• #122
Nach dem Lesen der Beiträge von @Inanna* und @Vikky ist Ihm bewusst geworden, dass die Fußgängerzone wohl doch kein geeigneter Ort ist, angesichts des Eilschrittes der dort herrscht.
Er schrieb auch von „glauben“, nicht von wissen. Und wenn du davon genervt bist, liegt das nicht in seiner Absicht und es tut ihm leid. Dann hat es aber so sein sollen. Was passiert ist ließ sich nicht vermeiden heißt es doch.
Ich würde es also nicht im hektischen Straßenverkehr versuchen, sondern eher dort, wo Frauen ruhig sitzen oder warten oder irgendwie Zeit haben.
Diese Beschreibung spricht Ihn an, aber er fragt sich, wo ein solcher geeigneter Ort wäre? Er sucht so etwas wie ein öffentliches Forum an denen Leute mit Interesse am Neuen zusammenfinden ohne einer spezifischen Tätigkeit nachzugehen.
Die Fragestellung lässt sich so komprimieren:
Stoiker ist gern allein, hat einen kleinen festen Sozialkreis mit dem er nur wenig mehr unternimmt als zusammen zu sitzen und zu diskutieren. Nach seiner Arbeit steht er auf, geht ohne Ziel spazieren und geht seinen Gedanken nach und schaut ob sein Kopf in der Welt oder die Welt in seinem Kopf etwas Neues für ihn bereitet hat. Was er sucht ist das, das Neue schaffende. Welcher Gedanke ist es, der seinen Körper an den richtigen Ort befiehlt?
 
  • #123
Verstehe ich nicht. Vergiss daten in einer Zone, in der Du Dich sonst nicht bewegst.
Zumindest in einer verkehsberuhigten Zone....

Also einfach so, von jemandem angesprochen zu werden...ohne irgendwas vorher...wäre mir unangenehm. So ungefragt in meinen Dunstkreis, ist aufdringlich.

Irgendwas müsste vorher schon passiert sein, situativ, Augen kontakt, Lächeln etc.
Ich habe zb mal im Supermarkt den falschen Einkaufswagen erwischt und einen Gang weiter kam ein Herr zu mir und meinte...bis zur Kasse können sie mir meine Sachen schieben aber mit nach Hause nehme ich die.
War mir ziemlich peinlich und natürlich traf ich den dann beim Obst etc wieder.
Grinsen..rot werden, weggucken und an der Kasse wieder.
Und danach meinte er...Kaufhausdetektiv, ich möchte mit ihnen beim Kaffee über ihre Kleptomanie sprechen.
Das hat mir echt gefallen, wenn es auch leider ein Supermarkt an der Ostsee war und der gute nur fürs Segeln lebt.

Allerdings hat er sich keine Gedanken gemacht, was er anzieht um im Supermarkt Frauen anzusprechen
 
  • #124
Wieso schreibst du jetzt von dir in der dritten Person? Du wirst immer wunderlicher.
 
  • #126
Das weißt du doch gar nicht. 🤣 Dir scheint es an Empathie zu fehlen, wenn du diese Möglichkeit kategorisch ausschließt. Das erklärt auch deine absolut hölzerne Ausdrucksweise. Die Grenze von Nerven zu Belästigung ist halt fließend. Und ja, wenn ich grad was Wichtiges zu tun habe, belästigt man mich mit so einer needy Kontaktaufnahme
Wer so mit Emojis um sich wirft, hat sowieso ein Empathieproblem.

Davon abgesehen ist es mir ziemlich egal, wenn sich eine Dame über meine nette Ansprache nicht freut. Pech gehabt.
 
  • #127
Wieso schreibst du jetzt von dir in der dritten Person? Du wirst immer wunderlicher.
Es sprach aus meiner Sicht nichts dagegen, dafür jedoch, dass es das Denken verändert.
Zuallererst einmal der von sich selbst nicht in der 3. Person zu reden 😂😂😂 Sehr uncool, unzeitgemäß und der Minne sicherlich nicht förderlich.
So unterschiedlich können die Ansichten sein. Ich finde es sehr interessant, das mal eine Zeit lang zu machen. Es fühlt sich gut und neu an. Warum nicht mal mit dem Geist spielen?

