Kaum jemand setzt sich damit auseinander, ihm Hilfestellung zu geben
(z.B. indem man ihn fragt "Gibt es nicht vielleicht auch Dinge an Deiner Freundin, die Du vielleicht sogar wegen ihrem Lebenswandel bisher, ganz besonders toll findest?"
oder
"Probier doch mal etwas aus, was sie schon gut kennt und kompetenter ist z.B. Themenparty, oder so"
Kann ich dir sagen. Aufgrund von persönlichen Erfahrungen spüren viele hier im Forum, wann das Kind in den Brunnen gefallen ist und wann nicht. Warum unnötig Ratschläge/Hilfestellungen geben wie man die Beziehung retten kann?
 
Das wird beim FS auch so sein, denke ich mir. Das neidische Gefühl was er bei ihren Erzählungen derzeit hat, ist nicht von Dauer. Er wird irgendwann begreifen, dass er nie mit ihr tauschen wollte.
Ja. Sehe ich auch so.
Gerade deswegen er muss sehr aufpassen, dass sie ihm kein Kind unterschiebt. Kondome alleine reichen nicht.
Das kann er nur begreifen, wenn er Erlebnisse hatte in der Richtung, die nicht erfüllend waren.
Und wer Angst hat das eine Frau ein Kind unterschrieben könnte, muss das mit ihr klären.
Wenn die Frau ankommen will und er nicht.
Trennung
Und in dem Fall sehe ich keine Passung.
Denn: er fühlt sich durch sie abgewertet und nicht geliebt.
Wo soll da noch Zauber, Begeisterung und Stolz auf und für den anderen auftauchen?
Er kann es sich schön reden.
Dann trennen sie sich eben Monate oder Jahre später.
Sorry.
Was soll das bringen?
 
Ich kenne mehrere Paare bei denen einer sich "ausgelebt" hatte und der andere eher weniger Erfahrung hatte und diese Ehen halten, teils seit Jahrzehnten.
Aber ich kenne wirklich niemand der sich mit fremden Männern erst im Urlaub trifft und ein Zimmer teilt. Das kommt mir derart dumm vor, ich würde hier das Interesse verlieren.
Und ja, ich bin schon alleine in Urlaub (gibt genug Angebote), ich hatte ONS und ich hatte auch schon Männer die mich angelogen haben und ich mich hinterher über mich selbst geärgert hatte.
Und ich hatte schon tolle Erlebnisse die genauso zu mir gehören wie alles andere was ich erlebt habe.

Aber dieses im Hotelzimmer treffen, geht mir nicht runter!
Und jetzt lernt sie einen älteren Mann kennen, durch seinen Ehrgeiz vermutlich gut situiert, ihr vermutlich auch ein bisschen verfallen und nun will sie sofort ein Kind und Ehe - weil es so gut passt - nach ein paar Wochen!?!
Sie klingt wirklich naiv und unreif, um es mal freundlich zu sagen.
Und verzweifelt!
Ich kann den FS verstehen und auch seine Fragen dazu.
Ich würde es hier mal weiterlaufen lassen und sehen wie es sich entwickelt - und die Verhütung selbst in die Hand nehmen damit wir hier nicht bald lesen: "Sie wurde unerwartet schwanger und das zu einer Zeit als ich große Zweifel an der Beziehung hatte !"
 
Seine Freundin ist hot, jung, extrovertiert und hatte ein "wildes Vorleben", nur dieses Vorleben ist nicht durch sie selbst gewesen, sondern durch andere Männer (die Wahl von Bad Guys) in Vorbeziehungen. Mit diesen hat und hatte sie vieles erlebt/gemacht. Zumindest Männer, welche zu Leben verstanden, und nicht nur Pflichterfüllung im Leben sahen. Im Grunde ist sie genauso unsicher, sicherheitsliebend und solide, eben nicht die wilde Partymaus aus eigenem Antrieb, sondern, gleichen Typs wie der FS. Und hätte sie einen Mann, wie die FS früher kennengelernt, gäbe es für sie auch in ihrem Leben das wilde Nachtleben nicht, mit Reisen und viel rumkommen.
Der Punkt ist schon, dass der FS jetzt - sicherlich begünstigt aus Neid, falsche Erwartung und beginnender MidlifeCrises - durch sie, sich etwas mehr Abwechslung und Frische in seinem Alltag erhoffte, wie ein bisschen wildes Leben und Ausleben für sich. Das bekommt er selbst nicht allein hin und nun durch sie auch nicht, weil sie genauso nur Mitläuferin bei den Spaßkanonen war. Sie ist eben nicht sexuell offen und freizügig, nur weil sie dachte, sie bekäme mit Sex als Nettigkeit, DL und/oder Service ihre damaligen Männer in eine Beziehung/Ehe oder könnte diese dadurch allein halten (den Wolf zähmen), das ihr misslang. Sie kennt das Standardprogramm, hat kaum Freunde, wenig Bekannte, (sie ist zwar viel rumgekommen, durch ihre männl. Begleiter), geht nicht allein aus, getraut sich selbst nichts allein zu.
Für den FS wird es mit ihr, wie in seinen vorherigen Beziehungen absehbar unspektakulär.
Sein Neid rührt daher, ich übertreibe, dass sie ein Partyleben hatte, wovon sie aus ihrer Vergangenheit, etwas (scheinbar) Aufregendes erzählen kann. Er nicht. Sie hat was erlebt, er nicht.
Das von ihrer Seite geplante solide Leben ist, steht jetzt seinem Wunsch sich Auszuleben gegensätzlich gegenüber. Mit ihr verheiratet und Kind, sie auch ohne wirkliche Kontakte, sie eifersüchtig und vereinnahmend, er ihr Lebensinhalt, das wird nicht möglich sich irgendwie ansatzweise Auszuleben (nur wie bisher in seinen wilden Träumen seiner Phantasie). Aber real auch erleben? Schwer.
Wenn er von ihren Attributen hübsch, jung, kinderwillig nicht lassen möchte, muss er sich einen solchen genußvollen Lone-some-Rider als Freund suchen und mit ihm Feiern gehen und sich heimlich ausleben, vlt. merkt er bald schon, dass er nichts wirklich verpasst hat, wenn man wirklich nur Zuschauer am bunten Treiben ist. Oder er sucht sich halt ein weibliches Party-Animal als gute Freundin und geht mit ihr auf die Piste.
Sie hat mit ihren Erzählungen, bei ihm einen geheimen Wunsch und wunden Punkt getroffen. Er hat sich nicht ausgelebt, gefeiert, ist keine Risiken eingegangen, hat sich nichts getraut... in seiner Phantasie wilder; und sie ist nicht die Person, die ihm diesen Abgleich zw. Traum & Realität ermöglichen kann, weil sie selbst keine Partymaus ist, sondern immer nur Erwartungen anderer erfüllte, damit sie überhaupt dabei war.
 
