• #1

Welche Rolle spielt die Entfernung bei der Partnersuche?

Welche Rolle spielt für euch die Entfernung bei der Suche nach einem Partner? Wie geht ihr damit um, Partneranfragen zu bekommen, die relativ weit weg von eurem Wohnort sind?
Ich meine, die ersten Dates und die erste Zeit des Kennenlernens mögen aufregend und wunderbar sein, aber wie groß ist die Chance, dass auch mehr daraus wird? Wie geht es danach weiter?
Ich geh von mir aus (m 34), irgendwo hat man beruflich seinen Platz gefunden und sich häuslich einrichtet (Haus/ Eigentumswohnung/ Freundeskreis/ Familie...). Alles passt- nur die richtige Partnerin fehlt. Sicher fährt man am Wochenende mal 200 oder auch 300 Kilometer, aber auf Dauer?
 
G

Gast

  • #2
Ich würde das nicht forcieren wollen. Daher kommt für mich auch nur die Umkreissuche infrage. Meine Schwester erlebt so eine Fernbeziehung gerade. Die Beziehung entstand im realen Leben. Ihr Freund besucht sie seit einem halben Jahr jedes Wochenende, 450 km. Die beiden verstehen sich bestens und sind sehr glücklich miteinander. Bei ihm passt es gerade so gut, dass sie nicht fahren muss. Aber es ist tatsächlich nicht einfach, da er nicht umziehen kann, es eigentlich in der nächsten Zeit auch keine Option dafür gibt, obwohl er es gerne wollte. Er ist für sein Mutter verantwortlich, die mit ihm im eigenen Haus wohnt. Das Haus könnte man verkaufen, die Mutter kann er jedoch nicht selbst überlassen. Eine Fernbeziehung könnte ich mir grundsätzlich nur ohne Kinder und mit der Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft vorstellen.
 
  • #3
Hallo Frank, super Frage. Hier bei EP haben die den Entfernungs-Aspekt wohl leider noch nicht ganz berücksichtigt. Ich (Mann/47 jahre) bekomme immer wieder Damen vorgestellt, die angeblich gut zu mir passen würden, aber es stellt sich dann bei Kontaktaufnahme heraus, dass diese Ladies nur Herren direkt vor Ort suchen (max. Radius 10 km). Ist ja in Ordnung so, aber dies sollte im Profil erkennbar sein, man(n) kann sich eine Menge Arbeit sparen.
Aber zurück zu Deiner Frage: klar, hat man/frau sich eingerichtet mit Freundeskreis, Arbeitsstelle, Häusschen etc.pp.. Andererseits stelle - ich - mir die Frage, was ist das alles wert, wenn die liebste Herzdame 500 km weit weg wohnt, und ich eigentlich lieber bei ihr wäre? Richtig, nicht mehr viel! Man stelle sich mal vor, im Urlaub lernt man seine Traumfrau kennen, und es funkt gigantisch und es passt alles von beiden Seiten. Grosse Ernüchterung, wenn festgestellt wird, dass man zuhause 500 km auseinander wohnt? Denke ich jetzt lediglich an ein paar nette Urlaubstage, oder an mehr? Ich denke, man/frau wird "mittelfristig" Lösungen finden können, wenn man/frau es nur wirklich so will/so wollen. Mir persönlich ist es (fast) egal, woher die Traumfrau kommt und welche Wurzeln die Traumfrau hat. Für einen Traumpartner, denke ich, kann man/frau auch ganze Berge verschieben, oder?
 
G

Gast

  • #4
ich habe zwei Fernbeziehungen hinter mir. Beide haben etwa zwei Jahre gehalten, beide 150 bzw. 200 km Entfernung.
Ich habe mich in beiden Fällen nicht primär wegen der Entfernung getrennt. Aber es gibt einige Dinge, die einfach sehr schwierig sind:

