen" klicken

Browser schließen und neu starten. Fertig.
 
G

Gast

Gast
  • #33
Irgendwie sind immer die gleich unterwegs und man kann doch einige merkwürdige Einstellungen feststellen!
 
B

Berliner30

Gast
  • #34
@30 das wäre einer der vielen möglichen Optimalfälle. Mir reicht normal (z.B. Angestellte) mit mittlerer Reife (Relaschule) oder mehr. Teilzeitjobs gibts nun wirklich genug und ab einem gewissen Alter der Kinder mit Kindergartenplatz sollte das möglich sein. Frau/Mann kann eben nicht alles haben und mein bisher sauer verdientes soll auch meins bleiben, was ist daran so schlimm bzw. unverständlich? Kinder bezahl ich gerne von meinem Einkommen, was hat Frau da für ein Risiko ? ... im schlimsten Fall geht sie halt wieder irgendwas arbeiten, das ist nicht zuviel verlangt.
Ich erzähl dir mal eine kleine wirklich erlebte Geschichte: Frau selbstständig (waren nur ihre Eltern, sie gab sich aber als Unternehmerin aus), verreiste sehr viel und sagte sie hat ja auch so viel zu tun ... ich hab da mal nachgefragt ... (sie hat deutlich übertrieben) ... wohnte etwas weiter weg ... wollte natürlich mal einen richtigen Partner für lang mit Familie haben ... alleine der mittige Treffpunkt war ein Problem ... und ich sollte dann sinngemäß zu ihr ziehen und mich auch sonst unterordnen ... naja und dann hielt sie sich auch noch für so übertrieben gut, wie auch ihre Beschreibung über ihren Beruf war.
Fazit für mich: Unternehmerinnen sind halt irgendwie nichts für mich.

Grundsätzlich, auch wenn manche das anders lesen wollen, treffe ich die Damen lieber persönlich und mache mir vor Ort einen persönlichen Eindruck.
 
G

Gast

Gast
  • #35
Ach Berliner, nicht alle Unternehmerinnen sind so - vor allem, normale Unternehmerinnen müssen auch arbeiten für ihr Geld - wenn sie nicht von Beruf Tochter sind! Ich habe mein Homeoffice, einen tollen Job, auch viele Auswärtstermine mit Übernachtung oder sogar Ausland - aber Organisation ist eben alles und ich würde nichts davon missen wollen.

Ach ja, und eine Tochter habe ich auch, jetzt 9 - macht das schon ihr ganzes Leben lang mit und kennt es nicht anders...
 
G

Gast

Gast
  • #36
Hallo Mary,
ich bin die 25 (Constanze). Ich weiß ja nicht, in welchen Kreisen Du verkehrst und welche Bekanntschaften Du hast, aber ich kann Dir aufrichtig versichern, daß ich KEIN EINZIGES Exemplar ostdeutscher Frauen wie von Dir beschrieben kenne. KEINES. Schon gar nicht aus dem Osten. Deine Anführungen finde ich extrem beleidigend.
MEINE Freundinnen und Bekannten sind gut erzogen, höflich, bodenständig, weitgereist, studiert, alle selbständig mit gutem Einkommen, alle finanziell unabhängig (verdienen teilweise mehr als ihre Männer) und arbeiten hart (50-70-Stunden-Woche).
Ich hatte bei verschiedenen Portalen viele westdeutsche Männer kennengelernt und einige zähle ich zu meinem Freundeskreis. Ausnahmslos alle wußten ostdeutsche Frauen zu schätzen - und das sagen sie nicht nur aus Höflichkeit. Jetzt haue ich mal die Klischeekerbe zurück:
ostdeutsche Frauen sind es gewohnt, sich ihr Geld selbst zu erarbeiten und warten nicht auf einen Ernährer, sie sind sich zu nichts zu schade und arbeiten selbst für wenig Geld unter miesen Bedingungen. Ihre Anspruchshaltung soll angeblich nicht so enorm sein wie bei westdeutschen Frauen. Sie sind weniger zickig, offen und herzlich. Diese Aufzählung habe ich mir nicht ausgedacht, sondern ist das Feedback westdeutscher Männer. Ich kenne übrigens einige sehr harmonische ost-westdeutsche Partnerschaften.
Komischerweise assoziiere ich westdeutsche Frauen eher mit abzockend, Männer-ausnehmend, arbeitsscheu, besserwisserisch und arrogant. Meine beste Freundin wohnt in einer Einfamiliensiedlung in Bremen unter lauter Hausfrauen. Sie ist die einzigste, die arbeiten geht...
Übrigens zähle ich auch westdeutsche Frauen zu meinem Familien- und Freundeskreis. Selbstverständlich haben diese NICHT die eben aufgeführten Eigenschaften, sondern sind freundliche, sympathische Menschen.
WAS SOLLEN ALSO DIESE BLÖDEN KLISCHEES????
Wie wäre es, Du machst mal einen Besuch im Osten und informierst Dich aus erster Hand, bevor Du in öffentlichen Foren solchen Senf von Dir gibst??

