• #1

Welchen "Familien Part" hat mein Freund?

Hallo,

Ich hätte gerne ein paar Info's wie ihr das so handhabt mit einem neuen Partner und Kindern.

Vorab ein paar Details zu mir/uns.

Ich habe 2 Kinder, 6 und 8 und bin seit 2 Jahren wieder in einer Beziehung. Der Papa der Kinder sieht sie regelmäßig, alle 2 Wochen das ganze WE und 1 mal Na während der Woche. Also es gibt einen Papa, samt Großeltern usw die sich alle gut um die Kids kümmern. Die Medls lieben ihn- sie gehen immer gerne hin, machen schöne Unternehmungen und Altivitäten,...

Mein Freund kennt die Mädls jetzt seit 1 1/2 Jahren, wir haben Dinge unternommen, waren im Urlaub, Silvester gefeiert,... alles was man eben so macht. Wir wohnen "noch" nicht zusammen und sehen uns zur Zeit seinerseits berufsbedingt nur am WE. Er arbeitet (noch) 3h entfernt von uns.

Er sieht die Medls also alle 2 Wochen am WE.

Welche Aufgaben hat Euer Partner/ Eure Partnerin!? Hat er Aufgaben? Setzt ihr voraus, dass euer Partner bei allen Aktivitäten dabei ist?
Welche Rolle hat Euer Partner!?

Danke für Eure Gedanken und Worte.

Lg
 
  • #2
Ich war viele Jahre mit einem Partner zusammen, der ein Kind hatte. Hab mich aktiv eingelassen und das hat gut geklappt. Auch zur Mutter des Kindes hatte ich ein freundschaftliches Verhältnis. Wir haben zusammen viel unternommen und auch Alltag mit dem Kind gelebt. Das war eine schöne Zeit, bis wir uns trennten. Danach durfte ich keinen Kontakt zu dem Kind mehr haben, was mir das Herz brach.

Mein aktueller Partner hat auch ein Kind, allerdings nicht viel Kontakt (das war schon vor Beginn unserer Beziehung so). Ich selbst habe das Kind nicht kennengelernt. Für mich ist das nach dem ersten Erlebnis besser so. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn er sein Kind (ohne mich) öfter sehen würde. Im Gegenteil, ich habe versucht, ihn dazu zu motivieren.
Ansonsten käme ein Mann mit Kind nicht mehr für mich in Frage.
 
  • #3
Hmmm....ich geh mal davon aus, dass es sich dabei um den gleichen Mann handelt wie in deinem Paralellthread!? Da meintest du er würde inzwischen an dem Konzept der Familie zweifeln? Hat er inzwischen seine Meinung dazu revidiert? Ansonsten macht es auch keinen Sinn deinen Partner in die Familie integrieren zu wollen.
Was meinst du mit Aufgaben? Es sind deine Kinder, nicht seine. Ihr wohnt ja nicht einmal zusammen. Ich würde keine Aufgaben in dieser Konstellation übernehmen wollen. Mein Expartner hatte eine 7 jährige Tochter, ich hab mit ihr gespielt, mal was für sie gekocht und manchmal haben wir zu dritt etwas unternommen.
Mir stellt sich jedoch die Frage, ob dein Partner das überhaupt möchte. Deinen früheren Äußerungen zufolge ist er nicht so versessen darauf.
 
  • #4
Ein irgendwie seltsam anmutendes Thema. Vor wenigen Tagen schriebst du von deinem Freund und von der Problematik, dass er nun dich(euch) doch nicht mehr wirklich will. Diese Begebenheit scheinst du nun völlig auszublenden.

Die Partnerin hat die Rolle der Partnerin.
 
  • #5
Hej, Tothemoon. Also, wenn Du nicht schon wieder einen neuen Freund hast, und das immernoch der selbe ist, verstehe ich das hier jetzt auch nicht...? Das wurde doch bereits kommuniziert zwischen Euch, wie Du selbst vor wenigen Tagen erst schriebst...?

Offenbar hat Dein Freund keinerlei Ambitionen, verbindlich einen "Famlien Part" in einer Familie einzunehmen, die nicht seine eigene (mit leiblichen Kindern) ist... !? Zumindest schriebst Du letztens erst, dass er das gesagt habe...

Was bringt es Dir, wenn Du das jetzt ausblendest, Dir selbst schön redest und am Ende gibt es doch einen "Knall" und er gründet seine eigene Familie mit eigenen Kindern mit einer Frau, die ebenso wie er noch keine Kinder hat? Vielleicht solltest Du in Euer aller Interesse, Deinen Freund mal ernst nehmen....? Nur so 'ne Idee...
 
  • #6
Es hängt wohl davon ab, ob die Kinder im Haushalt leben, und wie alt sie sind.

Erwartungen zu haben ist schwierig.
Aber bei jüngeren Kindern wird der / die neue Partner/in immer ein Stück weit die Rolle eines Elternteils ausfüllen.
Das kommt auch von den Kindern, auf jeden Fall mein Erleben.

Bei mir war es so, dass die Partner problemlos, ohne dass es explizit erwartet wurde, zur Rolle als Partner auch die Rolle des väterlichen Freundes einnahmen.
Anders wäre eine Partnerschaft mit Zusammenleben, wo eine Art Familienleben stattfindet, meines Erachtens kaum möglich. Was aber auch von meiner Seite bedeutete, dass er genauso Erziehungskompetenz erhielt - auch in dieser Konstellation spielen Kinder die beiden Erwachsenen nämlich gerne aus, und den Spruch - Du hast mir gar nichts zu sagen, habe ich nie durch gehen lassen.