Ich würde es hier mal weiterlaufen lassen und sehen wie es sich entwickelt - un
Nein das ist falsch, weil er ja kein abgegriffenes Spielzeug möchte.

Was mich mehr interessieren würde, seine Headline lautet ja,
welche Rolle die Vergangenheit bei der Zukunftsplanung spielt

Also würde ich doch nicht einen Menschen so nah an mich heran lassen, das er denkt schon Zukunftspläne machen zu können mit mir...... Der FS gibt sich hier ja ziemlich schlau, aber so schlau mal vorher zu fragen was oder wie sie ihr Leben gestaltet hat, das hat er nicht. Warum hat er denn nicht sofort die Kennenlernphase genutzt um ihr direkt zu sagen das er das nicht toleriert. Kann sich jeder hier denken..... erst mal schön sechs Monate alles genießen um ihr dann zu sagen das sie in seinen Augen nix Wert ist.
vermutlich ist der FS auch gar nicht in der Lage eine Beziehung zu führen, sonst wäre so ein toller Mann mit gutem Background längst vom Markt. Was passt denn hier jetzt nicht.
 
Wenn einem bestimmte Lebensweisen zuwider sind, auch wenn sie dem Zeitgeist entsprechen, soll man diese dem Gegenüber zwar zugestehen, kann aber auch klar diesen ablehnend gegenüberstehen und die eigenen Werte aufrechterhalten.
Das funktioniert nicht. Wenn es mir "zuwider" ist, wie sich jemand verhalten hat oder verhält, dann kann ich zwar "zugestehen" (oder genauer: akzeptieren, dass es mich letztlich überhaupt nichts angeht, wie andere Menschen mit ihrem Leben umgehen), aber das reicht dann immer noch nicht für eine Beziehung.
Er kann doch Spaß haben. Die Freundin passt nicht in sein Lebenskonzept weil er vielleicht noch etwas tingeln will.
Ja dann ist es doch gut. Soll er die Beziehung beenden, sich austoben und sich dann in ein paar Jahren eine Partnerin suchen, die passt.
Ich vermute etwas anderes: er ist der Typ, der nicht die Gelegenheit bekommt, zu tingeln und sich auszutoben, auch heute noch nicht. Das passt ihm nicht und das projiziert er jetzt auf seine Partnerin, statt sich zu freuen, dass er eine tolle und begehrte Partnerin hat.
In den 20ern entwickelt man sich noch. Ja, sie hat mE Fehler gemacht, verantwortungslos gehandelt,...
Wieso? Sie hat überhaupt keine Fehler gemacht, sie hat auch nicht verantwortungslos gehandelt. Sie hat sich so verhalten, wie sie das für sich verantworten wollte und ich erkenne überhaupt keinen Fehler. Sie hat keine Verantwortung für die Moralvorstellungen anderer Menschen und sie braucht die auch nicht zu erfüllen. Wenn sie das für sich so entscheidet, geht sie jeden Abend mit drei anderen Männern aus der Shishabar ins Bett und verantwortungslos ist da überhaupt nichts.
Und da brauchen wir auch gar nicht das Bild von der "geläuterten Frau" zu entwerfen, die ihre Fehler beichtet, 20 Vaterunser betet und gelobt, es nie wieder zu tun.

Er wiederum hat die Verantwortung für sein eigenes Leben und wenn diese Frau dazu nicht passt, dann ist das seine Baustelle.
Jeder Thread hier, der sich mit Fragen zur Vergangenheit beschäftigte, war eine Verurteilung bis zur virtuellen Hinrichtung der bzw. des anderen.
Ja, die Moralapostel lösen wirklich Erbrechen aus. Immer schön seine Moralvorstellungen anderen überstülpen, da haben wir ein paar Spezialisten hier.

Wenn sie hier schreiben würde, dann könnte man ihr raten "Da hättest Du mal früher drüber nachdenken sollen". Aber so? Ihr ist das vermutlich weitgehend egal, denn sie ist ja jung und attraktiv genug, dass sie vermutlich die freie Wahl hat, sich auch einen Mann auszusuchen, der mit ihrem Vorleben keinerlei Problem hat.
 
Warum muss man krampfhaft versuchen etwas passend zu machen, was nicht passend ist.

Mein Gott, es gibt Milliarden Menschen auf der Welt, warum hält er an der Frau fest, die er insgeheim für eine Schlampe hält?

Liebe kann es nicht sein. Wenn er sie lieben würde, würde er nicht so verächtlich über sie reden, sondern ihre Vergangenheit akzeptieren.

Da bin ich bei Dir. Ich kann mir nicht etwas schön reden, passend machen.

Wenn ich Vorbehalte habe, werde ich sie nicht dauerhaft los.
Das kann ich mir am Anfang vielleicht schön reden - wenn ich ehrlich bin, wird es mich immer stören. Spätestens wenn Zeiten kommen, wo nicht alles rund läuft.

Warum hält man an einer/einem für einen unpassende Partnerin fest?
Dafür lernt man die/den anderen kennen, und wenn man solche grundlegenden Diskrepanzen feststellt, lässt man es.
Dann lieber Single.

Wenn ich Gedanken habe über meinen Partner, und diese ihm nicht mitteilen mag, weil ich um die Konsequenzen weiß - dann sollte ich es ehrlicherweise beenden.
Aber vordergründig zu sagen, toll, wie klasse... Und dann zu denken, Du Schlampe ist Heuchelei.

Worte haben Macht in einem, auch wenn sie nicht ausgesprochen werden.
Wenn ich gedanklich meinen Partner als A** titulieren würde, dann ist Alarm Stufe rot.

@Kirovets, es gibt keinen Weg zu lernen, wie man etwas akzeptieren kann, was einem zuwider ist.
Man kann nur lernen, zu akzeptieren, DASS es einem zuwider ist und man entsprechend handeln muss - in dem man sich hier z. B. eine passende Partnerin sucht.
DAS ist die Lernaufgabe.

