G

Gast

Gast
  • #1

Welchen Eintrag soll ich nehmen, um nicht von vornherein aus dem Partnersuche-Raster zu fallen?

In den Beiträgen wird immer wieder von einer Kontaktaufnahme zu Getrenntlebenden abgeraten, was ich auch nach den berichteten Erlebnissen verstehe. Ich bin seit 4 Jahren wirklich getrennt lebend, habe ein eigenes Haus und der Kontakt zu meinem Ex besteht nur in Bezug auf die Kinder. Nach meiner Trennung hatte ich eine neue Beziehung, lebe jetzt aber seit einem halben Jahr allein. Mein Ex-Mann lebt seit 2 Jahren mit seiner Partnerin zusammen. Die Scheidung ist nur noch eine reine Formsache und bis jetzt nicht zwingend notwendig, da auf Grund von Eigentum und Kapital uns hier nur Nachteile entstehen und keiner wieder heiraten wollte ;-). Was soll/darf ich eingeben, um nicht aus dem Raster zu fallen, weil auf Grund negativer Erfahrungen mit den "nur" Getrennten lieber Geschiedene oder Ledige gesucht werden ?
 
  • #2
Liebe(r) FragenstellerIn,

wähle den Eintrag, der der Wahrheit entspricht - einen Kontakt aufzubauen mit einem Fundament, welches zum Teil gelogen ist, ist nicht gut. Ehrlichkeit ist immer der richtige Weg.

Mfg Niko m(25) 7E22AC77
 
G

Gast

Gast
  • #3
Sehe ich wie #1 - vor allem, diese festgefertigte Meinung - getrennt lebende suchen nur Abwechslung zum Fremdpoppen und sind in Wahrheit noch verheiratet, haben sich noch nicht von der alten Beziehung gelöst - oder Finger weg von Getrennt lebenden usw. kann ich nicht unterstreichen und schreibe dies sogar explizit der sturen Haltung und versuchten Maßregelung aller von Seiten einer extrem konservativ eingestellten Posterin hier im Forum zu.

Nimm es also bitte nicht zu ernst, bleibe ehrlich und erkläre deinen Kontakten, genau wie du es hier tust, was Sache ist. Ich habe genau mit diesen Vorzeichen einen Partner gefunden - also was soll das! Viel Glück!
 
G

Gast

Gast
  • #4
Bei mir sah es genau so aus bzw. bei meinem Partner (8 Jahre getrennt aus etwa den gleichen Gründen).
In einem Nebenthread wurden wir in der Luft zerrissen .....
Allerdings sind es auch immer dieselben Forumteilnehmer, die ihre No-Go-Liste vehement verteidigen. Deshalb nehme ich das nicht ernst.
Bin mal gespannt, was hier noch so kommt .... aber Du bist ja eine Frau, vielleicht ist da ja alles anders?! :)
Weiterhin glaube ich nicht, dass Du aus dem Raster fällst.
Ich denke, mit Leuten, die das nicht mal ansatzweise verstehen, willst Du auch sicher gar nichts zu tun haben.
 
G

Gast

Gast
  • #5
wo liegen denn die Nachteile bezogen auf "Eigentum und Kapital" ?

Vor allem was ist mit Zugewinn während der Ehe und was ist mit den Rentenanwartschaften ?

Investiere mal 200 € für eine Erstberatung bei einem Fachanwalt für Familienrecht - das schadet nie.

Weil vieles kann man durch eine Scheidung steuerneutral regeln.

Wenn Du mir so kämst, würde ich detailliert nachfragen ...

7E2176FE - m & RA
 
  • #6
1. Sei unbedingt ehrlich und schreibe die Wahrheit. Auf Lügen kann man keinerlei vertrauensvolle Partnerschaft aufbauen. Du kannst ja im Freitext auf Deine Lage eingehen oder aber zumindest beim Nachrichten wechsel entsprechendes erzählen.

Du schilderst gleich mehrere wesentlichen Kritikpunkte am Status "getrenntlebend".

+ Da bleibt jemand aus materiellen Erwägungen mit einem Expartner zusammen und kooperiert. Wer will einen neuen Partner, der so ein Verhältnis mit seinem Ex pflegt?

