• #181
@Shari42
Danke, du hast das Thema der Ambivalenz gut erfasst.

Zur meiner Wortwahl und dem Spielzeugvergleich muss ich ergänzen, dass dies Gedanken sind, die in meinem Frust entstanden sind, die ich hier, wo meine Freundin und ich nicht persönlich bekannt sind, offenbare. Solche Wörter würde ich im direkten Gespräch nicht verwenden. Das hat nichts mit Scheinheiligkeit oder Täuschung zu tun, sondern kann analog dazu gesehen werden, dass man im Konflikt innerlich sein Gegenüber schon mal mit Worten bedenkt, die man nicht aussprechen würde, auch wenn man ihn/sie respektiert.

@Inanna* und Kirovets
Euer Ansatz, die Sache erst mal ergebnisoffen laufen zu lassen und frei die eigenen Sorgen zu kommunizieren, ist vielversprechend und auch meiner.
Über gemeinsames Erleben und über Gespräche können die Differenzen vielleicht überwunden werden

@Hanna_17
Sie hat tatsächlich diese ganzen Details recht frei von sich erzählt, als wir zunächst unsere Vergangenheit angeschnitten haben. Zu Beginn hat mich das auch gar nicht so gestört, aber als immer mehr Details kamen, dann eben doch, da sich ein Muster erkennen lies (eben dieser mich sehr störende Faktor "Beliebigkeit" bei sozial auffälligen Typen schwach zu werden, von denen sie auch im Nachhinein sagt, dass sie diese eher zögerlich "rangelassen" hat, weil diese halt wollten).
Ich möchte es auf jeden Fall mit ihr versuchen, meine Wortwahl mag einige hier erschreckt haben, ich schaue jedoch keineswegs auf sie herab, sondern sehe da eben auch das Problem, dass dieses Thema bei mir immer wieder aufkommt, es ist nun mal meine Schwachstelle, an der ich arbeiten will, jedoch ohne Selbstaufgabe.
Manchmal passt es eben wirklich trotz großer Zuneigung und Gemeinsamkeiten nicht - so wie bei dir und deinem konservativen Exfreund. Er hat dich sicherlich auch nicht verlassen, weil er auf dich herabsah, sondern weil er den Schmerz nicht ertragen hat oder vermeiden wollte, dass er in zwanzig Jahren immer noch über dieses Thema grübelt und somit euch beiden die Zukunft versaut.
 
  • #182
Weil dies scheint einige KommentatorInnen noch mehr darin zu bestärken, die Dame als das willkommene Opfer in der Geschichte zu sehen.
Ich kann mal wieder nur den Schluss ziehen: man sollte nicht zu viel Details zur eigenen Vergangenheit preisgeben, weil das eigentlich nur Ärger gibt, aber im Kern letztlich ziemlich irrelevant ist.
Das was ich dabei traurig finde ist, dass die Beziehung an sich ja in Ordnung zu sein scheint bzw. es keine negativen Auswirkungen ihrer Vergangenheit gibt. Vermutlich hätte er überhaupt nicht gemerkt, wenn sie z. B. die Berichte zu den Urlaubsreisen einfach weggelassen hätte oder die eine oder andere Diskobekanntschaft nicht im Detail beschrieben hätte.

Die Lady schweigt und geniesst, wäre meine Folgerung...
 
  • #183
Es geht nicht mehr darum, dass sie sich ausgetobt hat in jung und nun reifer ist und sich dafür auch einen reiferen Mann gesucht hat.
Das ist keine ungewöhnliche oder falsche Entwicklung.

Es geht darum, dass der FS sich wie das gebrauchte Spielzeug fühlt.
Mit mehr Selbstbewusstsein könnte man auch einfach sagen, dass sie vorher Luftpumpen getroffen hat und nun eben den gefühlt richtigen Mann, mit dem sie sich eine verbindliche Zukunft vorstellen kann.
Auch das ist keine ungewöhnliche oder falsche Entwicklung.
Der FS kann das aber nicht positiv sehen...und das hat für mich auch viel mit seinem Selbstbewusstsein zu tun. Er könnte sich auch einfach gut fühlen...das er das nicht tut, schiebt er völlig auf die Frau.
Für mich hat er genauso Anteil daran, wenn sein Glas nicht mal halb voll ist.
Er hat sich nicht ausgetobt, fühlt sich wie altes Spielzeug etc...
sind ausschließlich Dinge, die bei ihm und in ihm liegen.
Das ist kein guter Umgang mit sich selbst.

So nimmt er allerdings seine Partnerin auseinander und das wird auch immer "dreckiger"...was für Druck spricht.
Er sollte sich trennen, denn es kann gar nichts schönes mehr entstehen, so abwertend wie er über sie schreibt.
Und gleichzeitig ist jeder Satz gegen sie für mich hier, auch einer gegen ihn bzw gegen sein Bewusstsein für sich selbst
 
  • #184
@INSPIRATIONMASTER

Du hast Recht. Man kann und sollte sich verschiedene Meinungen anhören und diese gut durchüberlegen, kann diese sicherlich teils auch umsetzen um sich weiterzuentwickeln und freier zu werden, sollte aber niemals sein Rückgrat verlieren und Selbstaufgabe betreiben.
Wenn einem bestimmte Lebensweisen zuwider sind, auch wenn sie dem Zeitgeist entsprechen, soll man diese dem Gegenüber zwar zugestehen, kann aber auch klar diesen ablehnend gegenüberstehen und die eigenen Werte aufrechterhalten.
 
