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Gast

  • #1

Welches Leben ist einfacher - als Single oder zu Zweit?

Ich meine damit die gesamte Organisation - kompletter Haushalt bei Vollzeitberuf. Wo bleibt mehr Freizeit übrig? Wer hats leichter, Single oder Pärchen?
w/52
 
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Gast

  • #2
In der Reihenfolge:( von Ideal zu nicht so toll)
- für beide eine befriedigende Partnerschaft
- Singleleben
- längere Zeit unbefriedigende Partnerschaft
 
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Gast

  • #3
Liebe FS,
ich finde den Kausalschluss, ein einfaches Leben sei das, bei welchem man mehr Freizeit hat sehr oberflächlich.
Für mich ist das Leben einfacher, welches meinem Naturell entspricht, d.h. den meisten meiner Lebensbeduerfnisse. Freizeit ist nur eines davon und zwar ein eher nachrangiges.
w, 50+
 
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Gast

  • #4
Kommt drauf an, ob man zusammen wohnt.

Lieber Single, als mit ´ner Frau zusammen zu wohnen, die sich nur versorgen lässt, nicht mal kochen kann, sich nur bekochen lässt, nicht mal die Spülmaschine bedienen kann, keinen Bock auf Hausarbeit hat und nur auf der Couch herumhängt.

Angeblich sind ja nur Männer so. Wenn das so ist, hatte ich das seltene Ausnahmeexemplar Frau.

Ansonsten geht es sich zu zweit mit der richtigen besser durch´s Leben. Ist doch viel schöner, wenn man sich gegenseitig umeinander kümmert.

m
 
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Gast

  • #5
Das muss jeder entscheiden, ich habe beides erlebt, und bis zum Schluss gekommen, dass ich als Single glücklicher bin, auch wenn das einige nicht glauben wollen. Schlussendlich muss das aber jede und jeder beantworten.
 
  • #6
Rein die Organisation des Haushaltes: Als Single besser.

Man kann Alles selber bestimmen. Auch wann und wie man es macht.
Keiner redet rein. Keiner fordert etwas sofort.

Selbst das Mittagessen ist einfacher. Auch wenn man es selber kocht, und auch sonst Alles selber macht. Man kann essen, was man will, wann man will, und wie man es will.

Man kann als Single die maximalste Freizeit haben. Nach der Arbeit - z.B. einfach nicht nach Hause gehen, sondern sofort seine Freizeit nutzen und genießen.
Denn ist man erst zuhause, dann fällt es Einem schwerer, was zu unternehmen.
Man muß sich bei keiner Partnerin entschuldigen oder rechtfertigen. Sondern kann selber bestimmen.

Irgendwann muß die Hausarbeit dann doch gemacht werden, aber das ist nicht so schwer und umfangreich, wie man denkt. Man kann diese Arbeit erledigen, wann und wie man will.
(Aber schon in vertretbarem Rahmen)

Sobald eine Frau im Haus - gehen die Zugeständnisse an sie schon los.

Angenommen, die Frau beteiligt sich an der Hausarbeit = für jeden nur die halbe Arbeit ?
Nicht so ganz. Denn bei zwei Personen die doppelte Menge.
Aber wenn mir Jemand (drein) redet, habe ich die doppelte Mühe, wie als Single.

Gerne trotzdem eine Partnerin. Vielleicht mit ihr bessere Erfahrungen - als bisher ?

"Ich bin Single. Wenn Du mich davon abbringen willst, dann mußt Du verdammt gut sein"
(T-Shirt-Spruch)

Tja, aber was nützt die maximalste Freizeit, wenn man sie lieber zusammen mit Partner/in verbringen will ? Und sei es nur die Hälfte der Freizeit.

(m,53 - brauche keine Haushälterin)
 
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Gast

  • #7
Wer gerne alles alleine macht, und sich schlecht anpassen kann und auch davon genervt ist, jeden Tag beim Heimkommen den Partner um sich zu haben, der einem auch noch in alle Entscheidungen reinredet, für den wird das Singleleben immer einfacher und angenehmer sein.