@pixi67
So etwas wie der Mann aus deiner Erzählung hätte ich absolut nicht drauf. Dafür habe ich eine viel zu lange Leitung. Geschmunzelt hab ich beim Lesen ja auch etwas, aber ist das der Humor der zieht? Für mich riecht das doch sehr nach „Anmache“. Nicht plump, aber sehr eindeutig.
 
  • #128
So etwas wie der Mann aus deiner Erzählung hätte ich absolut nicht drauf. Dafür habe ich eine viel zu lange Leitung. Geschmunzelt hab ich beim Lesen ja auch etwas, aber ist das der Humor der zieht? Für mich riecht das doch sehr nach „Anmache“. N
Also ich hätte das auch lustig gefunden, da witzig, kreativ und spontan.

Klar war es eine Anmache, aber wie auch ich finde, eine sympathische. Dazu ein selbstsicheres Auftreten.

Der Typ wird sicherlich @pixi67 nicht manipuliert haben, dass sie den falschen Wagen nimmt... von daher wird es wohl auch eher nicht einstudiert gewesen sein und sicher wird er nicht auf hübsche Frauen gewartet haben, die seinen Einkaufswagen versehentlich nehmen.
 
  • #129
Welcher Gedanke ist es, der seinen Körper an den richtigen Ort befiehlt?

😄
Herrlich. Zumindest das Denken geht für mich in die richtige Richtung.

Ich finde, dieser letzte Absatz fasst sehr schön dein Innenleben zusammen. Der würde hervorragend in ein OD-Profil passen (ich habe auf ähnliche Weise meinen Partner gefunden).

Und die Schreibweise war jetzt mal sehr kreativ. Zum Glück musst du nicht einer Surecure gefallen. Aber vielleicht gibt es irgendwo eine zweite Serenissima, die das cool findet.

Ansonsten ... Lesungen? Ausstellungen?
Ich habe leider ein paar Schluck Feuerzangenbowle zu viel intus, deshalb fällt mir nichts mehr ein.

Guten Rutsch allerseits.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #130
Für mich riecht das doch sehr nach „Anmache“.
So verpackt, witzig, charmant, wäre ich frei und der Typ sympathisch, hätte er ein Ja bekommen.
Es scheint mir so als würden viele ein unausgesprochenes Ressentiment gegen das Fremde mit sich herumtragen
Dieser Dein Satz ließ mich vermuten, dass Du Ausländer bist, irgendwie ersichtlich. Das Fremde, Ressentiments.
Nun, das bist Du nicht, Du bist ein ganz normaler durchschnittlicher Mann.. Wie kommst Du auf den Gedanken, dass die meisten Menschen gegenüber anderen Menschen Abneigungen haben? Sie ablehnen, weil unbekannt?
Meistens ist es vollkommene Gleichgültigkeit, nicht mehr.
Wen jemand offen, nett wirkt, lächelt, bekommt er ein Lächeln zurück, der Miesepeter wird Distanz auslösen.
Menschliches Verhalten.
Das kannst Du ausprobieren, gehe gut gelaunt mit einem Lächeln durch die Stadt, es kommt ein Echo.
Du interpretiert sehr viel.
Eines aber, Du wirst bei einigen Menschen mindestens Irritationen auslösen, wenn Du mitten in einer Diskussion, bei der es um Dich geht, in die Dritte Person wechselst.
Dazu eine teilweise mehr als manierierte Sprache, die vielleicht für einen Debattierclub passt oder Kreise, die das Mittelalter lieben und in ihrer Freizeit auferstehen lassen.
1-2 finden es evtl witzig, geistreich. Etliche werden es strange finden. Denn man lebt hier und jetzt, auch dazu gehört Sprache.
Du wirst Glück brauchen, diese eine zu finden.
 