-SMS/Mail/Telefongespräche - Missverständnisse (gibt es natürlich auch bei Extrem Usern im Nahbereich)
-Wettlauf in der "Wertschätzung" des jeweils anderen Zu Hauses, wer besucht wie oft wen?
-Halten des Freundeskreises - das größte Problem -
-"Auszeiten" - sie sind ganz wichtig, aber folgenreich bei großer Entfernung (zwei WE hintereinander bei z.B. Fortbildung und Besuch eines Freundes führen zu einem halben Monat ohne sich zu sehen)
-Haus- Gartenpflege und was sonst so liegen bleibt in der Woche führt langfristig zu einer subjektiven "Doppelbelastung" trotz Arbeitsteilung, wenn beide ein Haus haben (dieses WE scheren wir deine Hecke, nächstes meine)
-hat einer eine Wohnung, ist es für ihn nicht leicht, wenn der andere ihn im Sommer immer in sein Haus zitiert, weil Balkonien nicht so wirklich Natur ist
-leichte Kopfschmerzen und ähnliches verhindern die am Anfang des Verliebt-Seins so unbeschwerte und ersehnte Fahrt zur Liebsten, Begründungen für ein Nicht Kommen Können bekommen ein unnatürliches Gewicht
-die Stunden miteinander sind auf Erlebniswochenenden mit gelegentlich überhöhten Wünschen reduziert, du teilst keinen Alltag

Alles in Allem: Meine Erfahrung ist, dass die Nachteile überwiegen. Alles über 50 km ist schwieriger als du denkst. Nimmst du das Auto, bedenke die Folgekosten, zur Bahn bereit zu sein ist auf Dauer wie Arbeitsweg und meist mit langen Wartezeiten verbunden. Du stehst vielleicht ein halbes Jahr regelmäßig 40 Minuten umsteigemäßig auf einem zugigen Nebenbahnhof, nicht aber bei Minusgraden fast jedes WE über zwei Jahre lang! Lass die Finger davon, auch wenn in einer Partnerschaftsbörse lange nichts im Nahbereich zu finden ist.
 
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Gast

  • #5
Ich habe kein Problem mit Fernbeziehungen an sich. Allerdings sollte klar sein, dass ein Partner eines Tages bereit ist in die Nähe zum anderen zu ziehen. Außerdem ist mir wichtig, dass mein Partner auch zu mir fährt und einigermaßen ein Gleichgewicht herrscht. In meinen Ex-Beziehungen hatte ich leider kein Glück, weil meine Partner sich meistens zu bequem dafür waren und die Fahrerei fast immer auf mich abgeladen haben.
 
  • #6
Ich lehne alles ab was nicht aus meiner Stadt kommt da eine FB für mich nicht in Frage kommt und ich wegen des Kindes nicht flexibel bin
 
  • #7
Ist sicher wichtig. Auch fahre ich nicht gerne lange zu einem Treffen, den das Kostet auch viel Zeit und in den meisten Fällen weiss man sehr schnell, dass es nicht klappen wird.
 
G

Gast

  • #8
Eigentlich sollte man den passenden Partner überall suchen und nich ortsabhängig machen. Wie gesagt, eigentlich. Tatsache ist dann einfach doch, dass selbst die Menschen, die das so sehen, wenn es dann darauf ankommt, vor der Realität stehen: Finanzen, Zeit, Motivation? - Denn über eine Fernbeziehung eine Kennenlernphase zu starten ist etwas ganz anderes, als eine Beziehung als Fernbeziehung fortzuführen. Da ist die Liebe nämlich schon mal da und damit der Antrieb für solch ein 'Unterfangen', was ja wie oben beschrieben nicht so einfach ist.
 
G

Gast

  • #9
Ja, das ist das große Dilemma beim online dating!
Realistisch gesehen ist doch alles echt Stuss, die meisten Fernbeziehungen scheitern irgendwann.
Klar im Vorteil sind hier die Bewohner von Großstädten bzw. Ballungszentren.
Ich komme aus einer Kleinstadt in den östlichen Bundesländern, relativ strukturschwach, wenig Einwohner etc.
Kann allerdings wegen meiner eigenen Firma hier nicht weg, möchte ich ehrlich gesagt auch nicht.
Hierher zu ziehen ist für alle online Bekanntschaften bisher auch niemals eine Option gewesen.
Und so verläuft's sich dann irgendwann im Sande...
Ist mir bisher dreimal passiert, mittlerweile bin ich nicht mehr beim online dating dabei.
Realistisch gesehen werde ich dann wohl allein bleiben.
Mann, 40 Jahre, kinderlos
 
G

Gast

  • #10
Bei wahrer Liebe spielt die Entfernung keine Rolle. Fernbeziehungen können funktionieren. Und aus Liebe muss einer der beiden Partner auf seinen Wohnort irgendwann verzichten. Ich würde meinen Job ecc. für meine Liebe aufgeben und in die Ferne ziehen, wenn alles passt. Wichtig ist das man zusammen ist und sich liebt. Alles weitere ergibt sich von alleine.

