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  • #1

Welche Wohnorte, Berufe und Unternehmen sind singlefreundlich?

Welche Wohnorte (Großstadt, Kleinstadt, Dorf), Berufe und Unternehmen sind kennenlerntechnisch gut geeignet für Singles ab 30? Die Frage hört sich etwas merkwürdig an, aber mich würde einfach interessieren, was ihr bei Wohnort-, Berufs- oder Unternehmenswechsel bezüglich der Möglichkeit, viele ungebundene Menschen kennenzulernen mit denen man was unternehmen kann, für positive und negative Erfahrungen gemacht habt. Stimmen die Klischees wirklich? Natürlich ist es Blödsinn, wenn man Wohnort, Beruf und Unternehmen nur dananch aussucht, wie singlefreundlich sie sind, aber grobe Fehler in der Richtung kann man ja vielleicht schon vermeiden ;-)
 
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  • #2
die Szene-Bezirke Berlins: Friedrichshain, Kreuzberg, Teile Neuköllns, Prenzlauer Berg, Teile Schönebergs und einige Ecken im Wedding. Ideales Alter um dort zu Wohnen: Anfang 20 bis Mitte 30. Spätestens ab Ende 30 solltest Du dort weg sein, weil du bei der Dauer-Party nicht mehr mithalten kannst. Kennenlernen kann Mann/ Frau sich dort gut - von Dauer sind die allerwenigsten Beziehungen in benannten Bezirken, selbst die Ehen vieler Zugezogener gehen kaputt, weil die Partnerauswahl unerschöpflich erscheint - was sich nach einiger Zeit als Irrtum rausstellt.
 
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  • #3
Ist doch absoluter Blödsinn. Ich gehe da hin, wo ich einen guten Job bekomme und denke dabei nicht nach, ob ich dort auch einen Mann finden werde.
Kann sein, dass es in Städten wie Berlin oder München mehr Singles gibt, aber dann eben sowohl weiblich als auch männlich. Sie Chancen stehen dann auch nicht besser, denn es ist eben auch viel Konkurrenz da.
Ich selbst bin Lehrerin (Beamtin) und wurde ganz einfach an eine Schule verwiesen, da konnte ich es mir eben nicht aussuchen. Ich wohne in einer netten Kleinstadt mit ca. 50 T. EW, habe aber einen Ballungsraum in ca. 50 km Entfernung. Sowohl hier als auch in der Großstadt wurde ich aber noch nicht fündig.
Es soll aber sogar Menschen geben, die finden ihren Traumpartner in einem winzigen Dorf mitten im Nirgendwo.
 
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  • #4
... selbst die Ehen vieler Zugezogener gehen kaputt, weil die Partnerauswahl unerschöpflich erscheint - was sich nach einiger Zeit als Irrtum rausstellt.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Partnerauswahl angeblich dort so unerschöpflich ist, sondern weil die Menschen für die Ehe zu unreif waren bzw. sich den falschen Mann/Frau ausgesucht haben.

Bin froh rechtzeitig aus dem Berlin-Prenzelberg weggezogen zu sein und fühle mich jetzt im schönsten Berlin-Schöneberger Kiez für Ü40 sehr wohl.

w
 
  • #5
Ich würde sagen: Großstadt schlägt Kleinstadt, Großunternehmen schlägt Kleinunternehmen. Natürlich hast du in einer Firma oder Behörde mit tausenden von Mitarbeitern in Köln oder Berlin bessere Chancen, ungebundene Singles kennen zu lernen, als als Lehrerin an einer Schule auf dem Land.

Ab Anfang 30 wird es aber generell schwieriger. Ich wohne in Franken, meine Stadt hat 500.000 Einwohner und mein Arbeitsplatz (Behörde) hat rund 1.000 Mitarbeiter. Männliche Singles in meinem Alter sind dort selten, die meisten sind entweder schon verheiratet mit Kindern oder in einer langjährigen Beziehung, die für sie auch steht. Einen in Frage kommenden Single habe ich dort bisher nicht getroffen. Ich stelle mich langsam schon darauf ein, dass ich abwarten muss, bis die erste Scheidungswelle durch ist...

In Köln oder Berlin ist es glaube ich am einfachsten, ab 30 noch sein Singleleben beenden zu können...
 
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  • #6
Ist doch absoluter Blödsinn. Ich gehe da hin, wo ich einen guten Job bekomme und denke dabei nicht nach, ob ich dort auch einen Mann finden werde. .

Sehe ich genauso.
Wer wegen einen Job seine “geliebte” Heimat nicht verlassen kann ist für mich sowieso so was von unflexibel und käme für mich als Partnerin nicht in Frage.
Das Unternehmen und der Beruf ist auch nur für Menschen wichtig die ihren Job nicht auf der Arbeit lassen können und ihn permanent nach Hause bringen müssen.
Ich arbeite um zu Leben und lebe nicht um zu Arbeiten.m,48
 
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  • #7
Keine - oder alle. Viele berufstätigen Menschen können ihren Wohnort kaum noch WÄHLEN, sondern müssen nach anderen Kriterien vorgehen: Entweder sie ziehen wegen des Jobs um, oder sie kümmern sich um ihre alten/pflegebedürftigen Eltern - oder ziehen vielleicht wg. des Berufs des Partners/der Partnerin um.... usw.
Einen Wohnort nach der "Singlefreundlichkeit" auszusuchen, finde ich, ehrlich gesagt, schon etwas "schräg" (aber jedem das Seine), denn selbst WENN solche Kriterien "messbar" oder vermittelbar wären, ist ja noch lange nicht gesagt, dass es auch klappt mit einem "Match"/einer Partnerschaft. Ist halt wie immer wieder im Leben: Man kann auf dem sog. flachen Land genauso nette Leute treffen wie in der Großstadt einsam sein oder "untergehen" (beide Erfahrungen habe ich selbst gemacht). Doch generell kann man evtl. sagen, dass in den und rund um die Uni-Städte auch kulturell mehr geboten ist, die Vielfalt größer und also vielleicht auch die Chancen, eine größere Vielfalt von Menschen zu treffen - kommt aber auch auf das Alter an (deins und die Altersstufe, in der du suchst).
 
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