Und von Seiten der Kinder, nicht nur bei mir, habe ich erlebt, dass der neue Partner auch genau so eingeordnet ist, bei längerer Beziehung wird es dann wie ein weiterer Vater.
Mein Großer sagte mal, er hat einen Vater und einen Dad.
Dass es, wie bei uns, dann zu einer Adoption führte, ist wohl seltener, in unserer besonderen Konstellation (nach unserer Scheidung) ganz rar.
Aber er ist der Papa geworden in der Partnerschaft und danach geblieben.

Jetzt sind sie erwachsen, und ein potentieller Partner kann eine Art Freund werden.
Eine Beziehung mit einem Mann, der meine Kinder nicht akzeptiert, und nicht versucht, eine gewisse Beziehung aufzubauen, würde ich nicht wollen.
Und ich denke es umgekehrt auch als meine Aufgabe für mich, wenn ich eine Beziehung mit einem Vater eingehen würde.
Deswegen würde ich heute keinen Mann mit kleineren Kindern daten, diese Lebensphase ist für mich vorbei.
 
  • #7
Der letzte Post ist natürlich nicht vom Tisch! Ich weiß nicht, ob es mit ihm weitergeht, oder nicht. Darum gehts ja auch garnicht. Ich wollte ja nur meine Vorgeschichte erklären, damit sich die "Antworter" ein Bild machen können. Mich hätte nur interessiert, wie das andere AE Mamas managen. Einfach aus Neugier.
 
  • #8
Welche Aufgaben hat Euer Partner/ Eure Partnerin!? Hat er Aufgaben? Setzt ihr voraus, dass euer Partner bei allen Aktivitäten dabei ist?
Ich denke, es ist schwierig, das pauschal zu beantworten. Dein Partner wohnt 3 Stunden weg und nach Deinem Parallelthread habt ihr eine Reihe von Baustellen. In der Situation ist ein Partner zunächst Partner, so wie bei einer Beziehung ohne Kinder. Wenn die Beziehung stabil ist, kann man sich darüber unterhalten, wie intensiv der Partner einbezogen wird und welche "Aufgaben" er hat. Die verteilst ja auch nicht Du alleine.
Im Moment hat Dein Partner in Bezug auf Deine Kinder bestenfalls die Aufgabe, sich mit ihnen gut zu verstehen. Sonst braucht ihr über weitere Schritte sowieso nicht nachzudenken.
 
  • #9
Das solltest du ihn fragen! Du kennst ihn ja besser als wir. Er scheint doch offen zu sein und ihm scheinen die Aktivitäten Spaß zu machen. Entwickele aber Antennen dafür, wenn es deinem Partner zu viel wird. Hake häufiger nach, was er so machen möchte und gut findet und die Situation beurteilt und ob das in Zukunft seinen Vorstellungen von Beziehung entspricht. Ich denke, da kannst du mehr erfahren, als rumzurätseln.

Ich finde, du solltest, wenn er so weit fährt, euch nur euch einen Tag einräumen, so die Kinder nicht dabei sind und ihr euch als Paar alleine entwickeln könnt.
 
P

Papillon

  • #10
Also meine Meinung ist. Das er vielleicht ein guter Freund für deine Kinder sein kann, aber nicht die Vaterrolle übernehmen sollte.
Weitere tiefere Schritte müssen von deinen Freund ausgehen und nicht du ihn irgendwelche "Aufgaben" zuschreiben. Das wird nicht aufgehen.
 
  • #11
Mich hätte nur interessiert, wie das andere AE Mamas managen. Einfach aus Neugier.
Guten Morgen,
schade liebe FS, was bringt dir diese Neugierde, in deinem Fall höchstens reichlich Verunsicherungen. So etwas *managen* zu wollen, halte ich in deinem Fall für nicht angebracht. Lasse es sich entwickeln und erwarte nicht, dass dein Freund immer bei allen Aktivitäten dabei ist.
Wie du im letzten Thread geschrieben hast, ist er beruflich stark eingespannt, dazu kommt die Entfernung und eure Wochenendbeziehung. Ich würde diesem Mann auch Luft zum Atmen gönnen, wenn er bei mir ist. So würde ich das auch in einer festen, sicheren Partnerschaft händeln. Mir wäre daran gelegen, dass auch mein Partner eine Verschnaufpause hat, auch ganz besonders in der Zeit, wo er nur am WE bei mir ist.

Eine WE-Beziehung, auch ohne Kinder ist schon anstrengend, weil alles, was dazwischen fehlt, am WE nachgeholt wird und sich sehr aufeinander einstellt und konzentriert. Dann kommt die Entfernung und zwei kleine Kinder noch hinzu. Das ist irgendwann einfach zu viel.
Ich bin ziemlich sicher, dass dein Liebster aus diesem Grund für sich das Gefühl hat, sich selber nicht mehr gerecht werden zu können. Lasse aktuell die Leinen mal sehr locker und stell deine Erwartungshaltung zurück. Biete ihm an, wenn er bei euch ist, auch Pausen und Rückzug einlegen zu dürfen und zeige ihm, dass seine Bedürfnisse dir auch wichtig sind. Bedenke, dass er vielleicht zusätzlich unter Druck steht, weil er das gewohnte Programm aktuell nicht mehr erfüllen kann. Lese vielleicht noch einmal ergänzend meinen Post aus deinem anderen Thread dazu.
Alles Liebe!
 
