• #301
Man tut sich mit einem Mann zusammen, denkt „dies ist nun endlich mal ein Vernünftiger, mit dem frau eine Zukunft aufbauen kann“, und dann fängt er an mit diesem dämlichen Kopfkino und macht damit alles kaputt😡. Manchmal denke ich, man kommt irgendwie besser durchs Leben, wenn man unabhängig bleibt und sich mit solchem Kram überhauot nicht mehr beschäftigen muss. Da gibt es doch tausend spannendere Sachen, als sich für seine Vergangenheit rechtfertigen zu müssen, nur weil der neue Partner meint, daraus irgendwelche Schlüsse für die Bindungsfähigkeit und Eignung als Mutter ziehen zu müssen. 🙈
Nein, es ist kein dämliches Kopfkino, es ist eine solide Prüfung für eine Beziehung, ob die stabil werden kann oder nicht stabil werden kann! Du nennst es solchen Kram, damit sich zu beschäftigen, dann solltest du wirklich für immer Single bleiben und keinen Mann aktivieren, der mit Recht in deine Vergangenheit schaut und Punkt!
Wie kann man bloß als Mann so leichtfertig über die Vergangenheit der Frau hinwegsehen, ein solcher Kontakt, eine solche Beziehung geht zu ca. 99 % in die Brüche??
Warum hält kaum noch eine Beziehung länger, als gerade mal für Familiegründung mit Kinder?? Genau darüber sollten sich die Frauen intensive Gedanken machen und nicht noch junge Frauen und Männer in ihr Schicksal zu motivieren, nur damit kurzfristig Familie geschieht mit Kinder, das kann es nicht sein!
Für mich ganz einfach zu erklären, weil die beiden füreinander nicht kompatibel, nicht stimmig sind und nicht passen und das von Anfang an! Dieses nicht passen, das wird einfach großzügig von Frauen übergangen, schön geredet und oder unter den Teppich gekehrt, die Folgen sind jetzt schon vorprogrammiert! Bei jedem Mann sollten alle Alarmglocken läuten und alle Alarmlampen leuchten, wenn Frau eine Beziehung schnell unter Dach und Fach bringen möchte!! In sehr vielen Fällen wird der Mann von der Frau nur für die eigene Ziele ganz einfach eiskalt benutzt! Ob das so manche Frau nicht gern hören möchte, soll den Mann nicht interessieren!
Mir kommen einige Frauen auch und gerade hier im Forum so vor, dass sie die Männerwelt für ihr Geschlecht permanent manipulieren möchten!
 
  • #302
Für mich entsteht hier eher das Bild einer Borderline-Persönlichkeitsstruktur (möglicherweise nicht so extrem ausgeprägt, dass man eine Störung diagnostizieren könnte, aber auf jeden Fall eine Tendenz in diese Richtung). Ich weiß, dass "Ferndiagnosen" hier nicht beliebt sind, aber für mich klingt das wirklich fast nach einem Fall aus dem Lehrbuch: Selbstwertprobleme (Eifersucht, Sex als Dienstleistung ...), impulsives, potenziell selbstschädigendes Verhalten (Urlaub mit Wildfremden), Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen (nur kurze Paarbeziehungen; Freundschaften zerbrechen entweder nach kürzester Zeit oder können gar nicht erst wachsen), starker Verschmelzungsswunsch (schnelle Heiratspläne, schnelles Preisgeben intimster Details....).
Wow... wie schön man doch alles pathologisieren kann.
Und dies noch auf Basis einer missgünstigen Darstellung eines Dritten.

Ich sehe eine junge Frau, die sich in jungen Jahren Spaß gegönnt hat, für sich beschlossen hat, dass das vielleicht mal ganz lustig war oder vielleicht auch für sich festgestellt hat, dass es nicht das Gelbe vom Ei ist und nun einen anderen Weg einschlagen möchte. Vielleicht ist ihr auch nie der richtige begegnet, mit dem sie sich hätte mehr vorstellen können. Vielleicht wollte sie auch genau so leben, wie sie es tat.
Nun begegnet ihr der FS, sie ist von ihm begeistert, sie verliebt sich und kann sich mit ihm alles vorstellen.
Da ihr der FS viel bedeutet, ist sie auch eifersüchtig und möchte ihn nicht verlieren.

Aber wer will denn schon so furchtbar positiv denken ...

@ FS: sie ist wie sie jetzt ist nur, weil sie diese Vergangenheit hat. Vielleicht hätte sie ohne diese Erlebnisse eine ganz andere Persönlichkeitskeitsstruktur, die dir gar nicht zusagen würde. Das musst du einfach mal als Fakt akzeptieren.

Eine Frage oder mehrere: Wo genau ist ihre Vergangenheit für eure jetzige oder zukünftige Beziehung von Belang?

Welchen Unterschied würde es dafür machen, wenn du von ihren Eskapaden nicht wüsstest?

Dabei mal außen vor gelassen, ob dir durch sie bewusst wurde, was Du vielleicht verpasst hast.

Der Gedanke, dass andere vielleicht leichter bekommen haben als du, ist ad absurdum zu führen, da es dieses Angebot für andere gleichzeitig nicht gab.

Eigentlich könntest du dich doch geehrt fühlen, dass sie an dir mehr Interesse hat, als an den F.boys zuvor.
 
  • #303
Irgendwie finde ich diese Sichtweise merkwürdig. Ob und wann es zu Körperlichkeiten kommt, hängt doch von so vielen Faktoren ab, dass es da keine Regeln geben kann.
Ja, sehe ich auch so. Ich sehe auch überhaupt kein "Verbrechen" darin, gleich beim zweiten Mal Sex zu haben, wenn man sich so fühlt. Und ich denke überhaupt nicht, dass schnell Sex haben bedeutet, dass der Mann sich dann automatisch nicht mehr meldet. Das hängt ja von der Vorauswahl ab.

Aber wenn man sich nicht so fühlt und das nur tut, um dem anderen einen Gefallen zu tun, damit er dranbleibt, ist es ja eine Masche. Und dann zum nächsten Datepartner zu sagen "nee, erstmal musst du mich x-mal treffen, und dann können wir erst Sex haben", ist dann eine Taktik, damit er erst verbindlicher werden soll. Die Frau hat sich nicht geändert, Mann 1 gab sie schnellen Sex, damit er bleibt, Mann 2 kriegt Sex erst nach einem Jahr, damit er bleibt. Aber sie hat keinen Sex, weil sie den Moment richtig findet von innen heraus (richtig findet sie ihn ja doch, aber nicht aus Gefühl).
So hatte ich das Beispiel von Valmont verstanden.
 
