• #1

Welchen Stellenwert hat "guter Sex"?

Ich habe vor gut zwei Monaten einen Mann bei ElitePartner kennengelernt. Wir haben uns mehrmals getroffen, die Chemie stimmt und ich habe angefangen, mich ein wenig in ihn zu verlieben. Vor drei Tagen habe ich dann zum ersten Mal bei ihm übernachtet und wir haben miteinander geschlafen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich den Sex mit ihm überhaupt nicht genossen habe und er mir einfach nicht gefallen hat. Wir sind dabei offensichtlich auf komplett unterschiedlichen Wellenlängen. Ich habe mich dabei überhaupt nicht angetörnt gefühlt, er war einfach so passiv und - auch wenn es böse klingt, Sex mit ihm war langweilig, leidenschaftslos und wenig prickelnd. Nichts desto trotz mag ich ihn sehr, sehr gern.... alles andere scheint momentan wirklich gut zu passen und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Haltet ihr es für möglich, dass eine Beziehung so trotzdem funktionieren kann oder in wie weit habe ich eine Chance ihm (35) beizubringen, wie er beim Sex auf mich eingehen sollte? Ich weiß auch nicht ob es ratsam ist, offen darüber zu sprechen - so lange kennen wir uns ja auch noch nicht. Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben - ich wäre für jeden Tipp dankbar!
 
G

Gast

  • #2
m40
Es gibt Paare, die müssen sich auch beim Sex erstmal zusammenfinden. Manche gehen beim ersten mal eher vorsichtig ran, das wirkt dann vielleicht langweilig. Manche Menschen brauchen eine Weile bis sie sich auf den anderen beim Sex eingestellt haben. Du schreibst, dass ihr euch schon lange kennt, da hast du eigentlich schon eine Antwort auf deine Frage gegeben. Wenn du ihn nach einmal Sex schon in Frage stellst, dann würde ich mich als Mann fragen, wie stark da die Liebe wirklich ist.
 
G

Gast

  • #3
Habt noch 10x Sex und zeig ihm währenddessen am besten was du haben willst.
...erst danach würde ich es konkret ansprechen.
 
G

Gast

  • #4
Das gibt es umgekehrt genauso, sie liegt da wie ein Brett und lässt es über sich ergehen. Da hilft nur eins: Über die eigenen Vorlieben reden und den Partner langsam heranführen. Ich kenne Deine Vorlieben nicht, aber wenn sie etwas - sagen wir - ungewöhnlich sind, dann wirst Du ihm das behutsam beibringen müssen, um ihn nicht zu verschrecken (also nicht gleich einen Dreier vorschlagen). Vielleicht ist er ja etwas prüde aufgewachsen und muss den richtigen Genuss erst noch lernen. Es macht aber große Freude, dem Partner bei der Entdeckung seiner Lust zu beobachten.
 
  • #5
Wie überall soll auch hier Kommunikation helfen.
Entweder die nonverbale im Bett. Vormachen hilft...
Oder die persönliche....
Mitunter hilft ja auch die halbpersönliche via sms, skype oder whatsapp vor dem Einschlafen. Da kann sich so mancher Mann und manche Frau eher öffnen und Phantasien und Bedürfnisse ansprechen...
 
G

Gast

  • #6
Eine schwierige Situation-wie hier ja auch zu lesen war, fühlen sich viele Männer gleich insgesamt in Frage gestellt, wenn man sie (behutsam) darauf anspricht, was beim Sex nicht so gut läuft (Im Gegensatz zu Frauen identifizieren sie sich sehr stark mit ihrer sexuellen Performance). Wenn Du ihn wirklich magst, würde ich es auf jeden Fall versuchen, mit Fingerspitzengefühl! Wenn er in Dich verliebt ist, will er Dich glücklich machen und sollte empfänglich sein für Deine Wünsche. Versuche es positiv zu formulieren, z.b. "..ich mag es besonders, wenn Du...". Übrigens, erregt Dich sein Körper? Ich war auch manchmal verliebt, dann zog sich der Mann aus..und ich fand ihn unerotisch, leider:(
Ich selbst habe leider die Erfahrung gemacht, dass sehr selten die sexuelle Ebene , die emotionelle UND intellektuelle bei zwei Menschen passen, für mich hat das mit dem Reden nicht viel geholfen, insbesondere wenn es kein junger Mann war ("Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"-stimmt oft, ab einem gewissen Alter sind viele festgefahren). Irgendwo ist immer ein grosser Kompromiss.Wenn Dir-wie mir-guter Sex sehr wichtig ist, geht es nicht lange gut, wenn sich euer Sexleben nicht verbessert.
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert-eine Bekannte von mir hat ihren (damals neuen) Freund sogar ziemlich brüsk zu Anfang mal gefragt, ob er gar nichts von Vorspiel oder Zärtlichkeit hielte-der Gute war erstaunt, weil die vorhergehende langjährige Freundin darauf stand, ohne grosse Anlaufzeit heftig penetriert zu werden, und freute sich dann über die "Wiederentdeckung" des Geniessens zu zweit. Er hatte es sich schlicht der ( Ex)-Partnerin zuliebe abgewöhnt:)
Viel Glück und trau Dich was!
(w/45)
 