Man kann wanderwolfs Vorbehalte gegenüber seiner Freundin nicht weg diskutieren, sie sind da. Und sie werden nicht verschwinden.

W, 51
 
Aber ich kenne wirklich niemand der sich mit fremden Männern erst im Urlaub trifft und ein Zimmer teilt.
Ok, dann lernst Du mich jetzt kennen. Auf der Geburtstagsparty meiner Schwester eine Frau kennengelernt, drei Tage später auf dem Bahnhof getroffen und zusammen eine Woche in Urlaub geflogen. Natürlich mit Sex. Oder gilt das nicht, weil wir uns nicht erst im Hotelzimmer getroffen haben?
Die Frau hier wird die Männer auch nicht erst im Hotelzimmer getroffen haben. Üblicherweise trifft man sich bei Reisebörsen mal vorher oder telefoniert zumindest.
Aber dieses im Hotelzimmer treffen, geht mir nicht runter!
Nur weil Dir (und manch anderer hier) das nicht runter geht, muss das ja nicht generell zu verurteilen sein. Mir geht auch gar nicht runter, wenn jemand erstmal 5 lange Telefonate bis zu einem Treffen und dann ein halbes Jahr bis zum Sex braucht.
Warum ist es eigentlich so schwer zu verstehen, dass andere Menschen ihr Leben anders führen. Und das dies unter Umständen nur bedeutet, dass man nicht kompatibel ist. Sonst schlicht gar nichts.

Und jetzt lernt sie einen älteren Mann kennen, durch seinen Ehrgeiz vermutlich gut situiert,...
...und ansonsten ziemlich langweilig, vielleicht ein Nerd, den bis 40 keine Frau so richtig haben wollte. Der hat jetzt die Wahl: nehmen oder warten, bis die langweiligen Nerdfrauen, die mit 23 jungfräulich in die Ehe gegangen sind, sich mit 57 scheiden lassen.

Warum hält man an einer/einem für einen unpassende Partnerin fest?
Völlig logisch: mangelnde Auswahl.

Die einzige Schlussfolgerung, die ich hier valide ziehen kann aus solchen Threads: bloß die Klappe halten, drei mehrjährige Beziehungen offenbaren, ansonsten den keuschen Pater geben.
Und sich natürlich persönlich an dem erfreuen, was man so "verantworten kann"...
 
Wieso? Sie hat überhaupt keine Fehler gemacht, sie hat auch nicht verantwortungslos gehandelt. Sie hat sich so verhalten, wie sie das für sich verantworten wollte und ich erkenne überhaupt keinen Fehler
Ich habe darauf schon geantwortet. Es war nicht auf ihr Sexleben bezogen, sondern auf diese ominösen Urlaube. Ja, mE ist es falsch und verantwortungslos mit wildfremden Männern in den Urlaub zu fahren. Es kann ihr sonst etwas passieren. Mit 20 überwiegt da vermutlich noch die Abenteuerlust und Naivität, jetzt würde sie es wohl nicht mehr machen.
 
drei Tage später auf dem Bahnhof getroffen und zusammen eine Woche in Urlaub geflogen

Und bitte registrieren, sie hat ihren Urlaub bezahlt.

Also die Geschichte etwas anders geschrieben - sie hat sich Menschen gesucht, mit denen sie in Urlaub fährt.
Weil alleine reisen nicht jeder /jedem Spaß macht.
Und nach einem schönen Tag /Abend ist sie mit ihrer Urlaubsbegleitung ins Bett gegangen.
OK, wo ist das Problem? Sie war Single, der Mann auch...

W, 51
 
Ich habe darauf schon geantwortet. Es war nicht auf ihr Sexleben bezogen, sondern auf diese ominösen Urlaube. Ja, mE ist es falsch und verantwortungslos mit wildfremden Männern in den Urlaub zu fahren. Es kann ihr sonst etwas passieren. Mit 20 überwiegt da vermutlich noch die Abenteuerlust und Naivität, jetzt würde sie es wohl nicht mehr machen.
Ich finde nicht, dass es falsch und verantwortungslos ist, das zu machen. Also vielleicht risikoreich für sie selbst, das ja, aber wir wissen ja auch nicht genau, inwieweit sie vorher Kontakte hatte zu den Männern, sich abgesichert hatte usw. Urlaub hat sie selbst bezahlt. Ich muss sagen, ähnlich wie @Lebens_Lust hab ich auch mal mit Anfang 30 einen Mann (auch noch einen von einer Band..) kennengelernt an einem einzigen Abend, mit dem ich dann lose Kontakt hatte und bin dann zu ihm ins Ausland geflogen für ein Wochenende, weil er mich interessiert hat und außerdem in einer tollen Stadt wohnte. Mir war klar, dass das weiter nix wird, als spannend. Das war zwar das einzige Mal, aber es hat Spaß gemacht, ich hab an dem Wochenende über ihn tolle Leute kennengelernt, mit denen ich jetzt noch in Kontakt bin, und ich würds auch heute wieder tun, wäre ich Single und es würde sich eben ergeben. Als Fehler oder falsch seh ich das auch nicht. Ich hatte das sogar meinen Eltern erzählt und meine Mutter fands nicht schlecht, dass ich sowas spontanes mache und "meine Single-Zeit genieße". Also, bei der Freundin des FS stellt sich vielleicht die Frage: Hat sie es wirklich aus Freude gemacht oder weil sie einsam war, Bestätigung suchte usw., aber falsch ist das nun nicht per se und auch nicht "ominös" in meinen Augen. Es ist für manche falsch und für andere richtig, je nach persönlicher Einstellung dazu.
Die einzige Schlussfolgerung, die ich hier valide ziehen kann aus solchen Threads: bloß die Klappe halten, drei mehrjährige Beziehungen offenbaren, ansonsten den keuschen Pater geben.
Und sich natürlich persönlich an dem erfreuen, was man so "verantworten kann"...
Ich habs so gehandhabt, dass ich, wenn ich gefragt werde, das auch erzähle (ist jetzt bei mir nicht so mega viel :D ), und wenn der andere damit nicht klarkäme (was ja okay ist; kam bisher aber noch nicht vor), dann weiß ich Bescheid und unsere Wege müssten sich dann halt trennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum hält man an einer/einem für einen unpassende Partnerin fest?
Dafür lernt man die/den anderen kennen, und wenn man solche grundlegenden Diskrepanzen feststellt, lässt man es.

