• #91
Du glaubst gar nicht wie viele unempathische Männer es gibt, die eine Frau dann trotzdem von der Seite anlabern,
Ach Gottchen.
Dann hat man eben mal Pech gehabt, wenn man an Miss Superattraktiv gerät, der schon Dutzende hinterherhecheln.
Ist in der Realität aber auch eher selten. Männer scheuen eben normalerweise die „Kaltakquise“, genau aus diesen vermeintlichen Gründen.
 
  • #92
Ist in der Realität aber auch eher selten. Männer scheuen eben normalerweise die „Kaltakquise“, genau aus diesen vermeintlichen Gründen.

Du musst echt superattraktiv sein, wenn du das kannst und dir dabei nicht dauernd eine blutige Nase holst :D.
Hier erzählen ständig junge Frauen, dass ihnen das passiert, obwohl sie sich eindeutig desinteressiert zeigen.

Ich bin da wahrscheinlich drum herum gekommen, weil ich seit den frühen Zwanzigern fast immer Baby und Kleinkind dabei hatte und zusätzlich nie Kleidung getragen habe, die etwa das Auge eines @Stoikers erfreuen könnte.
Aber deshalb bezweifle ich trotzdem nicht die Erfahrungen der anderen.
 
  • #93
Kleines Missverständnis mit @mokuyobi? Die Frau zeigt normalerweise, ob sie angesprochen werden möchte. Und der Mann reagiert darauf mit "aha, ich darf". Also ein Wechselspiel. Frauen, die sich nach einem Blickkontakt sichtbar wieder abwenden, brauchst du nicht anzusprechen, die wollen nicht.
Ich glaub, das seht ihr etwas einseitig. Wieso sollte die "Einladung" immer von der Frau ausgehen? Kommt ja drauf an, wer der anderen zuerst sieht. Mann sieht eine für ihn attraktive Frau und schaut hin. Wenn die Frau zurückschaut, entscheidet sie unmittelbar, ob der Mann interessant sein könnte oder nicht, und schottet sich a la @Sommergold ab, oder erwidert kurz den Blick. Natürlich kann das Signal auch zuerst von der Frau kommen. In der Regel signalisiert der zuerst, der zuerst anspringt.
Ich frage mich, wie ein introvertierter und eher einzelgängerischer Mann überhaupt auf die Idee kommt, irgendwo draußen fremde Frauen anzusprechen? Das ist sowas von absolut nicht introvertiert.
In der Fußgängerzone wäre nun wirklich verzweifelt.
Irgendwo draußen isses ja immer, wenn man nicht zu Hause ist. Kann ja überall sein. Ich bin auch introvertiert, aber mit Ansprechen hab ich keine Probleme. Also wenn's mich interessieren würde und einen sinnvollen Anknüpfungspunkt gibt.
 
  • #94
Also; du verstehst da was falsch. Klar musst du auch was machen bei Blickkontakt - den suchen. Aber die Frau wird schon deutlich zeigen, ob sie Lust sie Gespräch hat oder nicht. Normalerweise spricht man auch, wenn man Hilfe braucht oder was fragen will Leute an, die einen anschauen. Einfach jemanden anzusprechen, ohne sich vorher bemerkenbar gemacht zu haben, zwingt den anderen in eine Situation, die er nicht wollte. Manche sehen es sicher als Kompliment, aber manche eben auch als nervig an; egal was oder wie du redest.
ooooh, passiert mir ganz oft....Ich stehe am vollen Bahnsteig mit Kopfhörern und auch oftmals gleichzeitig einer Zeitschrift vor den Augen und werde angesprochen und nach dem Weg gefragt. Ist etwas, dass ich bis heute nicht verstehen kann. Abgeschotteter kann ich im öffentlichen Leben kaum sein, wenn ich zwei Sinneskanäle nach Außen dicht mache. :-D Das ist für mich wirklich ein Phänomen, weil eben viele Nichtverstöpselte rumstehen.
 