  • #304
Das stimmt doch nicht.
Er hat während seiner Ausbildung und später auch ein anderes Leben geführt, weil er das für wichtiger hielt,
Ja, klar, das ist vordergründig so gesagt. Aber der Punkt ist doch, WIE er von seiner Freundin, die anscheinend wilde Jahre gehabt hat, redet.

Die Schranke IST im Kopf, wenn er seine Freundin wie ein "abgenutzten" Spielzeug sieht.
Er spricht ja nicht bewundernd davon, dass sie sich ausgelebt zu haben scheint, er redet im Gegenteil besonders geringschätzig davon. Er verurteilt es. Das macht man doch nicht, wenn man hier keine Schranke im Kopf hat.

Denkst Du nicht, dass ihm schon früher hätte einfallen können, dass er - statt es mit "braven monogamen" Beziehungen zu versuchen - mal ein paar ONS haben könnte? So viel wird er nicht gearbeitet haben, wenn er nebenher noch eine Beziehung hatte.
 
  • #305
Ich würde bei keinem Mann thematisieren, wann ich mit wem vorher was...
Du und ich nicht, und Frauen mit Selbstbewusstsein und den anderen S-Werten auch nicht.

Aber wir haben hier auch Threads, da geht es ums Kalkül, WANN eine Frau mit einem Datepartner Sex hat, weil sie ihn durch das Hinhalten dazu bringen will, verbindlich zu sein.

So eine FS hat meist im Text: SONST mache ich das nicht, dass ich gleich beim zweiten Date mit einem ins Bett gehe (weil sie nicht SO EINE sein will). Nun habe ich es gemacht und er meldet sich nicht mehr -> der nächste Mann muss erst x Dates absolvieren, obwohl sie vielleicht vorher schon Lust auf Sex hätte. (und Sex erst nach x Dates gibt auch keine Garantie und ist auch kein Beweis, dass er sich nach dem Sex noch mal melden wird. Der Punkt ist, DEN MANN vorher richtig auszuwählen)

Oder sie schreibt: Eigentlich wollte ich keinen Sex, aber ... So eine Frau hat sich drängen lassen, weil sie ihn halten wollte.

Das Fettgeschriebene ist beide Male der falsche Denkansatz und dass ein Mann, der jetzt weder ein Sex-und-Hopp-Typ ist noch ein Drängler, sondern eine gute Beziehung haben will, solche Frauen gern aussortieren würde, verstehe ich. Der kann dann sagen: "Mit Mann A hatte sie nach zwei Dates Sex und jetzt habe ich das Gefühl, ich werde hier künstlich auf eine Wärmeplatte gestellt? Da stimmt was nicht."
(Hier mal davon abgesehen, dass es Männer gibt, die selbst einen Frauenwertemaßstab im Kopf haben in der Art: "Wenn sie beim zweiten Date schon Sex hatte und abserviert wurde, ist sie eine Schlampe, und dann kann ich auch schnellen Sex mit ihr haben und sie dann abservieren." Die sind gruselig.)

Ich versuche mal ein Gegenbeispiel: Ein Mann zahlt Essen und Drinks einige Male für seine Date-Partnerin, weil er denkt, die Frau ist verliebt und will wirklich was von ihm. Will sie aber von Anfang an nicht, sie will nur eingeladen werden und serviert ihn dann ab. Weil er es nicht erkannt hat, ist er total überrascht und fällt ein Urteil über "DIE Frauen". Bei der nächsten Date-Partnerin sagt er: "Deine Vorgängerin habe ich x Mal eingeladen, dann war sie weg. Bei dir machen wir es so, dass du die ersten sieben Ausgeh-Abende selbst für dich bezahlst, denn ich bin misstrauisch, dass du mich auch nur ausnehmen willst. Bestehst du den Test, gibt es Essen und Drinks gratis für dich, denn dann weiß ich, du meinst es wirklich ernst." Er schmeißt diese Datepartnerin und die Ausnutzerin in einen Topf, weil er nicht erkennt, dass sie ganz anders ist. Und er ist nicht gerade clever, weil auch wenn die Frau sieben Abende selbst bezahlt, noch lange nicht gegeben ist, dass sie eine Beziehung mit ihm will und verliebt ist.
Ich denke, Du würdest so einen Mann auch nicht daten wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #306
@ FS: sie ist wie sie jetzt ist nur, weil sie diese Vergangenheit hat. Vielleicht hätte sie ohne diese Erlebnisse eine ganz andere Persönlichkeitskeitsstruktur, die dir gar nicht zusagen würde. Das musst du einfach mal als Fakt akzeptieren.
Naja sie sagt ihm doch jetzt auch so gut wie gar nicht zu. Unabhängig von ihrem Vorleben. „Beruflich könnte sie auch mehr erreichen“.

Der FS wünscht sich eine andere Frau, soll er sich eine suchen. Es stand mE vor 300 Beitägen schon fest, wohin die Reise geht. In seinen Beiträgen konnte man herauslesen, dass er gedanklich recht unflexibel ist. Er möchte seine Freundin so negativ sehen. Dafür hat er sich irgendwann entschieden und davon möchte er nicht abrücken.
 
  • #307
Fast jede Foristin glaubt, der FS würde seine Freunden "abwerten", Das bisschen wirklicher Bedenken, welche der FS wirklich deswegen hat, wird als unzulässig abgestempelt, auf keine Fall beziehungsgeeignet.

ERGO
Als Mann darfst Du niemals irgendetwas Schlechtes über die Freundin denken, sonst ist alles für die Katz und eine Beziehung nicht möglich. Alles muss rosarot sein.
Nee.

Es zeigt sich im Reden eines Menschen, wie er BEWERTET.

Der FS schreibt nicht: Ich habe Bedenken, weil sie so klammert, kontrolliert und früher irgendwie wahllos war bei Männern. Ich befürchte, sie hat mich auch nicht gewählt, weil sie verliebt ist, sondern aus Kalkül.

Er schreibt sinngemäß bzw. genau mit den Worten: Das ist wie bei einem Spielzeug, das jetzt abgenutzt ist und nun kann ich es haben.
Oder: Die anderen Männer mussten für Sex mit ihr nichts leisten hinsichtlich Verbindlichkeit, ich MUSS das nun.

Das ist abwertendes Denken Frauen gegenüber. Frauen sind Dinge, die sich durch "Benutzung durch Männer = Sex mit ihnen" abnutzen und dadurch wertlos werden.

