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Gast

  • #1

Welche Sie braucht wenig Sex?

Wenn man sich hier in der Rubrik Sexualität umschaut, dann kann man leicht den Eindruck bekommen, dass selbst Frauen ü45 ein reges Sexualleben genießen, nahezu täglich die Kissen durchwühlen. Insbesondere dann. wenn der Mann ausgetauscht wurde und die Wechseljahre erledigt sind.

Genau das ist mein Problem. Ich, m53, habe eine gute Libido, die Potenz ist auch in Ordnung. Jedoch reicht es mir, wenn ich mit meiner Partnerin ein Mal in der Woche oder alle 14 Tage schlafe. Den Rest erledige ich per Selbstbefriedigung. Der Grund ist, ich habe gar keine Lust nahezu täglich oder wenigstens 2 bis 3 mal pro Woche inclusive Vorspiel mit ihr zu schlafen. Es langweilt mich dann irgendwann. Gucke dabei innerlich auf die Uhr, damit ich endlich zum Finale kommen kann.
Es wiederholt sich doch vieles. Auch mit dem Kamasutra.

Gibt es denn noch genug Frauen, die ein überschaubares Sexleben bevorzugen? Ich meine keine Asexualität.
 
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Gast

  • #2
Lieber FS,

gute Libido, aber nur alle 14 Tage Sex passen nicht zueinander.
Bist du mal in dich gegangen, warum du so wenig Lust hast?

w/40+
 
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  • #3
Das gibt es schon, denke ich. Traurig finde ich nur Deine Gefühlslage-Sex ist für Dich nichts, was mit Deiner Partnerin zu tun hat, Du willst eben ab und zu sozusagen Masturbation am lebenden Objekt.
Ich denke, das Problem ist eher die allgemeine Lieblosigkeit und Resignation, die aus Deinen Zeilen spricht. Wenn sich das auch sonst so in einer Beziehung mit Dir gestaltet, ebenso pragmatisch, dann würde ich die Erwartungen an die passende Frau sehr stark herunterschrauben.
(w)
 
  • #4
Doch, diese Frauen gibt es.

Ich habe mich lange Zeit fast schon bedrängt gefühlt. Bis wir vor fünf Jahren aus beruflichen Gründen unsere Beziehung in eine Fernbeziehung verwandeln mussten.

Seitdem fühle ich mich, was die Sexfrequenz angeht, wie befreit. Mein Mann besucht uns in der Regel alle zwei Wochen und damit fühle ich mich zum ersten Mal in meiner Ehe richtig wohl. Wenn er länger nicht kommen kann, gönne ich mir auch mal ein Wochenende bei ihm - hat den zusätzlichen Bonus, dass wir dann ganz allein sind und unsere Ruhe haben.
 
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  • #5
Ein Mann, der Lust auf Sex hat, aber nicht mit mir, weil es ihm zu langweilig ist? Das würde ernsthaft meine Gefühle und Bedürfnisse verletzen.

Ich möchte von meinem Partner begehrt werden! Wenn er nur einmal die Woche Lust hätte, damit könnte ich leben. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich vor Lust gerade zergehe, und der Mann besorgt es sich lieber selber unter der Dusche, weil er mich nicht will und sich mit mir langweilt? Meine Bedürfnisse würden gar keine Rolle spielen? Du würdest mich nicht spüren und schmecken wollen? Du würdest nicht gerne von mir oral befriedigt werden wollen?

Für mich wäre das unvorstellbar und demütigend.

w
 
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  • #6
Ich bin w 50 und bevorzuge ein überschaubares Sexleben.
Am Anfang einer Beziehung ist es sicher spannend und man hat vielleicht auch ein großes Nachholbedürfnis an Kuscheleinheiten. Aber irgendwann dann, möchte ich mich wieder meinen Interessen zuwenden.
Ich schätze es zwar, wenn mein Partner da ist, aber ich will ihn nicht ständig an mir kleben haben.
Ich könnte mir auch vorstellen, vielleicht auf Dauer in späteren Jahren ganz auf Sex zu verzichten, denn ich habe immer viele Probleme mit Blasenentzündungen. Im Alter kommt dann noch vaginale Trockenheit dazu. Und dann wird mir das Ganze einfach zu anstrengend.
Und ich sehe auch nicht so sehr den Sinn dahinter.
 