  • #95
Wenn die Frau zurückschaut, entscheidet sie unmittelbar, ob der Mann interessant sein könnte oder nicht, und schottet sich a la @Sommergold ab, oder erwidert kurz den Blick. Natürlich kann das Signal auch zuerst von der Frau kommen. In der Regel signalisiert der zuerst, der zuerst anspringt.
Ah. Ich verstehe, was du meinst. Irgendwer schaut immer zuerst, muss nicht die Frau sein. Also auf jeden Fall Blickkontakt vorher, egal wie.
Ich glaube, eine meiner größten Ängste ist es, von der Seite von jemandem angequatscht zu werden, den ich vorher gar nicht wahrgenommen habe und der mich halb zu Tode erschreckt. Was nicht sehr realistisch ist, aber so ist das halt mit Ängsten ...

Also wenn's mich interessieren würde und einen sinnvollen Anknüpfungspunkt gibt.

Wahrscheinlich / hoffentlich jenseits von "liebe Dame, Ihr Kleid ist ausgesprochen schick!" 😅
 
  • #96
Dein Schreibstil ändert sich gerade zunehmend.
Bist Du gerade am Googeln, wie man zur vorigen Jahrhundertwende vornehm parliert hat?
Du entwickelst Dich gerade zum Vollblender, optisch und charakterlich. Lass das, das wird nix.
Der Beitrag ist ein guter Aufhänger, um hier einige Themen zusammen zu führen, obwohl (hier hätte ich gern „obzwar“ geschrieben) ich deinen letzten Absatz als etwas ungerechtfertigt empfinde.
Tatsächlich ist es so, dass ich sprachtechnisch gern mal in Lexika oder im Netz nachschlage. Begriffsdefinitionen, Synonyme etc. Sprach- und Schreibstil ist deswegen auch sehr sehr unterschiedlich: wenn’s schnell gehen muss reicht einfaches Deutsch, habe ich Zeit und Lust, dann spiele ich sehr gern damit. Ich nutze z.B. mehrere verschiedene Handschriften und mixe diese untereinander. Ein altdeutsches „z“ oder „D“ oder „s“ sieht für mich schöner aus und so baue ich es in meine Alltagslateinschrift ein - ähnlich ist’s bei der Sprache. Neben dem Inhalt schaue ich bei Sätzen, ob sie sich für mich schön lesen oder anhören. Ich mag das einfach. In meinem Beruf kann ich das nicht ausleben und darunter leide ich etwas. Meine Sprache wirkt dadurch künstlich, gewollt und bestimmt auch blenderisch, ohne Frage. Aber erlaubt ist was gefällt oder?
Ich bin relativ streng erzogen worden, Literatur wurde ausgesucht (Comics galten als schädlich, von z.B. Pokémon, das damals Mode war, war gar nicht zu reden), Fernsehen sehr selten. Aus diesem Korsett heraus habe ich heute einen starken Freiheitsdrang und würde mich gern ausprobieren:
Wenn Du so ein Ästhet bist, warum kleidest Du Dich nicht schon jetzt schon so wie Du gern aussehen würdest?
ganz einfach: ich traue mich nicht. Und ich bewundere Leute, die es sich trauen. Finde es toll, wenn jemand richtig heraussticht und dem wirklich egal ist was andere denken. Das reizt mich einfach. Durch die Kleidung fällt das besonders auf. Ich mag Ziegen lieber als Schafe um mal ein Bild aus meiner Kindheit zu bemühen. Ja, ich hätte Lust auf was „Reißerisches“ aber mit dem Gedanken daran wie es andere auffassen lasse ich’s sein und bleibe eher unauffällig. In der Sprache aber gönne ich mir hingegen etwas Freiheit, so auch hier. Und ich gebe zu das dabei auch etwas Geltungsdrang eine Rolle spielt.

Noch etwas zur Kaltakquise:
Bisher hat keine Frau negativ reagiert. Überrascht ja, und einige hatten keine Lust auf ein längeres Gespräch. Ist ja auch vollkommen i.O. Aber belästigt hat sich glaube ich keine gefühlt.
 