Es geht NULL darum, keine Bedenken zu haben, alles rosa. Ich habe schon x-mal geschrieben, dass ich die Frau für wenig beziehungsfähig halte mit ihrer emotionalen Erpressung, der Kontrolle und der Drängelei zur Ehe. Sie ist mE immer noch wahllos, was Männer angeht, dh. das Bauchgefühl des FS, dass er nur Erfüllungsgehilfe für ihre Pläne sein soll, ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #308
Der FS hat gar keine starken Bedenken (und ist vermutlich auch ganz normal verliebt), ihr wollt das bei ihm nur unbedingt herauslesen und sucht nach jedem nicht schönen Bild, welches er benutzt.
Kritisch finde ich, wenn man sich abgewertet durch den anderen fühlt. Oder verarscht.
Und beides lese ich beim FS raus.
Eigentlich sollte nach so kurzer Beziehung schon noch ein gewisses Glücksgefühl da sein, den anderen an der Seite zu wissen.
Natürlich muss das nicht bei jeder Beziehung sein.
Aber wenn man Kinder zusammen will, sollte schon eine Begeisterung da sein, finde ich.
Denn Kinder kosten Zeit, Nerven und Paarzeit.
Wer da schon mit Zweifeln startet, sollte es lieber lassen.
Wäre der FS über 50 meinetwegen und nicht auf Familie aus, würde ich nicht zur Trennung raten, sondern zum abwarten und zusammen wachsen.

Aber der FS will doch auch Familie.
Er ist nicht mehr der jüngste.
Wartet er noch zwei drei Jahre und trennt sich dann, kann es noch schwieriger sein, für IHN!
Für mich list es sich als mache er dich was vor.
Die Mutter seiner Kinder soll ein anderes Kaliber sein.
Dann ist eine baldige Trennung für IHN meiner Meinung nach das Beste.
Sonst redetber es sich vielleicht doch noch schön und wenn Kinder und Stress im Haus sind fällt ihm das Thema zusätzlich nochmal auf die Füsse.

Deine Identifikation mit den Fällen anderer Männer ist etwas anstrengend ( für mich)
Für dich nicht erst Recht? Du liest dich so aufgeregt?! @Kirovets
PS: die Antwort hier ist auch vor allem für dich. Der FS hat sich bereits entschieden zu Warten und sich hier schon verabschiedet
 
  • #309
Aber hier im Forum ist es anders. Kritik und Bedenken an der Frau sind nicht erlaubt, sofort trennen.
Das kommt darauf an, welche Ausprägung diese Bedenken haben. Wenn er sie als unrein und abgegriffen sieht, dann sind das schon sehr abwertende Bedenken.
Der FS wirft seiner Freundin vor, dass sie "wahllos" war.

Was ist denn nun mit ihm? Er hatte mit ihr Sex und fängt jetzt nach einem halben Jahr an zu überlegen, wie sie denn so sein könnte, aus welchem Milieu sie kommt und ob sie unrein sei.

Besonders doof ist, dass er hier eine Frage einstellt und sobald Kritik an seiner abwertenden Haltung kommt, in zustimmender Weise jenen Forenschreibern unterstellt, selbst so gelebt zu habe. Lieber fühlt er sich geschmeichelt von Zustimmung zu "unrein" und Co.

Der FS hat sich wahllos verhalten. Sich nur auf das Äußerliche fokussiert. Er hat sich die Disco-Queen gepackt und beschwert sich nun über eben solches Verhalten. Zudem hätte er sich selbst gerne so ausgelebt. Gesteht ihr es aber nicht zu und wertet sie als abgenutztes Spielzeug ab.

......ohne Worte
 
  • #310
Der FS wirft seiner Freundin vor, dass sie "wahllos" war.
Nicht zwischen den Zeilen lesen wollen!

Er schreibt etwas ganz anderes, nämlich
Was mich nun stört, ist weniger die Absolutzahl der Partner, sondern eher die Art der Beziehungen.
und
In Bezug auf eine mögliche spätere Ehe kommt mir das Ganze etwas suspekt vor, ich habe ein Problem mit der Vorstellung, eine Frau zu heiraten, die ein bewegtes Vorleben hat. Eine Ehe und gemeinsame Kinder sind für mich eher etwas für eine Frau, die eher weniger abenteuerorientiert gelebt hat.
Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.

Leute, das ist nicht dasselbe !

Er hat ein Problem mit sich (hier mit seiner "Vorstellung").
Es geht in diesem Thread nicht um sie.
Es geht um ihn !

Er will damit klarkommen, nicht sie herabwürdigen, nicht herunterputzen... gar nichts von alledem.

Er will die Beziehung fortsetzen, das steht im ganzen Thread für ihn von vorneherein fest.

Und jetzt schreiben ihm die Userinnen, dass er so über die Frau nicht schreiben und nicht denken darf und unterstellen ihm alles Mögliche z.B. dass er sich "für etwas Besseres hält ", oder so.
Ist aber alles nicht der Fall.

Er will damit durchaus klarkommen und jetzt erzählen ihm Foristen hier, dass sie ihn besser kennen als er sich selbst und es wegen seiner falschen Einstellung sowieso nichts wird.

In der Klassenarbeit würde man sagen: Thema verfehlt !
 
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  • #311
Was ist denn nun mit ihm? Er hatte mit ihr Sex und fängt jetzt nach einem halben Jahr an zu überlegen, wie sie denn so sein könnte, aus welchem Milieu sie kommt und ob sie unrein sei.
Ich habe mir seinen ersten Beitrag nochmal durchgelesen. Dort schreibt er, dass sie bereits in der Kennenlernphase über ihr Vorleben gesprochen haben. Er wusste es also von Anfang an.

Ich denke es wird so gewesen sein, dass er sie in die Schublade „Spaß“ gesteckt hat. Sie ihn aber blöderweise in die Schublade „Ehemann/Vater“, da vernünftiger Kerl, guter Job. Und hat ihn nicht sofort an sich rangelassen. Dazu würde seine Aussage „ich muss leisten, andere haben sie so bekommen“ passen.

Sie haben sich öfters getroffen, er hat Gefühle entwickelt und sich auf die Beziehung eingelassen. Die ist soweit ok. Jetzt fängt sie aber mit dem Thema Familienplanung an, da kommt bei ihm ein Störgefühl auf, da sie sich nicht in der Schublade „Ehefrau/Mutter“ befindet. Da er gedanklich so unflexibel ist, schafft er es nicht sie umzusiedeln.
 