  • #185
Leni hi,
ach, so geht das also mit dem Erwachsenwerden? Ich darf meine 20er vergeuden wie ich will, aber sobald ich BESCHLIESSE ich möchte jetzt Familie und suche mir einen Horst der das mitmacht, dann bin ich erwachsen?

Viele Grüße
Neo
Zumal ich nicht ganz nachvollziehen kann, wieso sie „Fehler“ gemacht haben soll 🤔 ihr wird das alles schon so gefallen haben, oder sie ist der Typ Mensch, die versucht es anderen Recht zu machen, in der Hoffnung diese an sich binden zu können. Das wäre dann aber kein Grund für mich, diesen Menschen abzuwerten, sondern würde eher mein Mitgefühl ansprechen.

Nur weil ich in die Kirche gehe, macht mich das auch nicht zum Christen. Genauso wie der Wunsch nach Familie, kein Anzeichen dafür darstellt, dass jemand emotional erwachsen ist.


Manchmal passt es eben wirklich trotz großer Zuneigung und Gemeinsamkeiten nicht - so wie bei dir und deinem konservativen Exfreund.
Ich frage mich, wer hier eigentlich „wahllos„ agiert ? 🤔 Du bist mit einer Frau zusammen, die du eigentlich nicht gut findest und versuchst das passend zu machen, was offensichtlich nicht passt. Also bist du beziehungstechnisch auch etwas bedürftig unterwegs 🤔
 
  • #186
Die Lady schweigt und geniesst, wäre meine Folgerung...
Möglicherweise hat sie es nicht genossen,fühlt sich rückblickend damit unwohl und hat versucht sich selbst quasi per Beichte von diesem Unwohlsein zu entlasten.

Von dem FS sucht sie vielleicht genau das Gegenteil von dem was bisher erlebt hat. Eventuell Heilung. Letzteres geht aber in die Richtung des Verdachts von @Vikky

Hat @Vikky recht handelt es sich bei ihrer Beichte ggf. um den bei Menschen mit PS verbreiteten Klassiker vor sich selbst zu warnen. Bei solchen Warnungen sollte man genau zuhören und im Zweifel das schlimmste glauben. Der richtige Umgang damit ist dann eine maximale Distanzierung von so einen Menschen.

Ich frage mich allerdings schon die ganze Zeit warum sich der FS @wanderwolf nennt. Wörtlich genommen spricht das selbst nicht für stabiles Beziehungsverhalten.

Aber dies ist sicher nur nebensächlich. Anstelle vom FS würde ich allerdings mit 40, wenn ihm daran gelegen ist, auf Familiengründung jetzt und nicht irgendwann fokussieren.

Sonst siniert er in 10 Jahren nicht mehr über ein entgangenen promiskes Sexleben sondern ein entgangenes Familienleben.
 
  • #187
In den 20ern entwickelt man sich noch. Ja, sie hat mE Fehler gemacht, verantwortungslos gehandelt, aber jetzt führt sie eine monogame Beziehung. Ist ihrem Partner gegenüber ehrlich, möchte Verantwortung für eine Familie übernehmen. Sie hat dazu gelernt, ist erwachsen geworden.

Er hingegen übernimmt mit 40 J. keine Verantwortung. Vor 6 Monaten nicht und jetzt auch nicht. Er hat vor 6 Monaten bereits so schäbig über sie gedacht und ist die Beziehung eingegangen und jetzt trennt er sich nicht, obwohl ihn diese Gedanken quälen. Verhüten tut er bestimmt auch nicht. Wer handelt AKTUELL verantwortungsloser?
Ich kann absolut keinen Fehler in Ihrer Biografie erkennen. Wo soll da bitte ein Fehler sein und was soll diese Wertung? Jede Frau und jeder Mann hat das Recht, so zu leben, wie er will. Was ich leider bei konservativen Menschen beobachte ist, dass sie sich zum Juror über andere Leben aufschwingen, was absolut nicht in Ordnung ist. Wenn ich nun also werten wollte, würde ich sagen, die FS hat alles richtig gemacht und der FS hätte auch gerne. Hat er nicht, drum der Neid und das Abwerten seine Freundin, was an sich schon unsäglich ist.
 
  • #188
Leni hi,
ach, so geht das also mit dem Erwachsenwerden? Ich darf meine 20er vergeuden wie ich will, aber sobald ich BESCHLIESSE ich möchte jetzt Familie und suche mir einen Horst der das mitmacht, dann bin ich erwachsen?

Viele Grüße
Neo
Hm ich verstehe jetzt nicht, wo dein Problem ist. Erwachsenwerden ist ein Prozess. Selbstverständlich kann sie in ihren 20ern ihre Jugend genießen und Ende 20 entscheiden eine Familie zu gründen. Sie ist ein freier Mensch. So ungewöhnlich ist der Werdegang jetzt auch nicht.