  • #131
Zunächst mal wünsche ich allen Lesern ein frohes neues Jahr, viel Glück bei der Partnersuche und Erfolg im Leben.
Lieber Stoiker, eventuell wäre eine Typberatung ganz hilfreich. Es hilft nämlich nicht, sich hinter einer Fassade zu verstecken, die man nicht überblicken kann. Sprich: Zieh' einfach das an, in dem du dich am besten fühlst! Wenn du vor dem Spiegel stehst und dir denkst: "Was für ein toller Mensch!", dann wirkst du auch so auf die "Fräuleins" (meiner Meinung nach ein furchtbarer Ausdruck!). Und dann wirst DU angesprochen werden, wenn du nicht gerade ein Gesicht zum Eierabschrecken hast. Wenn dem der Fall wäre, wovon ich jetzt nicht ausgehe, dann hilft auch das tollste Outfit nichts. Das ist leider so, denn Frauen haben einen Sinn für Ästhetik und schöne Dinge. Eine sportlich Figur ist zusätzlich ganz ansprechend, also hilft der regelmäßige Besuch im Fitnessstudio auch oft dem Selbstbewusstsein und damit der Ausstrahlung. Und die Körperspannung wird besser, was sich wiederum positiv im Bewegungsablauf spiegelt.
Vergiss einfach niemals, der erste Eindruck zählt! Die Augen sind bei der Partnersuche das Sinnesorgan #1. Oder würdest du jede x-beliebige Frau ansprechen?
Mal Hand aufs Herz, nach welchen Kriterien entscheiden wir Kerle denn hier bei EP, welches Profil wir uns genauer ansehen? Ganz klar, nach dem Foto. Wobei ich auch Frauen ohne Bild aber mit interessantem Beruf ansprechend finde!
Wenn du also als Mann einen Raum betrittst und die Blicke auf dich ziehst, dann hast du den Erfolg und die Herzen so gut wie in der Tasche. Und dann entscheidest DU und nicht dein Gegenüber, und das ist in meinen Augen extrem wichtig!
 
  • #132
Dazu eine teilweise mehr als manierierte Sprache, die vielleicht für einen Debattierclub passt oder Kreise, die das Mittelalter lieben und in ihrer Freizeit auferstehen lassen.
Debattierklub ist ein gutes Stichwort. Eventuell auch ein Literaturforum, ein Philosophenzirkel, Naturbeobachter ...

1-2 finden es evtl witzig, geistreich. Etliche werden es strange finden. Denn man lebt hier und jetzt, auch dazu gehört Sprache.
Du wirst Glück brauchen, diese eine zu finden.

Kaum fällt mal einer ein bisschen aus dem Rahmen, erklärt ihm die Mehrheit, dass er sich gefälligst glattbügeln und an die derzeitig übliche Art anpassen soll, weil er sich sonst seine Chancen vermasselt.

Ich finde, er sollte genauso suchen, wie er ist. Was bringt es, jemanden zu finden, der ihn später schräg anschaut, wenn er zwischendurch vom "üblichen" abweicht oder "seltsame" Gedanken äußert? Genau das hat mein Partner in seinen früheren Beziehungen erlebt. Ich finde ihn nicht seltsam, was ihn immer wieder verwundert.
 
  • #133
@Stoiker
@ in der 3. Person sprechen....
No front, aber bei Menschen, die das tun, denke ich an Menschen mit dissoziativer Persönlichkeitsstöung und bin schneller weg, als der Mensch seinen Pradamantel an den Haken hängen kann. O.O
 
  • #134
Wer so mit Emojis um sich wirft, hat sowieso ein Empathieproblem.

Davon abgesehen ist es mir ziemlich egal, wenn sich eine Dame über meine nette Ansprache nicht freut. Pech gehabt.
Woher nimmst du diesen psychologischen Geistesblitz? Sehr merkwürdig. 😉 Das msche ich schon immer und das gern. 😜

Dein zweiter Satz entlarvt im übrigen deine fehlende Empathie. 🤦‍♀️ Und dann hier wieder eine lamentierende Frage stellen, am liebsten mit Frauenbashing. 🤣 Aber du hast ja sowieso ein Problem in der zwischenmenschlichen Kommunikation. 😊
 
  • #135
Nach dem Lesen der Beiträge von @Inanna* und @Vikky ist Ihm bewusst geworden, dass die Fußgängerzone wohl doch kein geeigneter Ort ist, angesichts des Eilschrittes der dort herrscht.