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  • #312
Verstehe jetzt den Vorwurf nicht ganz, ich hätte mir die Beiträge nicht durchgelesen oder reflektiert, um mich mal selbst zu zitieren:
Sollte auch kein Vorwurf sein, es ist mein Eindruck, denn ich bin total verwirrt. Du schreibst mal so, mal so. Z.B. ist völlig widersprüchlich für mich, die Frau um ihr "wildes Sexvorleben" zu beneiden und sie gleichzeitig mit einem durch Sex mit vielen Männern abgenutztes Spielzeug zu vergleichen.

Oder: Du siehst hier im Forum zwei Lager wegen des sexuellen Vorlebens, die es gar nicht gibt.

Als würdest Du NUR drauf gucken "ist ihr sexuelles Vorleben nun ok oder nicht".

Das sexuelle Vorleben ist nicht DAS Problem, und das haben Dir hier mehrere Leute mehrfach geschrieben. Das sexuelle Vorleben ist nur Ausdruck von dem, was zu einem Problem in eurer Beziehung werden wird - ihr mangelndes Selbstwertgefühl, weshalb sie Dich emotionale erpresst, Dich vermutlich nur als Erfüllungsgehilfe ihrer Vorstellungen gewählt hat, Dich kontrollieren will und so drängelt mit Heirat und Kind.

Im Privaten will ich nett und hilfsbereit sein und habe oft nicht die Kraft, "Nein" zu sagen, bzw. meine Meinung klar zu artikulieren, so dass ich zum Mitläufer mutiere
Genau so einen Eindruck hatte ich hier im Forum auch, dass Du mal diesem und mal jenem zustimmst. Deswegen kann ich nicht ausmachen, was Du WIRKLICH wichtig findest. Unterm Strich habe ich aber am häufigsten den Eindruck gehabt: Du bist neidisch auf das Sexvorleben, aber findest Deine Freundin gleichzeitig genau deswegen als Frau weniger wert. Siehe Bild mit dem Spielzeug, Deinen Eingangspost mit "ich muss jetzt mehr geben für Sex von ihr, wo andere Männer es billiger kriegten" und "sowas ist doch nichts zum Heiraten".

Das ist in Deinem Kopf. Ja, Du fragst hier, wie andere das sehen und ich glaube Dir sofort, dass Du viel nachdenkst.

dass bei zunächst vielen konstruktiven Beiträgen jetzt nur noch Verurteilungen kommen in die Richtung
Nein, nicht NUR noch, bitte lies es noch mal nach.

Noch was: Dich stört nicht der viele Sex, sonder mit wem, hast Du geschrieben. Aber das widerspricht auch wieder Deinem Neid auf "viel Sex in jungen Jahren" und der Eifersucht und dem Bild mit dem Spielzeug. Das geht HIN und HER.

Vermutlich geht auch vieles durcheinander in Deinem Kopf, Du bist verliebt (gewesen), nach und nach zeigte sich ein Bild, das gar nicht mehr passt in Deine Welt, und weil Du mit sowas nicht gerechnet hast, bist Du nun erstmal am Einordnen, wie Du das finden sollst. Dein Thread ist ziemlich aufgepoppt. Also dass man hier kaum nachkommt und das alles erstmal sacken muss, verstehe ich sofort.
Ich denke, wenn Du Dich sortiert hast, wirst Du wissen, was Du tun sollst in Deinem Interesse. Hast ja hier auch richtig gute Anregungen zum Nachdenken in alle Richtungen bekommen.
 
  • #313
Nicht zwischen den Zeilen lesen wollen!

Er schreibt etwas ganz anderes, nämlich

und

Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.

Leute, das ist nicht dasselbe !

Er hat ein Problem mit sich (hier mit seiner "Vorstellung").
Es geht in diesem Thread nicht um sie.
Es geht um ihn !

Er will damit klarkommen, nicht sie herabwürdigen, nicht herunterputzen... gar nichts von alledem.

Er will die Beziehung fortsetzen, das steht im ganzen Thread für ihn von vorneherein fest.

Und jetzt schreiben ihm die Userinnen, dass er so über die Frau nicht schreiben und nicht denken darf und unterstellen ihm alles Mögliche z.B. dass er sich "für etwas Besseres hält ", oder so.
Ist aber alles nicht der Fall.

Er will damit durchaus klarkommen und jetzt erzählen ihm Foristen hier, dass sie ihn besser kennen als er sich selbst und es wegen seiner falschen Einstellung sowieso nichts wird.

In der Klassenarbeit würde man sagen: Thema verfehlt !
Hm, wir haben also alle das Thema verfehlt? Und du nicht? Wir reagieren hier auf den Tenor des FS, und den abwehrenden Ton, den er über seine Freundin hier präsentiert. Und der überhaupt nicht geht, das ist absolut verachtend. Alle merken es nicht. Nur du. Das finde ich jetzt irgendwie komisch, das erinnert mich an den Geisterfahrer auf der Autobahn, der ruft: wie, ein Geisterfahrer? Tausend!
 
  • #315
Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.
Gleichzeitig schreibt er, dass er neidisch darauf ist. Ich habe ein Problem damit, dass er ihr Vorleben negativ sieht, aber gleichzeitig offensichtlich bereut, das nicht ähnlich gelebt zu haben. Das ist wie ein Freund, der sich immer mega aufgeregt hat, wenn andere sich nicht an Regeln halten, und dann kam in der Therapie raus, dass es eigentlich nur so war, dass er sich gezwungen gefühlt hat, alle Regeln zu befolgen, aber im Inneren die anderen beneidet hat. Das ist für mich einfach dann blöd, das dem anderen vorzuwerfen. Da sollte man dann schon ehrlich in sich hineinhören, dass das Problem dann gar nicht ihre Vergangenheit, sondern einzig der eigene Neid ist, der dann moralisch verpackt geäußert wird.
Außerdem haben hier viele ja geschrieben, dass das Hauptproblem doch eher das "sofort Kind und Heirat"-Thema ist samt extremer Eifersucht, ganz unabhängig von ihrem Vorleben, darauf geht er aber gar nicht ein, nur mit schwammigen Formulierungen, die vermuten lassen: Er fände es nicht schlimm, wenn sie nicht früher so anders drauf gewesen wäre. Das finde ich auch seltsam. Warum setzt er das in Verbindung zum Vorleben? Warum empfindet er das nicht per se als zu viel zu schnell? Warum empfindest du diesen Punkt nicht als Alarmzeichen?
 
  • #316
Nicht zwischen den Zeilen lesen wollen!

Er schreibt etwas ganz anderes, nämlich

und

Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.

Leute, das ist nicht dasselbe !

Er hat ein Problem mit sich (hier mit seiner "Vorstellung").
Es geht in diesem Thread nicht um sie.
Es geht um ihn !

