• #1

Wenig Sex in zweijähriger Beziehung - dem Teufelskreis entkommen, aber wie?

Liebe Forenmitglieder,

da ich momentan verzweifelt bin, benötige ich dringend ein paar Ratschläge bzgl. meines bzw. unseres nicht ganz neuen Problems:

Ich führe mit meiner Freundin (beide ca. 30) seit knapp zwei Jahren eine recht glückliche Beziehung - mit viel intellektuellem Austausch, Unternehmungen, Urlauben, meist respektvollem Umgang und ja, auch vielen Zärtlichkeiten. Wir sind in einigen Punkten doch recht verschieden, sie z.B. ist sehr unabhängig, ich etwas anhänglicher, was in der Fernbeziehung nicht immer einfach war (ca. 21 Monate war es eine Fernbeziehung 500 km, wir haben uns fast jedes WE gesehen; seit 2 Wochen nun wohnt sie in der gleichen Stadt).

Mein Problem nun ist: Am Anfang hatten wir natürlich häufiger Sex (jeden Tag, selten auch zweimal). Rasch hat es sich allerdings so entwickelt, dass wir an den WEs meist nur einmal Sex hatten (später kam es dann auch ein bis zweimal vor, dass wir gar keinen Sex am WE hatten). Ich hätte problemlos mehr gekonnt und auch gewollt. Sie auch, nur dass ich bei ihr irgendwie nicht in der Lage bin, sie mal so richtig zu verführen. Oft war/bin ich etwas unsicher, was dann eine gewisse Tollpatschigkeit meinerseits zur Folge hat (ich muss allerdings dazu sagen, dass unser Sex, wenn es denn dazu kommt, durchaus gut war und ist). Das liegt zum einen daran, dass ich eigentlich nur mit ihr schlafen möchte, wenn sie das auch will und ich sie in dieser Hinsicht schlecht "lesen" kann; zum anderen daran, dass ich ein ziemlicher Kopfmensch bin und meine Gedanken meist nicht einfach abstellen kann. Das kratzt an meinem Ego und lässt mich in einen Teufelskreis geraten. Je länger nichts passiert, desto unsicherer werde ich, was sich dann auf die ganze Beziehung auswirkt: Anfangs war ich grantig, inzwischen aber nur noch traurig, was sie natürlich merkt. Wir haben auch schon oft darüber geredet. Momentan ist es so, dass wir uns 1,5 Wochen fast jeden Tag gesehen haben und keinmal Sex hatten (gut, ich war zwischendurch krank, dann haben wir gemeinsam den Umzug gemacht, was für sie recht stressig war, weswegen sie laut eigener Aussage keinen Kopf hatte). Ich habe das Gefühl, mich durch diesen Mangel immer mehr von ihr zu entfernen, was wiederum seinen Teil zu besagtem Teufelskreis beiträgt. Nicht nur im letzten Gespräch, nachdem ich mal wieder die halbe Nacht wachlag, hat auch sie mir bestätigt, dass ihr etwas fehlt. Sie fühlt sich zu mir hingezogen, an der sexuellen Attraktivität mangelt es also nicht. Sie sagt, ich soll mich einfach etwas entspannen. Ich kann das aber nicht und steigere mich immer weiter hinein.

Ich bin extrem unsicher: Stimmt die Chemie zwischen uns nicht? Dramatisiere ich, bin ich zu ungeduldig? Meine Gedanken kreisen fast ausschließlich um dieses Thema (momentan ist es besonders schlimm, da sie nun nochmal für 10 Tage nach Hause fährt).

Über Antworten freue ich mich sehr und bedanke mich schon jetzt bei allen, die sich die Mühe gemacht haben, diesen ausufernden Beitrag zu lesen.
 
  • #2
Dein Statement klingt ziemlich kopfgesteuert. Es ist keine Seltenheit, dass das sexuelle Begehren im Laufe einer Partnerschaft stark abnimmt, zum Glück, würde so mancher sagen. Zwei- bis dreimal täglich würden auf die Dauer eher an Leistungssport erinnern. Wie oft würde sich denn deine Partnerin den Sex wünschen? Und die zweite Fragen: wie entspannt habt ihr im Urlaub Sex, wenn all die hemmenden täglichen Stressoren entfallen?

Diese "gewisse Tollpatschigkeit" ist übrigens bei den meisten Männern vorhanden, mich mal eingeschlossen.
 
  • #3
Ich befürchte ja, dass deiner Freundin die Fernbeziehung ganz gelegen kam. Und jetzt wohnt ihr auch nicht zusammen, sondern in der gleichen Stadt.
Und warum solltest du sie dauernd verführen?
Ich fürchte, dass es sich um größere Nähe/Distanz - Inkompatibilitäten handelt.
Ansonsten kann ich dir nur raten, dich etwas rarer zu machen, am Wochenende ohne sie was zu unternehmen etc.
 