"Wer etwas unbedingt will der sucht Wege! Wer etwas beenden will sucht Gründe."

"Liebe fürchtet keinen STURM, sondern sie fürchtet nur das sie endet"

Denke über diese beiden Zitate nach.

Alles Gute. [mod]
 
G

Gast

  • #11
@9
Das sind ja recht nett gemeinte Sprüche, treffen sie doch wohl niemals den Kern des Problems.
Du schreibst doch selber, du würdest z.B. in die Ferne ziehen, wenn alles passt.
Was aber, wenn du dort niemals einen Job gemäß deiner Qualifikation finden würdest?
Gehst du dann als Supermarktkassiererin oder zu McDonalds an die Theke?? (...wobei ich diese beiden Tätigkeiten hier nicht abqualifizieren möchte, sind nur als Beispiel gemeint)
Oder bleibst gar ganz zu Hause und machst du total abhängig?
Es gibt bei deiner simplen Liebesgleichung ganz einfach ein paar Unbekannte zuviel.
Nicht anderes drücken deine beiden Sprüche aus.
 
  • #12
Danke für die zahlreichen Beiträge. Im Grunde ist es schon klar, jeder lebt sein Leben bzw. hat sich irgendwie eingerichtet. Wer durch Arbeit, Haus und Familie gebunden ist, für den kommt ein Umzug kaum in Frage. Es wäre trotz aller Liebe und Verbundenheit ein großes Opfer, dass man bringen müsste. Dieses Opfer würde dann (zumindest in der Anfangsphase) auf einem Gefühl beruhen. Gefühle können nach lassen.
 
  • #13
Ich suche nur in der Umgebung, da ich nicht mal ein Auto habe und Bahnfahrten, insb. im Fernverkehr, einfach wahnsinnig teuer sind. Ich denke, dass eine lockere Kennenlernphase - gerade beim Online-Dating - schlecht möglich und unbefriedigend ist, wenn man sich nur selten und auch nie spontan treffen kann.

Und in der Beziehung ginge es dann genau so weiter. Ich würde eine Fernbeziehung nur mitmachen, wenn es sich im RL eben so ergeben hat und die Aussicht bestünde, dass einer von beiden in absehbarer Zeit umziehen kann.

Aber gezielt danach suchen möchte ich auf keinen Fall.
 
  • #14
Geographische Entfernung ist bei den heutigen technischen Möglichkeiten weit einfacher zu überbrücken als mentale Entfernung. Jemand in Australien, der wriklich zu mir paßt, ist besser als ein nicht zu mir passender Mann im Nachbarhaus. Wenn man aus Altersgründen nicht mehr arbeitet, ist die Entfernung nur ein organisatorisches Problem.
W 62
 
  • #15
Ich finde es wird Zeit die versammelten Pessimisten ein Gegenstatemant zu geben.

Ich habe es einfach nicht ausgeschlossen- zum Glück! Es hat sich auch bei der Suche gezeigt dass es auch im Ballungsraum für jemanden der eben nicht Mainstream ist wie ich nur eine äuserst geringe Anzahl von passenden Damen gibt.

Meint Ihr wirklich ich hätte mich mit dieser tollen Frau nicht treffen sollen weils halt nicht ums Eck ist? Übrigens ist es auch bei den Internet-geouteten Paaren in meiner Umgebung keine dabei die unter einer halben Stunde zum Partner unterwegs sind.

So, nun isses so und wir haben gelernt damit umzugehen. Es funktioniert sehr viel besser als ich das je gedacht hatte. klar, wär netter wenns imselben Ort wäre (Obwohl wir uns dann sicher irgendwann im RL über den Weg gelaufen wären) aber diese Frau lebt nunmal nicht hier.

Die Grundfrage die sich natürlich jeder stellen muss ist: wie wichtig ist mir die Liebe? Welchen Stellnwert hat sie? Ist es mir wichtiger es schön bequem zu haben oder nehm ich dafür auch unannehmlichkeiten in Kauf? Würde ich Gegebenenfalls umziehen?
Wir haben für uns beschlossen dass wir diesen Aufwand Wert sind.

Und es in den Zwei Jahren nie bereut.
 