Grimmig, Constanze
 
  • #37
@#35
Constanze, das ist die falsche Frage. Klischees haben keinen praktischen nutzen. Im Übrigen sprach Mary, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht generell von ostdeutschen Frauen, sondern nur von solchen die beim Bund arbeiten.
 
G

Gast

Gast
  • #38
#36 ... sind die ostdeutschen Frauen beim Bund anders als die westdeutschen Frauen beim Bund ?Bei Marysteckt mehr dahinter, ihre Aussage kann ich so auch nicht akzeptieren. Die Männer in ihrer Familie / Freunde müssen sich schon etwas dabei denken, warum sie ostdeutsche Frauen bevorzugen. Frage mich, warum diese Männer eine Partnerin gefunden haben und sie noch keinen Partner? Mag es an der Jammerei liegen, so viel über ein Paar zu vielen Kilos dauernd zu sprechen? Vielleicht sind die ostdeutschen Frauen selbstbewusster?
 
  • #39
@#36: "Klischees haben keinen praktischen nutzen" - sorry, das ist Quatsch. Gerade bei der Online-Partnersuche (aber auch sonst) dienen sie sehr gut dazu, jemanden zielgerichtet auf bestimmte Eigenschaften hin zu überprüfen.

Ansonsten ist der praktischen Nutzen bestimmter Klischees zum Beispiel, dass dein Bankkonto (hoffentlich) noch nicht leer ist. Denn unter den tausenden von Fishing-Mails, die in deinem Spam-Ordner landen, sind bestimmt auch ein paar seriöse und nicht boshafte Mails dabei. Insofern ist es streng genommen ein Klischee, dass man nicht auf Links in HTML-Mails klicken sollte, wenn sie von unbekannten Absendern kommen.
 
G

Gast

Gast
  • #40
@ alle, die jetzt auf mich sauer sind:

ich sprach von den Frauen aus dem Osten, mit denen ich leider so diverse Erfahrungen machen durfte. Und es waren, wie Philipp richtig feststellte, alle beim Bund. Und der Ausgang dieser ganzen Diskussion war ja eine Bitte um Rat von einer Soldatin. Warum sie überhaupt bei EP ist und nicht die wirklich optimalsten (bewußt Superlativ) Gegebenheiten technisch wie organisatorisch beim Bund für ihre Partnersuche nutzt, ist mir immer noch schleierhaft. Es gibt dort wirklich ALLES! Und wir Otto Normalverbraucher halten das Internet für informativ ...
Ich hoffe wirklich sehr, daß nicht alle (aus dem Osten und beim Bund) so sind. Nur aus meiner Erfahrung heraus könnte ich wirklich niemandem guten Gewissens zu einer solchen Frau raten. Dazu stehe ich und etwas anderes habe ich doch auch nicht gesagt, oder etwa doch?