  • #4
Ich bin extrem unsicher: Stimmt die Chemie zwischen uns nicht? Dramatisiere ich, bin ich zu ungeduldig? Meine Gedanken kreisen fast ausschließlich um dieses Thema (momentan ist es besonders schlimm, da sie nun nochmal für 10 Tage nach Hause fährt).
Ich kenne dein Problem sehr gut nicht nur bei einer Frau sondern bei verschiedenen Frauen. Für mich weiß ich, dass es an Kompatibilität fehlt bei euch und du immer darunter leiden wirst, denn was bei ihr ausreicht reicht bei dir lange nicht aus: Ganz offen sage ich dir meine umfangreiche Erfahrungen, ich würde nicht bei ihr bleiben, denn irgendwann wirst du fremd gehen! Unerfahrene Frauen werden dir hier was anderes erzählen und zwar genau das, was sie selbst hören möchten.
 
  • #5
"wenig Sex" - und das heisst seit unermeßlich langen 10 Tagen mal keinen? Oh Mann, deine Sorgen möchten vermutlich 99,9% all jener haben, die wirklich "wenig Sex" haben! Bei vielen Frauen dauert allein die Regel ne Woche und sie wollen in der Zeit einfach nicht. und du wirst bei 10 tagen schon panisch...
Zu dem Rest äußere ich mich noch, aber das musste ich jetzt erst mal loswerden. m44
 
  • #6
Kurz zusammengefasst, du machst den Anfang nicht, weil du von ihr erst ein Zeichen sehen willst? Und sie macht den Anfang nicht, weil sie will dass du es machst?
Wenn ihr Sex habt wie passiert es?
Ich würde dir raten einfach mal über deinen Schatten zu springen und anzufangen wenn du Lust hast. Je häufiger du es machst, desto leichter wird es dir fallen. Zum Problem wird es nur, wenn du von ihr ständig abgewiesen wirst. Was bei euch nicht der Fall sein sollte, da sie auch mehr Sex will.
 
  • #7
Was ihr erlebt, ist relativ normal und in fast allen Beziehungen zu finden. Ich finde es immer ganz gut, wenn Männer anhänglicher/geduldiger sind und Frauen unabhängiger. Es liefert eine Basis für eine längere Beziehung. Schwieriger sieht es mit unabhängigen Männern aus und Frauen die klammern.

Es stimmt allerdings auch, eure Chemie stimmt irgendwo nicht, aber wenn ihr wollt, könnt ihr euch zusammenraufen. Die Basis dafür heißt: eine gute Kommunikation fördern. Für dich als Mann ist das einfacher, weil Frauen generell kommunikativer sind. Und das heißt vor allem auch die Bereitschaft über den Sex reden zu können. Solltest du eine Partnerin haben, die darüber nicht reden will oder sich drum drückt, ist höchste Vorsicht angebracht. Es wird sich nichts mehr ändern und sie hält dich hin, sie will dann nichts ändern und hofft, du gibst auf mit deinen Bedürfnissen - was allerdings nicht passiert. Das gleiche erleben Frauen Tausendfach in ihren Beziehungen. Normalerweise sind es die Frauen, die um Sex in der Partnerschaft betteln.
 
  • #8
Ihr Zweibeiden.....ihr erstickt aktuell im Alltagsmüll und nehmt euch zu wenig Zeit für ein !entspanntes!, gemeinsames Miteinander.
Gerade noch den Müll runter getragen, die Arbeitswoche noch nicht verdaut und schon wieder Montag und Wochenende in Sicht......das bringt kaum ein Mensch und sexuelle Aktivitäten, die eine gewisse Präsenz erfordern, werden im Kopf zur Pflichtübung mit Vermeidungsverhalten.
Du hast den Kopf voll ;) und sie ihn nicht frei. Fernbeziehung, umziehen, Umzug etc.pp., das will erst einmal verdaut werden. Laß deine Liebste doch ersteinmal landen und ankommen.
Wenn du derjenige bist, der weltliche Dinge besser im Griff hat, dann sorge vielleicht ein bißchen dafür, dass mehr Ruhe reinkommt, damit euer Leben nicht dauerhalft *to go* läuft und ihr euch verliert. Du schaffst das kernig und wenn du handelst, geht es dir auch besser und sie wird dir dankbar sein.
Ein bisschen Humor hilft ungemein, versöhnt Kopf, Hand, Fuß und das dazwischen auch und macht zudem noch ungemein sexy. Du schaffst das locker, da bin ich sicher.......
 
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  • #9
Ich fürchte aber doch, dass die Freundin nicht mehr will.
Probiere es ruhig aus, verführe sie öfter und ich wette, sie wird neue Gründe finden warum es gerade jetzt nicht geht.
 