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  • #98
Ich glaub, das seht ihr etwas einseitig. Wieso sollte die "Einladung" immer von der Frau ausgehen?
Ne; das meine ich nicht. Einladung in dem Sinne, dass die Frau auch schaut und heutzutage leider immernoch der Mann als erstes ansprechen muss. Mir geht es um den Blickkontakt, der - von wem auch immer beginnen - vorher beidseitig Interesse bekundet.
Bisher hat keine Frau negativ reagiert. Überrascht ja, und einige hatten keine Lust auf ein längeres Gespräch. Ist ja auch vollkommen i.O. Aber belästigt hat sich glaube ich keine gefühlt
Woher willst du das wissen? Viele Frauen sind einfach zu höflich, um das so zu sagen. Ich bin ja auch nett zu Männern, die das machen, aber freue mich nicht darüber. Hatte es denn schon mal Erfolg, also dass ein Date draus wurde? Das fände ich jetzt interessant.
 
  • #99
n welcher Branche gilt nachlässiger Kleidungsstil und verstehst Du die Branche? Ich kenne keine derartige.
Dann schau mal auf den Kleidungsstil von Sachbearbeitern in Behörden, Gerichten, städtischen Betrieben. Ich habe ja während meiner Bewerbungsphase einiges gesehen, worüber ich ehrlich gesagt auch selbst etwas entsetzt war.🙈

In meinem neuen Büro herrscht im Innendienst ein lässiger Kleidungsstil bei den Herren. Je jünger, umso lässiger. Jeans, Sneaker, T-Shirt Kapuzenpullover.. Die älteren Herrn sieht man dann öfter mal in einem ordentlichen Hemd und ordentlichen Schuhen, statt ausgetretenen Turnschuhen.

Bis auf eine Ausnahme. Ein junger Mann Anfang 30 der immer geschniegelt und gebügelt im Anzug oder wenigstens Hemd und Sakko kommt.
Er sticht mit seinem guten Benehmen und höflichen Art aus allen hervor. Ok, er hat auch ein hübsches Gesicht und eine normal gute Figur.

Nun ratet mal, auf wen die die meisten jungen Mädels in meinem Büro stehen und sogar die älteren Damen angetan sind, weil er auch sehr zuvorkommend und hilfsbereit ist.

Ich halte es ja auch so ein bisschen für eine Masche von ihm , aber offenbar funktioniert es 😄
 
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  • #100
Wahrscheinlich / hoffentlich jenseits von "liebe Dame, Ihr Kleid ist ausgesprochen schick!" 😅
Nein, eher "was da im Kleid steckt, das ist ja schick." Lacht. Schmarrn.

Natürlich nach vorausgehendem einladenden Blickkontakt. Was man dann sagt, ist eher (von ein paar no go's abgesehen) nebensächlich. Einem kurzen, netten Small-Talk sind die wenigsten abgeneigt, wenn sie zuvor Offenheit signalisieren.
 
  • #101
Stoiker, wie alt bist Du? Du bist nicht muuttersprachlich Deutsch?
Ohne Dir nahe treten zu wollen, Du schreibst zwar ein hervorragendes Deutsch, das aber gestellt, altertümlich wirkt.
Nun ja, ein wenig altertümlich ist sein Deutsch schon. Das würde mich wirklich interessieren @Stoiker , woher kommst Du ursprünglich?
Ich bin deutscher Muttersprachler und Anfang 30. Mein Sprach- und Denkverhalten ist ein Produkt aus Erziehung einerseits und Freude an der Sprache andererseits. Zudem hatte ich viel Kontakt mit meinen Urgroßeltern, da ist einiges hängen geblieben. Lese noch heute ihre Tagebücher und die ihrer Eltern sehr gern. Z.B. das Wort „Kolonialware“ habe ich noch kurz im Alltagsgebrauch live erlebt.
Nur weil ich mich im öffentlichen Raum bewege muss ich nicht kommunikationswillig sein, ohne als "dystopisch" bezeichnet zu werden.
Das ist schon klar, man muss gar nichts. Finde das aber sehr schade, wenn auch typisch deutsch bzw. hier im preußischen Kulturraum, wo ich her komme, empfinde ich das so. Die Schwaben und Bayern sind da schon deutlich offenherziger, zumindest auf dem Lande. Es ist so als wäre der Limes noch irgendwie da.

