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  • #1

Welche Rolle spielt eure erste große Liebe im aktuellen Leben?

Durch ein gewisses Ereignis der letzten Tage, frage ich mich, welche Rolle meine erste große Liebe in meinem (aktuellen) Leben spielt.

Ich meine damit:
Sieht man es manchmal verklärt?
Bremst sie einen gar bei der Suche nach einem Partner (weil man unbewusst noch vergleicht)?
Ist sie euch heute gleich?
Habt ihr noch Kontakt?
Sind die Gedanken/Gefühle an die erste große Liebe eher positiv oder negativ?

Freue mich auf Antworten.

W 44
 
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Gast

  • #2
Kommt drauf an, welche erste große Liebe? Meine erste große Liebe, hatte ich mit 13. Selbstverständlich hat mich das ein Stück weit im Charakter geprägt. Er war ein Vorbild für mich, sehr positiv drauf, hat sich generell nichts aus Drogen, Rauchen oder Alkohol gemacht. Das hat dazu geführt, das sich auch nie damit angefangen habe. Er hat sein Abitur später mit 1,1 abgeschlossen. Das wollte ich auch. Er war sehr zielstrebig und ich bin dem nachgeeifert.

Dann eine große Liebe mit 16, die mich etwas mehr negativ geprägt hat. Das erste Mal, das sich mit eher männlicher Heimlichtuerei und Betrug konfrontiert wurde.
Und dann eine wirklich große Liebe und die erste erwachsene Beziehung mit 20, die mich heftig geprägt hat, weil der Mann voller Macken war.

Und die aller heftigste große Liebe zwischen 23 und 32. Die Prägung hat sich also mit dem Alter gesteigert. Ist auch logisch. Die Probleme werden im Alter immer größer und es geht weniger um Kinderkram, sondern ernsthafte Themen wie Existenz, Persönlichkeit, Geld oder Job.

Die vorherige Liebe habe ich mit der neuen Liebe vergessen. Die Erinnerungen daran sind auch selten positiv gewesen. Ich persönlich bin vom Charakter viel zu nett und brav und habe viel mit mir machen lassen, was unnötig war.

Kontakt habe ich nie mit meinem Ex-Männer fortgeführt. Ich habe mich einfach viel zu sehr davon wegentwickelt und man lebt in absolut unterschiedlichen Welten - charakterlich, milieutechnisch wie auch optisch. Ich hänge wenn, dann immer nur an der letzten Beziehung.

Gedanken/Gefühle sind eher durchweg negativ zu diesen ganzen Männern. Es waren alles nicht wirklich komaptible Männer am Ende, sonst wäre ich ja heute noch mit ihnen zusammen. Ich habe sie nämlich bis zum Schluss geliebt.

Ich spreche mehrfach von großen Lieben, weil ich immer sehr heftig und mit 100% Aufopferung geliebt habe. Eigentlich dachte ich immer, es wäre der Mann fürs Leben. Leider haben die Männer nie mitgespielt. Ich musste mich zu meinem eigenen Schutz immer frühzeitig trennen.
 
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  • #3
Sieht man es manchmal verklärt?
Nöö

Bremst sie einen gar bei der Suche nach einem Partner (weil man unbewusst noch vergleicht)?
Ja war eine lange Bremse, aber nun nach ca. 15 Jahren nicht mehr

Ist sie euch heute gleich?
Muß sie ja, allerdings bedauerlich weil sie es weeeesentlich einfacher hätte haben können als jetzt mit ihren 2 gescheiterten Ehen und 3 Kindern von 3 Männern sowie allen zugehörigen finanziellen Katastrophen

Habt ihr noch Kontakt?
Zum Geburtstag und wenn ein jeweiliges Haustier stirbt

Sind die Gedanken/Gefühle an die erste große Liebe eher positiv oder negativ?
Immer positiv, sonst wäre es ja keine Liebe gewesen

Freue mich auf Antworten.
Bitte sehr -m43-

W 44
 
  • #4
Nein, es war eine Erfahrung, aber sie hat mich nicht geprägt, zudem muss ich gestehen, dass dieser "damalige" Mann zwar ein attraktives Gesicht hatte, aber gerade mal 1,78 war, so groß wie ich, wie ich das damals "übersehen" konnte ist mir heute total schleierhaft, auch war er kein treuer Typ, sondern Weltmeister im flirten, wenn wir irgendwo herumstanden und rechts und links Frauen waren hatte er gleich mit denen ein Gespräch - in meinem Beisein. Naja, da war ich auch erst 19.