  • #7
Grins....

such Dir eine die ständig gestresst ist

Dann wird das schon

mit völligem Unverständnis
Kalle
 
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  • #8
hallo M53,

doch, es gibt geniug Frauen, den reicht 1x/Woche bis alle 2 Wochen. Ich kenne die aus meinem Bekanntenkreis. Und die sind auch genervt, wenn der Mann viel häufiger will.
Dass diese Stimmen sich nicht so laut melden, liegt an sowas ähnlichem wie einem Tabu.
Leute mit "wenig Lust" haben in unserer lustbetonten Gesellschaft keine Lobby, es gibt nicht einen Prominenten, der wie selbstverständlich mit leuchtendem Beispiel vorangehen würde.

Alleine weil vermeintlich "wenig Lust" nicht thematisiert wird, heisst nicht, dass es das nicht gibt oder dass das nicht normal wäre.
Nicht normal ist eher die Öffentlichkeit: Nur wer sagt, wie viel Lust er hat, wird gehört.
 
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  • #9
Also für mich wäre es eine recht merkwürdige Beziehung, wenn sich mein Partner lieber selbst befriedigt, als mit mir Sex zu haben.........
 
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  • #10
Ich glaube, nicht alles, was hier so geschrieben wird, kann man für bare Münze nehmen. Für mich liest sich das oft so, als wenn manche in meiner Altersgruppe nichts anderes mehr im Sinn hätten als Sex. Das hört sich nach Stress an - nein danke.

Für mich hängt das stark von dem jeweiligen Partner ab. Auf meinen Ex-Mann hatte ich aufgrund der ganzen Probleme überhaupt keine Lust mehr und dachte schon, meine Libido hätte sich komplett verabschiedet. Mit meinem neuen Partner bin ich sehr glücklich und wir fliegen beide stark aufeinander, daher gibt es viel Sex, aber nicht regelmäßig oder nach Plan, sondern so, wie wir beide Lust aufeinander haben. Da liegen manchmal aber auch eine Woche oder 14 Tage dazwischen, da wir beruflich oft unterwegs sind oder manchmal eben auch andere Dinge anstehen. Wichtig ist doch, dass beide in der Sache ähnlich ticken, es ein beidseitiges Bedürfnis ist und man eine gesunde Nähe und Distanz zueinander lebt.

Dass einem dabei langweilig wird, ist für mich in meiner heutigen Partnerschaft allerdings unvorstellbar. Ob sich zu viel wiederholt, liegt doch an einem selbst. Man kann doch ein wunderbares Spiel daraus machen, das immer anders gespielt wird und dabei viele neue Dinge ausprobieren. Und das ergibt sich in einer guten Beziehung von selbst, entspannt, ohne Programm und ohne Sex-Stress.

Ich glaube, wenn man sich beidseitig leidenschaftlich liebt, begehrt und in Bezug auf die Libido ähnlich gestrickt ist, dann ist die Häufigkeit gar kein Thema, sondern die Intensität des Zusammenseins. Ob ein Mal am Tag, pro Woche oder alle 14 Tage spielt dabei überhaupt keine Rolle, so lange die Leidenschaft füreinander grundsätzlich stimmt.

w,53 mit gleichaltrigem Partner
 
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  • #11
Hallo FS!
Dann bleib doch gleich alleine, auf die zweimal kannst dann auch verzichten.
 
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  • #12
Für dich ist Sex 2-3 mal in der Woche ein "nicht überschaubares Sexleben"? Für mich ist das ganz normal. Sex einmal wöchentlich oder alle 14 Tage wäre mir zu wenig.
Da du nicht 70, sondern 53 bist, stimmt vielleicht bei deiner Libido etwas nicht. Auch das rein Mechanische, dass du beschreibst, klingt ja nicht spannend und erfüllend. Da hättest du wahrscheinlich auch mit einer Frau Probleme, die so wenig Sex will wie du. Wenn ich mir vorstelle, der Mann sieht auf die Uhr und will es endlich hinter sich bringen...
Dir scheint Sex nichts zu geben. Muss es auch nicht, aber bei der Partnersuche und mit knapp über 50 dürfte das schwierig werden.

w 49
 
  • #13
Also ich brauche überhaupt keinen Sex.
Sexuelle Stimulation ist bei mir von starken Emotionen und Vertrauen geleitet.
Fehlen diese Punkte kann auch Mister Superbody vor mir stehen, er interessiert mich einfach nicht.

Sex hat für mich somit mit Exklusivität zu tun und etwas exklusives teile ich nur mit dem Menschen, den ich liebe und achte.

Häufiger Sex hat für mich auch nicht mit begehren zu tun, sondern mit Triebsstau, der entladen will sein.