Was sie natürlich nicht erwarten kann, ist, dass ihr späterer Partner das auch gut findet. Das ist aber nicht ihr Problem. Dann muss er das mitteilen und sich trennen.
 
  • #189
Er hat vor 6 Monaten bereits so schäbig über sie gedacht und ist die Beziehung eingegangen und jetzt trennt er sich nicht, obwohl ihn diese Gedanken quälen. Verhüten tut er bestimmt auch nicht. Wer handelt AKTUELL verantwortungsloser?
Im Gegenteil:
Er möchte

Hier ist ein FS, ein Mann mittleren Alters, der sich eine attraktive, deutlich jüngere Frau geangelt hat. Sicherlich auch, weil sie sexuell attraktiv wirkt. Er der tolle Hecht mit der WOW - Frau.
Der dann feststellt, andere Männer fanden sie auch Wow!
Das weißt Du nicht. Der FS hat mit keinem Wort erwähnt, dass sie nun so wahnsinnig attraktiv ist. Vielleicht zieht sie ihn ja auch gerade wegen ihrer anderen Lebensauffassung an, un dumgekehrt genauso ?


Hört auf zwischend en Zeilen lesen zu wollen, wie ein Fragensteller tickt. Und hört auf, ewig herumzudeutendeln wie hier ungeschickt (und wegen der Fragestellung auch nicht vollständig) beschriebene Gefühle zu interpretieren wären.

Gefühle könne sich ruckzuck ändern, sie sind nichst Festes, nicht in Fels geschrieben.

Ich glaube, der FS hat begriffen, dass es durchaus Wege für ihn geben kann, mit seiner Freundin eine schöne Beziehung zu führen und sich gegenseitig zu respektieren.

Ich glaube nichtmal, dass er wirklich auf die Frau herabsieht.
Es ist eine glatte Fehlinterpratation seiner sachlichen Darstellung hier.

Ich glaube viel eher, dass er zwischen Ablehnung, (berechtigter) Sorge, nur ein Funktion erfüllen zu sollen und Zuneigung hin-und herpendelt. Und das könnte ihr auch ganz genauso ergehen.
Und das ist auch ganz normal.
Das trifft auf ganz viele Männer und Frauen in diesem Alter zu.
Und entschuldigung, in dieser Situation mit etwa 40 als Mann auch Sorge zu haben,in gewisser Weise gewisse Lebesnvorstellungen ausgenutzt zu werden, ist nunmal von Natur aus so gegeben. Das hat mit dieser Frau speziell gar nichts zu tun.

Es muss ja auch nicht boshafter Wille einer Frau sein, es reicht der Wunsch in ihrem Unterbewusstsein, bald Kinder und Familie haben zu wollen.
Egal, um welche Frau es sich speziell handelt.

Es gibt diese Thematik der "biologischen Uhr" bei Frauen das weiß ich aus vielfacher eigener Erfahrung in meiner Familie in meinem Bekanntenkreis, bei meinen Kunden ... im Forum, einfach überall .
Nein, vielleicht nicht jede Frau (bevor ihr mir jetzt wieder aufzählt, warum bei Euch allen gerade wieder nicht) gleich aber doch die weitaus meisten.
Wir Männer müssen das einfach auf dem Schirm haben. Das ist Fakt. Und ich finde das auch gar nicht so dramatisch, wenn man sich dieser Dinge bewusst ist.
 
  • #190
Hat @Vikky recht handelt es sich bei ihrer Beichte ggf. um den bei Menschen mit PS verbreiteten Klassiker vor sich selbst zu warnen. Bei solchen Warnungen sollte man genau zuhören und im Zweifel das schlimmste glauben. Der richtige Umgang damit ist dann eine maximale Distanzierung von so einen Menschen.

Hallo Ejscheff,
was meinst Du damit genau? Das ist neu für mich und klingt interessant. Kannst Du das etwas ausführen?
Liebe Grüße
Neo
 
  • #191
Wenn einem bestimmte Lebensweisen zuwider sind, auch wenn sie dem Zeitgeist entsprechen, soll man diese dem Gegenüber zwar zugestehen, kann aber auch klar diesen ablehnend gegenüberstehen und die eigenen Werte aufrechterhalten.
All dein SCHÖNREDEN der Beziehung bringt doch nichts, wenn du dann wieder solche Worte wählst: "zuwider", "klar ablehnend", "eigene Werte (vs. andere)"....
Du gibst hier ständig dem einen Floristen recht, der ein solches Frauenbild zelebriert:
ich garantiert nicht, möchte eine saubere und reine Frau! Punkt.

Das ist dann dein Recht, (hoffen wir mal für den Inspirator, dass seine Frau ihm einfach alles verschwiegen hat :D)

Du sagst zu anderen Floristinnen:
so wie bei dir und deinem konservativen Exfreund. Er hat dich sicherlich auch nicht verlassen, weil er auf dich herabsah, sondern weil er den Schmerz nicht ertragen hat
"den Schmerz nicht ertragen" - bezüglich ihrer Vergangenheit???

