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  • #1

Welchen Sinn hat Kontaktabbruch bei Trennung?

Immer wieder liest man hier im Forum,dass bei Trennungen (sofern keine gemeinsamen Kinder vorhanden sind) vollständiger Kontaktabbruch das "Wundermittel" ist,damit die Wunden heilen können. Doch welcher Sinn steckt dahinter, denn auch ohne Kontakt und wenn der erste Schock verarbeitet ist, gibt es doch trotzdem unzählige Situationen,Erinnerungen etc.die einen an den/die ExpartnerIn erinnern und das Loslassen erschweren.
 
  • #2
Du hast es Dir doch eigentlich selbst schon beantwortet: Erinnert zu werden reißt die Wunden immer wieder auf und verhindert die Heilung.

Das Treffen des Expartners ist im Vergleich zu bloßen Erinnerungen, Sachen, Situationen die allerstärkste Form der Konfrontation und reißt die Wunden besonders tief wieder auf -- egal ob man sich primär ärgert, zürnt, hasst oder aber noch Sehnsucht, Zuneigung, Liebe empfindet, es weckt ungeahnt starke Gefühle und erschwert die rationale Verarbeitung ganz drastisch.

Trennung gehen fast immer mit Schmerzen, seelischen Verletzungen und Belastungen einher. Hier kann wirklich nur die Zeit die Wunden heilen und das eben auch nur, falls sie nicht zwischendurch wieder aufgerissen werden.

Der völlige Kontaktabbruch wird übrigens nicht nur "hier im Forum" empfohlen, sondern ist wirklich eine unter quasi allen Psychologen und Therapeuten anerkannte Handlungsrichtlinie, die uneingeschränkt empfehlenswert und bewährt ist.

Außerdem empfehlen wir hier ja auch neben Kontaktabbruch auch immer gleich zusätzlich, auch Erinnerungsstücke zu entfernen, erinnernde Situationen zu vermeiden, sich stark abzulenken und nach vorne zu schauen. Wir bearbeiten also durch auch die anderen von Dir beschriebenen Aspekte. Natürlich erlebt jeder Situationen oder Träume oder hat einfach Gedanken, die um den Expartner kreisen. Schon diese können schmerzhaft sein, aber die physische Präsenz des Expartners, egal ob böse oder lachend, egal ob positiv oder negativ, die reißt Wunden ganz besonderer Tiefe.

Ein "Wundermittel" ist der Kontaktabbruch im übrigen nicht. Wer Trennungsschmerz und Liebeskummer erlebt, der leidet wie ein Hund und darüber hilft nichts hinweg außer Zeit -- aber Kontaktabbruch minimiert die Dauer und verhindert, dass diese Phase wieder und wieder durchlebt werden muss.
 
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  • #3
da bin ich (w35) wohl eine merkwürdige Ausnahme: Mir hat es immer geholfen, den Ex-Partner weiter zu sehen.
Nicht, damit ich ihn weiter anschmachten konnte - das habe ich manchmal auch -, sondern, um zu kapieren, dass er wirklich aus ist. Ihn nur einfach nicht mehr zu sehen, hatte immer den Effekt, dass alles so ist, als wäre er gerade nur auf Dienstreise oder so. Da nutzt es auch nichts, Erinnerungssachen wegzupacken (was ich tue), aber ich erinnere mich eben auch noch zu genau, wie er in der Küche gesessen hat, die Lampe montiert hat, mich angefasst hat.
Ihm gegenüberzustehen, und sein zwar nettes, aber distanziertes Verhalten zu erleben, ist zwar furchtbar hart und kurzfristig gesehen leicht masochistisch, aber trägt zu der Einsicht bei, dass er wirklich aus ist. Ich bin jemand, der so etwas sehen muss, um es zu realisieren. Ist auch in anderen Lebensbereichen so.
 