Ich mag somit eher die Qualität, statt die Quantität, wobei Quantität auch sehr schnell langweilig werden kann. Je öfter wir etwas bekommen, je schneller verliert es an Reiz.

Und ich möchte dem Sex nicht den Zauber nehmen, somit kann ich gut und gerne verzichten, wenn die Liebe für einen Partner fehlt.
 
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  • #14
Es muss wie immer passen zwischen zwei Menschen, dann spielt der Rest keine Rolle.

Wenn ich z.B. von einem Freund höre, dass er seit Jahren nur noch 1-3 mal im Monat Sex hat (manchmal weniger), weil seine Frau selten in Stimmung ist, dann frage ich mich, wofür man dann in einer Beziehung ist, sie schlafen auch in getrennten Betten, Kuscheln mag sie nämlich auch nicht. Für mich ist das eine Beziehung zwischen zwei Freunden und sie bestimmt dabei weitgehend die Regeln, er fügt sich.

Aber vermutlich ist das eben das Rezept für eine lang anhaltende Ehe, seine Wünsche so sehr herunterzuschrauben. Für mich wäre das derzeit nichts, das hat für mich was von älteres Ehepaar 60+.
 
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  • #15
Ja, ich kann mich nur einigen anderen Beiträgen anschließen. Ich muss mich absolut begehrt fühlen von meiner Freundin. Ein ähnlich großes sexuelles Verlangen ist dafür Voraussetzung.

Mir wäre ehrlich gesagt einmal Sex die Woche viel zu wenig. Damit würde ich nicht glücklich werden. Und glücklicherweise bin ich bisher nur an solche Frauen geraten, die Sex genauso liebten wie ich. Für mich ist es auch irgendwie unvorstellbar nicht beinahe die ganze Zeit Lust zu haben. Wenn ich in der Nähe meiner Freundin bin, dann erregt sie mich. Wir schlafen dann nicht jedes Mal miteinander - dann hätte man ja den ganzen Tag Sex lach - aber manchmal reicht schon eine Berühung, eine etwas 'engere' Umarmung oder ein Blick, und wir genießen dann die Vorfreude und unser Verlangen.

Es gab mal eine Frau, die kaum Sex wollte. Wir sind heute noch Freunde, haben uns aber schnell getrennt. Nach ein paar Monaten. Früher warf sie mir vor ich sei oberflächlich, aber nachdem wir Freunde wurden hat sie verstanden, dass wir einfach verschieden sind und mein größeres Verlangen nichts mit Oberflächlichkeit zu tun hat.

Da mir Sex so wichtig ist, genauso wichtig wie etwa ein Sinn für Humor, generelle Nähe, gute Verständigung und 'Chemie,' warte ich auch nicht so gerne eine halbe Ewigkeit darauf, bis ich mit einer Frau die ich date schlafe. Ich muss eine Frau so erleben und spüren, um überhaupt zu wissen, ob ich mir mehr vorstellen könnte. Ansonsten fehlt einfach eine wesentliche Kompomente.

Ich will da keine gnauen Zahlen nennen, man muss nicht beim zweiten Date Sex haben, aber nach ein paar Wochen wird es langsam Zeit. Ein paar Monate würde und musste ich auch fast nie warten. Das ergibt auch keinen Sinn für mich. Meist haben wir nach 2 - 5 Dates miteinander geschlafen. Keine Ahnung ob das normal ist oder nicht. Aber so war das eigentlich immer. Ungefähr in den ersten zwei bis vier Wochen...
 
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  • #16
Hallo,

ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber du hörst dich an wie der typische Porno Konsument.
Ab und an über die Freundin "rutschen" und den Rest erledigen die Frauen im Internet.
Du wärst definitiv nichts für mich.

Gruß
 
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  • #17
Wozu willst du denn eigentlich eine Partnerin?

Du befriedigst dich lieber selbst, als Zeit mit Zärtlichkeiten beim 'Vorspiel' mit einer Partnerin zu 'vergeuden'....
Wahrscheinlich andere Dinge auch lieber alleine, es ist ja nervig/langweilig, sich mit einem anderen Menschen erst abstimmen zu müssen, alleine geht vieles doch viel schneller und man kann es so machen, wie man(n) es will. Die Partnerin als Lückenbüßerin, da wo es partout nicht anders geht ...

Das, was du schreibst, klingt nicht nach 'überschaubares Sexualleben' sondern nach eher emotionaler Kälte. Auffällig für mich, dass Gefühle in deinem Leben keinen Platz zu haben scheinen.