Wenn du all das fühlst, frage ich mich, was du an dieser Frau so findest? Jemand, dem ich so gegenüber stehe, mit denen Werten ich nicht klar komme (Bei mir wäre es zB ein Grosswildjäger) auf den habe ich doch auch keine Lust mehr....

Also bist du beziehungstechnisch auch etwas bedürftig unterwegs 🤔
das erscheint mir auch so....
 
  • #192
Der FS will eh keine Frau mit so einem Vorleben heiraten, also wozu sollte er an der Beziehung festhalten? Er projiziert seine eigene Unsicherheiten auf die Frau, mehr nicht. Er hat kein Selbstbewusstsein, hat Angst leicht ersetzt zu werden, obwohl sie ihn für einen Heiratskandidaten hält, nur aufgrund ihrer Vergangenheit. Ihre Vergangenheit wird in seinem Kopf immer präsent sein, so benimmt sich kein erwachsener Mensch. Vielleicht sollte der FS Sachen in Richtung Manieren und gutes Benehnen nachholen. Denn, jemand, der so verachtend seiner Freundin gegenüber ist, mit ihr aber trotzdem zusammen sein will obwohl er sie , so wie sie ist nicht akzeptiert, ist inakzeptabel Als Mensch. Was will er sich beweisen? Und vor allem, würde die Frau weiterhin mit ihm zusammen sein wollen? Der FS verurteilt sie und will sie eigentlich nicht, aber er will auch nicht, dass ein anderer Mann die Frau "kriegt". Deswegen wird er sich einreden, dass die Frau eigentlich gar nicht so schlimm ist, obwohl er sie im Inneren für ihr Vorleben verachtet und es für suspekt hält SO EINE FRAU zu heiraten.
Ich wünsche der Frau, dass sie diesen thread findet und ihr die Augen geöffnet werden, mit was für einem Mann sie sich abgibt.
So viele Menschen in diesem Forum können sich nicht irren. Der FS sucht aber nur die Bestätigung für seine Meinung. Zum Glück,für ihn, hat er sie bei u.a. IM gefunden. .. dazu muss ich aber nichts mehr schreiben. Der IM sieht überall nur Lug und Betrug.

Und was kommt jetzt. Er hat von, sage ich mal drei Foristen seine Meinung bestätigt bekommen. Weiterhin hält er seine Freundin für eine kleine Schlampe, die unter ihren Möglichkeiten lebt. Warum sollte er die Meinung über die Frau ändern? Will sie sich ändern und will ske ihr altes Leben hinter sich lassen, heisst es sie macht ihm Druck, weil sie plötzlich heiraten will, da kann nicht echt sein, hier muss man doch ihr misstrauen.

Niemand muss so einen Lebensweg gut finden, aber so, wie der FS seine Freundin empfindet geht gar nicht. Sie ist ihn nicht würdig, dennoch hält er an ihr fest. Warum? Er verachtet sie als Frau. Das ist kein kleiner Konflikt.
 
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  • #193
Ich werde jetzt mal philosophisch.

Ich definiere FÜR MICH meine Werte, meine Lebensweise, gestalte mein Leben, übernehme die Verantwortung. Ganz bewusst.

Heutzutage ist man/frau da sehr frei geworden, vieles ist möglich. Das ist für mich der "Zeitgeist" - mag das Wort nicht, ich finde, es ist nicht Zeitgeist, sondern die Chance, das Geschenk unserer Gesellschaft. Freiheit, eigene Entscheidungen. Viele Beziehungsformen, viele Lebensmodelle; dazu ist ein Leben lang geworden, es gibt mehr "Lebensphasen".
Mit der Verantwortung muss man allerdings umgehen, ist nicht immer leicht, gerade wenn es immer mehr Optionen gibt.
Da muss man sehr feinfühlig für sich selbst werden.

So wie ich für mich entscheide, gestehe ich anderen zu, dass sie ihre Werte, Vorstellungen haben. Völlig wertfrei, es ist ihr Leben.
Mein Leben ist FÜR MICH richtig.

Und wenn ich eine Beziehung mit jemandem eingehe, ob Freundschaft oder erst recht bei Partnerschaft, dann prüfe ich, ob die gemeinsame Basis bei Werten, Einstellungen, Lebenszielen ausreichend ist.
Ist sie es nicht, lasse ich es. Dazu brauche ich die/den anderen nicht abwerten. Es passt nicht, fertig.

Das hat etwas mit den Selbst zu tun, MEINEN Weg für MICH gestalten und anderen die gleiche Freiheit lassen.

Was für mich Sinn macht, ist immer wieder mal zu reflektieren, passt MIR mein Weg, braucht es Korrekturen, fühle ich mich wohl, geht es mir gut.
Und wenn ich einen Mangel feststelle, dann suche ich mir eine Lösung, allerdings eigenverantwortlich, und nicht derart, dass ich andere für mein Mangelgefühl verantwortlich mache.
Und manche Dinge gehen nicht zusammen.
Das typische FrauenBeispiel - die Superkarriere, die perfekte Mutter, die Superhausfrau... SuperGau vorprogrammiert.