Er schrieb auch von „glauben“, nicht von wissen. Und wenn du davon genervt bist, liegt das nicht in seiner Absicht und es tut ihm leid. Dann hat es aber so sein sollen. Was passiert ist ließ sich nicht vermeiden heißt es doch.

Diese Beschreibung spricht Ihn an, aber er fragt sich, wo ein solcher geeigneter Ort wäre? Er sucht so etwas wie ein öffentliches Forum an denen Leute mit Interesse am Neuen zusammenfinden ohne einer spezifischen Tätigkeit nachzugehen.
Die Fragestellung lässt sich so komprimieren:
Stoiker ist gern allein, hat einen kleinen festen Sozialkreis mit dem er nur wenig mehr unternimmt als zusammen zu sitzen und zu diskutieren. Nach seiner Arbeit steht er auf, geht ohne Ziel spazieren und geht seinen Gedanken nach und schaut ob sein Kopf in der Welt oder die Welt in seinem Kopf etwas Neues für ihn bereitet hat. Was er sucht ist das, das Neue schaffende. Welcher Gedanke ist es, der seinen Körper an den richtigen Ort befiehlt?
Warum schreibst du in der 3. Person? Wäre sehr interessant zu wissen, der Zeitpunkt lässt schon etwas vermuten (nicht falsch verstehen, das ist nicht sympathisch). 😉 Immer merwürdiger, immer suspekter in der Wirkung....
Wenn du beim Ansprechen von dir auch in der 3. Person sprichst, wäre der Misserfolg garantiert. Gehäuft tritt dies bei Pat. in unserer Einrichtung mit MPS auf...
 
  • #136
@Stoiker
@ in der 3. Person sprechen....
No front, aber bei Menschen, die das tun, denke ich an Menschen mit dissoziativer Persönlichkeitsstöung und bin schneller weg, als der Mensch seinen Pradamantel an den Haken hängen kann. O.O
Meine Güte, das war ein kleiner Kniff in der schriftlichen Diskussion hier. Mal was anderes.

Da muss man jetzt nicht gleich auf psychische Probleme schließen und dass er das in jedem Gespräch plötzlich macht.
 
  • #137
Es gab mal eine Studie, wo über Jahrzehnte ein Platz in einer deutschen Großstadt beobachtet wurde und man die Entwicklung der Gehgeschwindigkeit der Passanten gemessen hat. Während die Menschen früher noch gemütlich flaniert und wirklich langsam spazieren gegangen sind, hetzen und eilen die Leute heute und rennen förmlich im Vergleich zu früher, sind jedenfalls sehr zielstrebig unterwegs.
Schau dir halt die Parkgebühren an - dann weisst, du, warum alle hetzen ......
Ich denke, früher war der "Stadtbummel" noch eine Art Freizeitvergnügen. Das findet heute eher in noblen Einkauspassagen statt. Schau dir die Innenstädte an - öfters mal ziemlich schmuddelig, einladend ist höchstens mal ein Strassencafe. Burger gibts auch auf dem Dorf - dazu muss niemand in die Innenstadt. Und wenn die alteingesessenen Fachgeschäfte gehen ist eben auch deren Klientel weg. Mehr Homeoffice und damit wohl auf Dauer verkleinerte Innenstadtbüros werden weiter dazu beitragen, dass weniger und deutlich weniger kaufkräftiges Publikum sich dort aufhält und jeder im Grunde nur noch weg will. Fallen dann - wie momentan - auch noch die attraktiven Möglichkeiten der Freizeitgestaltung weg ......
Ich rate daher auch dazu, Menschen nur dort anzusprechen, wo sie signalisieren, offen für ein Gespräch zu sein. Das Timing dürfte im Endeffekt wichtiger sein als die Kleidung.
 
  • #138
Vor gar nicht allzulanger Zeit war hier doch auch mal so ein Paradiesvogel, der sich, bunt gekleidet, ins Livedating stürzen wollte. Sollte das ein Zweitaccount sein?
Langsam scheint mir die Wahl des richtigen Outfits das kleinste Problem beim gesamtheiltlichen Feintuning zu sein?
Ich denke ein Mittelaltermarkt als Jagdareal, würde ganz gut zum FS passen.
 