  • #12
Wenn es eine Wochenendbeziehung ist und er es ernst meint, wird er dich gern entlasten, deine Kinder erobern wollen, schon mal den Alltag proben und von allein Schritte unternehmen, mit dir zusammenzuziehen, sofern du ihm signalisierst, dass du ihn liebst und das ebenfalls möchtest. Dann bist du dankbar, für seine Unterstützung und merkst zunehmend, dass er es ernst meint. Egal, ob er sich um dein Auto kümmert oder mit deinen Kindern spielt. Er engagiert sich dann von allein mehr, als nur etwas für das gemeinsame Abendessen mitzubringen.

Grundsätzlich behältst du alle Pflichten, wie du sie auch hättest, wenn es ihn nicht gäbe. Du kümmerst dich beispielsweise ums Essen, die Wäsche, lässt die Kinder dabei den Geschirrspüler ausräumen oder die Wäsche abnehmen und zusammenlegen- Alltag halt. Du wirst sehen, ob es ihm eine Herzensangelegenheit ist, dich zu unterstützen und in eure Familie zu integrieren. Ein Mann, der schon Familienleben kennt, wird wissen, wie das geht, einer das nicht kennt, wird dich fragen, wenn du und deine süßen Mädels ihm wichtig sind. Er wird auch nicht gleich das Weite suchen, wenn es mal Stress gibt, einer rumbockt oder du müde bist.

Wenn er sich nicht nach ein paar Monaten um eine feste Partnerschaft bemüht, weil ihm das zu anstrengend ist oder er grundsätzlich in seinem Leben keine Verbindlichkeit mag, bleibt ihr im Status einer unverbindlichen Beziehung- Vorausgestzt er integriert dich in seinen Freundeskreis oder seine Familie. Sonst ist es sogar nur eine Affäre. Zwingen, ihn überreden, ihm alles recht machen geht nicht. Dir bleibt dann nur aufzupassen, dass du seinetwegen nicht zu viel Energie verlierst. Du solltest die kinderfreien Wochenenden dann nicht nur für ihn da sein, sondern dich auch mit Freunden treffen, einen Mädelsabend machen, dich zu pflegen und zum Sport gehen, deinen Haushalt auf Vorderman bringen, dich mal ausschlafen etc.
 
  • #13
Naja, Dein neuer Freund hat sowieso schon bedenken ohne also halte die Rolle eines Ersatzvaters mal von ihm fern.
Als Vater kenne ich die konkrete Aufgabenpalette ganz genau.
Das heißt ganz konkret:
  • Er bringt keine Kinder zur Schule,
  • Er bringt die Kinder auch nicht ins Bett,
    d.h. auch, er kann seine Abende frei verbringen
  • Er schenkt Den Kindern nicht größere Geschenke zur Geburtstagen oder Weihnachten, er beteiligt sich höchstens an solchen der FS
  • Er macht nicht Frei, wenn die Kinder krank sind, oder die Lehrer ihre Wb-Tage machen.
  • Er kutschiert die Kinder auch nicht zu ihren Nachmittagsveranstaltungen (Musik, Freunde oder Sport)
Liebe FS
die Betreuung und Versorgung der Kinder bleibt immer Deine Aufgabe oder die des Vaters.
Der Freund kann und darf mal unterstützen, vor allem in konkreten Krisen- oder Nofällen, ansonsten bleibt er eben stets im Hntergrund.

Er bleibt, was er ist, nämlich der Partner der Mutter.
 
  • #14
Ich verstehe eigentlich nicht ganz wo das Problem liegt:
die Kinder sind alle 14 Tage beim Vater für das WE, warum also fährst Du nicht zu ihm hin oder verbringst ein kinderloses WE mit ihm bei Dir zuhause? Nimm doch mal den Druck raus, was Dein Freund alles für "Aufgaben" in Eurer Beziehung zu erfüllen hat. Ihr zwei beide habt eine Beziehung, die Kinder müssen doch gar nicht so sehr involviert sein, zumal ihr Vater doch Verantwortung übernimmt, vielleicht auch gern mehr als momentan?
W52 AE mit 1 Kind und momentan ohne Vater-Unterstützung
 
  • #15
Wenn ein neuer Partner (freiwillig) gewisse Aufgaben übernimmt, musst du ihm in gleichem Maße Rechte einräumen. Es ist eine Balance von Pflichten und Rechten.
Wenn eins deiner Kinder ihn anpampt 'du hast mir gar nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater', weist du dein Kind auf seinen Irrtum hin.
Wenn du das nicht tust, möglicherweise sogar dessen Meinung teilst, wird der Mann, wenn er rational denkt und handelt, fortan seine Hilfestellungen einstellen und dem Kind und der Mutter dies mitteilen ('nö, ich fahre dich nicht zum Ballett, du bist ja nicht meine Tochter').