Und ja, ich war schon im Osten. (Leider nur fiel mir dort extrem auf, wieviele junge Frauen ohne Partner Nachwuchs haben. Mag aber ein individueller Eindruck sein und ist nochmal ein ganz anderer Punkt.) Nur wenn jemand meint, "die vom Osten" seien nicht so, heißt es nicht, daß ein anderer es ebenso empfindet. Manche Österreicher empfinden die Deutschen als vorlaut und laut wo die Deutschen selbst nur der Ansicht sind, sich gut unterhalten zu haben. Es ist immer eine Frage der Sichtweise. Und meine ist nunmal in der Sache deutlich.

Und ja, ich habe auch Bekannte und Kollegen, die aus dem Osten Deutschlands stammen. Mag ja sein, daß Frauen im Osten eher gewohnt sind, auch mit Nachwuchs arbeiten zu gehen. Aber auch wenn es Euch nicht gefällt, ich habe mit anderen die Erfahrung gemacht, daß diese Menschen weniger produktiv rackern sondern eher die Hand ausstrecken. Mag aber auch hier ein individueller Eindruck mit deutlich geprägt durch das Schaffen im Schwabenland sein.

Nun, es sammelt sich so einiges im Laufe der Zeit an ... und ich hab halt schon so einiges gesehen und erlebt und auch geleistet. Schon mit Mitte 20 wurde mir bei Vorstellungsgesprächen gesagt, daß der Interviewer als Vorgesetzter Angst vor mir hätte aufgrund meiner Berufserfahrung, weil ich schon mehr gleistet hätte als er mit Mitte 30.
Es ist halt auch immer eine Frage des Maßstabs, mit dem man vergleicht. Meiner mag woanders hängen ...

Bremen ist übrigens ein weniger gutes, für Constanze jedoch ein dankbares Beispiel - ist doch gerade in Nordeutschland die Arbeitslosigkeit weit höher als in anderen Regionen.

Im übrigen stehe ich dazu, daß ich lieber ganz ohne Partner als mit dem Falschen zusammen bin. Ich wollte viele nicht als Partner, mit denen sich so manche aus meinem Umfeld zufrieden geben - und das ist nicht auf Optik oder Finanzielles bezogen.
Und wenn Du, #37, meine Angaben wirklich aufmerksam gelesen hättest, hättest Du doch eigentlich feststellen müssen, daß ich nicht partnerlos bin, weil sich keine Männer für mich interessieren würden ... Mein Problem ist vielmehr, warum ich bisher immer recht schnell davor weggerannt bin ... (ob mit oder ohne Kilos übrigens).

Und man wird es mir vielleicht nicht glauben wollen, aber ich jammere nicht über meine Kilos im realen Leben. Da sieht man sie und so ist es nunmal momentan (war ja nicht immer so).
Da ich nur nicht davon ausgehe, daß jeder alles von mir liest, erwähne ich es doch lieber mal ab und an, weil dann eine Aussage evtl. anders beurteilt wird. Andere machen das in Bezug auf Reiten, Sport, Cunnilingus, Tattoos, Schamhaare, Kinder, Ex-Männer, was weiß denn ich.
Ich werde den Teufel tun, und nur weil jemand wie #37 sich freut, mir etwas um die Ohren hauen zu können, den Nutzen, den ich aus dem Forum ziehen möchte (und muß) dadurch einschränken, daß ich nicht ehrlich schreibe, wo ich für mich meine Probleme habe und wie ich gewisse Dinge sehe. Und auch so manch spitze Bemerkung kann mich u.U. weiterbringen - wobei ich mir gut aussuche, worüber ich vielleicht näher nachdenke, und worüber nicht.
Ich wurde schon mal auf ähnliche Art angegriffen und leider wurden diese Postings von EP gelöscht. Deshalb nochmal: ich nehme gerne alle naiven Fragen und Aussagen hiermit aus dem kompletten Forum auf meine Kappe und hoffe, daß andere, die es vielleicht weniger vertragen, vor einem Komment wie #37 verschont bleiben. (Mir stellt sich nur leider mitunter die Frage, womit manche Männer denken ...)