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  • #4
@2 ich gebe Dir Recht. Sehen heisst dann z.B. im Wohnviertel , im Einkaufszentrum , im öffentlichen Raum also, nicht mehr privat. Telefonieren auch nicht mehr. Wenn er mit seiner 1. Frau , die er nach 10 Jahren wieder zu sich nahm, zu sehen ist ist das gut fürs realisieren. Mein Ex - Partner hat sich nach 1 Jahr Trennung optisch nicht zum positiven entwickelt, roch einmal meterweit nach Schweiss , neulich Montags überrascht , von weitem gesehen : 9 Uhr - Flasche Bier. Ansonsten neue Klamotten, Dauergrinsen wenn er auftritt. Das hat mir geholfen zu sehen wie die Realität wirklich ist, war und immer sein wird. Der ändert sich nicht. Ich habe den manchmal stark nach Schweiss stinkenden Mann nicht mehr im Bett und und und...
 
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  • #5
Ich denke, es kommt immer auf die Umstände an. Ich hatte mich von einer Fernbeziehung getrennt, er hat sich die letzten 14 Tage vor der Trennung unmöglich mir gegenüber benommen und wollte wahrscheinlich, dass ich die Trennung vollziehe, damit er als der arme Verlassene (mal wieder, die böse Ex-Ehe-Frau hatte ihn auch verlassen) dasteht. Dieser Mann hatte mir ganz schnell meine Sachen geschickt, eine Aussprache war nicht möglich, am Telefon war er nur wütend, was ich nicht verstand, war er doch der Derjenige, der die Trennung eigentlich herbei geführt hat.

Wochen vorher hatte er noch große Pläne gemacht, wollte zu mir ziehen, hat mich nicht mal gefragt, was ich dazu meine... Über sein ambivalentes Verhalten zu reden, war nicht möglich.

Tja, ich war dann doch froh, den komischen Vogel los zu sein, auch wenn die Trennung doch weh tat. Es hat vieles gepasst, aber letztendlich was ganz wichtiges dann doch nicht. Heute bin ich sehr froh, durch ihn wieder einiges über Männer gelernt haben zu dürfen...

w 47
 
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  • #6
Muss nicht unbedingt nach der Trennung zum absoluten Kontaktabbruch kommen. Wenn man sich trennt, hat genug Gründe dafür. Mit Abstand und vom Außen den Expartner betrachten, bestätigt meistens die Gründe der Trennung. "Verarbeiten" bedeutet sich emotionsfrei an die Vergangenheit erinnern/denken, und nicht "vergessen". Die Vergangenheit gehört es einfach zu unserer Lebensgeschichte, wie kann man sie vergessen? Man kann die Erinnerungsstücke entfernen, was ist denn mit emotionale Erinnerungen? So viel ich weiss, als eine Psychotherapeutin, kein absoluter Kontaktabbruch wird von den Psychologen und Psychotherapeuten empfohlen!
 
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  • #7
Es kommt meiner Meinung auch immer draf an, warum man sich trennt. Wenn keine Liebe vorhanden ist, Sympathie, dann kann man sich ab und zu noch Freundschaftlich treffen. Wenn aber, die Gründe schlimmer sind,soll heißen Gewalt oder Betrug,dann ist der Vollständige Kontaktabbruch das Richige. Ich möchte auch meinen Ex nicht sehen und fühle mich dadurch. Aber jeder muß es für sich entscheiden. w
 
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  • #8
Ich glaube nicht, dass es, wie auch in vielen anderen Lebensbereichen, ein Patentrezept gibt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein kompletter Kontaktabbruch nur hilfreich ist, wenn es eine Trennung gab, in dem man dem Partner in einem fairen Gespräch die Gründe und vielleicht auch die Entwicklung zur Trennung hin nochmal klar macht. Der Gehende sollte dem Hinterlassenen dann klar sagen, dass es keine Liebe, kein Zurück und kein sonstwas mehr gibt. Dann ist erstmal der völlige Kontaktabbruch sinnvoll und nötig. Meine große Lebensliebe hat mich nach 4 Jahren verlassen. Von heute auf morgen, ohne mit mir zu sprechen. Ich konnte nicht essen, nicht schlafen, habe mir das Hirn zermartert, bin mit all meinen Fragen alleine geblieben, über viele Monate. Dann hatten wir wieder Kontakt, über SMS. Sie wurden zweideutig seinerseits, was alles viel schlimmer gemacht hat, wieder Hoffnung aufkeimen lies. Ich habe es darauf angelegt und ihn nach 8 Monaten wieder gesehen. Seine Kälte und Gleichgültigkeit haben extrem weh getan. Aber erst das war für mich ein Abschluss. Erst jetzt kann ich diese große Liebe mit einem kompletten Kontaktabbruch beginnen, zu verarbieten.