  • #10
Ich kenne dein Problem sehr gut nicht nur bei einer Frau sondern bei verschiedenen Frauen. Für mich weiß ich, dass es an Kompatibilität fehlt bei euch und du immer darunter leiden wirst, denn was bei ihr ausreicht reicht bei dir lange nicht aus: Ganz offen sage ich dir meine umfangreiche Erfahrungen, ich würde nicht bei ihr bleiben, denn irgendwann wirst du fremd gehen! Unerfahrene Frauen werden dir hier was anderes erzählen und zwar genau das, was sie selbst hören möchten.
Ja komisch, dass bei denen die am lautesten nach Kompatibilität eine große Reihe an Frauen immer nicht gepasst hat: klar, lag an den Frauen und nicht an als Selbstwert getarnter Unvermittelbarkeit aber gut...
Der FS sollte sich die Ratschlaggeber hier mal genau ansehen und wirklich eher mal überlegen, warum er nach 10 sexfreien Tagen, in denen er krank war und ein jmzug gestemmt werden musste, bockig wie ein kleiner Junge ist.
 
  • #11
Moin @Robinson ,
ich bin ja froh, dass hier mal jemand außer mir schreibt, dass täglicher Sex schön ist :)

Du schreibst etwas um den heißen Brei herum. Was willst du damit konkret sagen,
dass ich bei ihr irgendwie nicht in der Lage bin, sie mal so richtig zu verführen. Oft war/bin ich etwas unsicher, was dann eine gewisse Tollpatschigkeit meinerseits zur Folge hat
? Schubst sie dich denn weg, weil du ihr zu ungeschickt bist, wenn du sie in den Arm nimmst oder so was? Oder sagt dann irgendwas, das dir den Mut nimmt? Wenn beide Partner sich begehren, ist es doch eher egal, wie "geschickt" einer von beiden den Anfang macht...?
Und das
nachdem ich mal wieder die halbe Nacht wachlag, hat auch sie mir bestätigt, dass ihr etwas fehlt
- ihr liegt also miteinander im Bett, du möchtest Sex, sie bestätigt, dass ihr auch "was" (Sex? "Geschicklichkeit"?) fehlt, aber dann passiert nichts zwischen euch?

Dem Ganzen kann ich nur entnehmen, dass sie dir offenbar nicht mehr entgegenkommen und den Auftakt zu Sex machen will, und dass sie dich möglicherweise sogar abblockt, mit irgendeiner Begründung, dass du was falsch machst. Das wäre eine extrem fiese Art, mit dir umzugehen... aber vielleicht ist es ja auch ganz anders.

manchmal
 
  • #12
Wenn deine Laune und somit die Beziehung darunter leidet, muss definitiv ein ganz offenes Gespräch her. Es ist immer sehr schwer das Sexleben zu kritisieren, weil man glaubt den Partner damit besonders zu verletzen. Aber Unzufriedenheit ist meiner Meinung auf Dauer Gift.
Ich habe/ hatte ein ähnliches Problem und teile auch deine Empfindungen dabei. Nach ca. einem dreiviertel Jahr Beziehung hat sich bei uns die Häufigkeit schlagartig geändert. Mein Freund hatte plötzlich immer Ausreden, die immer sehr unglaubwürdig klingen.
Mein Problem ist, dass ich das nicht einfach so stehen lassen kann. Es zieht mich extrem runter und vor allem habe ich inzwischen sämtliches sexuelles Selbstvertrauen verloren, sprich ich traue mich nicht mehr die Initiative zu ergreifen und habe auch schon selbst gar keine Lust mehr.

Ich denke es sind Gründe, die nichts mit dir zu tun haben. Vielleicht belastet sie etwas, das ihr selbst nicht bewusst ist. Du musst dir klarmachen, dass sie das nicht macht um dir zu schaden. Bei meinem Freund hatte ich irgendwann den Verdacht, dass er unter den paar Kilos die er zugenommen hatte leidet (nicht viel aber er machte ein Drama daraus). Inzwischen hat er einen Teil wieder runter und unser Sexleben normalisiert sich wieder. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei ihr etwas ähnliches gibt. Am besten wäre es natürlich wenn ihr darüber redet.
 
  • #13
Ich frage mich, warum du die Schuld hauptsächlich bei dir suchst. Deine Freundin kann doch auch mal - 'Tschuldigung - den Hintern hochbekommen und versuchen, dich zu verführen, wenn sie angeblich selbst gern öfter Sex hätte. In deinem Eingangsposting klingt es für mich, als wäre sie eine dieser Frauen, die sich auf der passiven Weibchenrolle ausruhen und sich aus dieser bequemen Position heraus beschweren, dass der Mann alles falsch macht.

Schließt du aus ihren Aussagen, dass du dich bei deinen Verführungsversuchen zu "tollpatschig" anstellst? Oder ist das nur deine Eigenwahrnehmung? Und wie genau äußert sich diese Tollpatschigkeit? Fragst du zuviel, statt zu machen?