Eine Cousine fragte mich, nach längerer Kontaktpause, ob ich nun auch schon Oma wäre, ihr Leben war - neben Beruf, tatsächlich Vollzeit - immer Mama, und als sie Kinder flügge wurden, wann weiß sie endlich Oma. Sie ist jetzt mit 4 Enkelkindern glücklich.
Dass das nicht meine Lebensperspektive ist, ich noch ganz andere Lebensinhalte habe, kann sie sich gar nicht vorstellen. Sie braucht es, gebraucht zu werden.
Ich genieße es, nicht gebraucht zu werden...
Auch wenn ich mich eines Tages darauf freue, wenn es Enkelkinder gäbe, nur nicht als Zentralthema.

W, 51
 
  • #194
Du hast Recht. Man kann und sollte sich verschiedene Meinungen anhören und diese gut durchüberlegen,
genau das sagt er nicht, er fährt die knallharte "nur ich habe recht"-Linie.
.....dass du ihre Vergangenheit annehmen sollst, oder dich entscheiden sollst zu gehen, dass sagen dir hier die anderen Schreiber.

Wenn du ihre Vergangenheit nicht akzeptieren kannst und willst, bitte, dann ist das dein gutes Recht, aber du kannst es ihr nicht zum Vorwurf machen. Dann spreche MIT IHR über deine Bedenken, nicht mit uns. Hier suchst du doch nur Rechtfertigungen für deine ablehnenden Gedanken...daher: für deine Gefühle kannst du nichts, aber dann handel auch moralisch korrekt und weihe sie in deine Bedenken ein.
 
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  • #195
Hallo Ejscheff,
was meinst Du damit genau? Das ist neu für mich und klingt interessant. Kannst Du das etwas ausführen?
Liebe Grüße
Neo
Das Thema haben wir hier regelmäßig wenn jemand berichtet, dass er an einen Menschen mit Persönlichkeitsstörung geraten ist.

Solche Menschen berichten ihrem Kontakt oft sehr offen wie eine Beziehung mit ihnen normalerweise läuft.

Möglicherweise ist der Grund für diese Offenheit (un)bewußte Manipulation. Z.B. ein Apell der abcheckt ob das Gegenüber ein Helfersyndrom hat welches sich ausnutzen lässt oder eine Info, die späteres Fehlverhalten pauschal entschuldigt "ich hatte dich doch gewarnt"
 
  • #197
Aber dies ist sicher nur nebensächlich. Anstelle vom FS würde ich allerdings mit 40, wenn ihm daran gelegen ist, auf Familiengründung jetzt und nicht irgendwann fokussieren.
Sonst siniert er in 10 Jahren nicht mehr über ein entgangenen promiskes Sexleben sondern ein entgangenes Familienleben.
Lieber keine Familiengründung, statt die falsche Entscheidung getroffen zu haben, was lange Zeit mit Problemen in Anspruch nimmt, wie das bei sehr, sehr vielen der Fall ist, ich rate jedem Mann, lieber ohne Probleme zu leben, als sich nur mit Beziehingsproblemen rum zu schlagen, meine kostbare Energie und einzigartige Zeit wäre es mir dafür nicht wert! Die Energie und Zeit ist für mich und für meine Lebensqualität besser investiert, Bedingung gut mit sich selber alleine klar zu kommen und mit sich selber glücklich zu sein!
 
  • #198
achherrje, gibt es dich nur in schwarz-weiss? Klingt ja nach enormem Minderwertigkeitskomplex: Die Frau wird mir davon laufen, weil sie weiss, dass sie auch andere Männer haben kann....(du brauchst nicht zu antworten, so ein Frauenbild ist verachtend, danke.)
Das ist höchstes Selbstbewusstsein von mir, nicht die Frau läuft davon, ich bin vorher schon weg, verstehst du mich jetzt besser? Guter Tipp von mir: arbeite auch du an deinen "S" Werten und an deiner Aufrichtigkeit und Authentizität zu dir selbst!
 
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  • #199
Offensichtlich ist für mich, dass beide noch nicht auf einem Level der Selbsterkenntnis sind
Und das nicht nur in sexueller Hinsicht.
Im Gegensatz zu den Vorschreibern die ich gelesen habe, kann ich die Ambivalenz zwischen "ich verurteile ihren Lebensstil nicht moralisch" und "ich würde mir dennoch einen anderen Lebensstil bei meinem Partner wünschen" durchaus verstehen.

Das war mit Ambivalenz nicht gemeint. Gemeint ist sein Neid darauf, dass seine Partnerin eine "wilde Jugend" hatte (wie der FS es ja selbst im Eingangspost schrieb), der im Widerspruch zu seinem Problem mit ihrer Vergangenheit steht. Also die Diskrepanz zwischen "SIE ist ein abgenutztes Spielzeug" und "ICH hadere damit, dass ich was verpasst habe".
 
  • #200
Wenn du ihre Vergangenheit nicht akzeptieren kannst und willst,
Du (und nicht nur Du) liest falsch.
Er WILL es durchaus akzeptieren und hat uns um seine Meinung dazu gebeten

Kaum jemand setzt sich damit auseinander, ihm Hilfestellung zu geben
(z.B. indem man ihn fragt "Gibt es nicht vielleicht auch Dinge an Deiner Freundin, die Du vielleicht sogar wegen ihrem Lebenswandel bisher, ganz besonders toll findest?"
oder
"Probier doch mal etwas aus, was sie schon gut kennt und kompetenter ist z.B. Themenparty, oder so" ,

Einfach Dinge rät, um deretwillen er sich positiv mit der Freundin (und ihrer Vergangenheit) auseinandersetzen kann.

