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Ist die (offensichtliche) Aufmerksamkeit anderer Personen für euch unerlässlich für das Vergucken und Verlieben oder spielt sie keine Rolle?
Ja, absolut, das ging mir bisher genauso und ich kann mir Verlieben auch gar nicht anders vorstellen, als durch diesen Prozess der wechselseitigen Aufmerksamkeit und des starken Interesses aneinander. Wer von beiden damit beginnt, ist m.E. auch völlig egal, wenn dadurch eine Spiegelung in Gang gesetzt wird. Und die kann man relativ schnell z.B. am Flirtverhalten feststellen.

Und falls man über (hauptsächlich nonverbale) Interessensbekundungen tatsächlich Gefühle beim Wunschkandidaten wecken kann, wäre es dann nicht hin und wieder ratsam, nicht sparsam damit umzugehen?
Da würde ich auch zustimmen, aber die Kunst besteht darin, das in angemessener Weise zu machen. Und "angemessen" heißt für mich, das dezent und authentisch 'rüber zu bringen. Auch dezente Signale werden durchaus verstanden und vom "Wunschkandidaten" aufgriffen, wenn er ebenfalls ein Auge auf einen geworfen hat oder man ihm - falls bis dato unbekannt - aber zumindest auf den ersten Blick seeehr sympathisch ist. Falls nicht, ist ja auch nichts verloren.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dieses sehr subtile Verstehen von Beginn an ein fantastisches Anzeichen dafür ist, ob man grundsätzlich auf gleicher Wellenlänge liegt und dann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit gut miteinander ins Gespräch kommt. Ob und wie es dann weitergeht, ist natürlich eine andere Frage. Also, ja: wer nicht wagt, der nicht gewinnt...