  • #139
Kaum fällt mal einer ein bisschen aus dem Rahmen, erklärt ihm die Mehrheit, dass er sich gefälligst glattbügeln und an die derzeitig übliche Art anpassen soll, weil er sich sonst seine Chancen vermasselt.
Danke - sehe ich auch so.
Vielleicht möchte er ja genau die Frauen auf sich aufmerksam machen, die gerne klassische Literatur lesen, solche Stilmittel kennen und lieben ?
Ein gepflegtes und etwas extravagantes Erscheinungsbild kann das sogar noch unterstreichen .
Allerdings gilt - Ort und Zeit müssen dennoch stimmen. Vielleicht findet Stoiker ja noch eine altmodische Buchhandlung mit Kaffee im Sitzbereich, einer Leseecke ?
 
  • #140
Also; ich würde auch denken: deine Sprache und vielleicht du selbst sind eben nichts für die Mehrheit. Auch mir wäre das zu viel. Aber: es gibt sicher passende Frauen, die gerade das gut finden. Die gilt es zu finden. Nicht in der Fußgängerzone, fürchte ich, das wäre die Nadel im Heuhaufen.
Debattierklub ist ein gutes Stichwort. Eventuell auch ein Literaturforum, ein Philosophenzirkel, Naturbeobachter ...
Sowas! Diese Richtung ist erfolgversprechender.
Ich kannte mal jemanden, an den du mich erinnerst. Sehr klug, gebildet, aber eben speziell, vom Denken und der Sprache. Auch er hat über eine Theatergruppe dann eine Frau kennengelernt, die auf die gleiche sympathische Art versponnen war wie er. Dazu musst du aber deine Wohnung und dein Einsiedlerleben, von dem du schreibst, ein stückweit verlassen und an Orte mit Menschen gehen, die sich für Ähnliches interessieren. Literaturkreis, Lesungen, GameCon, was auch immer. Oder eben online Portale speziell für deine Interessen. Je normaler oder auch „langweiliger“ man ist, umso leichter ist es, gleiche Menschen zu treffen. (Heißt NICHT, dass man da unbedingt schneller einen Partner findet! Aber es gibt viel mehr Möglichkeiten für Zusammenkünfte mit ähnlichen Menschen.) Je spezieller, desto mehr muss man die Nischen suchen, wo Gleichgesinnte verweilen. Da werden dir 200 Frauen in der Fußgängerzone auch nichts nutzen, wenn nur eine von 500 so tickt wie du. Ich bin nicht so speziell, aber auch nicht ganz so Mainstream und hab eben nicht in Bars, Clubs etc. viel geschaut, sondern speziell dort, wo ähnlich tickende Männer waren. Sonst würde ich heute noch suchen.
 
  • #143
Welcher Gedanke ist es, der seinen Körper an den richtigen Ort befiehlt?
Die erste Erkenntnis hast Du schon richtig gezogen - nicht da ansprechen, wo die große Eile herrscht, sondern da wo Menschen bereits in Ruhe sind.

Der Gedanke ist: Ortskenntnisse verschaffen - wer trifft sich wann wo. Eine lauten Bar, in der Männer auf abschleppbereite Frauen lauern, hast Du vermutlich wenig Chancen. Man hört Dir nicht lange genug zu, um Dich richtig wahrzunehmen.

Ich würde in die ruhigeren Weinbars gehen
- wo man/frau länger sitzt und genießt, wo ein Dialog möglich ist, ohne sich anbrüllen zu müssen
- eher unter der Woche nicht zu spät (weil alle am nächsten Tag arbeiten müssen) als am WE
- eher in einem Wohngebiet wo Leute aus der Region sind als in der touristengefluteten Ausgehmeile.
- Gut sind auch Kulturzentren in den Stadtteilen mit ihren vielfältigen Angeboten.