Welche Alternativen hat denn der FS? In seinem Alter werden Frauen, wenn sie attraktiv sind und Single, immer so eine, oder eine ähnliche, Intimpartner-Vita haben!

Wenn man realistisch ist, dann steigen nahezu alle Mädchen, wenn sie einigermaßen hübsch sind, mit 15 oder 16 in den Verpartnerungsmarkt ein! Dabei gibt es sogar zwischen Gymnasiastinnen, die später studieren, und Hauptschülerinnen, kaum einen Unterschied. Wenn sie dann nicht bis ca. 25-30 in einer festen und dauerhaften Beziehung verschwinden, haben sie eben irgendwann "ganz schön was hinter sich"!

...und ansonsten ziemlich langweilig, vielleicht ein Nerd, den bis 40 keine Frau so richtig haben wollte.

That it! Bei den Jungens bzw. Männern gibt es, weil andere Werte zählen ("hübsch" ist nicht alles, bzw. nicht ausreichend), eine große Kohorte, die erst sehr viel später auf dem Verpartnerungsmarkt auftaucht, aber dann super interessant ist!

Ich kannte kaum Mitschüler in den Leistungskursen Mathe und Physik, die eine Freundin hatten! Viele haben erst am Ende des Studiums, oder oft auch erst nach ihrer Doktorandenzeit, ihre erste Freundin gehabt. Das ist ganz normal! Man sollte sich nicht davon täuschen lassen, dass das bei Maurerlehrlingen oft anders ist.

Die Mädchen in den Gym. LK Kunst, Musik, Deutsch, etc. hatten aber alle schon Freunde, wie die altersgleichen Fleischerei- und Bäckereifachverkäuferinnen (Lehrlige) auch!

Genau daraus entstehen dann später die Konstellationen wie der FS und seine Freundin!

V.m50
 
Zuletzt bearbeitet:
... jetzt würde sie es wohl nicht mehr machen.
Wissen wir nicht. Ich würde es wieder tun.
OK, wo ist das Problem? Sie war Single, der Mann auch...
Das Problem ist: manche Menschen übertragen ihre persönlichen Ängste und Vorstellungen auf andere und können nicht begreifen, dass das Leben anderer Menschen anders verläuft. Irgendwie auch der Dunning-Kruger-Effekt.

Für mich Intoleranz in Reinstform. Ich kann eine ernsthaft gläubig- katholische Lebensweise, regelmäßigen Drogenkonsum oder Veganismus auch alle gleich wenig nachvollziehen und lehne sie für mich ab. Dann halte ich mich eben fern von solchen Menschen und lasse sie ihr anderes Leben leben.
 
Dennoch kann kein Mann gezwungen werden, das für sich gut zu finden.
Das ist doch aber klar. Ich glaube, das wird hier ganz falsch verstanden, wenn man schreibt "sie tut mir leid, weil sie Sex als Service sah" (das hat er doch in diesem Sinne aus ihrem Mund gehört) und wenn man ihn kritisiert wegen seiner Spielzeugbemerkung. Ja, die sagt nun mal was aus über das Denken und wenn er sie beneidet um ihre Vergangenheit und deutlich durchblicken lässt, dass er gern was nachholen würde, dann sollte er sie bewundern statt als abgenutzt und dergleichen darzustellen. Das sind doch SEINE Worte.

Und da sie ganz offensichtlich furchtbar schnell in eine feste Beziehung will, während er durch sie entdeckt hat, dass er noch nicht bereit dazu ist, sollte er aufhören, alle Gründe BEI IHR zu suchen, weshalb sie nicht für eine Heirat und Kinder in Frage kommt wegen ihrer bewegten Vergangenheit, sondern den Grund für die Ablehnung des Verbindlichwerdens BEI SICH suchen, Schluss machen und sich auch eine Vergangenheit verschaffen, um die er sich selbst in 5 Jahren beneiden könnte.

Auch auf mich wirkt sie in der Darstellung wie ein armes kleines Ding
Du verstehst das falsch, würde ich sagen. Nur, weil man schreibt "sie tut mir leid, weil sie Liebe sucht durch Sexgeben", ist das ja kein Aufruf zu Nachsicht und Mitleid.
Es geht um den Fakt, dass sie keineswegs so viel Spaß hatte, wie der FS meint, wenn er rumeifersüchtelt und beneidet und sie in der Methapher des abgenutzten Spielzeugs sieht. Er hat eine Vorstellung. Und ja, er sollte das als Anregung nehmen, dass er sich das holt, um das er sie beneidet (nicht das, was sie wirklich hatte). Wenn er denkt, dass viel Sex mit verschiedenen Frauen zu haben, erstrebenswert ist, dann muss er das tun.
Aber dass in seinem Denken DOCH Unterschiede zwischen Mann hat viel Sex mit verschiedenen Frauen und Frau hat viel Sex mit verschiedenen Männern ist, sollte er auch erkennen. Das ist dieses Heilige-Hure-Ding.

Weil dies scheint einige KommentatorInnen noch mehr darin zu bestärken, die Dame als das willkommene Opfer in der Geschichte zu sehen.
Noch mal, ich glaube, Du liest das ganz falsch. Es geht nicht um Opfer oder Täter hier. Und wenn sein Denken daneben ist, dann muss man das sagen dürfen. Das macht doch die Frau nicht besser, und wenn Du die Beiträge noch mal liest, wirst Du öfter finden, dass in zwei Probleme aufgeteilt wurde: Ihre falsche Einstellung zu Beziehungen, sein merkwürdiges Denken über Frauen, das auch nicht beziehungsfördernd ist.

Du scheinst das zu lesen, als müsste jeder entweder für die eine oder andere Seite sein. Das steht in vielen Beiträgen NICHT so, dass sich der Schreiber auf eine Seite schlägt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Alternativen hat denn der FS? In seinem Alter werden Frauen, wenn sie attraktiv sind und Single, immer so eine, oder eine ähnliche, Intimpartner-Vita haben!
Wenn er gar keine Frau mit Vorgeschichte möchte, kann er allein bleiben. Oder er sucht eben gezielt eine der wenigen Frauen, die mit 30 noch keinerlei Erfahrungen haben, dann eben vielleicht nicht die hübschesten, offenen, lebendigen Frauen sind wie seine derzeitige Freundin. Muss er eben wissen, was ihm wichtiger ist.
 