Du brauchst aber Frauen, die auch jemanden suchen, also kontaktbereit sind.
Das versuche ich ja sicherzustellen, wie schon geschrieben.
Das werden die meisten nicht sein in einer Fußgängerzone.
Genau das beklage ich ja hier 😅
Ach, diese Bars.
Meistens doch überlaufen von Männern, die genau aus diesem Grund hier sind.
Das Problem sehe ich auch. Das ist ja ein Hort PUA-mäßigen Poussierens. Allerdings findet man dort viele kontaktbereite Leute. Zweischneidig…
Das ist sowas von absolut nicht introvertiert.
Das hat damit nicht im Geringsten etwas zu tun. Introvertiert bedeutet lediglich im Alleinsein Kraft zu schöpfen. Das heißt nicht, dass man Menschen generell meidet oder unwillens ist neue Leute kennen zu lernen. Ständig in Gruppen unterwegs zu sein kostet mich jedoch Kraft, dessentwegen bin ich viel und gern allein, aber habe auch soziale Bedürfnisse.
 
  • #102
Hatte es denn schon mal Erfolg, also dass ein Date draus wurde? Das fände ich jetzt interessant.
Date nicht -- aber auf nen Kaffee gings.
Ich habs einmaal gemacht, damals, Ende 20, unbekümmert. Spontan. Sie war wirklich bildhübsch und hatte ein Kleid an, das ich eher auf einer Party verortet hätte. Ich bin langsam vorbeigeschlendert und habe nur leise "Danke" gesagt. Woraufhin sie unbedingt wissen wollte, wofür ich mich bedankt hätte.
Naja, Strassencafe war in der Nähe, also konnte ich sie auf einen Kaffee einladen. Mehr war aber nicht ....
 
  • #104
Woher willst du das wissen? Viele Frauen sind einfach zu höflich, um das so zu sagen. Ich bin ja auch nett zu Männern, die das machen, aber freue mich nicht darüber. Hatte es denn schon mal Erfolg, also dass ein Date draus wurde? Das fände ich jetzt interessant.
Wissen kann ich nichts, nur meine Empfindungen wiedergeben. Und ich glaube falsche Höflichkeit an der Gestik zu bemerken. Die Mimik der Kassiererin in meinem örtlichen Markt unterscheidet sich stark, wenn ich eine Floskel abspule und sie entsprechend reagiert oder ich ihr aufrichtig einen schönen Feuerabend wünsche. Verkäufer wirken auf mich oft sehr unsympathisch, obwohl ich weiß, dass die nur ihren Job machen.
Dates sind leider keine entstanden. Es waren aber auch nur eine Handvoll Frauen. Ich werte es schon als Erfolg wenn sich mal eine lohnende Situation ergibt.
 
  • #105
Noch etwas zur Kaltakquise:
Bisher hat keine Frau negativ reagiert. Überrascht ja, und einige hatten keine Lust auf ein längeres Gespräch. Ist ja auch vollkommen i.O. Aber belästigt hat sich glaube ich keine gefühlt.
Ob sie sich belästigt gefühl haben, weißt du nicht, sie werden es nicht sagen!
Eines ist klar, jede Frau denkt sich, wenn der Frauen direkt, egal wo anspricht, dann ist das ein Aufreißertyp und uninteressant, denn er macht das immer!
 
  • #106
Wieso sollte die "Einladung" immer von der Frau ausgehen? Kommt ja drauf an, wer der anderen zuerst sieht.
Da hast du natürlich Recht; die Regel, dass es beidseitigen interessierten Blickkontakt vor dem Ansprechen geben sollte, ist geschlechtsunabhängig. Das gebieten einfach Respekt, Rücksichtnahme und Empathie. Aufdringliches Trampeltier sollten weder Mann noch Frau sein.

Streifte ich flirtwütig durch einen Club, Straßenfest, Festival, die Musikmesse oä und warf einem für mich anziehenden Mann Blicke zu - und er wendete sich ab - ließ ich ihn selbstverständlich in Ruhe. Ich käme gar nicht auf die Idee ihn trotzdem anzusprechen oder ihn weiter anzuschauen, da fehlende Einladungen durch ihn.

Wenn aber beide schauen und es knistert, ist es doch offensichtlich.
Noch etwas zur Kaltakquise:
Bisher hat keine Frau negativ reagiert. Überrascht ja, und einige hatten keine Lust auf ein längeres Gespräch. Ist ja auch vollkommen i.O. Aber belästigt hat sich glaube ich keine gefühlt.
Ich bin auch höflich und freundlich beim Körbegeben, denke mir aber "was nervt der denn jetzt?!" dabei. Hätte es vorher eindeutigen Blickkontakt gegeben, wäre Frau auch nicht "überrascht".