Hier geht es nicht nur um die Häufigkeit von Sex, sondern auch um emotionale Nähe und um Kuscheln und Streicheleinheiten, die nicht immer zu Sex führen müssen. So, wie du schreibst, ist auch das langweilig für dich, ist ja immer das selbe...

Der Wunsch nach Nähe/Sex und Zärtlichkeiten haben auch gar nichts damit zu tun, dass die eigenen Interessen vernachlässigt werden und/oder man mit sich selbst nichts anfangen kann.

Auch wenn ich manchmal etwas weniger Sex brauche (ich halte 2 - 3 mal die Woche nicht für viel), Zärtlichkeiten und Nähe möchte ich - oft und am liebsten täglich.

Mit dir als Partner würde es mich frösteln.

Warum willst du überhaupt eine Partnerin - es wiederholt sich doch so vieles im Leben/ist das selbe ......
 
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  • #18
Lieber Fragesteller,

ich glaube das Problem sind weniger die Damen sondern eher Sie. Ich finde nicht, dass es sich um eine starke Libido handelt, wenn der Mann 1x pro Woche Sex mit seiner Freundin höchstens möchte und sich den Rest selber besorgt.
Als Freundin (Ü45) möchte ich einen Freund der öfters Lust hat und bereit ist diese Lust mit mir zu teilen, ich denke das ist auch normal in einer Partnerschaft, dass man sich dies gemeinsam "schenkt".
Ich erkenne hier nur Egoismus, und eine Frau möchte Leidenschaft und Begehren, auch Ü 45. Auf Dauer würde ich einen Freund der es sich lieber selber besorgt nicht wollen denn ich finde er lebt dann mehr in seiner wie in unserer Welt und wenn er sich befriedigt ohne mich habe ich meine Lust noch nicht befriedigt, nicht wollen!
 
  • #19
Ich weiß wirklich nicht, was manche für ein Problem haben.

Der FS schreibt ausdrücklich, er sucht eine Frau, die sich ein „überschaubares“ Liebesleben wünscht. Das schließt doch diejenigen, die am liebsten jeden Tag wollen, von Vornherein aus. Warum sich also über das aufregen, was er sich wünscht, von wegen „selbst vor Lust zergehen, aber der Partner besorgt es sich lieber allein in der Dusche“? Genau diese Situation zu vermeiden, ist doch der ganze Punkt an der Frage.

Andere betonen, dass sie neben täglich dreimal Sex außerdem auch noch masturbieren. Die dürfen das, aber jemand, der von sich nur einmal in der Woche mit seiner Partnerin schlafen möchte, darf das nicht? Der hat seine Lust gefälligst ausschließlich seiner Partnerin zu widmen, damit er auf mehr als das eine Mal kommt?

Und ich dachte immer, es wäre mittlerweile bekannt, dass Masturbation eine ganz andere Art von Sexualität ist als die partnerbezogene. Nebenbei bemerkt, gibt es sogar asexuelle Menschen, die masturbieren, auch wenn es für manche wohl wie ein Widerspruch in sich klingt.
 
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  • #20
Hier der FS:

Statt der Selbstbefriedigung würde ich mich ja auch zu einem Quickie breitschlagen lassen. Wenn es wirklich schnell geht ,-)

Worum es mir geht. Es gibt hier ein Forum für Menschen, die an Liebesbeziehungen zwischen Männern und Frauen interessiert sind. Dieses Forum hat 5 Rubriken. Eines davon ist Sexualität. Nicht Essen und Trinken, oder Wohnen, vielleicht Reisen. Dinge, die in einer Partnerschaft immer ein Thema sind. Und wo unterschiedliche Vorstellungen die Partnerschaft gefährden können.

Stattdessen Sexualität. Wenn man da ein bisschen liest, hat man oft den Eindruck, dass das Horizontale bei vielen Ü40 und Ü50-jährigem eine Wichtigkeit hat, die ich im RL so nicht beobachte. Jedenfalls ist das draußen mein Eindruck. Ich kann ja nicht jeden fragen. Die Menschen wirken schon aufgrund ihrer physischen Futness nicht so, als könnten sie 3x die Woche 2x45 Minuten durchhalten.

Aber ich kann mich ja irren, deshalb frage ich. Hier im Forum ist das ja ziemlich wichtig, jede Woche mehrmals ...