Meiner Stärken und Qualitäten bin ich mir sehr bewußt. Ich gehe jetzt sogar mal ganz frech so weit, zu sagen, daß einem normalen treuen, ehrlichen, netten, mich liebendem Mann nichts besseres passieren kann, als mich zur Partnerin zu haben. Damit muß ich nicht real hausieren gehen und ich muß schon gar nicht x Männer davon überzeugen! Mir reicht ein einziger! Daß ich bei allem aber vorsichtig geworden bin, gebe ich hier unumwunden zu. Zeige mir denjenigen, der keinen Rucksack zu tragen hat!

Ich dachte eigentlich, immer zu meinen Kommentaren dazugeschrieben zu haben, daß ich meine Meinung oder aus meiner Erfahrung heraus schreibe. Daß nicht alle Menschen gleich sind, weiß ich. Aber ich habe eine Ansicht wie jeder andere auch. Für den Fall also, ich hätte irgendwo etwas in der Art geschrieben von wegen daß alles und jeder so und so sei, dann nehme ich das hiermit zurück. Ist immer nur mein Eindruck/Erfahrung oder meine persönliche Sicht der Dinge, wenn ich etwas schreibe.
Es muß übrigens schon einiges vorgefallen sein, wenn ich mich nicht mehr von etwas abbringen lasse ...

Mary - the real
 
G

Gast

Gast
  • #41
Ich finde es völlig verständlich, nicht innerhalb der Arbeit nach einem Partner zu suchen. Und gerade bei der Bundeswehr kennt doch echt jeder jeden. Da gibt es bestimmt dummes Getuschel wenn man zusammen ist und es wird noch schlimmer wenn man nicht mehr zuammen ist. Und worüber würde man sich dann in der Freizeit unterhalten, wenn man schon zusammen arbeitet? Ich bin Lehrer und würde mir nie einen Partner suchen, der auch unterrichtet... Das ist doch langweilig.
 
G

Gast

Gast
  • #42
Constanze:
meine Bremer Freundin wohnt in einer neuen Einfamilienhaus-Siedlung. Die, welche dort wohnen, verfügen in der Regel über mehr Geld als der Durchschnitt, sonst könnten sie sich ein solches Haus nicht leisten. Die Frauen, die dort wohnen haben nicht das Problem Arbeitslosigkeit sondern sind "hauptberuflich Hausfrauen". Eine Bezeichnung, über die man in Leipzig lacht.
Übrigens ist der Vater meines Kindes waschechter Bayer und ich hatte die Ehre, mein Kind dreieinhalb Jahre allein ernähren zu dürfen weil sein diplomierter, kerngesunder Vater zu Hause in Bayern saß und seine angeblichen Depressionen pflegte und es nicht über sich brachte, sich mal um eine Stellung zu bemühen. Dabei brauchte er nur einen täglichen Tritt in den A...
Erzähle mir also bitte nichts über faule Ossis, ja?
Ich rackere sehr produktiv und habe noch nie die Hand ausgestreckt, dito meine Freunde.
 
  • #43
@ #41 Constanze

Du willst nicht verstehen.

Mary - the real
 
G

Gast

Gast
  • #44
Constanze:
Was bitte will ich nicht verstehen? Du sprichst hier pauschale Beleidigungen aus, die unter der Gürtellinie sind - und ich verstehe nicht?
Ich mag Soldaten auch nicht besonders, mögen sie kommen woher sie wollen. Und besonders prollige und unkultivierte Menschen ohne Sinn, Verstand und Taktgefühl kann ich schon gar nicht leiden. Ich kann dabei aber keinen Zusammenhang zum Osten sehen, echt nicht.
Es wird ja wohl noch erlaubt sein, Deiner Aufzählung mal ein reales Gegenstück gegenüber zu setzen.
 