Vielleicht sind einige Frauen auch dem ungewollt Angequatscht werden auch deshalb so negativ gegenüber eingestellt, weil es auch wirklich unangenehme männliche Zeitgenossen gibt. Die einen dann mit "Geile Titten" ansprechen oder ähnliches. Einmal beim Aussteigen aus der Bahn, beeilte sich ein junger Mann offensichtlich mich einzuholen. Auf den ersten Blick netter Lockenkopf. Nach einigen 100 Metern in einem abgelegenen Gewerbegebiet erreichte er mich. Ich kam gerade von einem anstrengenden Frühdienst in meinem Nebenjob als Pflegehelferin in der Neurologie, es war mein 21. Geburtstag und ich wollte einfach nur schnell nach Hause. Entweder will er nach dem Weg oder meiner Nummer fragen, dachte ich, und dann kam von ihm: "Würdest du mir dabei zusehen wie ich mir einen runterhole?" Na happy birthday.

Beim ungewollt angesprochen Werden weiß Frau in den ersten Sekunden nie, ob es ein netter Flirt oder Belästigung wird und ist erstmal in Alarmbereitschaft. Dabei werden nette Männer in Geiselhaft genommen, ich weiß. Daher: Nur weil der Mann Interesse hat (ICH will!!!), sollte er nicht so dreist sein, aus selbstsüchtigen Gründen IHR Desinteresse zu ignorieren. Nochmal die Bitte: Nur anquatschen wenn sie Interesse signalisiert.
 
  • #107
Ich meinte eher den Stoiker ^^ du hattest ja geschrieben, dass du auf Augenkontakt achtest. Generell traue ich dir auch zu, das charmant rüberzubringen, aber du läufst ja sicher nicht bewusst verkleidet in der Fußgängerzone rum, um Frauen anzusprechen..
Dates sind leider keine entstanden. Es waren aber auch nur eine Handvoll Frauen. Ich werte es schon als Erfolg wenn sich mal eine lohnende Situation ergibt
Dann wäre es doch aber vielleicht besser, woanders zu schauen als an den Orten, wo es bisher zu nichts geführt hat..?
 
  • #108
Ob sie sich belästigt gefühl haben, weißt du nicht, sie werden es nicht sagen!
Eines ist klar, jede Frau denkt sich, wenn der Frauen direkt, egal wo anspricht, dann ist das ein Aufreißertyp und uninteressant, denn er macht das immer!
Hat dir das jede Frau gesagt? Ich dachte die Damen sagen per se nicht das was sie denken. Du zeichnest hier ein verallgemeinerndes Bild, dass ich für hinterfragenswert halte.

Noch einmal zur Beachtung: Ich spreche sie nur dann an, wenn es entsprechend durch Blicke kommuniziert wurde. Hier wird des öfteren vom Gegenteil ausgegangen, was den Faden in eine nicht zweckdienliche Richtung lenkt.
 
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  • #109
Hat dir das jede Frau gesagt? Ich dachte die Damen sagen per se nicht das was sie denken. Du zeichnest hier ein verallgemeinerndes Bild,
Habe zigtausend Erfahrungen durch meinen Job am und beim Menschen! 😎
Noch einmal zur Beachtung: Ich spreche sie nur dann an, wenn es entsprechend durch Blicke kommuniziert wurde. Hier wird des öfteren vom Gegenteil ausgegangen, was den Faden in eine nicht zweckdienliche Richtung lenkt.
Es kommt doch drauf an, welche Absicht dahintersteckt und das verrät die Körpersprache, du scheinst noch sehr blauäugig und noch sehr naiv zu sein!
 
  • #110
Das hat damit nicht im Geringsten etwas zu tun. Introvertiert bedeutet lediglich im Alleinsein Kraft zu schöpfen.
Richtig.
Das heißt nicht, dass man Menschen generell meidet oder unwillens ist neue Leute kennen zu lernen.
Zugegeben, das ist nicht bei allen so. Bei mir schon. Mit wildfremden Menschen smalltalke ich durchaus mal kurz, dann will ich aber wieder meine Ruhe, weil ich nicht nur Gruppen, sondern Menschen generell anstrengend finde.