  • #16
Ergänzung um dieÄngste zu relativieren (Klar, wenn man überzeugt davon ist dass es schiefgehen wird, wird es auch schiefgehen)

-SMS/Mail/Telefongespräche - Missverständnisse
Hatten wir in Zwei Jahren noch keines, wir telefonieren jeden Tag wenn wir nicht zusammen sind.
-Wettlauf in der "Wertschätzung" des jeweils anderen Zu Hauses, wer besucht wie oft wen?
Auch dies kennen wir nicht- es wird je nach Aktivitäten ausgewählt, es wird nicht nachgezählt oder gerechnet, Gefühlsmässig ist etwa 50/50
-Halten des Freundeskreises - das größte Problem -
Gar kein Problem, wir haben Ihn beide erweitert um den des Partners (was auch dann einen Umzug eines der beiden erleichtert)
-"Auszeiten" - sie sind ganz wichtig, aber folgenreich bei großer Entfernung (zwei WE hintereinander bei z.B. Fortbildung und Besuch eines Freundes führen zu einem halben Monat ohne sich zu sehen)
Nur eine Frage der Organisation, wir haben es bisher geschafft nicht mehr als ein WE hintereinander Auszeit zu haben- und wenn würden wirs auch überleben.
-Haus- Gartenpflege und was sonst so liegen bleibt in der Woche führt langfristig zu einer subjektiven "Doppelbelastung" trotz Arbeitsteilung, wenn beide ein Haus haben (dieses WE scheren wir deine Hecke, nächstes meine)
Ja, so läuft das bei uns- Alltag leben eben. Doppelbelastung isses aber nicht das wir es ja jeweils gemeinsam tun und damit nur die halbe Zeit brauchen.
-hat einer eine Wohnung, ist es für ihn nicht leicht, wenn der andere ihn im Sommer immer in sein Haus zitiert, weil Balkonien nicht so wirklich Natur ist[/QUOTE
]-leichte Kopfschmerzen und ähnliches verhindern die am Anfang des Verliebt-Seins so unbeschwerte und ersehnte Fahrt zur Liebsten, Begründungen für ein Nicht Kommen Können bekommen ein unnatürliches Gewicht
Beides sind Dinge die nicht vorkommen wenn man sich wirklich liebt, weder zitiere ich iregndwen wohin noch halten mich leichte Kopfschmerzen davon ab meine Liebste zu sehen. Wenn ich nen Magen-Darm Virus hab will ich gar nicht- ich muss Sie nicht anstecken.
-die Stunden miteinander sind auf Erlebniswochenenden mit gelegentlich überhöhten Wünschen reduziert, du teilst keinen Alltag
das liegt ganz an Dir, wir leben das anders. Wie sind keine Jukeboxen zur Belustigung des Partners.

Natürlich muss die Perspektive da sein ein gemeinsames Leben zu führen- klar muss sich dazu einer (oder beide) aus Ihrem gewohnten Umfeld raus mit allem drum und dran. Aber das Leben ist nunmal Veränderung und ein neuer Job oder eine neue Umgebung können auch eine Chance sein. Es ist nur die Frage wie offen Du damit umgehst.

Aber auch da- staune ich immer wieder wieviele für eine Berufliche Chance umziehen- aber für eine Liebeschance nicht. Aber jeder setzt halt so seine Prioritäten.
 
  • #17
Je weiter getrennt wohnend - desto schwieriger. Dazu noch für mich beruflich schwer vereinbar, auch an Wochenenden. Ich schätze lieber max. 30 km. getrennt, notfalls auch 50 km. Aber in einer festen Beziehung das Ziel einer gemeinsamen Wohnung.

Es geht viel Spontanität und gemeinsame Zeit verloren, wenn man weiter auseinander wohnt. Das Optimum wäre das Gegenteil = eine gemeinsame Wohnung.

Für eine Partnerin würde ich evtl. umziehen,wenn ich dort vgl. berufl. Perspektiven habe, und mir der Wohnort und die Region gefällt. Mit zunehmendem Alter wird man wählerischer, wo man seine restliche Lebenszeit verbringen will.

Ich habe zwei Angebote ausgeschlagen, weil ich weder in einem spießigen und kleinkariert denkenden Dorf, noch in einer m.o.w. trostlosen hässlichen Großstadt wohnen will, (die Großstadt kenne ich aus Kindertagen und vor 10 Jahren). In beiden Fällen waren die Frauen ortsgebunden. Eine Frau fand nach einem Jahr ihren Traumpartner in ihrer Nähe.
 