Heute unvorstellbar, zumal meine festen nachkommenden Beziehungen nur Männer von über 1,90 waren und vom Charakter total anders, zum Glück.

Ich war damals in den o.g. Mann zwar verliebt, die erste große Flatter, aber wusste nach dem Ende auch, dass ich so etwas nie mehr brauchte und das war es dann auch.
Eine Erfahrung in jeder Hinsicht, aber kein Bedauern bis heute nicht und keine Prägung.

Er war die erste Liebe aber die Liebe fürs Leben such ich noch - die ganz große.
 
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  • #5
Diese erste Liebe spielt keine Rolle in meinem jetzigen Leben. Ich habe nie jemandem nachher mit diesem Mann verglichen, ihn nie wieder gesehen, mir zwischenzeitlich nie die Frage gestellt, wie es ihm geht oder was er heute macht.
Damals habe ich gelitten, es aber verarbeitet.

Ich habe weder negative noch positive Gefühle, wenn ich - wie durch diese Frage daran erinnert - an dem Mann denke.

Mit der Erfahrung von heute, wäre ich mit diesem Mann sicher nicht zusammen gekommen.

Romantische Verklärung - absolut nein. Er war ein Mensch und hatte als solche auch ziemlich unromantische Eigenschaften.
 
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  • #6
Sieht man es manchmal verklärt?
Bremst sie einen gar bei der Suche nach einem Partner (weil man unbewusst noch vergleicht)?
Ist sie euch heute gleich?
Habt ihr noch Kontakt?
Sind die Gedanken/Gefühle an die erste große Liebe eher positiv oder negativ?
Ähnliche Fragen habe ich mir letztens auch gestellt. Vor 4 Monaten habe ich meine erste große Liebe in einem klassischen Konzert wiedergetroffen. Vor 10 Jahren waren wir ein Paar, nachdem er drei Jahre um mich "gekämpft" hatte. Es war (m)eine Jugendliebe. Nun stand er dort im Anzug, arbeitet bei einer Unternehmensberatung und sah auf einmal erwachsen und seriös aus und zugleich grinste mich der gleiche Junge wie früher an.
Vor ein paar Tagen hat er sich gemeldet, dass er beruflich wieder in der Stadt sei und ob wir uns nicht mal in der Philharmonie treffen wollten? Ich war unschlüssig...

Verklärt sehe ich die Beziehung nicht. Sie war großartig, es gab fast nichts auszusetzen, aber ich wollte wohl Abenteuer. Mehr erleben. Ich war nicht bereit für die eine, feste Bindung.

Gebremst hat mich diese 1. Liebe nie. Aber sie war tatsächlich bedingungslos. Das habe ich danach so nie wieder erlebt.

Ich dachte sie sei mir gleich. Bei dem Treffen vor 4 Monaten hätte ich mich gerne einfach sofort in seinen Arm fallen lassen. Das hat mich selbst etwas erschreckt und daher bin ich sofort wieder auf Abstand gegangen.

Kontakt haben wir nicht wirklich. Das erneute Treffen habe ich abgelehnt, da es zeitlich nicht passte. Allerdings war ich auch etwas froh darum. Die Angst vor meinen eigenen Gefühlschaos war groß.

Die Gedanken an früher sind positiv, zur jetzigen Situation eher sehr gemischt.

27,w
 
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  • #7
Liebe Antwortenden, danke, für das Feedback.