w/45
 
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  • #9
@5

Wie kann man einfach etwas empfehlen, ohne die Hintergründe zu kennen? Wie kann man als Vertreter eine Berufsgruppe sagen, das empfehlen wir und das nicht? Es gibt kein Patenrezept und sicher wird nicht von allen Psychologen und Psychotherapeuten ein "kein absoluter Kontaktabbruch" vorgeschlagen..

Für manche ist ein Kontaktabbruch gut und für manche weniger gut. Jedenfalls braucht man emotionalen Abstand und gerade das ist äußerst wichtig für die Verarbeitung. Ein Trennungsschmerz in "gesundem" Maße ist wichtig, alleine (und nicht mit dem(r) nächsten Freund(in)) zu durchleben, denn würde man diesen ausblenden, so setzt man sich nicht mit der Vergangenheit auseinander.

Meine Vorposterin hat es mit ihrem Beispiel treffend bemerkt. Nichts ist schlimmer als mit zweideutigen und schwammigen Bemerkungen abgespeist zu werden. Erst die Auseinandersetzung mit ihm - nach 8 Monaten, seiner Kälte und Gleichgültigkeit, gaben den Ausschlag zum Vergessen, zum Abschluss - und dem kompletten Kontaktabbruch.

Manche sagen, es wäre gut ein Freundschaft nach einer langen Partnerschaft aufrechtzuerhalten und das wäre ein Zeichen von Reife und menschlichem Wachstum. Das sehe ich überhaupt nicht so. Man sollte nicht von sich auf andere schließen, denn eine Trennung ist eine Extremsituation. Menschliche Reife hat etwas damit zu tun, wie ich mich trenne - mit Größe und mit Anstand - und nicht damit, ob ich dem- oder derjenigen in Freundschaft verbleibe. Eine Trennung ist in vielen Fällen niemals schön und man sollte dies auch nicht schön reden. Verbleibt eine Freundschaft ist es gut, verbleibt keine Freundschaft ist es gut.

Menschen sind komplexe Wesen und gerade in einer Beziehung und/oder Partnerschaft kann sich viel anstauen. Es gibt, wie es #7 richtigerweise richtig schreibt, wie in vielen Lebensbereichen, gerade in der Trennung kein Patenrezept.

35,m
 
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  • #10
#7 Ich muss vielleicht noch dazu schreiben, dass mich seine Kälte und Gleichgültigkeit in einen regelrechten Schockzustand versetzt haben. Obwohl mein Verstand erkennt, dass es mit so einem Menschen keinerlei Sinn macht, hinkt das Herz hinterher. Und das tut so verdammt weh. Bislang habe ich noch keine Idee, wie ich diesen Schmerz in den Griff bekomme. Ich bin gelähmt, verzweifelt und funktioniere nur noch. Keine Antwort auf keine Frage. Er weiß, dass er es mit einem Gespräch, auch nach so langer Zeit, einfacher gemacht hätte, zu verstehen. Ich habe durch dieses Bitten um Hilfe, durch diesen Hilfeschrei, den ich direkt an ihn gerichtet habe, alles verloren. Meinen Stolz, meine Selbstachtung und einen Teil meines Lebens. Es ist nicht so sehr die Trennung, die so weh tut, sondern die tiefe Kränkung und die Gewissheit, dass man sich selber belogen hat. Und das zu erkennen tut zigmal mehr weh, als von anderen belogen worden zu sein.
 
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  • #11
#5 zu #8.

meine Antwort richtete an #1, die absolute Fan vom "Kontaktabbruch" ist, und im Namen von Psychologen und Psychotherapeuten spricht. Ich meine auch erst der Hintergrund, wenn nötig "Kontaktabbruch". Es gibt natürlich kein Patenrezept! Sorry, unglücklich formuliert.
 