Einerseits ist es gut und löblich, dass du an deinen Verführungskünsten arbeiten willst, andererseits ist es leider so, dass ein Mann, der versucht, der Frau jeden Wunsch von den Augen abzulesen, dadurch nicht sexier wird. Selbstzweifel einen Mann nicht sexier machen. Je mehr du dich einseitig bemühst, auch ja alles "richtig" zu machen, desto mehr Oberwasser bekommt sie in eurer Beziehung, und das wird euer Problem u.U. nur verschärfen. Auch darum solltest du sie nicht aus der Verantwortung entlassen, selbst etwas zu eurem Sexleben beizutragen.
 
D

Dagobert

  • #14
Ich würde nicht für ALLES einen Grund suchen, der vermeintlich im Kopf liegt und somit alles, was im Leben auf einen zukommt, zur bewussten Handlung machen würde. Ev. sogar zur Handlung "gegen einen".

Die Natur ist einfach die stärkste Kraft auf der Erde und das Hirn ist eh nur dazu da, dauernd gegen sie zu arbeiten. Hirn = dauernd natürliche Gefühle und Triebe hinterfragen.

Für das Leben ist es einfach nicht gewollt, dauernd Sex mit dem gleichen Partner zu haben. Die Prämisse heißt "Vielfalt". Ich kann mir gut vorstellen, dass die Natur in jedem Lebewesen einen Mechanismus implantiert hat, der nach, sagen wir einmal 50x Sex mit dem gleichen Partner, die Lust herunterfährt und gleichzeitig einen Zusammengehörigkeits-Verstärkungs-Mechanismus aktiviert.

Warum? Na weil die Natur kein Interesse daran hat und die Empfängnis-verhütenden Mittel ja das menschliche Hirn erfunden hat und nicht die Natur. Hätte die Natur gewollt, dass wir immer Lust am gleichen Partner haben, hätte sie einen Mechanismus eingebaut, der uns nach 50x? unfruchtbar macht. Weil zu viele Kinder mit dem gleichen Partner sind nicht im Interesse des Lebens. Wie der menschliche Sex erfunden wurde, war das max. Lebensalter auch eher bei 25, als bei 80, womit das nie zum Problem werden konnte.

Was dann? Lust weg, Liebe wird immer stärker? Na drüber diskutieren, grantig sein, dem anderen Vorwürfe machen usw. Dann sind Liebe und Partner auch noch weg.

Für Tipps, wie man mit der Sache umgehen könnte, wäre ich auch sehr dankbar, weil leider werde ich immer noch viel zu oft grantig, wenn es nicht so läuft, wie ICH es will. Leider!

Beste Grüße
D.
 
  • #15
Lieber @Robinson,

mir gehen zu deinem Post so einige Gedanken durch den Kopf:
  • Also als erstes, dass sie in deine Stadt gezogen ist (deinetwegen?) halte ich für ein ordentliches Entgegenkommen. So etwas tut man nicht, wenn einem nichts am anderen liegt.
  • Fernbeziehungen funktionieren anders als es "normale" Beziehungen tun. In einer Fernbeziehung neigt man doch eher dazu seine Sorgen, den Alltag auszuklammern und sich auf die ja deutlich begrenzte Zeit miteinander zu konzentrieren. Einen Menschen im Rahmen einer Fernbeziehung kennen zu lernen ist also um einiges anders bzw. schwieriger.
  • Sie wohnt seit gerade mal 2 Wochen in deiner Stadt und ihr hattet in dieser Zeit keinen Sex. Das halte ich für nicht weiter verwunderlich, zumal du ja auch krank warst. Davon abgesehen, lernt ihr euch halt gerade im Alltag kennen - das ist eher etwas gutes.
  • Du schreibst sie sei ein unabhängiger Mensch und lässt durchklingen das nicht gut zu finden. Das mein Lieber ist dann aber allein dein Problem. Soll sie vielleicht, nur weil es dir lieber wäre, zu einem anhänglichen, hilflosen Weibchen mutieren? ... träum weiter...
  • Das ein Mensch unabhängig ist heißt noch lange nicht, dass er/sie zu Nähe nicht fähig ist.
Für mich klingt es in Summe primär danach, dass du mit dir selber und deinem Umgang mit deiner/eurer Sexualität unzufrieden bist.
Etwas Tollpatschigkeit beim Verführen/Annähern kann durchaus sexy sein. Es ist allein die Frage was du daraus machst und wie du mit deiner Tollpatschigkeit umgehst - aufhören und frustriert sein, oder weitermachen und sicherer werden.
Du schreibst du bist ein eher kopflastiger Mensch. Mach dir das doch einfach zu nutze: Leg dir (mehr) theoretisches Wissen zu, das gibt dir Selbstsicherheit. Und wenn du deinen Kopf nicht abschalten kannst, dann bezieh ihn einfach mit ein - so eine Verführung "mit Verstand" dürfte dir leichter fallen und der Rest findet sich dann.
Nimm doch bitte dich (mit samt deinem Kopf) und sie (mit samt ihrer Unabhängigkeit) als gesamtes wahr und versuch nicht einen Teil von dir beim Sex außen vor zu lassen. Das kann nichts werden.