Vielleicht findet Stoiker ja noch eine altmodische Buchhandlung mit Kaffee im Sitzbereich, einer Leseecke ?
Da kannst Du aber auch ungehaltene Reaktionen erleben, insbesondere wenn Dritte dort sind und Ruhe wollen.

Aber Lesungen mit anschließenden Gesprächen veranstalten solche Buchhandlungen und manchmal haben sie wie z.B. das Literaturhaus in HH auch noch ein Restaurant für Zusammensitzen nach der Veranstaltung im Haus
 
  • #146
Ja liebe Fizzy, das ist genau der Punkt den ich bei dir oft etwas herauslese. Denn ich fürchte der Weg vom „allgemeinen Menschen“ zum „letzten Menschen“ ist nicht weit.
"Fürchtest" du oder "befürchtest" du?

Um es gestelzt auszudrücken: Es mutet nun einmal sehr befremdlich an, wenn ein Mensch von sich - wenn auch gewählt - in 3. Person spricht. Eine "Ich"-Störung ist beizeiten durchaus in Erwägung zu ziehen.

Genauso wie bei "man".... "Kann man Sie mal etwas fragen?" -> "Nein verdammt, "man" nicht, aber Sie!"

Und ja, ich muss es allgemein sagen, weil ich DICH nicht kenne....
Es klingt für mich, als würdest du dich noch suchen (Kleidung, Sprache, etc.) - was völlig in Ordnung ist. Ich wollte mitteilen, dass - bei aller Liebe für druckreife Sprache - ein Hindenken bzgl. "spreche ich noch zeitgemäß? Suche ich eine junge Frau oder eine Ü100? Spreche ich wie ein gesunder Erwachsener oder hat sich mein "ich red jetzt mal in 3. Person" schon komplett verselbständigt resp. hab ich's nicht mehr im Griff?" nicht das Schlechteste wäre. Aber wie gesagt - no front.....und viel Erfolg ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #147
Was für dich ein Weg sein könnte, ist das Schreiben in Foren, wo auch eine persönliche Kontaktaufnahme möglich ist.
Mit der Zeit entwickelt sich, ob man will oder nicht, ein Bild. Und manchen Frauen könnte dieses Bild gefallen. Auch hier kannst du ja seltsamerweise bei einigen punkten.

Du brauchst nur das richtige Forum zu finden. Ist jedenfalls erfolgsversprechender als auf der Straße fremde Frauen aus der Beobachterposition anzusprechen.
 
  • #148
Befürchten ist gemeint und ich bin, jetzt wo du es sagst, unsicher, ob man „fürchten“, so wie ich diesem Satz, hätte verwenden dürfen? Oder meinst du etwas anderes?
Um es gestelzt auszudrücken: Es mutet nun einmal sehr befremdlich an, wenn ein Mensch von sich - wenn auch gewählt - in 3. Person spricht. Eine "Ich"-Störung ist beizeiten durchaus in Erwägung zu ziehen.
Dein Abschnitt liest sich für mich absolut nicht gestelzt 🤔
Ich dachte es wäre herüberkommen, dass ich da ganz gern experimentiere. Deswegen bin ich nicht von einem solchen Aufheben ausgegangen. Ich setze es ja gezielt ein, wie ich kurz nach dementsprechenden Beitrag auch schrieb. Ist es bei euch auch so, dass mein illeistischer Beitrag hier immer ganz unten ist? Das reißt ihn aus dem Kontext und sorgt hier eher für Irritationen.
Genauso wie bei "man".... "Kann man Sie mal etwas fragen?" -> "Nein verdammt, "man" nicht, aber Sie!"
Darauf wollte ich hinaus. Ich nehme an, dass man sich durch das „man“ in eine distanziertere Position begibt, was das Ansprechen etwas erleichtert. „Kann ich Sie…“ klingt für mich etwas aggressiver. „Kann man Sie….“ höflicher. Würde dich die man-Variante stören oder für dich auf ein psychisches Problem hindeuten?
Dein
in Kombination mit einem wertenden
sagt mir zumindest, dass du die „Norm“ für erstrebenswert hältst. Körperlich und geistig gesund zu sein ist mir natürlich auch wichtig, wobei es bei geistiger Gesundheit schnell aufs Glatteis geht. Sind wir den erst bei völliger Gleichschaltung alle geistig absolut gesund? Bei mir ist das mit der Norm, in einem gewissen Rahmen, umgekehrt. Da sind wir eben verschieden und das ist auch gut so 😉
Ich kann verstehen, dass dich das an identitätssuchendes Teenie-Verhalten erinnert. Für mich bedeutet auf der Suche zu sein zu Leben, was erst dann endet wenn ich den Tod gefunden habe. In diesem Sinne auch vielen Dank an dich! Ich wollte dich nicht angreifen.
 