Kleine Anekdote aus meiner Jugend gefällig ?
Ich war etwa 18, stand am Umsteigebahnhof im Wald, wo ich mit der letzten Bahn hingekommen war und es fuhr kein Bus mehr.
Ja, das war mein Fehler, aber ich machte ihn zum ersten mal.
Danach übrigens nie wieder...
Da war eine Telefonzelle und ich rief zuhause an, denn ich wusste, meine Eltern (Vater und Stiefmutter) gehen erst um eins ins Bett und es war noch davor.
Mein Vater wollte mich nicht abholen und so lief ich in der Nacht durch den Wald an der unbeleuchteten Straße entlang nach Hause.
Ich habe meinen Vater dafür gehasst und ich habe mich sehr ungeliebt und unwichtig gefühlt.
Vor einiger Zeit machte ich meiner Stiefmutter diese Geschichte zum Vorwurf. Wir haben jetzt ab und zu solche Gespräche, immer dann, wenn sie behauptet, wir hätten so eine schöne Kindheit gehabt.
Dass DAS scheiße war, hat sie eingeräumt.
Sie konnte sich nach 30 Jahren noch erinnern.
Sie sagt, sie hätte am Telefon daneben gestanden und ihn gedrängt, mich abzuholen. Er sagte, das gehe sie nichts an, sie sei nicht meine Mutter.
Boing ! Meine Stiefmutter hatte alle üblichen Mutteraufgaben bei uns, die nahm er gerne an.

Naja, mein Vater ist nicht typisch, sondern sicher ein Extremfall im Arschsein, aber ein bisschen was davon haben vielleicht alle AE mit neuem Partner und ich finde eben, dass das nicht geht.

w 50
 
  • #16
Mich hätte nur interessiert, wie das andere AE Mamas managen. Ei
Liebe @Tothemoon
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Frage nur aus Neugier gestellt wurde und ich glaube auch, dass es sehr wohl mit deinem Partner und der Vorgeschichte aus dem letzten Thread zusammen hängt. Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass du dich in dieser Beziehung verrennst? Suchst du antworten die sein Verhalten und seine Aussagen rechtfertigen?

Zu deiner Frage. Ein Partner gibt was er geben möchte, er integriert sich soweit wie es für ihn okay ist, denn ein Anrecht hat man als Frau ersteinmal nicht darauf, man sucht ja in erster Linie einen Partner für sich.
ALLERDINGS ist es im Normalfall ja so, dass ein Mann der sich auf eine Frau mit Kindern einlässt, auch bereit ist, sich in gewisser Weise zu integrieren und zu unterstützen. Das tut Mann aber von sich aus! Du kannst natürlich jederzeit um einen Gefallen bitten, aber zu erwarten er tut jetzt bestimmte Dinge immer und das obwohl ihr nicht zusammen wohnt ist viel verlangt, finde ich.

In erster Linie wäre doch wichtig zu schauen, wie geht er mit den Mädels um wenn ihr zusammen seit? Ist er interessiert an ihnen? Fragt er dich wie es ihnen geht wenn ihr telefoniert? Ist er liebevoll zu ihnen? Tröstet er auch mal? Das sind Punkte die mir wichtig wären und wären diese nicht gegeben, würde ich die Beziehung beenden.

Feste Aufgaben und immer an allen Unternehmungen teilnehmen würde ich mir an deiner Stelle frühestens wünschen, wenn ihr zusammen wohnt.

Die Vorraussetzung für das wäre aber grundsätzliches Interesse an den Kindern und das Gefühl er mag sie.
Aber bitte nimm seine Worte ernst und rede dir die Situation nicht schöner als sie ist.

Ich wünsche dir und deinen Mädels einen Partner der euch alle drei aus tiefstem Herzen will.

Alles liebe dir....
 
  • #17
Es war wirklich nur aus Neugierde. Ich kann damit umgehen, wenn es meinem Freund zuviel ist. Wenn er doch etwas anderes möchte, dann muss es eben zur Trennung kommen. Es wird mich zwar mitnehmen, aber es zu erzwingen bringt ja niemandem was.

Grund für meine Frage war, dass mein Freund mit mitteilte, dass er ab und zu nur Dinge mitgemacht hat, weil er dachte "das gehört sich so". Er ist sportlich, nutzt seine wenige Freizeit dann gerne dafür und dann ist spazieren, Kino, Kinder-Theater, zu Hause spielen,... einfach nicht ganz so seins. Bzw nicht immer!
Ich habe ihn nie aufgefordert immer mitkommen zu müssen. Ganz im Gegenteil- ich habe ihm immer die Entscheidung überlassen und war auch nie eingeschnappt wenn er mal nicht mitkommen wollte.

Er meinte, er hätte einfach nicht so recht die Motivation gefunden Kinder-Dinge zu unternehmen. Wir wollten mal ein Iglu bauen, ein WE auf einer Skihütte schlafen,..... dafür fehlte ihm die Motivation.

Ich würde nie etwas verlangen, das er nicht möchte. Nie. Und ich bedränge ihm auch nicht zum Zusammenziehen,.....
Ganz im Gegenteil, ich lasse ihm Raum. Und zu den Wochenenden. Wir verbringen jedes 2. Wochenende allein. Machen Sport,
Kochen, mal Wellnessn, Ausgehen,....

Lg
 
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  • #18
Welche Aufgaben hat Euer Partner/ Eure Partnerin!? Hat er Aufgaben? Setzt ihr voraus, dass euer Partner bei allen Aktivitäten dabei ist?
Welche Rolle hat Euer Partner!?

Danke für Eure Gedanken und Worte.