Davon abgesehen, wenn es euch schwer fällt ineinander zu "lesen", dann macht das miteinander Reden zur Regel.
Das ineinander lesen wird sich mit der Zeit ergeben, wenn ihr euch (auch im Alltag) besser kennt.
Und zum Schluss solltest du dich noch von dem Gedanken verabschieden alleine die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben zu tragen. Sie trägt genau so viel Verantwortung und das kannst du ihr ruhig auch zu verstehen geben.
 
  • #16
Deine Freundin scheint auch recht kopfgesteuert zu sein, ob nun in der Kombination mit dir oder generell, dass kann dir hier niemand beantworten.
Wenn beide eigentlich mehr Sex wollen, sind beide (!) gefragt, etwas zu ändern. Da ist er wieder, der Teufelskreis. Ein Versuch wäre es wert, dass wenigstens du aus dem Teufelskreis aussteigen willst und zu dir und deiner Männlichkeit (zurück)findest. Dazu gehören weniger das Drama und Selbstzweifel - höre erst einmal auf damit, euren Sex zu zählen und dich selbst anzuklagen. Da hat deine Freundin doch schon klare Worte gesprochen.
Warum bei euch die Lust keine Purzelbäume schlägt, kannst du nur selbst herausfinden. "Die Kraft männlicher Sexualität", "Vom Nehmen und Genommen werden", echte "Intimität" - das sind Schlagwörter, die dich als kopfesteuerten Menschen vielleicht weiterbringen. Einfach mal im Internet suchen. Vielleicht bringen sie dich auch nicht weiter, da besonders Männer sich sehr schwer damit tun, über "Sex" Bücher zu lesen, die viel mehr als eine Bedienungsanleitung sind - selbst wenn es sich um männliche Autoren handelt.
Eine Partnerin mit starker Sinnlichkeit würde dich evtl. mehr aus der Reserve locken - aber nun hast du diese und stehst eben vor der Herausforderung, deine Hemmnisse erst einmal im Alleingang besser zu verstehen.
 
  • #17
Oft war/bin ich etwas unsicher, was dann eine gewisse Tollpatschigkeit meinerseits zur Folge hat (ich muss allerdings dazu sagen, dass unser Sex, wenn es denn dazu kommt, durchaus gut war und ist). Das liegt zum einen daran, dass ich eigentlich nur mit ihr schlafen möchte, wenn sie das auch will und ich sie in dieser Hinsicht schlecht "lesen" kann;
Klingt für mich nach einer sehr passiven Frau. Zwei 30jährige, die seit zwei Jahren in einer Beziehung sind, sollten in der Lage sein, darüber zu reden (auch mit Körpersprache), was gefällt und was nicht. Du musst doch irgendwie in der ganzen Zeit herausgefunden haben, was sie anmacht und umgekehrt kann ja auch ´mal die Frau den Sex initiieren.

Du dramatisierst überhaupt nicht. Richtiges Drama gibt es, wenn du mit der Frau Kinder zeugst und ein Haus baust.
 
  • #18
Stell Dir mal vor, Du wärest in eine neue Stadt gezogen 500 KM von Deinem Freundeskreis und müsstest Dich dort einleben.

Nicht nur Umzug, einrichten der Wohnung sondern auch Orientierung am Ort und Aufbau neuer Freundschaften, ggfs. auch neuer Job und was auch immer. Dann vielleicht Heimweh. Fehlende Freunde, usw...

Und dann ist da jemand, der meint, er hätte Probleme, weil er in der Situation zuwenig Sex bekommt...

Wir leben in einer Zeit, wo die Fähigkeiten, den anderen als menschliches Wesen zu sehen, doch weitgehend verkümmert sind.

Wenn der Frau, die fehlende Empathie aufgefallen ist, dann wird ihr vielleicht genau deswegen, die Lust an ständigem Sex vergangen sein.
 
  • #19
Weniger Sex nach zwei Jahren - normaler Verlauf würde ich sagen.

Die Gene wurden vermischt, der Nachwuchs gezeugt. Jetzt sind andere Dinge gefragt: Den Nachwuchs gegen Gefahren von außen zu verteidigen und selbstständig lebensfähig zu machen.

Dass ihr noch keine Kinder habt, weiß euer Reptiliengehirn nicht.
 
  • #20
Stell Dir mal vor, Du wärest in eine neue Stadt gezogen 500 KM von Deinem Freundeskreis und müsstest Dich dort einleben.