Aber da das nicht nur an der Introversion, sondern auch an anderen Faktoren liegt, bin ich da wohl zu extrem in meiner Beurteilung.
 
  • #112
Dabei werden nette Männer in Geiselhaft genommen, ich weiß. Daher: Nur weil der Mann Interesse hat (ICH will!!!), sollte er nicht so dreist sein, aus selbstsüchtigen Gründen IHR Desinteresse zu ignorieren. Nochmal die Bitte: Nur anquatschen wenn sie Interesse signalisiert.
Vollkommene Zustimmung!
Sowas:
Entweder will er nach dem Weg oder meiner Nummer fragen, dachte ich, und dann kam von ihm: "Würdest du mir dabei zusehen wie ich [meiner Saat verlustig gehe*]?". *Zensur durch Stoiker
fällt mir ehrlich gesagt immer noch schwer zu glauben, ohne dich in deiner Ehrlichkeit angreifen zu wollen, liebe @Sommergold. Aber auch das inflationäre Verschicken fotografischer Darstellungen des „Dings an sich“ wollte ich nicht glauben, bis mich eine Tin***-Bekanntschaft eines Besseren belehrte. Da muss ich mich nicht wundern, wenn hier die Kaltakquise auf wenig Gegenliebe stößt, @Verwirrt1111 und andere mal ausgenommen.

Mit wildfremden Menschen smalltalke ich durchaus mal kurz, dann will ich aber wieder meine Ruhe, weil ich nicht nur Gruppen, sondern Menschen generell anstrengend finde.
So gehts mir ja zuweilen auch, kann zudem auch schlecht Gespräche beenden wenn mir ein Ohr abgequatscht wird. Bei meinen Versuchen bemerkte ich, wenn es genug war, zudem ich nicht wie ein Wasserfall rede. Ich bin zumindest bemüht niemanden zu belästigen. Nun wurde mir aber immer wieder ans Herz gelegt nicht permanent „Belästigung“ im Kopf zu haben, sonst bliebe ich wirklich am Ende alleine. Aus dem zuvörderst an Sommergold Geschriebenen sollte man aber, so hoffe ich, entnehmen können, dass sich meine Persönlichkeit einigermaßen abseitig von derart unflätigem Verhalten gegenüber Frauen befindet. Verwerfliches finde ich bei mir eher darin, gerade über meine eigenen Sätze lachen zu müssen und lustig zu finden 😂 Ich hab einen schlechten Humor 😢
Wie würdet ihr eigentlich einen guten Humor definieren?
Ich lese das in den Profilen sehr häufig aber wüsste gern was die Frauen darunter verstehen.
 
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  • #113
Löbliche Ausnahmen sehe ich da nur in einigen Rentnern und Obdachlosen. Nicht selten sind das die Einzigen, wegen denen es sich für mich gelohnt hat in die Fußgängerzone zu gehen.
Wieso lohnt es sich für Dich wegen Rentnern und Obdachlosen in die Fußgängerzone zu gehen? Soll da Dein Sozialleben stattfinden und ist das der einzige Ort, der Dir dafür einfällt? Irgendwie kommmt mir das komisch vor, dass Du Dich so an der Fußgängerzone orientierst - Kleidungsstil, Kontakte ....

Wenn Menschen sich aus dem Gesellschaftsleben ausklinken ist nichts an ihnen komisch. Sie haben nur anderes vor/zu tun, um sich einsamen oder gelangweilten Spaziergängern als Kommunikationsobjekte anzubieten - in den meistens unattraktiven Fußgängerzonen eher einkaufen und weg.