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  • #12
@ 7 Mein Partner hat mich nach jahrelanger Beziehung ebenso abserviert. 2 Sätze habe ich aus ihm herausgebracht, ansonsten wurde ich nur noch kalt ignoriert, als wäre ich schlechte Luft, der man peinlichst auszuweichen hätte. In all den Jahren habe ich mich für seine Belange eingesetzt und meine zwangsläufig hintenangestellt, denn er war privat ne Dauerbaustelle. Nach der Trennung zelebrierte er dolce vita um mir zu zeigen wie toll das Leben ohne mich wird, er spaßte mit seinen Kindern, bekochte seine Kollegen. Jetzt, 11 Monate nach der Trennung bin ich aufgeblüht wie eine Rose, die Zeit ohne ihn hat mir gut getan, obwohl ich mich noch darüber ärgere was ich mir, gegen besseren Instinkt mit ihm zugemutet habe. Er läuft rum, in neuen Klamotten, mit dem ihm eigenen, steten Dauergrinsen im Gesicht das suggerieren soll : alles paletti weit und breit. Sein Gesicht wirkt ungepflegt, eingefallen, etwas gealtert. Neulich, Montags sah ich ihn 9 Uhr - eine Flasche Bier trinken. Nach unserer Trennung stellte er 3 Flaschen Weinbrand neben seinen Kühlschrank, die sind nicht nur für Kumpels draufgegangen. So viel zum " wahren Glück" auf seiner Seite. Er hat sich seine 1. Frau zurückgeholt. Ich denke zwischen aussen und innen muss es da einen Spalt geben , denn die fröhliche Mimik im neuen Kostüm passt nicht zum körperlichen Ausdruck und kaschierten Schlücken. In der Beziehung gab es keine Auffälligkeiten.

Ein Poser hat hier neulich formuliert das es den Betrogenen ein Jahr später meist besser geht als den Betrügern, da diese vor sich selbst flüchten. Die Verlassenen bleiben in ihrem Schmerz
zurück und stellen sich der Aufarbeitung. Mein Partner wusste genau das er mir mit einem klärenden Gespräch hätte weiterhelfen können ihn abzuhaken. Er tat es absichtlich nicht, vielleicht mochte er es geliebt zu werden, es schmeichelte seiner Eitelkeit jemanden auf die emotionale Reservebank zu kleben , statt ihn für immer davon zu schicken. Ein Bekannter sagte einmal überraschend : " Er wollte das Du leidest ". Passt.
 
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  • #13
#11: Letzter Absatz: So einer würde sich meinen lebenslangen Hass zuziehen!
 
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  • #14
Zur Frage: Warum Kontaktabbruch?
Antwort: a) Eine Grenze ziehen, weil der andere anfängt zu stalken. b) Unangenehmes vermeiden.

zu a) Das ist sehr wichtig, dem Anderen die Grenzen klar aufzuzeigen

zu b) Das kann sehr vieles beinhalten: Die Konfrontation mit dem eigenen Unvermögen; das Scheitern und Nicht-mehr- wollens einer Beziehung. Sorglos wieder neu auf die Suche gehen wollen un den Ex abstreifen, als wäre es ein alter Mantel; ohne etwas daraus gelernt zu haben. Enttäuschung, Schneckenhaus, Rache

Fazit. Sofern keine körperliche und psychische Gewalt im Spiel ist, sollte man auch nach einer Trennung taktvoll miteinandern umgehen. Man muß sich ja nicht treffen, aber den Hörer aufzuknallen oder erst gar nicht an das Telefon zu gehen ist kindisch. Manchmal ist es für beide Seiten besser zu verarbeiten, wenn man wenigstens einigermaßen höflich miteinander umgeht, als den Anderen oder sich selbst aus dem Leben herausradiert.
 