Lg
Ich bin AE, hatte schon 3 Beziehungen nach meinem Ehemann.
Mein jetziger Freund ist viel jünger als ich, allerdings hat er auch schon einen verantwortungsvollen Job, der ihn fordert und es ist schon eine ernsthafte Beziehung.
Also Aufgaben, die die Kinder betreffen, hat mein Freund KEINE.
Es sind meine Kinder und nicht seine und er muss auch nicht alle Aktivitäten mit mir verbringen und mit den Kids, wenn ich Kinder-WE habe. Ich habe auch noch andere Freunde und Mütter, die ich treffen kann und kann mich mit den Kids auch alleine beschäftigen und amüsieren. Ich verstehe, dass er auch sein eigenes Leben hat und am WE auch mal was ohne mich und ohne Kinder macht.
Allerdings bitte ich ihn manchmal, dass er schon zu mir geht, wenn ich noch arbeite und den Kids was zu essen macht oder was für uns alle einkauft - und dann kocht mal er und mal ich. Wenn er aber keine Zeit oder Lust hat, muss er natürlich nichts machen.
Es sind MEINE Kinder, nicht seine. Er muss keine väterlichen Pflichten übernehmen, er ist für die Kinder eine Art Kumpel oder Onkel und auch wenn es mich finanziell entlasten würde, mute ich meinen Kindern nicht zu, dass er bei uns einzieht, obwohl meine Wohnung groß genug wäre.
Ich erwarte weder, dass mein Freund sich um die Kinder kümmert, noch dass er eine Versorger- oder Vaterrolle einnimmt. Er hat selber Spaß dran, aber ich lasse ihm auch ein Stück Unabhängigkeit.
Du kannst nicht erwarten, dass er deine Kinder so liebt wie du.
Wenn er einen guten Draht zu ihnen hat, reicht das.

Ich habe das Gefühl, dass du ihm unterschwellig Druck machst und von ihm erwartest, dass er nun der Mann an deiner Seite werden soll mit allen Rechten und Pflichten - ABER: Er hat GAR KEINE Pflichten! Es sind nur deine Kinder und die deines Exmannes.

Aufgaben erwarte ich von ihm insofern, als dass ich an den kinderfreien Wochenenden nicht kochen und einkaufen will, um ein 3. Kind zu versorgen.
Da komm ich zu ihm, er kauft ein und kocht und wir gehen aus, machen Sport, abends treffen wir Freunde oder machen erwachsene Dinge, wie Wellness-WE, Ausstellungen besuchen o.ä,. Sonst fällt mir die Decke auf den Kopf.

Kann es sein, dass du deinen Freund mit deinen Erwartungen unter Druck setzt?
"Darf" er auch mal ein Wochenende ohne dich verbringen oder bist du dann sauer?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #19
Ganz im Gegenteil, ich lasse ihm Raum. Und zu den Wochenenden. Wir verbringen jedes 2. Wochenende allein. Machen Sport,
Kochen, mal Wellnessn, Ausgehen,....

Lg
Verstehe nicht genau, wo dein Problem liegt?
Dass ein kinderloser Mann keine wahnsinnige Lust hat, Theater zu spielen oder ein Iglu zu bauen kann ich nachvollziehen und ganz ehrlich habe ich selber dazu auch nicht so Lust.
Ich bin auch der Meinung, dass Kinder sich mal hinten anstellen müssen, dass also an den KINDER-WE trotzdem nicht die Kinder die Hauptrolle spielen müssen.
In einer "normalen" Familie sind die Kinder am WE auch nicht immer Mittelpunkt, sondern müssen eben auch mal ruhig sein oder sich den Wünschen der Erwachsenen beugen.
Familie heißt auch, Kompromisse zu machen - mal für deinen Freund, mal für die Kids, mal für dich. Jeder muss sich mal zurücknehmen. Du hast das Step by Step gelernt, dein Freund kriegt das jetzt erst mit.
Ich würde das mit dem Zusammenziehen lassen.
Ihr habt es doch schön, so wie es ist.
Dein Freund muss den ganzen Kinderkram nicht mitmachen - wenn er Lust hat, schön, wenn nicht auch okay.
Ich hab ja so nen Kindskopf als Freund, der hat total "Bock" irgendnen Blödsinn mit den Kids zu machen - er macht die fetteste Arschbombe im Schwimmbad, er heizt mit seinem Motorrad mit den Kids auf nem Gelände rum, er will auch manchmal mit den Kids alleine was machen und sagt, ich könne ruhig ausgehen :)
Aber es gibt auch Tage, da will er das alles nicht oder will ein Jungs-WE machen. Klar ist das manchmal auch doof, weil ich schon was ANderes im Sinn hatte, aber es ist völlig o.k.
Mein Rat:
Freu Dich an dem, was du hast und bau das Iglu alleine oder mach die Skihüttenübernachtung mit ner anderen Mutter und ihren Kids. Mach nicht alles kaputt und rede vor allem nicht von Trennung, nur weil er nicht so performt wie du es gerne hättest.
Das ist total unentspannt. Er liebt Dich und er mag deine Mädels.
 
  • #20
Ich setzte ihn nicht unter Druck! Er darf alles, was er möchte! Ich enge ihn weder ein, noch bin ich eingeschnappt, wenn er etwas allein macht. Wir sehen uns halt nur am
WE, und die 2 Tage wollen wir dann natürlich gemeinsam verbringen. Auch er! Und zu den WE mit meinen Kindern: wir waren nie das ganze WE gemeinsam unterwegs. Wir haben einmal übernachtet, etwas unternommen,... er hatte nie rund um die Uhr Kinderparty auszuhalten.
 
  • #21
Ich setzte ihn nicht unter Druck! Er darf alles, was er möchte! Ich enge ihn weder ein, noch bin ich eingeschnappt, wenn er etwas allein macht. Wir sehen uns halt nur am
WE, und die 2 Tage wollen wir dann natürlich gemeinsam verbringen. Auch er! Und zu den WE mit meinen Kindern: wir waren nie das ganze WE gemeinsam unterwegs. Wir haben einmal übernachtet, etwas unternommen,... er hatte nie rund um die Uhr Kinderparty auszuhalten.
Ja, aber was willst du denn?
Hinter denen beiden Posts steckt doch eine Art versteckter Vorwurf - du schreibst sogar davon, dass du dich sonst evtl. trennen musst.
Was soll denn anders werden?
Was soll er denn anders machen?
 