Echt nicht? Weisst doch sonst immer alles. Die IT' ler. In jeder Konzernkantine aufgrund ihres nachlässigen Kleidungsstils sofort erkennbar. Casual Friday, every day.
Und auch da weiß ich es aus eigener Erfahrung: in der Branche gilt kein nachlässiger Kleidungsstil - man kann sich in bestimmten Positionen so kleiden wenn man das will. Es gibt Leute in dieser Branche, die sich nachlässig kleiden, weil sie im Hinterzimmer arbeiten.
Es gibt genauso viele die im Edelzwirn rumlaufen, nur werden die, wenn persönlich nicht als ITler bekannt der Branche nicht zugerechnet. Und die meisten kannst Du anhand ihres Outfits nicht vom normalen Sachbearbeiter ohne Kundenkontakt unterscheiden.

ein hervorragendes Deutsch, das aber gestellt, altertümlich wirkt.
Ich denke auch, dass die gestelzte Sprache ein Ansprechen schwierig machen wird. Es wirkt im Alltag merkwürdig und irritierend und wundert mich insofern nicht, dass der FS keine flüssigen Gespräche hat beim Daten.

Auf mich macht es nicht den Eindruck eines Nicht-Muttersprachlers sondern um ein künstliches Bemühen sich den Touch des Besonderen zu geben durch eine Sprache und einen Habitus aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts.
Mit einem nicht zeitgemäßen Stil wird es schwierig, im Alltag eine Frau zu finden, die darauf steht.
Daher wohl auch sein Hang zu Füßgängerzonen - waren damals was ganz besonderes mit tollen Läden. Heute ist es nur noch eine Ansammlung von Fastfoodbutzen und uninteressanten Handelsketten, die ein Klientel anziehen welches für den FS komplett uninteressant ist.

ganz einfach: ich traue mich nicht. .... Ja, ich hätte Lust auf was „Reißerisches“.... und bleibe eher unauffällig.
Fang doch mal an mit trauen. Was soll schon passieren, grad wenn Du Deine Region verlässt?
Es sagt Dir doch keiner was er denkt - zumal die Vorschläge die hier Deine Zustimmung fanden in keiner Weise ungewöhnlich oder aufsehenerregend sind.
 
  • #114
Wie würdet ihr eigentlich einen guten Humor definieren
Das ist wohl für jeden der zu ihm passende Humor. :) ich glaube nicht, dass es da den einen „richtigen“ gibt. Aber Leute, die sehr lange und ausgiebig über ihre eigenen Witze lachen, das finde ich manchmal anstrengend, muss ich sagen. Hab so eine Freundin, die macht einen Witz, den niemand lustig findet, aber sie lacht erst einmal fünf Minuten Tränen..
 
  • #115
Wie würdet ihr eigentlich einen guten Humor definieren?
Ich lese das in den Profilen sehr häufig aber wüsste gern was die Frauen darunter verstehen.
Viele Frauen wollen, dass die Männer sie zum Lachen bringen! Ist mir jedoch zu einseitig, darf keine Einbahnstrasse sein! Humor bedeutet für mich, über sich selbst lachen zu können! Nicht alles zu ernst nehmen, es ist eine Fähigkeit, Unvorhersehbares, Unangenehmes und alltägliche Schwierigkeiten gelassen und heiter zu anzunehmen, ist also eine positive Eigenschaft!
 
  • #116
Ich bin deutscher Muttersprachler und Anfang 30. Mein Sprach- und Denkverhalten ist ein Produkt aus Erziehung einerseits und Freude an der Sprache andererseits.
Das hab ich mir gedacht 😊. Habe einen Kollegen in Deinem / unserem Alter, der sich oft (aber nicht immer) des gleichen Sprachstils wie Du bedient. Da Du nach Humor gefragt hast: Am besten gefällt immer der Humor, der dem eigenen an ähnlichsten ist.
 