Ich finde das aber auf Dauer langweilig, wenn man alle 2 Tage mit Vorspiel, nicht unter 30 Minuten usw. Ich habe auch andere Dinge zu tun, die erledigt werden müssen. Dazu kommt, dass ich zum Sport gehe, in die Oper, ins Theater und gerne und oft mit Freunden essen.. Sonntags lese ich gerne mal eine Sonntagszeitung, falls jemand auf die Idee kommt, vorzuschlagen, den halben Tag im Bett zu bleiben, um zu kuscheln. Wenn ich meine Bekannten so sehe, kann ich mir das da auch nicht anders vorstellen. Die sind mit auch anderen Dingen ausgelastet, sodass nicht viel Zeit für regelmäßigen, langen Sex übrig bleibt.

Meine Libido ist in Ordnung, ich bin topfit. Pornos gucke ich nicht. Das als Info an meine Kritiker oben im Faden.

Meine Partnerin immer wieder in den Arm nehmen, das mache ich auch. Körperliche Nähe ist mir wichtig. Nur dieser 2 oder 3 Tage Rhythmus mit ausgiebigen Liebesspiel. Das macht doch keinen Spaß mehr. Man wird das doch irgendwann leid und ist übersättigt. Da lieber zum Druckabbau 2 Minuten länger duschen.

Eine Frau, die ähnlich denkt, wäre schön. Da hier aber so viele schreiben, dass bei ihnen Sex ganz weit oben auf der to do Liste steht, zweifelt man schon mal an sich.
 
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  • #21
Also ich finde, man darf Liebe nicht mit Triebabfuhr verwechseln.
Wenn mein Freund 2 x täglich masturbiert und mich an den Tagen, an denen wir uns sehen, ständig bespringen will, fühle ich mich eher benutzt als geliebt.
Was ist verkehrt daran, nur 1x wöchentlich Sex zu haben oder nur alle 2 Wochen?
Wenn ich mir die Langzeit-Paare in meiner Umgebung so ansehe, ist das noch eine relativ hohe Frequenz.
Wozu soll man auch ständig im Bett herumturnen? Das ist nur am Anfang zur Paarbindung wichtig. Und biologisch-historisch-evolutionär zur Zeugung eines Nachkommen.
W51
 
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  • #22
Wer lieber masturbiert anstatt mit seiner Frau Sex zu haben, hat, würde ich sagen Gelüste, die er, aus welchem Grund auch immer, mit ihr nicht ausleben kann.

Da solltest du dich fragen, ob du die für dich richtige Frau hast. So wirst du nicht richtig glücklich und sie wohl auch nicht.

Es ist auch ein Unterschied, ob ich täglich Sex mit meiner Frau habe und zwischendruch nochmal Hand anlege, weil ich immer noch nicht genug habe, oder ob ich nur alle zwei Wochen mit meiner Frau schlafe und mir die restliche Zeit selbst helfe.

Mir tut die Frau leid, ein Mann, der es sich meistens lieber selbst macht, zeigt damit ja nicht gerade, dass er sie begehrt.


Such dir eine, mit der du deine Fantasien ausleben kannst oder rede mit deiner Frau und versuche sie langsam mit ins Boot zu holen.

Ich weiß nicht recht, was ich vom FS halten soll.

M
 
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Gast

  • #23
Lieber FS,
etliches davon ist Wunschkonzert, findet im richtigen Leben nicht statt, weil die Frauen keine Männer finden, die ihnen gefallen.
Fakt ist: Frauen mit 45+, die sich auf einen Mann einlassen, suchen sich diesen aus, wollen mit ihm Sex. Alternative: sie haben prekäre Lebensverhältnisse, wollen möglichst wenig Sex gegen wirtschaftliche Sicherheit. Als Mann würde ich das nicht anziehend finden, mich ausgenutzt fühlen.
Mit 45 haben Frauen die jugendlichen Unsicherheiten hinter sich gelassen, die Selbstzweifel, ob sie attraktiv genug sind, die Bedenken, was ist, wenn frau schwanger wird, was sie schafft im Leben ... - sei will ihre Bedürfnisse leben, mit einem Mann der ihr gefällt.

Einmal pro Woche Sex mit der Partnerin und ansonsten holt er sich selber einen runter, am besten noch vor einem Porno. Da musst Du lange suchen, bis eine Frau diese Zurückweisung hinnimmt. Du musst ihr einen Benefit bieten.
Eine Frau, die wirtschaftlich auf eigenen Füßen steht und ein aktives Sozialleben hat, gibt sich für sowas nicht her. Nach einer langjährigen Ehe ist Schluss mit Verzicht.