Ich möchte es auf jeden Fall mit ihr versuchen, meine Wortwahl mag einige hier erschreckt haben
Dein Denken ist es, die Wortwahl kommt ja nur daher. Gut, das ist Deine Sache, ob Du das nur tief in Deinem Inneren denkst und es dann aus Dir rausplatzt. Aber die Ansicht schlummert ja irgendwo. Das hat schon mit Deiner Einstellung zu tun und das sage ich nicht, um auf Dir rumzuhacken, sondern, weil ich denke, dass Dich diese Haltung total hemmt, eine freie Entscheidung in Deinem wirklichen Interesse zu fällen.

ich schaue jedoch keineswegs auf sie herab, sondern sehe da eben auch das Problem, dass dieses Thema bei mir immer wieder aufkommt
Das ist ja das Herabschauen, dieses Problem. Mein Eindruck ist, dass Du eine Brille mit der Aufschrift "das macht man nicht" hast und daher gar nicht sehen kannst, dass Du es doch tust. Und wieder: ich will Dich nicht angreifen damit. Ich finde es nur wenig hilfreich, wenn man sich selbst betuppt mit dem, was man sein will und dem, was man ist. Das steht der Erfüllung Deiner wirklichen Wünsche im Weg, so eine moralisch einwandfreie Denke, die man haben MÜSSTE, und dem, was Du wirklich denkst. Du hast eindeutig hier schon Sachen geschrieben, die abwertendes Denken zeigen. Finde ich ja gut, wenn Du Deine Ansichten ändern willst, aber dann darfst Du nicht werten und das tust Du auch, wenn Du vor Dir selbst als "guter Mensch, der dies und das niemals über andere Menschen denken würde" dastehen willst und Deine Denke nicht als das erkennst, was sie ist.
 
Ich kann mal wieder nur den Schluss ziehen: man sollte nicht zu viel Details zur eigenen Vergangenheit preisgeben, weil das eigentlich nur Ärger gibt, aber im Kern letztlich ziemlich irrelevant ist.
Das was ich dabei traurig finde ist, dass die Beziehung an sich ja in Ordnung zu sein scheint bzw. es keine negativen Auswirkungen ihrer Vergangenheit gibt. Vermutlich hätte er überhaupt nicht gemerkt, wenn sie z. B. die Berichte zu den Urlaubsreisen einfach weggelassen hätte oder die eine oder andere Diskobekanntschaft nicht im Detail beschrieben hätte.

Die Lady schweigt und geniesst, wäre meine Folgerung...
Das ist doch aber der Punkt. Sie hat nicht GENOSSEN. Diese Frau nicht. Sie hat Sex als Service gesehen und ich bin der Überzeugung, sie tut es noch. Dh. ihre Vergangenheit und die Gegenwart sind nicht viel anders, was ihre Einstellung zu Männern angeht. Deswegen sollte sich der FS hüten und verhüten.

Ich seh keineswegs, wo diese Beziehung in Ordnung sein könnte, wenn sie ihn emotional erpresst, ihn eifersüchtig kontrollieren will und die Denke hat, dass sie noch vor 30 ein Kind haben sollte. Dass sie nach wenigen Wochen schon sagt "warum nicht heiraten, du bist der Richtige".
Sowas sagen auch Frauen ohne bewegte Vergangenheit und man warnt vor ihnen, keine Beziehung einzugehen, um nicht nur Mittel zum Zweck zu werden.
 
Ich habe das gleiche Problem, nur mit dem Unterschied, dass ich schon in der Datingphase diese Art von Frauen für mich ausgeschlossen habe!

Allerdings gib es dabei eine schlechte Nachricht: Es wird, mit zunehmendem Alter, nicht besser sondern schlechter werden! Man muss sich nämlich nur eine Frage stellen:

Woraus rekrutieren sich Singles im 3x, 4x und 5x Alter?

Im Teenager und 2x Alter steht praktisch noch ein Querschnitt durch die gesamte Gesellschaft zur Verfügung. Fast der gesamte Markt ist noch in Bewegung! Auf diese Kohorte treffen auch noch die statistischen Untersuchungen zu, dass Menschen in D durchschnittlich 5-7 Intimkontakte, in ihrem gesamten Leben, haben. Den Rotlicht, Porno, Swinger, etc. Bereich herausgerechnet, werden durchschnittliche Menschen bei 3-4 Intimkontakten liegen.

Doch im 3x, 4x und 5x Alter sind nur ca. 18% der Bevölkerung überhaupt noch Single. Diese rotieren aber nicht mit der gesamten Restbevölkerung, denn dort sind viele sehr langfristig gebunden! Es sind vielleicht nochmal 18%, die die Austauschkohorte, zwischen Gebundenen und Singles ausmachen.

Wir reden also nur über ein Drittel der Bevölkerung das rotiert und diese sind zwangsläufig tendenziell nicht die mit den wenigen Intimkontakten!

Lieber FS, du bist 40 Jahre alt und deine derzeitige Partnerin ist mit 10 Jahren jünger schon an der Unterkante dessen, was Sinn macht! Wenn du jetzt wieder auf die Suche gehst, dann bist du nur wenige Jahre jünger, als ich war, als ich einige jahre nach dem Tod meiner Frau wieder nach einer Partnerin suchte.

Tja, zumindest die hübschen und interessanten Frauen werden, wenn sie nicht schon lange gebunden sind und daher nicht zur Verfügung stehen, immer nur Varianten der Intimpartner-Vita deiner jetzigen Freundin haben!

Wirklich besser wird es erst wieder, wenn ab ca. 60 die Verwirtwungswelle einsetzt und wieder Frauen mit dezenter Intimpartner-Vita auf den Markt zurück bringt!

V.m50

PS: Für Männer gillt das sicherlich auch! Vielleicht mit der Abwandlung, dass durch den Altersversatz (gerade Akademikermänner werden häufig erst nach Abschluß des Studiums auf dem Verpartnerungsmarkt sichtbar) auch mit Mitte oder Ende 30 noch Typen dabei sind, die noch nicht soviel hinter sich haben.
Was genau schlussfolgerst du aus deiner Analyse für die Problematik des FS und ggf. auch für dich selbst?

Wie schätzt du das Entwicklungspotential einer Frau ein, die bis Ende 20 eine Vielzahl von Liebhabern hatte. Muss sie in diesem Muster verbleiben oder ist dieser Stil veränderbar hin zu einem langfristig monogamen Beziehungsstil?