G

Gast

  • #7
Also nach dem 1. Mal kannst Du glaube ich noch kein Urteil abgeben.

Ich finde, man muss da genau hinschaun...vielleicht war er noch von der Arbeit gestresst oder hatte irgendein anderes Problem...nach dem 5. bis 10. mal kannst Du mehr sagen.

Wenn es sich um eine mögliche Affaire handeln würde, klar, dann wäre es das für mich gewesen.

Aber wenn Ihr Euch ansonsten super versteht...versuch doch einfach mal von Deiner Seite aus all das zu tun, bzw. so zu gestalten, was Du brauchst....wenn dann wirklich klar ist, dass es nur an Ihm liegt, erst dann würde ich es beenden.
 
G

Gast

  • #8
Und wie stellt ihr das dann genau an?

Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Mann auf Bedürfnisansprachen nur mit Trotz reagiert und sich erst recht im Bett "tot stellt".
Das non-verbale wird gekonnt ignoriert, wobei meine Lust dann auch schnell in Frust umschaltet, wenn er meine Versuche ignoriert...
 
G

Gast

  • #9
Guter Sex ist für eine gute Beziehung unabdingbar, egal, ob man erst kurze Zeit oder seit Jahrzehnten zusammen ist und entgegen den Schönrednern, lässt er in einer glücklichen intakten Beziehung auch auf Dauer nicht nach oder wird schlechter, allerdings muss man sich natürlich auch in diesem Bereich aneinander gewöhnen und gerade Männer sind am Anfang unsicher. Was A mochte, mag B noch lange nicht. Du solltest den Mann über Deine Vorlieben in Kenntnis setzen und einfach ein paar Monate abwarten.
 
G

Gast

  • #10
Meine Erfahrung war, dass ich mit Männern im Bett gut verstanden habe, mit denen ich mich dann im Alltag nicht gut verstanden habe. Erklären kann ich es mir heute immer noch nicht. Vielleicht hat jemand eine Erklärung dafür?

Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, wenn sich der Sex nicht ziemlich schnell verbessert hat, dann ist er später auch nicht besser geworden. Meistens deswegen, weil Mann sich überfordert fühlte oder meine Wünsche, Bedürfnisse usw. nicht wahrnehmen konnte bzw. oft auch wollte. Er wollte einfach nur wie ein Kaninchen hoppeln und das wars. Hauptsache, er hatte sein Vergnügen.

Ich würde so gerne einen Mann haben, mit dem ich mit sexuell, intellektuell und im Alltag gut ergänze, austausche und verstehe und der dazu noch vom Aussehen her mein Typ ist.

w
 
M

Mooseba

  • #11
Guter Sex ist für eine gute Beziehung unabdingbar, egal, ob man erst kurze Zeit oder seit Jahrzehnten zusammen ist und entgegen den Schönrednern, lässt er in einer glücklichen intakten Beziehung auch auf Dauer nicht nach oder wird schlechter, allerdings muss man sich natürlich auch in diesem Bereich aneinander gewöhnen und gerade Männer sind am Anfang unsicher. Was A mochte, mag B noch lange nicht. Du solltest den Mann über Deine Vorlieben in Kenntnis setzen und einfach ein paar Monate abwarten.
Für wen "guter" Sex für eine gute Beziehung unabdingbar ist, führt keine gute Beziehung. Denn die muss darüber hinaus noch einiges zu bieten haben, auch soviel, dass "guter" Sex nicht so wichtig ist. Wer das ganz nach oben stellt, hat das Erwachsenendasein noch nicht erreicht. Das heißt noch lange nicht, dass auf "guten" Sex in einer Beziehung dauerhaft verzichtet werden sollte. Und nein, ich widerspreche mich da nicht.
 