Ich kann mir leisten, eine Beziehung einzugehen, wenn ich den Mann will oder ich bleibe allein. Ich bettel' nicht um Sex und biete ihm emotionale Nähe. Von mir bekämst Du zu hören "lass' mich in Ruhe und leb' Dein Minimum im Puff aus".
Was ist an Dir so toll, dass ich eine nahezu sexlose Beziehung mit Dir wollen sollte? Ich bin froh, die Selbstzweifel, Gefühle der Zurückweisung loszusein und hole ich mir keinen Mann ins Leben, der fast impotent ist. Das ist für mich ein Mann, der sich alle 2 Wochen etwas Sex abzwingt - wird ja in den nächsten Jahren bei Dir nicht besser, sondern nimmt ab.


Gibt es denn noch genug Frauen, die ein überschaubares Sexleben bevorzugen? Ich meine keine Asexualität.
Eine Frau, die Dich nicht begehrt, (eher Vernunftbeziehung, wirtschaftliche Vorteile, emotionale Bedürftigkeit) will nicht oft Sex mit Dir. Der passt Deine Bedürfnislage. Es gibt viele Frauen, die lange familiär ausgesetzt haben, geringverdienend sind und ohne Mann in Altersarmut schlittern. Die akzeptieren sowas.
Einer Frau wie mir, Akademikerin ohne Familienpause, Super-Altersversorgung, musst Du was bieten. Ich kann mir adhoc nicht vorstellen, warum ich alle paar Wochen mal mit Dir ins Bett wollen sollte - Du kannst in der Friendzone rumdümpeln, mal nett was unternehmen und Dir mal einen Bordellbesuch leisten - dafür brauche ich keine Partnerschaft mit Dir. Das stört mich nicht, solange ich mit Dir keine Sex habe. Gegenüber Freunden und deren Lebensstil bin ich tolerant, gegenüber einem Partner, mit dem ich mein Leben teile nicht.
w, 50
 
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Gast

  • #24
Hallo lieber FS

mit 25 hatte ich keine Lust. Ich hatte Krebs.

Mit 35 hatte ich irre Lust fast täglich, aber ich traf keine zuverlässigen Männer die mit mir eine Familie gründen wollten. Da ich ONS ablehne und keine Affärentussi bin, habe ich mich sehr schwer getan außer Selbstbefriedigung eine wirklich regelmässige zärtliche Sexualität zu erleben und zu praktizieren. Statt Sex viel Sport getrieben! Jedesmal jemand Neues flösst mir blanken Horror ein. Ich möchte Sex nur in einer vertrauensvollen Beziehung erleben, da werde ich aber generell von Jahr zu Jahr verlangender und experimentierfreudig. Denn eine wirklich gute Erfahrung sucht Frau halt gern immer wieder !

Nun bin ich Anfang vierzig und Sex alle 14 Tage nach Plan wäre nicht mein Traum wenn ich den Mann doch liebe und begehre. Man kann da keine festen Sextage festlegen, aber ich finde das spüren doch beide wann es sie zueinander hinzieht - oder etwa nicht ? Ein impotenter Mann wäre für mich ein Problem, ebenso einer den ich dauernd bitten und erinnern müsste dass Sex doch schön ist.
 
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Gast

  • #25
habe eine gute Libido, die Potenz ist auch in Ordnung. Jedoch reicht es mir, wenn ich mit meiner Partnerin ein Mal in der Woche oder alle 14 Tage schlafe. Den Rest erledige ich per Selbstbefriedigung. Der Grund ist, ich habe gar keine Lust nahezu täglich oder wenigstens 2 bis 3 mal pro Woche inclusive Vorspiel mit ihr zu schlafen. Es langweilt mich dann irgendwann. Gucke dabei innerlich auf die Uhr, damit ich endlich zum Finale kommen kann.
Es wiederholt sich doch vieles. Auch mit dem Kamasutra.

Ich denke, du wirst keine Frau mit der Einstellung finden.. Deine Einstellung klingt krank, wenn du denkst, Frauen hätten im Alter keine Lust mehr. Für mich ist dein Gedankenzug nicht nachvollziehbar und wenig feinfühlig und zeugt von wenig Interesse den Bedürfnissen einer Frau.
Ich bin echt geschockt über so etwas, denn ich interessiere mich als Frau auch stetig dafür, was Männern im Alter gefallen könnte.