Nicht nur Umzug, einrichten der Wohnung sondern auch Orientierung am Ort und Aufbau neuer Freundschaften, ggfs. auch neuer Job und was auch immer. Dann vielleicht Heimweh. Fehlende Freunde, usw...

Und dann ist da jemand, der meint, er hätte Probleme, weil er in der Situation zuwenig Sex bekommt...

Wir leben in einer Zeit, wo die Fähigkeiten, den anderen als menschliches Wesen zu sehen, doch weitgehend verkümmert sind.

Wenn der Frau, die fehlende Empathie aufgefallen ist, dann wird ihr vielleicht genau deswegen, die Lust an ständigem Sex vergangen sein.
ich sehe das ganz genauso! So ein Umzug in eine neue Stadt, ist eine extrem Umstellung, vlt sogar eine Belastung, emotional und auch mental. Und dann wird gequengelt und sich über zu wenig Sex beschwert.! Vlt sollte den Herren, die hier Sex quasi EINFORDERN, mal bewusst werden, dass die keine Prostituierten als Freundinnen haben und diese allzeit bereit sein müssen! Frauen definieren sich nämlich nicht über "ich kann immer und ich will immer".
 
  • #21
@Robinson :Es ist das normalste der Welt, daß die Sexfrequenz sinkt. Umso mehr, wenn ihr - wie ich deinem text implizit entnehme - vermutlich auch relativ wenig Abwechslung dabei habt, sondern eher ein Standardprogramm abläuft.
Zitat von Robinson:
Das liegt zum einen daran, daß ich eigentlich nur mit ihr schlafen möchte, wenn sie das auch will
Ich verstehe den Gedankengang, aber mach daraus stattdessen: ich möchte mit ihr schlafen, sofern sie nicht dagegen ist. Der Unterschied zu deiner bisherigen Einstellung: Sie mag oft nicht wirklich Lust drauf haben, könnte aber durchaus empfänglich und sexinteressiert WERDEN, wenn du sie eben verführst oder eben mal DU die Initiative ergreifst. Stell dir mal vor, SIE würde genauso herangehen wie du: dann hättet ihr NIE Sex, weil beide erstmal darauf warten, vom jeweils anderen ein sicheres Zeichen zu bekommen, daß er will.
Zitat von Robinson:
Je länger nichts passiert, desto unsicherer werde ich…Anfangs war ich grantig, inzwischen aber nur noch traurig, was sie natürlich merkt
sprich: was du sie gezielt merken lässt. Wieso wirst du grantig/traurig? Weil ihr mal paar Tage keinen sex habt? Oder weil dich deine Unsicherheit belastet?
Zitat von Robinson:
daß wir uns 1,5 Wochen fast jeden Tag gesehen haben und keinmal Sex hatten
Als ihr Fernbeziehung hattet, habt ihr doch auch nicht täglich Sex gehabt? Mir scheint, du gehst davon aus, daß du die Sexintensität der FB (wo man natürlich bei fast jedem Zusammensein Sex hat) selbstverständlich 1:1 in eine Vor-ort-beziehung übernehmen muß. Ist unrealistisch.
Zitat von Robinson:
hat auch sie mir bestätigt, daß ihr etwas fehlt...ich soll mich einfach etwas entspannen. Ich kann das aber nicht und steigere mich immer weiter hinein.
Du machst euch beiden immer mehr Druck und es damit auch für sie immer schwerer. Mir scheint, du siehst hier Mangel, wo keiner ist (90-95% aller Paare in Europa haben seltener als täglich Sex!). was genau könnte ihr denn fehlen?
Zitat von Robinson:
Dramatisiere ich, bin ich zu ungeduldig? Meine Gedanken kreisen fast ausschließlich um dieses Thema (momentan ist es besonders schlimm, da sie nun nochmal für 10 Tage nach Hause
Ja, du dramatisierst gewaltig und das weißt du auch. Schreibst ja selbst, daß du dich immer mehr in was reinsteigerst. Lass dir und vor allem der Frau mal Luft zum Atmen. Für SIE ist es eine Riesenumstellung in einer fremden Umgebung. Du tust so, als wenn sie ungeachtet dessen doch einfach wie bisher ständig bereit und verfügbar sein müßte! Kann es sein, daß du ein bisschen stark auf dich fixiert bist und sie und ihre Bedürfnisse und Sorgen dabei etwas außer acht lässt?

Mir scheint, daß sich bei dir - der Eindruck mag täuschen - generell viel zu viel um das Thema Sex mit deiner Freundin dreht. Was ist denn so schlimm, daß sie 10 tage nach hause fährt? Daß du weitere 10 Tage keinen Sex haben wirst? Wie oft hattest du denn welchen bevor ihr euch kennengelernt habt? Wie oft in früheren Beziehungen? m44
 
  • #22
Quälende Selbstzweifel lieber Fragesteller, die sind es, die das Fundament Deiner Beziehung heftig unterspülen und aushöhlen und Dein Leben schwer machen.