Wer dagegen nie gerne alleine ist und auch alleine wenig machen will und sich wenig alleine motivieren kann, für den wird das Zweierleben immer besser und angenehmer sein.
 
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Gast

  • #8
Na, wenn du das mit 52 immer noch nicht für dich weißt!
Nein, mal im Ernst: Pauschal kann man das nicht sagen. Es kommt auf den Menschen an, auf die Partnerschaft und sogar auf die Lebensphase, in der man gerade ist.
Ich persönlich finde, beide Lebensformen haben ihre Vor- und Nachteile. Bestimmte Dinge sind "leichter", wenn man einen Partner hat, andere Dinge sind mit Partner anstrengender. Welche Dinge das im einzelnen sind, ist für jeden anders.
Pauschal kann man höchstens sagen, dass man als Single mehr Zeit für sich hat und viel öfter tun und lassen kann, was man will, weil man sich mit niemandem abstimmen muss, man hat keine Diskussionen, wird nicht verletzt usw.
Man muss als Single aber auch schwierige Entscheidungen allein treffen, kann sich nie mit einem Partner austauschen, kann schöne Erlebnisse und auch den Alltag nicht mit jemandem "teilen", geschweige denn, dass einen mal jemand in den Arm nimmt. Man muss sich um alle lästigen Angelegenheiten alleine kümmern, die man sich in einer halbwegs gut-normalen Partnerschaft aufteilt. Das ist nicht zu unterschätzen und fällt mir als Single derzeit während der Feiertage und der beginnenden schönen Jahreszeit besonders bitter auf!

w49
 
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Gast

  • #9
Liebe FS

so pauschal kann man es nicht feststellen.
Mein Freund hat immer allein gelebt, er macht alles selbst.
Wir leben in 2 Haushalten. Bin ich bei ihm putze ich da nicht herum.

Bin ich bei meinen Eltern muss ich mit anpacken. Für mich bedeutet
Familienleben dass dauernd etwas zu tun ist oder jemand das erwartet.
Mein Freund erwartet es nicht, er beobachtet was gerade los ist
und ist sehr rücksichtsvoll. Ganz anders als meine Eltern.
 
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Gast

  • #10
Liebe FS,

klar ist ein Single-Leben leichter und einfacher.
Aber ich sehe es so: wenn es eine gute Partnerschaft ist, dann geht die Organisation leicht.

Also zB, wenn der Partner ähnliche Arbeitszeiten hat, dieselben Interessen, dann sollte es keine Schwierigkeiten geben.

2 Beispiele:
Ich hatte eine Beziehung zu einem Mann, der symbolisches Leben und Freizeitgestaltung wollte. Also direkt nach Feierabend SOFORT zum Sport, Ausgehen, gemeinsam kochen. Er hatte kein Verständnis, dass es bei mir im Büro durchaus mal länger dauert, in seinem Weltbild verlässt "man" pünktlich um 17:00 das Büro, um danach fröhlich nach Hause zu laufen, wo er schon wartet.
Es war anstrengend, so sehr ich diesen Mann auch mochte. Aber er dürfte im Teenager/Schulalter steckengeblieben sein. Wenn ich daran denke, empfinde ich immer noch Stress.

Anderes Beispiel: Eine sehr schöne, längere Beziehung, wo der Partner sein Leben führte, mir keine zeitlichen Vorschriften machte.
Er hatte sein eigenes Leben, ich hatte meines (also wir gaben unser Leben nicht auf) und wie von selbst ergaben sich in den Jahren stimmige und angenehme gemeinsame Zeiten. Wenn ich daran denke, habe ich ein angenehmes Gefühl.

Ich denke also, es kommt darauf an, dass man in einer Beziehung man selbst ist und bleibt.