  • #22
Ich habe ein 7jähriges Kind, das etwa 50% der Zeit bei mir/uns ist...mit meiner Freundin bin ich seit 2 1/2 Jahre zusammen, seit 1 1/2 Jahren wohnen wir zusammen.

Meine Freundin und mein Kind verstehen sich außergewöhnlich gut. Die Frage, ob und wie sie für das Kind Bezugsperson sein soll oder will, hat sich nie gestellt - ganz natürlich ist da eine Beziehung entstanden, die annähernd Mutter/Kind-Niveau hat. Meine Freundin hat Lust, sich mit meinem Sohn zu befassen, ihm Sachen zu erklären, mit ihm Hausaufgaben zu machen, bei Bedarf ihm mal 2-3 Takte klarzumachen, auch mal alleine für ein Wochenende mit ihm zu ihren Eltern zu fahren. Sie hat einfach Lust, ihn zu erziehen. Und ich lasse sie das auch, weil ich weiß, dass sie das gut -weil mit Herzen- macht.
Entscheidungen treffen wir logischerweise zusammen - sie wird nicht um Rate gefragt, sondern wir diskutieren, bis wir bei einer Lösung sind, mit der wir beide einverstanden sind.
 
  • #23
Ja, aber was willst du denn?
Hinter denen beiden Posts steckt doch eine Art versteckter Vorwurf - du schreibst sogar davon, dass du dich sonst evtl. trennen musst.
Was soll denn anders werden?
Was soll er denn anders machen?
Es steckt keim Vorwurf dahinter! Er kann tun was er möchte. Und um eine Trennung wird man so nunmal einfach nicht herumkommem. Sobald der Alltag geteilt wird, man zusammen wohnt,... kann man halt die Kinder nicht so einfach wegzaubern, wenn Mann abends müde ist, oder am WE mal ausschlafen möchte.
Ich würde ihn nie zu etwas überreden, aber ich möchte gerne einen Partner, dem die Kinder nicht nur ein Klotz am Bein sind und halt akzeptiert werden, weil sie zu mir gehören.

Dann würde ich ihn lieber wieder in die Freiheit entlassen und er soll suc jmd ohne Altlasten suchen. Da denke ich mehr an ihn, nicht an mich. Ich möchte nicht, dass er bei mir bleibt und rundherum die Umstände für ihn einfach nicht passen.

Weder für ihn, noch für mich, noch für meine Kinder kann das zufriedenstellend sein...
 
  • #24
Ich finde das ganz gut, wie Du das so alles händelst... Du scheinst Deinen Kids gerecht zu werden, der Papa kümmert sich auch und die ganze Familie, und Du machst auch aus Deiner Fernbeziehung das Beste. Ich denke, viel besser kann man dieses Gesamtpaket eigentlich nicht wuppen...

Aber das verstehe ich immernoch nicht und schließe mich Tini's Frage an: was soll ER denn noch machen...? Er paßt sich doch scheinbar nach besten Möglichkeiten an eine AE an (wenn Du die Kids hast)... was erwartest Du darüber hinaus noch von einem Mann, der nicht der Vater Deiner Mädels ist? Ich finde, dafür gibt und macht er schon viel... Du kannst ja nicht erwarten, dass er jetzt auf "Papa" macht. Der ist er nicht und wird er niemals sein. Die Kinder haben ja auch einen Vater, der sich kümmert. Und er akzeptiert die beiden doch scheinbar voll und ganz, auch wenn er keinen Bock auf deren Rundum-Bespaßung hat. So einen Mann wirst Du aller Voraussicht nach auch nicht finden. Und wenn da einer herkommt, der jetzt auf 100% Papa machen wollte, obwohl es gar nicht seine Töchter sind, wäre ich mal sehr vorsichtig, welche Ambitionen der Mann wirklich hat...

Und um eine Trennung wird man so nunmal einfach nicht herumkommem. Sobald der Alltag geteilt wird, man zusammen wohnt,... kann man halt die Kinder nicht so einfach wegzaubern, wenn Mann abends müde ist, oder am WE mal ausschlafen möchte.
Ich denke, trennen wird ER sich, wenn er eine eigene Familie haben möchte... mit Kindern, die sein Fleisch und Blut sind, die seine Gene in sich tragen und seinen Fortbestand auf diesem Planeten und den seiner Herkunfsfamilie sichern. Das Grundbedürfnis der meisten Menschen eben. Dafür dass Deine Kinder nicht seine sind, verhält er sich in meinen Augen mehr als okay, er akzeptiert sie doch als zu Dir gehörig und mag sie anscheinend auch.