Das Einzige, was ich hier sehe, ist, dass deine Potenz scheinbar gar nicht ok ist, bei 7-14 Tage einmal Lust auf den Geschlechtsakt!
Langeweile zeugt von Abstumpfung im Bordell oder bei Pornos. Auch solltest du mal die Selbstbefriedigung strikt sein lassen, denn damit würde sich deine Lust auf die Partnerin steigern. Ich will keinen Partner, der sich lieber einen runter holt, während ich als attraktive Frau verfügbar bin. Da würde auch jeder Mann den Kopf schütteln.

Vorspiel ist doch das Schönste, das kann man unendlich erweitern und jedes Mal anders gestalten. Es verlangt natürlich eine offene Partnerin und keine Biedertante. Vermutlich hattest du nur langweilige Frauen, die dir Oralverkehr und Sex nicht genug appetitanregend machen konnten. Das Bett kann man nach einigen Jahren Beziehungen ja auch mal wieder gegen Freiluft und Natur auswechseln! Es ist doch eher die Bequemlichkeit von älteren Herren das Problem.
 
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Gast

  • #26
Selbstverständlich gibt es solche Frauen. Das Forum ist nicht repräsentativ, die Frauen hier sind viel sexueller als die Durchschnittsfrau im realen Leben (In einem Forum über Sexualität ja auch nichts verwunderliches). In dem Alter werden viele Paare nur alle 14 Tage oder sogar seltener Sex haben.
 
G

Gast

  • #27
Meine Partnerin immer wieder in den Arm nehmen, das mache ich auch. Körperliche Nähe ist mir wichtig. Nur dieser 2 oder 3 Tage Rhythmus mit ausgiebigen Liebesspiel. Das macht doch keinen Spaß mehr. Man wird das doch irgendwann leid und ist übersättigt. Da lieber zum Druckabbau 2 Minuten länger duschen.
Was Du schreibst, könnte von mir (w,46) sein. :)

Ich sehe es ähnlich, dass ich körperliche Nähe und kuscheln wichtig finde, auch Sex, aber eben nicht ständig, weil es da noch so vieles anderes gibt, was ich mind. genauso wichtig und schön finde. Und gerade die Abwechslung und der Kontrast machen es doch aus.

In meiner letzten Beziehung habe ich es erlebt wie es ist einen Partner zu haben, der jeden Tag will. Mir reicht einmal die Woche oder eben auch seltener, wenn man andere schöne Dinge miteinander erlebt. Nach einem Jahr habe ich nur noch Würgegefühle schon bei dem Wort Sex gehabt. Das geht einfach gar nicht für mich. Aber ich war sehr verliebt und so etwas muss halt gelebt werden bis zu dem Punkt wo es nicht mehr geht.

Nun wird es für mich nur noch eine Partnerschaft geben, in der ich Raum habe, um auch wieder Lust zu bekommen, Raum für mich und für uns, für meine Interessen und unsere. Nähe und Distanz für beide, das ist es, was eine Partnerschaft interessant erhält.
 
G

Gast

  • #28
Im Gegensatz zu manch anderen hier glaube ich nicht, dass es ein Problem für dich sein wird, so eine Frau zu finden. Online sind immer alle wahnsinnig lustvoll, erfahren und freizügig. Unterhält man sich mal mit realen Menschen, sieht es oft ganz anders aus. Viele Frauen wären sicher froh um einen Partner, der nicht ständig Sex will und bei jedem Kuscheln gleich geil wird.

Man muss nicht alles, was Spaß macht, 3x am Tag tun. Was man zu oft tut, verliert an Reiz. Warum sollte das gerade beim Sex anders sein?

Manche sollten auch so langsam mal kapieren, dass Selbstbefriedigung und Sex zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind und Eifersucht auf Masturbation gar keinen Sinn macht. Selbstbefriedigung ist eine Möglichkeit, schnell und unkompliziert zum Orgasmus zu kommen. Von Männern wird SB auch gern zum Spannungsabbau in Stress-Situationen genutzt. Man hat dabei die Zügel komplett selbst in der Hand. Es kann 30 Sekunden dauern oder stundenlang. Was soll verwerflich daran sein, diese Autonomie zu genießen? Eine Frau erwirbt doch kein alleiniges Nutzungsrecht an der Sexualität ihrer Partners..

Und Fragen wie: "Wozu willst du denn eine Partnerin, wenn du so selten Sex brauchst?"...also echt mal. Erstens ist einmal die Woche weit weg von extrem selten. Und zweitens: als ob man sich nur zum Vögeln zusammentäte!