Er will damit klarkommen, nicht sie herabwürdigen, nicht herunterputzen... gar nichts von alledem.

Er will die Beziehung fortsetzen, das steht im ganzen Thread für ihn von vorneherein fest.

Und jetzt schreiben ihm die Userinnen, dass er so über die Frau nicht schreiben und nicht denken darf und unterstellen ihm alles Mögliche z.B. dass er sich "für etwas Besseres hält ", oder so.
Ist aber alles nicht der Fall.

Er will damit durchaus klarkommen und jetzt erzählen ihm Foristen hier, dass sie ihn besser kennen als er sich selbst und es wegen seiner falschen Einstellung sowieso nichts wird.

In der Klassenarbeit würde man sagen: Thema verfehlt !
Sehe ich ähnlich.

So eine Frage startet meist mit oberflächlichen und eher freundlichen Infos. Dann werden Nachfragen in der Erwartung verarbeitbares Feedback zu bekommen ehrlich beantwortet. Diese Ehrlichkeit triggert dann den immer wieder den gleichen (z.B. Löwen ;) )Anteil der Foristenkerntruppe die dann den Fragesteller dämonisieren.

Während der Versuch Informationen zubekommen ob z.B. eine Familiengründung trotz dieser Konstellation zu wagen bei einigen Foristinnen tiefe Ängste auslöst, pinseln die gleichen Foristinnen bekennenden Beziehungsverweigerern obwohl selbst Beziehungsfans regelmäßig den Bauch. Ein sich regelmäßig wiederholendes Paradoxon.

Wenn man dieses Paradoxon bereits kennt ist es vielleicht sinnvoller es einfach als unabänderlich zu akzeptieren. Aus dem Weg räumen kann man das sowieso nicht. Auch eine Küchenpsychologische Analyse (bereits griffbereit und keineswegs nur in der Küche geköchelt) kann man stecken lassen. Ich denke die Angesprochen wissen selbst schon genau was los ist.

Ich selbst bin zu diesem Thema echt unentschlossen. Rein emotional tendiere ich immer zum Happyend. Das kann auch eine Hochzeit sein. Aber was ist hier das Happyend?
 
  • #317
Ja, warum eigentlich?

Du sollst nicht auf den "Tenor" des FS, sondern auf seine Frage antworten.
Ihr könnt ihm das ja auch mal schreiben (irgendwie hatte er ja danach auch gefragt), aber das darf doch dann keine Auswirkungen auf den sachlichen Inhalt zu seiner Problemstellung haben.

Er wollte wissen, was wir dazu denken.
Und was denken viele?
Das er angeblich schlecht über seine Freundin denkt und es dehalb keinen Zweck mit ihr hat. Na toll.

Nach dem Motto:
Schwieriges Vorleben ? Kein Problem, solande man das alles suüer findet und tausendmal schreibt, wie gern man diese Frau doch hat.

Das kann es aber nunmal nicht sein !


Alle merken es nicht. Nur du. Das finde ich jetzt irgendwie komisch,
Kann sein.
Dann lach doch.
 
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  • #318
Er will die Beziehung fortsetzen, das steht im ganzen Thread für ihn von vorneherein fest.
Er ist verliebt, auf der einen Seite will er sie nicht aufgeben. Aber er hat Bedenken und möchte sie gern zerstreuen, aber die sind durchaus heftig.
Ich finde es schwierig, aus allem, was er schreibt, eine Quintessenz zu ziehen.
Es stört ihn nicht die Anzahl der Sexpartner, sondern WELCHE sie hatte, schreibt er. Guter Punkt, aber er schrieb auch:
Was diese Männer "einfach so" bekommen haben, bekomme ich jetzt nur im Paket mit Verpflichtungen (auch wenn ich gegen diese nichts habe).
[..]
In Bezug auf eine mögliche spätere Ehe kommt mir das Ganze etwas suspekt vor, ich habe ein Problem mit der Vorstellung, eine Frau zu heiraten, die ein bewegtes Vorleben hat. Eine Ehe und gemeinsame Kinder sind für mich eher etwas für eine Frau, die eher weniger abenteuerorientiert gelebt hat.
Gut, darüber wollte er diskutieren, aber er hat auch andere Bedenken:
Nichtsdestotrotz denke ich, dass viele und vorallem kurze Partnerschaften ein Indiz für eine mangelnde Beziehungsfähigkeit und gewisse Beliebigkeit sein können und ich möchte nicht irgendeiner in einer langen Liste sein.
Sie ist gut so wie sie ist, ich bin es auch, die Frage ist, ob wir zusammen passen.
Ich habe Tatsächlich das Ideal, dass eine Beziehung nicht eine von vielen ist und man nicht eine gewisse Routine erkennen kann - kann ich in diesem Fall aber.
Deshalb meine Sorge, nachdem die "bad boys" durch sind, nun als sicherer Hafen/Versorger dran zu sein.
Sie sammelt geradezu Informationen über mich und merkt sich jedes Detail um mich dann damit zu überraschen. Das kann Liebe und Fürsorglichkeit bedeuten, zum Teil geht das aber schon Richtung Erpressung, da sie mir oft vorhält, wie viel sie doch für mich tut.
Hochzeit und Kinder [...] Das Thema kam bei ihr auf und zwar schon nach wenigen Wochen. Es passe doch so gut bei uns, da können es wir doch mit dem Schwangerwerden drauf ankommen lassen, sie möchte bis 30 (also innerhalb eines Jahres) sich diesen Traum erfüllen und da ich der Richtige bin, müssen wir doch nicht unnötig lange warten.
Zum GLÜCK hat er Bedenken.

Also, das was Du, @Kirovets , zu erkennen meinst, steht auch nicht klar da.

Aber was er schreibt, verwirrt mich, weil ich widersprüchliche Aussagen sehe - Neid auf was, das er in abwertende Vergleiche bringt, nicht die Anzahl, sondern WELCHE Männer gegen das obige Zitat. Worum geht es ihm? Um Passung oder nicht. Als Grund wird mir viel zu oft ihr Sexvorleben genannt, auf das er neidisch ist, aber das ist ein PRIVATproblem, kein PARTNERWAHLproblem.
 
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  • #319
aber gleichzeitig offensichtlich bereut, das nicht ähnlich gelebt zu haben.
Er ist ein wenig neidisch und befürchtet etwas verpasst zu haben. Das kann ja auch so sein.

Nachhinein manchmal das Gefühl habe, in den Jahren zwischen dem zwanzigsten Lebensjahr und jetzt durch meine berufliche Fokussierung einiges an Spaß und Abenteuer im privaten/sexuellen Bereich verpasst zu haben.
Vielleicht hätte er gerne ein paar Dinge anders gemacht, aber seine primäre Lebensweise mit dem zugehörigen Ausbildungsweg wird er sicherlich nicht bereuen.