G

Gast

  • #12
Guter Sex ist schön aber sollte nicht zum Mittelpunkt des Dasseins sein. Wer seine Beziehung nur über den guten Sex defineirt, ist eindeutig unreif.
 
  • #13
Liebe FS,

wie kann man denn nach einmal Sex gleich urteilen? Mir ist völlig klar, dass man sich mit einem neuen Partner auch erst mal einspielen muss. Immerhin ist Sex eine sehr intime Angelegenheit. Es gibt viele Tabus und darüber sprechen fällt vielen Menschen schwer. Ich bin immer wieder erstaunt, wie besonders "zurückhaltend" Frauen sein können. So soll es einen Großteil geben, die z.B. Oralsex ablehnen und auch sonst "weniger schmutzig" im Bett sind, aus Scham, oder was weiß ich. Vielleicht war er einfach zurückhaltend. Ich bin es auch erst mal mit einem neuen Partner, weil ich einfach der Meinung bin, echter Sex ist nicht gleich das, was einem Erotik oder Pornodarsteller zeigen. Ich finde es aufregend, mich mit meinem neuen Partner auf Entdeckungstour zu begeben und herauszufinden, was dem anderen gefällt, denn schließlich möchte ich ja auch nicht nach dem 08/15 Muster "befriedigt" werden bzw. Worte hören wie: "Bis jetzt habe ich das immer so gemacht und es hat sich noch nie eine beschwert."
Gib ihm doch erst mal etwas Zeit, dich auch im Bett besser kennenzulernen, damit ihr auch dort vertrauter werdet. Ich (w) bin am Anfang auch immer etwas zurückhaltend, nicht weil ich keinen Spaß an der Sache habe oder mich nicht gerne ausprobiere, sondern weil ich gerne langsam entdecke und unheimlich leidenschaftlich bei der Sache sein möchte und nicht irgendwelche Techniken abarbeiten möchte. Das kann ich nur, wenn ich dem anderen auch vertraue und mir sicher bin, dass ich ihn nicht vor den Kopf stoße oder Dinge tue, die jemandem unangenehm sind oder überfordern. Immerhin weiß ich doch nie, wie die Frauen vor mir so drauf waren. Hatte er mit denen nur Blümchensex oder wurde sich da so richtig ausgetobt. Solche Themen bespricht man ja nicht mal eben beim Kaffeetrinken.

Viel Glück
 
G

Gast

  • #14
Nach einem Mal kann man doch gar kein Urteil darüber fällen. Laß dir Zeit, laß dir nicht den Kopf von Emotionen vernebeln und schau, ob er nur seine Schiene fahren kann oder auch empfänglich für deine Aktionen, Bedürfnisse und Impulse ist. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du das Feuerwerk, das bei dir stattfinden soll, wortlos und erwartungsvoll an ihn delegierst und das, was du passiv nennst, nur die Übersetzung für ist "der Typ muß ein g... Stecher sein, der mich umwirft", ist.
Gib Impulse, rede mit ihm, warte, bis er auftaut, die zurückhaltenden Männer, die langsam "kommen" sind mir allemal lieber, als die Typen, die alles plattwalzen.
Sollte es aber garnicht passen, würde ich die Reißleine ziehen. Sex muss stimmen, nicht instinktiv und von Anfang an, aber das ist Kommunikation der Körper und die sollte wohlwollend lernbar sein.
 
G

Gast

  • #15
Für wen "guter" Sex für eine gute Beziehung unabdingbar ist, führt keine gute Beziehung. Denn die muss darüber hinaus noch einiges zu bieten haben, auch soviel, dass "guter" Sex nicht so wichtig ist. Wer das ganz nach oben stellt, hat das Erwachsenendasein noch nicht erreicht. Das heißt noch lange nicht, dass auf "guten" Sex in einer Beziehung dauerhaft verzichtet werden sollte. Und nein, ich widerspreche mich da nicht.
Umgekehrt, wenn der Sex nicht gut ist und keine körperlichen Gründe hierfür ausschlaggebend sind, ist die Beziehung schlecht, höchstens eine Freundschaft oder eine Zweckgemeinschaft. Das Gerede, dass Sex nicht wichtig ist, kenne ich noch aus erster Ehe von meiner Exfrau, die sich den überflüssigen Sex außerhäusig und die Luxusversorgung bei mir besorgt hat. Liebe, Verbundenheit und inniges Verstehen und Zusammenhalten treiben einen nämlich unvermeidlich auch körperlich zusammen. (Unreifer 50iger, seit vielen Jahren in jeder Beziehung sehr glücklich in zweiter Ehe verheiratet)
 