Einige unterstellen dem FS, dass er neidisch auf das Vorleben seiner Freundin ist. Schätzt du dies genauso ein? Was würdest du ihm diesbezüglich raten?

Kann es aus deiner Sicht auch sein, dass diese Frau erkannt hat, dass ihr bisheriger eher promisker Lebenswandel sie nicht befriedigt und, dass sie deswegen auf einen anderen Weg um switschen will?
 
Ok, dann lernst Du mich jetzt kennen. Auf der Geburtstagsparty meiner Schwester eine Frau kennengelernt, drei Tage später auf dem Bahnhof getroffen und zusammen eine Woche in Urlaub geflogen. Natürlich mit Sex. Oder gilt das nicht, weil wir uns nicht erst im Hotelzimmer getroffen haben?
Die Frau hier wird die Männer auch nicht erst im Hotelzimmer getroffen haben. Üblicherweise trifft man sich bei Reisebörsen mal vorher oder telefoniert zumindest.
Also kanntest du sie, du hast sie vorher kennen gelernt, wenn auch nur kurz. Und offensichtlich war sie eine Freundin deiner Schwester. Das ist ja wohl etwas völlig anderes wie jemanden im Hotelzimmer zu treffen den ich noch nie gesehen habe! Und genau so hatte ich das vom FS verstanden.
Das von dir beschriebene habe ich auch schon getan und es war super aber diese Situation hier ist doch eine völlig andere.
Aber gut, ich hatte auch noch nie einem Mann meine Adresse gegeben und das erste date bei mir oder ihm stattfinden lassen sondern immer erst mal auf einen Cafe irgendwo neutral getroffen.
Dies allerdings meist nach ein paar Mails, auf ewiges Schreiben habe ich auch keine Lust.
Und wie gesagt, ich verurteile sie nicht wegen dem Sex noch denke ich das sie eine Schlampe ist oder er ein hässlicher Nerd. Mir stört die etwas "unbedarfte" Art und diese scheint sie genau jetzt wieder mit dem FS an den Tag zu legen....
 
Welche Alternativen hat denn der FS? In seinem Alter werden Frauen, wenn sie attraktiv sind und Single, immer so eine, oder eine ähnliche, Intimpartner-Vita haben!
Ach Quatsch. Es gibt nicht wenige Frauen, für die nur feste Beziehungen in Frage kommen und es in der Vergangenheit auch so gehandhabt haben.

Ich verstehe nicht, warum der FS anscheinend so wenige Alternativen hat. Beruflich erfolgreich ist er und mit 40 J. noch im passenden Familiengründungs-Alter.

Warum hält er an einer Frau fest, von der er nicht viel hält ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mir vorstellen du hast folgendes Problem: du hast in der Vergangenheit eher nicht die Frauen für dich gewinnen können, die auf dich sehr anziehend gewirkt haben. Vielleicht weil du zu schüchtern, zu langweilig oder auch zu beschäftigt warst. Du hattest zwar weibliche Bekanntschaften und Beziehungen, aber eben eher immer nur mit durchschnittlichen Frauen. Deine jetzige „Freundin“ sieht um einiges besser aus, ist anziehender auf Grund ihrer extrovertierten Art. Sie ist ein weiblicher Bad Boy. Und so eine Frau interessiert sich plötzlich für dich. Endlich hast du auch mal so „Eine“. Aber halt. Die hatten schon viele beliebige andere. Dazu auch noch Assis, Urlaubsfreaks. Nicht mal Gewinner Männer wie dich. Du hattest auf dem ersten Blick ne Tolle, aber eigentlich ist es doch nur ne Bi***. Keine, mit der man angeben kann. Schlimmer noch, wenn man sie ausführt und auf einen vermeintlichen Ex Sexpartner trifft. Und am Ende ist der dann auch noch viel cooler als du. Und vielleicht doch gar nicht so assi. Objektiv betrachtet sogar ziemlich hot und irgendwie klar, dass frau so einen nicht von der Bettkante gestoßen hat.

Es bleibt am Ende eins. Was empfindet man selbst als normal, als vertretbar. Hier bäumen sich einige extrem gegen diese unbekannte Frau auf. Ich wünschte, diese Menschen würden kleine Handtaschenbücher veröffentlichen „wie lebt man ein normales, gutes Leben“.

Viele benennen ihr Verhalten als „Fehler“ und jetzt hat sie den Sinneswandel und will plötzlich heiraten. Sieht sie das denn selbst als Fehler? Ich mein, evtl. hätte sie mit dem ein oder anderem heute nicht mehr geschlafen. Aber da waren bestimmt ein paar Hotties dabei, an die sie heute noch denkt. Ein Fehler? Lieber jahrelang nur Partnerschaftssex oder gar keinen? Vielleicht wollte sie schon in jüngeren Jahren heiraten und hat einfach niemand passenden gefunden? Wenn es ihr nur um einen reichen Mann gehen würde der sie versorgt, hätt e sie sich den schon in ihren Anfang 20ern angeln können. Da wären bestimmt noch mehr Urlaube, vielleicht auch kosmetische Eingriffe etc. drin gewesen.

Du wirst deine Gedanken ihr gegenüber niemals los. Das sind festverwurzelte Glaubenssätze, Emotionen die man nicht umdenken und verlernen kann. Alles gut. Lass es, tu es dir nicht an und spiele nicht mit ihr. Ich wäre an ihrer Stelle auch nicht ehrlich gewesen und hätte dich in dem Glauben gelassen, sie wäre ein netter Mensch. Sie war ehrlich zu dir, sei du ehrlich zu ihr. Alles andere wäre auch so charakterschwach wie Urlaubssex. Und du steht doch auf einer anderen Stufe. Du bist keiner von den Assis. Also nimm dir ein Herz und steh zu dir und deinen eigenen Gefühlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also kanntest du sie, du hast sie vorher kennen gelernt, wenn auch nur kurz. Und offensichtlich war sie eine Freundin deiner Schwester. Das ist ja wohl etwas völlig anderes wie jemanden im Hotelzimmer zu treffen den ich noch nie gesehen habe! Und genau so hatte ich das vom FS verstanden.
Das von dir beschriebene habe ich auch schon getan und es war super aber diese Situation hier ist doch eine völlig andere.
Aber gut, ich hatte auch noch nie einem Mann meine Adresse gegeben und das erste date bei mir oder ihm stattfinden lassen sondern immer erst mal auf einen Cafe irgendwo neutral getroffen.
Dies allerdings meist nach ein paar Mails, auf ewiges Schreiben habe ich auch keine Lust.
Und wie gesagt, ich verurteile sie nicht wegen dem Sex noch denke ich das sie eine Schlampe ist oder er ein hässlicher Nerd. Mir stört die etwas "unbedarfte" Art und diese scheint sie genau jetzt wieder mit dem FS an den Tag zu legen....
Man kann das mit den Urlauben auch ganz anders als eine Sexdienstleistung an beliebige Männer sehen.