G

Gast

Gast
  • #45
@20
Hatte das Problem auch; seit ich´s mit dem Internet Explorer mache, funktioniert alles bestens:)
 
G

Gast

Gast
  • #46
@ #43 Constanze

Ich spreche keine pauschalen Beleidigungen aus, sondern sage lediglich, daß ich aufgrund meiner Erfahrungen zu dieser meiner Einstellung gekommen bin. Ich sage nicht, es ist so auf immer und ewig und ich sage auch nicht, daß es einem mit einer Frau aus Westdeutschland oder von sonstwo nicht evtl. als Mann ebenso ergehen könnte.
Was ich damit meine, daß Du nicht verstehst bzw. nicht akzeptieren willst ist, daß es zumindest für mich ein unterschiedliches Maß gibt, mit dem verglichen wird. Das Maß, das ich (bzw. in Firmen mit Kollegen) ansetze, ist ein deutlich anderes als das, was manche Kollegen ansetzen - und zwar gewaltig. Genauso vergleiche ich den Arbeitseinsatz und die Arbeitsleistung von Arbeitenden und Du vergleichst den Arbeitseinsatz von Hausfrauen (bzw. einem wie Du meinst "angeblich" Kranken), also nicht Arbeitenden zu Arbeitenden.

Daß Du Dich aufregst ändert nichts daran, daß ich meine Meinung habe, die sich aufgrund von Erlebnissen gebildet und gefestigt hat und die mich vorsichtig hat werden lassen. Und da kannst Du Dich auf den Kopf stellen wie Du willst. Aber keine Bange - ich gifte keinen aus dem Osten deswegen an! Aber es ist es mir auch nicht mehr wert, mich darüber aufzuregen, wenn eben wieder etwas geschieht, was meine Haltung (Achtung, da könnte was kommen) bestätigt (so wie Deine Aufregung).
Mittlerweile verwende lieber meine Zeit und Energie darauf, meinen privaten und auch Arbeits-Bereich dahingehend abzusichern, daß ich von (meiner Ansicht nach zu erwartenden negativen) Auswirkungen möglichst wenig tangiert werde. (Und es ist nunmal jedenfalls bei mir gelebte Realität, daß die aus dem Osten z.B. bevorzugt im Feierabend oder als erstes beantragten Urlaub sind und die anderen zur Not das Feuer in einem Projekt löschen oder Arbeiten detaillierter erledigen müssen, weil geschludert wurde. Aber bei Gehaltsverhandlungen dann ist das Geschrei groß. x-mal erlebt.)
Diese Vorgehensweise der Vorbeugung ist aber auch grundsätzlich sinnvoll und ich wende sie in vielerlei Hinsicht an. Kann ich nur empfehlen.

Lt. Untersuchungen bedarf es glaube ich 12 guter Eindrücke um einen Negativen zu neutralisieren - will gar nicht nachrechnen, welche Unmenge positiver Eindrücke nötig wären, um meine Meinung zu neutralisieren. Du kannst ja einfach mal anfangen, indem Du akzeptierst, daß es man eine Meinung wie ich haben kann. Schließlich gibt es sowas wie Meinungsfreiheit. Und jetzt habe ich genug dazu gesagt.

Mary - the real
 
G

Gast

Gast
  • #47
Na toll - es scheint so als würde ich immer irgend ein Klischee bedienen und mich immer irgendwer deshalb nicht leiden können. Entweder ist es meine Herkunft (Leute, ich war 8 zum Zeitpunkt der Wende und kann mich bestenfalls noch ans Mauersteinchen klopfen erinnern) oder mein Beruf (Soldat - und da scheinen sich hauptsächlich Leute dran zu stoßen die niemanden von uns oder nur Wehrpflichtige kennen).