Laleila

Cilia
  • #150
.Nun ja, ein wenig altertümlich ist sein Deutsch schon.

W,56
Finde ich gar nicht, er nutzt nur aktiv einen umfangreicheren Wortschatz, als es die Meisten tun. Dies finde ich ausgesprochen apart.

Auch der Gedanke die Frauen im öffentlichen Raum, im Alltag zu kontaktieren, finde ich sehr erfolgversprechend.

Selbst werde ich relativ häufig direkt angesprochen und auch wenn mir der Kopf gerade ganz woanders steht, reagiere ich auf eine höfliche Ansprache angemessen.

Mir fallen spontan 3 "Anmachen" ein, aus denen weiterführende "Beziehungen" wurden.

Einmal in einem großen Supermarkt in der Gemüseabteilung fragte mich ein etwas jüngerer Mann, was man, statt Steinpilze verwenden könne. Ich palaverte ein bisschen, während ich ihn zu den Kräutersaitlingen dirigierte. Dann dachte ich nicht weiter an ihm. An der Fischtheke sprach er mich wieder an, welcher Fisch wohl am besten zu den Kräutersaitlingen passe und welche Zutaten er noch so bräuchte. Nach zwei Stunden hatte er alle Zutaten für ein superbes Dinner, samt Wein.
Er bedankte sich richtig nett und fragte dann, ob ich nicht zufällig eine Dame wüsste, welche sich diesen experimentellen Kochversuch eines Dilettanten anvertrauen würde.
Ich musste so lachen und wurde noch am selben Abend hervorragend verköstigt.

Ein anderer sprach mich in Berlin an, wo ich gerade eine besonders schöne Schneiderpuppe ergattert hatte, welche ich zu einer Lampe umgestalten wollte. Leider war sie sehr sperrig und nachdem, gefühlt, der 10. Taxifahrer vor mir geflüchtet war, sprach mich jemand sinngemäß so an: wäre es Ihrer Begleitung recht, wenn ich Sie Beide chauffieren würde? Ich sah zur Kleiderpuppe, die seitdem Victor heisst, dann zurück zu dem jungen Mann und sagte: "Victor meinte, es sei ihm ein Vergnügen."
Noch ehe ich mich versah bugsierte er Victor in sein Lastenrad, mich dahinter und fuhr mich zurück nach Neukölln. Unnötig zu erwähnen, dass er etwas länger in meinem Leben verweilte. Einzig Victor überlebte ihn.

Naja und der letzte Spruch war so flach und stand in solch einem Kontrast zu seinem Redner... " Wollen wir zu mir oder zu Ihnen......ehe wir in die Oper gehen? Ich war so frei eine Karte für sie mitzuerwerben, das empfahl mir das Horoskop in der heutigen Tageszeitung"

Ich denke @Stoiker kann den Überraschungseffekt für sich nutzen. Welche Frau rechnet heute noch damit auf offener Straße umworben zu werden. In Kaltakquise, sozusagen.

Wenn Du schlank und Bauchlos bist würde ich einen Stil wählen in dem Du Dich wohlfühlst und der ausbaubar ist. China, gut fallender Pulli, schlichter edler Gürtel, Wollmantel, und Schuhe können ein echtes Highlight sein. Mut zum Stil, würde ich hier sagen.
Das Gute ist, die Sachen kannst Du auch zu Hemden, Jeans usw. kombinieren und so peu à peu Deinen Stil, Deinem Geschmack anpassen... Denn den hast Du offensichtlich.

Viel Glück!
 
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