Ansonsten sehe ich es auch wie Tini, vergleiche Deine Situation mal mit der einer "normalen" Familie, bevor Du Deine Kinder "überbetüddelst" und bevor sich alles zu sehr um die Kinder bei Dir dreht. Wie ist es denn in "normalen" Familien? Auch da kann man die Kinder nicht wegzaubern, wenn man abends mal müde ist oder am Wochenende ausschlafen möchte. Da müssen dann auch Kinder mal lernen, dass sie nicht der Nabel der Welt, bzw. der Familie sind und sich anpassen, und sich auch mal allein beschäftigen. Ich denke, ein riesiges Problem in unserer Gesellschaft sind inzwischen die verwöhnten, über das normale Maß hinaus gepamperten Kinder Abermillionen AE (Mütter aber auch Väter), die total um sich selbst kreisen, auch als Jugendliche und junge Erwachsene, weil sie so aus dem schlechten Gewissen des AE-Elternteils kompensiert erzogen wurden, dass sie meinen, überall dreht sich alles nur um sie. In NORMALEN Familie ist das auch nicht der Fall, und auch Kinder lernen sich in "normalen" Familienstrukturen anzupassen. Mach' nicht diesen Fehler! Ansonsten wünsche ich Euch Vieren das Beste...
 
  • #25
Danke!

Und auf die Frage, was er noch machen solle:

Er muss nichts machen von mir aus, er darf und soll und kann das machen, was er möchte oder eben nicht. Aktivitäten, Freizeit, Abendprogramm,...

Er sagte mir, er habe damit ein Problem, weil er so erzogen wurde, dass sich "das so gehört" und "das macht man halt so" und "uhhh was werden sie wohl sonst von mir denken"... Das war die Motivation mitzukommen. Ein Selbstwertproblem. Und je mehr Problemchen sich in unserer Beziehung eingeschlichen haben, desto mehr wurde ihm das halt auch bewusst und er meinte, dass vermutlich auch das dazu geführt hat, sich ein bisschen zu distanzieren.

Ich verstehe ihn und möchte ihn nicht bei mir halten, wenn das Package halt doch nichts für ihn ist.

Also er soll nicht mehr machen, ich habe einfach das Gefühl unsere beiden Vorstellungen von einer solchen Konstellation gehen in unterschiedliche Richtungen.

Und zu Kids am WE! Meine Kinder können sich alleine beschäftigen. Sehstörungen wieder um sieben ins Zimmer und hüpfen ihm auf dem Bauch herum, noch ist abends bis zehn Geschrei und Remmidemmi. Ganz im Gegenteil. Die beiden sind ganz feine Pflegeleichte Mädchen. Wir haben auch also am Wochenende nicht „nur" Kinderprogramm, aber dass wir mal gemeinsam Eis laufen, Schwimmen, oder spazieren gehen, ist natürlich eher auf die kleinen zugeschnitten. Die wären auch schlecht aufgehoben bei einer Skitour auf 3000 m. Wie gehen abends auch manchmal gemeinsam essen, da bin nehmen sich die Kinder auch. Oder wir kochen gemeinsam, da beteiligen sich natürlich auch alle beim schnippeln und abwaschen,…

Ich weiß, dass wahrscheinlich viele Mütter so von ihm Kindern sprechen, aber sie sind wirklich keine kleinen Plage-Geister, mit sechs und acht Jahren auch schon aus dem gröbsten heraus. Sie wissen sich zu benehmen, sind höflich und freundlich mit ihm, es gab bislang auch noch keine Konflikte, wohl auch mein Partner ab und zu ein paar Takte gesagt hat, wenn die beiden gestritten haben oder anderweitig Meinungsverschiedenheiten hatten.
Also keine erschwerten Verhältnisse bezüglich dem Verhalten meiner Kinder.
 
  • #26
Ich denke was die Fs gerne hätte wäre eine richtige Familie. Dafür ist ein Zusammenleben m.E. schon notwendig, ansonsten hat das doch einen etwas unverbindlichen Touch.

Ein weiteres gemeinsames Kind würde sicherlich zu einer ganz anderen Bindung und Atmospähre führen und die zwei Kinder wären dann auch mehr Teil von ihm. In der derzeitigen Situation kann der Partner auch jederzeit die Beziehung beenden und er spielt ja auch ein bißchen mit dem Gedanken. Da er ja offenbar noch Kinder möchte, stellt er sich ja, wie die Fs auch schrieb, schon die Frage, ob es für ihn mit zwei weiteren nicht verwandten Kindern wirklich das richtige ist.
 
  • #27
ch würde nie etwas verlangen, das er nicht möchte. Nie.
Das glaub ich dir sofort, liebe Tothemoon, aber weißt du was das traurige ist? Wenn es der richtige Mann für dich wäre, der wirklich in dein/euer Leben passt, dann musst du nichts verlangen, dann will der Mann von sich aus diese Dinge mit euch machen, weil es eben für ihn passt.

Dein Freund will aber am liebsten keine Zeit mit spielen und Kinderkram (ich habe es Wort bewusst geschrieben, weil es genau das für ihn ist!) verschwenden, er möchte die kinderfreien Wochenenden mit dir verbringen und die Kinderwochenden Zeit für sich haben, für seine Interessen. Äh, entschuldige mal, aber welchen Platz haben da die Kinder?
Wie gesagt, man kann den Mann nicht dazu zwingen und es gibt auch kein Anrecht darauf dass er sich in eure Kinder Wochenenden integriert, aber was macht es für einen Sinn, an einer Beziehung fest zu halten, wo eigentlich nur du gewünscht bist? Mir würde es das Herz brechen, solche Sätze zu hören wie die, welche dein Freund los lässt. Meine Kinder (ich bin auch Mutter) gehören nun mal zu mir und ich wäre nicht bereit eine Schönwetter Beziehung zu führen, wäre ich an deiner Stelle. Warum? Weil mir mein eigenes wohl wichtig wäre und es ginge mir nicht gut mit einem Mann an meiner Seite, der meine Kinder am liebsten weg wünschen würde und keinen Bock hat mit "uns" zusammen zu sein.