Statt dessen wird seine ganze Fragestellung umgedeutet und darauf herumgeritten wie negativ er doch angeblich in dieser Frage über sie denkt und schreibt.

Leute, auch ich habe in meinen größten Verliebsheitsphasen niemals aus den Augen verloren, welcher Mensch mir jeweils gegenüber stand.
Nicht jeder Mensch neigt dazu, den anderen zu idealisieren. Klar ist das alles nicht immer objektiv.

Und dann wird auch noch geschrieben, dass er sie schon in der Kennenlernphase hätte abschießen sollen, weil doch angeblich seine Einstellung nicht zu ihrer passte.

Das hat der FS und die Frau aber vor Ort ganz anders entschieden. Sie werden ihre Gründe dafür gehabt haben.

Ich sehe nur dass die Einstellungen scheinbar früher sehr unterschiedlich waren und sich gerade angleichen.
Dazu muss der Eine dem anderen einfach unterstützen, Stärken und Schwächen können sich durchaus ausgleichen.
Dann klappt das auch.
 
  • #201
Es ist auch unglaublich wie Menschen mit ähnlicher Vergangenheit dieser Frau von FS sie verteidigen und sich dabei somit unbewusst verraten. Der Lebenswandel der Vergangenheit zeigt und besagt, das echt und wahre Gesicht eines Menschen, nicht aber die aktuelle Spieler-Maske der Gegenwart, ich kann daher jedem Mann nur empfehlen, die Vergangenheit der Frau einmal näher unter die Lupe zu nehmen und anzuschauen, bevor es zu spät ist! Wie kann man bloß so naiv sein, mit einer Frau seine Zukinft planen, die einen Lebenswandel hatte, mit dem ich nicht einverstanden sein kann?? Es ist höchst amüsant, wie im Kabarett, wie so einige Frauen dem FS gegenübe
Die meisten Schreiber raten ja zu einer Trennung. Es gibt nur wenige Stimmen, die ihn hier ermutigen weiter zu machen. Das ist doch der Punkt: Er kommt mit ihrer Vergangenheit nicht klar. Dafür gibt es keine Lösung.

Nichts desto trotz (mal was Grundsätzliches): Würde man alle Menschen ausschließlich nach ihrer Vergangenheit beurteilen, so spricht man ihnen ab sich ändern zu können.
 
  • #202
Wenn einem bestimmte Lebensweisen zuwider sind, auch wenn sie dem Zeitgeist entsprechen, soll man diese dem Gegenüber zwar zugestehen, kann aber auch klar diesen ablehnend gegenüberstehen und die eigenen Werte aufrechterhalten.
Ich wüsste nicht, dass der Zeitgeist heute vorgibt, so seine Jugend zu verbringen wie deine Freundin; es ist eher so, wie @Lionne69 sagt: Man hat die freie Wahl, was ja auch schön ist. Du hättest also auch die Wahl gehabt, und bist jetzt im Nachhinein verstimmt, dich anders entschieden zu haben als sie. Ob sie mit ihrer Wahl nun glücklich war oder nicht, wissen wir auch nicht, ist jetzt auch egal. Aber: Man kann natürlich Lebensweisen ablehnend gegenüberstehen, oder sie können einem zuwider sein. Nur sollte das nicht für die Lebensweise des Partners zutreffen, dann ist es der falsche. Denn du wirst ihr immer zeigen, dass du das, was sie getan hast, für zuwider hältst, paradoxer Weise gleichzeitig Neid spürst, aber jedenfalls das ablehnst, was einen Teil ihres Lebens ausgemacht hat. Du kannst es nicht mal als neutral "so passiert" akzeptieren. Dann kannst du nicht mit ihr zusammen sein. Wenn es ihr zuwider wäre, dass du so brav und spießig gelebt hast und sie auf dich runterschauen würde (also ich finde das nicht, ich schreibe das nur, um es mal umzudrehen), würdest du dich da nicht abgelehnt fühlen und schlecht behandelt von ihr? Und man spürt es ja, wenn der andere sowas denkt, da brauchst du die Spielzeug-Metapher ihr gegenüber gar nicht erwähnen.
All dein SCHÖNREDEN der Beziehung bringt doch nichts, wenn du dann wieder solche Worte wählst: "zuwider", "klar ablehnend", "eigene Werte (vs. andere)"....
Zustimmung.
Nochmal: Wenn sie nicht die Vergangenheit hätte, würdest du dann auch daran zweifeln, dass sie so schnell Heirat und Kinder möchte? Oder nicht? Wenn du dir diese Frage beantwortest, weißt du, was der Grund für dein Unbehagen ist und kannst dementsprechend auch handeln.
 
  • #203
Also die Diskrepanz zwischen "SIE ist ein abgenutztes Spielzeug" und "ICH hadere damit, dass ich was verpasst habe".
Ja und ich finde damit kann man durchaus umgehen.
Sie kann nicht darauf bauen, jemanden zu finden, der ihre Vergangeheit vorbehaltlos toll findet
und jegliches Verschweigen nährt auch nur Zweifel.