Ich geh mich jetzt erstmal unter meinem Bett verstecken und komme erst wieder raus wenn unser Grundgesetz wieder Verfassung heißt oder die Oder über die Ufer tritt und alle nach Hilfe schreien, damit wir kommen und Sandsäcke stapeln...

Jetzt mal im Ernst Leute, für soviel Oberflächlichkeit sind wir doch echt zu alt, damit verderben wir uns doch soviele - auch schöne - neue Erfahrungen. Wir versagen uns Kontakt mit Menschen die uns vielleicht eine tolle Zukunft gebracht hätten nur weil wir Vorurteile aufbauen und diese dann nur noch zu bestätigen versuchen, statt sie zu kippen.

Geht doch etws offener durch die Welt und schränkt euch nicht unbegründet ein.

Toni
 
  • #48
@ 46 Toni

Wehrpflichtige waren auch drunter - neben eben auch Soldaten auf Lebenszeit in diversen Hierarchien. Also die ganze Breite. Und glaub mir, ich war sehr offen für alles, was ich so kennenlernte und habe jahrelang in vielfacher Weise gerne unterstützt. Jeder, der sich anständig benimmt, wird auch von mir anständig behandelt - meistens sogar die, die sich nicht anständig benehmen. Nur es gibt Punkte, an denen ich vorsichtig werde und wo ich mir meine Vorsicht nicht nehmen lasse. Aus wirklich gutem Grund. Es geht übrigens seltsamerweise mehr Angehörigen und Freunden von Soldaten so wie mir. Nur komisch, daß sich niemand Gedanken macht, woher es kommen mag. Der Bund legt hohen Wert auf den Zusammenhalt untereinander. Dieser wird für wichtiger angesehen, als ein sonstiges gutes Umfeld und Familie. Und DAS finde ich teilweise oberflächlich. Mag auch im Ernstfall wirklich angebracht und wichtig sein. Nur wenn die Brücken zur Herkunft völlig bröckeln, würde ich mir als Arbeitgeber Bund auch so meine Gedanken machen. Aber ich sehe das wieder mal zu idealistisch. Jeder wie er will - und ich eben auch. Mehr als daß die Leute mit wirklich offenen Augen durchs Leben gehen sollen und sich nicht so leicht blenden lassen sollen, sage ich doch auch nicht. Warum also diese Aufregung?

Mary - the real
 
G

Gast

Gast
  • #49
@Mary von Constanze
Weißt Du, in der Tat ist es mir ziemlich schnuppe, was Du fünfhundert Kilometer entfernt von mir denkst. Ich hatte beim Forumlesen nur bei einigen Themen so etwas wie einen mehr oder weniger unterschwelligen Ost-Ekel diagnostiziert. Eine Art schweigender Grundkonsens. Du hast Deine Äußerungen ja auch mit einer Vehemenz getan, daß es einem schwer fällt, da nicht paranoide Züge zu erkennen.
Weißt Du, kurz nach der Wende kamen zuerst die größten Blender, Pfeifen und Luschen nach Ostdeutschland, um Leute (in ihrer unglaublichen Naivität) über den Tisch zu ziehen und das Geld aus deren Taschen. Da ist bei den Einheimischen auch ein Bild entstanden, welches sicher nicht der Breite der bundesdeutschen Gesellschaft entspricht. Aber der erste Eindruck ist halt meist der prägende. Inzwischen kenne ich einige Westdeutsche, die bewußt nach Leipzig gezogen sind, weil sie es hier so schön und spannend finden. Mit denen kann ich endlos reden, weil die offen sind bei aller berechtigten Kritik und wir spannende Diskussionen haben.
Ich habe mal ein Jahr in London gelebt. Dort wurde ich Mitte der neunziger Jahre als Exot aus dem Osten vorgeführt. Man fand die Ostdeutschen toll weil man herausgefunden hatte, daß "Ossis" und "Wessis" sich beharken und man die Westdeutschen wegen ihrer Überheblichkeit und Besserwisserei nicht leiden konnte. Frei nach dem Motto: meines Feindes Feind ist mein Freund. Natürlich ist das idiotisch, aber ich wollte das hier zur Illustration mal noch so in den Raum werfen zum Thema Selbst- und Fremdbild.