Nein, ich denke, viele Frauen würden deine Einstellung sogar begrüßen. Du solltest nur wirklich aufpassen, dass du nicht an eine Frau gerätst, die eigentlich gar keine Lust auf Sex hat und es nur ab und an aus Pflichtbewusstsein über sich ergehen lässt. Du brauchst eine Frau, die Sexualität bewusst; mit allen Sinnen, als etwas besonderes genießen möchte und nicht mindestens 3x die Woche diesen Punkt auf ihrer Todo-Liste abhaken muss. Das heißt v.a. auch: eine selbstbewusste Frau. Bei vielen Frauen, die nicht mit wenig Sex leben könnten, geht es nämlich gar nicht um ihre eigene Libido, sondern vielmehr um Selbstbestätigung. Sie zweifeln an ihrer Attraktivität, wenn der Partner nicht ständig will.
 
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  • #29
FS, ich verstehe Dich.
Genauso wie Gast Nr. 26.

Ich halte mich für völlig gesund.. habe Lust, liebe Lust. Bin mal wild, mal verdorgen.. und in den Augen vieler hier gehöre ich wohl zu denen mit promisker Vergangenheit, die ich im übrigen sehr genossen habe.

Trotzdem - und das war schon immer so - setzt es mich fürchterlich unter Druck, wenn ein Mann nach einem Tag Pause schon ungeduldig mit den Füßen wippt, weil ES mal wieder fällig ist.

Manchmal mag ich Sex auch mehrmals am Tag.. aber (wie FS auch sagte) der Quickie zwischendurch. Manchmal ist mir meine eigene Lust (in Form eines Orgasmus, Lust habe ich dann schon) wichtig.. manchmal habe ich einfach Lust, selbige zu geben.. und eben so manchmal möchte ich es mir einfach im Kämmerlein selbst machen. Flexibel halt.

Das Zusammensein zweier Menschen beinhaltet doch drei Komponenten: der eine, der andere.. und die Schnittmenge. Ich mag nicht, wenn alles nur noch auf das WIR konzentriert wird. So auch beim Sex. Und wenn Sex, dann Qualität statt Quantität.

Zärtlichkeit und Nähe hingegen gehören für mich zum alltäglichen MIteinander dazu.

Das Leben bietet so viele schöne Dinge und Freizeitbeschäftigungen. Und ich möchte Sex nicht zum zeitintensivsten Hobby Nr. 1 machen..

w (44)
 
G

Gast

  • #30
Lieber FS;

ich bin zwar eine Frau, die sich nach regelmässiger Zärtlichkeit und Nähe sehnt, diese Trieb-Befriedigung aber nicht braucht. Sowas macht mir Stress, zu wissen, ich muss jeden Tag aufs neue irgendwas tun, um meinen Partner anzutörnen :)

Mir ist es wichtiger, eine angenehme Nähe zu meinem Partner zu spüren, die wie hier auch erwähnt, eine Exklusivität und Wertschätzung bedeutet. Das kann mitunter auch mal Tage ohne Sex geben.

Vielleicht habe ich nicht genau gelesen: Hast Du Derzeit eine Partnerin? Oder lebst Du alleine?

Ich finde Deine Frage interessant, weil ich als 40jährige Frau derzeit in einer für mich wunderschönen Partnerschaft zu einem ganz besonderen Mann lebe. Wir beide verbringen eine wunderschöne Zeit, es stimmt einfach alles.
Nur leider…Und deshalb finde ich Deine Frage interessant…Leider lehnt mein Partner kurz nach Beginn unseres Zusammenseins jegliche körperliche Nähe ab.
Anfangs dachte ich mir nichts dabei.
Doch mittlerweile verletzt mich diese Ignoranz, es ist erniedrigend und tut wirklich weh.

Ich stelle unsere Beziehung zwar deshalb nicht in Frage, aber ich will Dir schon sagen, dass es für eine Frau sehr verletzend ist, wenn ein Mann seine Partnerin in diesem Bereich nicht achtet und ihr die Zärtlichkeit gibt, die eine wichtige Basis für eine Beziehung ist
Und ich spreche wirklich nicht von "Fitness im Bett", dem Druck, täglich Sex zu haben
Sondern von liebevollem Umgang, dem Menschen der/die einem viel bedeutet durch körperliche Nähe zu zeigen, dass er/sie einem wichtig ist

Ich stimme Dir zu, dass Reisen, Wohnen, Geniessen, Hobbys in einer Beziehung viel Raum haben dürfen.
Aber eben der Unterschied zu Freundschaft ist die exklusive körperliche Nähe. Und als Frau zurückgewiesen zu werden, nur weil sie sich diese Exklusivität wünscht, vernichtet sehr viel Gefühl

w/41