Übrigens, ob sie so eine große Auswahl hat und so besonders attreaktiv , wissen wir auch nicht.
Darüber hat der FS nichts geschrieben.
 
  • #204
Ich sehe nur dass die Einstellungen scheinbar früher sehr unterschiedlich waren und sich gerade angleichen.
Dazu muss der Eine dem anderen einfach unterstützen, Stärken und Schwächen können sich durchaus ausgleichen.
Dann klappt das auch.
Ich weiß nicht wo du das herausliest. Da gleicht sich gar nichts an. Ich habe den Eindruck, dass du hier irgendwas projizierst.
Die zwei werden nicht glücklich miteinander. Das ist das was ich erkenne.
 
  • #205
so wie bei dir und deinem konservativen Exfreund. Er hat dich sicherlich auch nicht verlassen, weil er auf dich herabsah, sondern weil er den Schmerz nicht ertragen hat oder vermeiden wollte, dass er in zwanzig Jahren immer noch über dieses Thema grübelt und somit euch beiden die Zukunft versaut.
Kann mir einer erklären, welchen Schmerz ein Mann ertragen muss, wenn seine Freundin eine bewegte Vergangenheit hat? Welchen Schmerz soll er Partner ertragen... Ich verstehe, wenn ein Mensch betrogen wird, dass es weh tut.. aber einen Schmerz ertragen wegen einer Geschichte die vor uns war? Ist das nicht (ich weiß, daß Wort wird hier nicht gerne gesehen) ein wenig narzistisch?
Ich empfinde einen Schmerz, wenn ich verletzt werde. Aber ich verletze doch nicht meinen zukünftigen, durch meine heutige Art.

Und die Rechtfertigung von wegen der FS war aufgeregt, als er über die Freundin abwertend schrieb. Es ist keine Aufregung. Es ist eine Meinung und Verachtung pur. Abgenutzted Spielzeug, suspekt so eine Frau zu heiraten.
Er wird sie nicht verlassen, keiner soll die hübsche (hat er ja geschrieben), frische und offene Frau bekommen.
Na dann hoffen wir mal dass der Schmerz, mit so einer Frau zusammen zu sein nicht allzu gross wird. Eigentlich müsste sie sich doch glücklich schätzen, dass einer sie trotz ihrer Vergangenheit nimmt.. oder? NEIN, es gibt genug Männer, die sie akzeptieren würden wie sie ist, aber dass lässt der FS nicht zu. Er will sie haben obwohl er weißt, dass er sie nicht akzeptiert. Das ist mehr als "ich liebe ihn/sie also wir versuchen" .
Man kann keinen Menschen lieben, über den man so spricht, wie der FS über seine Freundin.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #206
Ich sehe nur dass die Einstellungen scheinbar früher sehr unterschiedlich waren und sich gerade angleichen.
Dazu muss der Eine dem anderen einfach unterstützen, Stärken und Schwächen können sich durchaus ausgleichen.
Dann klappt das auch.
Warum muss man krampfhaft versuchen etwas passend zu machen, was nicht passend ist.

Mein Gott, es gibt Milliarden Menschen auf der Welt, warum hält er an der Frau fest, die er insgeheim für eine Schlampe hält?

Liebe kann es nicht sein. Wenn er sie lieben würde, würde er nicht so verächtlich über sie reden, sondern ihre Vergangenheit akzeptieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #207
Kannst du das ? Einfach machen, worauf du Lust hast, ohne dir Gedanken zu machen, was andere darüber denken, einfach frei sein?

Denn du erhebst indirekt ja doch den moralischen Zeigefinger.
Das sehe ich genauso. Ich finde dich schon auch ein bisschen arrogant. Deine Freundin hatte eine wildere Sturm und Drang Phase als du. Jetzt will sie ruhiger leben und das mit DIR. Ich seh daran nichts Verwerfliches.
Ich kann dir auf der Stelle 3 Frauen aus meinem Bekanntenkreis aufzählen bei denen es genauso ablief. Alle 3 haben eine gute Ausbildung, sind tlw. Akademikerinnen und haben in ihren 20ern recht viel herum experimentiert. Jetzt haben sie fixe Partner, z.T. Ehemänner, mit denen sie glücklich sind, die ihnen alles geben, was sie brauchen und auch Kinder. Alle sind happy, alles gut.
Ich glaube, du hast zu hohe Ideale und übersiehst dabei, dass das Gute oft näher liegt, als man glaubt. Außerdem, wer garantiert dir, dass diese Beziehung für immer hält? Wer weiß, wenn du eine Frau hättest, die ähnlich gestrickt ist wie du, ob du dich nicht nach ein paar Jahren langweilen würdest.
Ich finde deine Freundin klingt süß und lebensfroh.
 
  • #208
Kann mir einer erklären, welchen Schmerz ein Mann ertragen muss, wenn seine Freundin eine bewegte Vergangenheit hat? Welchen Schmerz soll der Partner ertragen...?

Puuh, da müssen wir weit ausholen.