Diese Frau hatte vielleicht zwischen ihren Urlauben überhaupt nicht viele oder keine sexuellen und Beziehung-Kontakte. Ggf. waren Urlaub, Paar Beziehung und Sex für sie jeweils für sich allein schöne Dinge die sie dann wenn es von der Zeit am besten passte, daher in ihrem Urlaub, vereint hat.

@Vikky spekulierte ja über eine Störung. Es kann vielleicht auch etwas wie Asperger sein. Bedingt durch diese Eigenheit nicht fähig im klassischen Sinn Beziehungen zu knüpfen (daher keine Freunde) dafür bei den Zielen sehr fokussiert (kann z.B. auch bei den gemeinsamen Interessen der Beiden motiviert wirken) und in diesem Sinne auch Besitz ergreifend (stört sich wenn der FS sich nicht auf sie fokussiert).

Interessant wäre dazu die Meinung von @wanderwolf .
 
KEINE Beziehung zu haben und sich auszutoben, könnte er erstmal machen, wenn er nicht die Schranke im Kopf hätte "sowas macht man aber nicht".

In seinem Alter werden Frauen, wenn sie attraktiv sind und Single, immer so eine, oder eine ähnliche, Intimpartner-Vita haben!
Gut, man kann sich jetzt über "was ist attraktiv" streiten, aber nur weil eine Frau attraktiv ist, springt sie nicht mit jedem Mann ins Bett, um sich Selbstbestätigung zu verschaffen, und hat nicht automatisch den "Badboy"-Typus als "Beuteschema".
Das klingt so, als würden 1. attraktive Frauen wahllos sein, 2. unattraktive Frauen keine solche "ich spring mit jedem ins Bett"-Vergangenheit haben können und 3. Frauen überhaupt nicht individuell sein können und sich 4. Frauen, die anfangs unattraktiv scheinen, da zu schüchtern, sich nicht auch ändern können mit den Jahren zur hoher Attraktivität. Die haben keine x Beziehungen vor 20.

Weiterhin find ich bei DIESER Frau sichtbar, dass sie nicht auf ganz natürliche Weise aus Lust sexuelle Erfahrungen sammelte, sondern durch Sex Bestätigung haben wollte. Das machen 1. nur unsichere Frauen, die vielleicht hübsch sind, aber vom Wesen her nicht attraktiv, da unsicher, klammerig und kontrollierend, und 2. da sie mE immer noch so unsicher ist und im Kopf hat "Sex gegen das, was ich will (wobei das jetzt zur Selbstbestätigung "Kind und Ehe" ist), wird der FS hier Probleme bekommen, die er mit einer anderen Frau, die sich wirklich mit Lust sexuell ausgetobt hat, Selbstwertgefühl hat und nicht krampfig "Mann und Kind" auf die Schnelle will, nicht hätte.
Also ja, er kann noch was anderes als Partnerin finden, auch in dem Alter, aber weniger unsicher, weniger klammerig, mit mehr Selbstwertgefühl und mehr Sicherheit für ihn, kein Erfüllungsgehilfe zu werden. Das wird dann vielleicht immer noch "der Nerd und die junge Schöne", aber es wird nicht das, was er jetzt hat und mit dem er nicht klarkommt, und damit ist nicht die Vergangenheit gemeint, sondern die emotionale Erpressung, die Kontrolle und dieses "Schnellschnell Ehe und Kind".
 
Zuletzt bearbeitet:
Bevor hier zu sehr ins spekulative abgedriftet wird, will ich ergänzen, dass ich die letzten Jahre immer in Beziehungen war, diese auch keineswegs langweilig waren, ich somit kein Nerd bin, der keine abbekommt.
Langes Studium, Fortbildungen und dann im Beruf Gas geben haben zwar für eine gewisse Ernsthaftigkeit gesorgt, dennoch komme ich gut im Leben klar und kann auch Frauen kennenlernen und komme nicht ganz so schlecht bei ihnen an.
Eine Frau ab 30 hat sicherlich ein Vorleben, das stört mich nicht.
Oft wird hier ja den FS vorgeworfen, sie "sollen sich dann halt eine Jungfrau suchen". Das ist Quatsch, zwischen mit jedem Proleten ins Bett zu hüpfen und Jungfräulichkeit gibt es ja glücklicherweise noch Abstufungen.
Mich stören die zuvor beschriebenen beliebigen "Abenteuer" in Kombination mit dem nun sehr starken Druck schnell Kinder zeugen zu wollen.
Meine Schilderung ist deshalb derart negativ, da ich die positiven Aspekte hier ja nicht breittreten muss, sie bringen keinen Erkenntnisgewinn.
Bisher habe ich es wie Valmont gehalten und mich von Frauen mit dieser Lebensweise ferngehalten, weil ich ahnte, dass sie nicht zu mir passen und mir nicht gut tun.
Meine Freundin ist da die Ausnahme, ich habe mich darauf eingelassen, nicht weil ich "den Spaß mitnehmen" wollte oder sie für das Nachholen meiner Abenteuer ausnutzen wollte, sondern weil sie - bis auf diese zwei Aspekte - in ihren sonstigen Interessen und Einstellungen gut zu mir passt.
 
Insgesamt spricht hier vieles für die Trennung.

Um unabhängig davon trotzdem noch ein bisschen auf die Ausgangsfrage zu antworten, wie man mit der unliebsamen Vergangenheit des Partners klarkomme könnte: indem man den tollen, wunderbaren Menschen sieht, den man heute vor sich hat (wenn es so ist) und begreift und anerkennt, dass alles in der Vergangenheit nötig war, um diesen Menschen entstehen zu lassen, der da heute ist, Gutes und "Schlechtes". Denn alles waren ja Erfahrungen, die den Menschen geprägt und geformt haben, die sein Weltbild, seinen Charakter, seine Werte, Ängste und Wünsche beeinflusst haben. Der ganze Lebensweg und heutige Standpunkt ist doch das Resultat vergangener Entscheidungen und Erlebnisse. Hätte deine Freundin auch nur eine einzige Sache anders gemacht, wäret ihr euch vielleicht nie begegnet. Also wenn du sie heute magst und glücklich mit ihr bist, dann sei dankbar für ihre Vergangenheit, wenn ohne die stünde sie heute nicht so vor dir.
w26
 
Das würde ich bestreiten.
Diese Frau nicht. Sie hat Sex als Service gesehen und ich bin der Überzeugung, sie tut es noch.
Wir wissen es nicht.