Das solltest ihr nicht in Bezug zu ihrer Person setzen. Er meint dies auf sich selbst bezogen. Mit diesem Neid wertet er sie ja auch nicht wirklich ab.

Ich selbst bin zu diesem Thema echt unentschlossen. Rein emotional tendiere ich immer zum Happyend. Das kann auch eine Hochzeit sein. Aber was ist hier das Happyend?
Ach, er wird einfach schauen, wie es sich entwickelt. Und das ist auch richtig.

Er wird sie sicherlich nicht überstürzt heiraten.
Solange er auf seine Verhütung aufpasst, wird die Zeit ihm schon den rechten Weg schon weisen. Am Ende hat er genug Hinweise erhalten.
 
  • #320
Er hat das Wort wahllos selbst benutzt 🤷🏻‍♀️
Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.
Man kann einem Menschen auch nicht vorwerfen, dass dieser nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Da niemand einem etwas schuldig ist. Sie nicht in seine Zweifel zu integrieren, ist - nach einem halben Jahr Beziehung - nicht akzeptabel. Im Grunde muss er das mit ihr klären.

Er hat ein Problem mit sich (hier mit seiner "Vorstellung").
Dann sollte er mal seine Vorstellungen auf Realität hin überprüfen. Er ist 40 und keine 20 mehr. 🤷🏻‍♀️

Er hat ein Feedback bekommen bezüglich seiner Vorstellungen und es abgewehrt mit den Worten, dass das ja nur von Menschen käme, die eben selbst einen fragwürdigen Lebensstil hätten.

Gut, dann bleib dabei und zieh deine Konsequenzen. Nee, auch nicht gut ..

Er weiß nicht, was er will ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #321
Das heißt aber doch nicht, dass sie nicht auch zusammenwachsen können
Sie ergänzen sich in Teilen gut:
- Der FS hat Probleme mit einem spaßigen Lebensstil. Darum hat er in seinen jungen Jahren den Spaß verpasst und sich lieber um seine Ausbildung gekümmert - Spass kann er halt nicht, scheint er aber zu vermissen. Sie liefert ihm Spass frei Haus.
- Seine Partnerin kann Spass ohne Ende, hat aber die Ausbildung/Job schluren lassen. Nun, er bringt mit, was sie für ein Familienleben haben möchte: gute Ausbildung, gutes Einkommen.

Was bei ihm für eine gemeinsame Basis fehlt: die Anerkennung dessen, was sie ihm liefert und wo sie seine Schwachstellen kompensiert. Er fokussiert extrem abwertend auf das, was mit dem Spass bei ihr im Schlepptau kommt und er erhebt sich über die Männer mit denen sie Spass hatte. Er glaubt, der bessere Mann zu sein - ist er, aber eben nicht für alles im Leben, sondern nur für feste Beziehung und Familie.

Er sitzt zwischen Baum und Borke: weiß, dass er noch nie soviel Spass hatte im Leben wie mit ihr und dass er es allein nicht kann. Aber lieber hättte er das ganze mit einer Frau mit einwandfreier (Sex-)Vita.

Du selber bist kein Jungspund mehr und solltest wissen, dass auf so einer Geringschätzung der Partnnerin keine gute Beziehung wachsen kann. Auch Dich wurmt Dein Leben lang, dass Du Dich in jungen Jahren zu kurz gekommen wähnst. Hättest Du eine Partnerin wie der FS, dann wäre das ein permanenter Krisenherd in Deiner Beziehung.

Weil jeder Mensch mit halbwegs Lebenserfahrung weiß, dass es nicht funktioniert.
Genau darum hat er hier mit immer mehr Mängeln an ihr nachgeimpft. Seine Bedenken sind riesig mit ihr das Vorhaben Familie anzugehen und mit ihrem Zeitdruck sowie ihrem Kontrollverhalten, wirkt sie auch nicht wie eine Frau mit der Mann es wagen sollte.

Ich würde auch sagen: lass Dir 3-4 Jahre Zeit, guck wie sie sich auf die Zeit zeigt, kein Problem bei so einer jungen Frau. Kann er aber nicht. Er will Familie mit Kindern und daher geht Dein Tipp sterilisieren nicht, d.h. auch: sie hat die Hoheit über die Verhütung und der FS ist ihrem Kinderwunsch ausgeliefert, wenn er Sex haben will.

Als Mann darfst Du niemals irgendetwas Schlechtes über die Freundin denken, sonst ist alles für die Katz und eine Beziehung nicht möglich. Alles muss rosarot sein.
Falsch. Als Mann musss man ehrlich zu sich selber sein, um richtige Entscheidungen treffen zu können.
Eventuell vielleicht könnte er es ertragen wenn sie, wenn sie mit "upper Class Boys"rumgemacht hätte, aber doch nicht mit den Typen.

Er will damit klarkommen, nicht sie herabwürdigen,
Es kommt nicht drauf an, was er will, sondern was er tut. Er tut es, weil er nicht anders kann - seine Werte.
 
  • #322
In der Klassenarbeit würde man sagen: Thema verfehlt !
Der Einzige, der hier einen ganz großen Gedankenfehler macht, der bist Du und Du machst den Fehler, mit dem man bei jeder Prüfung durchfällt - sich irren über das, was Du glaubst zu können. Dann lernst Du nämlich nicht das, was Du lernen müsstest um die Prüfung zu rocken.

Deine Annahmen beruhen alle auf dem ganz großen Irrtum, dass jeder könnte, was er will. Insbesondere bei solchen persönlichen Themen, beim eigenen Wertesystem (er müsste hier extrem viel ändern), funktioniert das in seinem Alter kaum noch und wenn, dann dauert es Jahre bis zum Ziel. Genau darum dauern Therapien und ihre Nachwirkungen bis zur wirklichen Änderung auch so lange.
Diese Jahre sind aber gespickt mit sehr vielen Konflikten in der Beziehung, von denen höchst unwahrscheinlich ist, dass sie sich diese gefallen lässt.

Es schreibt nur, dass es so war und ihn stört, aber er wirft es ihr eben nicht vor.
Er schreibt aber auch, dass er harmoniebedürftig ist und eher "ja" als "nein" sagt.
Man könnte es nun auch sozial feige nennen, das er ihr nicht sagt, was er über sie und ihre Sishbar-Männer denkt, denn dann muss er nicht mehr zaudern weil sie weg ist.