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  • #15
Ich hasse ihn nicht. Aber eines ist mir klar : ich habe die Art und Weise mit der er psychische Gewalt jederzeit, rigoros und gefühlskalt einzusetzen weiss um seine Vorteile zu erlangen, erkannt. Die eiserne Maske hinter dem schillernden Vorhang entspricht seinem wahren Charakter.
Seine Ex- Frau hat sich vor Jahren schon über einige Dinge diesbezüglich beschwert und ist trotzdem zurückgekommen. Wenn sie sich lieben - dann alles Gute !
Was mich betrifft - der könnte König von Mailand sein, ich will ich nicht wieder haben .
 
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  • #16
@7
Natürlich weiß man nach einiger Zeit, dass die Trennung richtig war, dass es Gründe gab. Jedoch mit all den offenen Fragen alleine gelassen zu werden, vom anderen komplett ignoriert zu werden, als ob es einen nie gegeben hat, ist sehr, sehr schmerzlich. Da nützt auch nicht die Einsicht, dass das auf Charakter etc. schließen lässt. Es tut einfach nur weh. Wenn Du jemanden verloren hast, egal, auf welche Art und Weise, zurückbleibst und die Gründe nicht kennst, ist die Verarbeitung ein hartes und langes Stück Arbeit. In meiner jetzigen Situation bezweifele ich, dass ich das schaffen werde.
 
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  • #17
@15 das schaffst auch Du. Garantiert. Verwechsle das nicht mit der Einfachheit des Überspringens, denn das wünscht man sich meistens um dem Schmerz auszuweichen. Durch, lass Dir Zeit, tu Dir jeden Tag was gutes. Jede Stunde wenn Du kannst.
 
  • #18
Es ist wie immer nicht pauschal zu beantworten. Kommt drauf an wie die Beziehung war, ich konnte bisher fast immer Freunde bleiben, auch mit alten Liebhabern, warum auch nicht. Nur weil es nicht geklappt hat mag man den Menschen ja nun nicht gar nicht. Beziehung hat halt nicht funktioniert, so what. Ich glaube, da braucht es eine gehörige Portion Selbstkritik und Tiefenentspanntheit. Wenn mir einer nichts Böses getan hat kann ich da völlig entspannt sein. Sollte mir jemand Böses getan haben ist da natürlich nachvollziehbar was anderes.
 
  • #19
Es ist wie immer nicht pauschal zu beantworten.

Vielleicht könnte man die Frage auch anders herum stellen: Welchen Sinn hat ein regelmäßiger und umfassender Kontakt zum Ex? Für mich nur ein nostalgisches Gefühl, das dann entweder Zweifel bestätigt oder mit der Zeit verwischt. Ablenkung von Problemen, Weichzeichnung von Zweifeln.

Wenn mir einer nichts Böses getan hat kann ich da völlig entspannt sein.

Entspannt bin ich da auch. Ich treffe ab und an mal Expartner, sei es zufällig oder mal auf einen Kaffee.

Damit, dass ein neuer Partner regelmäßigen und engen Kontakt zu Exfreundinnen pflegt, hätte ich ganz ehrlich ein Problem. Für mich ein Grund, Abstand zu halten. Meine Befürchtung ist schlicht, dass dann da doch wieder was läuft, wie man ja oft genug sieht.
 
  • #20
Ich war immer sehr entspannt mit den Thema Exfreundin und wurde eines besseren belehrt. Für mich geht das Thema Ex gar nicht mehr. Meine Exfreunde haben immer versucht ihre Leerpausen zu überbrücken und haben versucht mit mir anzubändeln und genauso wenn ich einen Mann kennengelernt habe, kam die Ex aus der Ecke wieder angekrochen.
Ich nehme aus der "kein Kontaktschublade" die Ex-Partner mit Kind raus und alle anderen sollen ihr Leben Leben weit weg von dem meinen.
Ich verstehe diese "es war ja auch mal ein Teil meines Lebens" Sätze komplett nicht. Bei alten, ausschleichenden Freundschaften kommen solche Sätze nicht. Es hat nicht mehr gepasst und man geht weiter seines Weges. Wenn man die Person sieht, grüßt man kurz, und geht seine Lebens weiter. Das mit der Ex ist, meiner Meinung, immer so ein Egoding. Es streichelt doch so sehr das kleine Ego wenn man rausbekommt, da will die Ex wieder was von einem.
 
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