+ Bedenke, dass Scheidungen fast immer noch einmal organisatorisch, formal und juristisch, oft auch emotional belastend sind und viel Mühe und Verben erfordern. Kein neuer Partner möchte diese Zeit mit Dir zusammen erleben. Man möchte nicht die neue Beziehung durch die Scheidungsprozedur belasten und nicht an Expartner erinnert werden geschweige denn den Kontakt mit dem Ex.

+ Sehr viele Menschen bandeln einfach nicht mit verheirateten Personen an -- das ist zurecht ein Tabu.

+ Getrenntlebend sind oft Betrüger und haben in Wirklichkeit noch längst nicht abgeschlossen. Natürlich trifft das nicht auf alle zu, aber eben auf soviele, dass sich die schlechten Erfahrungen herumsprechen.

Mein Rat: Zögere nicht länger und lasse Dich scheiden! Nur so hast Du wirklich Chancen auf eine glückliche Partnerschaft ohne Altlasten. Du wirst sehen, wieviel Nerven und Aufwand und Wartezeit das kostet und froh sein, dass Du es irgendwann hinter Dir hast.
 
G

Gast

Gast
  • #7
Ach Frederika - woher nimmt du - wo du doch keinerlei persönlichen Erfahrungen hast und sie auch nie bekommen willst - diese Annahme, dass kein Mensch mit ihr dies durchleben will usw.? Und warum sollte eine Scheidung, die nur noch formal ist, eine emotionale Belastung sein? <MOD: Persönliche Angriffe entfernt.>
 
G

Gast

Gast
  • #8
@ #4

Wenigstens zeigen diese "immer dieselben" auch ihre Identität und verstecken sich nicht hinter ihrer Anonymität, um dann andere (völlig fern vom Thema) anzugreifen.

Ich bin auch der Meinung, dass du die Wahrheit angeben solltest. Alles andere wäre unfair. Und den genauen Status (d.h. die Situation) kannst du jederzeit richtig stellen und klar vertreten, da sollte es kein Problem geben.

Im Nebenthread halte ich übrigens die Verurteilung Getrenntlebender auch für extrem grenzwertig. Die Meinungen gehen auseinander und du solltest dich selbst fragen, was du davon hältst.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Wenn die Scheidung nur noch "eine Formsache" ist, warum bist Du dann immer noch verheiratet ?
 
G

Gast

Gast
  • #10
@#7 <MOD: Chat entfernt, friedlich blieben und froh sein, dass Ihre obige Bemerkung veröffentlicht wurde>

Ansonsten wollte ich der FS nur aufzeigen, dass die Mehrheit der Forumteilnehmer eben keinen Makel bei Getrenntlebenden sehen, die so wie sie auch, abgeschlossen haben.
Daher stimme ich auch #6 vollkommen zu!
w(46)
 
G

Gast

Gast
  • #11
<MOD: Chat entfernt> Ich hab das erst Mal wieder darüber (über das sich scheiden lassen) nachgedacht, als ich diese Aussagen hier gelesen habe.

Mein Gott, man kann getrennt leben und abgeschlossen haben. Wer sich dauerhaft trennt ist nicht verheiratet sondern getrennt lebend, das ist mittlerweile ein eigener Familienstand. Warum sollte ich viel Geld für eine Scheidung ausgeben, wenn alles einvernehmlich geregelt ist und keiner darunter leidet. Mein Ex und ich freun uns, wenn´s dem jeweils anderen gut geht, wir haben gemeinsame Verantwortung für unsere Kinder und kriegen das gut hin ohne im Entferntesten noch eine Chance für uns beide zu sehen- nee wirklich! Seine Freundin stört´s auch nicht - wir haben es mittlerweile tatsächlich einfach VERGESSEN, so what?

Frederika,<MOD: persönliche Angriffe entfernt; andere Threads sind andere Threads> Man kann durchaus begründen, getrennt lebend zu bleiben (wenn man das überhaupt muss, dies begründen) und das muss nichts mit Raffgier zu tun haben.

Wenn ich Menschen draußen kennenlerne und das Gespräch auf meinen Familienstand kommt, irritiert das niemanden, weil es aus dem Gespräch kommt. Und dass man mit mir einen Noch-Ehemann betrügt - nein wirklich nicht.