Man kann sich sein Glück und sein Leben auch zerdenken und zergrübeln. Ja, das geht. Und zum Schluss hat man sich dann Probleme ergrübelt, die man eigentlich gar nicht hat. Aber Du bist schon zu tief drin in der Grübelfalle.

Ich frage mich, ob Du Dir nicht noch selbst ein Bein stellst. Und warum gerade jetzt? jetzt wird es ernst, sie ist in Deine Nähe gezogen, die Beziehung ist keine Fernbeziehung mehr, sie ist Dir auf die Pelle gerückt oder gezogen, sozusagen und Deine Selbstzweifel nehmen proportional zur Nähe zu.

Hast Du vielleicht auch Bindungsängste? Die jetzt, da es noch enger wird, auch größer werden? Es gibt diejenigen, die sich selbst zu sehr in Frage stellen und glauben, sie wären für eine Beziehung nicht gut genug und das auch unabhängig vom Verhalten des Partners.

Schau mal nach, ob das für Dich ein Thema wäre. Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt. Viel Glück.
 
  • #23
Vielen Dank für die bisherigen Antworten, die helfen mir zum Großteil schon sehr weiter!

Ich gebe zu, dass ich, wenn wir an den ein, zwei Wochenenden während der Fernbeziehungszeit, an denen wir mal keinen Sex hatten, wirklich blöd reagiert habe: Schlechte Laune, grantig ... Dass das gemein und obendrein noch kontraproduktiv ist, ist mir klar. Jetzt überkommt mich eher eine große Traurigkeit. Ich weiß auch, dass mal zwei Wochen ohne Sex noch nicht die Welt sind, zumal wenn man zwischendurch krank war und/oder viel Stress hatte. Allerdings habe ich panische Angst vor einer Entwicklung hin zu einer "sexlosen" Beziehung. Nicht dass ich das schon erlebt hätte, aber die Vorstellung finde ich grauenhaft. Vielleicht ist aber auch genau das das Problem. @beeberlin Drama, Selbstzweifel und das Zählen unseres Sex' (was ich tatsächlich mache) resultieren wohl auch aus dieser Angst und sind sicherlich wenig förderlich. Danke für diesen Hinweis. Jedoch wird es nicht leicht, dass einfach abzustellen. Ich werde mir das aber zu Herzen nehmen.

@mann-o-meter Zwei bis dreimal täglich brauche ich auch nicht unbedingt (mit 2 bis 3 Mal die Woche wäre ich schon überglücklich). Sie hat übrigens keinerlei konkrete Wünsche hinsichtlich der Frequenz, sondern sagt immer, dass sie es gerne so halten würde, dass es sich sich eben einfach ergibt. Planen kann man das ihrer Meinung nicht.
 
  • #24
Nach den zahlreichen Threads von anderen zum gleichen Thema sind deine Befürchtungen berechtigt.
Ich nehme an, dass deine Freundin die Frequenz, die auch durch die Fernbeziehung enstand, ganz angenehm fand.
Trotzdem solltest du jetzt erst einmal abwarten.
Vielleicht entwickelt sich alles wieder.
Und sollte es so bleiben, noch weniger werden, dir die Threads der Männer und Frauen durchlesen, die in einer Beziehung mit einem Partner stecken, den sie lieben, wo es Kinder gibt , wo die Frequenz von Anfang an nicht hoch war und noch weniger geworden ist und die in einem Dilemma stecken, da ihre sexuellen Bedürfnisse auf Dauer unerfüllt bleiben und die wegen Sex nicht alles hinschmeissen wollen.
 
  • #25
Moin,

noch zum Thema "Zusammenziehen": Für den Partner mit etwas höherem Distanzbedürfnis ist das natürlich keine leichte Übung. Sie mag in der Richtung ihre Zweifel gehabt haben, und du solltest versuchen, diese zu zerstreuen, indem du ihr möglichst viel Freiraum lässt, indem du auf keinen Fall jetzt auch noch klammert, auf beleidigt machst usw..