Alle merken es nicht. Nur du. Das finde ich jetzt irgendwie komisch
Ich nicht, denn es ist ja sein Thema und die Gemeinsamkeit mit dem FS: in jungen Jahren zu kurz gekommen bei den Frauen.
 
  • #323
Deine Annahmen beruhen alle auf dem ganz großen Irrtum, dass jeder könnte, was er will. Insbesondere bei solchen persönlichen Themen, beim eigenen Wertesystem (er müsste hier extrem viel ändern), funktioniert das in seinem Alter kaum noch und wenn, dann dauert es Jahre bis zum Ziel.
Hör bitte auf mit seinem "Wertesystem". Ich glaube da nicht dass er so wahnsinnig auf sowas fixiert ist, wenn er über die Freundin schreibt.
Dass er sie erstmal nicht so gut als Ehefrau und Mutter ansehen kann ist einem gewissen (und durchaus angebrachten) Mischung aus Mißtrauen und Staunen, viel Zuneigung, aber auch den von ihme direkte beschriebenen Gefühlen (also was verpasst zu haben, bisschen Neid) vielleicht stellenweise auch Abneigung geschuldet.
Im Grunde ganz normal, wenn ziemlich unterschiedliche Menschen mit unterscheidlichem Background auf einander treffen und die erste rosa Brille mal abgesetzt wird.

Er hat sein Leben so gelebt, wie es sich ergeben hat und berufliche Ziele hauptsächlich umgsetzt. Sowas ist innere Ausrichtung, auch ein Frage von Gelegenheiten und Motivationen in bestimmten Momenten und selten eine bewusstens Wertesystem
(Ich traue Dir, libe @Vikky allerdings zu , Dein Leben viel bewusster mit so einem System zu leben, aber das macht eben nicht jeder).

Die These, dass man sich nicht mehr ändern kann, ist übrigens dann doch eher DEIN großes Thema und ich weiß das dies auch Deiner Exbeziehung zu Deinem Exmann geschuldet ist, der sich am Ende nicht ändern wollte, und auch nicht konnte.

Ich denke, nach einer gewissen Zeit hat der FS die Frau aber soweit kennengelernt, dass er zu ihr als Mensch neben jetzt schon vorhandener Verliebtheit und Zuneigung auch Vertrauen gewinnt, oder eben auch nicht (und sich dann immer noch trennen kann).
Außderdem will sie sich ja auch gerade ändern, also können sie auch zusammenwachsen, zumindest den Versuch wagen.
Diese Zeit kann er sich ruhig geben, wenn er dabei auch auf der Hut ist.
Die kritische Frage (und da hatte @void in ihrer Antwort auf mich ja auch ganz recht) könnte allerdings sein, ob sie gewillt sein könnte, gerade diejenigen Verhaltensweisen abzulegen, welche den FS gerade so sehr anziehen. Sie sich also gerade so ändert, das seine Änderung immer mehr kontakariert wird. Die Risiko wird es wohl geben. Aber das betrifft das viele Paare in dem Alter.

Aber er kann dauch abei viel gewinnen, wenn sich später zeigen sollte, dass vielleicht doch viel mehr charakterliche Übereinstimmung da ist, als wir hier alle glauben.
Und ich finde den Prozess normal.

Das zu beurteilen ist seine Sache, nicht Deine und nicht meine.
 
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  • #324
Zudem hätte er sich selbst gerne so ausgelebt. Gesteht ihr es aber nicht zu und wertet sie als abgenutztes Spielzeug
Wie kann man sich selbst so ausgelebt haben wollen, wenn es bei einem anderen stört, das verstehe ich nicht!
Nicht nur das, er erkennt den Vorteil nicht. Sie war absolut ehrlich, beschönigt nichts.
Was gäbe ihm bei einer anderen Frau die Gewissheit, dass sie nicht genauso unterwegs war, ihm das aber verheimlicht?
Die Frau sollte für den Mann ein Vorteil sein, wenn sie so leicht für Männer ins Bett zu bekommen ist, mein kopfschüttel! Er hätte sich gleich trennen sollen!!
 
  • #325
Er wollte wissen, was wir dazu denken.
Und was denken viele?
Das er angeblich schlecht über seine Freundin denkt und es dehalb keinen Zweck mit ihr hat. Na toll.

Nach dem Motto:
Schwieriges Vorleben ? Kein Problem, solande man das alles suüer findet und tausendmal schreibt, wie gern man diese Frau doch hat.

Das kann es aber nunmal nicht sein !

Jemand der sehr verliebt ist, würde wahrscheinlich über solche Dinge gar nicht nachdenken.
Ich sehe es hier so, dass für den FS die Verliebtsheitsphase abgeschlossen ist und er jetzt, nachdem er die rosarote Brille abgelegt hat nun die Dinge wahrnimmt, die ihn stören.
Das ist ein ganz normaler Prozess. Und innerhalb dieses Prozesses muss man schauen, welche Konsequenzen man daraus zieht, dass eben doch nicht alles so rosig ist.

Für mich käme ein Fortführen der Partnerschaft nicht in Frage, wenn ich ein Grummeln im Bauch verspüre. Dieses "Grummeln" wird nicht verschwinden. Ganz im Gegenteil. Es wird sich weiter zwischen dem FS und seiner Partnerin auftürmen. Deshalb sollte er mE die Reißleine ziehen. Er tut sich keinen Gefallen damit diese Beziehung aufrecht zu erhalten.
 
  • #326
Dass er sie erstmal nicht so gut als Ehefrau und Mutter ansehen kann ist einem gewissen (und durchaus angebrachten) Mischung aus Mißtrauen und Staunen, viel Zuneigung, aber auch den von ihme direkte beschriebenen Gefühlen (also was verpasst zu haben, bisschen Neid) vielleicht stellenweise auch Abneigung geschuldet.
Im Grunde ganz normal, wenn ziemlich unterschiedliche Menschen mit unterscheidlichem Background auf einander treffen und die erste rosa Brille mal abgesetzt wird.

Ja eben, er ist von Misstrauen erfüllt. Das ist keine gute Basis für eine Beziehung, trotzdem ermutigst du den Mann noch darin, mit der Frau zusammen zu bleiben. Warum eigentlich? Es sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass das nichts wird.
 
  • #327
Ja eben, er ist von Misstrauen erfüllt. Das ist keine gute Basis für eine Beziehung, trotzdem ermutigst du den Mann noch darin, mit der Frau zusammen zu bleiben. Warum eigentlich? Es sagt einem doch der gesunde Menschenverstand, dass das nichts wird.
Der FS hat hier eine relativ offene Frage eingestellt. Die hiesige Diskussion kann zu seiner Entscheidungsfindung beitragen. Der Fokus so einer Diskussion ist immer der eher negative Teil einer Beziehung. Wir sehen also primär störende Aspekte.