Viel Spaß beim Kopfstehen.

Constanze
 
G

Gast

Gast
  • #50
[gelöscht] Diese Ost/West Kluft wird hoffentlich in der nächsten Generation geschlossen werden. Ich bin eine Wessi und fühle mich pudelwohl im Osten. So nette und sympathische Leute - wie hier - habe ich noch nicht kennengelernt!

(w)
 
G

Gast

Gast
  • #51
@ 48 Constanze

"Aber der erste Eindruck ist halt meist der prägende."
Naja, ich gebe jedem immer mehrere Chancen ... Nur irgendwann ist der Ofen aus.

Egal auf welchem Kontinent und in welchem Land ich war - nirgendwo mag man die Deutschen so wirklich sondern eher ihr Geld. Wiederholt sich in unterschiedlichen Variationen und ist nichts Neues (und ich war auch beruflich schon länger im Ausland - eigenfinanziert und nicht während des Studiums).

Und mit Beispielen was ich so nach der Wende erlebt habe fange ich jetzt lieber mal nicht an - sonst springt hier wieder jemand im Dreieck.
Jeder hat doch für irgendetwas Beispiele und hat so seine Erfahrungen gemacht. Ich hab nun mal x-mal gutmütig und blöd wie ich war Leuten Möglichkeiten gegeben und hab meine Lektion gelernt. Und die lautet einfach vorsichtig sein.
Ist doch gut, wenn Du Leute hast, mit denen Du Dich gut unterhalten kannst! Ist doch super, wenn jeder sich diejenigen Menschen raussuchen kann, die ihm GUT TUN! Zumindest privat.
Ich steh' übrigens nicht Kopf. Wieso denn? Ich rechne eh lieber mit allem und dann eben auch damit, daß ich mich in einen Ostdeutschen verlieben könnte. Würde mittlerweile nur entgegen anderslautender Postings von vor einiger Zeit mittlerweile konsequent Sächsisch und Schwäbisch zuhause verbieten und ausschließlich Hochdeutsch tolerieren! :)

Mary - the real
 
F

Fräulein Smilla

Gast
  • #52
Ich lebe unter Schwaben und arbeite mit ostdeutschen Soldatinnen. No Problem. Beides nett.
Also nicht jeder hat die gleichen Erfahrungen gemacht. Was ich allerdings feststellen musste, die "Wessifrauen" sind Meisterinnen im jammern, das hab ich bei den anderen Mädels noch nicht erlebt, womit wir wieder bei einem Konzept wären.
 
L

Lutz_

Gast
  • #53
- Hochschullehrer/innen: beste aller Gesprächspartner, intellektuell gut drauf, idealistisch. Viele leisten sinnvolle Arbeit. Macht mir riesig Spaß, mit ihnen richtig in die Tiefe und Breite zu gehen.

- Lehrer/innen: Leisten gute gesellschaftliche Basisarbeit, haben Sinn für Kinder - nicht nur die eigenen. Eine ganz sinnvolle Tätigkeit.

- Viele Politiker und so einige Wirtschaftsführer haben einen festen, kundigen christlichen Hintergrund und sind reichlich motiviert, sich auf diesem Hintergrund auch im Beruf zu leben.
Religiosität im Berufsleben ist für manche Vertreter ihr selbstverständlicher Antrieb. Es gibt auch das eine oder andere Büchlein, indem diese ihre Motive beschreiben, zum Beispiel dabei explizit Motive aus dem Alten oder Neuen Testament als zentralen Antrieb erklären.

Natürlich gibt es noch viele, viele andere Berufe, in denen viel Nützliches mit idealistischen Motiven getan wird.
 
Top