Eine angenehme Freiwilligkeit, mit Tiefgang, das wäre für mich die optimale Kombination. Erfordert Verständnis, den anderen sein lassen.

w/42
 
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Gast

  • #11
Ich finde das Leben zu zweit anstrengend.
Mich nerven die alltäglichen Dinge, die bei 2 Leuten anfallen.
Einen Mann brauche ich nur zum "Knuddeln", ansonsten bin ich voll vom Singleleben überzeugt.w46
 
  • #12
Wer dagegen nie gerne alleine ist und auch alleine wenig machen will und sich wenig alleine motivieren kann
... macht sich vom Partner/in und der Zweisamkeit abhängig.

Wer mit sich selbst kaum was anfangen kann - wie kann er dann eine Beziehung bereichern ?
Er erwartet vom Anderen, was er sich selber nicht mal zu leisten vermag.
Vielleicht tickt sein Gegenüber genauso ? Beide haben Erwartungen, aber können kaum was beitragen ?

Erst mal mit sich selber und seinem Leben klar kommen, dann erst auf Partnersuche gehen.
Besser eine ausgeglichene Persönlichkeit sein, als sein Wohlergehen von Anderen abhängig machen.

Mein Vorschlag: Zuerst Single sein, und sein Single-Leben beherrschen. Dann erst Zweisamkeit suchen.
Wer von "Hotel Mama" gleich in "Hotel (Ehe-)frau" wechselt, wird nie selbständig sein, sondern immer von Anderen verlangen. Gilt auch vereinzelt für Frauen.

Wer das Leben als Single nicht packt - wie dann in einer Partnerschaft ?

Vielleicht das "klassische" Modell ? Der Mann bringt das Geld heim, und erwartet dafür zuhause einen Komplett-Service von der Frau ?
Aber bricht in Verzweiflung aus, wenn seine Frau ihn verlässt ?
Kochen, waschen, putzen - kann er nicht, will er nicht ?
Wer will so einen unselbständigen Mann ?
 
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Gast

  • #13
In der Reihenfolge:( von Ideal zu nicht so toll)
- für beide eine befriedigende Partnerschaft
- Singleleben
- längere Zeit unbefriedigende Partnerschaft

Volle Zustimmung. Unbefriedigende Partnerschaft ist längerfristig ungesund, als Single habe ich meinen Haushalt im Griff, ich koche gerne, leiste mir eine Putzfrau für weit weniger Geld als eine Ehefrau kostet und habe ein schönes Leben. Für Urlaube gibt es Gruppenreisen, für Sex genügend Singlefrauen. Zu Hause ist Ruhe, wenn ich komme und ich komme, wann ich will.
Nur eine beiderseitig befriedigende Partnerschaft kann da noch einen Mehrwert bieten.

m, 46
 
  • #14
Kommt drauf an

Nämlich darauf von welchem Gesichtspunkt Du es siehst und welchen Partner Du Dir wählst.


Jetzt mal rein vom Arbeitsaufwand ist es eine sehr einfache Rechnung: EIn Haushalt ist mit zweien oder einem fast derselbe Aufwand, ob beim EInkaufen oder putzen. Übernehmen nun beide die Aufgaben 50/50 reduziert sich der Zeitaufwand für den einzelnen schon sehr erheblich.

Hast Du also eine Beziehung in der Du dann weniger Zeit hast läuft was gründlich falsch.

Die andere Frage ist was einfacher ist, es heisst ja nunmal in Guten wie in schlechten Zeiten. Das heisst ganz klar: Geht's Dir selbst gerade nicht so gut (Gesundheit, Job... alles was nichts mit der Partnerschaft zu tun hat) ist es mit der Unterstützung eines Partners leichter, geht's dem Partner nicht so gut ist es als Single natürlich leichter.

SO einfach ist das. Es kommt auf Dich und dien Partner an was am Schluss dabei rauskommt.

mit dem richtigen Partner wird's leichter, besser. Mit dem falschen schwerer und schlechter.
 
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