Dies auch weil der FS hier ehrlich berichtet was er fühlt und denkt. Z.B. einen gewissen Neid auf das was er vielleicht nicht ausgelebt hat. Ein Teil der Foristen identifiziert sich mit seiner Freundin, zieht sich den Schuh den der FS hier vorstellt persönlich an und sieht daher nur eine negative Entscheidungsmöglichkeit.

Für jene die den Bericht des FS aber nicht auf sich persönlich beziehen und akzepzieren, dass sie nur den negativen Teil sehen ist die potentielle Entscheidung des FS offen.

Wir hatten hier auch kurz möglich psychische Besonderheiten seiner Freundin andiskutiert. Einige hatten daraufhin ihr Missfallen geäußert. Ich kann auch das verstehen. Mein Input dazu war ohnehin mehr als eine Art offenes Brainstorming gedacht. Im übrigen ist jeder Mensch für sich mindestens ein Stückchen gagga.
 
  • #328
Problem mit meinem Durchsetzungsvermögen habe. Im Privaten will ich nett und hilfsbereit sein und habe oft nicht die Kraft, "Nein" zu sagen, bzw. meine Meinung klar zu artikulieren
Und ich denke schon, dass ihr Vorleben im Zusammenhang steht, auch wenn er es nicht wahrhaben will. Es ist sein geheimer, wunder Punkt. Wie entsteht Neid? Aus dem Gefühl von Ungerechtigkeit.
Er hatte solide Beziehungen & Karriere, weil schüchtern, sich nie getraut Auszuleben und was zu riskieren.
Dagegen seine Freundin hat es kaum in Beziehungen geschafft, mit "zwielichtiges Gesocks" (Kiffer, Partygänger, Vorbestrafte, Urlaubsflirts, Shisha-Gäste = Dealer gemeint?).

Wenn sie nicht ihre Zeit mit falschen Männern vergeudet hätte, hätte sie mehr erreicht, als sich sexuell und finanziell von irgendwelchen Kerlen "ausnutzen" zu lassen. Und sie hatte davon keinen nennenswerten Vorteil, weder sexuell, weil unbedarft geblieben, noch finanziell, weil die Männer waren nicht großzügig, um sich mit denen abzugeben. Dies ist für ihn nicht logisch, eher dumm & (selbstwert-)schwach. Sie ist keine selbstbewusste Frau, sondern eine leicht zu Beeinflussende, die er nicht zu händeln weiß.
Es geht indirekt um Makel & Neid jemanden für seinen leichten Lebenswandel mit seinem auf anderem Weg Erreichten & Erfolg zu entschädigen. Also ihr (von seiner Seite) ein gutes, sorgloses Leben zu missgönnen.
Da passt das Gefühl der gerechten Strafe nicht mehr. Sie hat sich früher ausgelebt und bei Männern nicht auf Qualität, denn auf Quantität geachtet, also sollte sie dafür ein weniger gutes Leben führen.
Obwohl sie aber unüberlegt gehandelt und steht sie jetzt dennoch, mit dem FS auf gleicher Stufe, (weil er ihr "Versagen im Job" und bei Männern kompensiert), findet er ungerecht.
Der FS verkennt ihre Beziehungsdynamik. Er kann nicht Nein sagen und sich nicht durchsetzen. Er macht sich selbst zu dem Horst, der er nicht sein will (sein müsste).
Er bekommt Freundin, Sex, Beziehung nur, wenn er sich großzügig verhält, ihr Versprechungen macht, sich an ihre Regeln (Flirtverbot) hält bzw. sich ihr dankbar zeigt, wo sie angeblich viel für ihn tut, wo sie davor kein anderer Mann sie haben wollte, nur für Sex und hat diese Männer nicht wie ihn, auf den Prüfstand gestellt.
Aber genau das wird sie - wie beim FS auch - getan haben und auch nicht, wegen ihres Lebenswandels, ihre Karriere sausen gelassen haben und das "Gesocks" sind Arbeitende und sicherlich auch Männer mit Charme, Respekt.
Und auch wenn der FS sie nicht angreift, so ist es aber genau dieses Gefühl, sie hat das gehabt, was er selbst gern erlebt/getraut hätte und mit ihrem Kennenlernen, hat dies für sie nun keinerlei neg. Auswirkungen/Folgen mehr.
Er missgönnt ihr Vorleben bzw. missgönnt ihr bei ihrem Vorleben, jetzt noch ihren Triumph er als gute Partie. Durch ihre extrovertierte Art & Strategie ist sie jetzt doch einmal erfolgreich fündig geworden. Das kann er nicht gutheißen.
 
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  • #329
Und auch wenn der FS sie nicht angreift, so ist es aber genau dieses Gefühl, sie hat das gehabt, was er selbst gern erlebt/getraut hätte und mit ihrem Kennenlernen, hat dies für sie nun keinerlei neg. Auswirkungen/Folgen mehr.
Also zusammengefasst:
Eigentlich will er ihr eins mitgeben.
Und deswegen will er die Beziehung im Grunde nicht, obwohl er sie ja hat (und derzeit gerne mit ihr zusammen ist) .

Denn die Beziehung mit ihm wäre für sie ja ein "Triumph" über seine Lebeneinstellung. Er sucht also hier letztlich einfach Gründe, warum er sie abschießen kann, damit er seine Lebeneintstellung die Bessere bliebe.

Und natürlich ist das alles unbewusst, weil er sie bewusst ja behalten will. Genau, so wird es sein......
 
  • #330
Denn die Beziehung mit ihm wäre für sie ja ein "Triumph" über seine Lebeneinstellung. Er sucht also hier letztlich einfach Gründe, warum er sie abschießen kann, damit er seine Lebeneintstellung die Bessere bliebe.

Und natürlich ist das alles unbewusst, weil er sie bewusst ja behalten will. Genau, so wird es sein......

Tja, könnte sein.. So unplausibel ist es nicht.
Und ob er sie wirklich behalten möchte?
Wäre er sich sicher, würde er nicht fragen.

Er mag sie "behalten", aber bei der Vorstellung Heirat, Familie - da wird der innere Widerstand sehr deutlich.
Das will er nicht.
Ob das nur an ihr liegt, oder generell, kann der FS selbst beantworten.

Warum hat er bis jetzt es nicht zu einer dauerhafteren Variante geschafft?
Wäre er so familienorientiert, hätte er mit Anfang 40 das längst realisiert.

W, 51
 
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