Mich selbst hält diese erste große Liebe- immer wieder, von Zeit zu Zeit-also nicht andauernd, in ihrem Bann.
Leider sehen wir uns durch bestimmte Verbindungen relativ regelmässig (3-4 mal im Jahr) auf Familienfeiern u.ä.
Und ich denke jedesmal: Ja! Würde mich heute wieder in ihn verlieben, so wie mit 19.
Er signalisiert mir das Gleiche.
Er ist gebunden, schon lange, mit der gleichen Frau.
(Wollte ihn aber auch, aus bestimmten Gründen, nicht zurück (Womanizer, untreu).)
Trotzdem ist und bleibt er meine erste große Liebe....

Ich würde mir einfach wünschen, dieses Band endlich mal komplett kappen zu können, auch vom Kopf her.

FS
 
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  • #8
Ich bin inzwischen 23 und habe Jahrelang meine "erste große Liebe", die ich mit 16 fand mit allen anderen Männern verglichen die ich kennenlernte. Das hat mich zeitweise auch total genervt und vor allem war es einfach dumm, weil dieser Mann mich sehr verletzt hat.
Seit kurzen habe ich jedoch das Gefühl, dass ich dieses Verhalten abgestreift habe, denn ich hab jemanden kennengelernt, der für mich meine tatsächliche "große Liebe" sein könnte.

Man hängt glaube ich manchmal einfach an diesem Gefühl der grenzenlosen Liebe, zu der auch ein Stück Naivität gehört, die man vielleicht irgendwann durch Lebenserfahrung (zum Glück) verloren hat. Man glaubt später, sich nie wieder so intensiv verlieben zu können und vergisst dabei die schlechten Seiten an diesem Mann. Tatsächlich konnte ich mich seitdem nicht mehr so fallenlassen, aber das liegt daran, dass ich damals alles negative ausgeblendet und mich nur auf meine Gefühle konzentriert habe.
Heute verliebe ich mich nicht weniger stark, aber bedachter und nutze auch mal meinen Kopf dazu.
 
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  • #9
Guten Morgen FS,

erst einmal Danke für Deine schöne und sehr interessante Frage. :) Sie gibt mir wieder einmal Gelegenheit daran und darüber nachzudenken.

Damit wäre auch schon (D)eine erste Frage geklärt. Ich denke und fühle sehr positiv an und über meine erste Liebe. Sie hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin: offen, herzlich, unverwüstlich positiv und ewig neugierig auf das Leben. Dass es trotzdem nicht geklappt hat, ist dem geschuldet, dass man(n), und natürlich frau, sich (weiter)entwickeln und nicht zwangsläufig in die selbe Richtung. Also keine wirkliche Schuldfrage. ;-)

Im aktuellen Leben spielt sie hin und wieder eine Rolle, weil wir 2 gemeinsame Kinder haben und eines davon bei mir lebt und das andere nicht bei ihr.

Ich bin fest davon überzeugt, dass ich meine erste große Liebe nicht verklärt sehe, weil ich erstens weiß und begriffen habe, was falsch gelaufen ist, und zweitens ich diese Gefühle (einer großen Liebe) NIE vermissen möchte, und überglücklich und sehr dankbar bin diese erlebt haben zu dürfen. Das heißt aber für mich auch, dass mich meine große Liebe in einer neuen Partnersuche nicht ausbremst. Ich sehe es sehr positiv zu wissen was ich möchte und dies auch klar und deutlich kommunizieren zu können und keine (faulen) emotionalen Kompromisse einzugehen.

Bedauerlicher Weise begegne ich vielen Menschen, die leider ihre (erste) große Liebe scheinbar nie erlebt haben oder (im Nachhinein) negativ sehen. War es dann die (erste) große Liebe?

Ich wünsche Dir noch viele schöne Feedbacks und ein schönes Wochenende.


m46
 
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  • #10
Dies hat mich bis heute sehr beeinflusst.
Meine damalige Freundin ist bei einer AKW-Demo in den 80er Jahren tödlich verletzt worden und auch heute kann ich die Vorgehensweise unserer Staatsdiener nicht nachvollziehen.
Ach ja ich wurde auch einmal von einer Polizistin auf EP angeschrieben und habe das Profil gleich gelöscht. Höchstwahrscheinlich konnte die Frau nichts für meinen Verlust, aber man(n) ist manchmal auch nur Menschlich.
 