G

Gast

  • #16
Liebe FS,
Sex ist ein relevanter Bestandteil einer Partnerschaft - der Ausdruck von Nähe überhaupt. Nach dem ersten Mal kann man wohl nichts sagen, weil Du nicht weißt, was er bei der Partnersuche erlebt hat und was ihn blockiert. Lass' Euch einfach Zeit.
Problem: Männer reagieren superempfindlich bis abwertend-aggressivauf das Thema, also eher weniger sagen, sondern vorlichtig lenken ;-))
Unabhängig davon würde ich hinterfragen, was Du unter "gutem Sex" verstehst. Wir leben in einer übersexualisierten Gesellschaft, in der wir mit paintshop-bearbeiteten Bildern und Dauerpotenz auf allen Kanälen traktiert werden - typisch Leistungsgesellschaft.Ist das eigentlich realistisch, was da kommuniziert und an Erwartungen aufgebaut wird?
Zum Sex gehört für mich in erster Linie Nähe, das Vertrauen in den Partner, um sich fallen lassen zu können. Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber mit 35 Jahren ist er zumindest nicht mehr der hormongesteuerte 20-jährige. Da greifen schon ein paar Mechanismen mehr. Auch Männer kennen sowas wie Unsicherheit.

w, 55
 
G

Gast

  • #17
Im Gegensatz zu vielen Vorschreibern, denke ich nicht, dass sich alles entwickeln kann. Männer, die nicht in der ersten Nacht auf eine Frau eingehen, können es in der Regel auch später nicht. Warum sollte sich das auch ändern????

Natürlich läuft das erste Mal nicht immer super toll, aber ich erkenne als Frau sehr wohl, ob er sich um mich bemüht oder einfach Sex versucht zu haben. Ich bin nun Ende 40, das was ich geschrieben habe trifft also auch mehr auf meine Altersgruppe zu. Bei jüngeren Paaren ist das sicher anders zu betrachten.

Aber liebe - angeblich zu Beginn schüchterne - Männer, sorry die erste Mal Ausrede gilt hier nicht mehr, ihr habt Erfahrung. Es muss kein finales Ende geben, aber ich zumindest muss spüren, ihr versucht mich zu verwöhnen, mit genau diesem Ziel!
 
G

Gast

  • #18
Guter Sex ist schön aber sollte nicht zum Mittelpunkt des Dasseins sein. Wer seine Beziehung nur über den guten Sex defineirt, ist eindeutig unreif.
Dann bn ich gerne "unreif" - ür mich ist der Sex auch die "Belohnung" für die Lösung zusätzlicher Probleme und Unannehmlichkeiten, die ich ohne meine Beziehung nicht hätte. Ironie off.
 
G

Gast

  • #19
Für wen "guter" Sex für eine gute Beziehung unabdingbar ist, führt keine gute Beziehung. Denn die muss darüber hinaus noch einiges zu bieten haben, auch soviel, dass "guter" Sex nicht so wichtig ist. Wer das ganz nach oben stellt, hat das Erwachsenendasein noch nicht erreicht.
Dann bin ich sehr gerne noch nicht erwachsen und führe nach deiner Definition eine schlechte Beziehung. In der bin ich allerdings sehr glücklich. Und Sex war das Entscheidende und gute für mich daran. Nirgends ist man sich so nahe und zeigt sich, wie man ist, wie bei gutem Sex.

Ich definiere mich als Frau übrigens auch über meine sexuelle Performance, genauso wie einige Männer. Allerdings kann ich Kritik gut wegstecken, es geht mir eher darum, dass ich mich aufgrund des Sexes für eine gute Partnerin halte. Es ist so, dass jeder Mann, der mir im Bett gefiel, umgekehrt auch von mir begeistert war. Und wenn es nicht passt, dann passt es nicht, das merke ich meist schon vorher, spätestens beim Küssen. Dann führt es nicht weiter, und das ist dann gut so.