Sehe ich auch so.
Ich seh keineswegs, wo diese Beziehung in Ordnung sein könnte, wenn sie ihn emotional erpresst, ihn eifersüchtig kontrollieren will und die Denke hat, dass sie noch vor 30 ein Kind haben sollte.
Ja, aber das gibt es ja nun bei völlig „untadeligen“ Frauen mit 30 auch und vor...
Sowas sagen auch Frauen ohne bewegte Vergangenheit und man warnt vor ihnen, keine Beziehung einzugehen, um nicht nur Mittel zum Zweck zu werden.
...warne ich ja genauso. Mir gefällt nur so wenig, dass hier alle auf der Frau rumhacken und die sich nicht mal wehren kann. Männlicher Beschützerinstinkt 😉
Also kanntest du sie, du hast sie vorher kennen gelernt, ...Und genau so hatte ich das vom FS verstanden.
Ja. Du kennst sie aber nicht, hast sie nicht kennengelernt, urteilst aufgrund von Aussagen eines Mannes, der seine Sicht und keine „Wahrheit“ verkündet und findest das schlüssig? Nur weil er sich gezwungenermaßen nicht ausleben konnte?
Warum fragt er hier überhaupt, wenn das alles so war, wie Du annimmst? Braucht er dann Unterstützung oder eine Rechtfertigung, um mit „der Schlampe“ zusammenzubleiben? Ist er nicht ein wenig schräg, wenn er nicht einfach Konsequenzen ziehen kann?
 
- bis auf diese zwei Aspekte - in ihren sonstigen Interessen und Einstellungen gut zu mir passt.
Du hast eine Partnerin, die Du hier äußerst schlecht darstellst. Das merkst Du ja an den Reaktionen. Es sind offenbar für Dich wesentliche Aspekte. Ich finde es feige und Deiner Partnerin gegenüber äu unfair, ihr die heile Welt mit Familienwunsch vorzugaukeln und sie eigentlich ganz anders zu sehen. Sie war Dir gegenüber wenigstens ehrlich.

Du kannst offensichtlich mit ihrer Vergangenheit überhaupt nicht umgehen und verurteilst sie dafür, bis hin zu intimen Details. Das ist für die Partnerwahl völlig legitim. Nicht in Ordnung ist, wenn Du keine Konsequenzen ziehst. Wie soll das dann aussehen, wenn Du mal Familie hast mit einer Frau, die Du insgeheim verachtest?

...kann auch Frauen kennenlernen und komme nicht ganz so schlecht bei ihnen an.
Umso besser. Freie Auswahl. Warum also nicht eine, die zu Deiner Einstellung passt? Warum sie verar....?
Wie kann man mit einer Partnerin so umgehen? Dann sehe doch ein, dass Du einen Fehler gemacht hast und orientiere Dich wieder an @Valmont, statt ihre Zeit zu verschwenden.

Die Frage ist doch dann: wie soll die von Dir gewünschte Partnerin damit umgehen, dass Du mit so einer “Schlampe“ zusammen warst. Nur wegen Sex? Oder laberst Du dann irgendwas von „gutem Charakter“ und „toller Persönlichkeit“

Ehrlich geschrieben: für mich bist Du hier der charakterlose Problemfall. Selbst wenn sie mal Fehler gemacht hätte, dann hat sie offen und ehrlich dazu gestanden und ggf. daraus gelernt.
 
Was genau schlussfolgerst du aus deiner Analyse für die Problematik des FS und ggf. auch für dich selbst?

Mir ist klar, dass ich, insbesondere in dem Attraktivitätsbereich in dem ich suche, keine Frau kennenlernen werde, bei der die Zahl der Intimpartner so klein ist, wie die Durchschnittszahl, die sich durch die Kohorte der langfirstig gebundenen ergibt.

Daher versuche ich die Subgruppe zu identifizieren, bei der sich die Intimpartner alle auf Beziehungen und ernst gemeinte Beziehugsversuche, beziehen! Selbst ein ONS könnte sowas sein, wenn glaubhaft ist, dass die Frau eigentlich keinen ONS wollte, sondern den Mann für eine Beziehung gewinnen. Auch Freundschaft+ könnte so etwas sein, wenn die Frau diese Freundschaft gerne in eine Beziehung umgewandelt hätte. (dass es dämlich war, zu denken, dass man ONS und F+ schon irgendwie "umwandeln/erweitern" kann, steht auf einem andere Blatt) Affairen, bei denen die Frauen wußten, dass der Intimpartner noch anderweitig gebunden ist, gehören aber eher nicht dazu!

Wie schätzt du das Entwicklungspotential einer Frau ein, die bis Ende 20 eine Vielzahl von Liebhabern hatte. Muss sie in diesem Muster verbleiben oder ist dieser Stil veränderbar hin zu einem langfristig monogamen Beziehungsstil?

Siehe oben! Eine Frau wird auch bei 15 oder 20 "Beziehungs(anbahnungs)-Fehlerversuchen" nicht promisk sein! Bei ONS, die als ONS geplant und durchgeführt waren, bei F+, wo die Frau froh war, dass der Mann aus dem Sex keine Beziehung ableiten wollte und bei Affairen, wo bewußt/bekannt eine dritte Person im Spiel war, sehe ich das eher nicht!

V.m50
 
Welche Alternativen hat denn der FS? In seinem Alter werden Frauen, wenn sie attraktiv sind und Single, immer so eine, oder eine ähnliche, Intimpartner-Vita haben!

Das Problem ist doch nicht, dass sie Vergangenheit hat, sondern dass sie jetzt auf die piefige Variante der Zweisamkeit drängt.

Ich hatte es in meinem ersten Beitrag schon gesagt. Für mich wäre ihre Vergangenheit positiv. Ich würde mich aber nicht von ihr einschließen lassen wollen. Stattdessen wird ich auf Fortsetzung der Offenheit bestehen, zumal der FS ja Nachholbedarf hat.
 
Top