Der Mann passt nicht zu dir und ich wünschte du würdest das erkennen!

Alles liebe dir....
 
  • #28
Ich denke was die Fs gerne hätte wäre eine richtige Familie. Dafür ist ein Zusammenleben m.E. schon notwendig, ansonsten hat das doch einen etwas unverbindlichen Touch.
Und das kann ich voll und ganz verstehen! Auch wenn die Kinder einen Vater haben, der sich kümmert, so lebt sie den Alltag mit den Kindern ja doch alleine und ich würde mir an ihrer Stelle auch einen Partner wünschen, der auch das mit mir teilt.

Ich glaube die FS spürt gerade sehr deutlich, dass ihr Freund diesen Weg aber gar nicht mit ihr gehen will! Es gibt für ihn zu viele Unstimmigkeiten und zu viele Dinge in denen er sich nicht wohl fühlt. Ihre Mädels sind 6 + 8, das heißt eine Schönwetter Beziehung ist dauerhaft gar nicht lebbar und es ist völlig legitim, dass sich die FS einen Partner wünscht der eine "ART" Familie mit ihr und ihren Kindern sein möchte.
 
  • #29
Guten Morgen liebe FS,

durch deine ergänzenden Posts ist mein Rat nicht mehr passend.

Hier scheint es so zu sein, dass dein Liebster sich seiner wenig Herr ist und nicht aus sich heraus agierte, weil man das so macht aus Höflichkeit, weil man so erzogen wurde.....
Nun, vieles macht man aus Höhflichkeit, aus Gutwillen, das ist zwischemenschlich völlig normal. Die Balance zwischen Geben und Nehmen für sich zu händeln, ist nicht jedem gegeben. Wer aus Höflichkeit etc. mehr gibt und sich selber hinten anstellt, wird sich dann ins Schneckenhaus zurückziehen. Das muss dein Liebster für sich sortieren, seine Gefühle und ob er wirklich so leer ausging. Denn es kommt ja von deinen Kindern sicher viel zurück.

Um deiner und deiner Kinder wegen, solltest du mit deinem Liebsten reden. Denn so hängst du völlig in der Luft und das finde ich nicht fair. Vielleicht wäre auch eine kurze Pause angebracht, mit der Bitte, sich seiner Gefühle klar zu werden, wenn er im Gespräch mit dir nicht an sich rankommen kann.
 
  • #30
Dann würde ich ihn lieber wieder in die Freiheit entlassen und er soll suc jmd ohne Altlasten suchen. Da denke ich mehr an ihn, nicht an mich.
Liebe @Tothemoon, du klingst ziemlich geknickt und traurig. Ich glaube du liebst ihn sehr. Allein das könnte jedoch dazu führen, dass ein Mann, der stets Verbindlichkeiten scheute, sich distanziert. Deswegen muss er kein schlechter Mensch sein, damit hat das nichts zu tun. Es ist einfach ein Verhaltensmuster, das ein "normales" Zusammenleben, so wie du - und die meisten Paare es sich wünschen - deutlich erschwert. Ich empfehle dir das Buch "Warum wir uns immer in den Falschen verlieben". Es ist ein etwas irreführender Titel, aber es erklärt fundiert bestimmte Beziehungsmuster. Ich halte sonst nicht viel von solchen Ratgebern, aber darin fand ich alles, was ich selbst schon erlebte, ahnte, einschätzte, nur wissenschaftlich geordnet und sachlich begründet.

Bitte mach nicht den Fehler und beende die Beziehung gegen dein Gefühl oder aus diesem Grund. Zieh dich lieber eine Weile zurück, sag, dass du dich im Moment etwas sortieren und wieder mehr um dich, deine Kinder, deine Freunde kümmern willst und mach das dann auch. Lass ihn die Entscheidung fällen, ob oder wie er sich das weitere Verhältnis zu dir UND deinen Kindern vorstellt. Ich bin mir sicher, er würde auch mit einer kinderlosen Frau rumeiern. Den nimmt dir keine Frau so schnell oder lange weg. Er müsste auch erstmal so eine junge, liebe- und verständnisvolle Frau wie dich finden. - Echt.

Dir hingegen steht noch alles offen. Du kannst in acht Jahren mit deinen Mädels auf die tollsten Rockkonzerte gehen, am Familienstaffeltriathlon teilnehmen. Du bist dann gerade mal 36 und kannst in Ruhe überlegen, ob und mit wem du noch ein drittes Kind, eine schöne Familie und liebevolle Partnerschaft du möchtest. Bis dahin und auch danach kannst du noch viele tolle Männer in deinem Alter kennenlernen, die vielleicht selbst schon Vater sind, mehr Beziehungserfahrung besitzen, gern Familie leben und aus ihren gescheiterten Beziehungen was gelernt haben. Oder dich auf Händen tragen, weil sie sich genau so eine Frau wie dich gewünscht haben und deine Kinder selbstverständlich dazugehören.

Vielleicht hat dein Freund auch nur eine letzte "Glaubenskrise" bevor er erkennt, wo seine Baustelle liegt, wie er sie aufräumt, was er mit dir und deinen Mädels verliert. Gib ihm Zeit, aber pass auf, dass du wieder in dir ruhst und dir deines Glückes und Wertes bewusst wirst. Mach keine falschen Kompromisse, sondern dass worauf du Lust hast. Äußere deine Wünsche, verbieg dich nicht, nimm keine falsche Rücksicht und ihm die Entscheidung nicht ab.