manchmal
 
  • #26
Ich gebe zu, dass ich, wenn wir an den ein, zwei Wochenenden während der Fernbeziehungszeit, an denen wir mal keinen Sex hatten, wirklich blöd reagiert habe: Schlechte Laune, grantig ... Dass das gemein und obendrein noch kontraproduktiv ist, ist mir klar.
Mit anderen Worten, soald sie nicht willig war, hast du die beleidigte leberwurst rausgekehrt.
Jetzt überkommt mich eher eine große Traurigkeit.
Weswegen genau?
Ich weiß auch, dass mal zwei Wochen ohne Sex noch nicht die Welt sind, zumal wenn man zwischendurch krank war und/oder viel Stress hatte. Allerdings habe ich panische Angst vor einer Entwicklung hin zu einer "sexlosen" Beziehung. Nicht dass ich das schon erlebt hätte, aber die Vorstellung finde ich grauenhaft. Vielleicht ist aber auch genau das das Problem.
Sagen wir mal, es ist ein großer Teil des Problems. Worauf wir uns fokussieren, dahin gehen wir. Das gilt für den Rennfahrer und die Begrenzungsmauer, genauso wie für dich und eine zunehmend sexlose Beziehung.
Sie hat übrigens keinerlei konkrete Wünsche hinsichtlich der Frequenz, sondern sagt immer, dass sie es gerne so halten würde, dass es sich sich eben einfach ergibt. Planen kann man das ihrer Meinung nicht.
Das klingt für mich sehr gesund, ihrerseits. Während du verängstigt Strichlisten führst und damit nur noch Sex hast um des Sexes willen. Sie ist mittlerweile nur noch Mittel zum zweck für dich, genau wie der Sex nur noch Mittel um Zweck ist für dich.
Welche Rolle spielt sie noch als Frau, als Mensch für dich? Kann es sein, daß sie deine erste feste Partnerin ist?
Geh mal vom sexuellen Gas, wenn du nicht alles ruinieren willst.
 
  • #27
Kennst du so etwas wie Lust und Leidenschaft überhaupt?
Ich finde es grauenhaft, wenn jemand so empathiebefreit Sex laut Kalender will, nur damit man Sex gehabt hat. Hast du irgendwo gelesen, das du x Mal Sex pro Woche haben musst und jetzt wird das umgesetzt, ob ihr Lust habt oder nicht?
So kann man wirklich jegliche sexuelle Energie im Keim ersticken, das ist so unsexy und unerotisch: jemand, der nicht bei sich und seinen eigenen Bedürfnissen ist sondern aufgrund irgendwelcher (am besten aus der PickUpSzene!) Ratschläge eine Strichliste führt: gruslig!
Damit wirst du jede leidenschaftliche, enotional gesunde Frau über kurz oder lang vertreiben: keine will nur Objekt sein, damit du deine Quote erfüllen kannst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #28
Die Sorge, in eine sexlose Beziehung zu gleiten, ist berechtigt. Nur ist jetzt die Zeit gekommen, andere Wege zu gehen als wütend (=traurig) oder panisch zu werden. Beim Sex kommen doch andere Ebenen einer Beziehung ins Spiel - es könnte sein, dass da bei euch einiges zu entdecken ist: Welche "Zutaten" spielen eine Rolle, damit ihr aus einer harmonischen Sequenz mit z. B. guten Gesprächen (kopfgesteuert) den Übergang findet zur Lust? Da jeder Mensch eine hochgradig persönliche Mischung aus dem in sich trägt, was Begehren auslöst, ist es unmöglich dir wirklich sinnvolle Tipps zu geben. Ich habe nur den Eindruck, dass du als "Mann" noch stärker hervortreten könntest - sie auch als "Frau", aber du fragst ja hier im Forum und nicht sie. Deswegen habe ich die zuvor genannten Begriffe ins Spiel gebracht, die gerade kopfgesteuerte Männer mehr in Kontakt bringen können mit ihrer Männlichkeit. Genau das nämlich weisen Männer auf, die "verführen" - im mehrfachen Sinne: Bei ihnen lässt sich "Frau" nicht nur passiv verführen, sondern wird selbst zur aktiven, lustvollen Gespielin - Verführung, sich ins Spiel namens Sex zu begeben.
 
  • #29
Nein, ich glaube eher nicht, dass der FS empathiebefreit ist, Hauptsache drübergerutscht und Strich im Kalender.
Ich glaube, dass er massive Verlustängste hat und Sex für ihn auch ein Indikator ist, ob die Beziehung noch "hält".
Sprich, wir schlafen miteinander, also sind wir noch zusammen.
Angefüttert auch dadurch, dass die Frau die Unabhängigere ist.
Er ist sich ihrer nicht sicher.
 
  • #30
Also nochmal zum Verstehen.

Ihr hattet lange eine Fernbeziehung, dadurch ist die Frequenz sowieso eingeschränkt. Und dass man nur weil man sich dann sieht, sofort übereinander herfällt, auch mit zunehmender Länge unwahrscheinlich. Das hat was von Pflicht.

Jetzt wohnt ihr seit 1,5(!) Wochen in der gleichen Stadt, Du warst krank, und sie war im Umzugsstress.

Und jetzt machst Du Dir einen Kopf über seltene Frequenz?
Wegen 1,5 Wochen?

Entspann Dich, kommt in Eurer Beziehung an.
Und stopp Deinen Gedankenkreislauf.
Auf dem Weg, den Du gerade einschlägt, kommt ganz sicher die sich selbst erfüllende Prophezeiung.