G

Gast

  • #18
Aber auch da- staune ich immer wieder wieviele für eine Berufliche Chance umziehen- aber für eine Liebeschance nicht. Aber jeder setzt halt so seine Prioritäten.
Ich hätte den ganzen Beitrag von Kalle zitieren können - stimme in allen Punkten zu - aber insbesondere der letzte Satz sollte vielleicht den Partnersuchenden hier mal zu denken geben ...

In all den FB-Strängen wird vor allem immer wieder auf die (vermeintliche) Spontanität abgehoben, Motto: Sex nach Plan. Insbesondere Männern, die keine Probleme mit Wochenend- oder Fernbeziehungen haben, wird gern vorgeworfen, sie suchten nur Sex, seien bequem, wollten keinen "Alltag", keine Verantwortung ...
Tja, das mag es geben. Aber man frage mal die, die in langjährigen Beziehungen mit gemeinsamer Wohnung leben, wie oft sie "spontan" Sex haben - oder wie oft sie "spontan" ins Kino gehen, eine Ausstellung besuchen etc. Unter der Woche, im hochgelobten Alltag, sind beide meist zu kaputt für irgendwas.

Wie auch immer: Wer eine Familie gründen will, für den ist Zusammenwohnen (und möglw. auch die Umkreissuche) sinnvoll. Wer einen Partner, wer Liebe sucht, und sie in seinem gewohnten Kreis nicht findet, sollte diesen Kreis mal vergrößern.

(w, 40 - glücklich in FB mit Perspektive)
 
G

Gast

  • #19
Ich schätze die Chance bei ElitePartner jemanden kennenzulernen, dem ich - auch aus Entfernungsgründen - sonst niemals begegnet wäre.

Ist das nicht auch ein wesentlicher Grund für die Onlinesuche? Allemal, so vermute ich, wenn ein grosser Teil der Suchenden etwas außerhalb der grossen Städte lebt.

Leider stelle ich immer wieder fest, dass auch Männer in ziemlich fortgeschrittenen Alter so wenig flexibel sind, die neue Liebe möglichst um die Ecke wohnend finden möchten. Aber dann wären sich sich doch schon begegnet, oder?

Natürlich ist es zuerst mit etwas mehr Aufwand verbunden. Aber ich z,B. wäre bereit, wenn man sich gemeinsam als Paar fühlt, meinen Lebensmittelpunkt entsprechend zu verändern. Möglicherweise in seine Gegend oder zu ihm oder wie immer manes dann gemeinsam entscheidet. Das steht auch in meinem Profil und doch scheint, es viel zu unbequem.... Bedauerlich.
 
G

Gast

  • #20
super kalle, du sprichst mir aus dem herzen!! warum gibt es hier nicht mehr offene wie du?

ich (w) bin es, bin leider nur die eine hälfte.... es braucht aber auch den, für eine übergangszeit beweglichen mann, der erst mal "die anfragetür" öffnet, es kann hier doch nicht nur einen geben.....
 
G

Gast

  • #21
Na, also ich sehe das mit den FB`s eher so, dass es leute mit geringem Marktwert vielleicht noch was ermöglicht, aber jemand mit hohem marktwert wird immer auch in seiner Stadt jemand passendes finden. Ich kann das nur verstehen, wenn man eine Ausnahmepartie gefunden hat, z.B eine aussergewöhnlich attraktive Frau oder erfolgreicher Mann und so eine Person normalerweise nicht bekommen kann, aber ich finde FB ermüdend, weil man so viel Zeit und Geld verliert, was man nicht sinnvoll nutzen kann, die Ressourcen muss man erst einmal haben, ich wollte z.b definitiv nicht jedes Wochenende 500 km fahren.
 
G

Gast

  • #22
Ich hatte zwei FB, 100 km / 450 km - Ich möchte es nicht mehr. Anfangs war es spannend und aufregend, mit der Zeit wurde es nur noch für Beide nervig und anstrengend aus organisatorischen Gründen.

Man lebt keinen gemeinsamen Alltag, kann sich nicht spontan treffen und die Vereinbarung beider Freundeskreise waren schwierig. Für mich überwiegten die Nachteile und ich entschied nach meiner zweiten FB, dass ich es nicht mehr machen möchte und suchte seinerzeit nur noch im Radius von max. 50 km (komme aus einer grösseren Stadt). Glücklicherweise bin ich fündig geworden (Entfernung: 17 km) also vor der Haustüre quasi.

Prinzipiell muss das jeder selbst entscheiden - nur muss die Option auf ein gemeinsames Leben an _einem_ Wohnort gegeben sein, sonst hat es langfristig wenig Zukunft.

w