  • #117
Doch es ist so. Der erste Schritt liegt definitiv beim Mann. Ich laufe mit offenen Augen durch die Gegend, nehme die Leute wahr und zeige mich kommunikationsbereit: jene, die gerade nicht in Gesellschaft sind hängen am Handy, stöpseln sich zu und schotten sich ab. Löbliche Ausnahmen sehe ich da nur in einigen Rentnern und Obdachlosen. Nicht selten sind das die Einzigen, wegen denen es sich für mich gelohnt hat in die Fußgängerzone zu gehen. Es scheint mir so als würden viele ein unausgesprochenes Ressentiment gegen das Fremde mit sich herumtragen.
Genau deswegen ist ja ein Ansprechen auf der Straße nicht empfehlenswert. Es gab mal eine Studie, wo über Jahrzehnte ein Platz in einer deutschen Großstadt beobachtet wurde und man die Entwicklung der Gehgeschwindigkeit der Passanten gemessen hat. Während die Menschen früher noch gemütlich flaniert und wirklich langsam spazieren gegangen sind, hetzen und eilen die Leute heute und rennen förmlich im Vergleich zu früher, sind jedenfalls sehr zielstrebig unterwegs. Ich kann das auch selbst bestätigen: Wenn ich auf dem Weg zum Supermarkt, zur Arbeit, nach Hause, zu einer Verabredung oder einem Termin bin, habe ich ein strammes Gehtempo drauf und möchte eigentlich nicht aufgehalten werden. Wenn mich jemand nach dem Weg fragt, halte ich trotzdem kurz an und antworte nett (passiert öfters, weil ich als junge Frau ohne irgendwas Abschreckendes an mir zu den Menschen gehöre, die überproportional häufig nach dem Weg gefragt werden), aber groß Zeit zum Flirten oder Quatschen mit komplett Fremden habe ich normalerweise nicht. Im Sommer lag ich manchmal auf der Wiese im Park und habe ein Buch gelesen. Da wäre ich eher bereit für eine Unterhaltung, allerdings nicht, wenn es eine billige, offensichtlich sexuell interessierte Anmache ist. In der Oper habe ich mich auch schon nett mit Fremden unterhalten, denn ich gehe sehr regelmäßig alleine in die Oper. Da freue ich mich, wenn ich in der Pause meine Brezel nicht alleine knabbern muss. Ich würde es also nicht im hektischen Straßenverkehr versuchen, sondern eher dort, wo Frauen ruhig sitzen oder warten oder irgendwie Zeit haben.

Die prätentiöse Sprache ... Stört mich jetzt nicht so, mein Exfreund hat genau so gesprochen, einige meiner Freunde auch, ich selbst ebenfalls manchmal, allerdings war es uns immer bewusst und wir hatten Spaß daran. Manche Phrasen habe ich in meine Alltagssprache übernommen, zum Beispiel sage ich bisweilen, ich "konversiere" mit Freunden, oder ich liebe auch Thomas Manns "Das putzt ganz ungemein!" Mach das aber nur mit Leuten, die ebenfalls ein Faible dafür haben bzw. diesen "Humor" verstehen. Selbstironie ist wichtig, sonst könnte das abgehoben und schräg rüberkommen, eben weil heute im Alltag kein gehobenes Deutsch mehr gesprochen wird.
w27
 
  • #119
Und auch da weiß ich es aus eigener Erfahrung: in der Branche gilt kein nachlässiger Kleidungsstil
Hab ich ja geschrieben, in der Branche ist ein nachlässiger Kleidungsstil noch eine sehr höfliche Umschreibung, übrigens nicht nur den Kleidungsstil, sondern das gesamte Erscheinungsbild betreffend. Lass gut sein @Vikky , wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner. Meine Erfahrungen mit IT'lern sind diesbezüglich unterirdisch und die hätten grösstenteils in der Aufmachung noch nichtmal im Archiv arbeiten können. Ja, mag sein, dass die erste oder zweite Führungsriege da etwas anders gepolt ist, der große Rest aber eher nicht.

Gut, dann will ich mal nicht so sein, Dir ein freundliches "winki, winki" zurück und bis zum nächsten Jahr.😉🙋‍♀️

W,56
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #120
Noch etwas zur Kaltakquise:
Bisher hat keine Frau negativ reagiert. Überrascht ja, und einige hatten keine Lust auf ein längeres Gespräch. Ist ja auch vollkommen i.O. Aber belästigt hat sich glaube ich keine gefühlt.
Das weißt du doch gar nicht. 🤣 Dir scheint es an Empathie zu fehlen, wenn du diese Möglichkeit kategorisch ausschließt. Das erklärt auch deine absolut hölzerne Ausdrucksweise. Die Grenze von Nerven zu Belästigung ist halt fließend. Und ja, wenn ich grad was Wichtiges zu tun habe, belästigt man mich mit so einer needy Kontaktaufnahme. Völlig wurscht was du an hast. 🙈
 
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