In Kürze:
Männer haben eine Urangst vor der Sexualität der Frau und versuchen deshalb diese möglichst zu unterdrücken und einzuschränken. Das wird in einem Großteil der Kulturen der Welt auch heute noch praktiziert auf mehr oder weniger drastische Weise. So wollen Männer vornehmlich sicherstellen, dass ihr Nachwuchs von ihnen selbst stammt und sie nicht ihre Ressourcen unwissend für fremde Kinder aufbringen. (Frauen mögen darüber lachen, aber für Männer ist das tatsächlich relevant)

Bei uns ist das alles glücklicherweise nicht so und Frauen sind gleichberechtigt. Nichtsdestotrotz, man kann Männern viel erzählen wie sie zu denken haben, aber Gefühle sind halt trotzdem da. Bei einer Frau die offen promiskuitiv lebt oder gelebt hat, haben viele Männer ein Störgefühl, ob sie das nun wollen oder nicht. Steckt drin.
Liebe Grüße
Neo
 
  • #209
Ist ja auch verständlich und in Ordnung, aber für mich fühlt sich das an, als hätte man als Kind nachdem alle damit gespielt haben, das abgegriffene Spielzeug bekommen, das jetzt nicht mehr ganz so glänzt.
??!
Ein abgegriffenes Spielzeug.
Dann sei konsequent und trenne dich von ihr zeitnah.
Noch seit ihr nichtmal ein Jahr zusammen. Es ist eine Phase in der beide schauen ob es passt.
Deine Gedanken finde ich total daneben.
Eine Frau wird nicht abgegriffen, weil sie Sex hatte. So ein Schmarrn.
Nur wenn das deine Wirklichkeit ist und du sie und in der Folge auch dich durch ihre Vergangenheit entwertet fühlst, solltest du dich trennen.

Mir wäre auch ein Mann, der regelmäßig zb in den Puff ging früher nichts. Ich würde denken, sicher macht er das Mal wieder.
Und auch ich würde seine Einstellung zur Liebe und zum Leben in der Passung zu mir in Frage stellen.
Und auch ich würde mich entwertet fühlen.
Da ist nichts logisches dran.
Nur solltest du dann eben auch nicht rumlavirieren sondern ehrlich zu dir selbst sein.
Du kommst damit nicht klar.
Das sie dich als Vater ihrer Kinder stehen will, macht dich nicht stolz, sondern unglücklich.

Was soll diese Beziehung bitte dann noch?
Sie hat keinen Wert mehr für euch beide.
 
  • #210
Ich habe das gleiche Problem, nur mit dem Unterschied, dass ich schon in der Datingphase diese Art von Frauen für mich ausgeschlossen habe!

Allerdings gib es dabei eine schlechte Nachricht: Es wird, mit zunehmendem Alter, nicht besser sondern schlechter werden! Man muss sich nämlich nur eine Frage stellen:

Woraus rekrutieren sich Singles im 3x, 4x und 5x Alter?

Im Teenager und 2x Alter steht praktisch noch ein Querschnitt durch die gesamte Gesellschaft zur Verfügung. Fast der gesamte Markt ist noch in Bewegung! Auf diese Kohorte treffen auch noch die statistischen Untersuchungen zu, dass Menschen in D durchschnittlich 5-7 Intimkontakte, in ihrem gesamten Leben, haben. Den Rotlicht, Porno, Swinger, etc. Bereich herausgerechnet, werden durchschnittliche Menschen bei 3-4 Intimkontakten liegen.

Doch im 3x, 4x und 5x Alter sind nur ca. 18% der Bevölkerung überhaupt noch Single. Diese rotieren aber nicht mit der gesamten Restbevölkerung, denn dort sind viele sehr langfristig gebunden! Es sind vielleicht nochmal 18%, die die Austauschkohorte, zwischen Gebundenen und Singles ausmachen.

Wir reden also nur über ein Drittel der Bevölkerung das rotiert und diese sind zwangsläufig tendenziell nicht die mit den wenigen Intimkontakten!

Lieber FS, du bist 40 Jahre alt und deine derzeitige Partnerin ist mit 10 Jahren jünger schon an der Unterkante dessen, was Sinn macht! Wenn du jetzt wieder auf die Suche gehst, dann bist du nur wenige Jahre jünger, als ich war, als ich einige jahre nach dem Tod meiner Frau wieder nach einer Partnerin suchte.

Tja, zumindest die hübschen und interessanten Frauen werden, wenn sie nicht schon lange gebunden sind und daher nicht zur Verfügung stehen, immer nur Varianten der Intimpartner-Vita deiner jetzigen Freundin haben!

Wirklich besser wird es erst wieder, wenn ab ca. 60 die Verwirtwungswelle einsetzt und wieder Frauen mit dezenter Intimpartner-Vita auf den Markt zurück bringt!

V.m50

PS: Für Männer gillt das sicherlich auch! Vielleicht mit der Abwandlung, dass durch den Altersversatz (gerade Akademikermänner werden häufig erst nach Abschluß des Studiums auf dem Verpartnerungsmarkt sichtbar) auch mit Mitte oder Ende 30 noch Typen dabei sind, die noch nicht soviel hinter sich haben.
 
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