Ein Mann, dem herausragender Sex nicht so wichtig ist, und der sich selbst nicht für gut hält, würde absolut nicht zu mir passen.
 
G

Gast

  • #20
Eine gute Beziehung ohne guten Sex (mit wenig, oder "schlechtem" Sex) ist für mich schwer vorstellbar. Bin mit meinem Partner seit 2,5 Jahren zusammen und wir haben immer noch hervorragenden Sex, den wir neben unseren Gefühlen füreinander sehr genießen.
Guter Sex heißt natürlich nicht automatisch gute Beziehung. Aber guter Sex und gute Beziehung gehören zusammen wie Mann und Frau.

W, 46
 
G

Gast

  • #21
Die ersten Male Sex darfst du nicht überbewerten. Lass ihn erstmal warmwerden, sich trauen... findet zueinander.

Wenn das immer so bleibt, wäre das nichts für mich. Ich persönlich strebe keine Kuschel- und Zweckgemeinschaft an. Wie stehts mit dir?
 
G

Gast

  • #22
Der Wunsch nach gutem Sex hat nichts mit Unreife zu tun-warum immer gleich diese puritanische Härte, es gibt eben sehr sinnliche Menschen, genauso wie es pragmatische Sättigungsesser und Genießer gibt. Ausserdem zeigt sich -oft, nicht immer- beim Sex, wie empathisch ein Mensch ist. Für mich ist in einer Liebesbeziehung auch und gerade die körperliche Intimität bzw. deren Qualität wichtig, da ich mich dann seelisch öffne und verletzlicher bin als bei einem Notstands-ONS. Wenn ich verliebt bin oder liebe, bin ich selbst auch sehr aufmerksam den Wünschen und Empfindungen meines Partners gegenüber.Natürlich kann sich das entwickeln-aus einem kompletten Fehlstart in dieser Hinsicht wurde bei mir jedoch noch nie mehr. Da war die Libido weg, egal was der Kopf sagt-übrigens, haben nicht Psychologen schon lange festgestellt, dass schöner Sex für eine Partnerschaft wichtiger ist als gemeinsame Kinder?Ok, Studien und Umfragen sagen nichts über den Einzelfall aus... (w)
 
G

Gast

  • #23
G

Gast

  • #24
Im Gegensatz zu vielen Vorschreibern, denke ich nicht, dass sich alles entwickeln kann. Männer, die nicht in der ersten Nacht auf eine Frau eingehen, können es in der Regel auch später nicht. Warum sollte sich das auch ändern????

Aber liebe - angeblich zu Beginn schüchterne - Männer, sorry die erste Mal Ausrede gilt hier nicht mehr, ihr habt Erfahrung. Es muss kein finales Ende geben, aber ich zumindest muss spüren, ihr versucht mich zu verwöhnen, mit genau diesem Ziel!
Jede Frau ist anders. Die eine mag es lieber fester, die andere will am Anfang erstmal was ganz sanftes, kuscheliges, zärtliches.
Die eine mag es lieber, dass mann sich mit ihren Brüsten beschäftigt, die andere lieber am Po oder beides.

Ich finde auch, ein "erstes Mal" sollte man nicht überbewerten.

m 40
 
M

Mooseba

  • #25
-übrigens, haben nicht Psychologen schon lange festgestellt, dass schöner Sex für eine Partnerschaft wichtiger ist als gemeinsame Kinder?Ok, Studien und Umfragen sagen nichts über den Einzelfall aus... (w)
Psychologen sind keine Wissenschaftler, sondern Labertaschen. Nach zwei Therapien bin ich noch kein bisschen lockerer geworden und Zwangsübungen sind wohl kaum geeignet, um generell gelassener zu werden. Ihr Damen könnt alle gut reden und fordern, aber wenn man sich partout nicht fallen lassen kann und immer (!) etwas grübelt, kann ich nur noch zum Arbeiter werden und wenigstens dafür sorgen, dass sie glücklich ist. Das fordert so viel, dass man selbst gar nicht mehr genießen kann. Und ich bin da nicht der einzige Mann, der so empfindet. Ich weiß nicht, wie man lockerer wird und Verpflichtung lässt das auch nicht zu, und die hat man immer. Mir wurde zuhause beigebracht, dass Gelassenheit aller Laster Anfang ist. Ich kann nur in einer Situation locker sein: beim Nichtstun. Da wird's aber nix mit Arbeiten oder "gutem" Sex. Ihr Damen könnt alle gut reden und fordern. Aber helfen, wenn's jemand aus inneren Gründen mal nicht bringt... nee, dann wird sofort ein Experte ins Spiel gebracht und man selbst schleicht sich raus. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass wenn man als Kind nie richtig locker war, es als Erwachsener auch nie wird. Da hilft auch kein Yoga oder ein dämliches Ratgeberbuch.
 