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  • #11
Liebe Fs,

ok, das scheint mir ein ganz anderer Fall zu sein! Ich verstehe, dass es furchtbar schwer ist, wenn man diesen Mann immer noch sieht - mehr oder weniger regelmäßig. Und dass da ständig Gefühle aufkommen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass spätestens eine neue erfüllende und reifere Liebe hilft, darüber völlig hinwegzukommen, in der du dich auch sicher aufgehoben fühlst und entfalten kannst. Manchmal blickt man dann zurück und weiß gar nicht mehr, was einem an der anderen Person so gefallen hat. Das Mysterium, dass dich anzieht, ist vermutlich, dass er ein haushocher Womanizer ist, der viel Charme besitzt. Im Typ vielleicht sehr unnahbar und unerreichbar für dich, aber vom Charakter her trotzdem sehr nett. Eine Kombination, der nur wenige Frauen widerstehen können.

Es hilft, glaube ich nur, sich neu zu orientieren. Vielleicht fehlt es dir einfach, dich mal so richtig stark zu verlieben.
 
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  • #12
Ich schätze, Du bist noch sehr jung. Das Leben ändert sich und somit der Mensch selbst und seine Interessen und Bedürfnisse.

Du kannst es ruhig akzeptieren, dass er Deine (bisher) große Liebe war. Aber kein Mensch ist unersetzbar.
 
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  • #13
Meine erste große Liebe hatte ich erst mit knapp achtzehn. Wir waren viele Jahre zusammen und durch jugendlich-männlichen Leichtsinn habe ich sie verloren. Sie hat mich geprägt, denn unbewusst habe ich jede andere Frau an ihr gemessen. Verklärt habe ich sie nicht, eher im Gegenteil. Um überhaupt von ihr loszukommen, habe ich versucht, sie mir schlecht zu denken. Das ging bis zu einem gewissen Maß. Trotzdem habe ich immer wieder an sie gedacht und als ich mit Mitte dreißig notgedrungen eine sofort von mir schwangere Affäre geheiratet habe, habe ich mir gedacht "Sch .., dass es die Falsche ist." Nach mehr als zehn wirklich unglücklichen Ehejahren habe ich meine erste große Liebe zurück erobert. Sie ist jetzt wieder an meiner Seite und ich erkenne täglich den Unterschied zwischen den Gefühlen zu ihr und zu jeder anderen Frau. Ich glaube, dass das Herz am klügsten wählt und das ist in jungen Jahren noch ehrlich. Später spielen viele rationale Gründe (sie ist schwanger und ich will Einfluss auf mein Kind haben, Steuerklasse 3, etwas besseres findet sich sowieso nicht mehr, hab keine Lust mehr zu suchen) eine Rolle. Eigentlich ist das bescheuert.
 
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  • #14
Meine erste große Liebe spielt seit Jahren gar keine Rolle mehr, seit ich ihn auf einem der social networks wiedergefunden habe. Er ist dick und kahl geworden, offenbar alleine lebend und hat bei verschiedenen Frauen mehrere Kinder gezeugt. Es hat sich das bestätigt, was mein damaliger bester Freund bereits über ihn sagte: Er ist ein Loser.

Die große Liebe, das ist die, die hält. So sehe ich das inzwischen.
 