Cw43
 
G

Gast

Gast
  • #12
Liebe Fragestellerin,
(Dein Alter wäre zwar interessant für eine Einschätzung - egal)
bleibe bitte, meine Empfehlung, bei der Wahrheit, für einen potentiellen Partner ist eine Lüge vermutlich viel schlimmer. Ich schließe mich #2 an, für Deinen "Ex"-Mann und seiner neuen Partnerin funktioniert es offenbar auch. Du selbst hattest auch schon wieder eine Beziehung, kannst damit selbst einschätzen, vielleicht noch einmal gründlich analysieren, ein Status und Dein "geschäftliches" Verhältnis zu Deinem Mann zum Auseinandergehen geführt haben.

<MOD: Sticheleien jeglicher Art sind zu unterlassen! Bitte nehmen Sie die Warnung ernst! Zukünftig werden Ihre Beiträge komplett gelöscht, wenn sie nicht vollständig veröffentlichbar sind.>

Was Eure Verluste und Kapitalauseinandersetzung angeht, könnt Ihr Euch tatsächlich noch einal beraten lassen, vielleicht gibt es Alternativen, die Euch nicht "ruinieren" und die Formsache beenden können.

Alles Gute
Die_Felsenfeste
 
G

Gast

Gast
  • #13
Liebe Fragestellerin,

ich plädiere für ungedingte Ehrlichkeit in den Profilangaben. Du bist getrennt lebend, also gib es auch so an. Die meisten potentiellen Partner werden damit kein Problem haben, weil sie vermutlich genau wie du eine Phase des getrennt Lebens hinter sich haben.

Lass dich bitte nicht verunsichern von den vielen Meinungen hier bezüglich der Frage, wann und ob man als getrennt Lebender auch wirklich getrennt und partnerschaftsfähig ist.

Karola,53, Ärztin, war aus formalen Gründen bis zur endgültigen Scheidung acht Jahre lang getrennt lebend und trotzdem währenddessen in glücklicher fester Beziehung.
 
  • #14
@#10: Ich freue mich, wenn Du als Getrenntlebende keine Probleme mit diesen Status hast. Verstehe mich daher nicht falsch: Hier soll jeder nach seiner Facon glücklich werden. Ich persönlich habe nicht-ledige Kandidaten nicht berücksichtigt, weil ich mir die Probleme ersparen wollte, aber wenn andere es so viel entspannter sehen, dann ist das doch gut.

Seltsamerweise gibt es hier aber unzählige Geschichten und Threads zum Thema "Getrenntlebender war gar nicht frei" und ebenso viele Threads zum Thema "Bin getrenntlebend und niemand will mich". Umgekehrt aber keinen einzigen a la "Bin ledig, wen stört das?".

Wir sollten also alle auf dem Boden der Tatsachen bleiben: Getrenntlebend ist ganz oft Warnsignal, sonst gäbe es nicht so schrecklich viele Leidensberichte von Fällen, in denen sie gar keine Partnerschaft wollten. Andererseits ist mir durchaus bewusst, dass es selbstverständlich sehr viele Getrenntlebende gibt, die tatsächlich frei sind.

Mir ist aber schleierhaft, warum die Getrenntlebenden nicht alles Mögliche unternehmen, um die Situation zu beenden. Wenn ich dann von jahrelangem Getrenntleben höre und Sprüche "wir könnten und jederzeit leicht scheiden lassen", dann frage ich mich wahrlich: Ja, warum tun sie es dann nicht? Warum verschleppen sie es solange, bis sie sich frisch verliebt mit all dem Theater plagen müssen?
 
G

Gast

Gast
  • #15
Sei bitte auf jeden Fall ehrlich und gib "getrennt lebend" an.
Es gibt bestimmt viele Männer, die es nicht stört.

Ich bin eine Frau, und mich würde es auf die Dauer einfach verletzen , mit jemandem eine Partnerschaft zu führen, der mit einem anderen Menschen verheiratet ist und - das ist der springende Punkt: auch verheiratet bleiben will.

Ich hätte dann das Gefühl, dass die Liebe zu mir nicht groß genug ist, oder dass ich nicht gut genug bin, weil finanzielle Nachteile wichtiger sind als die neue Partnerschaft mit mir.
Aber das ist meine persönliche Meinung.

Anna, 48
 
Top