G

Gast

  • #26
Wenn der Sex nicht stimmt, wird es früher oder später insgesamt öde. Es kommt hinzu, dass sowohl Männer als auch Frauen laufend über tolle Erlebnisse fremder Users im Internet lesen. Frust wird sich aufbauen, und die Partner, die sich körperlich nicht gut verstehen, werden sich bald auch auf anderen Ebenen nicht mehr gut verstehen. Man braucht sich da doch nichts vorzumachen.

M/40
 
G

Gast

  • #27
Es gibt Menschen (Männer wie Frauen) die eher experimentierfreudig sind und dann diejenigen, die ihre festen Vorstellungen haben und sich gegen Erweiterungen heftig sträuben. So jemand wirkt vielleicht deswegen langweilig, weil er keine Lust hat, über seinen Schatten zu springen und dem Partner zuliebe mehr zu probieren als das Alltagsprogramm. Die Erfahrung des neuen Partners wird in solchen Fällen als eher negativ und als hinderlich gesehen, als Frau gilt man dann als "verdorben" und als "zu anstrengend", weil man seine Wünsche erfüllt bekommen möchte. Männer haben es da nicht leichter: sie laufen Gefahr, dass sie sich gerade mit ausgefallenen Fantasien zu weit aus dem Fenster lehnen und die Partnerin angewidert verschwindet: das ist der Worstcase.

Zudem müsste eigentlich jeder seine Vorlieben haben, mit denen er erregt werden kann. Wenn es auch dort keine gemeinsamen Schnittmengen gibt, sorry, dann wird's auf Dauer schwierig und irgendwann kommt der Moment, dann wird der Kick woanders geholt. Also langweiliger Sex ist keine Beziehungsbagatelle!
 
G

Gast

  • #28
Psychologen sind keine Wissenschaftler, sondern Labertaschen. Nach zwei Therapien bin ich noch kein bisschen lockerer geworden
Dass es dir nicht geholfen hat, sagt nichts über die Wissenschaft Psychologie aus.

Ich weiß nicht, wie man lockerer wird und Verpflichtung lässt das auch nicht zu, und die hat man immer./QUOTE]

Ein erster Schritt zur Gelassenheit wäre, andere zu akzeptieren und dass ihnen Sex wichtig ist. Du musst überhaupt erst einmal gelassener werden wollen. Nach deinen Aussagen hat man zunächst eher den Eindruck, dass du selbst noch die geschilderten Einstellungen aus deinem Elternhaus hast, dass Gelassenheit aller Laster Anfang sei. Sonst brauchst du keine Beziehungen schlecht zu reden, die guten Sex genießen.
 
G

Gast

  • #29
Die Annahme der Sex wird mit der Zeit "besser" werden ist ein absoluter Irrglaube. Das Problem ist, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen von "gutem Sex" gibt, das ist genauso eine Geschmackssache wie vieles andere auch. Den besten Sex hat Frau nicht unbedingt mit Männern die sie liebt, das ist eine Legende von denen die nicht genug Vergleichsmöglichkeiten haben. Den schlechtesten Sex hatte ich mit Männern die sehr gut küssen konnten. Das ist also auch kein Hinweis auf einen guten Liebhaber.
Das muss man ausprobieren und bei Mißfallen Handy aus, Krankheitsfälle in der Familie und nichts wie weg, denn Männer danken es sowieso nicht, wenn man versucht sie auf die richtige Spur zu bringen, die sind meist gekränkt und spielen den Ball zurück. Was nicht passt, passt einfach nicht.
 
G

Gast

  • #30
Leider muss ich # 28 widersprechen...ich hatte beim 1. mal seltenst guten Sex mit jemandem.

Aber ich finde schon, dass man beim 1. mal Tendenzen erkennt...ob er egoistisch ist, wie er mich berührt, packt er auch mal fester zu, welche Worte verwendet er, bzw. sagt er überhaupt irgendwas, ist er phanastievoll...