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  • #15
Überhaupt nicht mehr. Das ist 20 Jahre her. Habe auch nie die Männer mit meiner großen Liebe verglichen, weil die Männer echt alle total unterschiedlich waren. Ich glaube vergleichen tun nur Männer, weil ja Männer ja nur ein Beuteschema haben und scheinbar viel sensibler als Frauen reagieren, was verlorene Lieben betrifft. Frauen legen sich da auch nicht so fest auf einen Typ Mann. Jede gescheitere Liebe war für mich als Frau immer eine Erlösung und ein Schritt zum eigenen Wachstum/Eigenständigkeit, wie es ja meist für uns Frauen ist. Die Männer fallen dagegen meist komplett zusammen.
Meine Männer waren allesamt dumm, unreif, verzogen oder (verbal) gewalttätig. Ich habe mich zum Glück immer getrennt und weine keinem eine Träne nach. Ich habe in meinen Beziehungen jahrelang Tag und Nacht geweint. Somit konnte ich nach der Trennung ganz neu und ohne Ballast durchstarten. Ist eben doch gut, eine Frau zu sein.

w
 
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  • #16
Spannende Frage!

Ich hatte eine langjährige erste und auch zweite Liebe, aber rückblickend war beides nicht die große Liebe. Eigentlich war beide Male relativ schnell klar, dass das nichts für die Ewigkeit wird, da die Unterschiede in den zentralen Wertvorstellungen viel zu groß waren. Bei der weiteren Suche haben mich diese Lieben daher nicht "gebremst", sondern sie haben vielmehr als Vergleichsmaßstab dafür gedient, was ich auf jeden Fall nicht mehr möchte. Nämlich: Unterschiede à la "Gegensätze ziehen sich an" in einer Beziehung ausleben.

Die große Liebe ist für mich nur die, mit der ich für immer zusammen bleiben möchte. Wir sind uns sehr, sehr ähnlich und diese große Liebe lebt sich leicht und lustvoll. Ich habe sie (bzw. IHN) erst mit Anfang 50 kennengelernt und wünschte mir, dass wir uns schon sehr viel früher begegnet wären.... aber besser spät als nie :)

w, Ü50
 
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  • #17
Ich habe das Glück (oder Pech), genau rekapitulieren zu können, wie sie war, denn es gibt Filme. Keine Fotos, sondern richtige, schöne, 25 Jahre alte Videofilme. Auch von Altagssituationen: wie sie sprach, wie sie lachte, wie sie die Dinge anpackte. Damals störten mich einige Dinge an ihr, und ich trennte mich von ihr. Heute weiß ich: sie war allen anderen Frauen, die meinen Lebensweg kreuzten, weit überlegen. Und eine Schönheit noch dazu. Ich könnte mich in den Allerwertesten beißen, wenn ich daran denke, wie sehr ihr mein Wunsch nach Trennung zusetzte, denn sie liebte mich sehr.

Welche Rolle sie heute für mich spielt? Ich wünsche mir, wieder eine so lebenstüchtige Frau wie sie an meiner Seite zu haben, aber sie sind alle so unselbständig, unbedarft, können nichts alleine machen.

Das alles ist mir aber nur bewußt, weil ich nicht mehr mit ihr zusammen bin. Denn nur was man verloren hat (und in diesem Fall auch noch aus eigener Dummheit), weiß man wirklich zu schätzen.
 
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  • #18
Mittlerweile bin ich 60 J. geworden und die Gedanken und Gefühle an meine erste grosse Liebe, als ich ca. 20 J. alt war, sind bis heute stets positiv geblieben. Er war der beste Mann in meinem Leben.
Etwa 15 J. nach der Trennung (die ich provozierte!) sind wir durch einen Todesfall wieder in Kontakt getreten - der bis heute sporadisch anhält. Er ist gut verheiratet und hat mehrere Kinder. Ich bin Single.
Ich respektiere das und würde mich niemals in diese Ehe drängen.
Man muss die Folgen seiner Entscheidungen tragen und die Verantwortung dafür übernehmen. Alternativen dazu sind für mich nicht akzeptabel. Manchmal denke ich, was wäre, falls uns das Schicksal noch einmal zusammen führen sollte. Aber dann verwerfe ich solche Gedankengänge sehr schnell. Ich lebe bereits seit vielen Jahren allein und bin durchaus zufrieden mit dem IST-Zustand - und erinnere mich sehr, sehr gerne an meine erste grosse Jugendliebe.